AT522046A4 - Zunge und Verfahren zum Anpassen einer Zunge für einen Sportschuh - Google Patents

Zunge und Verfahren zum Anpassen einer Zunge für einen Sportschuh Download PDF

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AT522046A4 ATA51061/2018A AT510612018A AT522046A4 AT 522046 A4 AT522046 A4 AT 522046A4 AT 510612018 A AT510612018 A AT 510612018A AT 522046 A4 AT522046 A4 AT 522046A4
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Abstract

Zunge (1) für einen Sportschuh, insbesondere eines Innenschuhs (4) eines Skischuhs mit einem oberen Abschnitt (5) und einen Fußabschnitt (6), einen Vorderteil (7) mit einer vorderen Fläche (8) zum Inkontaktkommen mit dem Sportschuh und einer hinteren Fläche (9) und einen Hinterteil (10) mit einer hinteren Fläche (11) zum Inkontaktkommen mit dem Bein eines Benutzers und einer vorderen Fläche (12), wobei zumindest abschnittsweise entlang eines Umfangs (13) eine Verbindung zwischen der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) und der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) vorgesehen ist, wobei die Verbindung zwischen der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) und der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) entlang einer Abhebestrecke (14) mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente (20) lösbar ist, wobei die Abhebestrecke (14) zumindest im Fußabschnitt (6) angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Zunge für einen Sportschuh, vorzugsweise einen Skischuh, insbesondere eines Innenschuhs des Skischuhs, aufweisend einen oberen Abschnitt und einen Fußabschnitt, einen Vorderteil mit einer vorderen Fläche zum Inkontaktkommen mit dem Sportschuh und einer hinteren Fläche und einen Hinterteil mit einer hinteren Fläche zum Inkontaktkommen mit dem Bein eines Benutzers und einer vorderen Fläche, wobei zumindest abschnittsweise entlang eines Umfangs eine Verbindung zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen FlLäche des Hinterteils vorgesehen ist. Weiters betrifft die Erfindung einen Sportschuh. Darüber hinaus betrifft die Erfindung Verfahren zum Anpassen einer Zunge für einen Sportschuh, vorzugsweise einen Skischuh, insbesondere eines Innenschuhs des Skischuhs, wobei die Zunge einen oberen Abschnitt und einen Fußabschnitt, einen Vorderteil mit einer vorderen Fläche zum Inkontaktkommen mit dem Sportschuh und einer hinteren Fläche und einen Hinterteil mit einer hinteren Fläche zum Inkontaktkommen mit dem Bein eines Benutzers und einer vorderen Fläche, wobei zumindest abschnittsweise entlang eines Umfangs eine Verbindung zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen FlLä-
che des Hinterteils vorgesehen ist.
Es ist hinlänglich bekannt, dass Sportschuhe, insbesondere Skischuhe, einen, in der Regel weicheren Innenschuh aufweisen. Dieser Innenschuh kann eine Zunge aufweisen, wobei deren Vorderseite mit dem (äußeren) Schuh in Kontakt kommt, wohingegen ihre Rückseite mit dem Bein eines Trägers des Schuhs in Kontakt kommt. Die Zunge kann Jedoch auch direkt für den Sportschuh
selbst vorgesehen sein.
Ebenso ist es bekannt, dass die Zunge ein Vorderteil und ein Hinterteil aufweist. Dabei ist üblicherweise zwischen dem Vorder- und dem Hinterteil ein Futter bzw. eine Polsterung vorgesehen, wobei eine vordere Fläche des Hinterteils und eine hintere Fläche des Vorderteils miteinander vernäht sind, um im davon begrenzten Raum die Polsterung vorgesehen ist. Das Vorderteil kann dabei beispielsweise aus einem verglichen mit dem Hinterteil härteren bzw. steiferen Material, z.B. Plastik, hergestellt sein, wobei dieses Material ein ähnliches Material wie der Ski-
schuh selbst aufweisen kann.
Die DE 20300750 U1 zeigt eine Zungenstruktur mit einem inneren Sitz, der dazu geeignet sein soll, einen komplementär geformten entfernbaren Einsatz zu positionieren. Dieser Sitz ist für den Träger allerdings nur durch das vorübergehende Entfernen des Futters selbst von der Polsterung zugänglich. Weiters ist eine Klappe vorgesehen, die über das obere Ende der Zunge geklappt
und auf der gegenüberliegenden Seite der Zunge befestigt wird.
Es besteht somit jedoch keine Möglichkeit, die Polsterung der Zunge einfach an das Bein eines Trägers anzupassen. Insbesondere besteht überhaupt keine Möglichkeit, die Zunge an den Fuß bzw. Rist des Trägers anzupassen. Weiters besteht keine Möglichkeit, eine Zunge bzw. eine Polsterung einer Zunge an einen Träger anzupassen, ohne eine vorhandene Polsterung entfernen bzw. eine neue Polsterung hinzufügen zu müssen. Ebenso kann mit den im Stand der Technik offenbarten Varianten die Polsterung nicht beliebig angepasst werden, sondern es sind bspw. verschiedene Formen vorgegeben. Es besteht im Stand der Technik auch keine dauerhafte und stabile Möglichkeit, die Polsterung zu halten und
einen Zugang zur Polsterung verschlossen zu halten.
Es ist ein Ziel der Erfindung, eine einfache Möglichkeit bereitzustellen, die Zunge an das Bein, insbesondere Rist, eines Benutzers des Sportschuhs anzupassen. Weiters ist es ein Ziel der Erfindung, das in der Zunge vorliegende Futter anpassbar zu machen. Weiters soll die erfindungsgemäße Zunge Druckstellen, insbesondere durch die erfindungsgemäß notwendigen Anpassungen, möglichst vermeiden. Ebenso soll vorteilhafterweise der Zugang zur Polsterung möglichst einfach und stabil verschlossen werden können und die Polsterung soll nicht in der Zunge verrutschen
können.
Dies wird erzielt durch eine Zunge wie eingangs erwähnt, wobei die Verbindung zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen Fläche des Hinterteils entlang einer Abhebestrecke mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente lösbar ist, wobei die Abhebestrecke zumindest im Fußabschnitt angeordnet ist. Weiters wird dies erzielt durch einen Sportschuh mit einer erfindungsgemäßen Zunge. Ebenso wird dies erzielt durch ein Ver-
fahren wie eingangs erwähnt, wobei das Verfahren die Schritte
aufweist: LÖsen der Verbindung zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen Fläche des Hinterteils entlang einer Abhebestrecke mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente, wobei die Abhebestrecke zumindest im Fußabschnitt angeordnet ist, und Verändern einer Polsterung der Zunge im von der hinteren Fläche des Vorderteils, der Verbindung und der vorderen
Fläche des Hinterteils begrenzten Raum.
Somit ist es möglich, die vordere Fläche des Hinterteils von der hinteren Fläche des Vorderteils (oder umgekehrt) nach dem Lösen der wiederverschließbaren Verbindungselemente abzuklappen. Somit ist der Zugang zum Inneren der Zunge möglich und es können Anpassungen vorgenommen werden. Bspw. kann eine darin vorliegende Polsterung abgeschliffen oder Teile derer herausgeschnitten werden, um die Zunge an das Bein, insbesondere den Rist, eines Benutzers anzupassen. Es kann auch eine Polsterung eingefügt werden oder eine vorhandene Polsterung entfernt werden. AnschlieBßend kann die zuvor gelöste Verbindung mittels der wiederverschließbaren Verbindungselemente wiederhergestellt werden. Somit kann auf einfache und schnelle Weise die Zunge an den Benutzer angepasst werden. Die Anpassung kann sich dabei nach der Form erfolgen und bspw. an eine Form des Beins angepasst werden. Die Anpassung kann sich auch auf die Härte bzw. Elastizität der Zunge beziehen. So können für unterschiedliche Einsatzgebiete des Sportschuhs Zungen mit unterschiedlichen Eigenschaften gewünscht sein; mit der vorliegenden Erfindung kann jedoch auch die (eine) Zunge an diese verschiedenen Einsatzgebiete schnell und einfach angepasst werden. Dadurch, dass die Abhebestrecke zumindest im Fußabschnitt angeordnet ist, kann die Zunge jedenfalls im Bereich des Rists angepasst werden. Dadurch, dass Verbindung, insbesondere die mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente lösbare Verbindung im Bereich der Abhebestrecke, zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen Fläche des Hinterteils und (zumindest abschnittsweise) entlang eines Umfangs angeordnet ist, kann besonders einfach eine stabile Verbindung erzielt werden. Insbesondere wirkt der Druck, den der Fuß bzw. das Bein auf die Verbindung, insbesondere in der Abhebestrecke, ausübt, verschließend auf die Verbindung ein. Es muss auch die Struktur der Zunge möglichst wenig gegenüber herkömmlichen Zun-
gen verändert werden und es liegen keine hervorstehenden Teile
oder Schwachstellen der Zunge vor, was bspw. der Fall wäre, wenn eine Klappe vorgesehen wäre, die zum Verschließen über das Ende eines Teils hinausreicht und umgeklappt wird. Weiters kann eine solche Verbindung zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen Fläche des Hinterteils auch in einem Bereich vorgesehen sein, in dem ein Befestigungsmittel zur Befestigung der Zunge mit dem Sportschuh vorgesehen sein soll, ohne diese Befestigungsmöglichkeit zu schwächen. Die Verbindung kann selbstverständlich flächig ausgeführt sein; ebenso kann die Abhebestrecke eine Abhebefläche sein. Die Verbindung kann auch über den gesamten Bereich der hinteren Fläche des Vorderteils bzw. der vorderen Fläche des Hinterteils ausgeführt sein, wobei sie im Bereich einer Abhebestrecke bzw. einer Abhebefläche mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente lösbar ist. Die vordere und/oder die hintere Fläche des Vorder- und/oder Hinterteils können Jeweils die gesamte vordere bzw. hintere Fläche des Jeweiligen Teils ausmachen, oder einen Teilbereich, wobei sie vorzugsweise zumindest 60% der jeweiligen Gesamtfläche ausma-
chen.
Die Zunge ist üblicherweise derart geformt, dass sie an das Bein und/oder den Schuh angepasst ist. Dementsprechend ist üblicherweise sowohl die hintere Fläche des Hinterteils als auch die vordere Fläche des Vorderteils (aus Sicht des Beines konkav) gekrümmt, um an die Krümmung des Beines bzw. des Schuhs angepasst zu sein. Der obere Abschnitt und der Fußabschnitt (bzw. die 7Jeweils in der Krümmung der beiden verlaufenden Mittellinie) sind üblicherweise gegeneinander geneigt. Dabei liegt der Fußabschnitt (hauptsächlich) am Rist eines Trägers, während der obere Abschnitt (hauptsächlich) am Schienbein des Trägers liegt. Ein innerhalb der Krümmung des oberen Abschnitts und des Fußabschnitts verlaufende Mittellinie ist (bis auf einen Verbindungsabschnitt zwischen dem oberen Abschnitt und dem Fußabschnitt) üblicherweise im Wesentlichen gerade oder weist eine Krümmung über einen Winkel von weniger als 20° auf. Der Verbindungsabschnitt kann den Übergang vom oberen Abschnitt zum Fußabschnitt definieren und dabei eine Krümmung aufweisen, die dabei die Neigung des Fußabschnitts in jene des oberen Abschnitts überleitet. Zum Anpassen wird die Zunge, sofern sie in einem Sportschuh an-
geordnet ist, üblicherweise zuerst aus diesem entnommen. Das
Hinterteil ist vorzugsweise, insbesondere im Bereich, der von der Abhebestrecke und einer Verbindungsstrecke der Endpunkte der Abhebestrecke gebildet wird, derart flexibel, dass er nach Lösen der Verbindung abgehoben bzw. weggeklappt werden kann. Es ist auch möglich, dass die gesamte Verbindung mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente lösbar ist, und somit das Hinterteil vollständig vom Vorderteil wiederverbindbar gelöst werden kann. Im Inneren der Zunge kann insbesondere eine Polsterung (ein Futter) bearbeitet werden (bspw. durch Schleifen, Ausschneiden), ausgetauscht werden, hinzugefügt werden oder ent-
fernt werden, um die Zunge an einen Benutzer anzupassen.
Es ist vorteilhaft, wenn die Zunge eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung der Zunge mit dem Sportschuh, insbesondere mit dem Innenschuh aufweist. Auf diese Weise kann die Zunge einfach mit dem Sportschuh, insbesondere dem Innenschuh, verbunden werden und auch einfach aus diesem entfernt werden, um die Polsterung anpassen zu können. Die Befestigungsvorrichtung kann beispielsweise ein Klettverschlussband sein, das z.B. auf einer Lasche angeordnet sein kann. Die Lasche ist vorzugsweise mit dem Fußabschnitt, insbesondere mit einem dem oberen Abschnitt abgewandten Ende des Fußabschnitts, verbunden, z.B. an einer vorderen Fläche des Vorderteils vernäht. Die Befestigungsvorrichtung ist insbesondere zur lösbaren Befestigung mit dem Sportschuh
ausgelegt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die AbhebestreCke zumindest eine Unterkante des Umfangs der vorderen Fläche des Hinterteils. Somit kann eine Polsterung des Fußteils beson-
ders einfach angepasst werden.
Wenn die Abhebestrecke jenen Teil des Umfangs der vorderen Fläche des Hinterteils umfasst, der auf dem Fußabschnitt liegt, kann durch Lösen der Verbindung im Fußabschnitt, die vordere Fläche des Hinterteils oder die hintere Fläche des Vorderteils weggeklappt werden und es wird ein vollständiger Zugang zu dem
Inneren der Zunge im Bereich des Fußabschnitts möglich.
Es ist vorteilhaft, wenn die Verbindung entlang einer Fixier-
strecke zerstörungsfrei unlösbar ist, wobei die Fixierstrecke
zumindest eine Oberkante des Umfangs der vorderen Fläche des Hinterteils umfasst. Alternativ kann die Fixierstrecke zumindest im oberen Abschnitt angeordnet sein. Somit sind das Hinterteil und das Vorderteil an zumindest der Fixierstrecke fest miteinander verbunden. Somit ist beispielsweise das Wiederverbinden der vorderen Fläche des Hinterteils mit der hinteren Fläche des Vorderteils, insbesondere das Ausrichten beim Wiederverbinden, einfacher. Auch kann somit eine insgesamt stabilere Verbindung er-
reicht werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die FixierstreCke jenen Teil des Umfangs der vorderen Fläche des Hinterteils, der auf dem oberen Abschnitt liegt. Häufig ist es insbesondere notwendig, die Zunge im Fußabschnitt (und gg£f. im Verbindungsabschnitt zwischen Fußabschnitt und oberem Abschnitt) anzupassen. Dadurch, dass die Fixierstrecke Jenen Teil des Umfangs der vorderen Fläche des Hinterteils umfasst, der auf dem oberen Abschnitt liegt, kann die bei der Produktion vorgegebene Ausrichtung des Vorderteils und des Hinterteils im oberen Abschnitt bei der Anpassung nicht manipuliert werden. Weiters halten somit das Vorderteil und des Hinterteils besser aneinander. Bspw. können im Bereich der Fixierstrecke, die auch ein Fixierbereich sein kann, eine Klebeverbindung und/oder mehrere Nähte vorgesehen sein. Somit kann die Verbindung nur dort gelöst werden, wo dies
auch tatsächlich erforderlich ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die hintere Fläche des Vorderteils und die vordere Fläche des Hinterteils entlang der Fixierstrecke vernäht. Somit kann eine besonders stabile, einfa-
che und kostengünstige Verbindung gewährleistet werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weisen die hintere Fläche des Vorderteils ein erstes Klettverschlussband und die vordere Fläche des Hinterteils ein zweites Klettverschlussband entlang der Abhebestrecke auf. Dabei ist das erste Klettverschlussband das Gegenelement zum zweiten Klettverschlussband. Bspw. kann das eine Klettverschlussband flexible Schlaufen und das andere Klettverschlussband Häkchen aufweisen. Das erste Klettverschlussband und/oder das zweite Klettverschlussband kann
die hintere Fläche des Vorderteils oder die vordere Fläche des
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Hinterteils im Fußabschnitt im Wesentlichen vollständig bedecken oder in jenem Bereich, der von der Abhebestrecke und einer Ver-
bindungsstrecke der Endpunkte der Abhebestrecke gebildet werden, im Wesentlichen vollständig bedecken. Somit kann eine besonders
stabile Verbindung geschaffen werden. Da die Klettverschlussbänder auch zur Befestigung einer Polsterung dienen können, ist eine besonders einfache und gleichzeitig von der Lage her flexible
Positionierung der Polsterung möglich.
Es ist vorteilhaft, wenn die Zunge im von der vorderen Fläche des Hinterteils, der Verbindung und der hinteren Fläche des Vorderteils begrenzten Raum eine Polsterung aufweist, wobei die Polsterung vorzugsweise, insbesondere geschäumtes, Polyurethan, insbesondere geschäumtes, Polyethylene und/oder EthylenVinylacetat aufweist. Diese Materialien eignen sich besonders gut dazu, bearbeitet zu werden, wenn die Polsterung an den Benutzer angepasst werden soll. Bspw. können diese Materialien besonders gut mechanisch bearbeitet werden, insbesondere geschlif-
fen oder Teile davon herausgeschnitten werden.
Wenn die vordere Fläche des Hinterteils und/oder die hintere Fläche des Vorderteils im von der vorderen Fläche des Hinterteils, der Verbindung und der hinteren Fläche des Vorderteils begrenzten Raum eine Haltevorrichtung zum Halten der Polsterung, insbesondere ein Klettverschlussband, vorzugsweise ein Klettverschlussband mit Schlaufen, aufweisen, kann eine besonders einfache, stabile und von der Lage her flexible Positionierung der Polsterung erreicht werden. Das Klettverschlussband kann insbesondere an das erste oder das zweite Klettverschlussband anschließend sein. Vorzugsweise weist die Polsterung ein Material auf, das mit dem Klettverschlussband wechselwirken kann. Bevorzugt kann das Material der Polsterung nur mit den Klettverschlüssen entweder der vorderen Fläche des Hinterteils oder der hinteren Fläche des Vorderteils wechselwirken, während das jeweils andere Teil den gleichen Klettverschlusstyp (männlich oder weiblich) wie das Material der Polsterung aufweist. Die vordere Fläche des Hinterteils oder die hintere Fläche des Vorderteils kann bspw. Samt und/oder Polyester aufweisen. Durch die Haltevorrichtung kann die Polsterung immer in der richtigen Lage ge-
halten werden und verrutscht nicht. Gleichzeitig sind bspw. kei-
onierung in unterschiedlichen Lagen gegeben ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Haltevorrichtung zum zerstörungsfrei lösbaren und wiederverbindbaren Halten der Polsterung vorgesehen. Somit kann bspw. ein Polsterelement der Polsterung einfach gegen ein anderes Polsterelement ausgetauscht
werden.
Vorteilhafterweise ist eine Polsterung im von der vorderen Fläche des Hinterteils, der Verbindung und der hinteren Fläche des Vorderteils begrenzten Raum vorgesehen, wobei die Polsterung vorzugsweise von der Haltevorrichtung gehalten ist oder mit der vorderen Fläche des Hinterteils oder der hinteren Fläche des Vorderteils nicht zerstörungsfrei lösbar verbunden ist. Eine solche Polsterung kann bspw. besonders leicht geschliffen oder ein Teil der Polsterung ausgeschnitten werden, um die Zunge an
das Bein eines Benutzers anzupassen.
Vorteilhafterweise weist Polsterung ein elastisch komprimierba-
res Material auf.
Bezugnehmend auf den erfindungsgemäßen Sportschuh kann der Sportschuh durch das Vorsehen einer erfindungsgemäßen Zunge besonders gut und einfach an das Bein eines Benutzers angepasst
werden.
Bezugnehmend auf das erfindungsgemäße Verfahren wird nach dem Verändern der Polsterung vorzugsweise die Verbindung zwischen der hinteren Fläche des Vorderteils und der vorderen Fläche des Hinterteils entlang der Abhebestrecke mittels der wiederverschließbaren Verbindungselement wieder geschlossen werden. Somit
kann schnell und einfach die Polsterung adaptiert werden.
Es ist vorteilhaft, wenn das Verfahren den Schritt umfasst: Abheben der hinteren Fläche des Vorderteils von der vorderen FlLäche des Hinterteils im von der Abhebestrecke und einer Verbindungsstrecke der beiden Endpunkte der Abhebestrecke begrenzten
Bereich. Anschließend kann die Polsterung einfach adaptiert wer-
den, da ein guter Zugriff auf diese ermöglicht ist. Vorteilhafterweise ist das Vorderteil und/oder das Hinterteil im von der Abhebestrecke begrenzten Bereich flexibel. Es ist bevorzugt, wenn dies auf das Hinterteil zutrifft, da dieses ohnehin vorzugsweise flexibel ist, um sich an das Bein eines Benutzers bes-
ser anschmiegen bzw. anpassen zu können.
Gemäß einer bevorzugten Variante umfasst das Verändern der Polsterung das Austauschen einer ersten Polstereinheit (der Polsterung) gegen eine zweite Polstereinheit. Die erste bzw. die zweite Polstereinheit ist ein Teil der oder bildet die Polsterung
und weist vorzugsweise dieselben vorteilhaften und bevorzugten
Merkmale wie die Polsterung selbst auf bzw. wie für die Polsterung in dieser Offenbarung beschrieben. Ebenso kann die Polsterung gegen eine andere Polsterung ausgetauscht werden. Das Austauschen der Polsterung bietet eine schnelle Möglichkeit der Anpassung der Zunge an das Bein des Benutzers. Es kann eine Reihe von Austausch-Polstereinheiten vorgesehen sein. Es können auch
mehrere Polstereinheiten ausgetauscht bzw. angebracht werden.
Es ist vorteilhaft, wenn das Austauschen einer ersten Polstereinheit gegen eine zweite Polstereinheit umfasst: Lösen und Entfernen der ersten Polstereinheit von einer Haltevorrichtung der vorderen Fläche des Hinterteils und/oder der hinteren Fläche des Vorderteils im von der vorderen Fläche des Hinterteils, der Verbindung und der hinteren Fläche des Vorderteils begrenzten Raum und Vorsehen und Befestigen der zweiten Polstereinheit an der Haltevorrichtung. Durch das Befestigen einer Polstereinheit an der Haltevorrichtung kann vorteilhafterweise eine Vielzahl an unterschiedlich geformten Polstereinheiten verwendet werden. Insbesondere kann eine eingebrachte Polstereinheit einen Großteil (oder den gesamten) des von der Abhebestrecke, der vorderen Fläche des Hinterteils und der hinteren Fläche des Vorderteils
begrenzten Raumes ausfüllen
Vorteilhafterweise umfasst das Verändern der Polsterung das Anschleifen der Polsterung, wobei vorzugsweise die Polsterung an das Bein, insbesondere den Fuß, des Benutzers angepasst wird.
Somit kann die Zunge bzw. die Polsterung besonders genau an das
Bein eines Benutzers angepasst werden. Ebenso ist es in diesem
Fall nicht notwendig, eine andere Polstereinheit einzubringen. Erst durch die Möglichkeit der mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente entlang der Abhebestrecke lösbaren Verbin-
dung wird dies ermöglicht.
Gemäß einer bevorzugten Variante umfasst das Verändern der Polsterung das Ausschneiden eines Teils der Polsterung, wobei vorzugsweise die Polsterung an das Bein, insbesondere den Fuß, des Benutzers angepasst wird. Somit kann eine besonders präzise Anpassung der Polsterung an das Bein eines Benutzers erfolgen, insbesondere auch ohne eine ursprüngliche Polsterung durch eine
andere austauschen zu müssen.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von eines in Figuren gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Fi-
guren zeigen im Einzelnen:
Fig. 1 einen Skischuh mit einer montierten bevorzugten Ausfüh-
rungsform der Zunge;
Fig. 2 dieselbe bevorzugte Ausführungsform der Zunge wie Fig. 1
verschlossen; und
Fig. 3 dieselbe bevorzugte Ausführungsform der Zunge wie Fig. 1
geöffnet und gedreht.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der Zunge. In Fig. 1 ist die Zunge 1 mithilfe der Befestigungsvorrichtung 2 an dem Innenschuh 4 eines Sportschuhs (nicht gezeigt), vorzugsweise eines Skischuhs, befestigt. Selbstverständlich kann die Zunge auch direkt an einem Sportschuh, vorzugsweise an einem Skischuh, befestigt sein, wobei der Sportschuh einen Innenschuh aufweisen kann oder nicht. Somit können sämtliche hierin in Bezug auf den Innenschuh 4 beschriebenen Merkmale auch in Bezug auf (ausschließlich oder zusätzlich) den Sportschuh vorliegen. Die Zunge 1 kann auch ohne der Befestigungsvorrichtung 2 in dem Innenschuh 4 montiert werden und bspw. alleine durch ihre Form in dem Innenschuh 4 festgehalten sein. In dieser Ausführungsform ist die Befestigungsvorrichtung bspw. eine Lasche an einem unte-
ren Ende der Zunge 1, wobei die Lasche auf einer Unterseite ein
Klettverschlussband aufweist, das mit einem Gegenstück des Innenschuhs 4 zusammenwirkt. In Fig. 1 ist die Befestigungsvorrichtung 2 in einem teilweise gelösten Zustand gezeigt. Um die Polsterung der Zunge 1 verändern zu können, wird zur Vorbereitung vorzugsweise zuerst die Befestigungsvorrichtung 2 gelöst
und die Zunge 1 aus dem Innenschuh 4 entfernt.
Die Merkmale der Zunge 1 werden insbesondere in Zusammenhang mit Fig. 2 und 3 beschrieben, sind aber teilweise auch in Fig. 1 sichtbar. In Fig. 3 ist die Zunge 1 dabei gegenüber der Darstellung in Fig. 2 um etwa 180° gedreht. Die Zunge 1 weist einen oberen Abschnitt 5 und einen Fußabschnitt 6 auf. Ein Verbindungsabschnitt zwischen dem oberen Abschnitt 5 und dem Fußabschnitt 6 definiert einen Winkel zwischen den beiden Abschnitten. Dabei ist der Verbindungsabschnitt flexibel; der definierte Winkel ist im im Innenschuh 4 befestigten Zustand üblicherweise größer als im entfernten Zustand. Der Winkel beträgt im befestigten Zustand vorzugsweise zwischen 45° und 120°. Im entfernten Zustand beträgt der Winkel vorzugsweise mehr als 10°, Im Verbindungsabschnitt können Rillen oder Ausnehmungen vorgesehen sein,
die die Biegsamkeit in diesem Bereich erhöhen.
Die Zunge 1 weist ein Vorderteil 7 mit einer vorderen Fläche 8 zum Inkontaktkommen mit dem Innenschuh 4 und einer hinteren Fläche 9 auf. Weiters weist die Zunge ein Hinterteil 10 mit einer hinteren Fläche 11 (verdeckt in Fig. 1-3) zum Inkontaktkommen mit dem Bein eines Benutzers und einer vorderen Fläche 12 auf. Dabei kommt insbesondere jener Teil der hinteren Fläche 11 des Hinterteil 10, der auf dem Fußabschnitt liegt, mit dem Fuß bzw. dem Rist eines Benutzers in Kontakt, wohingegen jener Teil der hinteren Fläche 11 des Hinterteils 10, der auf dem oberen Abschnitt 5 liegt, mit dem Schienbein des Benutzers in Kontakt kommt. D.h., der Fußabschnitt 6 ist, wenn die Zunge 1 in einem Innenschuh 4 montiert ist und der Innenschuh 4 getragen wird, angrenzend zum Fuß des Trägers angeordnet, während der obere Ab-
schnitt 5 angrenzend zum Schienbein des Trägers angeordnet ist.
Es ist zumindest abschnittsweise entlang eines Umfangs 13 eine Verbindung zwischen der hinteren Fläche 9 des Vorderteils 7 und
der vorderen Fläche 12 des Hinterteils 10 vorgesehen, wobei die
Verbindung entlang einer Abhebestrecke 14 mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente 20 lösbar ist. Die wiederverschließbaren Verbindungselemente 20 können in diesem bspw. Klettverschlussbänder sein, wobei die hintere Fläche 9 des Vorderteils 7 ein erstes Klettverschlussband und die vordere Fläche 12 des Hinterteils 10 ein zweites Klettverschlussband (das zum ersten Klettverschlussband passende Gegenelement) aufweist. Die Abhebestrecke 14 umfasst jenen Teil des Umfangs 13, der auf dem Fußabschnitt 6 angeordnet ist. Dabei umfasst sie auch eine Unterkante 15 des Umfangs 13 der vorderen Fläche 12 des Hinterteils 10. In der vorliegenden Ausführungsform reicht die Abhebestrecke 14 teilweise auch auf den oberen Abschnitt 5, wobei dies selbstverständlich auch in Kombination mit den übrigen Eigenschaften dieser Ausführungsform nicht der Fall sein muss und die Abhebestrecke 14 bspw. auf den Fußabschnitt 6 beschränkt sein kann. Weiters ist die Verbindung entlang einer Fixierstrecke 16 zerstörungsfrei unlösbar. Dabei umfasst die Fixierstrecke 16 eine Oberkante 17 des Umfangs der vorderen Fläche 12 des Hinterteils 10. Entlang der Fixierstrecke 16 sind die hintere Fläche 9 des Vorderteils 7 und die vordere Fläche 12 des Hinterteils 10
vorzugsweise vernäht.
Die Zunge 1 weist im von der vorderen Fläche 12 des Hinterteils 10, der Verbindung (bzw. dem Umfang 13) und der hinteren Fläche 9 des Vorderteils 7 begrenzten Raum (im Zustand der über den Umfang 13 verschlossenen Verbindung) eine Polsterung 18 auf. Dabei weisen die vordere Fläche 12 des Hinterteils 10 und die hintere Fläche 9 des Vorderteils 7 eine Haltevorrichtung 19 zum Halten der Polsterung 18 auf. Im Konkreten ist die Polsterung 18 bspw. entweder mit der hinteren Fläche 9 des Vorderteils 7 verklebt oder wird von einem Klettverschlussband gehalten. Andererseits weist auch die vordere Fläche 12 des Hinterteils 10 eine Haltevorrichtung 19 (bspw. in Form eines weiteren Klettverschlussbandes) auf, von der ein weiteres (einzufügendes) Polsterelement gehalten werden kann oder das der Verbindung mit der bereits vorhandenen Polsterung 18 dient. Insbesondere die Haltevorrichtung 19 der vorderen Fläche 12 des Hinterteils 10 ist zum zerstörungsfrei lösbaren und wiederverbindbaren Halten der Polsterung 18 vorgesehen. Alternativ kann auch nur eine der Fläche 9,
12 eine Haltevorrichtung 19 aufweisen oder es kann keine Halte-
vorrichtung 19 vorgesehen sein, wobei die Polsterung bspw. alleine von den beiden mit der Verbindung verbundenen Flächen 9,
12 gehalten werden kann.
Um die Polsterung 18 an das Bein, insbesondere den Fuß, eines Benutzers anpassen zu können, wird zuerst die Zunge 1 aus dem Innenschuh 4 entfernt. Anschließend wird die Verbindung der hinteren Fläche 9 des Vorderteil 7 und der vorderen Fläche 12 des Hinterteil 10 entlang der Abhebestrecke 14 mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente 20 gelöst. Die vordere Fläche 12 des Hinterteils 10 wird von der hinteren Fläche 9 des Vorderteil 7 im von der Abhebestrecke 14 und einer Verbindungsstrecke der beiden Endpunkte 21 (nur ein Endpunkt ist in Fig. 3 bezeichnet) der Abhebestrecke 14 begrenzten Bereich weggeklappt bzw. abgehoben. Es wird die Polsterung 18 verändert. Dafür kann eine erste Polstereinheit gegen eine zweite Polstereinheit ausgetauscht werden. Es kann auch nur eine Polstereinheit entfernt oder eine Polstereinheit hinzugefügt werden. Weiters ist es möglich, die Polsterung 18 anzuschleifen (in Fig. 3 gezeigt) und/oder einen Teil der Polsterung 18 auszuschneiden. Die Veränderung der Polsterung 18 sollte so erfolgen, dass die Zunge 1 bzw. die Polsterung an das Bein eines Benutzers angepasst wird. Anschließend können die vordere Fläche 12 des Hinterteils 10 und die hintere Fläche 9 des Vorderteils wieder zusammengeklappt werden und die Verbindung mittels der wiederverschließbaren Verbindungselemente 20 wieder geschlossen werden und die Zunge 1 wieder in einen Innenschuh 4 eingefügt werden, wobei die Zunge 1 vorzugsweise mit der Befestigungsvorrichtung 2 an dem Innenschuh 4 befestigt wird.

Claims (20)

Patentansprüche:
1. Zunge (1) für einen Sportschuh, vorzugsweise einen Skischuh, insbesondere eines Innenschuhs (4) des Skischuhs, aufweisend
einen oberen Abschnitt (5) und einen Fußabschnitt (6),
einen Vorderteil (7) mit einer vorderen Fläche (8) zum Inkontaktkommen mit dem Sportschuh und einer hinteren Fläche (9) und
einen Hinterteil (10) mit einer hinteren Fläche (11) zum Inkontaktkommen mit dem Bein eines Benutzers und einer vorderen Fläche (12), wobei zumindest abschnittsweise entlang eines Umfangs (13) eine Verbindung zwischen der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) und der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindung zwischen der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) und der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) entlang einer Abhebestrecke (14) mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente (20) lösbar ist, wobei die Abhebestrecke (14)
zumindest im Fußabschnitt (6) angeordnet ist.
2. Zunge (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Befestigungsvorrichtung (2) zur Befestigung mit dem Sportschuh, ins-
besondere mit dem Innenschuh (4).
3. Zunge (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebestrecke (14) zumindest eine Unterkante (15) des Umfangs (13) der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) um-
fasst.
4, Zunge (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebestrecke (14) jenen Teil des Umfangs (13) der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) umfasst, der auf dem Fußabschnitt (6) liegt.
5. Zunge (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Verbindung entlang einer Fixierstrecke
(16) zerstörungsfrei unlösbar ist, wobei die Fixierstrecke (16)
zumindest eine Oberkante (17) des Umfangs (13) der vorderen Fläche (9) des Hinterteils (10) umfasst.
6. Zunge (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierstrecke (16) jenen Teil des Umfangs (13) der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) umfasst, der auf dem oberen Abschnitt (5) Liegt.
7. Zunge (1) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Fläche (9) des Vorderteils (7) und die vordere Fläche (12) des Hinterteils (10) entlang der Fixier-
strecke (16) vernäht sind.
8. Zunge (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Fläche (9) des Vorderteils (7) ein erstes Klettverschlussband und die vordere Fläche (12) des Hinterteils (10) ein zweites Klettverschlussband entlang der Ab-
hebestrecke (14) aufweisen.
9, Zunge (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (1) im von der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10), der Verbindung und der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) begrenzten Raum eine Polsterung (18) aufweist, wobei die Polsterung (18) vorzugsweise, insbesondere geschäumtes, Polyurethan, insbesondere geschäumtes, Polyethylene
und/oder Ethylen-Vinylacetat aufweist.
10. Zunge (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Fläche (12) des Hinterteils (10) und/oder die hintere Fläche (9) des Vorderteils (7) im von der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10), der Verbindung und der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) begrenzten Raum eine Haltevorrichtung (19) zum Halten der Polsterung (18), insbesondere ein Klettverschlussband, vorzugsweise ein Klettverschlussband mit Schlaufen,
aufweisen.
11. Zunge (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (19) zum zerstörungsfrei lösbaren und
wiederverbindbaren Halten der Polsterung (18) vorgesehen ist.
12. Zunge (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn-
zeichnet durch eine Polsterung (18) im von der vorderen Fläche
(12) des Hinterteils(10), der Verbindung und der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) begrenzten Raum, wobei die Polsterung (18) vorzugsweise von der Haltevorrichtung (19) gehalten ist oder mit der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) oder der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) nicht zerstörungsfrei
lösbar verbunden ist.
13. Zunge (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die
Polsterung (18) ein elastisch komprimierbares Material aufweist.
14. Sportschuh, insbesondere Skischuh, gekennzeichnet durch eine
Zunge (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
15. Verfahren zum Anpassen einer Zunge (1) für einen Sportschuh, vorzugsweise einen Skischuh, insbesondere eines Innenschuhs (4) des Skischuhs, wobei die Zunge (1)
einen oberen Abschnitt (5) und einen Fußabschnitt (6),
einen Vorderteil (7) mit einer vorderen Fläche (8) zum Inkontaktkommen mit dem Sportschuhund einer hinteren Fläche (9) und
einen Hinterteil (10) mit einer hinteren Fläche (11) zum Inkontaktkommen mit dem Bein eines Benutzers und einer vorderen Fläche (12), wobei zumindest abschnittsweise entlang eines Umfangs (13) eine Verbindung zwischen der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) und der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch die Schritte:
Lösen der Verbindung zwischen der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) und der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) entlang einer Abhebestrecke (14) mittels wiederverschließbarer Verbindungselemente (20), wobei die Abhebestrecke (14) zumindest im Fußabschnitt (6) angeordnet ist, und
Verändern einer Polsterung (18) der Zunge (1) im von der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7), der Verbindung und der
vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) begrenzten Raum.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren den Schritt umfasst: Abheben der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) von der
vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10) im von der Abhebestre-
Cke (14) und einer Verbindungsstrecke der beiden Endpunkte (21)
der Abhebestrecke (14) begrenzten Bereich.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Verändern der Polsterung (18) umfasst: Austauschen einer ersten Polstereinheit gegen eine zweite
Polstereinheit.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Austauschen einer ersten Polstereinheit gegen eine zweite Polstereinheit umfasst:
Lösen und Entfernen der ersten Polstereinheit von einer Haltevorrichtung (19) der vorderen Fläche (9) des Hinterteils (10) und/oder der hinteren Fläche (12) des Vorderteils (7) im von der vorderen Fläche (12) des Hinterteils (10), der Verbindung und der hinteren Fläche (9) des Vorderteils (7) begrenzten Raum und
Vorsehen und Befestigen der zweiten Polstereinheit an der
Haltevorrichtung (19).
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch ge-
kennzeichnet, dass das Verändern der Polsterung (18) umfasst: Anschleifen der Polsterung (18), wobei vorzugsweise die
Polsterung (18) an das Bein, insbesondere den Fuß, des Benutzers
angepasst wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch ge-
kennzeichnet, dass das Verändern der Polsterung (18) umfasst: Ausschneiden eines Teils der Polsterung (18), wobei vorzugs-
weise die Polsterung (18) an das Bein, insbesondere den Fuß, des
Benutzers angepasst wird.
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