CH512203A - Skischuh aus Kunststoff - Google Patents

Skischuh aus Kunststoff

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CH512203A
CH512203A CH1283570A CH1283570A CH512203A CH 512203 A CH512203 A CH 512203A CH 1283570 A CH1283570 A CH 1283570A CH 1283570 A CH1283570 A CH 1283570A CH 512203 A CH512203 A CH 512203A
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CH
Switzerland
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foot
ski boot
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receiving
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CH1283570A
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Inventor
B Lange Robert
Original Assignee
B Lange Robert
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Publication date
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Publication of CH512203A publication Critical patent/CH512203A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0405Linings, paddings or insertions; Inner boots

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Skischuh aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft einen Skischuh aus Kunststoff, umfassend einen fuss aufnehmenden Teil mit einer Öffnung, einem daran schwenkbar befestigten Schaftteil, Schnallen zum Verschliessen der Öffnung, eine den Boden des fussaufnehmenden Teils bildende Sohle mit parallelen Längsseiten, einen Innenschuh mit einer Zunge und mit Taschen in der Knöchelpartie, dem fuss aufnehmenden Teil und in der Zunge.



   Skischuhe aus Kunststoff sind an sich bekannt. Eine Ausführungsform eines solchen Schuhs ist in der USA Patenschrift Nr. 3 239 952 beschrieben. Solche Skischuhe aus Kunststoff weisen zahlreiche Vorteile und auch Nachteile auf. Hauptvorteile solcher Schuhe sind ihre Wasserdichtheit, ihre Steifheit beim Skifahren, ihre Verschleissfestigkeit gegenüber Eis und Skikanten und ihre einfache Herstellung in verschiedensten Farben.



   Nachteilig ist, dass die Formen und Leisten für die Herstellung solcher Schuhe recht kostspielig sind.



   Die   Schuhindustrie    hat eine Anzahl sehr steifer Schuhe entwickelt, die dem Träger zwar erlauben, das Bein nach vorn zu biegen, aber keine anderen Bewegungen zulassen. Bei manchen Skifahrern bilden sich Knochenauswüchse und andere Fussdeformationen als Folge der ständigen Drücke, die beim Skifahren mit solchen steifen Stiefeln auf den Fuss einwirken. Zum Schutz von Fuss und Knöchel des Trägers solcher steifen Schuhe sind schon verschiedene Materialien verwendet worden. Ein besonders interessantes Material ist ein in der USA-Patentschrift Nr. 3 402 411 vorgeschlagenes Polybutadien.



   Eine Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Skischuhs, der ein Kunststoffmaterial, wie Polybutadien, maximal ausnützt.



   Die Erfindung ist gekennzeichnet durch Polstermittel in den Taschen zum Anschmiegen an die Fussform des Trägers aus einer hochviskosen Substanz mit einer Streckgrenze von mindestens 4   g/cmo    und einer Viskosität zwischen etwa 1000 cP bei   -18     C und etwa 400 000 cP bei +270 C sowie durch ein zwischen dem fuss aufnehmenden Teil und dem Innenschuh angeordnetes thermoplastisches Gegenstück.



   Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnung erläutert.



  Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Skischuhs,
Fig. 2 den Skischuh nach Fig. 1 von unten gesehen,
Fig. 3 die Einzelteile des Skischuhs nach Fig. 1 ohne Schnallen in perspektivischer Darstellung.



   Der Skischuh 10 weist eine Aussenschale 12 auf, die zusammenhängend aus Sohlenteil 14, Oberteil 16, Schaftteil 18 und einem von Lappen 20 und 22 begrenzten Einstieg für den Fuss besteht. Die Schnallen 21 dienen zum Verschliessen des Einstiegs. Die Sohle 14 weist zwei parallele Seitenkanten 22 und 24 auf.



   Der Schaft 18 ist um ein Gelenk 26 schwenkbar am Fussteil befestigt. An beiden Seiten des Gelenks 26 sind Balgen 28 und 30 vorgesehen, welche die Schwenkbewegung zwischen den Teilen 16 und 18 ermöglichen und begrenzen.



   Ein Innenschuh 40 kann z. B. aus dem Kunststoff  Corfam  gefertigt sein und besteht aus einem den Fuss aufnehmenden Teil 42, einem Knöchelteil 44 und einer Zunge 43. Die Zunge verschliesst den Einstieg und hat eine Tasche zur Aufnahme eines Polsters 56.



  Der Knöchelteil 44 hat einen sich nach abwärts erstreckenden Umschlaglappen 49, der Taschen um die Knöchelpartie bildet, die zur Aufnahme der Oberkante eines Polsters 50 vorgesehen sind. Der Innenschuh 40 wird in ein thermoplastisches Gegenstück 52 gesteckt, das in den Teil 16 passt. Der Schuh ist mit einer biegsamen Innensohle 48 ausgerüstet, die eine Tasche zur Aufnahme eines Polsters 54 besitzt.



   Dieser Aufbau hat zur Folge, dass der Fuss des Skifahrers recht eng umschlossen wird, wobei der Schuh ein grosses Gewicht aufweist. Dies, zusammen mit der strammen Verbindung zwischen den Schuhen und den Skiern, wie sie durch die modernen Bindungen bewirkt wird, hat zur Folge, dass beträchtliche Kräfte auf den Skifahrer einwirken, wenn er sich bewegt. Wird  der Innenschuh mit einem dilatanten Polybutadien um Fuss und Knöchel vorn und hinten gepolstert, so erhält man einen Schuh, der sehr bequem und auf der Piste eine sichere Führung der Skier gestattet. Vorgeschlagen wird ein hochviskoses Polybutadien mit einer Streckgrenze von mindestens 4   g/cm2    und einer Viskosität von etwa   1000    cP bei   -18  C    und etwa 400 000 cP bei +270 C. 

  Zweckmässig wird auch längs des Bodens des Gegenstücks 52 ein Polster aus diesem Material vorgesehen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Skischuh aus Kunststoff, umfassend einen fussaufnehmenden Teil mit einer Öffnung, einem daran schwenkbar befestigten Schaftteil, Schnallen zum Verschliessen der Öffnung, eine den Boden des fussaufnehmenden Teils bildende Sohle mit parallelen Längsseiten, einen Innenschuh mit einer Zunge und mit Taschen in der Knöchelpartie, dem fussaufnehmenden Teil und in der Zunge, gekennzeichnet durch Polstermittel in den Taschen zum Anschmiegen an die Fussform des Trägers aus einer hochviskosen Substanz mit einer Streckgrenze von mindestens 4 g/cm2 und einer Viskosität zwischen etwa 1000 cP bei -18 C und etwa 400 000 cP bei +270 C sowie durch ein zwischen dem fussaufnehmenden Teil und dem Innenschuh angeordnetes thermoplastisches Gegenstück (52).
    UNTERANSPRUCH Skischuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstermittel auch längs des Bodens des Gegenstücks (52) angeordnet sind.
CH1283570A 1970-08-27 1970-08-27 Skischuh aus Kunststoff CH512203A (de)

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CH512203A true CH512203A (de) 1971-09-15

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201700102049A1 (it) * 2017-09-12 2019-03-12 Scarpa Calzaturificio Spa Scarpetta rimovibile per scarponi da sci e scarpone da sci provvisto di tale scarpetta
AT522046A4 (de) * 2018-11-30 2020-06-15 Fischer Sports Gmbh Zunge und Verfahren zum Anpassen einer Zunge für einen Sportschuh

Cited By (3)

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