AT52401B - Verfahren zur Erzeugung von Pechen aus Petroleum- oder Steinkohlenteer. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Pechen aus Petroleum- oder Steinkohlenteer.

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  Verfahren zur Erzeugung von Pechen aus Petroleum-oder Steinkohlenteer. 



   Es ist bereits bekannt, Luft auf verschiedene Kohlenwasserstoffgemenge derart einwirken zu lassen, dass das Material durchgerührt wird, damit gewisse Bestandteile beim Erhitzen leichter abdestillieren, während gleichzeitig auf das Destillat eine oxydierende Wirkung ausgeübt wird (französische Patentschrift Nr. 349214) oder derart, dass die Destillate von Petroleumteeren so verändert werden, dass sich als Produkt Kohlenwasserstoffe von hoher Viskosität ergeben   (österreichische   Patentschrift Nr. 41804) oder   schliesslich   derart, dass ohne Destillation ein mehr oder weniger stark oxydierter, verdickter, aber immer noch flüssiger Teer erhalten wird (deutsche Patentschrift Nr. 163446). 



   Gemäss der Erfindung wird nun durch Petroleum-, Schiefer-oder Steinkohlenteer ein in einzelne Strahlen geteilter Luftstrom langsam durchstreichen gelassen, wobei die Temperatur der Flüssigkeit von Anfang an und während der ganzen Dauer der Behandlung weit unter der Verdampfungstemperatur gehalten wird. Das Ausgangsmaterial wird durch Erwärmen auf 1000 zuerst entwässert und dann beginnt man mit dem Einblasen des Luftstromes, den man stets derart regelt, dass die Destillationstemperatur nie erreicht wird. 



  Hiedurch wird die flüssige Masse zur Gänze in ein bei gewöhnlicher Temperatur festes Kohlenwasserstoffgemenge verwandelt, das das Steinkoblenpech auf allen Verwendungsgebieten ersetzen kann. 



   Der chemische Vorgang bei dem angegebenen Verfahren dürfte darin bestehen, dass den Kohlenwasserstoffen Wasserstoff entzogen wird, so dass Radikale mit freien Valenzen entstehen, die sich miteinander verbinden, wobei eben Körper von   höherem   Schmelzpunkt entstehen. 



   Beispiele: I. Ein Petroleumteer von Grosny von der Zusammensetzung : Kohlenstoff   84'390/0,   Wasserstoff   13#96%, Sauerstoff,   Stickstoff und Schwefel    1 65"/o   und der Dichte   0945   wird auf   1000 erw rmt, worauf   man kalte Luft durchstreichen lässt und die Temperatur der Masse auf 100   bis 2000 belässt.   



   Nach fünf- bis sechstägiger Behandlung erhält man eine bei gewöhnlicher Temperatur feste, aus Kohlenwasserstoffen bestehende Masse von der Zusammensetzung : Kohlenstoff 85'300, Wasserstoffe 1300%, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel   1'700/0 und   einer Dichte von 1-033 und dem Schmelzpunkt von 75 . Die Entziehung eines Teiles des Wasserstoffes aus dem Ausgangsmaterial und die Umwandlung des letzteren in einen festen Körper ist ohne jegliche Destillation vor sich gegangen. 



   II. Ein Steinkohlenteer von der Zusammensetzung :   Kohlenstoff 91'07%, Wasser-     stoff 5'360/0   und der Dichte   1#1705   wird auf   10fez     erwärmt,   worauf man Luft in be-   schränliter   Menge in verteiltem Zustande, bis die verlangte Verdickung erreicht ist, ein- bläst. Die Geschwindigkeit des Luftstroms entspricht einer durchgeblasenen Menge von
6 bis   is 8 ma pro   Tonne und Stunde, was etwa 1-8 kg Sauerstoff gleichkommt. Die Temperatur steigt   dabei al ! mäh ! ich auf   etwa   1500.   



   Man erhält als Produkt ohne Destillation ein Pech von der Dichte   1#22   und der
Zusammensetzung : Kohlenstoff   91#00%   und Wasserstoff   4#97%, dessen   Schmelzpunkt ungefähr bei 750 liegt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung von Pechen aus Petroleum-oder Steinkohlenteer unter Durchleiten von Luft, dadurch gekennzeichnet, dass man durch die auf verhältnismässig niedrige Temperatur erwärmte Teermasse einen sehr langsamen Luftstrom hindurch- treten lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT52401D 1906-04-24 1906-04-24 Verfahren zur Erzeugung von Pechen aus Petroleum- oder Steinkohlenteer. AT52401B (de)

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