AT524978A1 - Ruck- und Schlafsack - Google Patents

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AT524978A1 ATA50310/2021A AT503102021A AT524978A1 AT 524978 A1 AT524978 A1 AT 524978A1 AT 503102021 A AT503102021 A AT 503102021A AT 524978 A1 AT524978 A1 AT 524978A1
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    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/08Sleeping bags
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
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    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0059Flexible luggage; Hand bags
    • A45C7/0063Flexible luggage; Hand bags comprising an integrated expansion device
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F4/00Travelling or camp articles which may be converted into other articles or into objects for other use; Sacks or packs carried on the body and convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/02Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use
    • A45F4/08Sacks or packs convertible into other articles or into objects for other use into hammocks, litters or sleeping-bags

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  • Portable Outdoor Equipment (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Abstract

Ruck- und Schlafsack 1, aufweisend: ein Außenteil 2, an dem zwei Schultergurte angebracht sind, ein Schlafsackteil 3, welches am unteren Ende 4 mit dem Außenteil 2 verbunden ist, so dass das Schlafsackteil 3 in einer Rucksackstellung im Inneren des Außenteils 2 verstaut ist und in einer Schlafsackstellung das Außenteil 2 zur Ausbildung des Schlafsackes in Haupterstreckungsrichtung 6 des Schlafsackteils 3 verlängert, wobei am oberen Ende des Schlafsackteils 7 ein quer zur Haupterstreckungsrichtung 6 des Schlafsackteils 6 umlaufendes Verbindungselement 8, insbesondere ein Reißverschlusselement 9, zur lösbaren Verbindung mit einem oberen Ende des Außenteils 5 in der Rucksackstellung vorgesehen ist.

Description

ein Außenteil, an dem zwei Schultergurte angebracht sind,
ein Schlafsackteil, welches am unteren Ende mit dem Außenteil verbunden ist, so dass das Schlafsackteil in einer Rucksackstellung im Inneren des Außenteils verstaut ist und das Schlafsackteil in einer Schlafsackstellung das Außenteil zur Ausbildung des Schlafsackes in Haupterstreckungsrichtung des
Schlafsackteils verlängert.
Ein kombinierter Schlaf- und Rucksack ist beispielsweise bereits aus der FR 2 663 214 Al bekannt. Der Schlafsack setzt sich aus einem Sack und der Außenhülle eines Rucksacks zusammen. Bei Verwendung als Schlafsack verbindet ein horizontaler Zip beide Teile miteinander. Bei Verwendung als Rucksack wird der Sack
lose in der Außenhülle des Rucksacks verstaut.
Die US 2019 021 475 Al zeigt einen Rucksack, der zu einem Schlafsack umgewandelt werden kann. Der Rucksack besteht aus einer Außenhülle und einer verstellbaren, doppelseitigen Stoffauskleidung. Die Stoffauskleidung kann aus der Außenhülle herausgezogen werden und bleibt dabei mit der Außenhülle verbunden. Die Außenhülle kann als fußseitige Verlängerung des
Schlafsacks verwendet werden.
Die WO 2014 069 746 Al zeigt einen weiteren Rucksack, der zu einem Schlafsack umfunktioniert werden kann. Der Rucksack besteht aus einer Außenhülle und einem Innenteil. Das Innenteil kann aus der Außenhülle herausgezogen werden, um einen Schlafsack zu formen. Dabei bleibt das Innenteil mit der
Außenhülle verbunden.
Ein weiterer kombinierte Schlaf- und Rucksack ist aus der CH 246 570 A bekannt.
Nachteilig am Stand der Technik ist jedoch der umständliche Wechsel zwischen der Rucksack- und der Schlafsackfunktion. Ungünstig ist insbesondere, dass beim Stand der Technik der
Schlafsack so in den Rucksack gestopft wird, dass der Schlafsack
Rucksackteil groß.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, zumindest einzelne Nachteile des Stands der Technik zu lindern bzw. zu beseitigen. Ziel der Erfindung ist es vorzugsweise, einen Ruck- und Schlafsack bereitzustellen, der in der Rucksackstellung eine definierte Position des Schlafsackteils und einen definierten Abschluss gewährleistet und somit insgesamt die Handhabung vereinfacht und
den Platzverbrauch des Schlafsackteils optimiert.
Gelöst wird die Aufgabe durch einen Ruck- und Schlafsack mit den Merkmalen von Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind
in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß ist am oberen Ende des Schlafsackteils ein quer zur Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils umlaufendes
Verbindungselement, insbesondere ein Reißverschlusselement, zur lösbaren Verbindung mit einem oberen Ende des Außenteils in der
Rucksackstellung vorgesehen.
Somit wird ein einfacher, zuverlässiger Wechsel zwischen der Rucksack- und der Schlafsackstellung ermöglicht. In der Rucksackstellung ist das Schlafsackteil im Inneren des Außenteils aufgenommen und dadurch verstaut. Die beiden Schultergurte am Außenteil ermöglichen das Tragen als Rucksack. Zusätzlich zu den Schultergurten kann auch ein Hüftgurt am Außenteil angebracht sein. In der Rucksackstellung ist das Verbindungselement am oberen Ende des Schlafsackteils lösbar mit einem entsprechenden Verbindungselement am oberen Ende des Außenteils verbunden. Im verbundenen Zustand ist das Schlafsackteil gegen ein Ausziehen in Haupterstreckungsrichtung gesichert. Als Verbindungselemente können insbesondere Reißverschlusselemente vorgesehen sein, welche zusammen einen
Reißverschluss bilden. Alternativ können als Verbindungselemente
Verbindungselements um im Wesentlichen 360° gelöst.
Die erfindungsgemäße Verbindung zwischen dem oberen Ende des Schlafsackteils und dem oberen Ende des Außenteils hat eine Reihe von Vorteilen. Mit der Überführung in die Rucksackstellung wird eine definierte Position des Schlafsackteils im Außenteil erreicht. Mit dem Verbinden der oberseitigen Verbindungselemente wird gleichzeitig die gewünschte Anordnung des Schlafsackteils im Außenteil sichergestellt. Ein umständliches Stopfen kann vermieden werden. Das Schlafsackteil liegt weiters in der Rucksackstellung bevorzugt über im Wesentlichen den gesamten Umfang an der Innenseite des Außenteils an, so dass das Schlafsackteil eine zweite Wand des Rucksacks bildet. Durch diese Anordnung wird einerseits eine optimale Isolation des Inneren des Rucksacks erreicht, wodurch beispielsweise Kleidung im Inneren des Rucksacks stärker gegenüber der Außentemperatur isoliert wird. Andererseits ist auch der Platzverbrauch durch das Schlafsackteil optimiert, da durch die definierte Lage etwaige Lufteinschlüsse minimiert sind. Das Entpacken des Rucksacks wird ebenfalls vereinfacht und das Überführen von der Rucksackstellung in die Schlafsackstellung wird erleichtert. Nach dem Lösen des oberseitigen Verbindungselements bildet das
obere Ende des Schlafsackteils eine einfach zugängliche Handhabe
Teil, insbesondere einen Fußteil, des Schlafsacks bildet.
Der Ruck- und Schlafsack hat eine Außenseite und eine Innenseite. Die Außenseite ist der Umgebung, d.h. dem Träger und der Umwelt, zugewandt. Die Innenseite ist bei Verwendung als Schlafsack in der Schlafsackstellung dem im Schlafsack befindlichen Nutzer zugewandt. Das Schlafsackteil, wie auch das Außenteil, kann ein isolierendes Material aufweisen, um den Schlafkomfort zu erhöhen. Das Außenteil kann an der Außenseite eine Hardshell aufweisen, d.h. ein im Wesentlichen winddichtes
und wasserdichtes Material.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der kombinierte Ruckund Schlafsack einen im Wesentlichen in Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils verlaufenden Verschluss, insbesondere einen Reißverschluss auf, mit dem in der Schlafsackstellung sowohl das Schlafsackteil als auch das Außenteil entlang der Haupterstreckungsrichtung geöffnet werden können, wobei sich der Verschluss vom oberen Ende des Schlafsackteils vorzugsweise bis zum unteren Ende des Außenteils
erstreckt.
Der Verschluss ermöglicht einen einfachen Einstieg in den Schlafsack. Der Verschluss kann beispielsweise ein Reißverschluss oder ein Klettverschluss sein. Besonders günstig ist hierbei, dass der Verschluss sowohl das Schlafsackteil als auch das Außenteil entlang der Längsseite öffnen kann. Dadurch kann der Schlafsack im Wesentlichen entlang der gesamten Länge
geöffnet werden, womit der Einstieg in den Schlafsack besonders
Es ist vorteilhaft, dass ein Verschlusselement, insbesondere ein Reißverschlusselement, am Außenteil in Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils verläuft, mit dem die Breite des Außenteils
verändert werden kann.
Das Verschlusselement kann aus zwei separaten Teilen bestehen, die gemeinsam das Verschlusselement bilden. Beispielsweise kann das Verschlusselement aus den beiden Gegenelementen eines Reißverschlusses oder eines Klettverschlusses bestehen. Die beiden Teile sind am Außenteil voneinander beabstandet angebracht. Wird das Verschlusselement geschlossen, wird die zwischen den beiden Teilen des Verschlusselements befindliche Oberfläche eingefaltet und der Umfang des Außenteils und dadurch die Breite des Außenteils verkleinert. Das Verschlusselement ermöglicht somit eine Reduktion der Breite des Außenteils in der Rucksackstellung, die zum Tragen des Rucksacks günstig ist, und eine Verbreiterung in der Schlafsackstellung, die wiederum zu
einem höheren Komfort des Schlafsacks führt.
Weiters können das Schlafsackteil und das Außenteil unlösbar miteinander verbunden sein. Beispielsweise können das Schlafsackteil und das Außenteil über eine Fügeverbindung wie eine Naht miteinander verbunden sein. Unlösbar bedeutet hierbei, dass der Benutzer die Verbindung nicht bzw. nicht zerstörungsfrei und nicht reversibel lösen kann. Dadurch wird
verhindert, dass das Schlafsackteil verloren gehen kann.
Vorzugsweise weist das Außenteil, bevorzugt zumindest am unteren Ende, ein wasserabweisendes Material auf. Das Außenteil ist in der Rucksackstellung vielfältigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Beim Abstellen des Rucksackes ist die Beanspruchung des unteren Endes des Außenteils besonders hoch. Es kann auch notwendig sein, den Rucksack auf einem feuchten Untergrund abzustellen. Daher ist es günstig, das Außenteil wasserdicht oder wasserabweisend auszuführen, um das Schlafsackteil bzw. auch die
Innenseite des Schlafsacks vor Nässe zu schützen.
In der Rucksackstellung ist das Schlafsackteil im Außenteil verstaut. Somit bildet im Wesentlichen das obere Ende des Außenteils auch das obere Ende des Rucksacks. Die am Außenteil lösbar befestigte Deckelkappe bildet somit den oberen Abschluss des Rucksacks. Die Deckelkappe kann beispielsweise mittels eines Reißverschlusses oder mit Hilfe von Schnallen mit dem Außenteil verbunden sein. Des Weiteren kann die Deckelkappe eines oder mehrere Innenfächer aufweisen, um zusätzlichen Stauraum im
Rucksack bereitzustellen.
Vorzugsweise ist die Deckelkappe aufblasbar, um als Kopfpolster verwendet werden zu können. Die Deckelkappe hat dafür einen nach außen hin luftdicht verschlossenen Abschnitt, in den über ein Ventil Luft eingebracht werden kann. Im aufgeblasenen Zustand kann die Deckelkappe als Kopfpolster verwendet werden. Somit steht ein Kopfpolster zur Verfügung, ohne das Gewicht oder das
Volumen des Ruck- und Schlafsacks maßgeblich zu erhöhen.
Weiters kann ein Vorratsbeutel, insbesondere lose, im Inneren des Außenteils angeordnet sein. In dem Vorratsbeutel kann der
vom Nutzer mitgeführte Inhalt aufgenommen werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Schlafsackteil und das Außenteil mit einem Innenfutter ausgestattet, welches
Innenfutter die Innenseite des Schlafsacks bildet.
Das Innenfutter ist an der Innenseite des Schlafsackteils und des Außenteils angeordnet und erhöht den Komfort bei der Verwendung als Schlafsack. Das Innenfutter ist Teil des Schlafsackteils und des Außenteils und kann ebenso von einem im Wesentlichen in Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils
verlaufenden Verschluss geöffnet werden.
Weiters bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum
Überführen des zuvor beschriebenen Ruck- und Schlafsackes von
— Lösen des quer zur Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils verlaufenden Verbindungselements, um die Verbindung des oberen Endes des Schlafsackteils mit dem oberen
Ende des Außenteils zu 1l16sen, und
- Ausziehen des Schlafsackteils aus dem Außenteil.
Zu den Vorteilen dieses Verfahrens wird auf obige Erläuterungen
des Ruck- und Schlafsackes verwiesen.
Bevorzugt wird nach dem Ausziehen des Schlafsackteils aus dem Außenteil der in Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils verlaufende Verschluss geöffnet, um den Ruck- und Schlafsack in
der Schlafsackstellung zu Öffnen.
Des Weiteren kann vor dem Öffnen des Verbindungselements das am Außenteil in Haupterstreckungsrichtung des Schlafsackteils verlaufende Verschlusselement geöffnet werden, um den Ruck- und
Schlafsack zu verbreitern.
Die vorliegende Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiels weiter erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht des Ruck- und Schlafsacks
in der Schlafsackstellung.
Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht des Ruck- und Schlafsacks
in der Rucksackstellung.
Fig. 3A bis 3D zeigen Ansichten des Ruck- und Schlafsacks im Zuge des Überführens von der Rucksack- in die
Schlafsackstellung. Figur 1 zeigt eine Rucksack-Schlafsack-Kombination, nachfolgend
kurz Ruck- und Schlafsack 1, in der Schlafsackstellung. Der
kombinierte Ruck- und Schlafsack 1 wird im Folgenden in der
Schlafsackstellung.
Am oberen Ende des Schlafsackteils 7 (d.h. um ein Vielfaches näher an der obersten Stelle als an der untersten Stelle des Schlafsackteils 7) ist ein quer zur Haupterstreckungsrichtung 6 des Schlafsackteils 2 umlaufendes Verbindungselement 8 vorgesehen, welches lösbar mit einem entsprechenden Verbindungselement 9 an einem oberen Ende des Außenteils 5 (d.h. um ein Vielfaches näher an der obersten Stelle als an der untersten Stelle des Außenteils 5) vorgesehen. Die Verbindungselemente sind in der gezeigten Ausführungsvariante
als Reißverschlusselemente ausgebildet.
Das Schlafsackteil 3 wird in der Rucksackstellung, wie in Figur 2 dargestellt, derart in das Außenteil 2 eingebracht, dass das obere Ende des Schlafsackteils 7 und das obere Ende des Außenteils 5 in unmittelbarer Nähe zueinander angeordnet werden. Dadurch kann Verbindungselement 8 mit dem Verbindungselement 9
verbunden werden.
Des Weiteren ist ein in Haupterstreckungsrichtung 6 des
Schlafsackteils 2 verlaufender Verschluss 10, hier wiederum als
Zusätzlich ist ein Verschlusselement 13, in der gezeigten Ausführungsform ein Reißverschlusselement 14, am Außenteil 2 in Haupterstreckungsrichtung 6 des Schlafsackteils 2 verlaufend vorgesehen, mit dem die Breite des Außenteils 3 verändert werden kann. Das Verschlusselement 13 besteht in der gezeigten Ausführungsform aus den zwei Hälften 13a und 13b eines Reißverschlusselements 14. Die beiden Hälften 13a und 13b sind am Außenteil beanstandet voneinander angebracht und können einen gemeinsamen Ausgangspunkt am unteren Ende des Außenteils 12 aufweisen. Wird das Verschlusselement 13 geschlossen, wird die zwischen den beiden Teilen des Verschlusselements 13a, 13b befindliche Oberfläche 15 eingefaltet und letztlich der Umfang des Außenteils 3 und damit verbunden die Breite des Außenteils 3 verkleinert. Eine verringerte Breite kann für die Verwendung als Rucksack vorteilhaft sein, während eine größere Breite den Komfort des Schlafsacks erhöht.
Der Ruck- und Schlafsack 1 hat eine Außenseite 16 und eine Innenseite 17. Das Außenteil 2 kann, zumindest am unteren Ende, an der Außenseite ein wasserabweisendes Material aufweisen. Das Schlafsackteil 3 und das Außenteil 2 können jeweils ein isolierendes Material aufweisen, um den Schlafkomfort zu erhöhen. Das Schlafsackteil 3 und das Außenteil 2 können mit einem Innenfutter 18 ausgestattet sein, welches die Innenseite 17 des Schlafsacks bildet.
Figur 2 zeigt den Ruck- und Schlafsack 1 aus Figur 1 in der Rucksackstellung. Das Schlafsackteil 3 ist im Inneren des Außenteils 2 aufgenommen. Des Weiteren ist eine Deckelkappe 19 gezeigt, die lösbar am Außenteil 2 befestigt ist. Die Deckelkappe 19 kann beispielsweise mittels eines weiteren
Reißverschlusses oder Schnallen (nicht gezeigt) mit dem
Außenteil verbunden sein. Die Deckelkappe 19 verschließt das Außenteil 2 in der Rucksackstellung. In der Rucksackstellung sind das Verbindungselement 8, der Verschluss 10, sowie das Verschlusselement 13 geschlossen. Es sind weitere Schnallen 20 vorgesehen, mit denen die Deckelkappe 19 15sbar an der Vorderseite des Außenteils 2 festgemacht werden kann. Das Außenteil 2 kann weiters einen Gummizug (nicht gezeigt) aufweisen, mit dem das obere Ende des Rucksacks geschlossen werden kann. Die Deckelkappe 19 bildet den oberen Abschluss des Rucksacks. Die Deckelkappe 19 beinhaltet eine nach außen hin luftdicht verschlossene Kammer (nicht gezeigt), die beispielsweise mittels eines Ventils (nicht gezeigt) aufgeblasen werden kann. Die so aufgeblasene Deckelkappe 19 kann als
Kopfpolster verwendet werden.
Im Inneren des Rucksacks ist neben dem Schlafsackteil 3 Platz für weitere Gegenstände, wie beispielsweise für Kleidung oder Nahrung. Durch die Anordnung des Schlafsackteils 3 im Außenteil 2 ergeben sich mehrere Schichten zwischen der Umgebung und etwaigen weiteren aufgenommenen Gegenstände im Inneren des Rucksacks. Die weiteren aufgenommenen Gegenstände sind somit
isoliert und vor der Außentemperatur geschützt.
Figur 3A bis 3D zeigen die Überführung des Ruck- und Schlafsacks 1 von der Rucksackstellung in die Schlafsackstellung. Das Entpacken des Ruck- und Schlafsacks 1 umfasst dabei vorzugsweise
zumindest die folgenden Schritte:
- Lösen der Deckelkappe 19 vom Außenteil 3, um das obere Ende des Außenteils 5 und das obere Ende des Schlafsackteils 7
zugänglich zu machen;
- Öffnen des am Außenteil 2 in Haupterstreckungsrichtung 6 des Schlafsackteils 3 verlaufenden Verschlusselements 13, um den
Ruck- und Schlafsack zu verbreitern; - Öffnen des quer zur Haupterstreckungsrichtung 6 des
Schlafsackteils 3 verlaufenden Verbindungselement 8, um die
Verbindung des oberen Endes des Schlafsackteils 7 mit dem oberen
11718
Ende des Außenteils 5 zu lösen;
- Ausziehen des Schlafsackteils 3 aus dem Außenteil 2, um das Außenteil 2 in Haupterstreckungsrichtung 6 des
Schlafsackteils 3 zu verlängern;
- Öffnen des in Haupterstreckungsrichtung 6 des Schlafsackteils 2 verlaufenden Verschlusses 10, um den Ruck- und Schlafsack 1 in der Schlafsackstellung zu Öffnen und den
Einstieg in den Schlafsack zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Ruck- und Schlafsack (1), aufweisend:
ein Außenteil (2), an dem zwei Schultergurte angebracht sind,
ein Schlafsackteil (3), welches am unteren Ende (4) mit dem Außenteil (2) verbunden ist, so dass das Schlafsackteil (3) in einer Rucksackstellung im Inneren des Außenteils (2) verstaut ist und in einer Schlafsackstellung das Außenteil (2) zur Ausbildung des Schlafsackes in Haupterstreckungsrichtung (6) des
Schlafsackteils (3) verlängert,
dadurch gekennzeichnet, dass
am oberen Ende des Schlafsackteils (7) ein quer zur Haupterstreckungsrichtung (6) des Schlafsackteils (3) umlaufendes Verbindungselement (8), insbesondere ein Reißverschlusselement (9), zur lösbaren Verbindung mit einem oberen Ende des Außenteils (5) in der Rucksackstellung
vorgesehen ist.
2. Ruck- und Schlafsack (1) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im Wesentlichen in Haupterstreckungsrichtung (6) des Schlafsackteils (3) verlaufenden Verschluss (10), insbesondere einen Reißverschluss (11), mit dem in der Schlafsackstellung sowohl das Schlafsackteil (3) als auch das Außenteil (2) entlang der Haupterstreckungsrichtung (6) geöffnet werden können, wobei sich der Verschluss (10) vom oberen Ende des Schlafsackteils (7)
vorzugsweise bis zum unteren Ende des Außenteils (12) erstreckt.
3. Ruck- und Schlafsack (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlusselement (13), insbesondere ein Reißverschlusselement (14), am Außenteil (2) in Haupterstreckungsrichtung (6) des Schlafsackteils (3) verläuft,
mit dem die Breite des Außenteils (2) verändert werden kann.
4. Ruck- und Schlafsack (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlafsackteil (3)
und das Außenteil (2) unl6ösbar miteinander verbunden sind.
5. Ruck- und Schlafsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (2), bevorzugt zumindest am unteren Ende, ein wasserabweisendes
Material aufweist.
6. Ruck- und Schlafsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Deckelkappe (19), die lösbar am Außenteil (2) befestigt ist und in der Rucksackstellung das obere Ende des Schlafsackteils (3) abdeckt.
7. Ruck- und Schlafsack (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelkappe (19) aufblasbar ist, um als
Kopfpolster verwendet werden zu können.
8. Ruck- und Schlafsack (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlafsackteil (3) und das Außenteil (2) mit einem Innenfutter (18) ausgestattet sind, welches Innenfutter (18) die Innenseite (17) des Ruck- und Schlafsacks (1) bildet.
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