AT525396A2 - Smart buoy - Google Patents

Smart buoy Download PDF

Info

Publication number
AT525396A2
AT525396A2 AT600622021A AT600622021A AT525396A2 AT 525396 A2 AT525396 A2 AT 525396A2 AT 600622021 A AT600622021 A AT 600622021A AT 600622021 A AT600622021 A AT 600622021A AT 525396 A2 AT525396 A2 AT 525396A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
buoy
floating body
identification information
watercraft
electronic unit
Prior art date
Application number
AT600622021A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Aigelsreiter
Original Assignee
Hermes Bootbau Og
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermes Bootbau Og filed Critical Hermes Bootbau Og
Priority to AT600622021A priority Critical patent/AT525396A2/de
Priority to EP22159133.2A priority patent/EP4063254A1/de
Publication of AT525396A2 publication Critical patent/AT525396A2/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/02Buoys specially adapted for mooring a vessel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B2022/006Buoys specially adapted for measuring or watch purposes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Abstract

Boje zur Befestigung von Wasserfahrzeugen, die mit einem Schwimmkörper und einer elektronischen Einheit mit einer Sendeeinrichtung (25) zur drahtlosen Datenübermittlung sowie mit Photovoltaikelementen (8) zur Stromversorgung der elektronischen Einheit versehen ist, wobei sich der Schwimmkörper bei befestigtem Wasserfahrzeug in einem belegten Zustand befindet und bei Abwesenheit eines befestigten Wasserfahrzeuges in einem unbelegten Zustand. Es wird vorgeschlagen, dass der Schwimmkörper mit einem Beschleunigungssensor (26) zum Messen von Beschleunigungsdaten für den Schwimmkörper versehen ist, und der Beschleunigungssensor (26) mit einer Auswerteeinheit (21) der elektronischen Einheit verbunden ist, die ausgelegt ist um die vom Beschleunigungssensor (26) bei unbelegtem Zustand gemessenen Beschleunigungsdaten von den bei belegtem Zustand gemessenen Beschleunigungsdaten zu unterscheiden. Ferner wird ein Verfahren zur Überwachung des Belegungszustandes von Bojen eines Bojenfeldes vorgeschlagen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Boje zur Befestigung von Wasserfahrzeugen, die mit einem Schwimmkörper und einer elektronischen Einheit mit einer Sendeeinrichtung zur drahtlosen Datenübermittlung sowie mit Photovoltaikelementen zur Stromversorgung der elektronischen Einheit versehen ist, wobei sich der Schwimmkörper bei befestigtem Wasserfahrzeug in einem belegten Zustand befindet und bei Abwesenheit eines befestigten Wasserfahrzeuges in einem unbelegten Zustand, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Erfindung bezieht sich des Weiteren auf ein Verfahren zur Überwachung des Belegungszustandes von Bojen eines Bojenfeldes mit einer
erfindungsgemäßen Boj]je, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 8.
Bojenfelder dienen Wasserfahrzeugen zur vorübergehenden Befestigung der Wasserfahrzeuge und umfassen in der Regel eine Mehrzahl an BoJjen, die voneinander beabstandet in Ufernähe am See- oder Meeresgrund verankert sind. Das Wasserfahrzeug kann dabei mithilfe einer Leine an einer Befestigungsvorrichtung der Boje befestigt werden. Üblicherweise muss für die Benutzung einer Boje eine Gebühr entrichtet werden. Hierfür wird in der Regel so verfahren, dass das Wasserfahrzeug das Bojenfeld anfährt, eine freie Boje sucht und an der freien Boje anlegt. In weiterer Folge muss entweder eine Anmeldestelle an Land aufgesucht werden, um das Anlegen zu melden und die Gebühr zu entrichten, oder das Wasserfahrzeug wird vom Betreiber des BoJenfeldes per Boot aufgesucht, um die Fahrzeugdaten zu erfassen und die Gebühr einzuheben. Diese Vorgänge sind für die Beteiligten mühsam und zeitaufwändig. In der Praxis stellt sich zudem immer wieder das Problem, dass Wasserfahrzeuge am Tagesende ein BoJjenfeld aufsuchen wollen, aber keine freie Boje mehr verfügbar ist, oder ein Wetteifern um die letzten verbliebenen Bojen einsetzt. Daher wurden bereits Reservierungssysteme vorgeschlagen, bei denen mithilfe eines Mobilfunkendgeräts („Smartphone“) eine Boje reserviert und mitunter auch sofort bezahlt werden kann. Dadurch kann der Aufwand der personellen Abwicklung von Anmeldung und Bezahlung reduziert und theoretisch auch gänzlich vermieden werden, allerdings steigt dadurch die Gefahr von Missbrauch, indem
Bojen belegt aber nicht bezahlt werden.
ahnden zu können.
Diese Ziele werden durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 bezieht sich auf eine Boje zur Befestigung von Wasserfahrzeugen, die mit einem Schwimmkörper und einer elektronischen Einheit mit einer Sendeeinrichtung zur drahtlosen Datenübermittlung sowie mit Photovoltaikelementen zur Stromversorgung der elektronischen Einheit versehen ist, wobei sich der Schwimmkörper bei befestigtem Wasserfahrzeug in einem belegten Zustand befindet und bei Abwesenheit eines befestigten Wasserfahrzeuges in einem unbelegten Zustand. Erfindungsgemäß wird hierbei vorgeschlagen, dass der Schwimmkörper mit einem Beschleunigungssensor zum Messen von Beschleunigungsdaten für den Schwimmkörper versehen ist, und der Beschleunigungssensor mit einer Auswerteeinheit der elektronischen Einheit verbunden ist, die ausgelegt ist um die vom Beschleunigungssensor bei unbelegtem Zustand gemessenen Beschleunigungsdaten von den bei belegtem Zustand gemessenen Beschleunigungsdaten zu unterscheiden. Erfindungsgemäß wird somit eine Boje verwirklicht, die den Belegungszustand autonom ermitteln kann. Diese Ermittlung des Belegungszustandes erfolgt mithilfe eines Beschleunigungssensors, da die Anmelderin festgestellt hat, dass es anhand der gemessenen Beschleunigungsdaten leicht möglich ist einen unbelegten Zustand von einem belegten Zustand der Boje zu unterscheiden. Diese Unterscheidung erfolgt beispielsweise mithilfe der Detektion von Beschleunigungsspitzen, die von einem an der Boje befestigten Wasserfahrzeug verursacht werden, weil das an der BoJ]e befestigte Wasserfahrzeug immer wieder an der Boje reißt und zerrt. Vergleichbare Beschleunigungsspitzen treten bei einer unbelegt im Wasser schwimmenden Boje nicht auf und können daher zur sicheren Unterscheidung von belegtem und unbelegtem Zustand herangezogen werden. Diese Unterscheidung wird von einer entsprechend konfigurierten Auswerteeinheit vorgenommen. Als Beschleunigungssensor kann etwa ein 9-Achsen-
Beschleunigungssensor mit drei dreiachsigen Sensoren verwendet
Stromverbrauch optimieren lassen.
Die Information über einen belegten oder unbelegten Zustand einer BoJ]e wird im Folgenden auch als Belegungszustandsinformation bezeichnet. Für die weitere Verwertung dieser Belegungszustandsinformation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Sie kann etwa mithilfe der Sendeeinrichtung gemeinsam mit einer die Boje identifizierenden Bojen-Identifizierungsinformation an eine zentrale Überwachungseinheit gesendet werden, wo sie beispielsweise mit einer entsprechenden Reservierungsinformation für die betreffende BoJje verglichen wird. Dieses Senden der Belegungszustandsinformation kann von der Boje autonom veranlasst werden, etwa wenn eine Änderung der Belegungszustandsinformation eintritt. Es wäre aber auch denkbar, dass die Belegungszustandsinformation zunächst nur in einem Datenspeicher der BoJe gespeichert und nur bei Bedarf von der zentralen Überwachungseinheit abgerufen wird. Insbesondere aber nicht nur für diesen Fall wird vorzugsweise vorgeschlagen, dass die Sendeeinrichtung als Teil einer Netzwerkverbindung für den bidirektionalen Austausch von Daten ausgeführt ist. Die Sendeeinrichtung ist hierfür als Netzwerkverbindung für ein Weitverkehrsnetzwerk ausgeführt, beispielsweise als NB-IoT (Narrow Band Internet-of-Things), bei dem es sich um eine „Low Power Wide Area (LPWA)“Funktechnologie mit niedrigem Energiebedarf sowie hoher Reichweite für die bidirektionale Übertragung kleiner Datenpakete handelt. Mithilfe einer solchen bidirektionalen Netzwerkverbindung kann einerseits Belegungszustandsinformation von der Boje an die zentrale Überwachungseinheit gesendet werden, aber andererseits auch ein Abruf von Daten oder eine Ansteuerung von Komponenten der Boje durch die zentrale Überwachungseinheit erfolgen. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit wäre etwa, dass bei einer
erfolgten Reservierung einer Boje diese
Leuchtmittels als verfügbar.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Schwimmkörper mit einem induktiven Sensor zur Detektion leitfähiger oder ferromagnetischer Objekte versehen ist. Ein induktiver Sensor detektiert die Anwesenheit leitfähiger oder ferromagnetischer Objekte, insbesondere metallischer Objekte, durch Veränderung eines magnetischen Feldes in der Nähe eines solchen Objekts. Die Anordnung eines solchen Sensors ermöglicht die Detektion von metallischen Komponenten eines Wasserfahrzeuges, also beispielsweise von seinem Anker oder seinem Motorblock, und kann zur Ergänzung der Beschleunigungsdaten verwendet werden, um die Detektion eines belegten Zustandes zu optimieren und insbesondere eine Doppelbelegung einer Boje zu detektieren, also die Anwesenheit eines zweiten Wasserfahrzeuges, das
unzulässiger Weise an derselben BoJe befestigt ist.
Eine konkrete Ausführung der Boje sieht vorzugsweise vor, dass der Schwimmkörper von einem um eine Längsachse des Schwimmkörpers rotationssymmetrischen unteren Schwimmkörperteil und einem oberen Funktionskörperteil gebildet wird, wobei der Funktionskörperteil eine Außenfläche aufweist, die zumindest teilweise aus planaren Teilflächen gebildet wird. Die planaren Teilflächen können etwa für die Anordnung von Photovoltaikelementen verwendet werden, um deren Befestigung am Schwimmkörper zu erleichtern und deren Positionierung hinsichtlich einer maximalen Stromgewinnung zu optimieren. Sie können aber auch verwendet werden, um die Entnahme der elektronischen Einheit für Wartungs- oder Reparaturzwecke zu erleichtern. Hierfür wird insbesondere vorgeschlagen, dass die elektronische Einheit in einem Gehäuse
angeordnet ist, das im Schwimmkörper eingebettet und an einer
elektronischen Einheit geschaffen wird.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass der Schwimmkörper mit einem Nahbereichs-Funksender zur drahtlosen Übermittlung einer die BoJle identifizierenden Bojen-Identifizierungsinformation versehen ist. Der Nahbereichs-Funksender basiert beispielsweise auf der „Bluetooth Low Energy (BLE)“Technologie, mit der in einem begrenzten Radius von 10-100 m mit anderen Geräten Daten ausgetauscht werden können. Der Stromverbrauch kann dabei sehr gering gehalten werden. Der Zweck eines solchen Nahbereichs-Funksenders wird im Folgenden
noch genauer beschrieben werden.
Die Erfindung betrifft in weiterer Folge auch ein Verfahren zur Überwachung des Belegungszustandes von Bojen eines Bojenfeldes mit einer erfindungsgemäßen Boje, wobei vorgeschlagen wird, dass die Auswerteeinheit der elektronischen Einheit der Boje den Belegungszustand der betreffenden Boje mithilfe des Beschleunigungssensors als unbelegten Zustand oder als belegten Zustand identifiziert, und diese Belegungszustandsinformation gemeinsam mit einer die Boj]e identifizierenden Bojen-Identifizierungsinformation über die Sendeeinrichtung an eine zentrale Überwachungseinheit gesendet wird. In der zentralen Überwachungseinheit kann die Belegungszustandsinformation mit einer entsprechenden Reservierungsinformation für die betreffende BoJje verglichen werden. Falls eine Belegung der Boje detektiert wird, aber keine Reservierungsinformation vorliegt, kann eine Warnmeldung generiert werden, um dem Betreiber des Bojenfeldes eine unautorisierte Belegung einer BoJe anzuzeigen. Hierfür ist es auch zweckmäßig, wenn der Standort jeder Boje bekannt ist, etwa indem die Bojen jeweils mit einem GPS-Sensor versehen sind, der eine exakte Positionsbestimmung der betreffenden
Boje vornimmt.
Boje angeordnetes Leuchtmittel entsprechend aktiviert wird.
Zudem kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die BojenIdentifizierungsinformation über einen Nahbereichs-Funksender der Bo]e bei Anwesenheit eines mit einer NahbereichsFunkschnittstelle zum Empfang der BojenIdentifizierungsinformation versehenen Mobilfunkendgeräts im Sendebereich des Nahbereichs-Funksenders die BojenIdentifizierungsinformation der Boje vom Mobilfunkendgerät
abrufbar ist.
Schließlich wird vorgeschlagen, dass die BojenIdentifizierungsinformation vom Mobilfunkendgerät über eine Mobilfunkverbindung gemeinsam mit einer das Wasserfahrzeug identifizierenden Wasserfahrzeugs-Identifizierungsinformation an die zentrale Überwachungseinheit gesendet wird, wobei die zentrale Überwachungseinheit anhand der BojenIdentifizierungsinformation die WasserfahrzeugsIdentifizierungsinformation mit der Belegungszustandsinformation datentechnisch verknüpft. Somit kann überprüft werden, ob die Boje belegt ist und eine Reservierung für diese Boje vorliegt, und ob sich auch jenes Wasserfahrzeug, für das die Reservierung vorgenommen wurde, an
der richtigen BoJe befindet.
erläutert. Es zeigen hierbei die
Fig. 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Boje mit einem rotationssymmetrischen unteren Schwimmkörperteil und
einem oberen Funktionskörperteil,
Fig. 2 eine Darstellung des oberen Funktionskörperteils einer
Boje gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 die Boje gemäß Fig. 1 mit einer Darstellung innerer
Komponenten, und die
Fig. 4 eine Darstellung einer Ausführungsform der
elektronischen Einheit.
Zunächst wird auf die Fig. 1 Bezug genommen, die eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Boje mit einem rotationssymmetrischen unteren Schwimmkörperteil 1 und einem oberen Funktionskörperteil 2 zeigt, wobei der obere Funktionskörperteil 2 den unteren Schwimmkörperteil 1 haubenartig abdeckt und in einem unteren Umfangsbereich den oberen Umfangsbereich des Schwimmkörperteils 1 dicht umgreift. Beide Teile bestehen aus einem laminierten Carbonvlies, also einem Vlies aus Kohlenstofffasern, welches mit einem Epoxidharz verbunden wird. Das Innere des Schwimmkörperteils 1 und des Funktionskörperteil 2 sind mit Polyurethan-Schaum ausgefüllt. Der Schwimmkörperteil 1 ist kegelstumpfförmig um eine Längsachse der Boje ausgeführt, die von einem rostfreien Stab 3 definiert wird, der die Boje quert. Der Stab 3 weist an seinem oberen und unteren Ende jeweils eine Öse auf. Die obere Öse dient als Befestigungsvorrichtung 4 für die Befestigung des Wasserfahrzeugs, und die untere Öse dient zur Befestigung am Unterwasser. Der untere Schwimmkörperteil 1 und der obere Funktionskörperteil 2 bilden nach der Befüllung mit dem
Polyurethan-Schaum gemeinsam den Schwimmkörper der Boje.
Der obere Funktionskörperteil 2 weist eine Außenfläche auf, die zumindest teilweise aus planaren Teilflächen 5 gebildet wird, wie insbesondere der Fig. 2 entnommen werden kann. Eine
oberste planare Teilfläche 5 trägt eine Passscheibe 6 mit
Boje anzeigt.
Die Fig. 3 zeigt die Boje gemäß Fig. 1 mit einer Darstellung einiger innerer Komponenten. Wie bereits erwähnt wurde, sind der Schwimmkörperteil 1 und der Funktionskörperteil 2 mit Polyurethan-Schaum befüllt, der die Dichtheit der Anordnung sicherstellt und als Schutz für die darin eingebettete Sensorik und Elektronik dient. Vor dem Ausfüllen des Schwimmkörperteils 1 und des Funktionskörperteils 2 mit Polyurethan-Schaum wird ein rohrförmiges Gehäuse 12 so platziert, dass es sich gegen eine planare Teilfläche 5 öffnet. In diesem Gehäuse 12 kann in weiterer Folge die elektronische Einheit angeordnet werden, wie noch näher ausgeführt werden wird. Des Weiteren wird eine zusätzliche Stromquelle 13 angeordnet, die durch Schüttelinduktion Bewegungsenergie der Boje in Strom umwandelt. Des Weiteren können der Fig. 3 noch zwei Temperatursensoren 14, 15 entnommen werden. Ein unterer Temperatursensor 15 dient zur Bestimmung der Wassertemperatur. Ein oberer Temperatursensor 14 dient zur Bestimmung der Lufttemperatur. Die Photovoltaikelemente 8 sowie die Temperatursensoren 14, 15 sind mit einer Platine der elektronischen Einheit verbunden,
die innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet ist.
Die Fig. 4 zeigt eine mögliche Ausführungsform einer solchen elektronischen Einheit. Die elektronische Einheit weist eine Platine auf, die zunächst mit einem Stromspeicher 16 verbunden ist, die die elektronische Einheit mit Strom versorgt. Der
Stromspeicher 16 wird von den Photovoltaikelementen 8 sowie
mittels Klebestreifen an der Wand der Boje befestigt ist.
Wie der Fig. 4 des Weiteren entnommen werden kann, ist die Platine der elektronischen Einheit ferner mit einem Beschleunigungssensor 26 versehen, der beispielsweise als 9Achsen-Beschleunigungssensor mit drei dreiachsigen Sensoren ausgeführt sein kann, nämlich einem Beschleunigungssensor, einem Gyroskop sowie einem geomagnetischen Sensor. Diese drei Sensoren sorgen dafür, dass äußerst genaue Beschleunigungsdaten für Beschleunigung, Drehrate und Erdmagnetfeld ermittelt werden, wobei sich solche Sensoren auf beste Leistung bei niedrigstem Stromverbrauch optimieren lassen. Des Weiteren ist die elektronische Einheit in der gezeigten Ausführungsform mit einem induktiven Sensor 28 zur Detektion leitfähiger oder ferromagnetischer Objekte versehen. Die Anordnung eines solchen induktiven Sensors 28 ermöglicht die Detektion von metallischen Komponenten eines Wasserfahrzeuges, also beispielsweise von seinem Anker oder seinem Motorblock, und kann zur Ergänzung der Beschleunigungsdaten verwendet werden, um die Detektion eines
belegten Zustandes zu optimieren und insbesondere eine
Doppelbelegung einer Boje zu detektieren, also die Anwesenheit eines zweiten Wasserfahrzeuges, das unzulässiger Weise an
derselben BojJje befestigt ist.
Die in den Fig. 1-4 gezeigte BoJe könnte in einem Überwachungs- und Reservierungssystem verwendet werden, bei dem beispielsweise eine anwenderspezifische Bediensoftware (beispielsweise als „Application“ oder „App“) für Mobilfunkendgeräte bereitgestellt wird, über die ein Interessent für ein Bojenfeld seiner Wahl eine bestimmte Boje reservieren und mitunter auch sofort bezahlen kann. Bei dem Mobilfunkendgerät kann es sich etwa um ein Mobiltelefon („Smartphone“) handeln. Die Reservierung für eine bestimmte Boj]e wird über die Mobilfunkverbindung an die zentrale Überwachungseinheit (in den Fig. 1-4 nicht ersichtlich) gesendet, wo sie als Reservierungsinformation gespeichert und verwertet wird, indem das an der betreffenden BoJ]je angeordnete
Leuchtmittel 11 entsprechend aktiviert wird.
Sobald sich dieser Interessent mit seinem Mobilfunkendgerät im Sendebereich des Nahbereichs-Funksenders 20 befindet, kann sich der Bootsführer entweder mittels Bluetooth oder mithilfe der Bo]ennummer, die in der App eingegeben werden kann, anmelden, worauf anhand der Bojen-Identifizierungsinformation die Wasserfahrzeugs-Identifizierungsinformation mit der Belegungszustandsinformation datentechnisch verknüpft wird und die betreffende Boje mit dem Status „belegt“ hinterlegt wird. Dabei kann auch überprüft werden, ob die Boje belegt ist und eine Reservierung für diese BoJe vorliegt, und ob sich auch Jenes Wasserfahrzeug, für das die Reservierung vorgenommen
wurde, an der richtigen BojJe befindet.
Auf diese Weise wird einerseits eine einfache Verwaltung eines BoJjJenfeldes mit einem geringen personellen Aufwand ermöglicht, und andererseits unautorisierte Belegungen einer Boje
unterbunden.
11718

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Boje zur Befestigung von Wasserfahrzeugen, die mit einem Schwimmkörper und einer elektronischen Einheit mit einer Sendeeinrichtung (25) zur drahtlosen Datenübermittlung sowie mit Photovoltaikelementen (8) zur Stromversorgung der elektronischen Einheit versehen ist, wobei sich der Schwimmkörper bei befestigtem Wasserfahrzeug in einem belegten Zustand befindet und bei Abwesenheit eines befestigten Wasserfahrzeuges in einem unbelegten Zustand, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper mit einem Beschleunigungssensor (26) zum Messen von Beschleunigungsdaten für den Schwimmkörper versehen ist, und der Beschleunigungssensor (26) mit einer Auswerteeinheit (21) der elektronischen Einheit verbunden ist, die ausgelegt ist um die vom Beschleunigungssensor (26) bei unbelegtem Zustand gemessenen Beschleunigungsdaten von den bei belegtem Zustand
gemessenen Beschleunigungsdaten zu unterscheiden.
2. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtung (25) als Teil einer Netzwerkverbindung (24) für den bidirektionalen Austausch von Daten
ausgeführt ist.
3. Bo]e nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper mit einem über die Netzwerkverbindung (24)
aktivierbaren Leuchtmittel (11) versehen ist.
4, Bole nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper mit einem induktiven Sensor (28) zur Detektion leitfähiger oder
ferromagnetischer Objekte versehen ist.
5. Bo]le nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper von einem um eine Längsachse des Schwimmkörpers rotationssymmetrischen unteren Schwimmkörperteil (1) und einem oberen Funktionskörperteil (2) gebildet wird, wobei der
Funktionskörperteil (2) eine Außenfläche aufweist, die
zumindest teilweise aus planaren Teilflächen (5) gebildet
wird.
6. Boje nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Einheit in einem Gehäuse (12) angeordnet ist, das im Schwimmkörper eingebettet und an einer
planaren Teilfläche (5) anliegend angeordnet ist.
7. Bo]e nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper mit einem Nahbereichs-Funksender (20) zur drahtlosen Übermittlung einer die Boje identifizierenden BojJen-
Identifizierungsinformation versehen ist.
8. Verfahren zur Überwachung des Belegungszustandes von Bojen eines BoJjenfeldes mit einer Boje nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (21) der elektronischen Einheit der BojJe den Belegungszustand der betreffenden Boje mithilfe des Beschleunigungssensors (26) als unbelegten Zustand oder als belegten Zustand identifiziert, und diese Belegungszustandsinformation gemeinsam mit einer die Boje identifizierenden Bojen-Identifizierungsinformation über die Sendeeinrichtung (25) an eine zentrale
Überwachungseinheit gesendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die BoJlen-Identifizierungsinformation über einen Nahbereichs-Funksender (20) der Boje bei Anwesenheit eines mit einer Nahbereichs-Funkschnittstelle zum Empfang der BoJen-Identifizierungsinformation versehenen Mobilfunkendgeräts im Sendebereich des NahbereichsFunksenders (20) die Bojen-Identifizierungsinformation
der Bo]e vom Mobilfunkendgerät abrufbar ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die BoJen-Identifizierungsinformation vom Mobilfunkendgerät über eine Mobilfunkverbindung gemeinsam mit einer das Wasserfahrzeug identifizierenden
Wasserfahrzeugs-Identifizierungsinformation an die
zentrale Überwachungseinheit gesendet wird, wobei die zentrale Überwachungseinheit anhand der BojenIdentifizierungsinformation die WasserfahrzeugsIdentifizierungsinformation mit der
Belegungszustandsinformation datentechnisch verknüpft.
AT600622021A 2021-03-05 2021-03-05 Smart buoy AT525396A2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT600622021A AT525396A2 (de) 2021-03-05 2021-03-05 Smart buoy
EP22159133.2A EP4063254A1 (de) 2021-03-05 2022-02-28 Intelligente boje

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT600622021A AT525396A2 (de) 2021-03-05 2021-03-05 Smart buoy

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT525396A2 true AT525396A2 (de) 2023-03-15

Family

ID=80595122

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT600622021A AT525396A2 (de) 2021-03-05 2021-03-05 Smart buoy

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP4063254A1 (de)
AT (1) AT525396A2 (de)

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITRM20020507A1 (it) * 2002-10-07 2004-04-08 Italgest Information Technology S P A Sistema di controllo e gestione degli attracchi.
CN106628006B (zh) * 2016-12-28 2018-09-11 淮海工学院 一种智能手机波浪浮标
FR3094337B1 (fr) * 2019-03-28 2022-10-21 Etm Système d’amarrage comprenant une pluralite de bouees munies d’unites de communication
CN110422281B (zh) * 2019-07-26 2021-01-19 山东蓝海可燃冰勘探开发研究院有限公司 海洋物联网智能浮标、水面或水下目标探测系统及其方法

Also Published As

Publication number Publication date
EP4063254A1 (de) 2022-09-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011018615B4 (de) System, insbesondere Anlage, mit auf einem Boden verfahrbaren Fahrzeug
DE19716684A1 (de) Anker-/Ankerketten-Überwachungsvorrichtung
DE102006033225A1 (de) Manipulationserfassungssystem für Fahrzeugbauteile
DE102018210765A1 (de) Lokalisierungssystem und Verfahren zum Betreiben desselben
DE202019102393U1 (de) Kran sowie Vorrichtung zu dessen Steuerung
DE102009026430A1 (de) Fahrzeugsensor, System mit einem Steuergerät zur Fahrzeugzustandsbestimmung und wenigstens zwei Fahrzeugsensoren und Verfahren zum Betreiben eines Systems mit einem Steuergerät zur Fahrzeugzustandsbestimmung und wenigstens zwei Fahrzeugsensoren
DE19604892C1 (de) Positionsbestimmungssystem für Kraftfahrzeuge
WO1990000719A1 (de) Vermessungssystem mit einer elektrooptischen totalstation und einer mobilen empfangsstation eines satelliten-positionsmess-systems
DE9406605U1 (de) System zur Ortung von gestohlenen Fahrzeugen
EP3100252A1 (de) Verfahren zum ansteuern eines parkplatz-managementsystems für mindestens einen parkplatz und parkplatz-managementsystem für mindestens einen parkplatz
AT525396A2 (de) Smart buoy
WO2019233744A1 (de) Sicheres verfahren zum bestimmen der position einer empfangseinrichtung
DE102005061249A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Prüfung und drahtlosen Übermittlung des Zustands eines Signalgebers
DE102013220306A1 (de) Verfahren zur Benachrichtigung eines Fahrzeugs über eine Anweisung einer autorisierten Person
DE60133768T2 (de) System zum erkennen optisch unsichtbarer objekte, die mit codierung ausgestattet sind
DE102019003474A1 (de) Verfahren zur Ermittlung einer momentanen Position eines Fahrzeuges
DE20311407U1 (de) Vorrichtung zur Überprüfung der Ausrichtung einer Antennenanlage
DE10036440C2 (de) Tragbares Navigationsgerät
DE102005041958A1 (de) Kommunikationssystem zur Datenübertragung zwischen einem Fahrzeug und einem außerhalb des Fahrzeugs befindlichen Mobilfunkgerät
EP0370278A2 (de) Verfahren zur Aktivierung von Leseeinrichtungen von Chipkarten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP2072092A1 (de) Suchgerät und Verfahren zum Betreiben eines Suchgeräts
DE102016004370A1 (de) Verfahren zur Positionsbestimmung von Fahrzeugen
DE102012220935B4 (de) Verfahren und System zur Dokumentation von Standorten eines Fahrzeugs sowie eine Identifizierungsvorrichtung für ein Fahrzeug
DE19921759C2 (de) Informationssystem und Verfahren zur Orientierung
DE10319114B4 (de) Überwachung des Standorts eines geparkten Fahrzeugs

Legal Events

Date Code Title Description
REJ Rejection

Effective date: 20241015