AT525491B1 - Prallwand für Turnsäle - Google Patents
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Abstract
Eine Prallwand für Turnsäle besteht aus einer starren Wand, vor der mit Abstand Paneele (11) gehalten sind, wobei zwischen der starren Wand und den Paneelen (11) elastisch verformbare Elemente angeordnet sind, sodass die Paneele (11) in Richtung zur starren Wand bewegbar sind. Dabei sind C-Profile (12) vorgesehen, in welche Befestigungselemente (13) unter Aufweitung des C-Profils (12) eingesetzt wurden. Zwischen den Befestigungselementen (13) und der Basis (41) des C-Profils (12) ist jeweils ein elastisches Element eingesetzt, welches das Befestigungselement (13) von der Basis (41) weg gegen die Enden (41'') der Schenkel (41') des C-Profils (12) drückt. Erfindungsgemäß sind die C-Profile an der Wand befestigt, und die elastischen Elemente sind Schaumstoffpads (14), die zwischen der Basisfläche (21) und der Basis (41) des C-Profils (12) unter Vorspannung eingeklemmt sind. Weiters weist das Befestigungselement (13) eine Deckfläche (22) auf, die parallel zur Basisfläche (21) liegt und die mit der Basisfläche (21) über Flanken (23, 24) verbunden ist, welche mit Abstand von den Längsseiten der Basisfläche (21) von dieser ausgehen. Die Paneele (11) sind an diesen Deckflächen (22) befestigt.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Prallwand für Turnsäle bestehend aus einer starren Wand, vor der mit Abstand Paneele gehalten sind, wobei zwischen der starren Wand und den Paneelen elastisch verformbare Elemente angeordnet sind, sodass bei einer entsprechend hohen Kraft auf die Paneele diese in Richtung zur starren Wand bewegbar sind, wobei C-Profile, die bevorzugt aus Metall bestehen, vorgesehen sind, in welche Befestigungselemente eingesetzt sind, die eine Basisfläche aufweisen, deren Breite größer ist als die Offnung des C-Profils, aber kleiner als die lichte Weite des C-Profils, sodass diese Befestigungselemente unter Aufweitung des C-Profils in dieses einsetzbar sind, und wobei zwischen den Befestigungselementen und der Basis des C-Profils jeweils ein elastisches Element eingesetzt ist, welches das Befestigungselement von der Basis weg gegen die Enden der Schenkel des C-Profils drückt.
[0002] Die derzeit meist verbreiteten Prallwände entsprechen im Wesentlichen der AT 385061 B. Gemäß dieser Schrift werden auf der starren Wand horizontale Latten angeordnet, und auf diese horizontalen Latten werden vertikale Latten geschraubt, sodass insgesamt ein Lattenrost entsteht. Zwischen den horizontalen Latten und den vertikalen Latten befinden sich Polster aus Moosgummi od. dgl. als federnde Einsätze. An den vertikalen Latten sind die Paneele befestigt. Wenn ein Sportler gegen solch ein Paneel läuft, bewegt es sich samt den vertikalen Latten in Richtung zur starren Wand, wobei die Polster aus Moosgummi nachgeben. Danach wird das Paneel durch die Polster wieder in die Ausgangslage zurückgedrückt.
[0003] Wenn hingegen ein Ball gegen solch ein Paneel fliegt, ist die Trägheit des Paneels so groß, dass das Paneel selbst die Kraft des Balls aufnimmt und sich kaum bewegt, sodass der Ball kaum weniger gut reflektiert wird als von einer starren Wand.
[0004] Die Latten bestehen üblicher Weise aus Holz. Dadurch ergeben sich jedoch Schwierigkeiten beim Brandtest. Sobald das Feuer ein Loch in das Paneel gebrannt hat, breitet sich das Feuer infolge der Holzlatten sehr schnell aus, denn in dem Hohlraum zwischen der starren Wand und den Paneelen bildet sich infolge der Kaminwirkung ein Luftstrom aus, der den Brand stark beschleunigt.
[0005] Dieses Problem wurde bereits in DE 202006003142 U1 angesprochen, die den Oberbegriff von Anspruch 1 bildet. Die dort vorgeschlagene Lösung verwendet ein metallisches U-Profil, das an den Enden der Schenkel Anschlagteile aufweist. Diese Anschlagteile sind in Form von Randkanten, die in den Schlitz des Profils hineinzielend gerichtet sind, ausgebildet, sodass sich insgesamt ein C-Profil ergibt. Dieses C-Profil ist mit seiner Basis am Paneel angebracht und daher mit seiner offenen Seite dem Paneel abgewandt. Weiters sind Anker vorgesehen, die an der starren Wand befestigt werden und an ihrem der Wand abgewandten Ende jeweils einen Führungskopf aufweisen. Dieser Führungskopf ist sechseckig ausgebildet und passt genau in das UProfil, d.h. die Breite des Führungskopfes entspricht der lichten Weite des C-Profils.
[0006] Unter der "Breite" der Basisfläche (bzw. des Führungskopfes) wird die Abmessung quer zur Längsrichtung des C-Profils und parallel zur Basis des C-Profils (und somit parallel zur Wand bzw. zum Paneel) bezeichnet.
[0007] Infolge der schrägen Schenkel der Anschlagteile lässt sich der Führungskopf in das CProfil drücken, welches sich dabei aufweitet und - sobald sich der Führungskopf vollständig im CProfil befindet - wieder zurückschnappt und so verhindert, dass der Führungskopf wieder aus dem C-Profil herauskommt. An dem Führungskopf ist eine Druckfeder angebracht, die sich an der Basis des C-Profils abstützt. Somit lässt sich das Paneel gegen die Kraft der Druckfedern zur starren Wand drücken.
[0008] Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass zahlreiche Anker in der starren Wand versetzt werden müssen, und zwar sehr genau in der richtigen Höhe, andernfalls gelangen die Führungsköpfe der ungenau versetzten Anker nicht in das entsprechende C-Profil, sodass diese Anker entfernt und neu versetzt werden müssen.
[0009] Aus DE 8804032 U1 ist ein Wandelement mit einer sichtseitig vorgesehenen Bretterscha
lung bekannt, deren Bretter auf einer über die Elementbreite sich erstreckenden, vorzugsweise tafelförmigen Montageunterlage aufgenommen sind, die rückseitig mit einem Distanzrost mit quer zu den Brettern verlaufenden Distanzlatten ausgebildet ist. Die Distanzlatten sind durch zumindest ein elastisches Dämpfungselement an der Montageunterlage abgestützt. Die Dämpfungselemente können aus Schaumstoff ausgebildet sein.
[0010] DE 3539235 A1 offenbart ebenso ein Prallwandelement mit Schaumstoffblöcken als Federelementen.
[0011] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die in DE 202006003142 U1 beschriebene Lösung so zu verbessern, dass der oben erwähnte Nachteil vermieden wird. Weiters soll zwecks Kostenoptimierung der Aufbau der Anker samt Druckfeder vereinfacht werden, um die Herstellungskosten zu optimieren.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine Prallwand der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die C-Profile an der Wand befestigt sind, dass die elastischen Elemente Schaumstoffpads sind, die zwischen der Basisfläche und der Basis des C-Profils unter Vorspannung eingeklemmt sind, dass das Befestigungselement eine Deckfläche aufweist, die parallel zur Basisfläche liegt und die mit der Basisfläche über Flanken verbunden ist, welche mit Abstand von den Längsseiten der Basisfläche von dieser ausgehen, und dass die Paneele an den Deckflächen befestigt sind.
[0013] Erfindungsgemäß werden also die Anker samt Druckfeder durch Befestigungselemente und elastische Schaumstoffpads ersetzt. Das Merkmal, dass die Flanken mit Abstand von den Längsseiten der Basisfläche von dieser ausgehen, bedeutet, dass die Basisfläche seitlich über diese Flanken vorsteht, sodass im Querschnitt eine Art "Hut" entsteht. Diese vorstehenden Bereiche liegen an den Enden des C-Profils an und verhindern, dass die Befestigungselemente aus dem C-Profil herausgedrückt werden. Die Schaumstoffpads drücken die vorstehenden Bereiche der Befestigungselemente gegen die Enden des C-Profils, und gegen die Kraft der Schaumstoffpads lassen sich die Befestigungselemente in das C-Profil drücken. Auf diese Weise kann das Befestigungselement entgegen der Kraft des Schaumstoffpads den notwendigen Hub in das Innere des C-Profils durchführen, sodass das Paneel nachgiebig befestigt ist.
[0014] Im Gegensatz zur genannten DE 202006003142 U1 ist hier vorgesehen, dass die C-Profile senkrecht an der starren Wand befestigt werden (und nicht am Paneel). Es werden dann in diese C-Profile in regelmäßigen Abständen die Schaumstoffpads eingesetzt, und auf diese Schaumstoffpads die Befestigungselemente, was in einfacher Weise möglich ist, indem diese einfach in das C-Profil hineingedrückt werden, wobei die Schenkel des C-Profils etwas aufgeweitet werden und das Schaumstoffelement komprimiert wird, bis die Schenkel des C-Profils wieder in die Ausgangslage zurückschnappen. Das Schaumstoffpad ist im Grundzustand somit bereits vorkomprimiert, wodurch das Befestigungselement gegen die zusammenlaufenden Enden der Schenkel des C-Profils gepresst wird. Durch die Pressung und die dadurch erhöhten Reibungswerte müssen das Schaumstoffelement und das Befestigungselement nicht gegen Abrutschen gesichert werden.
[0015] An die Deckfläche der Befestigungselemente kann eine Querlattung geschraubt werden, an welchen dann die Paneele befestigt werden, es können die Paneele auch direkt an die Deckflächen der Befestigungselemente geschraubt werden.
[0016] Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Befestigungselemente Vollkörper sind. Solche Befestigungselemente aus Vollkörpern können beispielsweise aus Holz oder Kunststoff bestehen. Sie haben den Vorteil, dass die Paneele bzw. die Querlattung an diesen Vollkörpern mit Schrauben sicher befestigt werden können, da das Gewinde dieser Schrauben mit mehreren Gewindegängen im Vollkörper hält. Wenn die Vollkörper aus Holz oder Kunststoff bestehen, können selbstschneidende Schrauben verwendet werden. Außerdem ist solch ein Vollkörper auch bei schräg einwirkenden Kräften kaum verformbar.
[0017] Nach einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Befestigungselement ein Hohlkörper ist und dass die Flanken durch Stege gebildet werden, die schräg zur Basisfläche
bzw. Deckfläche stehen, sodass im Querschnitt die Basisfläche, die Deckfläche und die Flanken ein gleichseitiges Trapez bilden. Die Herstellung eines Hohlkörpers erfordert klarerweise weniger Material, sodass dadurch Kosten gespart werden können. Allerdings ließe sich - wenn das Befestigungselement im Wesentlichen rechteckig wäre - dieses durch schräge Kräfte leicht in ein Parallelogramm verformen. Es ist daher zusätzlich vorgesehen, dass die Stege schräg zu der Basisfläche stehen. Wenn man versucht, die Deckfläche solch eines Befestigungselements parallel zur Grundfläche zu verschieben, wird durch einen der beiden schrägen Stege eine Seite der Deckfläche nach außen gedrückt, also gegen die Richtung des Anpralls, sodass die Wucht des Anpralls solch einer Parallelverschiebung entgegenwirkt, das Befestigungselement also an Stabilität gewinnt.
[0018] Um die Stabilität weiter zu erhöhen, ist weiters bevorzugt, dass zwischen den Flanken ein oder mehrere Verstärkungsstege vorgesehen sind, die ebenfalls die Basisfläche und die Deckfläche miteinander verbinden. Diese Verstärkungsstege können schräg zur Grundfläche bzw. zur Deckfläche stehen, können aber auch normal zu diesen Flächen stehen.
[0019] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass an der Deckfläche ein hakenförmiger Vorsprung angebracht ist. Auf diese Weise können Paneele mit einem entsprechenden Hängeprofil direkt in die Haken der Befestigungselemente eingehängt werden. Wenn die CProfile - wie bevorzugt- senkrecht montiert sind, ist es notwendig, dass der Boden des hakenförmigen Vorsprungs parallel zu den Breitseiten des Befestigungselements verläuft.
[0020] Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass an der Deckfläche ein Rastelement vorgesehen ist, das von der Deckfläche nach außen absteht und an zwei parallelen, zur Deckfläche normalen Seiten zwei parallele Nuten zum Einrasten in ein weiteres C-Profil, das am Paneel befestigt ist, aufweist. Auf diese Weise kann somit ein weiteres C-Profil montiert werden. Damit die weiteren C-Profile normal zu den ursprünglichen C-Profilen verlaufen, ist es notwendig, dass die Nuten parallel zu den Breitseiten des Befestigungselements verlaufen. Die weiteren C-Profile sind (wenn die ursprünglichen C-Profile an der Wand montiert sind) an den Paneelen befestigt, sodass die Paneele mit den weiteren C-Profilen einfach auf die Rastelemente aufgedrückt werden können und dann sicher und nachgiebig gehalten sind.
[0021] An Hand der beiliegenden Zeichnungen wird die vorliegende Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
[0022] Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Befestigungselements; [0023] Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines Befestigungselements; [0024] Fig. 3 eine dritte Ausführungsform eines Befestigungselements; [0025] Fig. 4 eine vierte Ausführungsform eines Befestigungselements;
[0026] Fig. 5 das Prinzip der Befestigung von Prallwänden gemäß der vorliegenden Erfindung mit Befestigungselementen der ersten Ausführungsform;
[0027] Fig. 6 eine Explosionsdarstellung davon; und
[0028] Fig. 7 einen Schnitt durch ein C-Profil mit eingesetztem Schaumstoffpad und eingesetztem Befestigungselement.
[0029] Ein Befestigungselement 13 (siehe Fig. 1) besteht aus einer Basisfläche 21 und einer dazu parallelen Deckfläche 22, die über Flanken 23, 24 miteinander verbunden sind. Die Basisfläche hat an den zwei Längsseiten jeweils einen Schenkel 21', der etwa normal auf die Basisfläche 21 steht und zur Deckfläche 22 gerichtet ist. Die Verbindungslinie der Flanken 23, 24 mit der Basisfläche 21 hat einen Abstand zu den Schenkeln 21’, sodass jeweils ein Streifen der Basisfläche 21 zwischen den Flanken 23, 24 und den Schenkeln 21' frei bleibt. Darüber hinaus stehen die Flanken 23, 24 nicht genau senkrecht von der Basisfläche 21 ab, sondern sie sind - ausgehend von der Basisfläche 21 - zueinander geneigt. Die Flanken 23, 24 enden an den Längsrändern der Deckfläche 22. Insgesamt ergibt sich dadurch im Querschnitt die Form eines Trapezes mit verlängerter Grundlinie, wodurch die Stabilität des Befestigungselements 13 erhöht wird. Zwi-
schen den Flanken 23, 24 sind noch Verstärkungsstege 25, 26 vorgesehen, die ebenfalls schräg stehen und die Stabilität des Befestigungselements 13 weiter erhöhen.
[0030] Die Befestigungselemente 13 sind dazu bestimmt, in C-Profile 12 (siehe Fig. 7) eingesetzt zu werden. Diese C-Profile 12 haben eine Basis 41, von der zwei Schenkel 41’ abstehen, deren Enden 41" um etwa 90° zueinander und dann nochmals um etwa 45° in Richtung zur Basis 41 gebogen sind. Dadurch ergibt sich eine Art Einlaufschräge. Die lichte Weite w des C-Profils 12 ist geringfügig breiter als die Breite b (siehe Fig. 1) der Basisfläche 21 des Befestigungselements 13, sodass dieses aufgenommen werden kann. Die Breite der Offnung o (siehe Fig. 5) des CProfils ist allerdings etwas geringer als die Breite b (siehe Fig. 1) der Basisfläche 21 des Befestigungselements 13, sodass dieses nur unter Aufweitung des C-Profils 12 in dieses einsetzbar ist (siehe Fig. 7). Diese Aufweitung erfolgt automatisch, wenn das Befestigungselement gegen die schrägen Enden 41" des C-Profils 12 gedrückt wird.
[0031] Bevor das Befestigungselement 13 in das C-Profil 12 gedrückt wird, legt man ein elastisches Schaumstoffpad 14 in das C-Profil 12 ein. Beim Einsetzen des Befestigungselements 13 wird dieses komprimiert, sodass es das Befestigungselement 13 gegen die Enden 41” des CProfils 12 drückt. In diesem Zustand verhaken die Schenkel 21' mit den Enden 41”, sodass das Befestigungselement 13 nur noch entfernbar ist, indem es um die Höhe der Schenkel 21' in das C-Profil 12 gedrückt wird und dann das C-Profil 12 aufgeweitet wird, was nur vorsätzlich geschehen kann. Ein versehentliches Lösen ist ausgeschlossen.
[0032] Wie aus Fig. 6 ersichtlich, werden in regelmäßigen Abständen C-Profile 12 an der Wand befestigt, und in diese werden dann wie beschrieben in regelmäßigen Abständen Schaumstoffpads 14 und Befestigungselemente 13 eingesetzt. Auf die Deckflächen 22 der Befestigungselemente 13 werden dann Latten 15 geschraubt. Der fertige Zustand ist aus Fig. 5 ersichtlich. Auf die Latten 15 werden dann in üblicher Weise Paneele 11 (siehe Fig. 6) geschraubt.
[0033] Die zuvor beschriebenen Befestigungselemente 13 können in einfacher Weise im Stranggussverfahren hergestellt werden.
[0034] Zwei modifizierte Ausführungsformen von Befestigungselementen 13 sind in Fig. 2 und 3 dargestellt. Diese lassen sich zwar nicht im Stranggussverfahren herstellen, für diese ist ein Spritzguss erforderlich, aber dafür ist die Montage vereinfacht. Gemäß Fig. 2 ist auf der Deckfläche 22 ein hakenförmiger Vorsprung 27 angebracht, wobei der Boden 27' normal zu den Längsseiten mit den Schenkeln 21’ verläuft. In diese hakenförmigen Vorsprünge 27 können Paneele mit entsprechend gegengleichen Haken einfach eingehängt werden. Diese Befestigungselemente sind für vertikal montierte C-Profile 12 geeignet.
[0035] Weiters ist in Fig. 4 eine Ausführungsformen eines Befestigungselements 13 gezeigt. Hierbei ist das Befestigungselement 13 als Vollkörper ausgeführt. Die Ausführung als Vollkörper ermöglicht eine Reduktion der benötigten Befestigungselemente 13.
[0036] Der hakenförmige Vorsprung 27 könnte auch so ausgeführt sein, dass sein Boden parallel zu den Schenkeln 21' verläuft. Solch ein Befestigungselement könnte zwar im Stranggussverfahren hergestellt werden, allerdings müssten die C-Profile dann waagrecht montiert werden, und zwar genau in der vorgesehenen Höhe, was größere Sorgfalt erfordert. Bei vertikal montierten CProfilen braucht man nur die Befestigungselemente in der vorgesehenen Höhe in das C-Profil drücken und kann die Position nötigenfalls auch noch nachträglich verändern.
[0037] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist an der Deckfläche 22 ein Rastelement 28 vorgesehen. Dieses steht von der Deckfläche 22 nach außen ab und hat an zwei parallelen, zur Deckfläche normalen Seiten zwei parallele Nuten 29, 30. Auf dieses Rastelement 28 kann beispielsweise ganz analog wie oben beschrieben ein weiteres C-Profil (nicht dargestellt) eingerastet werden. Gegen den Boden dieses weiteren C-Profils stützt sich das Rastelement 28 mit einem X-förmigen Vorsprung 31 ab. Wenn die weiteren C-Profile normal zu den ursprünglichen C- Profilen verlaufen, müssen die Nuten 29, 30 normal zu den Schenkeln 21' verlaufen.
Claims (8)
1. Prallwand für Turnsäle bestehend aus einer starren Wand, vor der mit Abstand Paneele (11) gehalten sind, wobei zwischen der starren Wand und den Paneelen (11) elastisch verformbare Elemente angeordnet sind, sodass bei einer entsprechend hohen Kraft auf die Paneele (11) diese in Richtung zur starren Wand bewegbar sind, wobei C-Profile (12), die bevorzugt aus Metall bestehen, vorgesehen sind, in welche Befestigungselemente (13) eingesetzt sind, die eine Basisfläche (21) aufweisen, deren Breite (b) größer ist als die Offnung (0) des CProfils (12), aber kleiner als die lichte Weite (w) des C-Profils (12), sodass diese Befestigungselemente (13) unter Aufweitung des C-Profils (12) in dieses einsetzbar sind, und wobei zwischen den Befestigungselementen (13) und der Basis (41) des C-Profils (12) jeweils ein elastisches Element eingesetzt ist, welches das Befestigungselement (13) von der Basis (41) weg gegen die Enden (41”) der Schenkel (41') des C-Profils (12) drückt, dadurch gekennzeichnet, dass die C-Profile (12) an der Wand befestigt sind, dass die elastischen Elemente Schaumstoffpads (14) sind, die zwischen der Basisfläche (21) und der Basis (41) des CProfils (12) unter Vorspannung eingeklemmt sind, dass das Befestigungselement (13) eine Deckfläche (22) aufweist, die parallel zur Basisfläche (21) liegt und die mit der Basisfläche (21) über Flanken (23, 24) verbunden ist, welche mit Abstand von den Längsseiten der Basisfläche (21) von dieser ausgehen, und dass die Paneele (11) an den Deckflächen (22) befestigt sind.
2. Prallwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (13) Vollkörper sind.
3. Prallwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (13) ein Hohlkörper ist und dass die Flanken (23, 24) durch Stege gebildet werden, die schräg zur Basisfläche (21) bzw. Deckfläche (22) stehen, sodass im Querschnitt die Basisfläche (21), die Deckfläche (22) und die Flanken (23, 24) ein gleichseitiges Trapez bilden.
4. Prallwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Flanken (23, 24) ein oder mehrere Verstärkungsstege (25, 26) vorgesehen sind, die ebenfalls die Basisfläche (21) und die Deckfläche (22) miteinander verbinden.
5. Prallwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Deckfläche (22) ein hakenförmiger Vorsprung (27) angebracht ist.
6. Prallwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (27') des hakenförmigen Vorsprungs (27) parallel zu den Breitseiten des Befestigungselements (13) verläuft.
7. Prallwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Deckfläche (22) ein Rastelement (28) vorgesehen ist, das von der Deckfläche (22) nach außen absteht und an zwei parallelen, zur Deckfläche normalen Seiten zwei parallele Nuten (29, 30) zum Einrasten in ein weiteres C-Profil, das am Paneel (11) befestigt ist, aufweist.
8. Prallwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (29, 30) parallel zu den Breitseiten des Befestigungselements (13) verlaufen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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| AT525491A1 AT525491A1 (de) | 2023-04-15 |
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| DE3539235A1 (de) * | 1985-11-05 | 1987-05-07 | Dieter Bornhuetter | Flaechenelastisches prallwandelement |
| DE8804032U1 (de) * | 1988-03-11 | 1988-06-16 | Strehle, Arnolf, 8862 Wallerstein | Wandelement |
| DE202006003142U1 (de) * | 2006-03-01 | 2006-05-24 | Schmidt, Werner | Prallwand |
-
2021
- 2021-06-25 AT ATA50531/2021A patent/AT525491B1/de active
Patent Citations (3)
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| DE3539235A1 (de) * | 1985-11-05 | 1987-05-07 | Dieter Bornhuetter | Flaechenelastisches prallwandelement |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT525491A1 (de) | 2023-04-15 |
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