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Bei den bekannten Schuhwcrk-Nähmaschinen und besonders bei den mit Wachsfaden arbeitenden Kettenstichschuhwerk-Nähmaschinen wird das endgittige Festziehen des Stiches in der Regel unter Überwindung eines nachgiebigen Widerstandes bewirkt. Je nach der Grösse dieses Widerstandes wird die Naht mehr oder weniger festgezogen. Es ist oft wünschenswert, die Geschwindigkeit der Maschine entsprechend der Beschaffenheit des zu vernähenden Werkstückes zu verändern, und es hat sich herausgestellt, dass die Festigkeit der Naht hiebei Veränderungen
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die Geschwindigkeit erhöht, so schneidet der Faden entweder zu tief in das Werkstück hinein oder er wird während des Nähvorganges zerreissen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und die Maschine so aus-
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tretender Änderungen der Geschwindigkeit der Maschine in der erforderlichen Weise geregelt wird.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin. dass der während des Festziehens des
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der Maschine zunimmt.
Veränderungen der auf den Faden während des Nähvorganges ausgeübten Spannung werden gemäss der Erfindung durch einen von der Maschine aus angetriebenen Regler bewirkt Derselbe Erfrag kann jedoch auch erreicht werden, indem die Maschine so ausgebildet wird. dass der Arbeiter imstande ist. die auf den Faden auszuübende Spannung und die Geschwindigkeit der Maschine gleichzeitigzusteuern.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise an emer Schuhwerk- Nahmaschine nach dem D. R. P. Nr. 47756 veranschauticht. Fig. I ist eine Seitenansicht einer Kettenstichschuhwerk-Nähmaschine; die Antriebswelle ist im Schnitt dargestellt. Fig. 2 ist eine
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bieibende Spannung auf den Faden ausgeübt.
1 ist die gebogenen Hakennadel, 2 die Nadelführung, 3 der Fadenarm. 4 der Schlingenwerfer, 5 der Fadenaufnehmer, 6 der Hiifsfadenaufnchmer und 7 die Fadenspannrolle. Der von
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Arbeiter imstande ist, das Verhältnis der leichten und der starken, auf den Faden auszuübenden Spannung zu regeln oder die beiden auf den Faden auszuübenden Spannungen können unabhängig von der Einstellung der Feder 17 geregelt werden.
Während des Nähvorganges verbleibt der Hebel 29 beständig mit dem die Bremsvorrichtung tragenden Hebel 16 in Berührung, so dass eine bestimmte gleichmässige Spannung auf den Faden ausgeübt wird. Während der zwecks Festziehens des Stiches stattfindenden Bewegung des Fadenaufnehmers tritt auch der Hebel dz mit dem Hebel 16 in Berührung, so dass der Faden einer verhältnismässig starken Spannung ausgesetzt wird. Wenn die Nadel eine neue Fadenschleife abzieht, so wird der Hebel 30 angehoben, so dass der Faden durch die alleinige Einwirkung des Hebels 29 unter leichter Spannung gehalten wird.
Wenn die Maschine zum Stillstand kommt und wenn das Werkstück abgenommen werden soll, so ist es wünschenswert, die auf den Faden ausgeübte Spannung zu beseitigen. Zweckmässig wird dies durch Zurückdrehen der Hauptwelle bewirkt. Hiedurch wird der Hebel 16 angehoben, so dass die Bremsschuhe 13 von dem Umfang der Bremsscheibe 7 abgehoben werden. Die zum Beseitigen der auf den Faden ausgeübten Spannung vorgesehene Vorrichtung schliesst ein schwingbares Lenkstück 42 ein, welche durch Zurückdrehen der Welle 25 von der in Fig. 4 dargestellten Last'in die in Fig. I dargestellte Lage gebracht wird. Das Lenkstück 42 ist drehbar an dem unteren Ende eines Winkelhebels 43 angebracht, dessen vorderer, wagerechter Arm eine verstellbare
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In der in Fig. 8 und 9 dargestellten Bauart werden Veränderungen der Spannung der Feder 17 durch Verbindungen des Hebels 26 mit der von dem Arbeiter gesteuerten Kupplung der Maschine bewirkt. Das rückwärtige Ende des Hebels 26 liegt auf einer senkrecht verstellbaren Stange 46 auf. deren unteres, mit Schraubengewinde versehenes Ende in einer Führung des
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untergebracht, die auf das untere Ende der Stange 46 aufgeschraubt ist. Die Mutter 4ì kann demnach Drehbewegungen ausführen, sie wird jedoch von achsialen Verschiebungen abgehalten.
An dem Umfang der Mutter 47 ist eine Verzahnung ausgebildet. die mit einer waagerecht s schiebbaren Zahnstange 48 in Eingriff steht. Durch Hin-und Herbewegung der Zahnstange 48 wird die Mutter 47 gedreht, so dass die Stange 46 angehoben oder gesenkt wird. Das rückwärtige Ende der Zahnstange -18 besitzt eine Stift-und Schlitzverbindung mit dem senkrechten Arm ones Winkelhebels 49. Der wagerechte Arm dieses Winkelhebels ist durch eine Strange 50 mit einem Arm 51 der Trethebelwelle 52 verbunden.
Die Anordnung der Kupplung und der zur
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angebrachte Trethebel 57 mit betrüchtlicher Kraft herabgedrückt wird. so wird die Riemen- scheibe J.'j fest an die Reibscheibe 53 angedrückt und die Maschine wird mit voller Geschwilldig- keit angetrieben. Wenn der Arbeiter es jedoch dem Trethebel ermüglicht, sich langsam aufwärts. zuhewcgen. so wird der Druck zwischen der Riemenscheibe und der Scheibe. 53 verringert und demgcmäL ! wird auch die Geschwindigkeit der Maschine herabgesetzt und gleichzeitig wird die Stange 46 etwas angehoben, so dass die auf den Faden ausgeübte Spannung erhöht wird.
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