AT525584A2 - Faserbahnproduktionslinie - Google Patents

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AT525584A2 ATA50853/2022A AT508532022A AT525584A2 AT 525584 A2 AT525584 A2 AT 525584A2 AT 508532022 A AT508532022 A AT 508532022A AT 525584 A2 AT525584 A2 AT 525584A2
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Faserbahnproduktionslinie, die eine Auftragsvorrichtung (10), eine Auffangwanne (15) und ein System zum Überführen der Auftragsvorrichtung (10) von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition aufweist, wobei die Auftragsvorrichtung (10) dafür vorgesehen ist, eine Substanz, insbesondere ein Leimungsmittel, auf eine in der Faserbahnproduktionslinie laufende Faserbahn (W) in der Betriebsposition aufzutragen, wobei die Auffangwanne (15) unterhalb der Nicht-Betriebsposition angeordnet ist. Die Auffangwanne (15) und die Nicht-Betriebsposition sind außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn (W) an einer Seite der Faserbahnproduktionslinie angeordnet. Das System zum Überführen der Auftragsvorrichtung (10) von der ersten Betriebsposition in die zweite Nicht-Betriebsposition weist wenigstens einen horizontalen Balken (20; 33; 40) auf, der dafür vorgesehen ist, die Auftragsvorrichtung (10) zu tragen, und der dafür vorgesehen ist, zumindest einen Teil eines Überführungspfads (S20; S30; S40; S60, S70) bereitzustellen, um die Auftragsvorrichtung (10) von der ersten Betriebsposition in die zweite Nicht-Betriebsposition zu überführen.

Description

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Faserbahnproduktionslinie
Technisches Gebiet
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf die Herstellung von Faserbahnen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Faserbahnproduktionslinie mit einem System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen, sich auf die Faserbahnproduktionslinie
beziehenden Anspruchs. Hintergrund Wie aus dem Stand der Technik bei Faserbahnmaschinen, insbesondere
bei Papier- und Kartonmaschinen, bekannt ist, wird die Faserbahn in einer Anordnung hergestellt und behandelt, die aus einer Vielzahl von in
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einer Prozesslinie hintereinander angeordneten Vorrichtungen gebildet wird. Ein typischer Produktionsprozess umfasst eine Formierpartie mit einem Stoffauflauf und einer Formiereinheit und eine Pressenpartie sowie eine anschließende Trockenpartie und eine Aufrollung. Die Produktionsund Behandlungslinie kann darüber hinaus weitere Vorrichtungen und Abschnitte zur Veredelung bzw. Endbearbeitung der Faserbahn aufweisen, zum Beispiel eine Leimpresse, einen Kalander und eine Beschichtungspartie. Die Produktions- und Behandlungslinie umfasst in der Regel auch wenigstens einen Wickler zum Formen von Kundenrollen sowie
eine Rollenverpackungsvorrichtung.
In der Formierpartie hat der Stoffauflauf die Aufgabe, die Fasersuspension für die Bahnherstellung in die Formiereinheit zuzuführen. Bei der Herstellung von mehrlagigen Faserbahnen werden mehrere Stoffaufläufe eingesetzt, einer pro Lage, und aus dem Stoffauflauf wird der Fasersuspensionsstrom über Strömungskanäle für die Zellstoffsuspensionslage zur Bildung jeweils einer Lage einer mehrlagigen Faserbahn abgeführt. Die Aufgabe der Formiereinheit besteht darin, Wasser aus der von dem Stoffauflauf zugeführten Fasersuspension zu entfernen. Wenn die Bahn aus wässrigem Faserstoff hergestellt wird, wird das Wasser auf der Formierstrecke durch ein oder mehrere Formiersiebe aus dem Stoff entfernt, um die Bildung der Bahn zu starten. Bei der Herstellung von mehrlagigen Faserbahnen werden mehrere kombinierte Formiereinheiten verwendet, typischerweise eine für jede Lage, die jeweils ein Formiersieb mit Wasserentfernungsvorrichtungen zur Bildung einer Lage einer mehrlagigen Faserbahn aufweisen. Die Fasern verbleiben auf dem Formiersieb oder zwischen den zusammenlaufenden Formiersieben. Je nach Qualität der herzustellenden Bahn werden unterschiedliche Arten von Stoffen verwendet. Das Volumen, das den verschiedenen Stoffen entzogen werden
kann, um eine Bahn von guter Qualität zu erhalten, hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel vom gewünschten Flächengewicht der Bahn, der Konstruktionsgeschwindigkeit der Maschine und dem gewünschten Anteil an Feinstoffen, Fasern und Füllstoffen im Endprodukt. An der Formiereinheit sind viele Arten von Vorrichtungen bekannt, wie zum Beispiel Folienstreifen, Saugkästen, Wendewalzen, Saugwalzen und mit einer offenen Oberfläche versehene Walzen, die in vielen verschiedenen Gruppierungen und Anordnungen verwendet werden, wenn versucht wird, die Menge, die Zeit und den Ort der Wasserentfernung bei der Formierung der Bahn zu optimieren. Die Herstellung eines hochwertigen Endprodukts der gewünschten Qualität ist eine Funktion der Entwässerungsmenge, des Entwässerungssystems, der Dauer der Entwässerung und
des Ortes der Entwässerung.
Bei der Herstellung von Faserbahnen, zum Beispiel bei der Herstellung von Papier- oder Kartonbahnen, wird Leimungsmittel verwendet, um die Eigenschaften einer Faserbahn durch Zugabe von Leimungsmitteln, zum Beispiel Stärke oder anderen Leimungsmitteln, zu verändern. Die Leimung kann in Innenleimung und Oberflächenleimung unterteilt werden. Bei der Innenleimung, die manchmal auch als Stoffleimung bezeichnet wird, wird das Leimungsmittel dem Zellstoff im Nassbereich der Faserbahnmaschine vor der Formgebung zugesetzt. Bei der Oberflächenleimung wird das Leimungsmittel am nassen oder trockenen Ende der Faserbahnmaschine auf die Oberfläche der Faserbahn aufgebracht. Die Oberflächenleimung der Faserbahn in der Trockenpartie der Faserbahnmaschine erfolgt typischerweise mit einer Leimungsvorrichtung bzw. einem Leimwerk, das aus zwei Leimwalzen besteht, die einen Leimspalt bilden, in dem das von einer Auftragsvorrichtung direkt auf die Faserbahn oder indirekt über die Oberfläche der Leimwalze aufgebrachte
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Leimungsmittel ein- oder beidseitig auf die Faserbahn gepresst wird. Die Leimungsvorrichtung bildet zusammen mit zum Beispiel der Leimungsvorrichtung nachgeschalteten Trocknungseinrichtungen die Leimungspartie des Faserbahnproduktionsprozesses. Die Oberflächenleimung der Faserbahn in der Nasspartie der Faserbahnmaschine erfolgt typischerweise mit wenigstens einer Auftragsvorrichtung, mit der das Leimungsmittel auf eine Schicht der Faserbahn aufgetragen wird. Bei der Herstellung von mehrlagigen Faserbahnen wird das Leimungsmittel auf oder zwischen die Lagen aufgetragen. Im Zusammenhang mit der Oberflächenleimung werden verschiedene Auftragstechniken zum Auftragen des Leimungsmittels eingesetzt, zum Beispiel die Vorhangtechnik oder die Rakeltechnik oder die Filmüberführungstechnik oder die Stabauftragstechnik oder die Airbrush-Auftragstechnik oder die Sprühauftragstechnik oder die Teichauftragstechnik. Die Leimung wird eingesetzt, um die Eigenschaften der Papierbahn zu verbessern, insbesondere die Wasserbeständigkeit, die Wasseraufnahmefähigkeit, die Festigkeit, die innere Festigkeit und die Biegesteifigkeit. Darüber hinaus kann die Lauffähigkeit sowie die Staubungsneigung günstig beeinflusst werden. Es ist bekannt, dass im Zusammenhang mit der Herstellung von mehrlagigen Faserbahnen die Leimung auch in der Formierpartie erfolgen kann, indem Leimungsmittel durch Sprüh- oder Schaumauftrag zwischen die Lagen der mehrlagigen Faserbahn aufgebracht wird.
Ein Schaumauftragssystem weist typischerweise eine Mischvorrichtung, eine Pumpvorrichtung, eine Schäumungsvorrichtung, ein Rohrleitungssystem und eine Auftragseinheit auf. Das Aufschäumen basiert auf einem kräftigen Mischvorgang, bei dem Luft mit einem oberflächenaktiven Zusatz in die flüssige Substanz eingebracht wird, was zu einer erheblichen Vergrößerung des spezifischen Volumens führt und somit die
Handhabung und Anwendung der Substanz bei geringem Trockengewicht wesentlich erleichtert. Die Schaum-Auftragsvorrichtung weist typischerweise eine Auftragsvorrichtung mit einer Düse mit einer schlitzförmigen Öffnung zum Extrudieren des Schaums auf die Bahn auf. Sehr kurz nach dem Auftragen zerfällt die Schaumstruktur, absorbiert und verteilt sich in der Oberflächenstruktur der Bahn, wobei eine benetzte Sub-
stanzschicht zurückbleibt.
Insbesondere wenn sich ein Schaumauftragssystem am nassen Ende einer Faserbahnproduktionslinie befindet, besteht die Notwendigkeit, ein System bereitzustellen, mit dem die Wartung und die Reinigung des Schaumauftragssystems, insbesondere der Düse, auch während des Betriebs der Faserbahnlinie sicher durchgeführt werden kann. Die Düse befindet sich typischerweise in der Auftragsvorrichtung, die typischerweise als Auftragsbalken ausgebildet ist, der sich quer zu der Hauptlaufrichtung der Faserbahn und der Faserbahnproduktionslinie, d. h. zu der Längsrichtung der Faserbahn und der Faserbahnproduktionslinie, über die Faserbahn erstreckt. Die Düse ist somit in Querrichtung der Faserbahn, d. h. in Längsrichtung der Auftragsvorrichtung, beabstandet über der Faserbahn angeordnet.
Zu Beginn des Schaumauftrags wird der Schaum typischerweise zuerst durch die Düse in eine Wanne abgeleitet, die sich typischerweise quer zu der Hauptlaufrichtung der Faserbahn und der Faserbahnproduktionslinie, d. h. in Längsrichtung der Faserbahn und der Faserbahnproduktionslinie, über die Faserbahn erstreckt, und nicht auf die Faserbahn, um eine Beschädigung der Faserbahn zu vermeiden. Zusätzlich wird beim Stoppen des Schaumauftrags typischerweise die Düse gespült und die Spülflüssigkeit wird in die Wanne und nicht auf die Faserbahn abgeleitet, um eine
Be-schädigung der Faserbahn zu vermeiden. Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, die Wanne in der Position über der Faserbahn und/oder in einer anderen Position über der Faserbahn beweglich anzuordnen. Es ist auch bekannt, die Auftragsvorrichtung manuell zu wechseln, d. h. sie von ihrem Auftragsort zu Wartungs- und Reinigungszwecken an ei-
nen Ort außerhalb der Faserbahnproduktionslinie zu bringen.
In der Gebrauchsmusterveröffentlichung DE 20 2015 104 744 U1 ist eine Anordnung in Verbindung mit einer Vorhangbeschichtung offenbart, welche einen beweglichen Düsenbalken zur Erzeugung eines Beschichtungsmaterialvorhangs zum Beschichten einer Faserbahn, eine Einrichtung zum Bewegen des Düsenbalkens, ein Stützelement bzw. Stützelemente, um die Faserbahn unter den Beschichtungsmaterialvorhang zu leiten, einen Rückführbehälter und eine mit dem Rückführbehälter in Verbindung stehende Sammelfläche, um zumindest das Beschichtungsmaterial vor und/oder nach der Beschichtung zu sammeln, aufweist. Die Anordnung weist des Weiteren eine Abdeckplatte auf, die wenigstens zwei Positionen aufweist, nämlich eine vordere Position und eine Reinigungsposition. Die Abdeckplatte ist mittels einer Schwenkbewegung in die Reinigungsposition und zurück in die erste Position drehbar.
In der Patentanmeldung EP 2 784 217 A1 wird eine Anordnung in einer Faserbahnproduktionslinie offenbart, die ein Düsenrohr einer Leimungs/Beschichtungsanlage zum Aufbringen eines Beschichtungs- oder Leimungsmittels auf die Faserbahn aufweist. Das Düsenrohr mit der Leimungs-/Beschichtungseinrichtung ist quer zu der Hauptlaufrichtung der Faserbahn von einer Betriebsposition zu einer Wartungsposition an der Vorder- oder Rückseite der Faserbahnproduktionslinie bewegbar. Die Mittel für die Bewegung bestehen aus einer Führungsstruktur und
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Gleitflächen oder Rädern oder ähnlichem. Die Anordnung umfasst auch einen Stofffänger oder eine Wanne, um zu verhindern, dass Beschichtungs- oder Leimungsmitteltropfen auf die Faserbahn oder auf den Boden fallen. Das Düsenrohr einer Beschichtungs- oder Leimungsvorrichtung ist ebenfalls beweglich angeordnet, so dass es von der ersten Wartungsposition in die zweite Wartungsposition gedreht werden kann, in der es sich in der Hauptlaufrichtung der Faserbahn erstreckt und sich an der Vorderseite der Faserbahnproduktionslinie befindet.
Obwohl einige funktionierende Systeme zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Wartungsposition bekannt sind, besteht immer noch die Notwendigkeit, eine Lösung bereitzustellen, um das Ablaufen von Schaum auf die Faserbahn zu Beginn des Schaumauftrags einer Substanz, insbesondere eines Leimungsmittels, durch Vorhangauftrag zu verhindern, und um das Ablaufen von Spülflüssigkeit, die zur Reinigung des Schaumauftragsgeräts, insbesondere seiner Düse, verwendet wird, auf die Faserbahn am Ende des Schaumauftrags der Substanz, insbesondere des Leimungsmittels, durch den Vorhangauftrag zu verhindern. Deren Auslaufen auf die Faserbahn kann zu Bahnrissen und Produktionsausfällen, auch in Form von Qualitätseinbußen, sowie zu Leimungsmittelverlusten führen. Außerdem müssen manchmal eine oder mehrere der Düsen gewartet und/oder gereinigt und/oder ausgetauscht werden. Diesem Erfordernis ist ebenfalls durch Maßnahmen Rechnung zu tragen, die sichere Arbeitsbedingungen für Wartungs- und Bedienungspersonal schaffen. Außerdem ist der Platz in der Faserbahnproduktionslinie je nach Anordnung der Position des Schaumauftrags der Substanz, insbesondere des Leimungsmittels, durch den Vorhangauftrag begrenzt. Des Weiteren ist die Zeit für die
Überführungsbewegung begrenzt, da sich der Schaum im ruhenden Zustand in dem Schaumauftragssystem leicht zersetzt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Faserbahnproduktionslinie mit einem System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition zu schaffen, bei dem die Nachteile und Probleme des Standes der Technik beseitigt oder zu-
mindest minimiert sind.
Ein besonderes Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition im Zusammenhang mit der Zuführung einer Behandlungssubstanz bereitzustellen.
Darüber hinaus ist es ein Ziel der Erfindung, ein System zur Überführung einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition im Zusammenhang mit der Zuführung einer Behandlungssubstanz bereitzustellen, das die Möglichkeit bietet, den Schaumauftrag auch für den Teilzeitbetrieb bereitzustellen, beispielsweise bei der Produktion für bestimmte Faserbahnqualitäten und/oder bestimmte Flächengewichte der Faserbahn, denn wenn der Auftrag bzw. die Aufbringung nicht benötigt wird, bietet das System die Möglichkeit,
die Auftragsvorrichtung in die Nicht-Betriebsposition zu überführen. Zusammenfassung Zur Erreichung der vorgenannten Aufgabe und der Ziele ist die erfin-
dungsgemäße Faserstoffproduktionslinie mit einem System zum Über-
führen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine
zweite Nicht-Betriebsposition insbesondere durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des unabhängigen, sich auf eine Faserbahnproduktionslinie beziehenden Anspruchs gekennzeichnet. Vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
Erfindungsgemäß weist die Faserbahnproduktionslinie eine Auftragsvorrichtung, eine Auffangwanne und ein System zum Überführen der Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite NichtBetriebsposition auf, wobei die Auftragsvorrichtung dafür vorgesehen ist, eine Substanz, insbesondere ein Leimungsmittel, auf eine in der Faserbahnproduktionslinie laufende Faserbahn in der Betriebsposition aufzutragen, wobei die Auffangwanne unterhalb der Nicht-Betriebsposition angeordnet ist, und wobei die Auffangwanne und die Nicht-Betriebsposition außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn an einer Seite der Faserbahnproduktionslinie angeordnet sind, und wobei das System zum Überführen der Auftragsvorrichtung von der ersten Betriebsposition in die zweite Nicht-Betriebsposition wenigstens einen horizontalen Balken aufweist, der dafür vorgesehen ist, die Auftragsvorrichtung zu tragen, und der dafür vorgesehen ist, zumindest einen Teil einer Transfer- bzw. Überführungsbahn bzw. eines Überführungspfads bereitzustellen, um die Auftragsvorrichtung von der ersten Betriebsposition in die zweite Nicht-Be-
triebsposition zu überführen.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist das System einen weiteren Balken über der Auffangwanne an der Seite der Faserbahnproduktionslinie auf, der sich horizontal in der Hauptlaufrichtung der laufenden Faserbahn erstreckt, wobei die Balken auf gleicher Höhe angeordnet sind und jeder Balken mit Führungen oder dergleichen
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versehen ist, an denen Räder oder dergleichen, die mit der Auf-tragsvorrichtung verbunden sind, für die Bewegung der Auftragsvorrichtung entlang einer gekrümmten Überführungsbahn von dem einen Balken zu
dem anderen Balken beweglich angeordnet sind.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist das Überführungssystem des Weiteren einen sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken auf, der mit einem Ende des sich horizontal erstreckenden Balkens an der Seite der Faserstoffproduktionslinie verbunden ist, wobei der sich vertikal erstreckende, drehbare Balken mit einem Drehgelenk versehen ist, wobei die Balken und die Auftragsvorrichtung dafür vorgesehen sind, entlang eines gekrümmten Überführungspfads um das Drehgelenk gedreht zu werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der wenigstens eine horizontale Balken als Teleskopbalken ausgebildet und die Auftragsvorrichtung ist dafür vorgesehen, mittels der Teleskopstruktur des sich horizontal erstreckenden Teleskopbalkens entlang eines linearen Teleskopüberführungspfads von der Betriebsposition in die Nicht-Betriebsposition bewegt zu werden.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist das System als eine Kombination aus dem sich horizontal erstreckenden Balken und dem sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken ausgebildet und mit einem Drehgelenk versehen.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist das System ein Gelenk in dem sich horizontal erstreckenden Balken auf.
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Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist die Faserbahnproduktionslinie eine Formierpartie auf und das System ist in der For-
mierpartie angeordnet.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist die Auftragsvorrichtung eine Vorhangauftragsvorrichtung.
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist die Auftragsvorrichtung dafür vorgesehen, die Substanz, insbesondere das Leimungs-
mittel, in Form von Schaum auf die Faserbahn aufzutragen.
In dieser Beschreibung und in den Ansprüchen ist mit dem Begriff einer ersten Betriebsposition der Auftragsvorrichtung die Position gemeint, in der die Auftragsvorrichtung eine Substanz, insbesondere ein Leimungsmittel, in Form von Schaum aufträgt, d. h. durch Schaumauftrag mittels eines Vorhangauftrags auf die laufende Faserbahn. Unter einer ersten Betriebsposition ist die Position der Auftragsvorrichtung, des Schaumauftragsgerätes, zu verstehen, in der das Leimungsmittel in Form von Schaum auf die laufende Faserbahn aufgetragen wird. Unter einer zweiten, nicht betriebsbereiten Position bzw. Nicht-Betriebsposition versteht man die Position der Auftragsvorrichtung, in der die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung durchgeführt wird, und in der die Vorbereitungsschritte, zum Beispiel das Befüllen der Auftragsvorrichtung und ihrer Düse mit der Substanz, insbesondere dem Leimungsmittel, des Auftragens der Substanz, insbesondere des Leimungsmittels, in Form von Schaum, d. h. des Aufschäumens durch den Schaumauftrag. d. h. durch Aufschäumen mittels Vorhangauftrag, sowie die Stoppschritte, zum Beispiel des Spülens der Düse und der Auftragsvorrichtung, des Auftragens
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der Substanz, insbesondere des Leimungsmittels, in Form von Schaum,
d. h. durch Aufschäumen mittels Vorhangauftrag, durchgeführt werden.
In der Nicht-Betriebsposition befindet sich die Auftragsvorrichtung außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn, d. h. seitlich der Faserbahnproduktionslinie, aber in unmittelbarer Nähe der Faserbahnprodukti-
onslinie.
Vorteilhafterweise ist die Auftragsvorrichtung in der Nicht-Betriebsposition außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn und/oder einem Gewebe, das den Lauf der Faserbahn stützt, angeordnet, so dass zwischen der Auftragsvorrichtung und der Faserbahn und/oder dem Gewebe Platz für eine Person vorhanden ist, um zu arbeiten. Gemäß einem vorteilhaften Aspekt der Erfindung beträgt der horizontale Abstand zwischen der Außenkante der Faserbahn und/oder des den Lauf der Faserbahn tragenden Gewebes und dem der Faserbahn und/oder dem den Lauf der Faserbahn tragenden Gewebe nächstgelegenen Punkt der Auftragsvorrichtung 300 mm - 2000 mm, vorzugsweise 600 mm - 1500 mm, noch bevorzugter 500 mm - 1000 mm. Die von der Auftragsvorrichtung aufgetragene Substanz ist eine chemische Substanz, ein Bindemittel, ein Füllstoff, ein Pigment, eine Faser usw. die typischerweise bei der Herstellung von Faserbahnen und insbesondere als Leimungsmittel verwendet werden, zum Beispiel Stärke, Carboxymethylcellulose (CMC), Polyvinylalkohol (PVOH), Polyvinylacetat (PVA) oder andere synthetische oder biobasierte Polymerlatexe, mit mineralischen Pigmenten und/oder Füllstoffen, mikrofibrillierter Cellulose (MFC), nanofibrillierter Cellulose (NFC), Chemikalien auf Ligninbasis oder Mischungen davon. Dabei handelt es sich in der Regel um Stoffe, die Oberflächen und Teile der Auf-
tragsvorrichtung verunreinigen und/oder sich darauf ablagern können, so
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dass die Auftragsvorrichtung gereinigt und/oder gewartet werden muss und häufig auch sorgfältigere Vorbereitungsschritte erforderlich sind.
Gemäß einem vorteilhaften Aspekt ist das System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition so konfiguriert, dass die Auftragsvorrichtung in eine Nicht-Betriebsposition außerhalb des Bereichs über dem Laufbereich der Faserbahn überführt wird, ohne den Lauf der Faserbahn anzuhalten, so dass die Überführungszeit weniger als eine Minute beträgt. In der Nicht-Betriebsposition außerhalb des Laufbereichs der Faserbahn liegt der Schwerpunkt der Auftragsvorrichtung außerhalb des Rands der laufenden Faserbahn. Hierdurch sind sichere Wartungsbedingungen für alle Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Auftragsvorrichtung und ihren Teilen für das Personal gegeben, da die Wartung außerhalb des Bereichs der laufenden Faserbahn und insbesondere außerhalb des Bereichs der laufenden Faserbahnproduktionslinie durchgeführt werden
kann.
Gemäß einem vorteilhaften Aspekt umfasst das System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten, betriebsbereiten Position in eine zweite, nicht betriebsbereite Position eine Auffangwanne zum Auffangen von Schaum zu Beginn des Schaumauftrags und zum Auffangen von Spülflüssigkeit beim Spülen der Düse am Ende des Schaumauftrags. Vorteilhafterweise befindet sich die Auffangwanne in der Nicht-Betriebsposition der Auftragsvorrichtung außerhalb des Bereichs über der Faserbahn der Auftragsvorrichtung.
Das System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten
Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition kann so
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ausgestaltet sein, dass es verschiedene Arten von Transferbahnen bzw. Überführungspfaden für die Auftragsvorrichtung aufweist: einen gekrümmten Überführungspfad, einen drehenden (rotierenden) Überführungspfad, einen linearen teleskopischen Überführungspfad, einen linearen und drehenden teleskopischen Überführungspfad. Der Überführungspfad ist vorteilhafterweise überwiegend horizontal.
Durch die Erfindung und ihre vorteilhaften Merkmale werden viele Vorteile erreicht: Es werden gute und sichere Bedingungen für das Wartungs- und Bedienpersonal geschaffen. Zudem steht mehr Platz für Wartungsarbeiten zur Verfügung, zum Beispiel für den Wechsel der Düse der Auftragsvorrichtung. Der Beginn des Auftragens der Substanz, insbesondere des Leimungsmittels, erfolgt schnell und damit bleibt die Qualität des Schaums in der Schaumauftragsanlage wie gewünscht. Der Beginn des Auftragens der Substanz, insbesondere des Leimungsmittels, erfolgt kontrolliert über die gesamte Querschnittsbreite der Faserbahn. Auch können Substanzen, insbesondere Leimungsmittel, die zu Beginn des Auftrags ablaufen, aufgefangen werden. Und natürlich ist ein schneller
Wechsel einer Düse vorgesehen.
Das erfindungsgemäße System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition bietet mit seinem vorteilhaften Aspekt auch Vorteile beim Beginn des Schaumauftrags, der aufgrund der großen Volumina der Schaumzuführungsrohre und der Auffangwanne im Vergleich zu anderen Auftragsverfahren langsamer und schwieriger ist. Insbesondere in Fällen, in denen der Schaumauftrag in der Formierpartie erfolgt, ist es sehr wichtig, dass die vorbereitenden Funktionen des Schaumauftrags außerhalb des Bereichs der Faserbahn durchgeführt werden. In der Formierpartie
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herrschen typischerweise hohe Temperaturen, es treten Dampf und/oder Spritzer auf, so dass die Erfindung die Sicherheit des Wartungs-/Reinigungspersonals erhöht. Um den Betrieb des Systems während der Vorbereitungsfunktionen weiter zu verbessern, kann die Auffangwanne mit einem effektiven Schaumtransportmittel versehen werden, zum Beispiel
einem Saugmittel und/oder einer Förderschnecke.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, auf die die Erfindung nicht eng begrenzt werden soll, näher
erläutert.
In den Figuren 1A - 1B sind schematisch Beispiele aus dem Stand der
Technik dargestellt.
In den Figuren 2A - 7B sind schematisch vorteilhafte Beispiele eines erfindungsgemäßen Systems zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition
dargestellt.
Detaillierte Beschreibung
Im Verlauf der folgenden Beschreibung werden gleiche Bezugszeichen verwendet, um gleiche Elemente in den verschiedenen Ansichten, die die Erfindung und ihre vorteilhaften Beispiele darstellen, zu identifizieren. In den Figuren sind einige sich wiederholende Bezugszeichen aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen worden.
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In den Figuren 1A - 1B ist ein Beispiel für ein System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten, betriebsbereiten Position bzw. Betriebsposition in eine zweite, nicht betriebsbereite Position bzw. NichtBetriebsposition dargestellt, das aus dem Stand der Technik bekannt ist und üblicherweise verwendet wird. Es ist eine Auftragsvorrichtung 10 vorgesehen, die sich in Querrichtung über die laufende Faserbahn W erstreckt, um sich quer zu der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W zu erstrecken. Die Auftragsvorrichtung 10 ist in vertikaler Richtung V10 beweglich, d. h. der Abstand in vertikaler Richtung zu der Faserbahn W ist einstellbar. Die Auftragsvorrichtung 10 ist mit Hilfe eines Schlittens 12, der in Führungsschienen 11A, 11B, die sich oberhalb und an jedem Ende der Auftragsvorrichtung 10 befinden, wie durch einen Pfeil S10 dargestellt oberhalb der Faserbahn W beweglich. Die erste Position der Auftragsvorrichtung 10 ist die Betriebsposition, in Figur 1A die untere Position und in Figur 1B die Position auf der linken Seite. Die zweite Position der Auftragsvorrichtung 10 ist die Nicht-Betriebsposition, die sich oberhalb einer Auffangwanne 15 befindet, in Figur 1A die obere Position und in Figur 1B die Position auf der rechten Seite und durch gestrichelte Linien angedeutet. Bei diesem System, das im Stand der Technik typischerweise als Lösung für die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung, insbesondere einer Düse, verwendet wird, erfolgt die Wartung und Reinigung oberhalb der Faserbahn W und die Auftragsvorrichtung 10 ist zur Wartung in Laufrichtung SW der Faserbahn verfahrbar. Zu Beginn des Schaumauftrags wird typischerweise zunächst der Schaum durch die Düse in die sich quer zu der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W über die Faserbahn erstreckende Auffangwanne 15 abgelassen und danach wird die Auftragsvorrichtung 10 in die durch den Pfeil S10 dargestellte Betriebsposition gefahren. Wenn der Schaumauftrag durch die Auftragsvorrichtung 10 gestoppt wird, wird die Auftragsvorrichtung 10
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zunächst in die Nicht-Betriebsposition über der Auffangwanne 15 bewegt, wie durch den Pfeil S10 dargestellt. Dann werden die Düse und die Auftragsvorrichtung 10 gespült und die Spülflüssigkeit wird in die Auffangwanne 15 abgelassen.
Wie in den Beispielen der Figuren 2A - 2B, 3A - 3B, 4A - 4B, 5A - 5B, 6A -6B, 7A - 7B und 8A - 8B dargestellt, befindet sich die Auftragsvorrichtung 10 des Systems zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition in der ersten Betriebsposition über der Faserbahn W und in der zweiten NichtBetriebsposition außerhalb des Bereichs über der Faserbahn W. Das System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition umfasst auch eine Auffangwanne 15, die sich außerhalb des Bereichs über der Faserbahn W befindet. Zur Wartung sowie für Vorbereitungs- und Stoppschritte des Auftragens wird die Auftragsvorrichtung 10 in die sich über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der Faserbahn W befindliche Nicht-Betriebsposition gebracht. Insbesondere die Beispiele der Figuren 3A - 3B, 4A - 4B, 5A - 5B, 6A - 6B, 7A - 7B und 8A - 8B sind sehr vorteilhaft, da bei diesen Beispielen keine Teile des Systems über dem Bereich der Faserbahn verbleiben.
In den Figuren 2A - 2B ist ein Beispiel für ein System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition dargestellt, das einen gekrümmten Überführungspfad S20 aufweist. Die Auftragsvorrichtung 10 ist so ausgebildet, dass sie sich in Querrichtung über die laufende Faserbahn W erstreckt, so dass sie sich in Querrichtung zu der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W erstreckt. Die Auftragsvorrichtung 10 ist in vertikaler Richtung
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V10 beweglich. Die Auftragsvorrichtung 10 ist entlang des gekrümmten Überführungspfads S20 von der ersten Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. der Betriebsposition, in die zweite Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. die Nicht-Betriebsposition, die sich oberhalb einer Auffangwanne 15 befindet, die sich auf einer Seite der Faserbahnproduktionslinie, d. h. außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W, befindet, bewegbar. In diesem System erfolgt die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung 10, eines Schaumauftragswerkes, insbesondere einer Düse davon, oberhalb der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereiches über der laufenden Faserbahn W. Zusätzlich wird der Beginn des Schaumauftrags, zum Beispiel beim ersten Ablassen des Schaums durch die Düse, in der Nicht-Betriebsposition und damit über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W durchgeführt und danach wird die Auftragsvorrichtung 10 in die Betriebsposition entlang des gekrümmten Überführungspfads S20 bewegt. Beim Stoppen des Schaumauftrags durch die Auftragsvorrichtung 10 wird die Auftragsvorrichtung 10 zunächst in die Nicht-Betriebsposition über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn entlang des gekrümmten Überführungspfads S20 bewegt. Dann werden die Düse und die Auftragsvorrichtung 10 gespült und die Spülflüssigkeit wird in die Auffangwanne 15 abgelassen. Der gekrümmte Überführungspfad S20 wird durch das Überführungssystem bereitgestellt, das einen Balken 20, der sich horizontal in Querrichtung im Hinblick auf die Hauptlaufrichtung SW der laufenden Faserbahn W erstreckt, sowie einen weiteren Balken 22 an der Seite der Faserbahnproduktionslinie aufweist, der sich horizontal in der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W erstreckt. Die Balken 20, 22 befinden sich auf gleicher Höhe und sind jeweils mit Führungen oder dergleichen versehen, an denen Räder 21 oder dergleichen, die mit der Auftragsvorrichtung 10
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verbunden sind, für die Bewegung der Auftragsvorrichtung 10 entlang des gekrümmten Überführungspfads S20 beweglich angeordnet sind.
In den Figuren 3A - 3B ist ein Beispiel für ein System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition dargestellt, wobei ein gebogener bzw. rotierender bzw. drehender Überführungspfad S30 vorgesehen ist. Die Auftragsvorrichtung 10 ist so ausgebildet, dass sie sich in Querrichtung über die laufende Faserbahn W erstreckt, so dass sie sich in Querrichtung zu der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W erstreckt. Die Auftragsvorrichtung 10 ist in vertikaler Richtung V10 beweglich. Die Auftragsvorrichtung 10 ist entlang des drehenden Überführungspfads S30 von der ersten Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. der Betriebsposition, in die zweite Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. in die Nicht-Betriebsposition, die sich oberhalb einer Auffangwanne 15 befindet, die sich auf einer Seite der Faserbahnproduktionslinie, d. h. außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W, befindet, bewegbar. In diesem System erfolgt die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung 10, eines Schaumauftragswerkes, insbesondere einer Düse davon, oberhalb der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereiches über der laufenden Faserbahn W. Zusätzlich wird der Beginn des Schaumauftrags, zum Beispiel beim ersten Ablassen des Schaums durch die Düse, in der NichtBetriebsposition und damit über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W durchgeführt und danach wird die Auftragsvorrichtung 10 entlang des drehenden Überführungspfads S30 in die Betriebsposition bewegt. Beim Stoppen des Schaumauftrags durch die Auftragsvorrichtung 10 wird die Auftragsvorrichtung 10 zunächst in die Nicht-Betriebsposition über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn entlang des
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drehenden Überfüh-rungspfads S30 bewegt. Dann werden die Düse und die Auftragsvorrichtung 10 gespült und die Spülflüssigkeit wird in die Auffangwanne 15 abgelassen. Der drehende Überführungspfad S30 wird durch das Überführungssystem bereitgestellt, das einen Balken 33 aufweist, der sich horizontal quer zu der Hauptlaufrichtung SW der laufenden Faserbahn W erstreckt und mit dem an einem Ende ein sich vertikal erstreckender, drehbarer Balken 31 an der Seite der Faserbahnproduktionslinie verbunden ist, sowie einen Verbindungsbalken 32, der sich schräg zwischen dem sich horizontal erstreckenden Balken 33 und dem sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken 31 erstreckt. Der sich vertikal erstreckende, drehbare Balken 31 ist mit einem Drehgelenk 30 versehen, um das die Balken 31, 32, 33 und die mit dem sich horizontal erstreckenden Balken 33 verbundene Auftragsvorrichtung 10 entlang des drehenden Überführungspfads S30 gedreht werden.
In den Figuren 4A - 4B ist ein Beispiel für ein System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition dargestellt, das einen linearen, teleskopischen Überführungspfad S40 aufweist. Die Auftragsvorrichtung 10 ist so ausgebildet, dass sie sich in Querrichtung über die laufende Faserbahn W erstreckt, so dass sie sich in Querrichtung zu der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W erstreckt. Die Auftragsvorrichtung 10 ist entlang des linearen, teleskopischen Überführungspfads S40 von der ersten Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. der Betriebsposition, in die zweite Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. die Nicht-Betriebsposition, die sich oberhalb einer Auffangwanne 15 befindet, die sich an einer Seite der Faserstoffproduktionslinie, d. h. außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W, befindet, bewegbar. In diesem System erfolgt die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung 10, eines Schaumauftragswerkes,
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insbesondere einer Düse davon, oberhalb der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereiches über der laufenden Faserbahn W. Zusätzlich wird der Beginn des Schaumauftrags, zum Beispiel beim ersten Ablassen des Schaums durch die Düse, in der Nicht-Betriebsposition und damit über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W durchgeführt und danach wird die Auftragsvorrichtung 10 in die Betriebsposition entlang des linearen, teleskopischen Überführungspfads S40 bewegt. Beim Stoppen des Schaumauftrags durch die Auftragsvorrichtung 10 wird die Auftragsvorrichtung 10 zunächst in die Nicht-Betriebsposition über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn entlang des linearen, teleskopischen Überführungspfads S40 bewegt. Dann werden die Düse und die Auftragsvorrichtung 10 gespült und die Spülflüssigkeit in die Auffangwanne 15 abgelassen. Der lineare, teleskopische Überführungspfad S40 wird durch das Überführungssystem bereitgestellt, das einen Teleskopbalken 40 aufweist, der sich horizontal quer zu der Hauptlaufrichtung SW der laufenden Faserbahn W erstreckt und an einem Ende des Teleskopbalkens 40 mit einem sich vertikal erstreckenden Balken 41 an der Seite der Faserbahnproduktionslinie und einem Verbindungsbalken 42 verbunden ist, der sich schräg zwischen dem sich horizontal erstreckenden Teleskopbalken 40 und dem sich vertikal erstreckenden Balken 41 erstreckt. Die Auftragsvorrichtung 10 wird mittels der Teleskopstruktur des sich horizontal erstreckenden Teleskopbalkens entlang des linearen, teleskopischen Überführungspfads S40 in die Nicht-Betriebsposition bewegt. Die von dem Teleskopbalken 40 getragene Auftragsvorrichtung 10 ist in vertikaler Richtung V10 auf Führungen oder dergleichen, die an dem vertikalen Balken 41 vorgesehen sind, beweglich, indem der Teleskopbalken 40 auf den Führungen bewegt wird.
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In den Figuren 5A - 5B ist ein Beispiel für ein System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition dargestellt, das einen linearen und drehenden teleskopischen Überführungspfad S30&S40 aufweist. Dieses Beispiel ist eine Kombination aus den in den Figuren 3A - 3B und 4A - 4B dargestellten Beispielen. Die Auftragsvorrichtung 10 ist so ausgebildet, dass sie sich in Querrichtung über die laufende Faserbahn W erstreckt, so dass sie sich in Querrichtung zu der Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W erstreckt. Die Auftragsvorrichtung 10 ist entlang des linearen und drehenden teleskopischen Überführungspfads S30&S40 von der ersten Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. der Betriebsposition, in die zweite Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. die Nicht-Betriebsposition, die sich oberhalb einer Auffangwanne 15 befindet, die sich auf einer Seite der Faserbahnproduktionslinie befindet, d. h. außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W, bewegbar. In diesem System erfolgt die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung 10, eines Schaumauftragswerkes, insbesondere einer Düse davon, oberhalb der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereiches über der laufenden Faserbahn W. Zusätzlich wird der Beginn des Schaumauftrags, zum Beispiel beim ersten Ablassen des Schaums durch die Düse, in der Nicht-Betriebsposition und damit über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W durchgeführt und danach wird die Auftragsvorrichtung 10 in die Betriebsposition entlang des linearen und drehenden teleskopischen Überführungspfads S30&S40 bewegt. Beim Stoppen des Schaumauftrags durch die Auftragsvorrichtung 10 wird die Auftragsvorrichtung 10 zunächst in die Nicht-Betriebsposition über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn entlang des linearen und drehenden teleskopischen Überführungspfads S30&S40 bewegt. Dann werden die Düse und die Auftragsvorrichtung 10
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gespült und die Spülflüssigkeit in die Auffangwanne 15 abgelassen. Der lineare und drehende teleskopische Überführungspfad S30&S40 wird durch das Überführungssystem bereitgestellt, das einen Teleskopbalken 40, der sich horizontal in Querrichtung im Hinblick auf die Hauptlaufrichtung SW der laufenden Faserbahn W erstreckt, und einen sich vertikal erstreckenden, in einer Drehbewegung um seine vertikale Achse drehbaren Balken 31 an der Seite der Faserbahnproduktionslinie sowie einen Verbindungsbalken 32, 42 aufweist, der sich schräg zwischen dem sich horizontal erstreckenden Teleskopbalken 40 und dem sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken 31 erstreckt. Der sich vertikal erstreckende, drehbare Balken 31 ist mit einem Drehgelenk 30 versehen, um das der sich horizontal erstreckende Teleskopbalken 40 und der Verbindungsbalken 32, 42 sowie die mit dem sich horizontal erstreckenden Teleskopbalken 40 verbundene Auftragsvorrichtung 10 entlang des drehenden Überführungspfads S30 gedreht werden. Die Auftragsvorrichtung 10 wird mittels der Teleskopstruktur des sich horizontal erstreckenden Teleskopbalkens entlang des linearen, teleskopischen Überführungspfads S40 und durch die Drehbewegung des sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balkens 31 in die Nicht-Betriebsposition bewegt. Die von dem Teleskopbalken 40 getragene Auftragsvorrichtung 10 ist in vertikaler Richtung V10 auf Führungen oder dergleichen, die an dem vertikalen Balken 31 vorgesehen sind, beweglich, indem der Teleskopbalken 40 auf den Führungen
bewegt wird.
In den Figuren 6A - 6B und 7A - 7B ist ein Beispiel für ein System zum Überführen einer Auftragsvorrichtung von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition dargestellt, bei dem ein Überführungspfad S60; S70 so gestaltet ist, dass er durch eine Struktur mit mehreren Gelenken 30, 61 bereitgestellt wird. Der Überführungspfad kann wie in
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den vorangegangenen Beispielen der Figuren 2A - 2B, 3A - 3B, 4A - 4B und 5A - 5B als gekrümmter Überführungspfad, als drehender Überführungspfad, als linearer, teleskopischer Überführungspfad oder als eine Kombination aus diesen ausgebildet sein. Die Überführungspfade können durch die Positionierung der Gelenke variiert werden, was eine größere Freiheit bei der Wahl der Position der Auffangwanne und einen geringeren Platzbedarf für die Bewegungen des Überführungspfads ermöglicht. In den Figuren 6A - 6B und 7A - 7B ist ein Beispiel mit zwei Drehgelenken 30, 61 dargestellt. In den Figuren 6A - 6B ist eine 90-Grad-Drehung entlang des Überführungspfads S60 dargestellt, und in den Figuren 7A - 7B ist ein Beispiel mit einer Drehung um mehr als 90 Grad entlang des Pfads S70 dargestellt. Die Hauptstruktur des Systems in diesen Beispielen entspricht der in den Figuren 3A - 3B dargestellten, aber der sich horizontal erstreckende Balken 33 weist ein Gelenk 60 auf. Die Auftragsvorrichtung 10 ist dafür vorgesehen, sich in Querrichtung über die laufende Faserbahn W zu erstrecken, um sich in Querrichtung im Hinblick auf die Hauptlaufrichtung SW der Faserbahn W zu erstrecken. Die Auftragsvorrichtung 10 ist in vertikaler Richtung V10 beweglich. Die Auftragsvorrichtung 10 ist entlang des Überführungspfads S60; S70 von der ersten Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. der Betriebsposition, in die zweite Position der Auftragsvorrichtung 10, d. h. die Nicht-Betriebsposition, die sich oberhalb einer Auffangwanne 15 befindet, die sich an einer Seite der Faserbahnproduktionslinie, d. h. außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W, befindet, bewegbar. In diesem System erfolgt die Wartung und Reinigung der Auftragsvorrichtung 10, eines Schaumauftragswerkes, insbesondere einer Düse davon, oberhalb der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereiches über der laufenden Faserbahn W. Zusätzlich wird der Beginn des Schaumauftrags, zum Beispiel beim ersten Ablassen des Schaums durch die Düse, in der Nicht-
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Betriebsposition und damit über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn W durchgeführt und danach wird die Auftragsvorrichtung 10 in die Betriebsposition entlang des Überführungspfads S60; S70 bewegt. Beim Stoppen des Schaumauftrags durch die Auftragsvorrichtung 10 wird die Auftragsvorrichtung 10 zunächst in die Nicht-Betriebsposition über der Auffangwanne 15 und außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn entlang des Überführungspfads S60; S70 bewegt. Dann werden die Düse und die Auftragsvorrichtung 10 gespült und die Spülflüssigkeit in die Auffangwanne 15 abgelassen. Der Überführungspfad S60; S70 wird durch das Überführungssystem bereitgestellt, das einen sich horizontal quer zu der Hauptlaufrichtung SW der laufenden Faserbahn W erstreckenden Balken 33 und einen sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken 31 an der Seite der Faserbahnproduktionslinie sowie einen sich schräg zwischen dem horizontal erstreckenden Balken 33 und dem sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken
31 erstreckenden Verbindungsbalken 32 aufweist. Zusätzlich wird der Überführungspfad S60; S70 durch das Gelenk 61 bereitgestellt, das die Drehung des sich horizontal erstreckenden Balkens 33 ermöglicht, wie in den Figuren 6A - 6B und 7A - 7B dargestellt. Natürlich bietet das Gelenk 61 auch die Möglichkeit, andere Positionen über der Auffangwanne 15 einzunehmen, zum Beispiel eine Variante des Beispiels in den Figuren 7A - 7B, bei der die Auftragsvorrichtung 10 und der sich horizontal erstreckende Balken 33 in Richtung der Faserstoffproduktionslinie ausgerichtet sind. Der sich vertikal erstreckende, drehbare Balken 31 ist mit einem Drehgelenk 30 versehen, um das die Balken 31, 32, 33 und die mit dem sich horizontal erstreckenden Balken 33 verbundene Auftragsvorrichtung
10 entlang des gekrümmten Überführungspfads S70 gedreht werden.
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Es liegt auf der Hand, dass die Mittel zur Überführung der Auftragsvorrichtung 10 von der Betriebsposition in die Nicht-Betriebsposition so ausgebildet sind, dass sie auch die Rücküberführung der Auftragsvorrichtung 10 von der Nicht-Betriebsposition in die Betriebsposition ermöglichen.
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung einige Funktionen unter Bezugnahme auf bestimmte Merkmale beschrieben wurden, können diese Funktionen durch andere Merkmale ausgeführt werden, unabhängig davon, ob sie beschrieben sind oder nicht. Obwohl einige Merkmale unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen oder Beispiele beschrieben wurden, können diese Merkmale auch in anderen Ausführungsformen oder Beispielen vorhanden sein, unabhängig davon, ob sie beschrieben sind oder nicht. Oben wurde die Erfindung nur unter Bezugnahme auf einige vorteilhafte Beispiele beschrieben, auf die die Erfindung nicht eng begrenzt werden soll. Viele Modifikationen und Änderungen sind im Rahmen der Erfindung möglich, wie sie in den folgenden Ansprüchen definiert sind.

Claims (9)

39246 Patentansprüche
1. Faserbahnproduktionslinie, die eine Auftragsvorrichtung (10), eine Auffangwanne (15) und ein System zum Überführen der Auftragsvorrichtung (10) von einer ersten Betriebsposition in eine zweite Nicht-Betriebsposition aufweist, wobei die Auftragsvorrichtung (10) dafür vorgesehen ist, eine Substanz, insbesondere ein Leimungsmittel, auf eine in der Faserbahnproduktionslinie laufende Faserbahn (W) in der Betriebsposition aufzutragen, und wobei die Auffangwanne (15) unterhalb der Nicht-Betriebsposition angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangwanne (15) und die Nicht-Betriebsposition außerhalb des Bereichs über der laufenden Faserbahn (W) an einer Seite der Faserbahnproduktionslinie angeordnet sind, und dass das System zum Überführen der Auftragsvorrichtung (10) von der ersten Betriebsposition in die zweite Nicht-Betriebsposition wenigstens einen horizontalen Balken (20; 33; 40) aufweist, der dafür vorgesehen ist, die Auftragsvorrichtung (10) zu tragen, und der dafür vorgesehen ist, zumindest einen Teil eines Überführungspfads (S20; S30; S40; S60, S70) bereitzustellen, um die Auftragsvorrichtung (10) von der ersten Betriebsposition in die zweite Nicht-Betriebsposition zu über-
führen.
2. Faserbahnproduktionslinie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
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das System einen weiteren Balken (22) über der Auffangwanne (15) an der Seite der Faserbahnproduktionslinie aufweist, der sich horizontal in der Hauptlaufrichtung (SW) der laufenden Faserbahn (W) erstreckt, und dass die Balken (20, 22) auf gleicher Höhe angeordnet sind und jeder Balken (20, 22) mit Führungen oder dergleichen versehen ist, an denen Räder (21) oder dergleichen, die mit der Auftragsvorrichtung (10) verbunden sind, für die Bewegung der Auftragsvorrichtung (10) entlang eines gekrümmten Überführungspfads (S20) von dem einen Balken (20) zu dem anderen Balken (22) beweglich angeordnet sind.
3. Faserbahnproduktionslinie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Überführungssystem des Weiteren einen sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken (31) aufweist, der mit einem Ende des sich horizontal erstreckenden Balkens (33) an der Seite der Faserbahnproduktionslinie verbunden ist, wobei der sich vertikal erstreckende, drehbare Balken (31) mit einem Drehgelenk (30) versehen ist, und wobei die Balken (31, 33) und die Auftragsvorrichtung (10) dafür vorgesehen sind, um dasselbe entlang eines drehenden Überführungspfads (S30) gedreht zu werden.
4. Faserbahnproduktionslinie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine horizontale Balken (40) als Teleskopbalken (40) ausgebildet ist, und dass die Auftragsvorrichtung (10) dafür vorgesehen ist, mittels der Teleskopstruktur des sich horizontal erstreckenden Teleskopbalkens (40) entlang eines linearen,
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teleskopischen Überführungspfads (S40) von der Betriebsposition in die Nicht-Betriebsposition bewegt zu werden.
5. Faserbahnproduktionslinie nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das System als eine Kombination aus dem sich horizontal erstreckenden Balken (40) und dem sich vertikal erstreckenden, drehbaren Balken (31) ausgebildet und mit einem Drehgelenk (30) versehen ist.
6. Faserbahnproduktionslinie nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das System ein Gelenk (61) in dem sich horizontal erstreckenden Balken (33) aufweist.
7. Faserbahnproduktionslinie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserbahnproduktionslinie eine Formierpartie aufweist, und dass das System in der Formierpartie angeordnet ist.
8. Faserbahnproduktionslinie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragsvorrichtung eine Vorhangauftragsvorrichtung ist.
9. Faserbahnproduktionslinie nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
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dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragsvorrichtung dafür vorgesehen ist, die Substanz, insbesondere das Leimungsmittel, in Form von Schaum auf die Faser-
bahn (W) aufzutragen.
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