AT525852A1 - Skibindung - Google Patents
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Abstract
Skibindung mit zwei Bindungsbacken, einem mechanisch auslösbaren Vorderbacken (2) und einem mechanisch auslösbaren Fersenbacken (3), wobei einer der beiden Bindungsbacken am Ski in Skilängsrichtung gleitbeweglich verschiebbar anordenbar ist, wobei der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken mit einem Verbindungselement (7, 7‘) verbindbar ist, welches über ein Betätigungselement (12) mit einer zwischen den beiden Bindungsbacken befindlichen, elektronisch ansteuerbaren Auslöseeinheit (8) wirkverbunden ist, wobei das Betätigungselement (12) im fahrbereiten Zustand der Skibindung innerhalb der Auslöseeinheit (8) von einer Blockiereinrichtung gehalten ist, welche bei einer elektronischen Auslösung das Betätigungselement (12) mitsamt dem Verbindungselement (7, 7‘) zur Verschiebung des Bindungsbackens unter Vergrößerung des gegenseitigen Abstandes der beiden Bindungsbacken freigibt. Das Verbindungselement (7, 7‘) ist insgesamt langgestreckt bandförmig ausgeführt, wobei entweder das Betätigungselement (12) gegenüber dem Verbindungselement (7) oder der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken gegenüber dem Verbindungselement (7‘) in unterschiedlichen Längsstellungen positionierbar ist.
Description
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Tyrolia Technology GmbH PA 8992 AT
Skibindung
Die Erfindung betrifft eine Skibindung mit zwei Bindungsbacken, einem mechanisch auslösbaren Vorderbacken und einem mechanisch auslösbaren Fersenbacken, wobei einer der beiden Bindungsbacken am Ski in Skilängsrichtung gleitbeweglich verschiebbar anordenbar ist,
wobei der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken mit einem Verbindungselement verbindbar ist, welches über ein Betätigungselement mit einer zwischen den beiden Bindungsbacken befindlichen, elektronisch ansteuerbaren Auslöseeinheit wirkverbunden ist, wobei das Betätigungselement im fahrbereiten Zustand der Skibindung innerhalb der Auslöseeinheit von einer Blockiereinrichtung gehalten ist, welche bei einer elektronischen Auslösung das Betätigungselement mitsamt dem Verbindungselement zur Verschiebung des Bindungsbackens unter Vergrößerung des gegenseitigen Abstandes der beiden
Bindungsbacken freigibt.
Eine derartige Skibindung mit einer elektronisch gesteuerten Auslöseeinheit ist beispielsweise aus der EP 1 378 275 B1 bekannt. Bei dieser bekannten Skibindung sind am Ski zwei Lagerteile angeordnet, auf welchen sich eine Bindungsplatte befindet. Auf der Bindungsplatte sind zwei, jeweils eine Sicherheitsauslösung gewährleistende Bindungsbacken angeordnet, wobei der Vorderbacken auf der Bindungsplatte in Skilängsrichtung gleitbeweglich angeordnet ist und über ein Bindungsanschlusselement mit der elektronisch gesteuerten Auslöseeinheit verbunden ist, die sich zwischen den Bindungsbacken befindet. Innerhalb des einen Lagerteils ist ein Kraftmesssystem untergebracht, welches die zwischen der Platte und dem Ski auftretenden, vom Skifahrer auf den Ski übertragenen Kräfte misst. Dem Kraftmesssystem ist eine Auswerteelektronik, welche bevorzugt in der Bindungsplatte untergebracht ist, nachgeschaltet und welche in
Abhängigkeit von den gemessenen Kräften und Vergleichswerten die Auslöseeinheit
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betätigt, sodass im Auslösefall der Vorderbacken über das Bindungsanschlusselement begrenzt nach vorne verschoben wird. Die Auswerteelektronik und deren Spannungsversorgung sind innerhalb der Bindungspatte untergebracht. Die Lagerung der Bindungsplatte am Ski sorgt dafür, dass eine Durchbiegung des Skis beim Durchfahren von Mulden und dgl. möglich ist. Diese bekannte Skibindung ist, vor allem bedingt durch die Bindungsplatte, voluminös und weist eine relativ große Bauhöhe auf. Maßnahmen, um eine Anpassung der Skibindung an unterschiedliche Skischuhgrößen zu ermöglichen, sind nicht
offenbart.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer mit einem elektronischen Auslösesystem versehene Skibindung der eingangs genannten Art mit einfachen Maßnahmen eine Anpassung der Skibindung an unterschiedliche Skischuhgrößen und eine weitgehend ungehinderte Durchbiegung des Skis beim Durchfahren von Mulden und dgl.
zu ermöglichen.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass das Verbindungselement
insgesamt langgestreckt bandförmig ausgeführt ist, wobei entweder das Betätigungselement gegenüber dem Verbindungselement oder der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken
gegenüber dem Verbindungselement in unterschiedlichen Längsstellungen positionierbar
ist.
Durch diese einfachen alternativen Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Bindungsbacken der mit einem elektronischen Auslösesystem versehenen Skibindung nicht nur an die Länge des jeweils einzusetzenden Skischuhs angepasst werden können sondern
auch dass gleichzeitig auch eine bessere Durchbiegung des Skis möglich ist.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Betätigungselement mit einem federbeaufschlagten Zwischenteil fest verbunden. Die Feder bzw. die Federn unterstützen bei einer elektronischen Auslösung ein Verschieben des gleitbeweglich anordenbaren
Bindungsbackens.
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Bei jener Ausführungsform, bei welcher das Betätigungselement gegenüber dem Verbindungselement in unterschiedlichen Längsstellungen positionierbar ist, ist der Zwischenteil als Klemmelement ausgeführt, welches am Verbindungselement in unterschiedlichen Längsstellungen einrastbar und fixierbar ist. Bei dieser Ausführung erfolgt daher die Längsverstellung der Bindung zur Anpassung an unterschiedliche Skischuhgrößen leicht zugänglich mittig zwischen den Bindungsbacken, der Fersenbacken
wird bei dieser Ausgestaltung mit dem Verbindungselement fest verbunden.
Besonders bevorzugt ist dabei eine Ausgestaltung, bei welcher das Verbindungselement einen mittigen bandförmigen Verbindungsarm, welcher mit dem gleitbeweglich anordenbaren Bindungsbacken fest verbunden ist, sowie zwei bandförmige Seitenarme aufweist, welche mit Lochreihen mit paarweise zusammengehörenden Löchern zum
Festlegen des Zwischenteils versehen sind.
Bei jener Alternative, bei welcher der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken gegenüber dem Verbindungselement in unterschiedlichen Längsstellungen positionierbar ist, ist das Verbindungselement in Fortsetzung des Betätigungselements verlaufend mit dem
Zwischenteil fest verbunden.
Bei dieser Ausführungsform lässt sich der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken auf einfache Weise am Verbindungselement in unterschiedlichen Längspositionen anordnen, indem das Verbindungselement eine Zahnleiste aufweist oder mit einer Zahnleiste fest verbunden ist, auf welche der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken mittels eines
Rasthebels in unterschiedlichen Längsstellungen festlegbar ist.
Bei weiteren bevorzugten Ausführungen ist bei einer elektronischen Auslösung die Betätigungselement mitsamt dem Verbindungselement entweder durch Zünden einer pyrotechnischen Kapsel oder durch Lösen einer magnetischen Halteeinrichtung freigebbar. Bei beiden Varianten kann daher eine elektronische Auslösung ohne nennenswerte Zeitverzögerung und daher besonders zuverlässig erfolgen. Besonders vorteilhaft ist diesbezüglich die Verwendung einer pyrotechnischen Kapsel. In diesem Fall ist eine
weitere elektronische Auslösung erst durch Einsetzen einer neuen pyrotechnischen Kapsel
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möglich, was beispielsweise im Rahmen eines Ski- oder Bindungsservice durchgeführt werden kann. Diese Besonderheit wiegt nicht besonders schwer, da die beiden
Bindungsbacken nach wie vor eine mechanische Sicherheitsauslösung gewährleisten.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Skibindung weist die Blockiereinrichtung zwei Auslösehebel auf, welche an senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Achsen angelenkt sind, in der fahrbereiten Lage das Betätigungselement festhalten und von einem Schieber gehalten sind, welcher bei einer elektronischen Auslösung für ein Bewegen in Skilängsrichtung freigegeben wird und dabei die Auslösehebel und über diese das Betätigungselement freigibt. Die beiden Auslösehebel und der Schieber sorgen daher hauptsächlich dafür, dass die Auslöseeinheit so lange „blockiert“
bleibt, bis die Bedingungen für eine elektronische Auslösung vorliegen.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Auslöseeinheit eine mechanische Repetiereinrichtung auf, mittels welcher die Auslöseeinheit nach erfolgter elektronischer Auslösung von Hand aus in ihre Ausgangsstellung, in welcher eine mechanische Auslösung der Bindungsbacken sichergestellt ist, rückführbar ist. Der Benutzer der Skibindung ist daher in der Lage, nach einer elektronischen Auslösung auf einfache Weise dafür zu sorgen, dass eine Weiterfahrt bzw. Weiterverwendung der Skibindung, die eine übliche mechanische
Sicherheitsauslösung in jedem Fall gewährleistet, möglich ist.
Dabei halten in vorteilhafter Weise die beiden Auslösehebel in der fahrbereiten Lage einen mit dem Betätigungselement fest verbundenen Sperrteil, welcher das Betätigungselement mit einem Repetierschieber der Repetiereinrichtung verbindet. Vorzugsweise ist dabei der Repetierschieber über Steuerbahnen mit den Auslösehebeln wirkverbunden, derart, dass diese nach erfolgter elektronischer Auslösung durch ein Retourbewegen des verschobenen
Bindungsbackens in ihre Ausgangslage rückführbar sind. Für ein Zünden der pyrotechnischen Kapsel bzw. eine Freigabe über die magnetische
Halteeinrichtung sorgt eine elektronische Einheit, welche, insbesondere über ein Kabel, mit
der pyrotechnischen Kapsel bzw. der magnetischen Halteeinrichtung verbunden ist und am
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Ski außerhalb der Bindungsbacken oder im Bindungsbereich unterhalb eines Bindungsbackens oder in einer Bindungsplatte untergebracht ist und Signale zur Freigabe des Verbindungselements bzw. des mit diesem verbundenen Betätigungselementes erhält
und gibt.
Bevorzugt ist die pyrotechnische Kapsel oder die magnetische Halteeinrichtung in der
Auslöseeinheit untergebracht.
Der mit dem Verbindungselement verbundene und in Skilängsrichtung gleitbeweglich verschiebbare Bindungsbacken ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Fersenbacken. Es hat sich gezeigt, dass bei den meisten Stürzen, die eine elektronische Auslösung zur Folge haben sollen, eine besonders sichere und schnelle Freigabe des Skifahrers vom Ski durch ein Verschieben des Fersenbackens gewährleistet ist. Dabei ist ein Verschiebeweg in der Größenordnung von 14,00 mm bis 20,00 mm ausreichend und
vorteilhaft. Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der zum Teil schematischen Zeichnung, die Ausführungsbeispiele darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen Fig. 1 bis Fig. 9 Ansichten mit einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung, Fig. 1 eine Ansicht (Schrägansicht) einer auf einem Ski montierten Skibindung mit zwei Bindungsbacken und einer Auslöseeinheit, wobei die Skibindung an eine erste
Skischuhgröße bzw. Sohlenlänge eines Skischuhs angepasst ist,
Fig. 2 die Skibindung in einer zu Fig. 1 analogen Darstellung, jedoch angepasst an
eine zweite Skischuhgröße mit einer kleineren Sohlenlänge,
Fig. 3 eine Ansicht der auf einem Ski montierten Skibindung aus Fig. 1 nach erfolgter
elektronischer Auslösung,
Fig. 5 eine Ansicht der Unterseite der Skibindung gemäß Fig. 1 nach erfolgter
5 elektronischer Auslösung,
Fig. 6 die Auslöseeinheit der Skibindung in einer Ansicht von oben und im
fahrbereiten Zustand,
10 Fig. 7 in einer zu Fig. 6 analogen Darstellung die Auslöseeinheit nach erfolgter
elektronischer Auslösung,
Fig. 8 die Auslöseeinheit in einer Ansicht von unten und nach erfolgter elektronischer Auslösung,
15 Fig. 9 die Auslöseeinheit in einer Ansicht von unten und in einer Stellung während des Repetierens bzw. der Rückführung in die fahrbereite Stellung nach erfolgter
elektronischer Auslösung,
20 Fig. 10 und Fig. 11 Ansichten einer Variante der Auslöseeinheit mit einer magnetischen
Halteeinrichtung,
Fig. 10 mit der magnetischen Halteeinrichtung im fahrbereiten Zustand und
25 Fig. 11 mit der magnetischen Halteeinrichtung nach erfolgter elektronischer
Auslösung,
Fig. 12 bis 15 Ansichten einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung,
30 Fig. 12 und Fig. 13 Ansichten von zwei Bindungsplatten und einer Auslöseeinheit,
Fig. 12 im fahrbereiten Zustand und Fig. 13 in einem Zustand nach Auslösung,
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Fig. 14 eine Ansicht der montierten bzw. auf die Bindungsplatten aufgeschobenen
Bindungsbacken und
Fig. 15 die rückwärtige Bindungsplatte mitsamt dem rückwärtigen Bindungsbacken
im Längsschnitt.
Wie beispielsweise Fig, 1 und Fig. 2 zeigen ist auf einem Ski 1 ist eine Skibindung montiert, welche eine Sicherheitsskibindung mit zwei Bindungsbacken, einem Vorderbacken 2 und einem Fersenbacken 3, ist. Sowohl der Vorderbacken 2 als auch der Fersenbacken 3 sind jeweils mit einem eine Sicherheitsauslösung gewährleistenden Auslösemechanismus ausgestattet. Zwischen dem Vorderbacken 2 und dem Fersenbacken 3 befindet sich eine elektronisch betätigbare Auslöseeinheit 8. Vor dem Vorderbacken 2 ist auf der Skioberseite eine flache Box 22 befestigt, welche eine elektronische Einheit 23 enthält, welche eine Empfangseinheit für Funksignale aufweist. In der Box 22 befindet sich ferner eine Spannungsversorgung, insbesondere austauschbare und wiederaufladbare Akkus. Die elektronische Einheit 23 ist mittels eines elektrischen Kabels mit einer in der Auslöseeinheit 8 befindlichen pyrotechnischen Kapsel 21 (Fig. 7) oder mit einer in der Auslöseeinheit 8 befindlichen magnetischen Halteinrichtung 26 (Fig. 10, Fig. 11) verbunden. Die elektronische Einheit 23 erhält Funksignale auf der Basis von elektronisch verarbeiteten Sensordaten, die beispielsweise von Sensoren stammen, welche Bewegungen sowie deren zeitliche Änderung des Skifahrers/der Skifahrerin erfassen. sodass beim Vorliegen bestimmter Sensordaten oder Datenkombinationen die Einheit 23 ein Zünden der pyrotechnischen Kapsel 21 oder ein Lösen der magnetischen Halteinrichtung 26 bewirkt, wodurch einer der beiden Bindungsbacken unter Vergrößerung des gegenseitigen
Abstandes der beiden Bindungsbacken in Skilängsrichtung verschoben wird.
Wie ebenfalls Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ist jeder Bindungsbacken 2, 3 auf einer am Ski 1 montierten Grundplatte 4, 5 angeordnet, beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Vorderbacken 2 auf einer Grundplatte 4 fix befestigt, der Fersenbacken 3 ist in Skilängsrichtung gleitbeweglich auf einer mit einer Grundplatte 5 verschraubten
Führungsschiene 6 angeordnet.
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Die Auslöseeinheit 8 befindet sich in einem Gehäuse 11, welches einen plattenförmigen Oberteil 11a und einen ebenfalls plattenförmigen Unterteil 11b aufweist (Fig. 6 und 7), die parallel zueinander und zur Skioberseite verlaufend miteinander verbunden sind und
zwischen welchen sich die Bestandteile der Auslöseeinheit 8 befinden.
Die Auslöseeinheit 8 ist mittels eines im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 9 in Draufsicht Y-förmig gestalteten Verbindungselementes 7 mit dem Fersenbacken 3 verbunden. Das Verbindungselement 7 weist drei parallel zueinander und in Skilängsrichtung sowie gerade verlaufende Arme 7a, 7b - zwei bandförmige Seitenarme 7a und einen mittigen bandförmigen Verbindungsarm 7b — auf (Fig. 4, Fig. 5). Die beiden Seitenarme 7a zweigen vom mittleren Verbindungsarm 7b ab und verlaufen seitlich in die Auslöseeinheit 8 hinein. Der Verbindungsarm 7b erstreckt sich unterhalb der Führungsschiene 6 bis zu einem Rastelement 9, welches durch eine Ausnehmung in der Führungsschiene 6 hindurch mit einem Rasthebel des Fersenbackens in Eingriff ist. Das freie Ende des Verbindungsarmes 7b ist mit dem Rastelement 9 fest verbunden, insbesondere vernietet. Die Ausgestaltung ist derart, dass der Fersenbacken 3 gemeinsam
mit dem Verbindungelement 9 gegenüber der Führungsschiene 6 bewegbar ist.
Die beiden Seitenarme 7a des Verbindungselementes 7 sind jeweils mit einer Lochreihe aus einer Anzahl von zueinander gleich beabstandeten Löchern 10 versehen, welche paarweise zusammengehören, da die Lochreihen bezüglich der in Skilängsrichtung verlaufenden Längsachse des Verbindungsarmes 7b symmetrisch ausgebildet sind. Der gegenseitige Abstand der Löcher 10 in jeder Lochreihe entspricht dem Längenunterschied von Sohlenlängen von Skischuhen unterschiedlicher Schuhgrößen, sodass die Position des Fersenbackens 3 relativ zum Vorderbacken 2 zur Anpassung an eine bestimmte Skischuhsohlenlänge variiert werden kann, wie weiter unten beschrieben ist. Fig. 1 und Fig. 2 zeigen unterschiedliche Einstellungen des gegenseitigen Abstandes des Vorderbackens 2 zum Fersenbacken 3, Fig. 1 bei einem Skischuh mit einer größeren Sohlenlänge, Fig. 2 für
einen Skischuh kleinerer Sohlenlänge.
Zu den Bestandteilen der Auslöseeinheit 8 gehört ein insbesondere als Stange oder
stangenförmig gestaltetes, längliches Betätigungselement 12 (Fig. 3 bis 6), das im
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fahrbereiten Zustand (Fig. 4, Fig. 6) innerhalb der Auslöseeinheit 8 von einer Blockiereinrichtung gehalten ist. Das Betätigungselement 12 erstreckt sich in Skilängsrichtung sowie mittig zwischen und parallel zu den beiden Seitenarmen 7a, weist daher ein dem Fersenbacken 3 zugewandtes Ende, welche aus dem Gehäuse 11 herausragt, und ein im Inneren des Gehäuses 11 befindliches Ende auf. Das aus dem Gehäuse 11 herausragende Ende des Betätigungselementes 12 ist an einem Zwischenteil 13 befestigt, welcher ein oberes und ein unteres Klemmelement 13a, 13b aufweist. Bei der gezeigten Ausführung ist das Betätigungselement 12 mit dem oberen Klemmelement 13a (Fig. 6) vernietet. Das obere Klemmelement 13a übergreift die beiden Seitenarme 7a von oben, das untere Klemmelement 13b. Das obere Klemmelement 13a ist mit zwei seitlichen Zapfen versehen, die durch die Löcher 10 eines Lochpaares gesteckt sind und in Vertiefungen des unteren Klemmelementes 13b eingreifen. Eine Schraube 14 gestattet eine feste, jedoch lösbare Verbindung der beiden Klemmelemente 13a, 13b. Bei einer alternativen
Ausführung ist das untere Klemmelement 13b mit den seitlichen Zapfen versehen.
Um den gegenseitigen Abstand des Vorderbackens 2 zum Fersenbacken 3 zu verstellen, wird die Schraubverbindung zum unteren Klemmelement 13b gelöst, das obere Klemmelement 13a aus den Löchern 10 herausgehoben und der Fersenbacken 3 in die gewünschte Position verschoben, wobei das Verbindungselement 7, je nachdem ob der Abstand des Vorderbackens 2 zum Fersenbacken 3 vergrößert oder verkleinert wird, etwas aus dem Gehäuse 11 heraustritt oder in das Gehäuse 11 entsprechend hineingeschoben wird. Das obere Klemmelement 13a wird wiederum mit dem unteren Klemmelement 13b nach Eingriff der Zapfen in das entsprechende Lochpaar verbunden und die Schraube 14
festgezogen.
Der Zwischenteil 13 steht unter dem Druck von zwei Schraubendruckfedern 15 (Fig. 4 bis 6), welche neben dem Betätigungselement 12 und parallel zu diesem verlaufend mit ihren einen Enden am Zwischenteil 13 und mit ihren zweiten Enden an gehäusefesten
Widerlagern, die in den Figuren nicht zu sehen sind, abgestützt sind.
Das dem Fersenbacken 3 abgewandte Ende des Betätigungselementes 12 ist mittels eines
Sperrteiles 17 mit einem Repetierschieber 16, welcher der Hauptbestandteil einer
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Repetiereinrichtung ist, verbunden. Der Sperrteil 17 ist beim gezeigten Beispiel der Nietkopf 17a eines Niet. Der Repetierschieber 16 ist ein parallel zur Skioberseite verlaufender, plattenförmiger Bauteil mit zwei seitlichen Schieberarmen 16a, an deren Enden jeweils eine Steuerbahn 16b ausgebildet ist, wobei die Steuerbahnen 16b zueinander V-förmig verlaufen. Oberhalb der Schraubendruckfedern 15 und des Repetierschiebers 16 befinden sich parallel zur Skioberseite und unter einem Abstand zueinander verlaufend zwei in Skilängsrichtung langgestreckte und zu einer Blockiereinrichtung gehörende Auslösehebel 18 (Fig. 6), welche mit ihren einen Enden an den dem Fersenbacken 3 zugewandten Endbereichen des Gehäuses 11 um senkrecht zur Skioberseite verlaufende, insbesondere durch Nieten gebildete Achsen beweglich angelenkt sind. Die beiden Auslösehebel 18 werden in der fahrbereiten Lage der Skibindung durch einen ebenfalls zur Blockiereinrichtung gehörenden Schieber 19 gehalten. An den einander zugewandten Längsseiten der Auslösehebel 18 befindet sich je ein nasenartiger Vorsprung 18a, mittels welchem im fahrbereiten Zustand der Skibindung der einen Sperrteil bildende Nietkopf 17a hintergriffen ist, sodass derart das Betätigungselement 12 in der fahrbereiten Lage der Skibindung in ihrer Position gehalten ist. Die Auslösehebel 18 weisen an ihren zweiten
Enden jeweils eine nach oben ragende Haltenase 18b auf.
Wie es insbesondere Fig. 6 zeigt, befindet sich der Schieber 19 nahe des Vorderbackens 2 innerhalb des Gehäuses 11, im Wesentlichen oberhalb der dem Vorderbacken 2 zugewandten Endabschnitte der Auslösehebel 18. Der Schieber 19 ist am Gehäuse 11 in Skilängsrichtung beweglich gelagert und dabei seitlich von je einer Haltefeder 20, welche jeweils eine Schraubendruckfeder ist, beaufschlagt, welche sich mit ihren einen Enden jeweils an einem ersten Stützansatz des Gehäuseunterteils 11b und mit ihren anderen Enden an vom Schieber 19 seitlich abstehenden Widerlagern 19a abstützen. Die beiden Haltefedern 20 drücken den Schieber 19 in Richtung zum Vorderbacken 2 und gegen
zweite Stützansätze am Gehäuseunterteil 11b.
Der Schieber 19 ist mittig mit einer Ausnehmung versehen, welche randseitig zwei voneinander gering beanstandete, in Skilängsrichtung orientierte Abstützkanten 19b aufweist, an welchen sich im fahrbereiten Zustand der Skibindung die beiden Haltenasen
18b der Auslösehebel 18 abstützen, sodass die beiden Auslösehebel 18 sich in einer
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zueinander gedrückten Stellung befinden und den Nietkopf 17a festhalten. An die Abstützkanten 19b schließen Richtung Vorderbacken 2 Ausweichvertiefungen 19c an, welche lokale Verbreiterungen der Ausnehmung sind. Unmittelbar vor dem Schieber 19 ist im Gehäuse 11 eine Aufnahme ausgebildet, in welcher die pyrotechnische Kapsel 21
eingesetzt ist.
Die Zündung der pyrotechnischen Kapsel 21 bewirkt ein abruptes Bewegen des Schiebers 19 entgegen der Kraft der beiden Haltefedern 20 Richtung Fersenbacken 3. Dabei kommen die Haltenasen 18b der beiden Auslösehebel 18 von den Abstützkanten 19b des Schiebers 19 frei und „fallen“ in die Ausweichvertiefungen 19c (Fig. 7, Fig. 8), sodass die beiden Auslösehebel 18 um ihre Achsen nach außen, Richtung Skiseitenkanten, ausschwenken und der Nietkopf 17a von den nasenartigen Vorsprüngen 18a der Auslösehebel 18 freikommt, sodass das nun freigekommene Betätigungselement 12 über das Verbindungselement 7 den Fersenbacken 3 auf der Führungsschiene 6 nach rückwärts verschiebt. Die einzelnen Bauteile und ihr Bewegungsspielraum sind dabei derart ausgelegt, dass der Verschiebeweg A derart bemessen ist, dass eine sofortige Freigabe des Skischuhs aus der Skibindung erfolgen kann. Der Verschiebeweg A (Fig. 3) beträgt insbesondere und bevorzugt 14,00
mm bis 20,00 mm.
Zur Rückführung der Auslöseeinheit 8 in den fahrbereiten Zustand wird der Fersenbacken 3 von Hand aus auf der Führungsschiene 6 in Richtung Vorderbacken 2 geschoben, wobei über das Verbindungselement 7 das Betätigungselement 12 und somit der mit dem Betätigungselement 12 verbundene Repetierschieber 16 ebenfalls in Richtung Vorderbacken 2 bewegt wird. Die V-förmig zueinander verlaufenden Steuerbahnen 16b am Repetierschieber 16 erfassen die sich in den Ausweichvertiefungen 19c befindlichen Haltenasen 18b der Auslösehebel 18 von außen (Fig. 9) und führen diese entlang der Steuerbahnen 16b gleitend in ihre Ausgangspositionen an den Abstützkanten 19b zurück. Dabei schwenken gleichzeitig die beiden Auslösehebel 18 zurück in ihre Ausgangslagen, der Nietkopf 17a verrastet wieder vor den nasenartigen Vorsprüngen 18a der Auslösehebel
18.
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Bei der ersten Ausführungsvariante kann die Auslöseeinheit 8 erst dann wieder elektronisch
auslösen, wenn eine neue pyrotechnische Kapsel 21 eingesetzt worden ist.
Bei einer alternativen, in Fig. 10 und 11 gezeigten Ausführungsvariante der Auslöseeinheit 8 ist anstelle einer pyrotechnischen Kapsel eine magnetische Halteeinrichtung 26 vorgesehen. Die sonstigen Bestandteile der Auslöseeinheit 8 entsprechen weitgehend jener der in Fig. 1 bis 9 gezeigten Ausführung. In Fig. 10 und 11 sind von diesen Bestandteilen die Auslösehebel 18 mit ihren Haltenasen 18b, der Schieber 19 und der Repetierschieber 16 erkennbar. Die magnetische Halteeinrichtung 26 umfasst einen schaltbaren, elektrisch deaktivierbaren Permanentmagneten 27, welcher auf eine Ankerplatte 28 wirkt, die am Schieber 19 angeordnet ist. Anstelle der bei der ersten Ausführungsform vorgesehenen Haltefedern 20 sind Druckfedern 29 eingebaut, die sich jeweils mit ihrem einen Ende nahe der Ankerplatte 28 an am Gehäuse 11 ausgebildeten Widerlagern 30 und mit ihrem zweiten Ende an am Schieber19 ausgebildeten Widerlagern 31 abstützen. Im fahrbereiten Zustand (Fig. 10) der Skibindung hält der Permanentmagnet 27 die Ankerplatte 28 und damit den Schieber 19. Im Auslösefall erfolgt eine Freigabe der Ankerplatte 28 und dadurch des Schiebers 19 durch einen kurzen, auf den Permanentmagneten 27 wirkenden Stromimpuls. Dadurch bewegt sich, durch die Druckfedern 29 unterstützt der Schieber 19 in Richtung Fersenbacken 3, wobei, analog zur ersten Ausführung, das freiıgekommene Betätigungselement 12 über das Verbindungselement 7 den Fersenbacken 3, unterstützt durch die Federn 15, auf der Führungsschiene 6 nach rückwärts verschiebt. Die Rückstellung der Auslöseeinheit 8 in den fahrbereiten Zustand erfolgt analog zur ersten
Ausführung, wobei die Auslöseeinheit 8 nach ihrer Rückführung wieder einsatzbereit ist.
Bei der in Fig. 12 bis Fig. 15 gezeigten Ausführungsvariante sind zwei auf der Oberseite eines nicht gezeigten Skis zu befestigende Bindungsplatten 4‘, 5° vorgesehen, die in bekannter Weise schienenartig gestaltet sind, sodass die Bindungsbacken 2, 3 auf die Bindungsplatten 4‘, 5° aufschiebbar sind. Die in den Figuren 12 bis 14 angedeutete Auslöseeinheit 8 kann, wie anhand der vorherigen Figuren beschrieben, ausgeführt sein und ist im gezeigten Ausführungsbeispiel am rückwärtigen Endabschnitt der vorderen Bindungsplatte 4‘montiert. Auf der Oberseite der vorderen Bindungsplatte 4“ ist eine
Zahnleiste 32 befestigt, sodass der vordere Bindungsbacken 2 nach seinem Aufschieben auf
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die Bindungsplatte 4‘ in einer bestimmten Längsposition in bekannter Weise fixiert werden kann. Ein montierter und in seiner Position eingestellter Vorderbacken 2 verbleibt in dieser
Position auf der Bindungsplatte 4°.
Auch bei dieser Ausführungsvariante ist ein Zwischenteil 13‘ vorgesehen, welcher sich insbesondere ebenfalls außerhalb der Auslöseeinheit 8 befindet und mit dem Betätigungselement 12 der Auslöseeinheit 8 fest verbunden ist. Wie insbesondere Fig. 12 bis Fig. 14 zeigen, ist der Zwischenteil 13‘ federbeaufschlagt, insbesondere von zwei seitlich des Betätigungselementes 12 angeordneten Schraubendruckfedern 15, welche analog zur ersten Ausführungsform angeordnet sind. Der Zwischenteil 13‘ ist mit einem Verbindungselement 7° fest verbunden, welches im Wesentlichen in Fortsetzung des Betätigungselementes 12 verläuft. Das Verbindungselement 7° erstreckt sich mittig entlang der Oberseite der rückwärtigen Bindungsplatte 5°. An das Verbindungselement 7° schließt eine weitere, rückwärtige Zahnleiste 33 an, welche mit dem Verbindungselement 7‘ fest verbunden ist. Auf der Oberseite der Zahnleiste 33 befindet sich eine Reihe von Rasterhebungen 33a. Bei alternativen Ausführungen ist die Zahnleiste 33 auf dem Verbindungselement 7‘ befestigt oder ein Bestandteil des Verbindungselementes 7°, welches in diesem Fall entsprechend lang ausgeführt ist. Eine mittig entlang der Oberseite der Bindungsplatte 5° ausgebildete Vertiefung 5’a ist dafür vorgesehen, das Verbindungselement 7‘ und die Zahnleiste 33 aufzunehmen, wobei das Verbindungselement 7° mitsamt der Zahnleiste 33 gegenüber der Bindungsplatte 5‘
längsverschieblich ist und bleibt.
Fig. 12 zeigt eine Lage, in welcher das Betätigungselement 12 innerhalb der Auslöseeinheit 8 gehalten ist, Fig. 13 die Lage nach einer Auslösung, beispielsweise durch ein Zünden der pyrotechnischen Kapsel in der Auslöseeinheit 8, wodurch das Betätigungselement 12 freikommt und das Verbindungselement 7° mitsamt der Zahnleiste 33 nach rückwärts
verschoben ist. Fig. 14 zeigt einen auf der vorderen Bindungsplatte 4‘ befestigten Vorderbacken 2 und
einen auf der rückwärtigen Bindungsplatte 5° angeordneten Fersenbacken 3, wobei die
fahrbereite Stellung, wie auch in Fig. 12 dargestellt, gezeigt ist. Die Schnittdarstellung in
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Fig. 15 zeigt, dass der Fersenbacken 3 mittels eines von rückwärtig des Fersenbackens 3 betätigbaren Rasthebels 34 in einer wählbaren Position auf der Zahnleiste 33 verrastet ist. Der Rasthebel 34 ist dabei in bekannter Weise von einer Schraubendruckfeder 35 federbeaufschlagt. Der Fersenbacken 3 kann somit nach Anheben und Lösen des Rasthebels 34 von der Zahnleiste 33 auf der Bindungsplatte 4‘ in die gewünschte Längsposition gegenüber dem Vorderbacken 2 verschoben werden. Durch Absenken des Rasthebels 34 erfolgt ein Einrasten in der Zahnleiste 33. Auf diese Weise ist der Fersenbacken 3 mitsamt der Zahnleiste 33 und dem Verbindungselement 7° bei einer Freigabe des Betätigungselementes 12, wie beschrieben, in Längsrichtung der Bindungsplatte 5‘nach rückwärts verschiebbar und anschließend wieder in seine
Ausgangslage, der fahrbereiten Stellung, zurück verschiebbar.
Eine Skibindung gemäß der Erfindung wird auf beiden Skiern eines Skipaares angebracht. Die Inbetriebnahme der elektronischen Einheiten 23 erfolgt zu Beginn des Skifahrens durch den Skifahrer/die Skifahrerin, beispielsweise durch ein händisches Einschalten. Die Inbetriebnahme der elektronischen Einheiten 23 an den Skiern kann auch über Schalter erfolgen, die beim Einsteigen in die Skibindungen durch die Skischuhe betätigt werden.
Eine elektronische Auslösung erfolgt zeitgleich bei beiden Bindungen.
Das Auslösesystem ist grundsätzlich bei Skibindungssystemen mit zwei Bindungsbacken einsetzbar, auch bei solchen, bei welchen sich die Bindungsbacken auf Bindungsplatten befinden. Die Auslöseeinheit kann auch auf andere Weise gestaltet sein, um ein
Verschieben des einen Bindungsbackens in Skilängsrichtung zu bewirken.
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Bezugsziffernliste
esse Ski
ZB Backen AA Grundplatte
GES dere Bindungsplatte
SE Vertiefung Öseereerre Führungsschiene DT areas Verbindungselement LE Seitenarm
DD esesseeee Verbindungsarm Beer Auslöseeinheit OOseeeeeereer re Rastelement
DO eeseeeee Loch esse Gehäuse Are Oberteil des Gehäuses Das Unterteil des Gehäuses VE Betätigungselement 13, 13° .............. Zwischenteil
13a, 13b........... Klemmelement ers Schraube
[SS erseeeeeee Schraubendruckfeder Ce Repetierschieber
1 OQ are Schieberarm
16D are Steuerbahn LE Sperrteil
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Nietkopf
Auslösehebel nasenartiger Vorsprung Haltenase
Schieber
Widerlager Abstützkante Ausweichvertiefungen Haltefeder pyrotechnische Kapsel
erste elektronische Einheit zweite elektronische Einheit Schutzeinrichtung magnetische Halteeinrichtung Permanentmagnet Ankerplatte
Druckfeder
Widerlager
Widerlager
Zahnleiste
Rasterhebungen
Rasthebel
Claims (1)
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Patentansprüche
1. Skibindung mit zwei Bindungsbacken, einem mechanisch auslösbaren Vorderbacken (2) und einem mechanisch auslösbaren Fersenbacken (3), wobei einer der beiden Bindungsbacken am Ski in Skilängsrichtung gleitbeweglich verschiebbar anordenbar ist, wobei der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken mit einem Verbindungselement (7, 7‘) verbindbar ist, welches über ein Betätigungselement (12) mit einer zwischen den beiden Bindungsbacken befindlichen, elektronisch ansteuerbaren Auslöseeinheit (8) wirkverbunden ist, wobei das Betätigungselement (12) im fahrbereiten Zustand der Skibindung innerhalb der Auslöseeinheit (8) von einer Blockiereinrichtung gehalten ist, welche bei einer elektronischen Auslösung das Betätigungselement (12) mitsamt dem Verbindungselement (7, 7°) zur Verschiebung des Bindungsbackens unter Vergrößerung des gegenseitigen Abstandes der beiden Bindungsbacken freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7, 7‘) insgesamt langgestreckt bandförmig ausgeführt ist, wobei entweder das Betätigungselement (12) gegenüber dem Verbindungselement (7) oder der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken gegenüber dem Verbindungselement (7°) in unterschiedlichen Längsstellungen
positionierbar ist.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (12) mit einem Feder beaufschlagten Zwischenteil (13, 13‘)
fest verbunden ist.
3. Skibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenteil (13) als Klemmelement ausgeführt ist, welches am Verbindungselement (7) in unterschiedlichen Längsstellungen einrastbar und
fixierbar ist.
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Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7) einen mittigen bandförmigen Verbindungsarm (7b), welcher mit dem gleitbeweglich anordenbaren Bindungsbacken fest verbunden ist, sowie zwei bandförmige Seitenarme (7a) aufweist, welche mit Lochreihen mit paarweise zusammengehörenden Löchern (10) zum Festlegen des
Zwischenteils (13) versehen sind.
Skibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7°) in Fortsetzung des Betätigungselementes (12)
verlaufend mit dem Zwischenteil (13‘) fest verbunden ist.
Skibindung nach Anspruch 1, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7°) eine Zahnleiste (33) aufweist oder mit einer Zahnleiste (33) fest verbunden ist, auf welcher der gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken mittels eines Rasthebels (34) in unterschiedlichen
Längsstellungen positionierbar ist.
Skibindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer elektronischen Auslösung das Betätigungselement (12) mitsamt dem Verbindungselement (7, 7‘) durch Zünden einer pyrotechnischen Kapsel (21) oder durch Lösen einer magnetischen
Halteeinrichtung (26) freigebbar ist.
Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiereinrichtung zwei Auslösehebel (18) aufweist, welche an senkrecht zur Skioberseite verlaufenden Achsen angelenkt sind, in der fahrbereiten Lage das Betätigungselement (12) festhalten und von einem Schieber (19) gehalten sind, welcher bei elektronischer Auslösung für ein Bewegen in Skilängsrichtung freigegeben wird und dabei die Auslösehebel (18) und über diese das Betätigungselement (12) freigibt.
9. Skibindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinheit (8) eine mechanische Repetiereinrichtung aufweist, mittels welcher die Auslöseeinheit (8) nach erfolgter elektronischer Auslösung von Hand aus in ihre Ausgangstellung, in
5 welcher eine mechanische Auslösung der Bindungsbacken sichergestellt ist,
rückführbar ist.
10. Skibindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Auslösehebel (18) in der der fahrbereiten Lage 10 einen mit dem Betätigungselement (12) fest verbundenen Sperrteil (17) halten, welcher das Betätigungselement (12) mit einem Repetierschieber (16) der
Repetiereinrichtung verbindet.
11. Skibindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass, dadurch
15 gekennzeichnet, dass der Repetierschieber (16) über Steuerbahnen (16b) mit den Auslösehebeln (18) derart wirkverbunden ist, dass diese nach erfolgter elektronischer Auslösung durch ein Retourbewegen des verschobenen
Bindungsbackens in ihre fahrbereite Ausgangslage rückführbar sind.
20 12. Skibindung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die pyrotechnische Kapsel (21) bzw. die magnetische Halteeinrichtung (26) mit einer elektronischen Einheit (23), insbesondere über ein Kabel, in Verbindung ist, welche am Ski außerhalb der Bindungsbacken oder im Bindungsbereich unterhalb eines Bindungsbackens oder in einer Bindungsplatte untergebracht ist
25 und Signale zur Freigabe des Verbindungselementes (7, 7‘) erhält und gibt.
13. Skibindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 7 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöseeinheit (8) die pyrotechnische Kapsel (21) oder die magnetische Halteeinrichtung (26) enthält.
30 14. Skibindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass der mit dem Verbindungselement (7, 7‘) verbindbare und
in Skilängsrichtung gleitbeweglich anordenbare Bindungsbacken der
Fersenbacken (3) ist.
15. Skibindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer elektronischen Auslösung der mit dem Verbindungselement (7, 7°) verbundene Bindungsbacken um 14,0 mm bis 20,0
mm verschiebbar ist.
Priority Applications (2)
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| ATA50015/2022A AT525852A1 (de) | 2022-01-17 | 2022-01-17 | Skibindung |
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Publications (1)
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ID=84820228
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| ATA50015/2022A AT525852A1 (de) | 2022-01-17 | 2022-01-17 | Skibindung |
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Families Citing this family (1)
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2023
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