AT526007A2 - Bodenablauf und Bodeninstallation - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Bodenablauf mit einem eine Gehäusewand (1) aus einem Wandmaterial aufweisenden Ablaufgehäuse (2) und mit gegenüber dem Ablaufgehäuse (2) höhenverstellbaren Fußelementen (4). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Fußelemente (4) über ein von dem Wandmaterial verschiedenen Volumenmaterial an der Gehäusewand (1) abgestützt sind. Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Bodeninstallation mit einem Unterboden (16) und einem auf den Unterboden (16) abgestützten Bodenablauf.
Description
eine Bodeninstallation mit einem Unterboden und einem auf dem
Unterboden abgestützten Bodenablauf.
Der Bodenablauf ist im Rahmen der Erfindung für eine sanitäre Einrichtung insbesondere in Form einer Duschwanne, einer Duschfläche oder Badewanne vorgesehen. Der Bodenablauf wird dabei vorzugsweise an eine Ablauföffnung der Sanitäreinrichtung angeschlossen, um diesen zu entwässern. Um einen Geruchsverschluss zu ermöglichen, weist der Bodenablauf
üblicherweise auch eine Siphon-Funktion auf,
Gemäß dem Stand der Technik sind Bodenabläufe mit einem Ablau£fgehäuse häufig über eine einfache Dichtung direkt an eine Ablauföffnung einer Sanitäreinrichtung, beispielsweise in Form einer Duschwanne, angeschlossen. Die Position des Bodenablaufes wird dann von der Ausrichtung der Sanitäreinrichtung und konkret der Position der Ablauföffnung
vorgegeben.
Während beispielsweise bei Badewannen der Bereich der
Ablaufä£ffnung bei der Montage auch von unten in vielen Fällen
noch zugänglich ist, wird bei einer üblichen Duschwanne das Ablaufgehäuse bei der Montage von oben verdeckt. Dabei isL es bekannt, dass das ÄAblaufgehäuse zunächst nur vorpoesitioniert wird und noch in einem gewissen Maße beweglich ist, wobei dann nach dem Aufstellen der Sanitäreinrichtung ein dichter Anschluss des Bodenablaufes durch die Ablauföffnung der
Sanitäreinrichtung hindurch erfolgt. Zu dem beschriebenen
UL verwiesen,
Während gemäß des zuvor beschriebenen Standes der Technik die Position des gesamten an die Ablauföffnung angeschlossenen Bodenablaufes durch die Ablauföffnung selbst vorgegeben ist, lehrt die EP 3 848 522 AL eine mehrteilige Ausgestaltung des
Bodenablaufes.
An die Ablauföffnung einer Sanitäreinrichtung in Form einer Duschwanne ist ein Verbindungsteil angeschlossen, welches auch in bekannter Weise einen Siphon als Geruchsverschluss aufnehmen kann. Eine Dichtungsanordnung ist dann an das Verbindungsteil angeschlossen. Der Bodenablauf umfasst des Weiteren ein unterhalb des Verbindungsteils angeordnetes Ablaufgehäuse, wobei das Verbindungsteil mit einer vertikalen Toleranz und einer horizontalen Toleranz gegenüber dem Ablaufgehäuse positionierbar ist. Eine einerseits in das Ablaufgehäuse eingesetzte und andererseits an das Verbindungteil angeschlossene Dichtungsanordnung erlaubt aufgrund einer Wellenform einen entsprechenden Ausgleich. Bei dem mehrteiligen Bodenablauf ist also die genaue Positionierung des Verbindungsteils sowie des darin aufgenommenen Siphons durch die Position der Ablauföffnung der Sanitäreinrichtung vorgegeben, wobei demgegenüber das eine Gehäusewand aus einem Wandmaterial aufweisende Ablaufgehäuse mit einer gewissen
Poleranz bereits auf einem Unterboden fest montiert sein kann.
Bei dem gattungsgemäßen Bodenablauf sind gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 auch Fußelemente vorgesehen, die gegenüber dem Ablaufgehäuse höhenverstellbar sind, Durch die Höhenverstellung kann somit die Position des Ablaufgehäuses
gegenüber dem Unterboden variiert werden. Das Ablaufgehäuse
Ablaufgehäuses abgeschnitten werden kann,
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bodenablauf anzugeben, welcher bei einer kompakten Bauform und einer niedrigen Aufbauhöhe einfach zu montieren ist und gute Funktionseigenschaften aufweist. Des Weiteren 501l eine Bodeninstallation mit einem entsprechenden Bodenablauf
AN
angegeben werden, der auf einem Unterboden abgestützt ist.
Gegenstand der Erfindung und Lösung der Aufgabe sind ein Bodenablauf gemäß Patentanspruch 1 sowie eine
Bodeninstallation gemäß Patentanspruch 17.
Ausgehend von einem Bodenablauf mit einem eine Gehäusewand aus einem Wandmaterial aufweisenden ÄAblaufgehäuse und mit gegenüber dem Ablauf£fgehäuse höhenverstellbaren Fußelementen für eine Abstützung des Bodenablaufs auf einer Bodenfläche bzw. einem Unterboden ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Fußelemente über ein von dem Wandmaterial verschiedenen Volumenmaterial an der Gehäusewand abgestützt sind. Die Fußelemente sind also nicht direkt an die Gehäusewand angeschlossen, sondern durch das Volumenmaterial beabstandet, Das Volumenmaterial erlaubt einerseits eine im Hinbiick auf die Montage und Funktion optimierte Formgebung des Bodenablaufes und andererseits eine gewisse räumliche Trennung zwischen der Gehäusewand und den höhenverstellbaren
Fußelementen., Für den Bodenablauf können beispielsweise zwischen drei und
sechs Fußelemente vorgesehen sein, um diesen auf einer
Bodenfläche bzw. einem Unterboden abstützen zu können.
dem Volumenmaterial gebildeten Verbindungskörper an der
Gehäusewand abgestützt sind.
Der Verbindungskörper kann grundsätzlich auch aus mehreren
‚ikale
Segmenten gebildet sein, wobei insbesondere eine ver
Teilung und/oder eine horizontale Teilung möglich sind. Beispielsweise kann je nach Herstellungsverfaäahren vorgesehen sein, dass der Verbindungskörper aus einem Oberteil und einem Unterteil bzw. einem ersten Seitenteil und einem zweiten Seitenteil zusammengesetzt ist. Geeignet ist auch eine einteilige Ausgestaltung des Verbindungskörpers, mit dem dann die Fußelemente gemeinsam an der Gehäusewand abgestützt und
somit auch mit der Gehäusewand verbunden sind.
Kin Vorteil einer einteiligen Ausgestaltung des Verbindungskörpers ist, dass dieser in sich untrennbar ist und vorzugsweise auch nicht zerstörungsfrei von dem Ablaufgehäuse getrennt werden kann. Bei einer mehrteiligen Ausgestaltung kommen dagegen auch andere Ärten der Herstellung in Betracht, wobei nach einer Demontage des Bodenablaufs, beispielsweise im Zuge einer Erneuerung, eine Trennbarkeit im Hinblick auf ein getrenntes Recyaling von Ablaufgehäuse und Verbindungskörper
vorteilhaft sein kann.
Wie bereits zuvor beschrieben, kann das Volumenmaterial für eine Optimierung der Außenkontur des Bodenablaufes vorgesehen sein. In diesem Zusammenhang ist gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der segmentierte
oder besonders bevorzugt einteilige Verbindungskörper eine
der Formgebung.
Beispielsweise kann der Bodenablauf zunächst auf einem Unterboden abgestützt und beispielsweise durch Schrauben befestigt werden. Der Bodenablauf wird üblicherweise an eine Abwasserleitung angeschlossen und kann auch in ein auf den Unterboden aufgebrachtes Füllmaterial eingebettet werden. Wie beispielsweise auch aus der gattungsgemäßen EP 3 848 522 Al bekannt ist, kann der Bodenablauf beispielsweise in eine Estrichschicht eingebettet werden. Die EP 3 848 S22 Al schlägt in diesem Zusammenhang jedoch vor, dass die Gehäusewand nachträglich auf der passenden Höhe abgeschnitten wird. Die Verlegung des Estrichs mit der zunächst überstehenden
Gehäusewand ist dann jedoch schwierig.
Der vorliegenden Erfindung liegt vor diesem Hintergrund die Erkenntnis zugrunde, dass aufgrund der Häöhenverstellung mittels der Fußelemente der gesamte Bodenablauf bereits in einer passenden Höhe angeordnet werden kann, sodass dann der Bodenablauf bündig oder im Wesentlichen bündig an seitlich angeordnetes Füllmaterial, beispielsweise in Form einer Estrichschicht, anschiießen kann. Eine Estrichschicht ist rein exemplarisch aufgeführt, Als Füllmaterial können beispielweise auch Trockenbaumaterialien wie Hartschaumplatten,
Pressspanplatten oder dergleichen vorgesehen sein.
miteinander in Kombination vorgesehen sein.
Selbstverständlich kann der Bodenablauf auch mit anderen Unterkonstruktionen, genutzt werden, wie sie beispielsweise auch aus der DE 20 2020 104 595 U1 bekannt sind.
Wenn der Verbindungskörper gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine ebene, stegförmig umlaufene Oberseite aufweist, ist eine besonders qute und genaue Einbettung in Füllmaterial möglich. Nach einer genauen Positionierung des Bodenablaufes mithilfe der Fußelemente kann das Füllmaterial dann bis auf die Höhe der ebenen Oberseite des Verbindungskörpers angeschüttet werden, wobei durch die ebene, stegförmig umlaufene Oberseite entsprechendes Füllmaterial mit einer Kelle, einem Balken oder einem entsprechenden Werkzeug glatt abgezogen werden kann. Die ebene, stegförmig umlaufene
Oberseite kann beispielsweise eine umlaufende Breite zwischen 30 mm und 60 mm, insbesondere zwischen 40 mm und 50 mm aufweisen. Nach einer Positionierung des Bodenablaufs bei der Montage kann die Oberseite somit auch als eine Art
Referenzebene vorgesehen sein.
Grundsätzlich ist es auch zweckmäßig, wenn der Verbindungskörper nach oben in einem gewissen Maße über das Ablauf£fgehäuse vorsteht,. Wie nachfoigend noch weiter beschrieben, ist es dann beispielsweise auch möglich, eine Oberseite des Ablaufgehäuses zumindest im Bereich einer Finlassöffnung zunächst mit einem Schutzstopfen abzudecken, der das Ablaufgehäuse bei einem Transport und insbesondere der Montage schützt. Der Schutzstopfen kann auch auf vorteilhafte Weise für eine Ausrichtung in horizontaler Richtung genutzt
werden, wobei dazu der Schutzstopfen zumindest eine Markierung
schwer bzw. mit Aufwand bestimmbar ist.
Wenn der Verbindungskörper mit seiner stegförmig umlaufenden Oberseite gegenüber dem Ablau£fgehäuse nach oben vorsteht, kann ein solcher Schutzstopfen auch so angeordnet werden, dass dieser ebenfalls nicht gegenüber dem Verbindungskörper vorsteht, was die beschriebene Einbettung in ein Füllmaterial,
beispielsweise Estrich, weiter erleichtert und zu einer
höheren Montagesicherheit führt.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Verbindungskörper bis auf eine optionale Durchbrechung für einen Ablaufstutzen das Ablaufgehäuse umfangseitig umgibt. Das Ablaufgehäuse ist dann auch umfangseitig durch den Verbindungskörper eingeschlossen und von der Umgebung getrennt, Besonders bevorzugt kann der Verbindungskörper sich auch teilweise oder vollständig unterhalb eines Bodens des Ablaufgehäuses
erstrecken.
Eine seitliche Durchbrechung für den Ablaufstutzen ist dann vorzusehen, wenn eine seitliche, im Wesentlichen horizontale Entwässerung des Bodenablaufs vorgesehen ist. Bei eine Entwässerung nach unten kann dagegen das Ablaufgehäuse umfangseitig vollständig von dem Verbindungskörper eingeschlossen sein, wobei dann aber selbstverständlich an dem Boden des Ablaufgehäuses ein entsprechender Ablaufstutlzen,
eine Öffnung oder dergleichen vorzusehen is.
Bei einer besonders bevorzugten Kombination der beschriebenen
Maßnahmen wird ein Verbindungkörper bereitgestellt, welcher
&
das Ablaufgehäuse an dessen Unterseite und seinem Umfang bis auf die Durchbrechung für den Ablaufstutzen vollständig umgibt und auch nach oben über das Ablaufgehäuse vorsteht.,
Da die Fußelemente über das von dem Wandmaterial verschiedene Volumenmaterial an der Gehäusewand abgestützt sind, ergibt sich auf besonders vorteilhafte Weise auch eine räumiiche Trennung und Entkopplung. Das Volumenmaterial kann somit zu einer erheblich verbesserten Isolation, insbesondere Schallisolation beitragen, insbesondere wenn - wie nachfolgend erläutert - das Volumenmaterial vorteilhafte schalldämmende
Eigenschaften aufweist.
Wenn der Verbindungskörper gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung auch den Boden sowie den Mantel
des Ablaufgehäuses abdeckt, wird auch zusätzlich eine bessere Schalldämmung erreicht, wobei beispielsweise die Ausbreitung
unterbunden oder zumindest erheblich reduziert wird.
Entsprechend der zuvor angegebenen bevorzugten Breite der stegförmig umlaufenden Oberseite kann der Verbindungskörper umfangseitig zumindest abschnittsweise eine Dicke von
beispielsweise 30 mm bis 60 mm aufweisen.
Der Verbindungskörper kann beispielsweise in etwa eine Zylinderform aufweisen. In diesem Zusammenhang ist darauf Zu verweisen, dass die Erfindung nicht auf Bodenabläufe beschränkt ist, welche im Querschnitt kreisförmig sind. Beispielsweise kann der Bodenablauf auch eine rechteckige oder aligemein vieleckige Form aufweisen, sodass dann der Verbindungskörper beispielsweise eine Zylinderform mit einer
rechteckigen bzw. vieleckigen Grundfläche aufweisen kann. Die
beschränkt.
Die Außenkontur kann auch im Hinblick auf die Montage von einer Kreisform abweichend gestaltet sein. Wenn beispielweise Hartschaumplatten um den Bodenablauf angeordnet werden können, so sind diese in der Regel leichter entlang gerader Linien zuschneidbar. Beispielsweise können angerendende Hartschaumplatten durch gerade Schnitte mit einer Ausrichtung in 45°-Schritten an eine achteckige Außenkontur angepasst
werden,
Das Volumenmaterial weist vorzugsweise ein Raumgewicht zwischen 20 kg/m? {Kilogramm pro Kubikmeter) und 200 ka/m*, insbesondere zwischen 50 kg/m®* und 100 kg/m? au£. Das Volumenmaterial ist also vergleichsweise leicht, was im Hinblick auf die Entkopplung der Fußelemente von dem Ablaufgehäuse sowie das Gesamtgewicht des Bodenablaufes und
die Materialausnutzung von Vorteil ist.
Im Rahmen der Erfindung kann das Volumenmaterial beispielsweise mit einem Volumen zwischen 0,5 dm (Kubikdezimeter}) bis 10 dm?, insbesondere 1 dm? bis 3 dm vorgesehen sein, Dieses Volumen entspricht also dem von dem
Verbindungsküörper insgesamt eingenommenen Raum, Das Volumenmaterial kann in diesem Zusammenhang insbesondere
aus einem expandierten Kunststoff bestehen, Geeignete
expandierte Kunststoffe sind dem Fachmann bekannt, wobei
ON SpTS We Hartschaumstoffe auf der Basis von Polyurethan {PUR}, iystyrol-Schaumstoff£ (ZPS) und expandiertes Polypropylen (EPP) in Betracht kommen. Je nach Montage und Anwendungsfall kann dabei vorgesehen sein, dass über das Volumenmaterial lediglich das Eigengewicht des Bodenablaufe mit gegebenenfalls enthaltenem Wasser getragen werden muss, wobei der Bodenablauf bei einer geeigneten Auswahl des Volumenmaterials aber auch insgesamt zur Gewichtsabstütlzung
einer Sanitäreinrichtung beitragen kann.
Natürlich kommen auch andere, insbesondere natürliche und/oder
anorganische und/oder biobasierte Materialien in Betracht.
Wenn das Volumenmaterial aus einem expandierten Kunststoff besteht, kann das Ablaufgehäuse auch gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung mit dem Volumenmaterial umschäumt sein. Das Umschäumen des Ablau£fgehäuses kann beispielsweise in einer
entsprechenden Form erfolgen.
Durch ein Umschäumen wird eine besonders innige formschlüssige und gegebenenfalls auch stoffschlüssige Verbindung zwischen
dem Wandmaterial und dem Volumenmaterial erreicht, sodass dann
Dabei kann vorgesehen sein, dass einerseits das Wandmaterial und andererseits das Volumenmaterial aus zueinander unterschiedlichen Polymeren bestehen, Als Wandmaterial können beispielsweise übliche thermoplastische Kunststoffe wie Polyolefine, insbesondere Polypropylen (PP), vorgesehen sein, Als davon unterschiedliches Volumenmaterial können beispielsweise, wie zuvor aufgeführt, Polystyrol-Schaumstoffe
oder Polyurethan-Schaumstoffe vorgesehen sein.
geschwächten Bereichen oder dergleichen ausgeführt sein,
Grundsätzlich ist es aber auch möglich, dass das Wandmaterial einerseits und das Volumenmaterial andererseits auf einem gleichen Polymer oder auf einer gleichen Polymergruppe wie beispielsweise Polypropylen (PP) basieren, sich jedoch durch das Aufschäumen des Volumenmaterials in ihrer Dichte wesentlich unterscheiden. Bei einem einheitlichen Material
kann dann ohne Weiteres ein gemeinsames recyceln erfolgen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Fußelemente jeweils einen in dem Volumenmaterial aufgenommenen Hülsenkörper aufweisen. In dem Hülsenkörper kann eine Steilspindel aufgenommen sein. Des Weiteren kann dann die Stellspindel unterseitig drehbar auf einem Auflageelement abgestützt sein.
Das Auflageelement kann dazu genutzt werden, um den Bodenablauf auf einem Unterboden abzustellen und beispielsweise auch mittels Schrauben zu befestigen. Die eigentliche Höhenverstellung erfolgt dann durch eine Drehung der Stellspindel innerhalb des zugeordneten Hülsenkörpers, wozu dieser ein entsprechendes Innengewinde aufweist. Der
Hülsenkörper kann hierzu auch mehrteilig ausgeführt sein,
wobei dann beispielsweise in einen Grundkörper aus Kunststof£ ein metallischer Einsatz mit einem Innengewinde eingesetzt ist. Der metallische Einsatz kann beispielsweise als eingepresste Gewindehülse oder auch als formschlüssig
aufgenommene Gewindemutter ausgeführt sein.
Die Fußelemente können vollständig voneinander getrennt angeordnet und über das Volumenmaterial an dem Ablaufgehäuse abgestützt sein. Alternativ ist es auch möglich, dass die zuvor beschriebenen Hülsenkörper durch einen Verbindungring miteinander verbunden sind. Durch einen solchen Verbindungsring kann eine bessere Kraftverteilung erreicht werden, wobei sich auch hinsichtlich der Fertigung durch die relative Ausrichtung der Hülsenkörper gegeneinander Vorteile ergeben können, Auch wenn dann die Hülsenkörper untereinander durch den Verbindungsring miteinander verbunden sind, bleiben sämtliche Fußelemente durch das Volumenmaterial von dem
Ablaufgehäuse getrennt und isoliert,
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Hülsenkörper an ihrem oberen Ende frei liegen, wobei die Stellspindeln an ihrem oberen Ende jeweils eine durch den zugeordneten Hülsenkörper zugängliche Werkzeugaufnahme aufweisen. Die Werkzeugaufnahme kann beispieisweise als Schlitz, Kreuzschlitz, Innensechskant oder Innensechsrund ausgeführt sein, wobei dann mit einem entsprechenden Schraubenzieher eine Betätigung durch den
Hülsenkörper hindurch möglich ist. Im Rahmen einer Weiterbildung können Maßnahmen vorgesehen
gein, damit eine so eingestellte Höhe fixiert wird, Neben
einem selbsthemmenden Gewinde kommt hierzu beispielsweise auch
ein Kontern mit einer unterseitigen zusätzlichen Mutter,
beispielsweise einer Rändelmutter in Betracht. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Bodeninstallation gemäß der Patentansprüche 17 bis 19 mit dem zuvor beschriebenen
Bodenablauf£f,
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von exemplarischen
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch einen
erfindungsgemäßen Bodenablauf,
Fig. 2 eine Detailansicht für einen Schnitt bei einem
gegenüber der Fig. 1 um 45° gedrehten Schnittwinkel,
Fig. 3 der Bodenablauf gemäß der Fig. 1 in einer
Perspektive,
Fig. 4 der Bodenablauf gemäß der Fig. 3 bei einem nicht
dargestellten Volumenmaterial,
Fig. 5 die schematische Darstellung eines Schrittes bei der
Herstellung des Bodenablaufes,
Fig. 6 den Bodenablauf in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 7 die Anordnung optionaler Distanzstücke Zur
Höhenanpassung,
Fig. 8 ein Bodenablauf in einer Konfiguration vor einer
Montage,
Fig. 9 Bodeninstallation mit dem Bodenablauf£.
Die Fig. 1 zeigt in einer Schnittdarstellung einen Bodenablauf mit einem eine Gehäusewand 1 aus einem Wandmaterial aufweisenden Ablaufgehäuse 2, Das Ablaufgehäuse 2 weist eine bekannte Form auf, wie sie beispielsweise von der Ablaufgarnitur KA90 der Franz Kaldewei GmbH & Co, KG bekannt
ist (siehe beispielsweise Montageanlieitung KA90, Stand 10.2020
der Franz Kaldewei GmbH & Co. KG),
Erfindungsgemäß weist der Bodenablauf gemäß der Fig. 1 ein von dem Wandmaterial verschiedenes Volumenmaterial auf, welches um
das Ablau£fgehäuse 2 einen Verbindungskörper 3 bildet.
Gemäß der in Fig. 2 dargestellten und gegenüber der Schnittebene in Fig, 1 um 45° gedrehten Ansicht ist zu erkennen, dass der Bodenablauf höhenverstellbare Fußelemente 4
re
aufweist, wobei in der Fig. 2 zunächst lediglich ein
A“
Hülsenkörper 5 der Fußelemente 4 dargestellt ist.
Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und der Fig. 2 ist zu erkennen, dass die Fußelemente 4 über das den Verbindungkörper 3 bildende Volumenmaterial an der Gehäusewand
l abgestützt sind, sodass sich eine räumliche Trennung ergibt.
Während das Ablaufgehäuse 2 als Wandmaterial einen üblichen thermeplastischen Kunststoff, beispielsweise PP, ABS oder PA aufweist, besteht das Volumenmaterial aus expandiertem Kunststoff mit einem Raumgewicht zwischen 20 kg/m? und 200 ka/m*, insbesondere zwischen 50 kg/m* und 100 kg/m*. Durch einen solchen vergleichsweise leichten Schaumstoff sind die Fußelemente 4 gegenüber dem Ablau£gehäuse 2 entkoppelt,
wodurch sich auch eine besonders gute Schalilisolation ergibt.
In der Fig. 1 ist auch zu erkennen, dass der aus dem Volumenmaterial gebildete Verbindungskörper 3 sich auch unterhalb eines Bodens des Ablaufgehäuses 2 erstreckt und nach oben mit einer ebenen, ringförmigen Oberseite 6 gegenüber dem
Ablaufgehäuse 2 vorsteht.
Wie aus der perspektivischen Ansicht der Fig. 3 ersichtlich ist, umgibt der Verbindungskörper 4 bis auf eine Durchbrechung für einen Ablaufstutzen 7 das Ablaufgehäuse 2 umfangseitig, sodass durch die Einkapselung mit dem Verbindungskörper 3 lediglich ein zurückspringender oberer Bereich des Ablaufgehäuses 2 frei Liegt.
Bei einer gemeinsamen Betrachtung der Figuren 1 bis 3 ist auch
zu erkennen, dass die ebene, stegförmig umlaufende Oberseite 6 des Verbindungskörpers 3 die Hülsenkörper 5 der Fußelemente 4 so aufnimmt, dass die Hülsenkörper 5 von oben zugänglich sind. Die stegförmig umlaufende Oberseite kann im Rahmen der Brfindung auch als ringförmige Oberseite bezeichnet werden, wobei dann der Begriff ringförmig in allgemeiner Weise nicht
auf kreisringförmig beschränkt ist.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung, bei der der Verbindungskörper 3 einstückig durch Aufschäumen gebildet ist. Grundsätzlich ist aber alternativ eine mehrteilige Ausgestaltung des Verbindungskörpers 3 nicht
ausgeschlossen.
Die Fig, 4 zeigt exemplarisch den Bodenablauf in einer Ansicht gemäß der Fig. 3, wobei jedoch zur Verdeutlichung das Volumenmaterial als Verbindung der Fußelemente 4 mit der
Gehäusewand L nicht dargestellt ist, Entsprechend ist die
räumliche Trennung der Fußelemente 4 von der Gehäusewand 1
besonders klar zu erkennen.
Der Verbindungkörper 3 bewirkt nicht nur eine Entkopplung der Fußelemente 4 von dem Ablaufgehäuse 2. Durch die Einkapselung des Ablaufgehäuses 2 durch die Verbindungkörper 3 ergibt sich
auch eine bessere Isolierung, insbesondere Schallisolierung
gegenüber angrenzenden Materialien und Freiräume,
Des Weiteren ist durch den durch Aufschäumen gebildeten
Verbindungskörper 3 auch eine optimale Formanpassung des
Bodenablaufs möglich. Beispielsweise kann die ebene Oberseite
6 - wie nachfolgend weiter erläutert -— dazu genutzt werden, einen bündigen oder im Wesentlichen bündigen Anschluss an
angrenzende Materialien und Strukturen zu ermöglichen.
Die Fig. 5 zeigt exemplarisch, dass der Verbindungkörper 3 durch Aufschäumen in einem eine oberen Formhälfte 51 und eine untere Formhälfte 82 aufweisenden Schäumwerkzeug S um das Ablaufgehäuse 2 erzeugt werden kann. Das Ablaufgehäuse 2 kann dazu beispielsweise dem Ablau£fstutzen 7 gehalten sein, wobei durch das Einschäumen auch die Hülsenkörper 5 der Fußelemente auf einfache Weise eingebunden werden können. Die Fig. 5 zeigt
exemplarisch den so gebildeten Bodenablauf, wobei die
ursprüngliche Position der Hülsenkörper 5 vor dem Einschäumen
gestrichelt dargestellt ist (vgl. auch Fig. 4).
Die in der Fig. 3 dargestellte stegförmig umlaufende Oberseite 6 des Verbindungskörpers 3 kann beispielsweise eine Breite zwischen 30 mm und 60 mm aufweisen. Der dazwischen freiliegende Innendurchmesser kann beispielsweise zwischen 90
am und 250 mm, insbesondere zwischen 140 mm und 180 mm
betragen.
In der Fig. 1 ist zu erkennen, dass der Verbindungkörper 3 umfangseitig auch eine Dicke aufweist, die in etwa der Breite
der stegförmig umlaufende, ebene Oberseite 6 entspricht.
Bin an dem Ablaufgehäuse 2 vorgesehener Restwasseranschluss 8
ist auf vorteilhafte Weise von dem Verbindungskörper 3
umgeben, kann jedoch bei Bedarf freigelegt werden. Beispielsweise kann der Restwasseranschluss 8 auf einfache Weise mit einem Messer oder einem vergleichbaren Werkzeug
freigeschnitten werden.
Die Fig. 6& zeigt den Bodenablau£ sowie weiteren Komponenten in einer Explosionsdarstellung. Dabei versteht sich, dass der durch Umspritzen des Ablaufgehäuses 2 gebildete Verbindungskörper 3 an sich untrennbar mit dem Ablaufgehäuse 2 verbunden ist und lediglich zur Verdeutiilchung separat dargestellt ist.
Während in den Figuren 1 bis 4 lediglich Hülsenkörper 5 der Fußelemente 4 dargestellt sind, zeigt die Fig. 6 die kompletten Fußelemente 4, welche jeweils aus dem Hülsenkörper 5, einer in den Hülsenkörper 5 eingesetzten Mutter 9, einer in dem Hülsenkörper 5 und der Mutter 9 aufgenommenen Steilspindel
10 und einem an die Stellspindel 10 anschließenden
Auflageelement 11 gebildet sind.
In der Fig. 6 ist des Weiteren angedeutet, dass die im Ausführungsbeispiel vier Fußelemente 4 optional durch einen gestrichelt dargestellten Verbindungsring 12 verbunden sein können, wodurch eine gleichmäßigere Kraftverteilung erreicht werden kann und die Hülsenkörper 5 der Fußelemente 4 auch bei
der Herstellung relativ zueinander auf einfache Weise
positionierbar sind. In vielen Fällen ist jedoch ein solcher
zusätzlicher Verbindungsring 12 nicht notwendig.
Die Fig. 6 zeigt des Weiteren eine Dichtungsanordnung 13, welche durch eine Y-förmige Verzweigung zwischen dem Ablau£fgehäuse 2 und einer nachfolgend dargestellten (siehe Fig. 9) Sanitäreinrichtung, beispielsweise in Form einer
Duschwanne 14, eine Positionsanpassung ermöglicht,
Gemäß der Fig. 6 weisen die Auflageelemente 11 Löcher 15 auf, damit die Auflageelemente 11 und somit die gesamten Fußelemente 4 auf einem Unterboden 16 fixiert werden können
{siehe Fig. 9).
Durch die in den Hülsenkörpern 5 aufgenommenen Steilspindeln
,
10 ist eine Höhenverstellung möglich, wobei die einstellbare
Höhe nahezu der Länge der Hülsenkörper 5 entsprechen kann. Je
nach Einbausituation kann es sich jedoch ergeben, dass diese
Höhenanpassung alleine nicht ausreichend ist.
Vor diesem Hintergrund zeigt die Fig. 7 exemplarisch die Anordnung von Distanzstücken 17, die auch mehrfach übereinander angeordnet werden können. Die Höhe der Distanzstücke 17 kann so gewählt sein, dass diese etwas geringer als der Verstellbereich der Stelispindel 10 ist. E58 ist dann durch das Hinzufügen eines Distanzstückes 17 bzw. mehrerer Distanzstücke 17 eine kontinuierliche Höhenanpassung
möglich.
In der Fig. 7 ist des Weiteren zu erkennen, dass die Stellspindeln 10 an ihrem oberen Ende eine Werkzeugaufnahme 18 aufweisen, wobei diese Werkzeugaufnahme 18 im montierten
Zustand durch den zugeordneten Hülsenkörper 5 von oben
SS
zugänglich ist. Es versteht sich, dass die Steilspindeln 10
mit dem jeweiligen Aufnahmeelement 11 drehbar verbunden sind,
Insbesondere zur Verbesserung einer Schallisolation können an den Auflageelementen 11 und/oder an den Distanzstücken 17 auch
ZUSÄT.
lich Lagen eines dämmenden Materials vorgesehen sein,
Die Fig. 8 zeigt den Bodenablauf, welcher für einen Transport und eine Montage mit einem Schutzstopfen 19 versehen ist, der eine Oberseite des Ablaufgehäuses 2 abdeckt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Schutzstopfen 19 auch teilweise an der Oberseite © des
2
Verbindungskörpers 3.
Alternatiy kann auch ein kleinerer Schutzstopfen 19 vorgesehen sein, damit dieser nicht nach ocben über den Verbindungskörper
3 hervorsteht.
In der Fig. 8 ist des Weiteren angedeutet, dass zwischen dem Schutzstopfen 19 und der Oberseite 6 des Verbindungskörpers 3 Dichtbahnmaterial 20 der Dichtungsanordnung 13 zunächst in
einem gefalteten Zustand geschützt angeordnet ist.
Im Rahmen der Erfindung kann es wünschenswert sein, dass bei der Montage die durch eine Betätigung der Stellspindeln 10 eingestellte Höhe gesichert wird. Als optionales Sicherungemittel sind in der Fig. 8 Rändelmuttern 21 als weitere Bestandteile der Fußelemente 4 dargestellt, mit denen die Stellspindein 10 in der eingestellten Höhe gegen die
Hülsenkörper 5 gekontert werden können.
Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn die Rändelmuttern 21 bei
einer Höhenverstellung zunächst mit einer geeigneten
E
Haltekraft den Hülsenkörpern 5 gehalten sind, so dass die BRändelmuttern 21 sich nicht mit den Stellspindel 10 mitdrehen. Eine entsprechende Drehhemmung kann beispielsweise durch eine flexible Lippe an den Hülsenkörpern 5 bewirkt werden, welche die Rändelilmuttern 21 an ihrem Umfang gegen ein Mitdrehen mit den Stellspindeln fixieren, deren Haltekraft aber durch eine manuelle Betätigung des Rändelmuttern 21 leicht überwunden werden kann. Eine zumindest anfängliche, lösbare Fixierung ist auch durch Sicherungslack, einen l6ösbaren oder zertrennbaren
Klebestreifen oder dergleichen möglich.
Die Fig. 9 zeigt schließlich den zuvor beschriebenen Bodenablauf als Bestandteil einer Bodeninstallation,. Der Bodenablauf ist mit den Auflageelementen 11 der Fußelemente 4 auf dem Unterboden 16 angeordnet und mit Schrauben 22 befestigt, wobei die Schrauben 22 zweckmäßigerweise durch einen Dübel gehalten sein können. Die geeignete Art der Befestigung kann von dem Fachmann abhängig von dem Material des Unterbodens 16 gewählt werden, wobei eine Fixierung beispielsweise auch durch Nägel, selbstschneidenden Schrauben, Klebstoff usw. erfolgen kann.
Der Bodenablauf ist am seinem Ablaufstutzen 7 an einer Abwasserleitung 23 angeschlossen, wobei der Bodenablauf in ein auf den Unterboden 16 aufgebrachtes Füllmaterial 24, beispielsweise eine Estrichschicht, eingebettet ist. Durch den Verbindungskörper 3 ist das Ablaufgehäuse 2 auf besonders vorteilhafte Weise gegenüber der Umgebung isolilert. Dies gilt sowohl für die Abstützung über die Fußelemente 4 als auch hinsichtlich des Füllmaterials 24, welches an den
Verbindungkörper 3 anschließt,
Des Weiteren ist zu erkennen, dass das Füllmaterial 24 bündig oder im Wesentlichen bündig an die ebene Oberseite 6 des Verbindungkörpers 3 anschließt. Nach einer korrekten Positionierung des Bodenablaufes mithilfe der verstellbare Fußelemente 4 kann dann das Füllmaterial 24 bei der Montage in der entsprechenden Höhe angeschüttet und bei Bedarf auch
leicht geglättet werden. bar Not
Des Weiteren ist zu erkennen, dass das werkseitig bereitgestellte Dichtbahnmaterial 20 in eine wannenförmige Verbundabdichtung 253 integriert ist. Das ausgehärtete Füllmaterial 24 dient dabei als Basis für die Verbundabdichtung 25 sowie als Stellfläche für die über Leisten 26 abgestützte Duschwanne 14, welche in dem Ausführungsbeispiel flächenbündig an einen Bodenbelag 27 aus Fliesen angrenzt. Neben den exemplarisch dargestellten Leisten 26 kommen auch andere tragende Elemente und Konstruktionen in
Betracht.
Bine Ablauföffnung der Duschwanne 14 ist über die zuvor beschriebene Dichtungsanordnung 13, welche eine Y-förmige Verzweigung aufweist, an den Bodenablauf angeschlossen, wobei durch die Y-förmige Verzweigung bei der Montage eine gewisse räumliche Toleranz in horizontaler und vertikaler Richtung
bereitgestellt wird.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Bodenablauf mit einem eine Gehäusewand (1) aus einem Wandmaterial aufweisenden Ablaufgehäuse (2) und mit gegenüber dem Ablaufgehäuse (2} höhenverstellbaren Fußelementen (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Fußelemente {4} über ein von dem Wandmaterial verschiedenen Volumenmaterial an der Gehäusewand (2) abgestützt sind.A2. Bodenablauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Fußelemente (4) gemeinsam über einen von dem Volumenmaterial gebildeten Verbindungskörper (3) an derGehäusewand {1} abgestützt sind.3. Bodenablauf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (3) eine ebene, stegförmig umlaufendeOberseite (6) aufweist.4, Bodenablau£ nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Fußelemente (4) gemeinsam über den Verbindungskörper(3) mit der Gehäusewand (1) verbunden sind.5, Bodenablauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper {3) bis auf eine Durchbrechung für einen Ablaufstutzen (7} das Ablaufgehäuse (2) umfangseitig umgibt. 6. Bodenablauf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskörper (3) sich unterhalb einen Boden desAblaufgehäuses (2) erstreckt. 7. Bodenablauf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,dass der Verbindungskörper (3) umfangseitig zumindestabschnittsweise eine Dicke von 30 mm bis 60 mm aufweist.8, Bodenablauf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenmaterial eine Raumgewichtzwischen 20 kg/m? und 200 kg/m? aufweist.9. Bodenablau£f nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenmaterial aus einemeaxpandierten Kunststoff besteht.10. Bodenablauf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dassdas Ablaufgehäuse (2) mit dem Volumenmaterial umschäumt ist.i1L. Bodenablauf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits das Wandmaterial und andererseits das Volumenmaterial aus zueinander unterschiedlichen Polymeren bestehen. 12. Bodenablauf nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußelemente (4) jeweils einen in dem Volumenmaterial aufgenommenen Hülsenkörper (5), eine in dem Hülsenkörper (5) aufgenommene Stellspindel (10) und ein an die Stellspindel (10) anschließendes Auflageelement (11)aufweisen.13. Bodenablauf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsenkörper (5) durch einen Verbindungsring {12}miteinander verbunden sind.14. Bodenablauf nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülsenkörper (5) an ihrem oberen Ende freiliegen, wobei die Stellspindeln (10) an ihrem oberen Ende jeweils eine durch den zugordneten Hülsenkörper (5) zugänglichWerkzeugaufnahme (18) au£weisen.15. Bodenablauf nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichne dass eine Oberseite des Ablaufgehäuses (2) zumindest. im Bereich einer Einlassöffnung mit einemSchutzstopfen (19) abgedeckt ist.16. Bodenablauf nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen 3 umd 6 Fußelemente (4)vorgesehen sind.17. Bodeninstallation mit einem Unterboden (16) und einem auf dem Unterboden (16) abgestützten Bodenablauf nach einem derAnsprüche 1 bis 16,18. Bodeninstallation nach Anspruch 17, wobei der Bodenabliauf an eine Abwasserleitung (23) angeschlossen ist. und wobei der Bodenablauf in ein auf den Unterboden (16) aufgebraäachtes Füllmaterial (24) eingebettet ist.19. Bodeninstallation nach Anspruch 17 oder 18, wobei das Ablau£fgehäuse (2) an eine Ablauföffnung eineSanitäreinrichtung angeschlossen ist.Wien, am 8, März 2023 dureh: |Haffner und KeschmannPate antjan wälte GmbH
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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