AT526454A1 - Schalungselement, Schalung und Verfahren zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung in einer Platte aus Beton, sowie damit hergestellte Platte - Google Patents

Schalungselement, Schalung und Verfahren zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung in einer Platte aus Beton, sowie damit hergestellte Platte Download PDF

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AT526454A1
AT526454A1 ATA50707/2022A AT507072022A AT526454A1 AT 526454 A1 AT526454 A1 AT 526454A1 AT 507072022 A AT507072022 A AT 507072022A AT 526454 A1 AT526454 A1 AT 526454A1
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Olipitz Dr Michael
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Sdo Zt Gmbh
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Abstract

Ein Schalungselement (3) zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung (2) in einer Platte (1) aus z.B. UHPC weist wenigstens einen mit einem Fluid füllbaren bzw. aufblasbaren Hohlkörper (5, 5a, 5b), der zwei gegenüberliegende Großflächen (7) und Randbereiche (8) aufweist, und aus festen Körpern bestehende Schalungsteile (11, 24, 25), die wenigstens im Randbereich (8) angeordnet sind und außerhalb des Hohlkörpers (5, 5a, 5b) liegen, auf. An wenigstens einem Randbereich (8) ist ein Ansatz (17) angeordnet, an dem wenigstens eine Profilschiene (18) angeordnet ist.

Description

liegen.
Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Schalung mit Schalungswänden und mit wenigstens einem zwischen den Schalungswänden angeordneten Schalungselement zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung in einer Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, wobei das Schalungselement wenigstens einen mittels eines Fluids aufblasbaren Hohlkörper, der zwei gegenüberliegende Großflächen und Randbereiche aufweist, und aus festen Körpern bestehende Schalungsteile, die wenigstens im Randbereich angeordnet sind
und außerhalb des Hohlkörpers liegen, aufweist.
Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfäihigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, bei dem Schalungswände in einer vorzugsweise parallelen Anordnung bereitgestellt und zwischen den Schalungswänden ein Schalungselement zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung in der Platte angeordnet wird, wobei anschließend das Material in
den Raum zwischen den Schalungswänden eingefüllt wird. Schließlich betrifft die Erfindung auch noch eine Platte aus
einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material,
insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, die wenigstens
eine sich durch die Platte erstreckende Öffnung mit einem
Öffnungsrand aufweist.
Aufgrund des zunehmenden Trends im Bauwesen zu ressourcensparenden Konstruktionen mit möglichst geringem Massenaufwand stellt die Herstellung von Öffnungen in dünnwandigen Bauteilen aus Beton oder UHPC (ultrahochfester Beton, englisch „Ultra High Performance Concrete“) eine sehr sinnvolle und effiziente Möglichkeit dar, insbesondere, wenn die Öffnungsgeometrie sich dem inneren Spannungsverlauf des jeweiligen Bauteiles optimal anpasst. Öffnungen sollen daher überall dort angeordnet werden, wo aufgrund der Belastung kein Material benötigt wird und die Öffnungen gleichzeitig für eine
ansprechende architektonische Gestaltung genutzt werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, mit der auf möglichst einfache Weise Öffnungen in dünnwandigen Bauteilen hergestellt werden können, die darüber hinaus bereits die Basis für das Anbringen von Einbauteilen für eine weitere bauliche bzw. architektonische
Gestaltung bilden.
Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Schalungselement mit den
Merkmalen von Anspruch 1.
Mit dem erfindungsgemäßen Schalungselement können durchgehende Öffnung in einer Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, hergestellt werden. Das Schalungselement weist einen Hohlkörper auf, der mit einem Fluid, beispielsweise Luft oder Wasser, gefüllt bzw. aufgeblasen werden kann, und der zwei gegenüberliegende Großflächen und Randbereiche aufweist. Das Schalungselement weist des Weiteren aus festen Körpern bestehende Schalungsteile auf, die wenigstens
im Randbereich angeordnet sind und außerhalb des Hohlkörpers
angebracht werden.
Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Schalungselements sind Gegenstand der Unteransprüche.
Insbesondere bei der Verwendung von UHPC bietet das
erfindungsgemäße Schalungselement große Vorteile, weil UHPC beim Aushärten ein relativ großes Schwindvermögen aufweist, das durch den fluidgefüllten und unter Druck stehenden Hohlkörper sehr gut
ausgeglichen werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bildet wenigstens ein Schalungsteil, vorzugsweise bilden beide Schalungsteile, einen umlaufend geschlossenen, gegebenenfalls aus mehreren Teilen zusammengesetzten, Rahmen, der im Bereich der Großflächen wenigstens abschnittsweise einen Freiraum aufweist. Dieser Freiraum wird durch die Großfläche des Hohlkörpers gefüllt, die in diesem Bereich auch an der
jeweiligen Schalungswand anliegt.
Alternativ ist es bei der Erfindung aber auch möglich, dass wenigstens ein Schalungsteil, vorzugsweise beide Schalungsteile,
eine vollständig geschlossene Platte ist/sind. Eine Kombination
ebenfalls möglich.
Mit dem erfindungsgemäßen Schalungselement können weitgehend beliebige Formen von Öffnungen hergestellt werden, wobei bei der Erfindung aber bevorzugt ist, wenn die Öffnung die äußere Form
eines Vieleckes mit vorzugsweise abgerundeten Ecken aufweist.
Insbesondere - aber nicht nur - bei dieser Form der Schalungselemente sind die rahmenförmigen Schalungsteile vorzugsweise aus geraden Elementen und gekrümmten Elementen, die die abgerundeten Ecken bilden, zusammengesetzt, weil sich diese Geometrie auf diese Weise sehr einfach und ressourcenschonend
herstellen lässt.
Um die Herstellung einer Platte mit dem erfindungsgemäßen Schalungselement möglichst einfach zu gestalten, ist bei der Erfindung bevorzugt, wenn die Schalungsteile mit dem Hohlkörper verbunden, vorzugsweise verklebt, sind. Damit ist es möglich, das erfindungsgemäße Schalungselement als einen „einteiligen“, kompakten Bauteil handhaben zu können, wenn dieser in eine
Schalung eingelegt wird.
In diesem Zusammenhang ist es in einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung zusätzlich möglich, dass die Profilschiene auf den Ansatz gesteckt und an diesem form- und/oder kraftschlüssig gehalten ist, weil dann auch die Profilschiene mit dem Schalungselement an der richtigen Stelle positioniert in die Schalung eingelegt werden kann.
Eine mögliche und bei der Erfindung bevorzugte Ausführungsform des Ansatzes ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Hohlraum aufweist, der einen gegenüber dem umgebenden Luftdruck erhöhten Innendruck aufweist. Da der Ansatz dadurch verformt werden kann, ist das Anbringen (bei einer beispielsweise U-förmigen
Profilschiene das Aufstecken) der Profilschiene ohne Probleme
umgossen zu werden.
Alternativ ist es bei der Erfindung aber natürlich genauso möglich, dass der Ansatz ein kompressibler Vollkörper ist, oder dass eine andere Form einer form- und/oder kraftschlüssigen
Halterung für die Profilschiene am Hohlkörper vorgesehen ist.
Falls aus geometrischen Gründen nicht genügend Anpressdruck der Profilschiene am Hohlkörper bzw. dem Ansatz vorhanden ist und/oder der Zwischenraum zwischen der Profilschiene am Hohlkörper bzw. dem Ansatz vor dem Eindringen von dem fließfäihigen Material geschützt werden soll, kann in einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im Übergangsbereich zwischen der Profilschiene und dem Randbereich des Hohlkörpers an wenigstens einer Seite eine Dichtlippe
angeordnet sein.
Diese Dichtlippe kann in Weiterbildung der Erfindung an der
Profilschiene befestigt sein und bis in einen Bereich zwischen einer der Großflächen und einem der Schalungsteile ragen, womit die Position der Dichtlippe auf einfache Weise genau festgelegt
werden kann.
Um präzise Abformkanten an den Öffnungsrändern zu erzeugen, können die Schalungsteile aus einem Luft aufnehmenden Material, beispielsweise einem porösen Werkstoff wie Holz, bestehen. Im fließfäihigen Material (zum Beispiel Beton) vorhandene Luftbläschen, die sich an den Schalungsteilen sammeln könnten, können bei dieser Ausführungsform in die Schalungsteile eindringen, womit porenfreie Öffnungsränder erzeugt werden
können.
automatisch in den oder die weiteren Hohlkörper fließt.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Hohlkörper aus insbesondere an den Randbereichen miteinander verbundenen, vorzugsweise verschweißten, Folien. Wenn beispielsweise zwei PVC-Folien thermisch verschweißt werden, können auf einfache Weise beliebig geformte Hohlkörper
hergestellt werden.
Die eingangs gestellte Aufgabe wird auch mit einer Schalung mit
den Merkmalen von Anspruch 18 gelöst.
Diese Schalung weist auf an sich bekannte Weise Schalungswände und wenigstens ein zwischen den Schalungswänden angeordnetes Schalungselement zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung in einer Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfäihigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, auf. Das Schalungselement ist erfindungsgemäß nach einem der Ansprüche 1 bis 17 ausgeführt. Die Schalungsteile liegen an den Schalungswänden an und zwischen den Schalungsteilen erstreckt sich der Hohlkörper, der die Schalungsteile gegen die
Schalungswände drückt.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird des Weiteren mit einem
Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 21 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Herstellen einer Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, bei dem zunächst Schalungswände in einer vorzugsweise parallelen Anordnung bereitgestellt und zwischen den Schalungswänden ein erfindungsgemäßes Schalungselement zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung in der Platte angeordnet wird. Anschließend wird das Material in den Raum zwischen den Schalungswänden eingefüllt. Nach dem Aushärten des Materials wird eine oder werden beide Schalungswände entfernt und daraufhin das Schalungselement aus der Öffnung entnommen, wobei der Ansatz von bzw. aus der Profilschiene entfernt wird und die
Profilschiene in der Platte verbleibt.
Mit diesem Verfahren kann auf einfache Weise eine Öffnung in dünnwandigen Bauteilen hergestellt werden, die aufgrund der in der Platte verbleibenden Profilschiene(n) bereits die Basis für das anschließende Anbringen von Einbauteilen, beispielsweise
Leuchtmittel, Blenden oder Halterungen für andere Gegenstände,
bildet.
Die Erfindung betrifft schließlich noch eine Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, die insbesondere nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24 hergestellt wurde, wobei die Platte wenigstens eine sich durch die Platte erstreckende Öffnung mit einem Öffnungsrand aufweist, und bei der in wenigstens einer Teillänge des Öffnungsrandes eine Vertiefung angeordnet ist, in der eine Profilschiene
angeordnet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter, den Schutzbereich nicht beschränkender, Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die
angeschlossenen Zeichnungen. Es zeigt:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäße Platte,
Fig. 2 schematisch zwei nebeneinander angeordnete, erfindungsgemäße Platten,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Platte mit einem erfindungsgemäßen Schalungselement,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Platte mit einem erfindungsgemäßen Schalungselement,
Fig. 5 ein Detail einer erfindungsgemäßen Platte im Schnitt mit einem Einbauteil in Form eines Leuchtmittels,
Fig. 6 ein Detail einer erfindungsgemäßen Platte im Schnitt mit einem Einbauteil in Form einer Halterung mit einer
Blende, und
Fig. 7 ein Schnitt durch den Rand einer Öffnung, die nicht mit einem erfindungsgemäßen Schalungselement hergestellt
wurde.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen erfindungsgemäßer Vorrichtungen dargestellt, die aber nur beispielhaft sind, und abgesehen von den erfindungsgemäßen Merkmalen, wie sie in den Ansprüchen definiert sind - im Rahmen der vorliegenden Erfindung bezüglich vieler Komponenten auch anders ausgeführt sein können, ohne dass dies im Folgenden einer besonderen Erwähnung bedarf. Insbesondere können in den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung beschriebene Komponenten und Merkmale beliebig miteinander kombiniert werden, auch ohne dass dies in Jedem
möglichen Fall extra erwähnt wird.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Platte 1 mit zwei Öffnungen dargestellt, wobei die obere Öffnung 2 mittels eines erfindungsgemäßen Schalungselementes 3 in einer erfindungsgemäßen Schalung und mittels eines erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellt wurde. Die untere Öffnung 37 wurde nicht
mit einem erfindungsgemäßen Schalungselement hergestellt.
Die Platte 1 ist aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfäihigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC mit oder ohne Fasern, hergestellt und weist beispielsweise eine Dicke von 40 mm bis 200 mm auf. Die Platte 1 weist weiters beispielsweise eine Länge von 1,5 m und eine Breite von 3 m auf. Breitere oder schmälere Platten 1 mit einer größeren oder geringeren Länge können erfindungsgemäß natürlich ebenso hergestellt werden. Die Platte 1 kann eine gleichbleibende Dicke oder eine sich verändernde Dicke aufweisen. Die Platte 1 kann des Weiteren mehr als vier oder weniger als vier Ecken aufweisen, wobei eine oder mehrere Seite(n) gerade oder gekrümmt
sein kann/können.
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Die erfindungsgemäße Platte 1 kann eben sein oder in der Plattenebene wenigstens einen Knick aufweisen. Das erfindungsgemäße Schalungselement 3, die erfindungsgemäße Schalung und das erfindungsgemäße Verfahren können insbesondere auch zum Herstellen von Platten verwendet werden, wie sie aus
der AT 521 553 Al bekannt sind.
Die Öffnungen 2 können eine beliebige Form, beispielsweise die Form eines Vielecks, Kreises oder Ovals, aufweisen, und haben in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform und in der in Fig. 2 rechts dargestellten Ausführungsform eine dreieckige Form, sowie in der in Fig. 2 links dargestellten Ausführungsform eine
viereckige Form, jeweils mit abgerundeten Ecken.
In Fig. 2 sind zwei nebeneinander angeordnete, erfindungsgemäße Platten 1 mit jeweils einer Öffnung 2 dargestellt, die an Rändern 4 aneinander anstoßen. Mit den erfindungsgemäßen Platten l können daher auch großflächigere Plattenbauwerke hergestellt werden. Ein erfindungsgemäßes Plattenbauwerk kann auch dadurch hergestellt werden, dass an die erfindungsgemäßen Platten 1 an einer oder beiden Seite(n) auch Platten angeschlossen werden, die nicht erfindungsgemäß aufgebaut sind, also gar keine Öffnung oder keine erfindungsgemäße (n) Öffnung(en) 2 aufweisen, wie in Fig. 2 links und rechts der Platten 1 schematisch dargestellt
ist.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schalungselementes 3 im in einer Schalung eingebauten Zustand im Querschnitt. Es weist zwei Hohlkörper 5a, 5b auf, die an einer Stoßfläche 6 aneinander anliegen und an dieser vorzugsweise miteinander verbunden, beispielsweise verklebt, sind. Anstelle von zwei oder mehr aneinander angrenzenden Hohlkörpern 5a, 5b kann erfindungsgemäß natürlich aber auch nur ein einziger Hohlkörper 5 verwendet werden, wie dies beispielhaft in Fig. 4
dargestellt ist.
Die Hohlkörper 5a, 5b weisen Großflächen 7 und Randbereiche 8 auf, wobei die Hohlkörper 5a, 5b mit ihren Großflächen 7 an den Innenseiten 9 von Schalungsteilen 11 anliegen. In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Schalungsteile 11 vollflächig über die gesamte Höhe und Breite der Großflächen 7 und definieren mit ihren Stirnrändern bzw. Stirnflächen 12 die
Öffnungsränder 13 der herzustellenden Öffnungen 2.
Die Schalungsteile 11 liegen mit ihren Außenflächen 14 an Schalungswänden 15 an und können beispielsweise aus Holz oder
einem Holzwerkstoff, wie Spanplatten, bestehen.
Die Randbereiche 8 weisen im Querschnitt etwa die Form eines Kreisbogens auf, können aber auch eine andere Form haben. In der dargestellten Ausführungsform bestimmt der Randbereich 8 bereichsweise die Form einer Vertiefung bzw. Nut 16, die sich um den gesamten Öffnungsrand 13 der Öffnung 2 erstrecken kann. Die Form der Nut 16 könnte zusätzlich auch noch durch nach innen ragende Vorsprünge der Schalungsteile 11 definiert werden, falls Vertiefungen mit z.B. im Querschnitt eckigen Konturen
hergestellt werden sollen.
Am Randbereich 8 ist ein Ansatz 17 angeordnet, der sich entweder durchgehend um den gesamten Randbereich 8 erstreckt, also der Form des Öffnungsrandes 13 der jeweiligen Öffnung 2 folgt, oder nur abschnittsweise am Randbereich 8 vorhanden ist. Auf den Ansatz 17 ist eine Profilschiene 18 gesteckt, die in der dargestellten Ausführungsform ein U-Profil aufweist. Der Ansatz 17 kann oder muss nur in jenem Bereich vorhanden sein, in dem auch eine Profilschiene 18 vorgesehen ist, kann sich aber auch dann um den gesamten, die Öffnung 2 begrenzenden Umfang des Hohlkörpers 5a, 5b erstrecken, wenn nur abschnittsweise eine
Profilschiene 18 angebracht werden soll.
Der Ansatz 17 kann entweder hohl sein, wie in Fig. 3 zu sehen ist, und einen gegenüber dem Umgebungsdruck erhöhten Innendruck aufweisen, gegebenenfalls aufblasbar sein, oder aus einem kompressiblen Material bestehen, wobei in allen Fällen gewährleistet sein muss, dass sich die Profilschiene 18 bei der Montage und während der Herstellung der Platte 1 nicht vom Ansatz 17 16öst. Eine zusätzliche oder alleinige formschlüssige Verbindung zwischen Ansatz 17 und Profilschiene 18 wäre erfindungsgemäß natürlich auch möglich, ebenso wie eine (gegebenenfalls zusätzliche) Befestigung mittels eines
Klebebandes.
Der Hohlkörper 5a, 5b, kann beispielsweise aus zwei PVC-Folien hergestellt werden, die an ihren Rändern 19 im Bereich der Randbereiche 8 thermisch verschweißt werden.
Die Form des Öffnungsrandes 13 und der Vertiefung 16 wird in der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform durch die Stirnränder 12 der Schalungsteile 11, die daran anschließenden Randbereiche 8 des Hohlkörpers 5a, 5b und - soweit vorhanden - die Profilschiene 18 definiert, wenn das fließfähige Material
zwischen die Schalungswände 15 der Schalung gegossen wird.
Um die Montage eines erfindungsgemäßen Schalungselementes 3 in der Schalung bzw. an den Schalungswänden 15 zu erleichtern, ist es möglich, die Schalungsteile 11 an den Großflächen 7 mit der jeweiligen Innenseite 9 der Schalungsteile 11, beispielsweise mittels Doppelklebebändern 35, zu verkleben, sodass sich ein kompaktes Schalungselement 3 ergibt, das in der Schalung
angeordnet werden kann.
Nachdem ein Schalungselement 3 wie vorstehend beschrieben hergestellt wurde, also bei Bedarf ein größerer Hohlkörper durch Verbinden zweier kleinerer Hohlkörper 5a, 5b hergestellt und dieser an den Innenseiten 9 der Schalungsteile 11 angeklebt
wurde, sowie die Profilschienen 18 auf die Ansätze 17 gesteckt
wurden, kann das Schalungselement 3 in die Schalung eingelegt und bei Bedarf an einer Schalungswand 15 oder beiden
Schalungswänden 15 befestigt werden.
Dabei können die Hohlkörper 5a, 5b bereits wenigstens teilweise mit Fluid gefüllt sein, um dem Schalungselement 3 die notwendige Stabilität zu verleihen. Nach dem Einbau und vor dem Befüllen der Schalung mit dem fließfähigen Material werden der oder die Hohlkörper 5a, 5b - soweit noch erforderlich - vollständig mit Fluid gefüllt, wobei auch eine laufende Druckerhöhung während des Befüllens mit dem fließfähigen Material erfolgen kann, um
den steigenden Druck zu kompensieren.
Das Fluid kann beispielsweise Luft oder Wasser sein, wobei der Innendruck jedenfalls immer so groß sein muss, dass sich das Schalungselement 3 unter dem Druck des fließfähigen Materials
nicht verformt.
Das vollständige Füllen der Hohlkörper 5a, 5b mit Fluid kann nach dem Einbau beispielsweise durch Hohlnadeln 21 erfolgen, die durch die Schalungswände 15 und durch ein Ventil 34 bis in die Hohlkörper 5a, 5b ragen. Kommen mehrere Hohlkörper 5a, 5b nebeneinander zur Anwendung, muss der Druck wegen der Ausbildung der Stoßstelle 6 synchron aufgebracht werden. Dies ist einerseits über eine in Fig. 3 dargestellte Verbindungsleitung in Form einer Zweigleitung 22 mit zwei Hohlnadeln 21 möglich. Andererseits kann aber auch eine Verbindungsöffnung 20 in der Stoßfläche 6 vorhanden sein, die eine offene Verbindung zwischen den beiden Hohlkörper 5a, 5b darstellt, womit ebenfalls ein
Druckgleichgewicht in den Hohlkörpern 5a, 5b herrscht.
Wenn, wie in Fig. 1 dargestellt, zwei oder mehr voneinander beabstandete Öffnungen 2, 37 mit zwei getrennten Schalungselementen hergestellt werden, ist es auch möglich, die
Hohlkörper der getrennten Schalungselemente mittels einer
Verbindungsleitung 23 zu verbinden, sodass diese gleichzeitig mittels einer einzigen Fluidquelle unter Druck gesetzt werden können. Dies ist sowohl bei erfindungsgemäßen Schalungselementen 3 als auch bei nicht erfindungsgemäßen Schalungselementen sowie
einer Kombination dieser möglich.
Bei größeren Öffnungen 2 können zur Einsparung von Material für die Schalungsteile anstatt vollflächiger Schalungsteile 11, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind, auch nur rahmenförmige
Schalungsteile verwendet werden, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Ein weiterer Unterschied zur Ausführungsform von Fig. 3 Liegt darin, dass nur ein einziger Hohlkörper 5 verwendet wird, der sich über die ganze Fläche des Schalungselementes 3 bzw. der
herzustellenden Öffnung 2 erstreckt.
Die rahmenförmigen Schalungsteile der Ausführungsform von Fig. 4 bestehen aus Leisten 24, 25, die miteinander zu einem Rahmen verbunden sind, wobei der Rahmen nur Leisten 24 aufweisen kann, die an den Randbereichen 8 des oder der Hohlkörper(s) 5, 5a, 5b angeordnet ist/sind und die Stirnränder 12 bilden. Es ist aber insbesondere aus Stabilitätsgründen möglich, auch im Mittelbereich, ähnlich wie die Sprossen von Fenstern, weitere
Leisten 25 anzuordnen.
Wenn die Leisten 24 (in der Ebene des rahmenförmigen Schalungsteils) relativ schmal sind, kann es von Vorteil sein, die abgerundeten Ecken als gesonderte Elemente, beispielsweise als Kreisringsegmente, herzustellen und mit geraden Leistenelementen 24 zu einem geschlossenen Rahmen zu verbinden. Wie in der Ausführungsform von Fig. 3 liegt der Hohlkörper 5 mit seinen Großflächen 7 an den Innenseiten 9 des Schalungsteils in Form der Leisten 24 und 25 an und drückt diese nach außen gegen die Schalungswände 15, wenn der Hohlkörper 5 unter Druck gesetzt
wird. Im Freiraum zwischen den Leisten 24, 25 liegt der
Hohlkörper 5 mit seinen Großflächen 7 direkt an den Schalungswänden 15 an, und kann dort angeklebt werden, um die
Montage zu vereinfachen.
Ein weiterer Unterschied zur Ausführungsform von Fig. 3 besteht darin, dass im Übergangsbereich von einer Profilschiene 18 zum Randbereich 8 des Hohlkörpers 5 Dichtlippen 26 angeordnet sind. Diese Dichtlippen 26 können vorgesehen sein, wenn aus geometrischen Gründen nicht genügend Anpressdruck der Profilschiene 18 an den Randbereich 8 vorhanden ist, wenn das fließfäihige Material in die Schalung eingefüllt wird, und Material in den Bereich zwischen der Profilschiene 18 und den Randbereich 8 eindringen könnte. Die Dichtlippen 26 können aber auch dann vorgesehen sein, wenn der Abstand zwischen einer Profilschiene 18 und dem Randbereich 8 zu groß ist, und auch in diesem Fall Material in den Bereich zwischen der Profilschiene
18 und den Randbereich 8 eindringen würde.
Die Dichtlippen 26 sind bevorzugt an der jeweiligen Seite der Profilschiene 18 befestigt und können bis in den Bereich zwischen der benachbarten Leiste 24 und dem Hohlkörper 5 reichen, wo sie entweder nur durch den Anpressdruck festgehalten werden oder zusätzlich am Hohlkörper 5 und/oder der Leiste 24 angeklebt sein können. Die Dichtlippen 26 können alternativ aber auch kürzer sein und einerseits an der Profilschiene 18 und andererseits am Randbereich 8 des Hohlkörpers 5 befestigt, z.B.
angeklebt, sein.
Die Profilschienen 18 sind in den dargestellten Ausführungsformen U-förmige Schienen, können aber auch eine andere Form aufweisen und beispielsweise T-, C- oder V-förmig sein. Die Form der Ansätze 17 an den Randbereichen 8 ist bevorzugt an die Form der Profilschienen 18 angepasst, um die Profilschienen 18 in ihrer korrekten Position zu halten.
Insbesondere bei von einer U- oder C-Form abweichenden
Profilformen können die Dichtlippen 26 von Vorteil sein, um die
Profilschienen 18 zu halten und abzudichten.
Die erfindungsgemäßen Schalungselemente 3 können auf einfache Weise aus den Öffnungen 2 der Platten 1 entfernt werden, nachdem das ursprünglich fließfähige Material in der Schalung ausgehärtet ist. Dazu muss nur eine (gegebenenfalls auch beide) Schalungswand 15 entfernt werden, worauf das Schalungselement 3 aus der Öffnung 2 entnommen werden kann und die Platte 1 eine durchgehende Öffnung 2 aufweist. Die eine oder mehreren Profilschiene(n) 18 verbleibt/verbleiben in ihrer Vertiefung 16 an dem jeweiligen Öffnungsrand 13, indem der Ansatz 17 aus der oder den Profilschiene(n) 18 heraus bzw. von dieser abgezogen
wird.
Die Schalungselemente 3 sind wieder verwendbar, wobei für einen neuerlichen Einsatz nur neue Profilschienen 18 an den Ansätzen
17 angebracht werden müssen.
In den Fig. 1 und 2 ist zu sehen, dass mit dem erfindungsgemäßen Schalungselement 3 und dem erfindungsgemäßen Verfahren an einer Öffnung 2 mehrere, auch ungleich lange, Profilschienen 18 angeordnet werden können. Diese sind bevorzugt an den geraden Abschnitten der Öffnungsränder 13 angebracht, können aber bei entsprechend gebogenen Profilschienen 18 auch im Eckbereich der
Öffnungsränder 13 angeordnet sein.
In den Fig. 5 und 6 sind Beispiele für Einbauteile dargestellt,
die an oder in den Profilschienen 18 montiert werden können. In Fig. 5 ist ein Leuchtmittel 27 in Form einer LED zu sehen,
wobei es sich um eine einzelne LED oder eine LED-Leiste handeln
kann, die in die U-förmige Profilschiene 18 eingesetzt ist.
Für Anwendungsfälle, in denen eine Versorgung des Einbauteils mit Strom, einer Flüssigkeit, einem Gas oder dergleichen erforderlich ist, ist es bei der Erfindung auch möglich, eine Leerverrohrung 28 oder mehrere Leerverrohrungen 28 an eine Profilschiene 18 anzuschließen, bevor das Schalungselement 3 in die Schalung eingebaut und das fließfähige Material in die Schalung eingebracht wird. Diese Leerverrohrungen 28 können, wie Fig. 1 zeigt, auch von einer Profilschiene 18 zur nächsten verlaufen und an Kupplungen 29 auch über aneinanderstoßende Ränder 4 bzw. Fugen von einer Platte 1 zur nächsten verlaufen,
wie Fig. 2 zeigt.
In Fig. 6 ist eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der eine Halterung 31 in der Profilschiene 18 montiert ist. Der Rand 36 der Halterung 31 ist in den Fig. 1 und 2 schematisch durch eine strichlierte Linie dargestellt. An der Halterung 31 ist eine Blende 32 befestigt, die die Vertiefung 16 und die Profilschiene 18 verdeckt. Außerdem kann am Steg ein weiterer Bauteil 33, z.B. eine Platte, ein Gitter, eine Glasscheibe usw.,
befestigt werden.
In Fig. 6 ist schließlich noch ein Schnitt durch einen nicht erfindungsgemäßen Rand einer Öffnung 37 (siehe auch Fig. 1) dargestellt, die nicht mit einem erfindungsgemäßen Schalungselement hergestellt wurde. Das für diese Öffnung 37 verwendete Schalungselement kann ein herkömmliches Schalungselement sein, mit dem beispielsweise eine Kontur 38 der Öffnung mit einer halbkreisförmigen Nut 39 hergestellt werden kann. Bevorzugt, aber natürlich nicht zwingend, wird aber auch hier ein mit einem Fluid füllbarer bzw. aufblasbaren Hohlkörper verwendet, der zwei gegenüberliegende Großflächen und Randbereiche, sowie aus festen Körpern bestehende Schalungsteile, die wenigstens im Randbereich angeordnet sind
und außerhalb des Hohlkörpers liegen, aufweist.
1 Platte
2 Öffnungen
3 Schalungselemente 4 Ränder
5 Hohlkörper
5a Hohlkörper 5b Hohlkörper
6 Stoßfläche
7 Großflächen 8 Randbereiche 9 Innenseiten 10 _—
11 Schalungsteile 12 Stirnränder
13 Öffnungsränder 14 Außenflächen 15 Schalungswände 16 Vertiefung
17 Ansatz
18 Profilschiene 19 Ränder
20 Verbindungsöffnung 21 Hohlnadeln
22 Zweigleitung 23 Verbindungsleitung 24 Leiste
25 Leiste
26 Dichtlippen
27 Leuchtmittel 28 Leerverrohrung 29 Kupplungen
30 _—
31 Halterung
18
Blende
Bauteil
Ventil Doppelklebeband Rand
Öffnung Öffnungskontur Nut
19

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Schalungselement zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung (2) in einer Platte (1) aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, mit wenigstens einem, mit einem Fluid füllbaren bzw. aufblasbaren Hohlkörper (5, 5a, 5b), der zwei gegenüberliegende Großflächen (7) und Randbereiche (8) aufweist, und mit aus festen Körpern bestehenden Schalungsteilen (11, 24, 25), die wenigstens im Randbereich (8) angeordnet sind und außerhalb des Hohlkörpers (5, 5a, 5b) liegen, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem Randbereich (8) ein Ansatz (17) angeordnet ist, an
    dem wenigstens eine Profilschiene (18) angeordnet ist.
    Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Schalungsteil (24, 25), vorzugsweise beide Schalungsteile (24, 25), einen umlaufend geschlossenen, gegebenenfalls aus mehreren Teilen zusammengesetzten, Rahmen bildet/bilden, der im Bereich der Großflächen (7) wenigstens abschnittsweise einen Freiraum
    aufweist.
    Schalungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Schalungsteil (11), vorzugsweise beide Schalungsteile (11), eine vollständig
    geschlossene Platte (1) ist/sind. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es die äußere Form eines Vieleckes mit
    vorzugsweise abgerundeten Ecken aufweist.
    Schalungselement nach Anspruch 2 und 4, dadurch
    gekennzeichnet, dass die rahmenförmigen Schalungsteile (24,
    11.
    12.
    21
    25) aus geraden Elementen und gekrümmten Elementen, die die abgerundeten Ecken bilden, zusammengesetzt sind. Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsteile (11, 24, 25) mit dem Hohlkörper (5, 5a, 5b) verbunden, vorzugsweise mit
    diesem verklebt, sind.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (18) auf den Ansatz (17) gesteckt und an diesem form- und/oder kraftschlüssig
    gehalten ist.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (17) einen Hohlraum aufweist, der einen gegenüber dem umgebenden Luftdruck
    erhöhten Innendruck aufweist.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz ein kompressibler
    Vollkörper ist.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich zwischen der Profilschiene (18) und dem Randbereich (8) des Hohlkörpers (5) an wenigstens einer Seite eine Dichtlippe (26)
    angeordnet ist.
    Schalungselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (26) an der Profilschiene (18) befestigt ist und bis in einen Bereich zwischen einer der
    Großflächen (7) und einem der Schalungsteile (24, 25) ragt.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Schalungsteile (11, 24, 25) aus
    14.
    15.
    16.
    17.
    18.
    22
    einem Luft aufnehmenden Material, beispielsweise einem
    porösen Werkstoff wie Holz, bestehen.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
    dadurch
    gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (5, 5a, 5b) ein Ventil
    (34) zum Einfüllen und Auslassen des Fluids aufweist
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Großfläche Klebemittel, beispielsweise ein Doppelklebeband (35)
    angeordnet ist.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
    gekennzeichnet, dass es zwei oder mehr als zwei Hohl (5a, 5b) aufweist, die aneinander angrenzen und dere Hohlkörper (5a, 5b) über eine Verbindungsöffnung (20
    miteinander verbunden sind.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet, dass an die Profilschiene (18) eine
    Leerverrohrung (28) angeschlossen ist.
    Schalungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (5, 5a, 5b) aus insbesondere an den Randbereichen (8) miteinander
    verbundenen, vorzugsweise verschweißten, Folien best
    Schalung mit Schalungswänden (15) und mit wenigstens
    zwischen den Schalungswänden (15) angeordneten
    dadurch (7) ein
    r
    dadurch körper n
    )
    dadurch
    dadurch
    eht.
    einem
    Schalungselement (3) zum Herstellen einer durchgehenden
    Öffnung (2) in einer Platte (1) aus einem aushärtbaren oder
    aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Be besonders bevorzugt UHPC, wobei das Schalungselement wenigstens einen mittels eines Fluids aufblasbaren
    Hohlkörper (5, 5a, 5b), der zwei gegenüberliegende
    ton,
    (3)
    20.
    21.
    23
    Großflächen (7) und Randbereiche (8) aufweist, und aus festen Körpern bestehende Schalungsteile (11, 24, 25), die wenigstens im Randbereich (8) angeordnet sind und außerhalb des Hohlkörpers (5, 5a, 5b) Liegen, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 ausgeführt ist und die Schalungsteile (11, 24, 25) an den Schalungswänden (15)
    anliegen.
    Schalung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr als zwei Schalungselemente (3) zwischen den Schalungswänden (15) angeordnet sind, und dass die Hohlkörper (5, 5a, 5b) der Schalungselemente (3) über eine
    Verbindungsleitung (22, 23) miteinander verbunden sind.
    Schalung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitung (22, 23) innerhalb oder außerhalb des
    Raumes zwischen den Schalungswänden (15) verläuft.
    Verfahren zum Herstellen einer Platte (1) aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, bei dem Schalungswände (15) in einer vorzugsweise parallelen Anordnung bereitgestellt und zwischen den Schalungswänden (15) ein Schalungselement (3) zum Herstellen einer durchgehenden Öffnung (2) in der Platte (1) angeordnet wird, wobei anschließend das Material in den Raum zwischen den Schalungswänden (15) eingefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Schalungselement (3) ein Schalungselement (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 zwischen den Schalungswänden (15) angeordnet wird, und dass nach dem Aushärten des Materials eine Schalungswand (15) oder beide Schalungswände (15) entfernt wird/werden und anschließend das Schalungselement (3) aus der Öffnung (2)
    entnommen wird, wobei der Ansatz (17) von der Profilschiene
    24 / 30
    23.
    24.
    25.
    26.
    24
    (18) entfernt wird und die Profilschiene (18) in der
    Platte (1) verbleibt.
    Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (5, 5a, 5b) vor und/oder nach dem Anordnen des Schalungselementes (3) zwischen den Schalungsplatten
    mit dem Fluid gefüllt wird.
    Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck, mit dem der Hohlkörper (5, 5a, 5b) gefüllt wird, gleich oder größer als der maximal auftretende Druck des
    fließfähigen Materials ist.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Entfernen des Schalungselementes (3) Einbauteile, beispielsweise Leuchtmittel (27), Blenden (32) und/oder Halterungen (31) für andere Gegenstände, an der oder in die Profilschiene
    (18) angebracht oder eingesetzt werden.
    Platte aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, die insbesondere nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24 hergestellt wurde, wobei die Platte (1) wenigstens eine sich durch die Platte (1) erstreckende Öffnung (2) mit einem Öffnungsrand (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Teillänge des Öffnungsrandes (31) eine Vertiefung (16) angeordnet ist, in der eine Profilschiene (18) angeordnet ist.
    Platte nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass Einbauteile, beispielsweise Leuchtmittel (27), Blenden (32) und/oder Halterungen (31) für andere Gegenstände, an der oder in die Profilschiene (18) angebracht oder eingesetzt
    sind.
    25
    Plattenbauwerk mit zwei oder mehr aneinander anschließenden und gegebenenfalls miteinander verbundenen Platten (1) aus einem aushärtbaren oder aushärtenden, fließfähigen Material, insbesondere Beton, besonders bevorzugt UHPC, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Platten
    nach einem der Ansprüche 25 oder 26 ausgeführt ist.
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