AT527165B1 - Beleuchtungssystem mit lösbarem Bedienelement - Google Patents

Beleuchtungssystem mit lösbarem Bedienelement

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AT527165B1 ATA50365/2023A AT503652023A AT527165B1 AT 527165 B1 AT527165 B1 AT 527165B1 AT 503652023 A AT503652023 A AT 503652023A AT 527165 B1 AT527165 B1 AT 527165B1
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Abstract

Um einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Mechanismus zur Steuerung von Licht (L), welches mittels eines Beleuchtungssystems (1) mit einem Trägerelement (3) und zumindest einem Leuchtkörper (2) artifiziell erzeugt wird, anzugeben, werden eine Mehrzahl von räumlich voneinander beabstandeten Sensorelementen (X1, X2, X3, X4, X5) und zumindest ein unabhängig vom Trägerelement (3) und unabhängig von zumindest einen Leuchtkörper (2) bewegbares Bedienelement (5) vorgesehen.

Description

Ss N
Beschreibung
BELEUCHTUNGSSYSTEM MIT LÖSBAREM BEDIENELEMENT
[0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem umfassend ein Trägerelement mit einer Träger-Unterseite und einer der Träger-Unterseite gegenüberliegenden TrägerOberseite, sowie zumindest einen an der Träger-Unterseite angeordneten Leuchtkörper zur Emission von artifiziell erzeugtem Licht, einer Mehrzahl von räumlich voneinander beabstandeten und am Trägerelement, vorzugsweise an der Träger-Unterseite des Trägerelements, angeordneten Sensorelementen, zumindest ein unabhängig vom Trägerelement und unabhängig vom zumindest einen Leuchtkörper bewegbares Bedienelement, welches ausgestaltet ist, auf der Träger-Oberseite an ausgewählten Positionen positioniert zu werden und mit einem durch die Positionierung ausgewählten Sensorelement aus der Mehrzahl von Sensorelementen zusammenzuwirken um das ausgewählten Sensorelement anzusprechen, sodass das ausgewählte Sensorelement ein Ansprechsignal erzeugt, wobei das zumindest eine Bedienelement ein Sensorelement nur dann anspricht, wenn sich das Bedienelement innerhalb einer vorgegebenen räumlichen Distanz zum Sensorelement befindet und wobei die Sensorelemente derart angeordnet sind, dass das Bedienelement zu einem Zeitpunkt höchstens ein Sensorelement anspricht, eine elektronische Steuereinheit, welche mit dem zumindest einen Leuchtkörper und den Sensorelementen verbunden ist und welche ausgestaltet ist, das vom zumindest einen Leuchtkörper emittierte Licht in Abhängigkeit von den durch die Sensorelemente erzeugten Ansprechsignalen zu steuern, Sodass das emittierte Licht gedimmt sowie ein- und ausgeschaltet werden kann. Weiters betrifft die gegenständliche Erfindung eine Beleuchtungsanordnung aus einem Beleuchtungssystem und einem transluzenten Haltekörper.
[0002] Mechanismen zur Modifikation, Adaption und/oder Regulierung von artifiziell erzeugtem Licht gelangen in einer Vielzahl moderner Leuchtsystemen zur Anwendung. Hierbei sind Dimmsysteme hervorzuheben, durch deren Einsatz die Intensität von Licht, welches üblicherweise durch elektrisch versorgte Beleuchtungskörper erzeugt wird, verändert und an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden kann. Dimmsysteme erlauben neben einem bloßen Ein- und Ausschalten einer Lichtquelle typischerweise eine Reduktion des beim Beleuchten verbrauchten Stromes bzw. der beim Beleuchten verbrauchten elektrischen Energie. Gerade aus den beiden letztgenannten Gründen kommen Dimmsysteme in verschiedensten energiesparenden und umweltfreundlichen Beleuchtungssystemen zum Einsatz.
[0003] Aus dem Stand der Technik, z.B. aus EP 3 961 091 A1 oder US 2019/0215926 A1, bekannte Dimmsysteme zeichnen sich durch einen komplexen Hardwareaufbau und eine unpraktikable Bedienung aus. Typischerweise gehen mit komplexem Hardwareaufbau eine reduzierte Wartbarkeit und verringerte Robustheit einher, was sich in vielen Fällen in einem insbesondere zeit- und kostenintensiven Aufwand bei Reparaturen äußert, beispielsweise wenn defekte Komponenten eines Dimmsystems getauscht werden müssen. Diese Umstände konterkarieren die energiesparenden und umweltschonenden Vorteile, die mit derzeitigen Dimmsystemen erzielt werden können.
[0004] Auch die Lehre des Dokuments US 2005/122712 A1, eine Taschenlampe mit einer Mehrzahl von Sensoren, die dazu geeignet sind, einen Magneten als Bedienelement zu detektieren um in Abhängigkeit einer Position des Magneten emittiertes Licht zu variieren, zeichnet sich durch eine große Zahl an Komponenten aus, die bei den zur Bedienung nötigen Drehbewegungen verschleißen. Selbes gilt für das Dokument US 2019/086040 A1, welches ein ähnliches Beleuchtungssystem zeigt wie US 2005/122712 A1.
[0005] Es besteht demnach der Bedarf nach zuverlässigen, einfach zu bedienenden, einfach zu wartenden und vor allem robusten Dimmsystemen. Insbesondere für portable Beleuchtungssysteme sind aus dem Stand der Technik keine Dimmsysteme bekannt, die diese Anforderungen erfüllen würden. Daraus ergibt sich die Aufgabe der gegenständlichen Erfindung, einen verbesserten Mechanismus, insbesondere ein Dimmsystem, zur Modifikation und/oder Steuerung von artifiziell erzeugtem Licht anzugeben, insbesondere Modifikation und/oder Steuerung von durch
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ein portables Beleuchtungssystem erzeugtes Licht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Konkret sehen die unabhängigen Ansprüche für ein eingangs genanntes Beleuchtungssystem je Sensorelement eine an der Träger-Oberseite oder an der Träger-Unterseite angeordnete Haltevorrichtung vor, um das zumindest eine Bedienelement an einer dem jeweiligen Sensorelement zugeordneten Position an der Träger-Oberseite lösbar zu fixieren, wobei die dem jeweiligen Sensorelement zugeordnete Position an der Träger-Oberseite innerhalb der vorgegebenen räumlichen Distanz zum Sensorelement liegt.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines unabhängig vom Trägerelement und unabhängig vom zumindest einen Leuchtkörper bewegbaren Bedienelements werden Bauteile zur mechanischen Verbindung des Bedienelements mit z.B. dem Trägerelement gespart, welche im bekannten Stand der Technik vorgesehen sind und üblicherweise Verschleiß und Abnutzung ausgesetzt sein können. Darüber hinaus kann ein erfindungsgemäßes Bedienelement in einem Schadensfall besonders einfach getauscht werden, da es mit dem Trägerelement und dem Leuchtkörper nicht integral verbunden ist, was aus offensichtlichen Gründen die Wartbarkeit der erfindungsgemäßen Anordnung erhöht. Sind die erfindungsgemäß vorgesehenen Sensorelemente überdies an der Träger-Unterseite angeordnet, werden die Sensorelemente durch das Trägerelement geschützt, was Beschädigungen im Einsatz des Beleuchtungssystems vorbeugt.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer Haltevorrichtung je Sensorelement wird ferner die Positionierung des Bedienelements unterstützt, und es wird möglich, ein bereits positioniertes Bedienelements an einer ausgewählten Stelle auf der Träger-Oberseite zu halten, sodass es beispielsweise nicht unbeabsichtigt von der Träger-Oberseite herabfallen und verloren gehen kann.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 angegeben.
[0010] Weiters wird die genannte Aufgabe durch eine eingangs genannte Beleuchtungsanordnung aus einem Beleuchtungssystem und einem transluzenten Haltekörper gelöst, wobei der transluzente Haltekörper einen ersten Befestigungsabschnitt aufweist, das Beleuchtungssystem einen zweiten Befestigungsabschnitt aufweist, und wobei der erste Befestigungsabschnitt und der zweite Befestigungsabschnitt zusammenwirken, um das Beleuchtungssystem am transluzenten Haltekörper zu befestigen.
[0011] Die Anordnung eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems an einem Haltekörper erweitert das Einsatzgebiet erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems signifikant. So kann es ein Haltekörper ermöglichen, das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem auf einem unebenen Tisch stabil abzustellen oder das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem mittels eines geeigneten Haltekörpers an einer Wand anzubringen. Durch den Einsatz eines transluzenten Materials im Haltekörper kann dabei das erzeugte Licht über die durch die elektronische Steuereinheit gewährleistete Steuerfunktionalität hinaus an spezifische Gegebenheiten angepasst werden.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Beleuchtungsanordnung sind in den abhängigen Ansprüchen 11 bis 13 angegeben.
[0013] Die gegenständliche Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 näher erläutert, die beispielhaft, schematisch und nicht einschränkend vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zeigen. Dabei zeigt
[0014] Fig. 1 eine Träger-Unterseite eines Trägerelements eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems,
[0015] Fig.1a ein erfindungsgemäßes Beleuchtungssystem in Schnittdarstellung,
[0016] Fig.1b ein erfindungsgemäßes Beleuchtungssystems in Explosionsdarstellung,
[0017] Fig.2 eine Träger-Oberseite eines Trägerelements eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems,
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[0018] Fig.3 unterschiedliche Leuchtzustände eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems in Abhängigkeit der Position eines magnetischen Bedienelements,
[0019] Fig.4 eine erfindungsgemäße Beleuchtungsanordnung aus einem Beleuchtungssystem und einem transluzenten Haltekörper.
[0020] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Träger-Unterseite 31 eines Trägerelements 3 eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems 1, welches Beleuchtungssystem 1 vorzugsweise als portables Beleuchtungssystems 1 eingesetzt werden kann. Wie aus Fig.1 hervorgeht, ist an der Träger-Unterseite 31 zumindest ein Leuchtkörper 2 zur Emission von artifiziell erzeugtem Licht L angeordnet. Es sei angemerkt, dass die Anzahl an Leuchtkörpern 2 im Rahmen der gegenständlichen Erfindung beliebig ist, konkret können wie gezeigt acht Leuchtkörper 2 vorgesehen sein, aber auch mehr oder weniger Leuchtkörper 2, sodass auch nur ein einzelner Leuchtkörper 2 vorgesehen sein kann.
[0021] Bei einem im Rahmen dieser Erfindung eingesetzten Leuchtkörper 2 handelt es sich bevorzugt um Leuchtdioden (LEDs), wobei aber natürlich auch andere Leuchtmittel als Leuchtkörper 2 eingesetzt werden können, wie eine Glühlampe oder eine Halogenlampe. Der Leuchtkörper 2 kann fix mit dem Trägerelement 3 verbunden sein, beispielsweise als SMD (Surface Mounted Device) LED Chip auf einer Leiterplatte des Trägerelements 3 wie in Fig.1. Der Leuchtkörper 2 kann aber auch lösbar auf der Trägerplatte 3 angeordnet sein, beispielsweise mittels eines Lampensockels.
[0022] Bei einem erfindungsgemäßen Beleuchtungssystem 1 ist weiters eine Mehrzahl von räumlich voneinander beabstandeten und am Trägerelement 3 angeordneten Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 vorgesehen (in Fig.1 nicht gezeigt, aber in der in Fig.1b gezeigten Schnittzeichnung und in der in Fig.1c gezeigten Explosionsdarstellung ersichtlich).
[0023] „Am Trägerelement 3 angeordnet“ bedeutet im Rahmen dieser Anmeldung, dass zwischen den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 und dem Trägerelement 3 eine mechanische Verbindung besteht, das bedeutet, dass eine kraftschlüssige oder formschlüssige oder stoffschlüssige oder reibschlüssige Verbindung oder eine Kombination solcher Verbindungen vorhanden ist. Dabei können die Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 direkt am Trägerelement 3 angebracht sein, oder über ein mechanisches Verbindungselement mit dem Trägerelement 3 verbunden sein, beispielsweise über eine Schutzhülle, die um die Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 gelegt ist, und eine mechanische Verbindung zwischen den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 und dem Trägerelement 3 herstellt.
[0024] In einer besonders vorteilhaften Weise können die Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 aber insbesondere an der Träger-Unterseite 31 des Trägerelements 3 angeordnet werden, wobei auch in diesem Fall gilt, dass „angeordnet sein“ eine mechanische Verbindung, also eine kraftschlüssige oder formschlüssige oder stoffschlüssige oder reibschlüssige Verbindung, bedeutet, und keinesfalls zwingend verlangt, dass die Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 unmittelbar an der Träger-Unterseite 31 des Trägerelements 3 angebracht sein müssen, wobei im Rahmen der Erfindung aber natürlich die Möglichkeit besteht, die X1, X2, X3, X4, X5 auch unmittelbar an der Träger-Unterseite 31 des Trägerelements 3 anzubringen. Wie beim an früherer Stelle beschriebenen Leuchtkörper 2 ist auch bei den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 die Anzahl beliebig, wobei jedoch zumindest zwei Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 erforderlich sind.
[0025] Neben den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 ist erfindungsgemäß zumindest ein unabhängig vom Trägerelement 3 und unabhängig vom zumindest einen Leuchtkörper 2 bewegbares Bedienelement 5 vorgesehen, wie in Fig.2 gezeigt. Das Bedienelement 5 ist ausgestaltet, auf der Träger-Oberseite 32 an ausgewählten Positionen 41, 42, 43, 44, 45 positioniert zu werden, um mit einem durch die Positionierung ausgewählten Sensorelement aus der Mehrzahl von Sensorelementen zusammenzuwirken und das ausgewählte Sensorelement anzusprechen. „Ansprechen“ ist hierbei zu verstehen als das Auslösen einer Aktivität oder einer Aktion oder einer Zustandsänderung im Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5, was ein Ansprechsignal des angesprochenen Sensorelements X1, X2, X3, X4, X5 auslöst. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen einem
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bloßen Zusammenwirken, was auch bei großen Entfernungen zwischen einem Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 und einem Bedienelement 5 der Fall sein kann, und einem tatsächlichen Ansprechen, was ein von der Type des Sensorelements X1, X2, X3, X4, X5 abhängiges Mindestmaß an Anregung erfordert und eine konkrete von der Type des Sensorelements X1, X2, X3, X4, X5 abhängige Aktivität des Sensorelements X1, X2, X3, X4, X5 zur Folge hat.
[0026] Wird ein ausgewähltes Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 angesprochen, so erzeugt das angesprochene Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 ein Ansprechsignal, also eine vom Bedienelement hervorgerufene Änderung eines vom Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 ausgegebenen (Sensor-)Signals.
[0027] Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass das zumindest eine Bedienelement 5 ein Sensorelement nur dann anspricht, wenn sich das Bedienelement 5 innerhalb einer vorgegebenen räumlichen Distanz d-min zum Sensorelement befindet, wobei die Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 überdies derart angeordnet sind, dass das Bedienelement 5 zu einem Zeitpunkt höchstens eines der Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 anspricht. Ein gleichzeitiges Ansprechen von zwei oder mehr Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 durch ein einzelnes Bedienelement 5 ist durch die Anordnung und das Zusammenwirken von Bedienelement 5 und den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 ausgeschlossen.
[0028] Bevorzugt kann die vorgegebene räumliche Distanz d-min einer räumlichen Distanz von 5mm oder einer räumlichen Distanz von 10mm oder einer räumlichen Distanz von 20mm oder einer räumlichen Distanz von 50mm oder einer räumlichen Distanz von 150mm entsprechen.
[0029] Auf die beschriebene Weise wird unter anderem sichergestellt, dass sich verschiedene Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 nicht gegenseitig beeinflussen, wodurch sich insbesondere eine erleichterte Bedienbarkeit des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems 1 ergibt. Insbesondere wird dadurch sichergestellt, dass eindeutig immer nur ein einzelner, bestimmter Leuchtzustand des zumindest einen Leuchtkörpers 2, der einem Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 zugeordnet ist, ausgewählt werden kann.
[0030] Herrschen beispielsweise schlechte Sichtverhältnisse oder ist es dunkel, wird durch die räumliche Trennung der Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 und damit einhergehend durch die räumliche Trennung der mit den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 korrespondierenden Positionen 41, 42, 43, 44, 45 auf der Träger-Oberseite 32 sichergestellt, dass ein gewünschtes Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 unverändert leicht angesprochen werden kann und damit eine gewünschte Steuerung des emittierten Lichtes ausgelöst werden kann. Um ein gleichzeitiges Ansprechen zweier Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 zu verhindern, sind natürlich auch die Sensorelemente selbst zumindest um vorgegebenen räumlichen Distanz d-min voneinander.
[0031] Zur Verarbeitung der von den Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 erzeugten Ansprechsignale ist erfindungsgemäß eine elektronische Steuereinheit S, wie in Fig.1 dargestellt, vorgesehen, welche mit dem zumindest einen Leuchtkörper 2 und den Sensorelementen verbunden ist, beispielsweise elektrisch leitend, und welche ausgestaltet ist, das vom zumindest einen Leuchtkörper 2 emittierte Licht L in Abhängigkeit von den durch die Sensorelemente 41, 42, 43, 44, 45 erzeugten Ansprechsignalen zu steuern. Die Steuereinheit S kann bevorzugt durch mikroprozessorbasierte Hardware, Mikrocontroller und/oder integrierte Schaltungen (ASIC, FPGA) umgesetzt werden.
[0032] Es sei angemerkt, dass es sich beim gegenständlichen Bedienelement 5 insbesondere um ein von einem menschlichen Körperteil verschiedenes Bauteil handelt. Die Bedienung des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems 1 alleine durch einen menschlichen Finger ist vom Umfang der gegenständlichen Erfindung explizit ausgeschlossen.
[0033] Wie mehrfach ausgeführt, ist die elektronische Steuereinheit S ausgestaltet, das vom zumindest einen Leuchtkörper 2 emittierte Licht L in Abhängigkeit von den durch die Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 erzeugten Ansprechsignalen zu steuern. Konkret kann die elektronische Steuereinheit S dazu an der Träger-Unterseite 31 angeordnet sein, wie in Fig.1 gezeigt, und es kann vorgesehen sein, mittels der elektronischen Steuereinheit S in Abhängigkeit von den
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durch die Sensorelemente erzeugten Ansprechsignalen eine Helligkeit oder einen Farbton oder eine Farbtemperatur des durch den zumindest einen Leuchtkörper 2 emittierten Lichts L zu steuern und gegebenenfalls zusätzlich eine weitere Aktion des Beleuchtungssystems 1 auszulösen.
[0034] Fig.3 zeigt in diesem Zusammenhang, wie sich eine unterschiedliche Positionierung eines Bedienelements 5 auf einer Träger-Oberseite 32 auf das emittierte Licht L auswirken kann.
[0035] Im in Fig.3 gezeigten Fall führt eine Positionierung des Bedienelements 5 auf der Stelle 41 zu einer großen Lichtintensität in einem ersten Farbton, eine Positionierung auf den Stellen 42 und 43 zu einer abnehmenden Lichtintensität des emittierten Lichts L im ersten Farbton, eine Positionierung auf der Stelle 44 zu Änderung des Farbtons zu einem zweiten Farbton bei einer nur geringfügigen Erhöhung der Lichtintensität, und eine Positionierung auf der Stelle 44 zu einer Erhöhung der Lichtintensität bei gleichbleibendem zweitem Farbton.
[0036] Es sei erwähnt, dass es im Rahmen der Erfindung aber natürlich ebenso möglich ist, im Rahmen der Steuerung des emittierten Lichtes L auch zeitliche Verläufe der genannten Lichtparameter Helligkeit, Farbton oder Farbtemperatur vorzusehen, sodass bei einer Positionierung des Bedienelements 5 an einer bestimmten Stelle beispielsweise ein Blinken oder eine periodische Farbtonveränderung oder eine periodische Helligkeitsveränderung vorgesehen sein kann.
[0037] Über die Veränderung der genannten Lichtparameter Helligkeit, Farbton oder Farbtemperatur hinausgehend kann vorgesehen sein, gegebenenfalls zusätzlich eine weitere Aktion des Beleuchtungssystems 1 durchzuführen, wie beispielsweise die Ausgabe eines Signaltones oder eines Audiosignals oder eines haptischen Signals. Die zur Umsetzung einer solchen Zusatzfunktion erforderlichen Aktuatoren sind einer Fachperson auf dem Gebiet der Elektronik hinlänglich bekannt.
[0038] Neben den bisher erläuterten Komponenten Steuereinheit S, Leuchtkörper 2, Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X4 usw., zeigt Fig.1 zusätzlich einen transluzenten Dom D zum Schutz dieser Komponenten, sowie einen Steckanschluss J, um die gegebenen elektronischen Komponenten elektrisch zu versorgen und einen Haltestift H, um das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem beispielsweise an einer Flasche oder einem anderen Hohlkörper oder an einem anderen Behälter befestigen zu können. Sowohl Dom D, als auch Steckanschluss J, als auch Haltestift H sind im Rahmen dieser Erfindung als rein optional zu betrachten, und stellen keine zwingenden Voraussetzungen für die gegenständliche Erfindung dar.
[0039] Um den zumindest einen Leuchtkörper 2 und auch die Steuereinheit S elektrisch zu versorgen, kann aber auch auf einen Steckanschluss J und eine damit einhergehende Verbindung zu einem stationären Energieversorgungsnetz verzichtet werden, und stattdessen beispielsweise Energiespeicher vorgesehen werden, wie ein, vorzugsweise wiederaufladbarer, Akku oder eine Batterie oder ein sonstiger Energiespeicher. Ein derartiger lokaler Energiespeicher kann austauschbar ausgestaltet sind, und vorzugweise an der Träger-Unterseite 31 oder an der TrägerOberseite 32 angeordnet sein.
[0040] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems 1 kann der genannte lokale Energiespeicher wiederaufladbar gestaltet sein und es kann an der Träger-Oberseite 32 ein Solarelement vorgesehen sein, oder es kann die Träger-Oberseite 32 zumindest teilweise als Solarelement ausgeführt sein, wobei das Solarelement mit dem zumindest einen elektrischen Energiespeicher elektrisch leitend verbunden ist und das Solarelement ausgestaltet ist, den zumindest einen elektrischen Energiespeicher mit Solarenergie zu laden. Auf diese Weise ist es insbesondere möglich, ein portables und vollständig autarkes Beleuchtungssystem 1 bereitzustellen.
[0041] Zur Umsetzung des zumindest einen erfindungsgemäßen Bedienelements 5 und der Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 bestehen verschiedene Möglichkeiten. In einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung kann das Bedienelements 5 als Permanentmagnet ausgeführt werden und es kann vorgesehen werden, dass die Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 jeweils einen Hallsensor oder einen Reed-Kontakt aufweisen. Im Rahmen dieser Ausführung können die Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 zusätzlich einen das Bedienelement 5 magnetisch anziehenden Permanent-
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magneten aufweisen, um die Positionierung des Bedienelementes 5 zu vereinfachen. Im Fall einer Ausstattung der Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 mit einem das Bedienelement 5 magnetisch anziehenden Permanentmagneten ist es lediglich notwendig, das Bedienelement 5 in die Nähe einer zu einem ausgewählten Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 korrespondierenden Position zu bringen, die Feinpositionierung ergibt sich in diesem Fall durch die wirkenden Magnetkräfte. Bei einer Verwendung des gegenständlichen Beleuchtungssystems 1 ist diese Eigenschaft vielfach von besonderem Vorteil.
[0042] In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung kann das zumindest eine Bedienelement 5 als ferromagnetisches Bedienelement 5 ausgeführt sein und die magnetischen Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 jeweils einen das Bedienelement 5 magnetisch anziehenden Permanentmagneten sowie jeweils einen Hallsensor oder Reed-Kontakt aufweisen. Das Ansprechen der Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 ergibt sich im Rahmen dieser Ausführung durch die Veränderung eines Magnetfeldes, das durch den im Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 vorgesehenen Permanentmagneten erzeugt und durch das Bedienelement 5 gestört wird. Die Verwendung bloß eines ferromagnetischen Materials zur Umsetzung des Bedienelements 5 ist vielfach vorteilhaft, da es oftmals einfacher und auch kostengünstiger ist, ferromagnetisches Material beizubringen als einen Permanentmagneten.
[0043] Neben der Verwendung magnetischer Sensorprinzipien können im Rahmen der Erfindung aber auch andere Ansätze verwendet werden, sodass die Sensorelemente X1, X2, X3, X4, X5 beispielswiese als Fotosensoren ausgeführt werden können oder als kapazitive Sensoren ausgeführt werden können oder als induktive Sensoren ausgeführt werden können oder als RFIDSensoren ausgeführt werden können. Es sei erwähnt, dass die erläuterten Sensorprinzipien auch kombiniert werden können, sodass beispielsweise eine erste Gruppe von Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 aus der Mehrzahl von Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 als Hallsensoren ausgeführt werden können und eine zweite Gruppe von Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 aus der Mehrzahl von Sensorelementen X1, X2, X3, X4, X5 als Fotodioden. Für die Umsetzung der Erfindung stellt die konkrete Wahl des Sensorprinzips nur eine untergeordnete Rolle.
[0044] Wie erwähnt ist es oftmals vorteilhaft, die Positionierung des Bedienelements 5 zu unterstützen, beispielswiese durch einen im Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 zusätzlich vorgesehenen Permanentmagneten. Neben einer reinen Unterstützung der Positionierung erweist es sich darüberhinausgehend in vielen Fällen als vorteilhaft, wenn ein bereits positioniertes Bedienelements 5 an einer ausgewählten Stelle auf der Träger-Oberseite 32 gehalten wird, sodass es beispielsweise nicht unbeabsichtigt von der Träger-Oberseite 32 herabfallen und verloren gehen kann.
[0045] Zu diesem Zweck kann je Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 eine an der Träger-Oberseite 32 oder an der Träger-Unterseite 32 angeordnete Haltevorrichtung Y1, Y2, Y3, Y4, Y5 vorgesehen ist, um das zumindest eine Bedienelement 5 an einer dem jeweiligen Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 zugeordneten Position 41, 42, 43, 44, 45 an der Träger-Oberseite 32 lösbar zu fixieren. Eine dem jeweiligen Sensorelement X1, X2, X3, X4, X5 zugeordnete Position an der TrägerOberseite 32 liegt hierbei in einer vorteilhaften Weise innerhalb der vorgegebenen räumlichen Distanz d-min zum jeweiligen Sensorelement, da ansonsten ein Ansprechen des Sensorelementes durch das Bedienelement 5 in der ausgewählten Position nicht möglich wäre.
[0046] Um eine derartige Haltevorrichtung Y1, Y2, Y3, Y4, Y5 konkret umzusetzen, kann die Haltevorrichtung Y1, Y2, Y3, Y4, Y5 als ein das Bedienelement 5 anziehender Permanentmagnet ausgeführt sein, oder im Fall einer Ausführung des zumindest einen Bedienelements 5 als Permanentmagnet, als metallisches Joch Y1, Y2, Y3, Y4, Y5 oder als metallische Schraubenmutter Y1, Y2, Y3, Y4, Y5 oder als metallische Beilagscheibe Y1, Y2, Y3, Y4, Y5, wie in Fig.1a gezeigt, oder als formschlüssige oder kraftschlüssige oder stoffschlüssige Haltevorrichtung, oder als Druckknopf oder ähnliches. Auch die genannte Haltevorrichtung ist kein wesentliches Merkmal der gegenständlichen Erfindung, sodass auch an dieser Stelle unterschiedlichste Ausgestaltungen denkbar sind.
[0047] Wie an früherer Stelle erläutert, kann ein erfindungsgemäßes Beleuchtungssystem 1 in
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Ss N
einer Beleuchtungsanordnung 10 eingesetzt werden, was abschließend anhand von Fig.4 gezeigt ist. Konkret stellt Fig.4 eine Beleuchtungsanordnung 10 umfassend ein erfindungsgemäßes Beleuchtungssystem 1 und einen transluzenten Haltekörper 7 dar. Um das Beleuchtungssystem 1 und den transluzenten Haltekörper 7 miteinander zu verbinden, weisen in der in Fig.4 gezeigten Ausgestaltung der Beleuchtungsanordnung 10 sowohl der der transluzente Haltekörper 7 als auch das Beleuchtungssystem 1 einen Befestigungsabschnitt aufweist, wobei die Befestigungsabschnitte zusammenwirken, um das Beleuchtungssystem 1 am transluzenten Haltekörper 7 zu befestigen. Bei dem in der Beleuchtungsanordnung gemäß Fig.4 vorgesehenen Beleuchtungssystem 1 ist der Befestigungsabschnitt in Form eines das Trägerelement 3 umfassenden Kragens K umgesetzt.
[0048] In der in Fig.4 gezeigten Ausgestaltung ist der transluzente Haltekörper 7 darüber hinaus als Hohlkörper ausgeführt, wobei der zumindest eine Leuchtkörper 2 des Beleuchtungssystems 1 das artifizielle erzeugte Licht L zumindest teilweise in den Innenraum des Hohlkörpers abstrahlt, und wobei der transluzente Haltekörper 7 den Leuchtkörper 2 des Beleuchtungssystem 1 zumindest teilweise als Lampenschirm zu umfassen. In der praktischen Umsetzung kann es sich bei einem als Hohlkörper ausgeführten Haltekörper 7 insbesondere um eine Glasflasche oder eine Plastikflasche oder eine Plexiglasflasche handeln.
[0049] Fig.4 zeigt darüber hinaus einen weiteren, besonders vorteilhaften Aspekt einer Beleuchtungsanordnung 10, konkret einen den transluzenten Haltekörper 7 umfassenden, vorzugsweise als relativ zum transluzenten Haltekörper 7 beweglichen, metallischen Bügel 8, an dem das zumindest eine Bedienelement 5 beweglich angeordnet ist, beispielsweise befestigt durch eine Kette C.
[0050] Wie anhand von Fig.4 erkennbar ist, können bei einem erfindungsgemäßen Beleuchtungssystem 1 auch mehr als nur ein Bedienelement 5 vorgesehen sein, die insbesondere gleichzeitig an zwei verschiedenen Positionen an der Träger-Oberfläche 32 positioniert werden können, wobei ein gleichzeitiges Positionieren einer Mehrzahl von Bedienelementen 5 dazu verwendet werden kann, einen weiteren Leuchtzustand des Leuchtkörpers 2 zu codieren und damit das vom zumindest einen Leuchtkörper 2 emittierte Licht L zu modifizieren.
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Claims (13)

A ‚hes AT 527 165 B1 2025-07-15 Ss N Patentansprüche
1. Beleuchtungssystem (1), umfassend:
il. ein Trägerelement (3) mit einer Träger-Unterseite (31) und einer der Träger-Unterseite (31) gegenüberliegenden Träger-Oberseite (32);
ii. zumindest einen an der Träger-Unterseite (31) angeordneten Leuchtkörper (2) zur Emission von artifiziell erzeugtem Licht (L);
wobei das Beleuchtungssystem (1) weiters umfasst:
il. eine Mehrzahl von räumlich voneinander beabstandeten und am Trägerelement (3), vorzugsweise an der Träger-Unterseite (31) des Trägerelements (3), angeordneten Sensorelementen (X1, X2, X3, X4, X5);
iv. zumindest ein unabhängig vom Trägerelement (3) und unabhängig vom zumindest einen Leuchtkörper (2) bewegbares Bedienelement (5), welches ausgestaltet ist, auf der Träger-Oberseite (32) an ausgewählten Positionen (41, 42, 43, 44, 45) positioniert zu werden und mit einem durch die Positionierung ausgewählten Sensorelement aus der Mehrzahl von Sensorelementen (X1, X2, X3, X4, X5) zusammenzuwirken um das ausgewählten Sensorelement anzusprechen, sodass das ausgewählte Sensorelement ein Ansprechsignal erzeugt, wobei das zumindest eine Bedienelement (5) ein Sensorelement nur dann anspricht, wenn sich das Bedienelement (5) innerhalb einer vorgegebenen räumlichen Distanz (d-min) zum Sensorelement befindet und wobei die Sensorelemente (X1, X2, X3, X4, X5) derart angeordnet sind, dass das Bedienelement (5) zu einem Zeitpunkt höchstens ein Sensorelement anspricht;
V. eine elektronische Steuereinheit (S), welche mit dem zumindest einen Leuchtkörper (2) und den Sensorelementen (X1, X2, X3, X4, X5) verbunden ist und welche ausgestaltet ist, das vom zumindest einen Leuchtkörper (2) emittierte Licht (L) in Abhängigkeit von den durch die Sensorelemente (X1, X2, X3, X4, X5) erzeugten Ansprechsignalen zu steuern;
dadurch gekennzeichnet, dass je Sensorelement (X1, X2, X3, X4, X5) eine an der TrägerOberseite (32) oder an der Träger-Unterseite (32) angeordnete Haltevorrichtung vorgesehen ist, um das zumindest eine Bedienelement (5) an einer dem jeweiligen Sensorelement (X1, X2, X3, X4, X5) zugeordneten Position an der Träger-Oberseite (32) lösbar zu fixieren, wobei die dem jeweiligen Sensorelement (X1, X2, X3, X4, X5) zugeordnete Position an der TrägerOberseite (32) innerhalb der vorgegebenen räumlichen Distanz (d-min) zum Sensorelement liegt.
2. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinheit (S) an der Träger-Unterseite (31) angeordnet ist und dass die elektronische Steuereinheit (S) ausgestaltet ist, in Abhängigkeit von den durch die Sensorelemente erzeugten Ansprechsignalen eine Helligkeit oder einen Farbton oder eine Farbtemperatur des durch den zumindest einen Leuchtkörper (2) emittierten Lichts (L) zu steuern und gegebenenfalls zusätzlich einen Signalton oder ein Audiosignal oder ein haptisches Signal auszugeben.
3. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Bedienelement (5) als Permanentmagnet ausgeführt ist und dass die Sensorelemente (X1, X2, X3, X4, X5) jeweils einen Hallsensor oder einen Reed-Kontakt aufweisen.
4. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorelemente (X1, X2, X3, X4, X5) zusätzlich einen das Bedienelement (5) magnetisch anziehenden Permanentmagneten aufweisen.
5. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Bedienelement (5) als ferromagnetisches Bedienelement (5) ausgeführt ist und dass die magnetischen Sensorelemente jeweils einen das Bedienelement (5) magnetisch anziehenden Permanentmagneten sowie jeweils einen Hallsensor oder Reed-Kontakt aufweisen.
6. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorelemente (X1, X2, X3, X4, X5) als Fotosensoren ausgeführt sind oder als kapazitive Sensoren ausgeführt sind oder als induktive Sensoren ausgeführt sind oder als RFID-Sensoren ausgeführt sind.
7. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung als ein das Bedienelement (5) anziehender Permanentmagnet ausgeführt ist, oder dass die Haltevorrichtung, im Fall einer Ausführung des zumindest einen Bedienelements (5) als Permanentmagnet, als metallisches Joch oder als Schraubenmutter oder als Beilagscheibe ausgeführt ist, oder dass die Haltevorrichtung als formschlüssige oder kraftschlüssige oder stoffschlüssige Haltevorrichtung ausgeführt ist, oder dass die Haltevorrichtung als Druckknopf ausgeführt ist.
8. Beleuchtungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Träger-Unterseite (31) oder an der Träger-Oberseite (32) zumindest ein elektrischer Energiespeicher zur elektrischen Versorgung des zumindest einen Leuchtkörpers (2) und/oder zur elektrischen Versorgung der elektronische Steuereinheit (S) vorgesehen ist.
9. Beleuchtungssystem (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der TrägerOberseite (32) ein Solarelement vorgesehen ist oder dass die Träger-Oberseite (32) zumindest teilweise als Solarelement ausgeführt ist, wobei das Solarelement mit dem zumindest einen elektrischen Energiespeicher elektrisch leitend verbunden ist und das Solarelement ausgestaltet ist, den zumindest einen elektrischen Energiespeicher mit Solarenergie zu laden.
10. Beleuchtungsanordnung (10) aus einem Beleuchtungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einem transluzenten Haltekörper (7), dadurch gekennzeichnet, dass der transluzente Haltekörper (7) einen ersten Befestigungsabschnitt aufweist, dass das Beleuchtungssystem (1) einen zweiten Befestigungsabschnitt aufweist, und dass der erste Befestigungsabschnitt und der zweite Befestigungsabschnitt zusammenwirken, um das Beleuchtungssystem (1) am transluzenten Haltekörper (7) zu befestigen.
11. Beleuchtungsanordnung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der transluzenten Haltekörper (7) als Hohlkörper ausgeführt ist, wobei der zumindest eine Leuchtkörper (2) des Beleuchtungssystems (1) ausgestaltet ist, das artifizielle erzeugte Licht (L) zumindest teilweise in den Innenraum des Hohlkörpers zu strahlen, und wobei der transluzente Haltekörper (7) ausgestaltet ist, den Leuchtkörper (2) des Beleuchtungssystem (1) zumindest teilweise als Lampenschirm zu umfassen.
12. Beleuchtungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein den transluzenten Haltekörper (7) umfassender, vorzugsweise als relativ zum transluzenten Haltekörper (7) beweglicher, metallischer Bügel (8) vorgesehen ist, an dem das zumindest eine Bedienelement (5) beweglich angeordnet ist.
13. Beleuchtungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der transluzenten Haltekörper (7) eine Glasflasche oder eine Plastikflasche oder eine Plexiglasflasche ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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