AT527735A4 - Schutzvorrichtung - Google Patents
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- AT527735A4 AT527735A4 ATA162/2024A AT1622024A AT527735A4 AT 527735 A4 AT527735 A4 AT 527735A4 AT 1622024 A AT1622024 A AT 1622024A AT 527735 A4 AT527735 A4 AT 527735A4
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung, die dazu ausgelegt ist, den Körperteile des Trägers teilweise abzudecken und gegen Angreifer zu schützen, und die eine Vielzahl von spitzen Dornen umfasst, die an einer am Körper eng anliegenden Basis befestigt sind, mit dem Kennzeichen, dass a) die Dornen (1) jeweils ein mit der Basis (2) verbundenes Basisteil (IA)j ein konisch zulaufendes Spitzenteil (1B), sowie ein die Spitze abdeckendes, in Richtung des Basisteils (1A) verschiebbares Schutzelement (1C) umfassen; b) die Basis (2) eine Vielzahl von Seilen (2A) umfasst und das Basisteil (IA) jedes Dorns (1) mit jeweils zumindest zwei Seilen (2A) verbunden ist und so die Basisteile (IA) aller Dornen (1) zusammen mit den Seilen (2A) die Basis (2) bilden; und c) das Schutzelement (1C) an der Spitze jedes Dorns (1) bei Anwendung einer definierten Mindestkraft darauf in Richtung des Basisteils (1 A) so weit verschiebbar ist, dass die Spitze des Dorns (1) freiliegt und einen etwaigen Angreifer verletzen kann.
Description
KÖrDer,
STAND DER TECHAIK
Als Schutzbekleidung für Tiere gegen Angriffe anderer, vor allam bissiger Tiere sind beispielsweise mit Stachein versehene Geaschirmre bzw, Schutzwesten für Hunde und Katzen bekannt, die unter der Bezeichnung "Fet Body Armor" von CovoteVest vertrie. Gen werden. Ein Beispiel dafür jst in Fig, 1 (Quelle: hüips/ÄAvww.covotevest.com/} dar gestellt, bei dem es sich um eine Kevlarnverstärkte Textiiweste für Munde oder Katzen handelt, die mit lJängenverstellbaren Gurten am Tiarkörper befestigt werden kann, An der ZußReren Oberfläche der Weste sind mehrere, mit einer Vielzahl von Stachein ("Spikes") aus Chrom oder sehr hartem Kunststoff besetzte Streifen über Klettverschlüsse abnehmbar angebracht — In dem hier gezeigten Beispiel im Sereich des Maises und des Rückens, Derartige Schutzwesten sind jedach In zahlreichen Vearlanıtan für verschiedene zu schützende Körperteile der Tiere, z.R. zwei getrennte Teile für
Mails und Rücken, und mit varllereander Anzahl und Länge der Stacheln erhältlich,
Nachteilig daran ist freilich, dass durch die Stachein auch eine gewisse Verletzungsgefahr für den Tierhalter beim Anlagen der Weste sowie für andere, nicht faindlich gesinnte Tiere besteht, wie ebva für weitere Hunde aus demselben Haushalt, die gemainsam ins Freie geführt und vor Angriffen, zB, durch andere Hunde, geschützt wear den sollen, Aufgrund ebendieser Verletzungsgefahr wäre es zudem nicht möglich, sah che Westen oder Geschirre für Nutztiere zu verwenden, um diese im Freien, ZB. auf einer Weide, vor Angriffen durch Raubtiere wie Wälle, Füchse, Raubvägel usw. zu schützen,
Zur Lösung dieses Problems hat der Erfinder der vorliegenden Kründung In der zum
Zinreichtermin der gegenständlichen Anmeldung noch unver6fentlichten Österreich:
schen Patenfanmeldung Nr. A 1417/2023 ein Schutzbekleidungsstück für Menschaernoder Tierkörper bereitgestellt, das dazu ausgelagt ist, zumindest einen Kärperleil das Trägers zumindest teilweise abzudecken und gegen Schlag- oder Bissverletzungen
durch einen Angreifer zu schützen, und das eine Vielzahl von spitzen Stacheln oder
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dieser herausragen und einen eiwalgen Angreifer verletzen Könner.
Ein solches Schutzbekleidungsstück Kst das Problem der Verletzungsgefahr für den Tierhalter beim Anlegen einer solchen Weste sowie für andere, nicht feindiich gesinnie Tiere. Ein Nachteil besteht jedoch in der vergleichsweise kasispieligen Herstellung, zumal einerseits die Stachein oder Domen einzeln, gezielt ung vor allem nahezu unlösbar an definierten Positionen der Rasis-Textilage befestigt werden müssen, bevor der Kunststoff aufgetragen und mit der Textilage verbunden wird, Andererseits wird In bevorzugten Ausführungsfornmen dieser Erfindung als Kunststoff ein geschäumies Elastomer oder ein sonstiger Schaumstoff verwendet, und dieser Schaum Muss, wenn das Schutzbekleidungsstück In weiteren bevorzugten Ausführungsformen der dorligen Erfindung in seiner Größe und Fon an den zu schützenden Körperteil des Trägers
angenasst werden sofl, um einen Dassgereschien SEz reiagliv eng am Körper und dam! eine gute Schulzwirkung Zu ermöglichen, vor seiner Härtung geformt werden, Das heißt, der Kunststoff muss in einer Form auf die mit den Stacheln oder Dormen versehens Textillage aufgebracht und innerhalb der Form geschäumt und bis zu einem def
nierten KSlaslizitäts- oder Märtegrad ausgehärtet werden, wonach vorzugsweise nach eine Schutzschicht, z,5, eine weitere Texiillage, auf den Kunststo/Schaum aufgebracht wird, um diesen vor äußeren Einfüssen wie etwa Nässe oder Sonnenlicht zu schützen, Kin solches Merstallungsverfahren ist recht auÄvändig und kann hohe Kos-
ten verursachen,
Ziel dar Erfindung war vor diesem Hintergrund die Entwicklung eines Schutzes Aüır Tie« re oder auch für Menschen gegen Anariffa durch Raubtiere oder bissige Hunde, mit
dem nicht nur die Gefahr undbeabsichtigter Verletzungen praktisch ausgeschlossen ist,
sonder der darüber hinaus nach relativ kastengünsikg herstellbar ist,
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Oieses Ziel erreicht die vorliegende Erändung durch Bereitstellung einer Schutzvor nichtung für Menschen- oder Tierkärper, die dazu ausgelegt ist, zumindest einen KörDertel des Trägers zumindest teilweise abzudecken und gegen Schlag- oder Rissver letzungen durch einen Angreifer zu schützen, und die eine Vielzahl von spitzen Stachein oder Domen umfasst, die an einer am Körner des Trägers im Wesentlichen end anliegenden Basis befestigt sind und sich vom Körper weg erstrecken, mit dem KennZeichen, dass
a) die Dornen jeweils ein der Basis verbhundenes Rasistell, sin damit fest verbundenes, konisch zu einer Spitze zulaufendes Spitzentall, sowie ein die Spitze abdeckendes, in Richtung des Basistells verschiebbares Schutzelement umfassen;
b)} die Basis eine Vielzahl von aus Natur- oder Kunsfasem oder aus Drähten bestehenden Sellen umfasst und das Basisteil jeder der Dormen mit jeweils zumindest zwei der Vielzahl von Sellen verbunden ist, so dass die Basisteile aller Domen zusammen mit der Vielzahl von Seijlen die Basis bilden; und
©) das Schulzelement an der Spitze jedes Dorns bei Anwendung einer definierten Mindesikraf darauf in Richtung des Basistells so weit verschiebbar ist, dass die Spiize
des Dorms freilegt und einen eiwalgen Angreifer verletzen kann, bs X
Wie der Erfinder bei der Anfertigung der ersten Prototypen der vorliegenden Erfindung Dereits in der Praxis feststellen konnte, bietet die vorllegende Erfindung nicht nur den gewünschten Schutz gegen Anaorife durch Raubiliere oder bissige Hunde durch die Freiiegung der jeweiligen Domen bei Anwendung der definierten Mindestkraf auf ein oder mehrere Schulzeilemente, ZB. im Falls eines zuballenden Raubliers, sonder schützt aufgrund der Gegenwart der Schutzelemente auch gegen undeabsichtigte Verletzungen, z.B. Anlegen der Schutzvorfichtung oder wenn mehrere so geschützte Nutztiere zusammen aus dem Stall auf die Weide oder zurück gelrieben werden ader
friedliche Munde beim Spiel seitlich aneinanderstoßen,
Das Material der Domaen und Seile ist ab50esehen vor dem Umstand, dass Selle genereif entweder aus Natur oder Kunstfaserm oder aus Drähten bestehen, nicht speziell
eingeschränkt, So können die Damen beispielsweise aus Metall, aus Holz oder auch
Be
A
Seile und Sruchtesligkeit der Dornen Dei Ausübung von Zug oder Druck gegeben ist.
in manchen sehr einfach herzustellenden bevarzugien Ausführungsformen der gegenständlichen Schutzvorrichtung bestehen die Seile aus Metalldrähten, und zumindest die Basisteile der Domen, die mit zumindest zwei Metialldrähten verbunden sind, aber gegebenenfalls auch die Spitzentelle, bestehen ebenfalls aus Metall und sind mit den Metalldrähten besonders bevorzugt durch Verschweißen verbunden, Dies ermöglicht sine schr feste Verbindung zwischen den Domen und den Metallseilen, die beispielsweise deutlich siahller ist als beispielsweise im Falle von Verkleben, was prinzipiell zumindest zwei Seile besonders bevarzuct In einer Zbene, und die Rasisteile der Dornen sind auf die Metaldrähte der Seile aufgeschweißt und bilden auf diese Weise sowohl eine feste Verbindung mi den Selen, aber auch zwischen den Sallen, die über die Sasisteile miteinander fest verbunden sind. Zusätzlich können auch die Seile in nerhalt der Ebene miteinander verschweißt sein, um noch stabllere Verbindungen zu
bildern,
Kine ebenfalls viel stabilere Verbindung zwischen den Dornen und den Seilen bieten nach bevarzucgtiere alternative Ausführungsformen der erfändungsgemäßen Schutzvarrichtung, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die zumindest zwei Seile jeweils durch einen im Basistell der Dormen vorgesehenen Kanal hindurch verlaufen, wobel
der Durchmesser der Kanäle jenen der Seile nur so geringfügig übersteigt, dass dazwischen eine reibschlüssige Verbindung hersteilbar ist! und/oder
jeweilige Dorns fest verbhundener Oberteil und ein am Körper des Trägers im Wesent-
lichen eng anliegender Unterteil jedes Hasisteils Ksbar miteinander verbunden sind, wobei die Kankle auf gleicher Höhe vorgesehen sind und die Trennebenes auf halber Höhe der Kanäle legt, um im gefrennten Zustand die Balls in die Kanäle einlegen zu können, wobei der Durchmesser zumindest einer der beiden Öffnungen jedes Kanals
jenen der Seile geningfüglg unterschreitet, so dass beim Verbinden des Oberteils und
Sallean herstaflhar ist,
Zusätzlich könnten die Selle bei der Herstellung der Schutzvorrichfung natürlich auch noch mit den Innenfächen der Kanäle verklebt werden, was aber nicht zu bevorzugen ist, da die oben beschriebenen Ausführungsformen ohne Klebstoff den Vorteil bieten, dass die Verbindung zwischen den Sellen nicht nur sehr einfach hersteilbar ist, nämlich mittels Mindurchfädeln der Seile durch die Kanäle In Varlarıte 3. bei der die Rasistelle auch einstückig sein können, bzw. Einlegen in den Unterteil ledes Basisteils der Dornen, bevor dieser mit dem Obertall verbunden wird, in Variante I}, wodurch die Ver-
bindungen zwischen Dornen und Seilen auch wieder sehr reiafy einfach läsbar sind,
Allerdings können auch In Varlante 3 der obigen Ausführungsformen die Basisteile
zweitellig ausgeführt sein, Ober und Unterteit brauchen aber nicht vonenander gefrennf zu werden, um die Seile durch die Kanäle zu fädeln, obwohl dies angesichts der reibschlüssigen Verbindung dennoch zu empfehlen Ist, Der Reibschluss kann mitunter durch eine Strukturierung der Innenflächen der Kanäle, z.B. durch Aufrauen oder Rffein, noch verstärkt werden, wodurch aber ein Einfädeln der Selle In die Kandle er
schwert wird.
Darüber hinaus ist ein Reibschluss zwischen Dormen und Sellen in Varlante 8} nicht erforderlich, da durch den Formschluss, der aus dem etwas geringeren Üurchmesser zumindest einer der beiden Öffnungen jedes Kanals als jener Seile resultiert, ein Ver-
rutschen der Dormen entlang der Seile ohnehin. praktisch ausgeschlossen ist. Dafür
kann — in Abhängigkeit vom Material und von der Druckfestigkeit dar Seile — sin Durchmesserunferschied von mehreren Zehntelmilimetern, einem halben oder einem ganzen Milümeter mitunter völlig ausreichen, Sei Verwendung van relativ dicken Sellen mit Durchmessern von mehreren Millimetern oder einem Zentimeter oder darüber, wird der Durchmesser zumindest einer Öffnung der Kanäle jedoch vorzugsweise zumindest um einen ganzen Millimeter kleiner gewählt werden, Generell sind jecach die Durch messer der Selle und der Kanäle sowie die Dimensionen der Damen nicht speziell
eingeschränkt, worauf später nach näher eingegangen Wird.
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der verhaken oder verflechten Können,
Die lösbare Verbindung zwischen dem Obertell und dem Unterteil jedes Basistels ist gemaß vorliegender Erfindung vorzugsweise eine Schraubverbindung oder eine Schnagpaverhindung über einen Schnapphaken, insbesondere eine Schnappverbindung mit einem auf Zug ader Druck Gsbaren Schnapphaken, um die Verbindung rasch und einfach Kisen zu können, z.B, mittels eines Druckknopfs, Ger bei Betätigung den
Schnagphaken aus der Schnappverbindung öst,
Sind in der erfindungsgemäßen Vorrichtung nur leweils zwei Seile mit jeweils einem Sasistall der Damen verbunden, können diese entweder parallel verlaufen, wodurch sozusagen "Kelten" aus is zwei paralleları Selen gebildet werden, die In vorzugsweise regelmäßigen Abständen von einem Basistell zusammengehalten werden, Die Rasis der Vorrichtung wird In solchen Ausführungsformen dadurch gebildet, dass aine Vielzahl solcher Ketten mieinander "verfiachten” wird, also jeweils eine Kette zwischen den beiden Seilen anderer Ketten hindurchgeführt wird — und das vorzugsweise Im rechten Winkel, um gewissermaßen ein Netz” zu bilden, das die Basis der Vorrichtung darstellt, Saiche Ausführungsformen sind jedach gemäß vorliegender Erfindung nicht zu bevorzugen, da ohne zusätzliche Verbindungen zwischen den Sellen, z.8. durch Orahlbinder oder Scheffen, nur eine unzureichende Sicherung gegen Verrutschen be-
steht, selbst wenn die Vorrichtung sehr eng am Körner des Trägers befestigt wird,
Leizteres kann jedoch für den Träger unangenehm sein, da speziell an den Kreuzungspunkten der Selle ein gewissen Druck auf die Haut ausgeübt wird, Darüber hir
aus ist die Herstellung solcher "Netze” relativ aufwändig.
„AB
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Nach bevorzugter sind daher Ausführungsformen, bei denen &in Basietell der Dormne Zwar mit nur jeweils zwei Seilen verbunden Ist, die beiden Seile jedoch danach zu verschiedenen Rasistellen weiterführen, Auf diese Weise können alle Seile in einer Ebens — insbesondere in Winkeln von etwa 120° zueinander — verlaufen und so eine deutlich stabilere und einfacher herzustellende Basis bilden, mit dar Druckpunkte auf
der Maut des Trägers verhindern werden,
in besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sind In den Basistelen der Normen jeweils drei Kanäle vorgesehen und ist jedes Basistall mit drei hindurch verlaufenden Sellen verbunden, wobel die Kanäle noch bevorzugter wiederum jeweils in einem Winkel von 120° zueinander durch das Basistell verlaufen, Dies erhöht die Stabilität der Vorrichtung und vereinfacht Ihre Herstellung noch weiter, Wird die erÄnJungsgemäße Vorrichtung relativ eng am Körper anllagend befestigt, 7,8. festgezurt und verhakt, so sorgen speziell bei solchen bevorzugten Ausführungsformen die auf die drei Seile ausgeaühten Zugkräfte für eine hohe Positionsstiabilltät der einzelnen Doar-
SEN
Unabhängig davon, ob die Rasistelle ein- oder zweitellig ausgeführt und In Jetzterem Fall voneinander Bshar sind, bestehen In bevorzugten Ausführungsformen sowohl die Basisteile, zumindest die Oberteile bei zweitelliger Ausführung, vorzugsweise aber die Ober und Unterteile, als auch die Spitzenteile jeweils aus Metall oder aus Manplastik
und sind miteinander einstückig verbunden, d.h, verschweißt ader eintelllg geformt,
z,2, gegossen, wüdurch ihre Stabilität gegenüber alternativen Ausführungsformen,
zB. aus Holz, das bei Einwirkung eines äußeren Drucks eher brechen oder aplitterm karın, deutlich erhöht ist,
Kin wesentlicher Bastanctell der erÄndungsgemäßen Vorrichtung sind natürlich die Schutzelemente, weiche die Spitze abdecken und In Richtung des Rasisteils var schlebbar sein müssen, wenn die definierte Mindesikraft darauf ausgeübt wird, um die Soltzen der Domen freizulegen, Dafür kommen ofinziplelt verschledenste Rauteile aus einer Vielzahl von Materialien und mit den unterschiedlichsten Formen in Frage, wei
che die Spitze bedecken können, So können beispielsweise Kugeln, Würfel oder der
fo
ger erseizt werden,
In bevorzucfen Ausführungsformen ist jedes Schutzelement ein auf die Spiize das je weillgen Spitzenteils aufgestecktes, abgerundetleas und vorzugsweise kugelförmiges Kunsistoffteali, da diese recht einfach und kostengünstig herstellhar sind, Der Kunststoff weist dabei Wiederum vorzugsweise eine solche Fasfigkeit auf, dass bei Anwendung
der definierten Mindastkraft das Schutzelement von der Sultze durchbahrt wird,
in noch bevorzugteren Ausführungsfarmen der Vorrichtung umfasst das Kunststoff Schutzelement jedach eine zentrale zylindrische Bohrung mit einem solchen Dürch« Messer, dass das kanksch Zulaufende Saltzentell ohne Kraftaufwand nur so weil in die Bahrung esinführbar ist, dass die Spifze nicht aus der Sahrung des Kunststoffteils her ausragt, wobel der Kuhststoff entweder! 1} eine solche Elastizität aufweist, dass bei der
Anwendung der Mindestkraft das Schutzeilament um einen solchen Setrag weiter In
Nichtung des Basisteiis verschiebbar, z.8. komprimlerbar, ist, dass die Spitze freigetegt wird; oder 8} eine solche Festigkeit außweist, dass bei der Anwendung der Mindesikraft das Schutzelement bricht und dadurch die Spitze freigelagt wire, Im Falle der Varnante D sind die Schulzelementis nach einem entsprechenden Angriff auf den Träger wiederverwendbar, da sie entweder direkt nach Beendigung der Kraftausübung darauf elastisch zurückfederm, worauf später nach näher eingegangen wird, oder einfach nur wieder in Richtung der Spize gezogen zu werden brauchen, solange auf
grund Ihrer Elastizität sich die Bohrung beim Ziehen wieder In einem solchen Ausmaß
nach außen abdeckt,
Der für die Schutzelamente sinseizbaren Kunststoffe sind In diesen Ausführungsformen lediglich in Bezug auf Ihre mechanischen Kigenschaflen eingeschränkt, also die Klastiztät oder Festigkeit bzw. Spröde, wofür allerdings eine große Bandbreite verschiedener Kunststoffe oder Kunststoffglands In Frage kommt, Weiters spielt natürlich auch die Oberfächenbeschaffenheit, d.h. Glätte bzw. Rauilgkeit, eine Rolle, da im Falle des Vorliegens einer reibschlüssigen Verbindung zwischen dem Schutzelement und dem Spitzentel! ein häherer Kraftaufwand zum Verschieben erforderlich ist. Generell kommen zur Bereitstellung siner speziellen Elastizität der Kunststoffteile jegliche Elastormere In Frage, die bei Anwendung der definierten Mindestkraft sich so weil dehnen oder komprimiert werden, dass das Schutzelernent entsprechend weit verschiebbar ist. Einschlägige Fachleute werden problemias In der Lage, auf Basis Ihres allgeme} nen Fachwissens mittels: Routinesexpernimenten geeignete Kunststoffe auszuwählen, weiche die gewünschten mechanischen Eigenschaften aufweisen und folglich entspre-
chendes Verhalten zeigen,
Der Wart der definierten Mindestikrafi, die ausgeübt werden muss, um die Saltzen der Dorme freizulegen, hängt maßgeblich von den potenziellen ÄAngreffem ab, also vor allem vom Raubtier, gegen das ein Träger der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung
geschützt werden sch.
Allgemein sollten die Schutzelemente vorzugsweise aret bei Anwendung einer äußeren Kraft von mehr als 20 oder 30 N verschiebbar sein, noch bevorzugter erst bei einer Kraft von zumindest 50 N oder zumindest 100 N. Diese Werte beruhen auf dam Um stand, dass die von Menschen erzeugbare Fingerdruckkraft zwischen Daumen und Zeigefinger für gesunde erwachsene Männer maximal 80 N und für Frauen maximal 55 N beträgt (Quelle: Aaturcharmazlie.de), Für rund 1 om® Fläche zwischen den SpHzen von Daumen und Zeigefinger entsprechen diese Kraftwerte Drücken von etwa 80 bzw. 55 Mom, d.h. etwa 800 bzw. 550 kPa Auf diese Weise wird In bevorzugten AUS-
führungsfommen der Srändung gänzlich vermieden, dass Menschen die ausreichende
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ausgeschlassen,
Die statische Beifikraft der Kiefer von Raublieren, wort die von der Zahngeomeltrie unabhängige Geißkraflt zwischen den Kiefern {d,h, nicht an der Fangzahnspfize a8messen) gemeint ist, beträgt für Katzen (Haus- oder Wildkatzen) 56 N, fürLuchse 98 N und für Wölfe rund SOC N (Quelle: Verein CHWOLF: chwolfora)}. Bei entsprechender Wahl der Verschiebbarkeit der Schülzelemente In Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs durch ein bestimmtes Raublier können somit gleichzeitig einerseits die Wirkung der Erfindung, &.h. die Verletzung des zubeißenden Andreifers, aarantiert und anderseits Verletzungen von mA dem Kleidungsstück geschützten Hausoder Nutzlieren oder der dan Tieren die Schulzkleidungsstücke anlegenden Menschen
BUusgeschlossen werden,
Die Dimensionen der Komponenten der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung sind, wie bereits erwähnt, nicht speziel eingeschränkt und hängen maßgeblich vom Träger der Vorrichtung, d.h. vorallem vom zu schützenden Tier, sowie vom bolenzlellen Ars greffer, alsc insbesandere dem jeweiligen Raublier ab, wobei jedach ein möglichst
breiter Schulzbereich zu Bevorzugen isl.
in bevorzugten Ausführungsformen weisen die Dormen der erfindungsgemäßen Varrichtung eine Gesamtlänge, vom Boden der Basistelle bis zur Spitze der Spitzenteile, von 2 bis 8 om, vorzugsweise von 3 bis 5 om, auf, Diese Werte sind vor allem auf die Länge der Fangzähne das jeweiligen Raubiiears bezogen. Die Länge der Domen solle
Vorzugsweise zumindest etwa dieselbe sein, damit ein zubeaißender Angreifer Verlat.
zungen erleidet, bevar salne Fangzähne die Hauf des Trägers verletzen können, nachdem er das Schutzelement beim Zubeiken ausreichend weit verschoben und die Spitze freigelegt hat, So kann bei Wöllen die Fangzahnlänge beispielsweise his zu siwa 6
om betragen, bei Wildkatzen hingegen nur rund 1 om, Cie Länge der Fangzähne an-
{0 -
schen.
Cie Rasisteile der Dornen können In bevorzugten Ausführungsformen im Wesentlichen die Form eines abgerundeten Flachzylinders mit einer Hähe von 0,5 bis 41,5 om, var zugsweise eiwa 1 om, und einem Durchmesser von f bis 5 om, vorzugsweise 2 his 3 om, aufweisen, wobei dementsprechend die Spitzentelle an der Basis, d.h. der Verbindung zum jeweiligen Rasistell einen Durchmesser von eiwa 0,5 om aufweisen können. in solchen bevorzugten Ausführungsformen sind die Schutzeiemente leweils kugelfärmige Kunststofielle mit einem Durchmesser van 0,5 bis 1 om, die gegebenenfalls eine
Bohrung mit einem Durchmesser von 2 bis 3 mm aufweisen,
Auch die Abstände zwischen den Dornen sind nicht speziell eingeschränkt und hängen wiederum maßgeblich vom potenziellen Angreifer, von der Gräße und Form das schützenden Körperteils sowie von den Olmensionen der Seile und der Domen selbst ab, Sa können die Dornen der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung beispielsweise zwischen eiwa 5 mm und 5 om auseinander legen, In bevarzugten Ausführungsformen betragen die Abstände jedoch zwischen eiwa Tom und 3 om und in noch Bevorzug-
teren Ausführungsformnen zwischen Tom und 2 om,
In den meisten bevorzugten Ausführungsformen bestehen die Selle aus Kunst ader Naturfaserm, was im Minblick auf das Gewicht der Vorrichtung, aber auch auf dan Kör-
Derkontakt mit dem jeweiligen Träger von Vorteil ist, da Metallseile eher die Haut reizen
können, Entsprechend den obigen bevarzugten Ausführungsformen und Dimensionen der Damen weisen die Selle vorzugsweise einen Durchmesser von etwa 2 bis 5 mm, nach bevarzugtier eiwa 3 mm, auf, Diese Werte bieten einen guten Kompromiss zwi-
schen der Zug- und Reiflfesiigkeit, dem Gewicht und den Kasten der Seile,
Die Auswahl des Materials der Seile jet erfindungsgemäß nicht speziell eingeschränkt und hängt von den eben genannten Faktoren sowie von der Hautverträglichkeit ab, zudem keine übermäßige Reibung an der Haut oder am Fell zeigen, Sevorzugt werden
teilig ausgeführt sind und ein formachlüssige Verbindung zu den Sellen hergestellt ist.
Ebenfalls nicht speziell eingeschränkt ist die Art und Weise, wie die erfindungsgemäße Schutzyorrichtung am Kürper das Trägers befestigt wird, Sa können etwa die Selle an den Enden mit Gurten oder Riemen mit Kiettverschlüssen versehen sein, die nach der Umwickein das Körperieils des Trägers, ZR. des Rumpfes eines Nutztieres, miteinander in. Eingriff gebracht werden und eine Kleitverbindung bilden, Altamallv oder Zu sätzlich dazu künnern auch die Dormen, insbesundere die Sasistele der Damen, mit Haken, z.8. auch Karabinerhaken, versehen sein, die mit einem oder mehreren der
Seile verbunden werden, um die Vorrichtung am Träger zu fixieren.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand einer besonders bevörzugien Ausführungsform näher beschrieben, die freilich nur zu Mustrationszwecken angeführt wird und die Erfindung In keiner Weise einschränken soH. Details dieser Ausführungsform sind auch mehreren Figuren zu entnehmen, die Folgendes darstellerı
Fig. 1 zeigt ein Foto der eingangs erwähnten HausBerschutlzweste van CovoleVest;
Fig, 2 zeigt ein Foto eines Profoivos der eründungsgemäßen Schutzvorrichtung, jedach nach ohne Schutzelemente an den Spitzen der Damen;
Fig. 3 zeigt mehrere vergrößerte Ansichten eines vollständigen, sxemplarischen erfindungsgemäß bevorzugten. Doms; und
Fig, 4 zeigt eine schematische Draufsicht auf eine bevorzugte Anordnung der
Doreen nach dem Anlegen der Vorrichtung, jedoch ohne Seile,
BEISPIEL
Wis zuvor erwähnt hat der Eründer bereits erste Prototypen einer besonders bevarn-
zuagten Ausführungsform der Schulzvarrichtung der gegenständlichen Erfindung anae-
fertigt, wovon einer auf dem In Fiq. 2 gezeigten Foto abgebildet ist,
Er AD
unvollständigen Zustand,
Klar erkennbar Ist freilich der Umstand, dass die am Rand der Basis {im Bild links) gelegenen Dornen 7 jeweils einen Haken 1Ah umfassen, mittels dessen sie nach der Anlegen der Vorrichtung, was beispielsweise durch Umwickeln des Rumpfes eines Haus- oder Nutztieres und anschlieRendes Festzurran erfolgen kann, mit einem Sell 2A durch Verhaken verbunden wenden künnen, um die Vorrichtung um Körper des
Trägers zu fxieren
Weiters ist dem Foto andeuiungsweise Zu entnehmen, dass sowohl die Dormen 1 als auch die Seile ZA aus Kunststoff bestehen, wohbel as sich im Falle der Seile beispiels. weise um Kunstfasem aus Palaroaylarn, Folyestem, Nyloarı oder Aramid oder auch aus Gummi handealıı kann, Im vorliegenden Fall kamen elastische Gummiseile ("Ex panderseit”, 3 mm Qurchmesser, Z20-m-Spule, erhältlich von Abma Cord) zum Einsatz, die aus einer Seele aus gefloachtenen Gurmifäden und seinem Flechtmantel aus Paly« estergarn aufgebauf sind, wie sie beispielsweise auch zum Krafttraining verwendet werden, Diese bieten aufgrund ihrer Elastizität den Vorteil einer hohen Reißfestigkeit
und vereinfachen das Anlegen der Vorrichtung, vorallem im Falle von zu schützenden
Nutztieren, Außerdem weisen sie, wie die Mehrzahl der Kunsfaserseile, eine ausraichende Glätte auf, um Reibung an der Haut oder am Fell des Trägers möglichst zu vermeiden,
Die Dormen bestehen bei dieser in Fic. 2 gezeigten Ausführungsform der Erfindung
ebenfalls aus Kunststoff, allerdings aus einem stabilen Martplastik, um Srüche bei Ein-
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nes "Fuse 1-S5L85-3D-Druckers aus "Grey Nylon 12“-Pulver (beides im Mandel vorı der Formiabs GmbH erhältlich) gefertigt, einem Material, das sich durch hahe Festigkeit. und Härte sowie geringe Wasserabsorpfion und Dichte und folglich auch ein geringes Gewicht auszeichnet, Die (in Fig, 2 nicht dargestellten) Schutzelemente wurden aus thermmoplastischen Polyvurethan- (TPü- Filamenten (Mandelsname: PolyFiex’M TRUO5, von Polymakern) SO-gedruckt, einer Material, das durch hohe Flexibilität und Elastizität gekennzeichnet ist. Freilich ist die Erfindung, wie bereits zuvor erwähnt, nicht auf diese Materialien eingeschränkt, sondern Ihre Auswahl hängt In hohem Maße
an dem Zu schützenden Träger und dem ootenzieilen Angreifer ab.
in den Fig, 34-0 ist einer der im Profoiyp verwendeten Dormen 1 mittels schemalischer Zeichnungen detailliert im Maßstab 2:1 vergrößert dargestellt — und zwar eweils mit dem Schutzelement 10, Dabei ist die in der Mitte von Fig. 35 gelegene Darstellung eine Seitenansicht aines Doors, darunter fndet sich eine Draufsicht auf den Darm und darüber eine Unteransicht, Fig, 2A ist eine Schnittansicht durch die Ebene A-A von Fig. 38 und um 90° nach Inks gedreht, und Fig, 30 ist eine Seitenansicht des um 90° nach rechts gedrehten. Doms aus Fig, 38, worunter eine Schnittansicht durch die Ebene 8-3 als Draufsicht abgebildet ist, Darüber hinaus sind die im Protigivo verwen.
deten Maße angegeben,
Wie aus den Zeichnungen in Fig, 3 ouf zu erkennen ist, wurden als Schutzelemente 1C aus den oben genannten TRU-Fiamenten mittels 30-Druck kugelfürmige Aufsätze mit einer zentralen zylindrischen Soahrung hergastellt, deren Durchmesser mif jenem der Spizentalle 18 genau abgestimmt wurde, Diese Abstimmung erfalgte In solcher Weise, dass jedes Schutzelement TO — aufgrund seiner FiexibiHät und Elastizität und
der daraus resulierenden Komprimierbarkeit — insofern in Richtung des Basistells 1A
verschiebbar ist, als im Falle der Anwendung der zuvor definierten Mindestkraft darauf der die Spitze umgebende und abdeckende {in der Zeichnung der "obere”) Abschnitt
nach unten gedrückt und die Kugellorm somit zusammengedrückt wird, wodurch die
AA
Aufgrund einer Einschnürung 186 des Spitzenteils knapp oberhalb des unteren Endes der zyäindrnischen Schrung 1ObL wird im Fall der Kraftausübung das Schutlzelement 1C in diese Einschnürung 18Re hineingedrückt, wodurch ein Verschieben des gesamten kugelörmigen Kunststofftells (In der Zeichnung "nach unten") in Richtung des Basisteils 1A verhindert wird, Sobald die Krafteinwirkung endet oder zumindest unter die definierte Mindestikraft fällt, federt das Schutzelemant 10 alastisch In seine Ausgangsposition zurück, was einen deutlichen Vorteil gegenüber Ausführungsformen darstellt, die bei Krafteinwirkung brechen und ersetzt werden müssen, Wie bereiis erwähnt, müssen zu diesem Zweck die Dimensionen des Soltzenteils 18 und des Schutzeiements TO samt Schrung TCL und insbesondere das Material des Kugelaufsalzeas enisprechend der erforderlichen mechanischen Eigenschaften ausgewählt wer den, Ein einschlägiger Fachmann auf dem Gebiet der Kunststoffchemie ist freilich ahne Weiteres in der Lage, geeignete Bedingungen ohne übermäßiges Exnerimentieren mittels Roufneversuchen zu ermitteln, die angesichts des rasch durchführbaren SD Druckverfahrens zur Herstellung der Dormenbauteile mit relativ geringem Aufwand
vonstatten gehen,
Aus den Fig. 34-0 und speziell aus der Darstellung in Fig, 3A jet weiters zu entnehmen, dass das Dasistell TA der Dornen erfindungsgemäß bevorzugt zweitellig ausgeführt ist: Der mil dem Spizentel 18 einstückig verbundene Oberteil TAo des Basistells 1A und dessen Unterteil TAu sind miteinander über einen Schnanphaken TAs fast varbunden, diese Verbindung kann jedach mittels Betätigung des Druckknopfs 1Ad gelöst
werden, wodurch dar Oberteil 1Ao vom Unterteil 1Au getrennt werden kann, Dies en folgt im Wesentlichen entlang der In Fig. 3C angedeuteten Rbene B-B8, die — wie spezielt in Fig, SB zu erkennen ist = auf halber Höhe quer durch die im Basisteil 1A vorgesehenen zyändrischen Kanäle TAK verläuft, In der Draufsicht von Fig, 3C ist besonders gut zu erkennen, dass jeder Dom drei Kanäle 1AK umfasst, die jeweils um 120° zueb nander versetzt sind, In den Sekenansichten des Doms in den Fig, 38 und 30 ist mit
teils der doppelten Darstellung der Kanalöffnungen angedeutet, dass sowohl die Bin-
wer
«15
nals Innerhalb des Rasistells geringfügig verenat sind,
Wie oben erwähnt wurmien Seile 2a mit einem Durchmesser von 3 mm zur Herstellung der Vorrichtung verwendet, und wie aus der Angabe in der Schnittansicht in Fig. IC hervorgeht, entspricht das such dem Durchmesser der Kandle 1Ak (wabel generell in Fig, 3 alle Maße in Millimetern angegeben sind), Durch die geringfügige Verengung der Kanalöffnungen, die nur 0,& mm Im Durchmesser ausmacht, wird nichtsdestoliroiz eine formschlüssige Verbindung mit den drei Seilen hergestellt, wodurch die Dornen
gegen Verrutschen entlang der Seile gesichert sind. Wie Fig, 3 ebenfalls zu entneh-
>
es
men weisen die Dornen die folgenden Maße auf: Gesamthöhe: 31,5 mm; maximaler Durchmesser der Basistelle TA: 17 mm; Durchmesser der kugeförmigen Schutzelemente 10: 5 mm; Durchmesser der Rohrung 1CR {in Fig, 3 nicht explizit angegeben)
3 mm Durchmesser der drei zylindrischen Kanäle: 3 mm.
In Fig. 4 sind eine Draufsicht und (im Bild: darüber) eine Seitenansicht der Anordnung der Dornen 1 dargestelk, wie sie bei dem auf der Fotografie in Fig, £ gezeigten Profotys zum Einsatz kam, Die Domen 1 sind in regelmäßigen Abständen von 20 mm so angeordnet, dass jeweils drei Dormenmitteipunkte ein gleichseltiges Dreieck bilden. Die Se tenansicht entsoricht jeweils jener von Fig, 30, so dass einer der drei Kanäle, nämlie
jeweils der in den Seitenansichten von Fig, 3C und 4 kreisrund dargestellte Iinke Kanal (während die beiden übrigen Kanäle in diesen Seitenansichten jeweils gerspektivisch als oval dargestelf sind) auf einer gedachten Geraden aller In Fig, 4 untereinander
positionieren Dornen legt,
Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass der Profoiyp In der Fotografie von Fig, 2 gegenüber der in Fig. 4 gezeigten Anordnung der Domen um 75-80° im Uhrzeigersinn verdreht aufgenommen wurde, was bedaulet, dass die Geraden, auf der die Darnen legen, nicht wie In Fig, 4 gezeigt senkrecht, sondern in der Fotografie Näherungswalse
wasagrecht verlaufen.
„AB
& beiden anderen Selle 2A zwangsläufig auf Ihren Wegen zu den jeweils nächsten Dormen,
Freilich ist ss gemäß vorliegender Erfindung auch möglich, die Seile so durch die Dornen zu führen, dass sie allesarnd In einer Ebene zu liegen kommen, 2.5. bei Verwerdung nur zweier Selle pro Darm ader, auch im Falle von jeweils drei Selen oro Dar, bei einer solchen Anordnung der Dormen, bei denen diese von Äinks nach rechts und von oben nach unten jeweils um einen bestimmten Winkel verdreht angeordnel wer den, was jeweils die Bildung von Druckstellen auf der Naut oder dem Fall des Trägers
aufgrund der Überschneidungen der Selle verhindern kann.
Jedenfalls stellt die vorlegende Erfindung auch In einfachen Ausführungsformen eine am Körper anlegbare Schulzvornichtung für Tiere oder Menschen gegen Angriffe, Insbesondere durch Raubliere oder hissige Hunde, bereit, mit der unbeabsichtigte Verletzungen praktisch ausgeschlossen sind und die auf sehr kostengünstige Weise har stelibar ist.
AT
Claims (2)
- 4, Schutzvorrichtung für Menschen- oder Tierkörper, die dazu ausgefegt Ist, zumindest einen. Körperteit des Trägers zumindest teilweise abzudecken und gegen Schlag- üder Bissverleizungen durch einen Angreifer zu schützen, und die sine Viel zahl von soitzen Stacheln oder Dormen {1} umfasst, die an einer am Körber das Trägers im Wesentlichen eng anliegenden Sasls (2) befestigt sind und sich vom Körper weg erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dassa) die Dornen (1) jeweils ein mit der Basis (2) verbundenes Basistell (1A), ein damit fast verbundenes, kanisch zu einer Spitze zulaufendes Spitzenteil (18), sowie ein die Spilze abdackendes, In Richiung des Rasisieils (14) verschliebbares Schutzelement (10) umfassen;b) die Basis (2) eine Vielzahl von aus Natur oder Kunsfasem oder aus Drählen bestehenden Seien (2A) umfasst und das Basistell (1A) Jeder der Domen (1) mit jeweils zumindest zwei der Vielzahl von Seilen (2A) verbunden ist, so dass die Basistelle {1A} aller Domen {1} zusammen mit der Vielzahl von Seilen (2A} die Basis (2) bilden; undc) das Schutzelement (10) an der Spitze jedes Doms (1) bei Anwendung einer definierten Mindesikraft darauf In Richtung des Basistells {TA} sa weit verschiebbar ist,dass die Spize des Doms (1) freiliegt und einen etwaigen Angreifer verletzen kann.
- 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile (2A) aus Metalldrähten bestehen und die Rasistelle (1A) der Domen (1) ebenfalls ausMeiall bestehen und mit den Saillen (2A) durch Verschweißen verbunden sind.3. Schulzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumire dest zwei Seile (2A) jowells durch einen im Basistell (1A) der Damen (1} vorgesehenen Kanal (TAK) hindurch verlaufen, wobei) der Durchmesser der Kanäle (TAK) jenen der Seile (2A} nur so geringfügig übersteigt, dass dazwischen eine reibschlüssige Verbindung herstellbar ist; und/oder HD) die Basistelle (TA) zweitellig ausgeführt sind, wabel jeweils ein mit dem Spitzenteil (15} des jeweilige Doms {1} fest verbundener Oberteil (TAo)} und ein am Körperdes Trägers im Wesentlichen eng anliegender Unterteil (TAu) jedes Basistels (1A)«49zumiralest zwei Sellen (2A) herstellbar ist,&, Schutlzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die KGsbhare Verbindung zwischen dem Oberteil (TA) und dem Unterteil (1Au) Jedes Sasistiells {TA} eine Schraubverbindung oder sine Schnapoverbindung über einen Schnapphakern (1As} ist,5, Schutzvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass In dan Basistellen (1A) jeweils drei Kanäle {TAK} vorgesehen sind und jedes Basisteil (1A) mit drei hindurch verlaufenden Seflen (2A) verbunden ist, wobel die Kanäle vor Zugsweise jeweils In einem Winkel von 120° zueinander durch das Basistell (1A) ver-Iaufen.8. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisteile {TA} und die Spitzentelle (18) jeweils aus Metall oder aus Hark olastik bestehen und miteinander einsiückig verbunden, d.h. verschweißt ader eintelliggeformt, z.B. gegossen, sind.ft. Schutzvorrnichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schutzelemen! {TC} ein auf die Soitze des jeweiligen Spitzenteils (18) aufgestecktes, abgerundestes, vorzugsweise kugefärmiges, Kunststofteil ist.8, Schutzvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff eine solche Festigkeit aufweist, dass bei Anwendung der definierten Mindesikraft das Schutlzelement (10) von der Spitze durchbohrt wird,9 Schutzvortichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dasSchulzelement (10} sine zentrale zylindrische Bahrung {(1C5)} mi einem soichenSnÜ eine solche Elastizität aufweist, dass hei der Anwendung der Mindestkraft das_.Schutzelement (10) um einen solchen Betrag weiter in Richtung des Basisteils (1A) verschiebbar ist, dass die Spitze freigelegt wird; adear 8} eins solohe Festigkelt aufweist, dass bei der Anwendung der Mindestkraftdas Schutzelement (TO) bricht und dadurch die Spitze freigelegt wird,10. Schutzvorrtichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dassa) die definierte Mindestkraft eine Kraft von zumindest 20 N, zumindest 30 N, zumindest 50 N oder zumindest 100 N ist; und/oder5) die Dornen {1} eine Gesamtänge, vom Baden der Basistelle {1A} bis zur Spitze dar Spiizentelle (18), von 2 bis 8 om, vorzugsweise 3 bis 5 cm, aufweisen; und/oder5) die Basistele (1A) im Wesentlichen die Form eines abgerundeten Fiachzylinders mit einer Höhe von 0,5 bis 1,5 om, vorzugsweise etwa Tom, und einem Durchmesser yon 1 bis S om, vorzugsweise 2 bis 3 om, aufweisen; und/aderad} die Spitzentelle (19) bei der Verbindung zum jeweiligen Sasistell (1A} einen Durchmesser von etwa 0,5 om aufweisen; und/odere} die Schulzelementa (TC) jeweils kugellörmige Kunststoffteile mit einem Durch. messer von 0,5 bis 1 om sind, die gegebenenfalls eine Bohrung (1Cb} mit einemurchmesser von 2 bis 3 mm aufweisen; und/oder 1 die Seile (2A) aus Natur- oder Kunsfaserm bestehen und einen Durchmesser von2 bis & mm, vorzugsweise etwa 3 mm, aufweisen.Wien, am 5. Novambar 2024 Rudolf Schaubach„vertreten durch: Xn- $ N > EEE TT \ X x0 x \edädo! & Ellmayer KKPatentanwaltskanzleiSi Sn21/25 !
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| AT (1) | AT527735B1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE905234C (de) * | 1952-10-19 | 1954-03-01 | Reinhard Liebelt | Handschuh mit Selbstschutzeinrichtung |
| US4833729A (en) * | 1985-03-13 | 1989-05-30 | Fox Nelson C | Shark protector suit |
| DE29600757U1 (de) * | 1996-01-17 | 1996-05-23 | Geiser, Marianne, 78467 Konstanz | Gerät zur Abwehr bei Diebstahl und Gewalteinwirkung |
| US20110099847A1 (en) * | 2009-11-05 | 2011-05-05 | Pedro Eduardo Koe-Krompecher | Temporary Removable Sole with Removable Cleats |
| EP3827691A1 (de) * | 2019-12-01 | 2021-06-02 | Kahtoola, Inc. | Bodenhaftungsvorrichtung für einen schuh und verfahren zur verwendung derselben |
-
2024
- 2024-11-05 AT ATA162/2024A patent/AT527735B1/de active
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| Publication number | Publication date |
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| AT527735B1 (de) | 2025-06-15 |
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