AT527802B1 - Duftelement für ein reinigungsgerät - Google Patents

Duftelement für ein reinigungsgerät

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AT527802B1
AT527802B1 ATA163/2024A AT1632024A AT527802B1 AT 527802 B1 AT527802 B1 AT 527802B1 AT 1632024 A AT1632024 A AT 1632024A AT 527802 B1 AT527802 B1 AT 527802B1
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Abstract

Duftelement für ein Reinigungsgerät (1), insbesondere für einen Staubsauger, wobei das Duftelement im Bereich mindestens eines Luftauslasses (6) des Reinigungsgerätes (1) anordnenbar ist und von einem Luftstrom (14) des Reinigungsgerätes (1) beaufschlagbar ist, wobei das Duftelement mindestens eine Luftöffnung (13) aufweist, durch welche der Luftstrom (14) durchströmt und dadurch ein Duftstoff an die Umgebung abgibt, wobei das Duftelement ein Duftclip (7) ist, welcher als Spritzgussteil ausgebildet ist und aus einem duftenden Kunststoff oder duftenden Polymer besteht.

Description

Beschreibung
DUFTELEMENT FÜR EIN REINIGUNGSGERÄT
[0001] Die Neuerung betrifft ein Duftelement für ein Reinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 und 4, sowie ein Reinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 10.
[0002] Duftelemente für Reinigungsgeräte sind beispielsweise aus der Druckschrift DE 10 2015 118 653 A1 bekannt. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird ein Duftelement innerhalb des Gehäuses des Reinigungsgerätes angeordnet, was mit dem Nachteil verbunden ist, dass ein eigener Bauraum innerhalb des Gehäuses notwendig ist. Durch die Anordnung des Duftelements in einem geschlossenen Gehäuse kann es ferner vorkommen, dass es dort vergessen wird und der Duftstoff ungewollt ausdampft. Darüber hinaus ist es sehr umständlich das Duftelement innerhalb des Gehäuses auszutauschen.
[0003] Mit der GB 2 091 546 A wird Duftelement aus einem luftabsorbierenden Material beschrieben, welches mit einem Parfüm oder einem Desinfektionsmittel imprägniert ist und mit einem doppelseitigen Klebeband entweder innerhalb des Gehäuses eines Staubsaugers oder auf den Luftauslass aufgeklebt wird. Ein derartiges absorbierendes Material kann bei Raumtemperatur sehr leicht ausgasen, wodurch das vorliegende Duftelement nur kurzzeitig einsetzbar ist. Ein weiterer Nachteil der vorliegenden Ausführungsform ist, dass durch das Aufkleben des Duftelementes auf den Luftauslass das luftabsorbierende Material den Luftauslass blockiert, was zu einer Überhitzung des Reinigungsgerätes führt.
[0004] Mit der Druckschrift DE 4 231 592 A1 wird ein Luftverbesserer für einen Raum offenbart, wobei der Luftverbesserer im Wesentlichen aus einem Verteiler besteht, welcher im Zirkulationsbereich eines Staubsaugers angeordnet wird und einen Duftstoff beinhaltet. Der Verteiler beinhaltet beispielsweise einen pulverförmigen, puderförmigen oder cremigen Duftstoff. Bei einem ungewollten Umfallen des Staubsaugers kann der Verteiler brechen bzw. aufplatzen und der flüssige, puderförmige oder cremige Duftstoff aus dem Verteiler austreten, wodurch Flecken auf der zu reinigenden Bodenfläche entstehen können. Des Weiteren besteht durch den auslaufenden Duftstoff ein Gesundheitsrisiko für Haustiere und Kleinkinder.
[0005] Die JP H067641 U offenbart ein Aufnahmevorrichtung für ein Duftpad, welches am Luftauslass eines Staubsaugers angeordnet ist. Bei dem Duftpad handelt es sich um ein saugfähiges Gewebe, welches mit einem Duftstoff getränkt wird. Die Verwendung eines solchen Duftpads ist mit dem Nachteil verbunden, dass der Duftstoff ununterbrochen aus dem Duftpad ausströmt und sich dadurch schnell verflüchtigt.
[0006] Mit der DE 102018222293 A1 wird ein Funktionselement für ein handhaltbaren Dampferzeuger zur Behandlung von Kleidungsstücken und handhaltbaren Dampferzeugern offenbart. Statt Luft strömt bei der vorliegenden Ausführungsform Dampf durch eine Aufnahmevorrichtung, in welcher sich ein textiles, mit einer Wirksubstanz versehenes Trägerelement (Pad) befindet, wobei der beduftete Dampf an die Umgebung und die Kleidung abgegeben wird.
[0007] Ausgehend von dem Stand der Technik besteht nun die Aufgabe darin, ein Duftelement bereitzustellen, welches robust aufgebaut ist und einfach ohne Werkzeug am Reinigungsgerät angeordnet werden kann.
[0008] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch die wesentlichen Merkmale des Anspruches 1, 4 und 10 gelöst.
[0009] Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, dass das Duftelement als Duftclip ausgebildet ist, welcher aus einem duftenden Kunststoff oder duftenden Polymer besteht, wobei der Duftclip im Bereich des Luftauslasses eines Reinigungsgerätes befestigbar ist.
[0010] Mit dem neuerungsgemäßen Duftclip besteht der Vorteil, dass der Duftclip als kompaktes Bauteil ausgebildet ist, welches auf den Luftauslass außerhalb des Gehäuses eines Reinigungsgerätes angeordnet wird. Der Benutzer des Reinigungsgeräts kann somit mit nur wenigen Hand-
griffen den Duftclip befestigen und während des Betriebs des Reinigungsgerätes die Raumluft verbessern. Durch den duftenden Kunststoff wird ferner eine langanhaltende Duftwirkung erreicht, da der Duftstoff nicht sehr leicht ausdampft.
[0011] Dies ist ein wesentlicher Unterschied gegenüber dem Stand der Technik, welcher entweder einen innenliegenden Vorratsbehälter mit einem Duftstoff vorgesehen hatte, oder ein Vlies, für welches eine eigens hierfür vorgesehene Trägervorrichtung notwendig gewesen ist.
[0012] Durch den Duftclip mit dem duftenden Kunststoff wird ein flüssiger Duftstoff oder ein kleinteiliger Duftstoff (z.B. Duftkügelchen) im Haushalt vermieden, welcher von Tieren oder von Kindern aufgenommen werden kann. Bei dem neuerungsgemäßen Duftclip befindet sich der Duftstoff bereits im Kunststoff des Duftclips, sodass hier lediglich ein großteiliges Bauteil vorhanden ist. Der Duftstoff kann somit bei einem ungewollten Umfallen des Reinigungsgerätes nicht austreten.
[0013] Im Betrieb des Reinigungsgerätes wird die Luft über den Lufteintritt angesaugt, strömt durch das Gehäuse und verlässt letztendlich beim Luftauslass wieder das Gehäuse. Die Anordnung des neuerungsgemäßen Duftcelips erfolgt außen am Gehäuse des Reinigungsgerätes im Bereich des Luftauslasses. Vorteilhafterweise wird der Duftclip so angeordnet, dass der Luftstrom aus dem Luftauslass und durch den Duftelip durchströmt, wodurch der Duftstoff des Duftclips an die Umgebungsluft abgibt.
[0014] Unter einem Reinigungsgerät wird vorzugsweise ein Staubsauger verstanden. Ein derartiger Staubsauger weist ein Gebläse zur Erzeugung eines Luftstroms auf. Das Gebläse erzeugt einen Unterdruck, mit welchem auf der Saugseite Schmutzpartikel durch den Lufteintritt angesaugt werden. Die angesaugte Luft wird zusammen mit den Schmutzpartikeln durch mindestens einen Filter oder einen Zyklon geleitet, welche die Schmutzpartikel herausfiltern bzw. abscheiden. Letztendlich werden die Schmutzpartikel in einer Sammelvorrichtung (z.B. Staubsaugerbeutel, Fliehkraftabscheider) gesammelt. Im Anschluss daran verlässt die gereinigte Luft über mindestens einen Luftauslass das Gehäuse des Staubsaugers.
[0015] Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform besteht der Duftclip aus einem Kunststoff, welcher einen Duftstoff beinhaltet. Es wird somit eine Art duftender Kunststoff eingesetzt, wobei der Duftstoff direkte in den Kunststoff integriert ist. Der neuerungsgemäße Duftclip kann beispielsweise als ein Spritzgussteil ausgebildet sein. Hier wird zunähst der Duftstoff mit dem Granulat vermischt und im Anschluss der Duftclip als Spritzgussteil hergestellt. Es ist auch möglich den Duftclip als Thermoformteil auszubilden.
[0016] Der Duftclip kann somit als ein duftender Kunststoff oder ein duftendes Polymer ausgebildet sein. Derartige duftende Kunststoffe oder duftende Polymere sind bereits aus der EP 1 102 810 A1 bekannt, auf welche vollumfänglich Bezug genommen wird. Hier wird zunächst ein zerkleinertes oder feinteiliges Polymermaterial mit einem Duftstoff gemischt. Danach quillt die Mischung innerhalb eines vorbestimmten Zeitraums auf und wird anschließend unter einem vorherbestimmten Druck und vorherbestimmter Temperatur weiterverarbeitet. Vorteilhafterweise wird zunächst ein erstes zerkleinertes oder feinteiliges Polymermaterial mit dem Duftstoff vermischt und danach für eine vorbestimmte Zeit aufquellen lassen. Danach wird die Mischung mit einem zweiten Polymermaterial vermischt und weiterverarbeitet. Als Polymermaterial werden beispielsweise Thermoplaste, thermoplastische Elastomere, Pfropfkautschuk, Polymere auf Basis nachwachsender Rohrstoffe oder Polymere sowie Polymermischungen auf Stärkebasis verwendet.
[0017] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Duftclip beispielsweise aus Polyolefinen (z.B. PP, PE) oder Polymeren (z.B. TPU) und wird mit einem Masterbatch mit mindestens einem Duftstoff kombiniert. Unter einem Masterbatch werden Kunststoffadditive in Form von Granulaten mit Additiven verstanden. Derartige Masterbatches werden auch polymergebundene Zusatzstoffe genannt und dem Rohpolymer beigemischt. Beispielsweise wird der Masterbatch mit einem (hochkonzentrierten) Öl kombiniert, wobei vorteilhafterweise eine Migration dieses Stoffs an die Oberfläche des Kunststoffes erreicht wird. Bei dem Öl handelt es sich um ein spezielles Öl, welches den Duftstoff enthält.
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[0018] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Duftclip aus einem Kunststoff, auf dessen Oberfläche sich ein Duftstoff befindet, wobei der Duftclip mindestens eine Luftöffnung aufweist, durch welche der Luftstrom durchströmt und dadurch ein Duftstoff an die Umgebung abgibt. Bei der vorliegenden Ausführungsform besteht der Duftclip beispielsweise aus einem Kunststoff (z.B. Spritzgussteil), dessen Oberfläche mit einem Duftstoff beschichtet wird. Es findet somit eine Migration des Duftstoffes an der Oberfläche des Duftclips statt.
[0019] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Duftclip aus einem WPCCompounds (wood plastic compounds) Material.
[0020] Der Duftelip kann in unterschiedlichen Formen vorliegen. So kann der Duftelip in Form von Kunststoffteilen und Halbzeugen ausgebildet sein. Beispielhaft wird eine Ausbildung als Spritzguss-Gegenstand oder in Form von Folien, Platten, Rohren und Profilen genannt.
[0021] Der Duftclip kann auch aus mehreren Komponenten mit unterschiedlichen Materialien bestehen. Beispielsweise besteht der Duftclip aus einem 2- Komponenten-Material. Es ist auch möglich, dass das rahmenartige Gehäuse des Duftclips aus einem ersten Material besteht, während der einsetzbare Duftclip aus einem anderen Material besteht. Es werden somit unterschiedliche Kunststoffmaterialien für das Gehäuse und den Duftclip verwendet. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da nun der Einsatz auswechselbar ist.
[0022] Der Duftclip weist mindestens eine Luftöffnung auf, durch welche der Luftstrom des Reinigungsgerätes durchströmt. Die Luftöffnung kann beispielsweise als rundes oder ovales Durchgangsloch oder als kanalartige, rippenförmige oder schlitzförmige Luftöffnung ausgebildet sein. Vorteilhafterweise können die Öffnungen des Duftclips auch eine Form aufweisen, welche die Luft beschleunigt (Lavaldüse). Hierauf ist die Neuerung nicht beschränkt. Die Form der Öffnung kann vielmehr sämtlich geometrische Formen aufweisen. Entscheidend ist, dass der Luftstrom des Reinigungsgerätes beim Durchströmen durch die Luftöffnungen des Duftclips auf eine relativ große Fläche trifft und dadurch der Duftstoff sehr effektiv von dem Luftstrom aufgenommen wird und an die Umgebung abgibt.
[0023] Unter einem Duftstoff werden sämtliche wohlriechende Düfte verstanden. Diese können beispielsweise Aromen, parfümartige Düfte oder Desinfektionsstoffe sein. Als Duftart werden beispielsweise Lavendel, Zitrone, Lemongrass, Myrte oder Thymian eingesetzt. Die Düfte können die Raumluft reinigen und eine bessere Atmosphäre schaffen. Der Duftstoff kann als Duftöl, Phermone und/oder Ökonome ausgebildet sein.
[0024] Die Befestigung des Duftclips an dem Gehäuse des Reinigungsgerätes erfolgt mit einer Befestigungsvorrichtung. Die Befestigungsvorrichtung ist vorzugsweise als lösbare Verbindung ausgebildet, so dass der Duftclip jederzeit ausgetauscht werden kann. Beispielsweise sind die Luftauslässe des Reinigungsgerätes schlitzförmig ausgebildet. Als Befestigungsvorrichtung weist der Duftclip beispielsweise (elastische) Haken auf, mit welchen der Duftclip in die Luftauslässe eingehakt wird. Durch die Hakenverbindung wird eine einfache und wieder lösbare Verbindung des Duftclips an den Luftauslässen erreicht.
[0025] Bei einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform weist der Duftclip Passstifte auf, welche in hier vorgesehene Luftauslässe des Reinigungsgerätes einsteckbar sind. Alternativ können statt den Passstiften auch normale Stifte verwendet werden, entscheidend ist, dass eine formschlüssige Befestigung des Duftclips an den Luftauslässen des Reinigungsgerätes erfolgt.
[0026] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Duftclip auf der Innenseite eine Art rutschfeste Oberfläche auf, mit welcher er an dem Gehäuse des Reinigungsgerätes befestigbar ist.
[0027] Alternativ kann der Duftelip mit einer Befestigungsvorrichtung am Gehäuse des Reinigungsgerätes befestigt werden, welche elastische Bänder aufweist. Die elastischen Bänder können beispielsweise mit dem Duftclip eine Einheit ausbilden und aus dem gleichen Material bestehen. Es ist aber auch möglich, dass die elastischen Bänder aus einem anderen Material bestehen, welches an den eigentlichen Duftclip angespritzt wird.
[0028] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Duftclip aus zwei Bauteilen. Bei dem ersten Bauteil handelt es sich um einen Rahmen, welcher eine vorzugsweise rechteckförmige Ausnehmung aufweist. In die Ausnehmung wird das zweite Bauteil eingesetzt, welches als Einsatz ausgebildet ist und aus einem duftenden Kunststoff besteht. Der Einsatz wird lösbar innerhalb des Rahmens gehalten und ist dadurch auswechselbar. Dies ist vorteilhaft, da der Duftstoff aus dem Kunststoff mit der Zeit ausdampft und damit seine Wirkung verliert.
[0029] Des Weiteren ist es möglich, dass beispielsweise der Rahmen des Duftclips aus einem anderen Material wie der Einsatz besteht. So kann beispielsweise der Rahmen aus einem Recycling-Material hergestellt werden, während der Einsatz 9 den innenliegenden Duftstoff aufweist.
[0030] Im Weiteren ist es möglich, dass das Zirbenholz mit einem gewissen Öl bzw. einem Duftstoff eingelassen wird, sodass beim Durchströmen des Duftclips der Duftstoff an die Umgebung abgegeben wird.
[0031] Im Folgenden wird die Neuerung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere neuerungswesentliche Merkmale und Vorteile der Neuerung hervor.
[0032] Figur 1: Perspektivische Darstellung eines Reinigungsgerätes nach dem Stand der Technik.
[0033] Figur 2 Perspektivische Darstellung eines Reinigungsgerätes mit dem neuerungsgemäßen Duftclip gemäß einer ersten Ausführungsform
[0034] Figur 3 Detaillierte Darstellung gemäß Figur 2 des neuerungsgemäßen Duftclips am Gehäuse des Reinigungsgerätes
[0035] Figur 4 Darstellung des Duftclips gemäß einer ersten Ausführungsform
[0036] Figur 5 Darstellung des neuerungsgemäßen Duftclips gemäß einer zweiten Ausführungsform zusammen mit einem Reinigungsgerät
[0037] Figur 6 Darstellung des neuerungsgemäßen Duftclips gemäß einer zweiten Ausführungsform
[0038] Figur 7 Darstellung des Duftclips zusammen mit einem Reinigungsgerät
[0039] Figur 8 Darstellung des Duftclips mit einer Befestigungsvorrichtung ausgebildet als Haken
[0040] Figur 9 Darstellung des Duftclips mit einer Befestigungsvorrichtung ausgebildet als Passstift
[0041] Figur 10 Darstellung des Duftclips mit einer Befestigungsvorrichtung ausgebildet als
elastische Bänder zusammen mit einem Reinigungsgerät
[0042] Figur 11 Darstellung des Duftclips mit einer Befestigungsvorrichtung ausgebildet als elastische Bänder
[0043] Figur 12 Darstellung des Duftclips gemäß einer dritten Ausführungsform zusammen mit einem Reinigungsgerät
[0044] Figur 13 Darstellung des neuerungsgemäßen Duftclips gemäß der dritten Ausführungsform im Detail
[0045] Figur 14 Darstellung eines Deckels des Gehäuses des Reinigungsgerätes zusammen mit einem Duftclip
[0046] Figur 15 Perspektivische Darstellung des Deckels mit dem Duftclip
[0047] Figur 16 Unteransicht auf den Deckel mit dem Duftclip und der hakenartigen Befestigungsvorrichtung
[0048] Mit der Figur 1 wird ein Reinigungsgerät 1 gezeigt, welches als Staubsauger ausgebildet
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ist. Ein solcher Staubsauger 1 ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform als tragbarer Handstaubsauger ausgebildet, welcher im Wesentlichen aus einem Gehäuse 4, einem Saugrohr 15 und einer Bodendüse 2 besteht. Am Gehäuse 4 ist ferner ein Akku 5 angeordnet, welcher bevorzugt austauschbar ausgebildet ist. Das Reinigungsgerät 1 erzeugt mit einem Gebläse im Gehäuse 4 einen Unterdruck, mit welchem Schmutzpartikel über eine Bodendüse 2 und den Lufteintritt 3 angesaugt werden. Bei dem Reinigungsgerät 1 gemäß der Figur 1 handelt es sich um einen beutellosen Zyklon-Staubsauger, wobei hier die Luft durch einen Zyklon angesaugt und die angesaugten Schmutzpartikel in einer Sammelvorrichtung im Gehäuse 4 gesammelt werden. Die angesaugte Luft tritt danach über die Luftauslässe 6 wieder aus dem Gehäuse 4 aus.
[0049] Mit der Figur 2 wird das Reinigungsgerät 1 gemäß der Figur 1 gezeigt, wobei nun im Bereich des Luftauslasses 6 ein Duftclip 7 außen am Gehäuse 4 angeordnet ist.
[0050] Figur 3 zeigt die Anordnung des Duftelips 7 im Bereich des Luftauslasses 6 am Gehäuse 4 des Reinigungsgerät 1 im Detail. Das Gehäuse 4 weist einen abnehmbaren Deckel 16 mit den Luftauslässen 6 auf. Die Form des Duftclips 7 ist konkav gekrümmt und an die Form des zylindrischen Deckels 16 angepasst. Dadurch steht der Duftelip 7 nur geringfügig von dem Gehäuse 4 ab.
[0051] Figur 4 zeigt den Duftclip 7 mit einer Befestigungsvorrichtung 10, welche zusammen eine Einheit ausbilden, sodass lediglich ein Bauteil im Bereich des Luftauslasses 6 an dem Gehäuse 4 angeordnet wird. Durch die Befestigungsvorrichtung 10 ist es möglich werkzeuglos den Duftclip 7 an dem Gehäuse 4 des Reinigungsgerätes 1 anzuordnen. Die Befestigungsvorrichtung 10 besteht aus zwei beabstandete Haken 11, welche in die schlitzförmigen Luftauslässe 6 des Gehäuses 4 eingreifen. Vorzugsweise ist der Duftclip 7 elastisch ausgebildet, so dass die Haken 11 leicht in die Luftauslässe 6 eingesteckt werden können.
[0052] Mit den Figuren 5 und 6 wird eine weitere Ausführungsform des Duftclips 7 gezeigt. Der Duftclip 7 besteht aus zwei Bauteilen, welche zusammensetzbar sind. Bei dem ersten Bauteil handelt es sich um einen Rahmen 8. Bei dem zweiten Bauteil handelt es sich um einen Einsatz 9, welcher innerhalb des Rahmens 8 einsetzbar ist. Der Einsatz 9 besteht aus einem duftenden Kunststoff. Es ist jedoch auch möglich, dass der Rahmen 8 ebenfalls aus einem duftenden Kunststoff besteht.
[0053] Anhand der Figur 6 ist ferner erkennbar, dass der Luftstrom 14 ausgehend von dem Luftauslass 6 des Reinigungsgerätes 1 durch die schlitzartigen Luftöffnungen 13 des Duftclips 7 bzw. durch die schlitzartigen Luftöffnungen 13 des Einsatzes 9 des Duftclips 7 strömt.
[0054] Mit den Figuren 7, 8 und 9 wird eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Duftclips 7 gezeigt. Bei den vorliegenden Figuren handelt es sich um einen Duftclip 7, welcher aus einer Komponente besteht und einen Duftstoff aufweist. Bei der Ausführungsform strömt ein Luftstrom 14 ausgehend von dem Luftauslass 6 durch die Luftöffnungen des Duftclips 7 und gibt den Duftstoff an die Umgebung ab.
[0055] Gemäß der Figur 8 weist der Duftcelip 7 eine Befestigungsvorrichtung 10 auf, welche aus zwei beabstandete Haken 11 besteht, die in die Luftauslässe 6 des Reinigungsgerätes 1 einsetzbar sind.
[0056] Gemäß der Figur 9 weist der Duftclip 7 als Befestigungsvorrichtung 10 mehrere beabstandete Passstifte 12 auf. Die Anordnung der Passstifte 12 ist komplementär zu den Luftauslässen 6 des Reinigungsgerätes 1, so dass die Passstifte 12 passgenau in die Luftauslässe 6 einsetzbar sind.
[0057] Mit den Figuren 10 und 11 wird der Duftclips 7 mit einer weiteren Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung 10 gezeigt. Es sind nun zwei Duftclips 7 mit der Befestigungsvorrichtung 10 verbunden, welche aus zwei elastischen Bändern besteht. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist das Gehäuse 4 der Reinigungsvorrichtung 1 zwei gegenüberliegende Luftauslässe 6 auf. Durch die elastischen Bänder der Befestigungsvorrichtung 10 können nun die beiden Duftclips auf das Gehäuse 4 aufgeschoben und gegenüber den Luftauslässen 6 positioniert werden. Sollte das Gehäuse 4 nur einen Luftauslass 6 aufweisen, so ist es auch möglich, dass die
Befestigungsvorrichtung 10 nur ein elastisches Band aufweist, mit welchem ein Duftclip 7 gegenüber dem Luftauslass 6 positioniert wird.
[0058] Mit den Figuren 12 und 13 wird eine weitere Ausführungsform des Duftclips 7 gezeigt, wobei der Duftclip 7 aus einem ersten Rahmen 8 und einem Einsatz 9 besteht. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist der Rahmen 8 keinen Duftstoff auf, während der Einsatz 9 einen innenliegenden Duftstoff beinhaltet. Der Rahmen 8 ist auseinanderziehbar mit dem Einsatz verbunden und ist damit an das Gehäuse 4 des Reinigungsgerätes 1 anpassbar.
[0059] Die Figuren 14, 15 und 16 zeigen den Deckel 16 des Gehäuses 4 des Reinigungsgerätes 1 zusammen mit einem Duftelip 7. Der Duftclip 7 weist eine konkave Form auf, welche an die Rundung des zylindrischen Deckels 16 angepasst ist.
[0060] Anhand der Figuren 15 und 16 ist erkennbar, dass die beiden beabstanden Haken 11 der Befestigungsvorrichtung 10 von außen durch die schlitzförmigen Laufauslässe 6 durchgreifen und gegenüber der Wandfläche einhaken.
ZEICHUNGSLEGENDE
1. Reinigungsgerät 2. Bodendüse
3. Lufteintritt
4. Gehäuse (von 1) 5. Akku
6. Luftauslass
7. Duftelip
8. Rahmen
9. Einsatz
10. Befestigungsvorrichtung 11. Haken
12. Passstifte
13. Lufteintritt
14. Luftstrom
15. Saugrohr
16. Deckel von 4

Claims (10)

Patentansprüche
1. Duftelement für ein Reinigungsgerät (1), insbesondere für einen Staubsauger, wobei das Duftelement im Bereich mindestens eines Luftauslasses (6) des Reinigungsgerätes (1) anordnenbar ist und von einem Luftstrom (14) des Reinigungsgerätes (1) beaufschlagbar ist, wobei das Duftelement mindestens eine Luftöffnung (13) aufweist, durch welche der Luftstrom (14) durchströmt und dadurch ein Duftstoff an die Umgebung abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Duftelement ein Duftelip (7) ist, welcher als Spritzgussteil ausgebildet ist und aus einem duftenden Kunststoff oder duftenden Polymer besteht.
2. Duftelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftclip (7) aus Polyolefinen (z.B. PP, PE) oder Polymeren (z.B. TPU) mit einem polymergebundenen Zusatzstoff (Masterbatch) mit mindestens einem Duftstoff besteht.
3. Duftelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftclip (7) aus einem WPC-Compounds Material (wood plastic compounds material) besteht.
4. Duftelement für ein Reinigungsgerät (1), insbesondere für einen Staubsauger, wobei das Duftelement im Bereich mindestens eines Luftauslasses (6) des Reinigungsgerätes (1) anordnenbar ist und von einem Luftstrom (14) des Reinigungsgerätes (1) beaufschlagbar ist, wobei das Duftelement mindestens eine Luftöffnung (13) aufweist, durch welche der Luftstrom (14) durchströmt und dadurch ein Duftstoff an die Umgebung abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Duftelement ein Duftclip (7) ist, welcher aus einem Kunststoff besteht und als Spritzgussteil ausgebildet, dessen Oberfläche mit dem Duftstoff beschichtet ist.
5. Duftelement nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftstoff ein spezielles Ol ist, welches den Duftstoff enthält.
6. Duftelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftclip (7) aus zwei Teilen besteht, wobei der erste Teil ein Rahmen (8) mit einer Ausnehmung und der zweite Teil ein Einsatz (9) ist, welcher in die Ausnehmung des Rahmens (8) einsetzbar ist, wobei zumindest der Einsatz (9) aus dem duftenden Kunststoff besteht.
7. Duftelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftöffnung (13) in dem Duftcelip (7) eine runde, kanalartige, rippenförmig oder schlitzförmige Form aufweist.
8. Duftelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftclip (7) eine Befestigungsvorrichtung (10) zur lösbaren Anordnung am Gehäuse (4) des Reinigungsgeräts (1) aufweist.
9. Duftelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (10) als mindestens ein Haken (11), mindestens ein Passstift (12) oder mindestens ein elastisches Band ausgebildet ist.
10. Reinigungsgerät (1), insbesondere Staubsauger, mit einem Gehäuse (4), in welchem sich ein Gebläse und eine Sammelvorrichtung für Schmutzpartikel befindet, wobei das Gebläse einen Luftstrom ausgehend von einem Lufteintritt (3) durch die Sammelvorrichtung zu mindestens einem Luftauslass (6) fördert, wobei mindestens ein Duftelement hinter dem Gebläse angeordnet ist und von dem Luftstrom beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Duftelement außerhalb des Gehäuses (4) im Bereich des Luftauslasses (6) angeordnet ist und dass das Duftelement ein Duftclip (7) ist, welcher als Spritzgussteil ausgebildet ist und aus einem duftenden Kunststoff oder duftenden Polymer besteht.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
7114
ATA163/2024A 2023-11-16 2024-11-11 Duftelement für ein reinigungsgerät AT527802B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202023106746.8U DE202023106746U1 (de) 2023-11-16 2023-11-16 Duftelement für ein Reinigungsgerät

Publications (3)

Publication Number Publication Date
AT527802A2 AT527802A2 (de) 2025-06-15
AT527802A3 AT527802A3 (de) 2026-02-15
AT527802B1 true AT527802B1 (de) 2026-04-15

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