AT527844B1 - Aufsatzvorrichtung für eine Schublade - Google Patents

Aufsatzvorrichtung für eine Schublade

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AT527844B1 ATA50507/2024A AT505072024A AT527844B1 AT 527844 B1 AT527844 B1 AT 527844B1 AT 505072024 A AT505072024 A AT 505072024A AT 527844 B1 AT527844 B1 AT 527844B1
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Abstract

Aufsatzvorrichtung (9) für eine Schublade (6), umfassend: - wenigstens eine Lagervorrichtung (10a, 10b) zur Lagerung der Aufsatzvorrichtung (9) an einer Schubladenwand (7), vorzugsweise an einer Schubladenseitenwand (7a), an einer Schubladenrückwand (7c) und/oder an einer Schubladenfrontblende (7b), - wenigstens einen mit der wenigstens einen Lagervorrichtung (10a,10b) verbundenen oder verbindbaren Aufsatzrahmen (14), - wobei die Aufsatzvorrichtung (9) wenigstens einen Aufbewahrungsbehälter (12) mit wenigstens einem Innenraum (12a) zur Aufnahme von Staugut aufweist, wobei der Aufbewahrungsbehälter (12) über wenigstens eine Befestigungsstelle (15) hängend am Aufsatzrahmen (14) befestigt oder befestigbar ist, wobei am Aufsatzrahmen (14) wenigstens eine von der Befestigungsstelle (15) gesonderte Abstützvorrichtung (22) vorgesehen ist.

Description

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Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Aufsatzvorrichtung für eine Schublade,
umfassend:
- wenigstens eine Lagervorrichtung zur Lagerung der Aufsatzvorrichtung an einer Schubladenwand, vorzugsweise an einer Schubladenseitenwand, an einer Schubladenrückwand und/oder an einer Schubladenfrontblende,
- wenigstens einen mit der wenigstens einen Lagervorrichtung verbundenen oder verbindbaren Aufsatzrahmen,
- wobei die Aufsatzvorrichtung wenigstens einen Aufbewahrungsbehälter mit wenigstens einem Innenraum zur Aufnahme von Staugut aufweist, wobei der Aufbewahrungsbehälter über wenigstens eine Befestigungsstelle hängend am Aufsatzrahmen befestigt oder befestigbar ist.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Schublade mit wenigstens zwei voneinander beabstandeten Schubladenseitenwänden, einer Schubladenrückwand und einer Schubladenfrontblende und mit wenigstens einer Aufsatzvorrichtung der zu beschreibenden Art.
[0003] Im Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Schublade der vorgenannten Art.
[0004] In der DE 295 17 219 U1 ist eine Schublade mit einem U-förmigen Aufsatzrahmen zur Vergrößerung des Aufnahmevolumens der Schublade offenbart, wobei der Aufsatzrahmen aus einem Draht gebildet ist und wobei die Drahtenden über einen Beschlag mit der Schubladenfrontblende verbunden sind. Nachteilig daran ist, dass die Möglichkeit zur Unterbringung von Staugut sehr begrenzt ist und dass aufgrund des Fehlens geeigneter Verstaumöglichkeiten eine übersichtliche Innenorganisation der Schublade erschwert ist.
[0005] Die JP 2021-112279 A offenbart eine Schublade mit Seitenwänden, einer Frontblende, einer Rückwand und mit einem Schubladenboden, wobei ein Behälter zur Lagerung von Staugut entlang der Rückwand und entlang einer Staueinheit verschiebbar gelagert ist. Der Behälter weist hierfür zwei Befestigungsvorrichtungen auf, welche in einer Längsrichtung des Behälters voneinander beabstandet sind. Eine erste Befestigungsvorrichtung stützt sich an der Staueinheit ab, während die zweite Befestigungsvorrichtung zur Abstützung an der Rückwand ein U- Profil aufweist, welches entlang einer Kante der Rückwand verschiebbar ist. Ein Nachteil dieser Konstruktion liegt darin, dass die manuelle Griffmöglichkeit des Behälters aufgrund der beiden Befestigungsvorrichtungen eingeschränkt ist.
[0006] Schubladen mit Behältern zur Lagerung von Staugut sind in der JP 2018094316 A, JP 2016096912 A, CN 102525146 A und in der JP 2002119431 A gezeigt.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Aufsatzvorrichtung der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung der oben diskutierten Nachteile anzugeben.
[0008] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.
[0009] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass am Aufsatzrahmen wenigstens eine von der Befestigungsstelle gesonderte Abstützvorrichtung vorgesehen ist.
[0010] Durch die zusätzliche Abstützvorrichtung kann der Behälter an nur einem ersten Endbereich befestigt und abgestützt sein, während der zweite Endbereich des Behälters nicht zwingend abgestützt werden muss und daher frei schweben kann. Zudem kann die manuelle Griffmöglichkeit des Behälters verbessert werden.
[0011] Am Aufsatzrahmen kann wenigstens ein Aufbewahrungsbehälter zur Aufnahme von Staugut angeordnet sein oder alternativ am Aufsatzrahmen lösbar befestigbar sein. Außerdem bietet der Aufsatzrahmen auch die Möglichkeit, zwei oder mehrere Aufbewahrungsbehälter in verschiedenen Höhenlagen innerhalb einer Schublade zu lagern.
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[0012] Die wenigstens eine Befestigungsstelle kann derart ausgebildet sein, dass eine Kippbewegung des Aufbewahrungsbehälters in einem montierten Zustand um eine in Längsrichtung des Aufsatzrahmens verlaufende Achse verhindert ist und/oder dass eine Linearbewegung des Aufbewahrungsbehälters in einem montierten Zustand entlang des Aufsatzrahmens möglich ist.
[0013] Auf diese Weise kann einerseits eine kippsichere Lagerung des Aufbewahrungsbehälters am Aufsatzrahmens ermöglicht werden, ohne dass das Staugut durch eine Verkippung des Aufbewahrungsbehälters relativ zum Aufsatzrahmen aus dem Aufbewahrungsbehälter herausfällt. Andererseits ist eine Verschiebung des Aufbewahrungsbehälters entlang des Aufsatzrahmens möglich, sodass der Aufbewahrungsbehälter innerhalb der Schublade in einer komfortablen Weise variabel positionierbar ist.
[0014] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
[0015] Fig. 1a, 1b zeigen ein Möbel mit einem Möbelkorpus und relativ zum Möbelkorpus verfahrbaren Schubladen sowie eine Schublade mit einer Aufsatzvorrichtung in perspektivischen Ansichten,
[0016] Fig. 2a, 29 zeigen einen Teilbereich der Schublade gemäß Fig. 1b sowie die vordere Lagervorrichtung der Aufsatzvorrichtung in einer vergrößerten Ansicht,
[0017] Fig. 3a-3c zeigen verschiedene Ansichten des am Aufsatzrahmen angeordneten Aufbewahrungsbehälters,
[0018] Fig. 4a, 4b zeigen eine Schublade mit der Aufsatzvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
[0019] Fig. 5a-5c zeigen eine Schublade mit der Aufsatzvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht sowie zwei vergrößerte Detaildarstellungen hierzu,
[0020] Fig. 6a, 6b zeigen eine Schublade mit der Aufsatzvorrichtung in einer perspektivischen Ansicht sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
[0021] Fig. 7a-7g zeigen zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verbindung des Aufsatzrahmens mit einer Schubladenwand sowie einen Aufbewahrungsbehälter mit einem Besteckeinsatz mit zwei höheneinstellbaren Böden,
[0022] Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufsatzvorrichtung, welche mit drei verschiedenen Typen von Schubladenseitenwänden kombinierbar ist,
[0023] Fig. 9a-9c zeigen eine Schublade mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Aufsatzvorrichtung in drei verschiedenen Ansichten,
[0024] Fig. 10a-10c zeigen eine Schublade mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Aufsatzvorrichtung in drei verschiedenen Ansichten.
[0025] Fig. 1a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Möbels 1 mit einem Möbelkorpus 2 und relativ zum Möbelkorpus 2 verfahrbaren Schubladen 6. Das Möbel 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Küchenblock ausgebildet, wobei die Schubladen 6 unterhalb einer Arbeitsplatte 3 verfahrbar angeordnet sind.
[0026] Die Schubladen 6 sind über Schubladenausziehführungen 13 relativ zum Möbelkorpus 2 verfahrbar gelagert, wobei die Schubladenausziehführungen 13 jeweils eine am Möbelkorpus 2 zu befestigende Korpusschiene 13a und wenigstens eine an der Schublade 6 zu befestigende und relativ zur Korpusschiene 13a verfahrbare Ausziehschiene aufweisen.
[0027] In der Arbeitsplatte 3 ist ein Spülbecken 4 integriert, welches durch einen Wasserhahn 5 mit fließendem Wasser versorgbar ist.
[0028] Fig. 1b zeigt die mittlere Schublade 6 des Möbels 1 gemäß Fig. 1a in einer vergrößerten Ansicht. Die Schublade 6 weist Schubladenwände 7 in Form von Schubladenseitenwänden 7a, einer Schubladenfrontblende 7b und einer Schubladenrückwand 7c auf. Ferner weist die Schub-
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lade 6 einen Schubladenboden 8 auf.
[0029] An der Schubladenrückwand 7c der Schublade 6 ist eine Haltevorrichtung 11 gelagert, welche dazu ausgebildet ist, wenigstens einen ovalen Teller (beispielsweise eine Fischplatte) zu lagern. Die Haltevorrichtung 11 umfasst zwei Lagerteile 11a, welche voneinander beabstandet an der Schubladenrückwand 7c anzuordnen sind. An den beiden Lagerteilen 11a ist jeweils ein Schwenkteil 11b zur Lagerung des wenigstens einen ovalen Tellers drehbar angeordnet. Je nach Position der beiden Lagerteile 11a relativ zueinander und je nach Drehstellung der beiden Schwenkteile 11b zueinander sind unterschiedliche Größen und/oder unterschiedliche Formen von ovalen Tellern an der Haltevorrichtung 11 lagerbar.
[0030] Durch eine Aufsatzvorrichtung 9 ist wenigstens ein Aufbewahrungsbehälter 12 an der Schublade 6 lagerbar. Der Aufbewahrungsbehälter 12 weist wenigstens einen Innenraum 12a zur Aufnahme von Staugut auf.
[0031] Die Aufsatzvorrichtung 9 umfasst wenigstens eine Lagervorrichtung 10b zur Lagerung der Aufsatzvorrichtung 9 an einer Schubladenwand 7, vorzugsweise an wenigstens einer Schubladenseitenwand 7a, an der Schubladenrückwand 7c und/oder an der Schubladenfrontblende 7b.
[0032] Mit der Lagervorrichtung 10b ist wenigstens ein Aufsatzrahmen 14 verbunden oder alternativ lösbar verbindbar. Zur lösbaren Verbindung zwischen der Lagervorrichtung 10b und dem Aufsatzrahmen 14 kann beispielsweise eine Steckverbindung, eine Schnappverbindung und/oder eine Schraubverbindung vorgesehen sein.
[0033] Der wenigstens eine Aufbewahrungsbehälter 12 ist über wenigstens eine Befestigungsstelle 15 hängend am Aufsatzrahmen 14 befestigt oder zu befestigen. In einem montierten Zustand kann der wenigstens eine Aufbewahrungsbehälter 12 oberhalb der Schubladenseitenwand 7a angeordnet sein. Auf diese Weise ist das Staugut innerhalb der Schublade 6 in unterschiedlichen Höhenlagen positionierbar und eine verbesserte Nutzung des zur Verfügung stehenden Stauraumes möglich.
[0034] Die Befestigungsstelle 15 zur Befestigung des Aufbewahrungsbehälters 12 kann zum Beispiel wenigstens ein am Aufsatzrahmen 14 angeordnetes oder ausgebildetes Einhängeprofil 15b (Fig. 3a-3c) zum Einhängen des Aufbewahrungsbehälters 12 umfassen.
[0035] Fig. 2a zeigt einen Teilbereich der Schublade 6 gemäß Fig. 1b, aus dem die Aufsatzvorrichtung 9 zur Lagerung des wenigstens einen Aufbewahrungsbehälters 12 näher hervorgeht. Die Aufsatzvorrichtung 9 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel einen Aufsatzrahmen 14 in Form eines umgekehrten U-Profils.
[0036] In der gezeigten Figur sind wenigstens zwei voneinander beabstandete Lagervorrichtungen 10a, 10b vorgesehen, wobei sich der Aufsatzrahmen 14 zwischen den beiden Lagervorrichtungen 10a, 10b erstreckt. Die beiden Lagervorrichtungen 10a, 10b können jeweils dazu ausgebildet sein, an einer selben Schubladenwand 7 (also im vorliegenden Fall an einer Schubladenseitenwand 7a) gelagert zu werden.
[0037] Der Aufsatzrahmen 14 kann wenigstens einen Vertikalsteher 18a, 18b umfassen, welcher zumindest bereichsweise an der Schubladenfrontblende 7b oder an der Schubladenrückwand 7c anlegbar ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Aufsatzrahmen 14 zwei voneinander beabstandete Vertikalsteher 18a, 18b auf, zwischen denen die wenigstens eine Befestigungsstelle 15 angeordnet ist.
[0038] Der Aufsatzrahmen 14 kann wenigstens einen Stift 16a umfassen, welcher zur Montage des Aufsatzrahmens 14 an der Schublade 6 in eine korrespondierende Ausnehmung 16b einer Schubladenwand 7 (beispielsweise in eine Ausnehmung 16b einer Schubladenseitenwand 7a) einsteckbar ist.
[0039] Anstelle des Stiftes 16a kann auch eine Schraube verwendet werden, welche von oben her in die Ausnehmung 16b der Schubladenseitenwand 7a eindrehbar ist.
[0040] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass
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- der Stift 16a an wenigstens einem der beiden Vertikalsteher 18a, 18b des Aufsatzrahmens 14 angeordnet ist, und/oder
- der Stift 16a von wenigstens einem der beiden Vertikalsteher 18a, 18b des Aufsatzrahmens 14 nach unten hin absteht, und/oder
- eine korrespondierende Ausnehmung 16b zur Aufnahme des Stifts 16a an wenigstens einem Ende, vorzugsweise an beiden Enden, einer Schubladenwand 7 und/oder an einer Oberseite 19c (Fig. 2b) einer Schubladenwand 7, vorzugsweise einer Schubladenseitenwand 7a, angeordnet ist.
[0041] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass die wenigstens
eine Befestigungsstelle 15
- In einem Gebrauchszustand an einer Seitenfläche des Aufsatzrahmens 14 angeordnet ist, und/oder
- wenigstens eine Schnittstelle 15a zur lösbaren Befestigung des Aufbewahrungsbehälters 12 aufweist.
[0042] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Schnittstelle 15a wenigstens ein Einhängeprofil 15b zum Einhängen des Aufbewahrungsbehälters 12 aufweist und/oder wobei die Schnittstelle 15a dazu ausgebildet ist, eine Höhenlage des Aufbewahrungsbehälters 12 relativ zum Aufsatzrahmen 14 zu sichern und/oder eine Verschiebung des Aufbewahrungsbehälters 12 entlang des Aufsatzrahmens 14 zu gestatten.
[0043] Das Einhängeprofil 15b zum Einhängen des Aufbewahrungsbehälters 12 und die Schubladenseitenwand 7a können im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene übereinander angeordnet sein.
[0044] Die Aufsatzvorrichtung 9 kann wenigstens eine von der Lagervorrichtung 10a, 10b gesonderte Fixiervorrichtung 17 zur Fixierung der Aufsatzvorrichtung 9 an einer Schubladenfrontblende 7b oder an einer Schubladenrückwand 7c aufweisen. Auf diese Weise kann die Aufsatzvorrichtung 9 relativ zu den übrigen Komponenten der Schublade 6 verbessert stabilisiert werden.
[0045] Die Fixiervorrichtung 17 kann wenigstens eine Schraube 17a aufweisen, welche in eine Schubladenwand 7 einschraubbar ist. Selbstverständlich kann die Fixiervorrichtung 17 auch andere Fixiermittel, wie beispielsweise wenigstens einen Dübel oder dergleichen, umfassen.
[0046] Fig. 2b zeigt einen Teilbereich des Aufsatzrahmens 14 im Bereich des vorderen Vertikalstehers 18a in einer perspektivischen Ansicht.
[0047] Die Schubladenseitenwand 7a ist hier als Hohlkammerprofil mit zwei seitlichen Wandungen 19a, 19b ausgebildet, welche über eine im Wesentlichen flache Oberseite 19c miteinander verbunden sind. Am vorderen Ende der Schubladenseitenwand 7a befindet sich eine Ausnehmung 16b zur, vorzugsweise lösbaren, Aufnahme des Stifts 16a des Aufsatzrahmens 14. In einem montierten Zustand ragt der Vertikalsteher 18a von der Oberseite 19c der Schubladenseitenwand 7a senkrecht nach oben hin ab.
[0048] Die Ausnehmung 16b kann beispielsweise durch eine elastisch nachgiebige Abdeckung verschlossen sein, sodass der Eintritt von Schmutz in das Innere der Schubladenseitenwand 7a reduziert wird. Der Stift 16a kann bei einem Eintritt in die Ausnehmung 16b die Abdeckung verdrängen und mit der Schubladenseitenwand 7a kraftschlüssig und/oder formschlüssig verbunden werden. Zum Trennen des Aufsatzrahmens 14 von der Schubladenseitenwand 7a wird der Stift 16a aus der Ausnehmung 16b, gegebenenfalls nach Überwinden einer vorgegebenen Haltekraft, herausgezogen.
[0049] Fig. 3a zeigt eine perspektivische Ansicht eines am Aufsatzrahmen 14 angeordneten Aufbewahrungsbehälters 12, welcher eine Längsrichtung L und wenigstens einen Innenraum 12a zur Aufnahme von Staugut aufweist. Der Aufbewahrungsbehälter 12 ist am Einhängeprofil 15b des Aufsatzrahmens 14 über die Schnittstelle 15a lösbar befestigt.
[0050] Fig. 3b zeigt den am Aufsatzrahmen 14 angeordneten Aufbewahrungsbehälter 12 in einer weiteren perspektivischen Ansicht.
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[0051] Fig. 3c zeigt den am Aufsatzrahmen 14 angeordneten Aufbewahrungsbehälter 12 in einem Querschnitt normal zur Längsrichtung L des Aufbewahrungsbehälters 12. Das Einhängeprofil 15b des Aufsatzrahmens 14 weist wenigstens eine in Längsrichtung L verlaufende Nut 20 auf, in welche wenigstens eine am Aufbewahrungsbehälter 12 angeordnete Nase 21 einhängbar ist.
[0052] Die wenigstens eine Nase 21 kann in einem Querschnitt normal zur Längsrichtung L des Aufbewahrungsbehälters 12 im Wesentlichen L- förmig ausgebildet sein.
[0053] Die Nase 21 kann sich im Wesentlichen über eine gesamte Länge des Aufbewahrungsbehälters 12 erstrecken oder alternativ zwei oder mehrere voneinander beabstandete Segmente aufweisen.
[0054] Zum Verbinden des Aufbewahrungsbehälters 12 mit dem Einhängeprofil 15b des Aufsatzrahmens 14 wird der Aufbewahrungsbehälter 12 im Wesentlichen in eine horizontal verlaufende Richtung oder leicht schräg gestellt in Richtung zum Einhängeprofil 15b hinbewegt, wobei die Nase 21 des Aufbewahrungsbehälters 12 in die Nut 20 des Einhängeprofils 15b einhängbar ist.
[0055] Am Aufsatzrahmen 14 ist wenigstens eine von der Befestigungsstelle 15 gesonderte Abstützvorrichtung 22 vorgesehen. Die Abstützvorrichtung 22 ist in einem Gebrauchszustand von der Befestigungsstelle 15 vertikal beabstandet und/oder weist wenigstens eine Abstützfläche 22a zur Anlage am Aufbewahrungsbehälter 12 auf.
[0056] Auf diese Weise kann der Aufbewahrungsbehälter 12 am Aufsatzrahmen 14 in einer kippsicheren Weise gehalten werden, sodass eine Bewegung des Aufbewahrungsbehälters 12 um eine in Längsrichtung L verlaufende Kippachse verhindert oder gehemmt ist.
[0057] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei in Höhenrichtung voneinander beabstandete Abstützvorrichtungen 22 vorgesehen. Durch manuelles Anheben des Aufbewahrungsbehälters 12 an einer Längskante 38 kann der Aufbewahrungsbehälter 12 vom Einhängeprofil 15b getrennt werden.
[0058] Der Aufsatzrahmen 14 kann in einem Querschnittsebene quer zu einer Längsrichtung des Aufsatzrahmens 14 im Wesentlichen polygonal ausgebildet sein.
[0059] Fig. 4a zeigt die Schublade 6 mit den an den beiden Schubladenseitenwänden 7a angeordneten Aufsatzvorrichtungen 9 in einer perspektivischen Ansicht.
[0060] Die Aufsatzvorrichtungen 9 umfassen jeweils einen Aufsatzrahmen 14, welcher über eine erste Lagervorrichtung 10a mit der Schubladenfrontblende 7b und über eine zweite Lagervorrichtung 10b mit der Schubladenseitenwand 7a und/oder mit der Schubladenrückwand 7c verbunden oder verbindbar ist.
[0061] In der Schublade 6 kann wenigstens ein Tellerhalter 23, 23a zur Lagerung von Tellern angeordnet sein.
[0062] Die beiden Aufbewahrungsbehälter 12 sind jeweils am Aufsatzrahmen 14 oberhalb der beiden Schubladenseitenwände 7a angeordnet und/oder können sich im Wesentlichen über eine gesamte Tiefe der Schublade 6 erstrecken.
[0063] Selbstverständlich ist es auch möglich, dass zwei oder mehrere Aufbewahrungsbehälter 12 an einem Aufsatzrahmen 14 befestigt oder lösbar befestigbar sind.
[0064] Fig. 4b zeigt den in Fig. 4a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Ansicht, wobei die von der wenigstens einen Lagervorrichtung 10a, 10b gesonderte Fixiervorrichtung 17 zur Fixierung der Aufsatzvorrichtung 9 an der Schubladenfrontblende 7b näher hervorgeht.
[0065] Die Fixiervorrichtung 17 kann ein am Aufsatzrahmen 14, vorzugsweise am Vertikalsteher 18a des Aufsatzrahmens 14, angeordnetes Loch zur Aufnahme einer Schraube 17a aufweisen, durch welche der Aufsatzrahmen 14 mit der Schubladenfrontblende 7b verschraubbar ist. Auf diese Weise kann die Stabilität der Schublade 6 erheblich verbessert werden.
[0066] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen ist das Einhängeprofil 15b des Aufsatzrahmens 14 oberhalb der Schubladenseitenwand 7a angeordnet und/oder weist eine im Wesentlichen
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identische Dicke wie die Schubladenseitenwand 7a auf und/oder ist im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene mit der Schubladenseitenwand 7a angeordnet.
[0067] Fig. 5a zeigt die Schublade 6 gemäß Fig. 4a in einer perspektivischen Ansicht.
[0068] Fig. 5b zeigt den in Fig. 5a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Ansicht, also die Aufsatzvorrichtung 9 im Bereich der hinteren Lagervorrichtung 10b.
[0069] Der Vertikalsteher 18b des Aufsatzrahmens 14 kann zwei oder mehrere Löcher 25 zur Aufnahme von Schrauben 26 aufweisen. Die hintere Lagervorrichtung 10b umfasst eine Halterung 39, welche einerseits mit dem Vertikalsteher 18b des Aufsatzrahmens 14 und andererseits mit der Schubladenseitenwand 7a und/oder mit der Schubladenrückwand 7c verbindbar ist.
[0070] Fig. 5c zeigt die hintere Lagervorrichtung 10b in einem verbundenen Zustand mit der Schublade 6, wobei die Halterung 39 über die Schrauben 26 mit dem Aufsatzrahmen 14 und andererseits mit der Schubladenrückwand 7c verschraubt ist.
[0071] Fig. 6a zeigt die Schublade 6 in einer perspektivischen Ansicht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist wenigstens ein Querteiler 27 vorgesehen, welcher in einer ersten Betriebsstellung den wenigstens einen Innenraum 12a des Aufnahmebehälters 12 in wenigstens zwei Innenräume 12a unterteilt und in einer zweiten Betriebsstellung an einer Außenseite des Aufnahmebehälters 12 und quer zur Außenseite des Aufnahmebehälters 12 anordenbar ist.
[0072] Mit anderen Worten kann wenigstens ein Querteiler 27 in einer ersten Betriebsstellung dazu vorgesehen sein, den Innenraum 12a des Aufnahmebehälters 12 in zwei kleinere Fächer zu unterteilen. In einer ersten Betriebsstellung ist der Querteiler 27 an einem Rand 28 des Aufnahmebehälters 12 eingehängt und im Wesentlichen vollständig innerhalb des Aufnahmebehälters 12 aufgenommen.
[0073] Durch eine Drehung des Querteilers 27 um 180° ist der Querteiler 27 in eine zweite Betriebsstellung bewegbar, in welcher der Querteiler 27 am Rand 28 des Aufnahmebehälters 12 derart einhängbar ist, dass der Querteiler 27 an einer Außenseite des Aufnahmebehälters 12 angeordnet ist und vom Aufnahmebehälter 12 quer absteht.
[0074] Auf diese Weise lassen sich in der Schublade 6 gelagerte Gegenstände (beispielsweise Flaschen oder Küchenutensilien) so stabilisieren, dass eine Bewegung der Gegenstände beim Öffnen und Schließen der Schublade 6 zumindest eingeschränkt oder ein Umfallen der Gegenstände innerhalb der Schublade 6 verhindert wird.
[0075] Fig. 6b zeigt den in Fig. 6a eingekreisten Bereich in einer vergrößerten Ansicht.
[0076] Fig. 7a zeigt die Schubladenwand 7 in Form der Schubladenseitenwand 7a in einer Querschnittsansicht, wobei der Aufsatzrahmen 14 der Aufsatzvorrichtung 9 über einen Stift 16a mit der Schubladenseitenwand 7a zu verbinden ist.
[0077] An wenigstens einem Ende, vorzugsweise an beiden Enden, der Schubladenseitenwand 7a ist eine Ausnehmung 16b zur Aufnahme eines Zapfens 16a des Aufsatzrahmens 14 angeordnet. Diese Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der Konstruktion gemäß den Figuren 2a, 2b.
[0078] Fig. 7b zeigt die Ausführungsform gemäß Fig. 7a in einer perspektivischen Ansicht.
[0079] Fig. 7c zeigt eine alternative Ausführungsform zum Verbinden des Aufsatzrahmens 14 mit der Schubladenseitenwand 7a. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Aufsatzrahmen 14 eine Klammer 29 mit zwei seitlich voneinander beabstandeten Stegen 29a, 29b auf, wobei ein erster Steg 29a an der ersten Wandung 19a der Schubladenseitenwand 7a und ein zweiter Steg 29b an einer zweiten Wandung 19b der Schubladenseitenwand 7a anlegbar ist.
[0080] Zu erkennen ist, dass der mittlere Abschnitt zwischen den beiden Stegen 29a, 29b schräg verläuft, sodass der Aufsatzrahmen 14 auch an Schubladenseitenwänden 7a mit einer schräg verlaufenden Oberseite 19c (Fig. 2b) befestigt werden kann.
[0081] Fig. 7d zeigt die Ausführungsform gemäß Fig. 7c in einer perspektivischen Ansicht.
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[0082] Fig. 7e zeigt einen Aufnahmebehälter 12 zur Aufnahme von Besteck 30 in einer perspektivischen Ansicht.
[0083] Fig. 7f zeigt den Aufnahmebehälter 12 gemäß Fig. 7e in einer Explosionsansicht. Im Aufnahmebehälter 12 ist wenigstens ein Besteckeinsatz 31 anordenbar, welcher den Innenraum 12a des Aufnahmebehälters 12 in wenigstens zwei Innenräume 35a, 35b teilt. Die Innenräume 35a, 35b weisen jeweils einen Boden 32a, 32b auf, welche relativ zueinander in der Höhe einstellbar sind.
[0084] Durch die beiden in der Höhe einstellbaren Böden 32a, 32b ist unterschiedlich langes Besteck 30 so im Aufnahmebehälter 12 anordenbar, dass das Besteck 30 stets oben aus dem Aufnahmebehälter 12 herausragt und für eine Person problemlos ergriffen werden kann.
[0085] Zur Einstellung einer Höhe der beiden Böden 32a, 32b relativ zum Besteckeinsatz 31 sind Eingriffselemente 33 vorgesehen, welche wahlweise in die in Höhenrichtung voneinander beabstandeten Öffnungen 34 des Besteckeinsatzes 31 eingreifen können.
[0086] Somit kann die Höhe der wenigstens zwei Böden 32a, 32b derart angepasst werden, dass langes Besteck 30 an einem tiefer liegenden Boden 32a, 32b und kürzeres Besteck 30 an einem höherliegenden Boden 32a, 32b positionierbar ist.
[0087] Fig. 7g zeigt den Aufnahmebehälter 12 mit dem darin integrierten Besteckeinsatz 31 in einer perspektivischen Ansicht, wobei der Aufnahmebehälter 12 über wenigstens eine Nase 21 lösbar an einem Einhängeprofil 15b des Aufsatzrahmens 14 einhängbar ist.
[0088] Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Aufsatzvorrichtung 9, welche mit drei verschiedenen Typen von Schubladenseitenwänden 7a kombinierbar ist. Die Aufsatzvorrichtung 9 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel drei Aufsatzrahmen 14 in Form von umgekehrten UProfilen, auf denen mehrere Aufbewahrungsbehälter 12 nebeneinander und/oder in unterschiedlichen Höhenlagen angeordnet sind.
[0089] Zur Abstützung des Aufsatzrahmens 14 an der Schublade 6 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel vier Lagervorrichtungen 10a, 10b vorgesehen. Der Aufsatzrahmen 14 ist also hier in Form eines Vierpunktrahmens ausgebildet.
[0090] Zur lösbaren Befestigung der Aufbewahrungsbehälter 12 dient wenigstens eine Befestigungsstelle 15 mit einer Schnittstelle 15a, welche ein Einhängeprofil 15b mit wenigstens einer in Längsrichtung des Einhängeprofils 15b verlaufenden Nut 20 (Fig. 3c) umfasst.
[0091] Entlang der Aufbewahrungsbehälter 12 sind Haken 36 variabel positionierbar, welche zur Aufhängung von Küchenutensilien (wie beispielsweise von Schöpflöffeln oder Schöpfkellen) dienen.
[0092] Die Schubladenseitenwände 7a der obersten Schublade 6 (Typ 1) gemäß Fig. 8 weisen am vorderen Ende und am hinteren Ende jeweils eine Ausnehmung 16b auf, in welche ein Stift 16a des Aufsatzrahmens 14 einsteckbar ist. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Schubladenseitenwände 7a eine Verbindungsvorrichtung zum kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Halten des Stiftes 16a aufweisen. Die beiden seitlichen Wandungen 19a, 19b der Schubladenseitenwand 7a der obersten Schublade 6 verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander.
[0093] Bei einem möglichen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der Aufsatzrahmen 14 über wenigstens einen weiteren Abstützrahmen 14a abstützbar ist, wobei der weitere Abstützrahmen 14a an der Schubladenfrontblende 7b anlegbar und/oder an den Schubladenseitenwänden 7a abstützbar ist. Dieser weitere Abstützrahmen 14a kann zur Vorpositionierung des Aufsatzrahmens 14 dienen, welcher über die Fixiervorrichtung 17 an der Schubladenfrontblende 7b zu befestigen ist. Nachdem der Aufsatzrahmen 14 über die Fixiervorrichtung 17 an der Schubladenfrontblende 7b befestigt ist, kann der untere Aufsatzrahmen 14a wieder entfernt werden. Diese Maßnahme dient dazu, eine Aufsatzvorrichtung 9 mit einem reduzierten Materialeinsatz anzugeben. Eine solche Konstruktion ist auch in den Fig. 9b, 9c gezeigt.
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[0094] Die Schubladenseitenwände 7a der mittleren Schublade 6 (Typ 2) gemäß Fig. 8 weisen am vorderen Ende und am hinteren Ende jeweils eine Ausnehmung 16b auf, in welche ein Stift 16a des Aufsatzrahmens 14 einsteckbar ist. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Schubladenseitenwände 7a eine Verbindungsvorrichtung zum kraftschlüssigen und/oder formschlüssigen Halten des Stiftes 16a aufweisen. Die beiden seitlichen Wandungen 19a, 19b der Schubladenseitenwand 7a der mittleren Schublade 6 verlaufen schräg zueinander.
[0095] Die Schubladenseitenwände 7a der untersten Schublade 6 (Typ 3) gemäß Fig. 8 weisen seitliche Wandungen 19a, 19b auf, welche schräg zueinander verlaufen. Anstelle von Ausnehmungen 16a sind bei diesem Ausführungsbeispiel mehrere Vertikalsteher 18a mit einer die Schubladenseitenwand 7a umgreifenden Klammer 29 vorgesehen, wobei der Aufsatzrahmen 14 an den Schubladenseitenwänden 7a über die Vertikalsteher 18a abgestützt ist.
[0096] Fig. 9a-9c zeigen eine Schublade 6 mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Aufsatzvorrichtung 9 in drei verschiedenen Ansichten.
[0097] Fig. 9a zeigt, dass der Aufsatzrahmen 14 an nur einer Lagervorrichtung 10b an der Schubladenrückwand 7c abgestützt ist. Dies kann beispielsweise über einen Vertikalsteher 18a mit einer Klammer 29 erfolgen, welche die Oberseite der Schubladenrückwand 7c bereichsweise umgreift. Die Fixierung des Aufsatzrahmens 14 an der Schubladenfrontblende 7b erfolgt über wenigstens eine von der Lagervorrichtung 10b gesonderte Fixiervorrichtung 17.
[0098] Fig. 9b zeigt die Ausführungsform der Schublade 6 gemäß Fig. 9a, wobei der Aufsatzrahmen 14 über die Fixiervorrichtung 17 mit der Schubladenfrontblende 7b fest verbunden, vorzugsweise verschraubt, ist.
[0099] Fig. 9c zeigt die Ausführungsform der Schublade 6 gemäß Fig. 9a und Fig. 9b, wobei der Aufsatzrahmen 14 der Aufsatzvorrichtung 9 im Wesentlichen F-förmig ausgebildet ist, d.h. dass neben dem Vertikalsteher 18a zwei in Höhenrichtung voneinander beabstandete Befestigungsstellen 15 zur Befestigung von Aufbewahrungsbehältern 12 vorgesehen sind. Die beiden Befestigungsstellen 15 weisen jeweils eine Schnittstelle 15a mit einem Einhängeprofil 15b zur lösbaren Befestigung der Aufbewahrungsbehälter 12 auf.
[00100] Anstelle eines Aufsatzrahmens 14 in einer F-Form kann auch eine L-Form vorgesehen sein, wobei also nur ein quer zur Schubladenfrontblende 7b verlaufendes Einhängeprofil 15b vorgesehen ist.
[00101] Zu erkennen ist, dass die Befestigungsstellen 15 in einem Gebrauchszustand jeweils an beiden Seitenflächen des Aufsatzrahmens 14 und/oder in Höhenrichtung voneinander beabstandet sind. Auf diese Weise sind die Aufbewahrungsbehälter 12 an beiden Seiten des Aufsatzrahmens 14 und/oder in Höhenrichtung voneinander beabstandet am Aufsatzrahmen 14 anordenbar, sodass eine sehr effektive und platzsparende Anordnung der Aufbewahrungsbehälter 12 möglich ist.
[00102] Fig. 10a-10c zeigen eine Schublade 6 mit einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Aufsatzvorrichtung 9 in drei verschiedenen Ansichten.
[00103] Fig. 10a zeigt, dass der Aufsatzrahmen 14 über eine Lagervorrichtung 10b an der Schubladenrückwand 7c abgestützt ist und über wenigstens von der Lagervorrichtung 10b gesonderte Fixiervorrichtung 17 an der Schubladenfrontblende 7b zu befestigen ist.
[00104] Zur verbesserten Abstützung des Aufsatzrahmens 14 ist wenigstens ein weiterer Aufsatzrahmen 14a vorgesehen, an dem der Aufsatzrahmen 14 abstützbar ist. Die beiden Aufsatzrahmen 14,14a bilden also gemeinsam einen Dreipunktrahmen aus.
[00105] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Aufsatzvorrichtung 9 wenigstens zwei, vorzugsweise im Wesentlichen ebene, Aufsatzrahmen 14, 14a auf, welche quer zueinander ausgerichtet sind.
[00106] Der weitere Aufsatzrahmen 14a ist in der gezeigten Figur in Form eines umgekehrten U-
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Profils ausgebildet und/oder ist zur Anlage an der Schubladenfrontblende 7b ausgebildet.
[00107] Fig. 10b zeigt die Schublade 6 gemäß Fig. 10a in einer perspektivischen Ansicht, wobei der Aufsatzrahmen 14 über die Fixiervorrichtung 17 an der Schubladenfrontblende 7b befestigt ist und zusätzlich über den weiteren Aufsatzrahmen 14a gegenüber den seitlichen Schubladenseitenwänden 7a abgestützt ist.
[00108] Die Lagervorrichtung 10b zur Abstützung des Aufsatzrahmens 14 an der Schubladenrückwand 7c kann wenigstens ein Führungselement 37a umfassen, welches sich in einer Montagelage parallel zu einer Längsrichtung der Schubladenrückwand 7c erstreckt. Die Schubladenrückwand 7c kann wenigstens eine in Längsrichtung der Schubladenrückwand 7c verlaufende Führung 37 aufweisen, in welcher das Führungselement 37a der Lagervorrichtung 10b verschiebbar gelagert ist. Auf diese Weise ist eine stabile Anordnung des Aufsatzrahmens 14 an der Schubladenrückwand 7c möglich.
[00109] Fig. 10c zeigt die Ausführungsform der Schublade 6 gemäß Fig. 10a und Fig. 10b, wobei der Aufsatzrahmen 14 der Aufsatzvorrichtung 9 im Wesentlichen F-förmig ausgebildet ist und sich über den weiteren Aufsatzrahmen 14a an den beiden Schubladenseitenwänden 7c abstützt. Der weitere Aufsatzrahmen 14a und die Schublade 6 insgesamt kann stabilisiert werden, indem der Aufsatzrahmen 14a mit der Rückseite der Schubladenfrontblende 7b fest verbunden, vorzugsweise verschraubt, wird.
[00110] Die Aufsatzvorrichtung 9 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei, vorzugsweise im Wesentlichen ebene, Aufsatzrahmen 14, 14a, welche quer zueinander ausgerichtet sind. Einer der beiden Aufsatzrahmen 14a ist parallel zur Schubladenfrontblende 7b und der andere der beiden Aufsatzrahmen 14 ist quer zur Schubladenfrontblende 7b ausgerichtet.
[00111] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass der quer zur Schubladenfrontblende 7b ausgerichtete Aufsatzrahmen 14 zum überwiegenden Teil oberhalb des parallel zur Schubladenfrontblende 7b ausgerichteten Aufsatzrahmens 14a angeordnet ist und/oder in einer Draufsicht im Wesentlichen in der Mitte der Schublade 6 oder seitlich versetzt zur Mitte der Schublade 6 angeordnet ist.
[00112] Das Verfahren zur Herstellung einer Schublade 6 gemäß der Erfindung umfasst die fol-
genden Verfahrensschritte:
- es wird eine Schublade 6 mit wenigstens zwei voneinander beabstandeten Schubladenseitenwänden 7a, einer Schubladenrückwand 7c und einer Schubladenfrontblende 7b bereitgestellt,
- es wird die wenigstens eine Aufsatzvorrichtung 9 bereitgestellt,
- es wird die wenigstens eine Aufsatzvorrichtung 9 über die wenigstens eine Lagervorrichtung 10a, 10b an wenigstens einer Schubladenwand 7a gelagert.
[00113] Gemäß einer Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die Aufsatzvorrichtung 9 über wenigstens eine von der Lagervorrichtung 10a, 10b gesonderte Fixiervorrichtung 17 an der Schubladenrückwand 7c und/oder an der Schubladenrückwand 7b fixiert und so die Schubladenrückwand 7c und/oder die Schubladenfrontblende 7b stabilisiert wird und/oder wobei der wenigstens eine Aufbewahrungsbehälter 12 über die wenigstens eine Befestigungsstelle 15 hängend am Aufsatzrahmen 14 befestigt wird.

Claims (15)

x bes AT 527 844 B1 2025-07-15 Ss N Patentansprüche
1. Aufsatzvorrichtung (9) für eine Schublade (6), umfassend:
- wenigstens eine Lagervorrichtung (10a, 10b) zur Lagerung der Aufsatzvorrichtung (9) an einer Schubladenwand (7), vorzugsweise an einer Schubladenseitenwand (7a), an einer Schubladenrückwand (7c) und/oder an einer Schubladenfrontblende (7b),
- wenigstens einen mit der wenigstens einen Lagervorrichtung (10a,10b) verbundenen oder verbindbaren Aufsatzrahmen (14),
- wobei die Aufsatzvorrichtung (9) wenigstens einen Aufbewahrungsbehälter (12) mit wenigstens einem Innenraum (12a) zur Aufnahme von Staugut aufweist, wobei der Aufbewahrungsbehälter (12) über wenigstens eine Befestigungsstelle (15) hängend am Aufsatzrahmen (14) befestigt oder befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass am Aufsatzrahmen (14) wenigstens eine von der Befestigungsstelle (15) gesonderte Abstützvorrichtung (22) vorgesehen ist.
2. Aufsatzvorrichtung (9) nach Anspruch 1, wobei die Abstützvorrichtung (22) in einem Gebrauchszustand von der wenigstens einen Befestigungsstelle (15) vertikal beabstandet ist und/oder wobei die Abstützvorrichtung (22) wenigstens eine Abstützfläche (22a) zur Anlage am Aufbewahrungsbehälter (12) aufweist.
3. Aufsatzvorrichtung (9) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eine Befestigungsstelle (15) - in einem Gebrauchszustand an einer Seitenfläche des Aufsatzrahmens (14) angeordnet ist, und/oder - wenigstens eine Schnittstelle (15a) zur lösbaren Befestigung des Aufbewahrungsbehälters (12) aufweist, vorzugsweise wobei die Schnittstelle (15a) wenigstens ein Einhängeprofil (15b) zum Einhängen des Aufbewahrungsbehälters (12) aufweist und/oder wobei die Schnittstelle (15a) dazu ausgebildet ist, eine Höhenlage des Aufbewahrungsbehälters (12) relativ zum Aufsatzrahmen (14) zu sichern und/oder eine Verschiebung des Aufbewahrungsbehälters (12) entlang des Aufsatzrahmens (14) zu gestatten.
4. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Aufsatzrahmen (14) in einem Querschnittsebene quer zu einer Längsrichtung des Aufsatzrahmens (14) im Wesentlichen polygonal ausgebildet ist.
5. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei wenigstens zwei voneinander beabstandete Lagervorrichtungen (10a, 10b) vorgesehen sind, wobei sich der Aufsatzrahmen (14) zwischen den beiden Lagervorrichtungen (10a, 10b) erstreckt, vorzugsweise wobei die wenigstens zwei Lagervorrichtungen (10a, 10b) dazu ausgebildet sind, an einer selben Schubladenwand (7) gelagert zu werden.
6. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Aufbewahrungsbehälter (12) wenigstens zwei Innenräume (35a, 35b) mit jeweils einem Boden (32a, 32b) aufweist, wobei die Böden (32a, 32b) relativ zueinander in der Höhe einstellbar sind.
7. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei wenigstens ein Querteiler (27) vorgesehen ist, welcher in einer ersten Betriebsstellung den wenigstens einen Innenraum (12a) des Aufnahmebehälters (12) in wenigstens zwei Innenräume (12a) unterteilt und in einer zweiten Betriebsstellung an einer Außenseite des Aufnahmebehälters (12) und quer zur Außenseite des Aufnahmebehälters (12) anordenbar ist.
8. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Aufsatzvorrichtung (9) - wenigstens eine von der Lagervorrichtung (10a, 10b) gesonderte Fixiervorrichtung (17) zur Fixierung der Aufsatzvorrichtung (9) an einer Schubladenfrontblende (7b) oder an einer Schubladenrückwand (7c) aufweist, und/oder - wenigstens einen Vertikalsteher (18a, 18b) zur Anlage an einer Schubladenfrontblende (7b) oder zur Anlage an einer Schubladenrückwand (7c) aufweist.
9. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Aufsatzrahmen (14) im Wesentlichen in Form eines umgekehrten U-Profils, eines Dreipunktrahmens, eines Vierpunktrahmes oder in Form eines umgekehrten L-Profils oder eines F-Profils ausgebildet ist.
10. Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Aufsatzvorrichtung (9) wenigstens zwei, vorzugsweise im Wesentlichen ebene, Aufsatzrahmen (14, 14a) aufweist, welche quer zueinander ausgerichtet sind.
11. Schublade (6) mit wenigstens zwei voneinander beabstandeten Schubladenseitenwänden (7a), einer Schubladenrückwand (7c) und einer Schubladenfrontblende (7b) und mit wenigstens einer Aufsatzvorrichtung (9) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die wenigstens eine Aufsatzvorrichtung (9) über die wenigstens eine Lagervorrichtung (10a, 10b) an einer der Schubladenwände (7) gelagert ist.
12. Schublade (6) nach Anspruch 11, wobei die Aufsatzvorrichtung (9) über wenigstens eine von der Lagervorrichtung (10a, 10b) gesonderte Fixiervorrichtung (17) an der Schubladenrückwand (7c) oder an der Schubladenfrontblende (7b) fixiert ist, sodass die Schubladenrückwand (7c) oder die Schubladenfrontblende (7b) stabilisiert ist oder sind.
13. Schublade (6) nach Anspruch 11 oder 12, wobei die Aufsatzvorrichtung (9) wenigstens zwei, vorzugsweise im Wesentlichen ebene, Aufsatzrahmen (14,14a) aufweist, welche quer zueinander ausgerichtet sind, wobei einer der beiden Aufsatzrahmen (14, 14a) parallel zur Schubladenfrontblende (7b) ausgerichtet und der andere der beiden Aufsatzrahmen (14, 14a) quer zur Schubladenfrontblende (7b) ausgerichtet ist, vorzugsweise wobei der quer zur Schubladenfrontblende (7b) ausgerichtete Aufsatzrahmen (14, 14a) zum überwiegenden Teil oberhalb des parallel zur Schubladenfrontblende (7b) ausgerichteten Aufsatzrahmens (14, 14a) angeordnet ist und/oder in einer Draufsicht im Wesentlichen in der Mitte der Schublade (6) oder seitlich versetzt zur Mitte der Schublade (6) angeordnet ist.
14. Verfahren zur Herstellung einer Schublade (6) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, umfassend die folgenden Verfahrensschritte:
- es wird eine Schublade (6) mit wenigstens zwei voneinander beabstandeten Schubladenseitenwänden (7a), einer Schubladenrückwand (7c) und einer Schubladenfrontblende (7b) bereitgestellt,
- es wird die wenigstens eine Aufsatzvorrichtung (9) bereitgestellt,
- es wird die wenigstens eine Aufsatzvorrichtung (9) über die wenigstens eine Lagervorrichtung (10a, 10b) an wenigstens einer Schubladenwand (7) gelagert.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Aufsatzvorrichtung (9) über wenigstens eine von der Lagervorrichtung (10a, 10b) gesonderte Fixiervorrichtung (17) an der Schubladenfrontblende (7b) und/oder an der Schubladenrückwand (7c) fixiert und so die Schubladenfrontblende (7b) und/oder die Schubladenrückwand (7c) stabilisiert wird und/oder wobei der wenigstens eine Aufbewahrungsbehälter (12) über die wenigstens eine Befestigungsstelle (15) hängend am Aufsatzrahmen (14) befestigt wird.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
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