AT528089A1 - Arbeitsstation für ein optimiertes Beladen von Ladehilfsmitteln, Kommissioniersystem und Verfahren - Google Patents
Arbeitsstation für ein optimiertes Beladen von Ladehilfsmitteln, Kommissioniersystem und VerfahrenInfo
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Abstract
Es wird eine Arbeitsstation (11) zum Beladen von Ladehilfsmitteln (18) auf Transportfahrzeugen (1) mit Waren (12) angegeben, bei dem ein erstes Fördersystem (16) für Waren (12) und eine zweites Fördersystem (17) zum Transport der Ladehilfsmittel (18) vorgesehen ist. Die die Waren (12) werden zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G) bereitgestellt. Die Ladehilfsmittel (18) werden durch Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung (21) transportiert, als eine Gruppe (GR) zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt. Schließlich wird ein Kommissioniersystem (31) angegeben, in welchem die Transportfahrzeuge (1), eine Übergabestation (43) und/oder eine Arbeitsstation (11) der genannten Arten zur Anwendung kommen.
Description
Fahrbahn ist zwischen der ersten Fahrbahn und der zweiten Fahrbahn angeordnet
Zudem betrifft die Erfindung ein Kommissioniersystem zum Kommissionieren von Waren, welches einen Lagerbereich mit Lagerplätzen zum Bereitstellen von Waren und einen Kommissionierbereich zum Bearbeiten von Aufträgen umfasst, wOobei im Kommissionierbereich eine Arbeitsstation der oben genannten Art angeord-
net ist.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Kommissioniersystem zum Kommissionieren von Waren, welches einen Lagerbereich mit Lagerplätzen zum Bereitstellen von Waren und einen Kommissionierbereich umfasst, wobei im Kommissionierbereich eine Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln mit Waren angeordnet ist. Das Kommissioniersystem umfasst zudem ein erstes Fördersystem zum
Transport von Waren und ein zweites Fördersystem zum Transport von
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gabestation.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Beladen von Ladehilfsmitteln mit Waren gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, an einer Arbeits-
station gemäß oben genannter Art.
Eine Arbeitsstation und ein Kommissioniersystem und ein Verfahren der jeweils vorgenannten Art sind aus dem Stand der Technik grundsätzlich bekannt. Arbeitsstationen nach dem Stand der Technik benötigen eine vergleichsweise große Grundfläche, was nachteilig ist. Zudem sind Erweiterungen oft nur mit großem (Umbau)Aufwand realisierbar. Schließlich sind bekannte Kommissioniersysteme hinsichtlich des von ihnen benötigten Bauraums und hinsichtlich ihrer Leistungsfä-
higkeit nur aufwändig optimierbar.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine verbesserte Arbeitsstation, ein verbessertes Kommissioniersystem und ein verbessertes Verfahren zum Beladen von Ladehilfsmitteln mit Waren anzugeben. Im Zusammenhang mit der Arbeitsstation soll insbesondere eine Lösung vorgeschlagen werden, welche ein ergonomisches und effizientes Beladen eines Ladehilfsmittels auf einem Transportfahrzeug bei besonders kompaktem und modularem Aufbau der Arbeitsstation ermöglicht. Schließlich soll insbesondere ein Kommissioniersystem angegeben werden, bei dem zumindest ein Teil der vorgenannten Komponenten auf vorteilhafte Weise
kombiniert wird.
Die fahrerlosen Transportfahrzeuge sind insbesondere flurgebundene, fahrerlose Transportfahrzeuge, welche bevorzugt autonom verfahrbar sind. Solche fahrerlo-
sen Transportfahrzeuge werden auch „Automated Guided Vehicles (AGV)“ oder
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Bei „Automated Guided Vehicles (AGV)“ bedient man sich beispielweise einer optischen oder magnetischen Fahrwegmarkierung, welche durch die Transportfahrzeuge über Sensoren erfassbar und verfolgbar sind. Die Fahrwegmarkierung ist im Bereich der ersten Fahrbahn, im Bereich der zweiten Fahrbahn und/oder im
Bereich dritten Fahrbahn angeordnet.
Bei „Autonomen Mobilen Robotern (AMR)“ ist eine Fahrwegmarkierung nicht notwendig und es können die „Autonomen Mobilen Roboter (AMR)“ in der Umgebung auf der Fahrbahn kollisionsfrei navigieren. Die „Autonomen Mobilen Roboter (AMR)“ umfassen hierzu Sensoren und es wird ein Rechner zur Wegplanung ein-
gesetzt.
„Fahrspuren“ für die AGVs können physisch auf der ersten, zweiten und/oder dritten Fahrbahn angebracht sein, beispielsweise in Form von optischen oder magne-
tischen Fahrwegmarkierungen.
AMRSs sind grundsätzlich frei auf einer Fahrbahn (Fahrfläche) bewegbar, jedoch können auch sie Fahrspuren folgen. Beispielsweise können diese virtuell in einem digitalen Abbild der betreffenden Fahrbahn vorliegen. Die Steuerung der AMRs kann insbesondere nach dem Konzept digitaler Zwillinge erfolgen, wobei beispielsweise die digitalen Zwillinge der AMRSs den digitalen oder virtuellen Fahrspuren folgen und so eine entsprechende Bewegung der physischen AMRSs entlang der
Fahrspuren in der realen Welt bewirken.
Das Fahrwerk des Transportfahrzeugs kann zum Beispiel einen oder mehrere Antriebsmotoren, eine oder mehrere Antriebswellen, Lagerungen für die Räder, und gegebenenfalls eine oder mehrere Lenkmotoren und dgl. umfassen. Bevorzugt wird das Lenken des fahrerlosen Transportfahrzeugs durch Differenzialgeschwindigkeitssteuerung der Räder erreicht, wobei die Räder gemäß einer solchen Ausführung Antriebsräder sind. Jedes Antriebsrad wird mit einer anderen Geschwin-
digkeit angetrieben, um das Transportfahrzeug um seine Hochachse zu drehen.
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zugsweise das lenkende Rad.
Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln mit Waren gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, bei dem ein erstes Fördersystem für die Waren und eine zweites Fördersystem zum Transport der Ladehilfsmittel vorgesehen ist, wobei die Waren zu einer ersten Andienungsvorrichtung des ersten Fördersystems transportiert werden und an einer oder mehreren ersten Andienpositionen der ersten Andienungsvorrichtung des ersten Fördersystems bereitgestellt werden, und wobei die Ladehilfsmittel des zweites Fördersystem zu einer zweiten Andienungsvorrichtung des zweites Fördersystems transportiert werden, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen der zweiten Andienungsvorrichtung bereitgestellt und mit den an der ersten Andie-
nungsvorrichtung bereitgestellten Waren beladen werden.
Die vorstehende Arbeitsstation kann durch die nachfolgenden Maßnahmen weitergebildet werden oder wird die Aufgabe der Erfindung auch durch eine Arbeitsstation der eingangs genannten Art gelöst, umfassend
ein Auftragsverwaltungssystem zum elektronischen Erfassen von, insbesondere verschiedenen, Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, wobei jede Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert,
eine erste Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen von Waren an einer oder mehreren ersten Andienpositionen,
ein erstes Fördersystem, welches einen Transferbereich und die erste Andienungsvorrichtung verbindet und welches zum Transport der Waren zwischen dem Transferbereich und der ersten Andienungsvorrichtung ausgebildet ist,
ein zweites Fördersystem, welches fahrerlose Transportfahrzeuge zum Transport der Ladehilfsmittel umfasst,
eine erste Fahrbahn, welche einen ersten Fahrbahnabschnitt, und einen
zweiten Fahrbahnabschnitt umfasst,
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eine dritte Fahrbahn, welche zwischen der ersten Fahrbahn und der zweiten Fahrbahn angeordnet ist, und welche einen ersten Fahrbahnabschnitt und zweiten Fahrbahnabschnitt umfasst, wobei
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur verläuft, und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn eine zweite Fahrspur verläuft,
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine Anfahrtsspur verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine Rückfahrtsspur verläuft,
die Anfahrtsspur von der ersten Fahrspur abzweigt und die Rückfahrtsspur in die erste Fahrspur einmündet, oder
die Anfahrtsspur von der zweiten Fahrspur abzweigt und die Rückfahrtsspur in die zweite Fahrspur einmündet, und
entlang dem Fahrbahnabschnitt der zweiten Fahrbahn eine mit der Anfahrtsspur und der Rückfahrtsspur verbundene Andienungsspur verläuft, wobei die Andienungsspur der zweiten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, und
eine Steuereinheit, welche das erste Fördersystem und die Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, derart ansteuert, dass
die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd beladen werden
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nen bereitgestellt wurden.
Das Merkmal „entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur verläuft“ ist auch so zu verstehen, dass im ersten Fahrbahnabschnitt eine erste Fahrspur angeordnet ist. Gleichsam ist das Merkmal „entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn eine zweite Fahrspur“ so zu verstehen, dass verstehen, dass im zweiten Fahrbahnabschnitt eine zweite Fahrspur angeordnet ist.
Auch ist „entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine Anfahrtsspur verläuft“, und „entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine Rückfahrtsspur verläuft“ so zu verstehen, dass die Anfahrtsspur und
Rückfahrtsspur im jeweiligen Fahrbahnabschnitt angeordnet ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch die nachfolgenden Maßnahmen dadurch, dass die Schritte umfasst sind
Erfassen von Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, wobei jede Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert, an dem Auftragsverwaltungssystem, und
Ansteuerung des ersten Fördersystems und der Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, durch die Steuereinheit derart, dass
die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen
bereitgestellt wurden.
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Die zweiten Andienpositionen der zweiten Andienungsvorrichtung können auch als
Andienpositionen zweiter Type bezeichnet werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das aus der Gruppe abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen durch ein synchronisiertes Bewegen der La-
dehilfsmittel der Gruppe erfolgt.
Ein Auftrag der Aufträge kann ein Kommissionierauftrag sein. Der Auftrag kann eine oder mehrere Auftragszeilen umfassen. Umfasst der Auftrag mehrere Auftragszeilen, so können die Auftragszeilen Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen.
Ein Auftrag der Aufträge kann ein Entsorgungsauftrag sein. Gemäß dem Entsorgungsauftrag können auch beschädigte Waren von der Arbeitsstation weg transportiert werden, wenn bei der Bearbeitung eines Auftrags, beispielsweise durch den Lagerarbeiter oder durch ein Bilderfassungssystem, festgestellt wird, dass
Waren beschädigt sind.
Gemäß der Erfindung kann die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln
mit Waren gemäß Aufträgen unterschiedlich ausgestaltet sein.
Nach einer ersten Ausführung umfassen die erste Andienungsvorrichtung eine einzige erste Andienposition und die zweite Andienungsvorrichtung eine einzige
zweite Andienposition.
Die Steuereinheit steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem und die Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschie-
denen Aufträgen derart an, dass
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die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten Andienposi-
tion bereitgestellt wurden.
Die Aufträge können verschiedene Aufträge umfassen, insbesondere einen ersten
Auftrag und einen zweiten Auftrag.
Der erste Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen und der zweite Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen. Jede Auftragszeile des ersten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spezifizieren. Jede Auftragszeile des zweiten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spezifizieren. Die Anzahl der Auftragszeilen kann zwischen dem ersten Auftrag und dem zweiten Auftrag gleich sein. Anderenfalls kann die Anzahl der Auftragszeilen zwischen dem ersten Auftrag und dem zweiten Auftrag variieren. Insbesondere spezifiziert eine der mehreren Auftragszeilen aus dem ersten Auftrag und zweiten Auftrag jeweils dieselbe Warentype. Die Stückzahlen können zwischen dem ersten Auftrag und dem zweiten Auftrag variieren. Beispielsweise umfasst der erste Auftrag zwei Stück schwarze TShirts, Größe XL und der zweite Auftrag ein Stück schwarzes T-Shirt, Größe XL. Eine nächste der Auftragszeile aus dem ersten Auftrag und zweiten Auftrag spezifiziert ebenso jeweils dieselbe Warentype. Die Stückzahlen können zwischen dem ersten Auftrag und dem zweiten Auftrag variieren. Beispielsweise umfasst der erste Auftrag ein Stück Kopfhörer und der zweite Auftrag zwei Stück Kopfhörer. Eine nächste der Auftragszeile aus dem ersten Auftrag und zweiten Auftrag kann unterschiedliche Warentypen spezifizieren. Beispielsweise umfasst der erste Auftrag ein Stück schwarze Wasserflasche und der zweite Auftrag drei Stück Kugelschreiber. Die Warentype entspricht nach diesem Beispiel „schwarzes T-Shirt,
Größe XL“, „Kopfhörer“, „schwarze Wasserflasche“ und „Kugelschreiber“. Es sei
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trag und zweiten Auftrag variieren kann.
Wie sich aus oben Beschriebenen ergibt, können unterschiedliche Aufträge auch Auftragszeilen umfassen, welche Waren unterschiedlicher Warentype benötigen, und/oder können unterschiedliche Aufträge auch Auftragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benötigen. Jedem Auftrag ist zumindest ein Ladehilfsmittel zugeordnet. Mit anderen Worten wird zu je einem Auftrag zumindest ein
Ladehilfsmittel bereitgestellt, welches mit Waren beladen werden kann.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welchem die Aufträge Auftragszeilen umfassen, welche Waren unterschiedlicher Warentype be-
nötigen.
Die Waren werden zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und aufeinanderfolgend (nacheinander) an der einen ersten Andienposition bereitgestellt. So kann an der ersten Andienposition vorerst die Ware der ersten Warentype bereitgestellt werden. Nach dem Beladen des (ersten) Ladehilfsmittels mit der Ware der ersten Warentype, und bevorzugt während dem Bereitstellen des (zweiten) Ladehilfsmittels, kann an der ersten Andienposition die Ware der zweiten Warentype
bereitgestellt werden.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang, solange bis sämtliche Auftrags-
zeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Gruppe an Ladehilfsmittel umfasst nach dieser Ausführung zumindest zwei
Ladehilfsmittel, nämlich ein erstes Ladehilfsmittel und ein zweites Ladehilfsmittel. Das erste Ladehilfsmittel und zweite Ladehilfsmittel werden abwechselnd an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt und abwechselnd mit Waren beladen, jeweils nachdem diese an der einen zweiten Andienpositionen bereitgestellt wur-
den.
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Das erste Ladehilfsmittel wird von einem ersten Transportfahrzeug transportiert und das zweite Ladehilfsmittel wird von einem zweiten Transportfahrzeug trans-
portiert.
Dabei kann das erste Ladehilfsmittel, nachdem das erste Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt wurde, vorerst mit der Ware der ersten
Warentype beladen werden.
Danach wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vor-
zugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des ersten Ladehilfsmittels.
Währenddessen wird einerseits die Ware der ersten Warentype weg von der ersten Andienposition transportiert und andererseits die Ware der zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der ersten Andienposi-
tion bereitgestellt.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird
das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der zweiten Warentype beladen.
Danach wird das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des zweiten Lade-
hilfsmittels.
Währenddessen wird einerseits die Ware der zweiten Warentype weg von der ersten Andienposition transportiert und andererseits die Ware der dritten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der ersten Andienposi-
tion bereitgestellt.
Befindet sich das erste Ladehilfsmittel wiederholt an der einen zweiten Andienpo-
sition wird das erste Ladehilfsmittel mit der Ware der dritten Warentype beladen.
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Anschließend wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug wiederum von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung
des ersten Ladehilfsmittels.
Währenddessen wird einerseits die Ware der dritten Warentype weg von der ersten Andienposition transportiert und andererseits die Ware der vierten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der ersten Andienposi-
tion bereitgestellt.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel wiederholt an der einen zweiten Andienpo-
sition wird das zweite Ladehilfsmittel mit Ware der vierten Warentype beladen.
Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels und zweiten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich solange, bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren der unterschiedlichen Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet
wurden.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welchem die Aufträge Auftragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benöti-
gen.
Die Waren werden zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und aufeinanderfolgend (nacheinander) an der einen ersten Andienposition bereitgestellt. So kann an der ersten Andienposition vorerst die Ware der ersten Warentype bereitgestellt werden. Nach dem Beladen des (ersten) Ladehilfsmittels mit der Ware der ersten Warentype, und bevorzugt während dem Bereitstellen des (zweiten) Ladehilfsmittels, kann an der ersten Andienposition die Ware der zweiten Warentype
bereitgestellt werden.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang, solange bis sämtliche Auftrags-
zeilen fertig abgearbeitet wurden.
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Die Gruppe an Ladehilfsmittel umfasst nach dieser Ausführung zumindest zwei
Ladehilfsmittel, nämlich ein erstes Ladehilfsmittel und ein zweites Ladehilfsmittel. Das erste Ladehilfsmittel und zweite Ladehilfsmittel werden abwechselnd an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt und abwechselnd mit Waren beladen, jeweils nachdem diese an der einen zweiten Andienpositionen bereitgestellt wur-
den.
Das erste Ladehilfsmittel wird von einem ersten Transportfahrzeug transportiert und das zweite Ladehilfsmittel wird von einem zweiten Transportfahrzeug transportiert. Dabei kann das erste Ladehilfsmittel, nachdem das erste Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt wurde, vorerst mit der Ware der ersten Warentype beladen werden. Danach wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des ersten Ladehilfsmittels. Währenddessen verbleibt die Ware der ersten Warentype an der ersten Andienposition. Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der ersten Warentype beladen. Danach wird das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des zweiten Ladehilfsmittels. Währenddessen wird die Ware der zweiten Warentype an der ersten Andienposition bereitgestellt. Befindet sich das erste Ladehilfsmittel wiederholt an der einen zweiten Andienposition wird das erste Ladehilfsmittel mit der Ware der zweiten Warentype beladen. Anschließend wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug wiederholt von der zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des ersten Ladehilfsmittels. Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird
das zweite Ladehilfsmittel mit Ware der zweiten Warentype beladen.
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Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels und zweiten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich solange bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren derselben
Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet wurden.
Nach einer zweiten Ausführung umfassen die erste Andienungsvorrichtung mehrere erste Andienpositionen und die zweite Andienungsvorrichtung eine einzige
zweite Andienposition.
Wie sich aus dem oben zur ersten Ausführung Beschriebenen ergibt, können unterschiedliche Aufträge auch Auftragszeilen umfassen, welche Waren unterschiedlicher Warentype benötigen, und/oder können unterschiedliche Aufträge auch Auf-
tragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benötigen.
Jedem Auftrag ist zumindest ein Ladehilfsmittel zugeordnet. Mit anderen Worten wird zu je einem Auftrag zumindest ein Ladehilfsmittel bereitgestellt, welches mit
Waren beladen werden kann.
Die Steuereinheit steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem und die Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen derart an, dass
die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an den mehreren ersten Andienpositionen bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten Andienposi-
tion bereitgestellt wurden.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welchem die Aufträge Auftragszeilen umfassen, welche Waren unterschiedlicher Warentype be-
nötigen.
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Nach dieser Ausführung können die Waren einer ersten Warentype und einer zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und nebeneinander (gleichzeitig) an der ersten Andienposition und der weiteren ersten Andienposition bereitgestellt werden. Je nach Anzahl der Andienpositionen an der ersten Andienungsvorrichtung können auch mehr als zwei Warentypen nebeneinan-
der (gleichzeitig) bereitgestellt werden.
Die Gruppe an Ladehilfsmittel umfasst nach dieser Ausführung zumindest zwei
Ladehilfsmittel, nämlich ein erstes Ladehilfsmittel und ein zweites Ladehilfsmittel. Das erste Ladehilfsmittel und zweite Ladehilfsmittel werden abwechselnd an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt und abwechselnd mit Waren beladen, jeweils nachdem diese an der einen zweiten Andienpositionen bereitgestellt wur-
den.
Das erste Ladehilfsmittel wird von einem ersten Transportfahrzeug transportiert und das zweite Ladehilfsmittel wird von einem zweiten Transportfahrzeug transportiert. Dabei kann das erste Ladehilfsmittel, nachdem das erste Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt wurde, vorerst mit der Ware der ersten Warentype beladen werden. Danach wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des ersten Ladehilfsmittels. Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der
zweiten Warentype beladen.
Währenddessen wird die Ware der ersten Warentype weg von der ersten Andienposition transportiert und andererseits die Ware der dritten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der ersten Andienposition bereit-
gestellt.
Danach wird das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug von der einen zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das erste Ladehilfs-
mittel durch das erste Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition
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hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des zweiten La-
dehilfsmittels.
Währenddessen wird einerseits die Ware der zweiten Warentype weg von der weiteren ersten Andienposition transportiert und andererseits die Ware der vierten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der weiteren
ersten Andienposition bereitgestellt.
Befindet sich das erste Ladehilfsmittel wiederholt an der einen zweiten Andienpo-
sition, wird das erste Ladehilfsmittel mit der Ware der dritten Warentype beladen.
Anschließend wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug wiederholt von der zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des ers-
ten Ladehilfsmittels.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird
das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der vierten Warentype beladen.
Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels und zweiten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich, solange bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren unterschiedli-
cher Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet wurden.
Wie oben beschrieben und gleichermaßen auch auf zweite Ausführung übertragbar, umfassen die Aufträge verschiedene Aufträge, insbesondere einen ersten Auftrag und einen zweiten Auftrag. Der erste Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen und der zweite Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen. Jede Auftragszeile des ersten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spezifizieren. Jede Auftragszeile des zweiten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spe-
zifizieren.
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Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welchem die Aufträge Auftragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benöti-
gen.
Nach dieser Ausführung können die Waren einer ersten Warentype und einer zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und nebeneinander (gleichzeitig) an der ersten Andienposition und der weiteren ersten Andienposition bereitgestellt werden. Je nach Anzahl der Andienpositionen an der ersten Andienungsvorrichtung können auch mehr als zwei Warentypen nebeneinan-
der (gleichzeitig) bereitgestellt werden.
Die Gruppe an Ladehilfsmittel umfasst nach dieser Ausführung zumindest zwei
Ladehilfsmittel, nämlich ein erstes Ladehilfsmittel und ein zweites Ladehilfsmittel. Das erste Ladehilfsmittel und zweite Ladehilfsmittel werden abwechselnd an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt und abwechselnd mit Waren beladen, jeweils nachdem diese an der einen zweiten Andienpositionen bereitgestellt wur-
den.
Das erste Ladehilfsmittel wird von einem ersten Transportfahrzeug transportiert und das zweite Ladehilfsmittel wird von einem zweiten Transportfahrzeug trans-
portiert.
Dabei kann das erste Ladehilfsmittel, nachdem das erste Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition bereitgestellt wurde, vorerst mit der Ware der ersten Warentype und der Ware der zweiten Warentype beladen werden. Danach wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug von der zweiten Andienposition wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der zweiten Andienposition hinbewegt. Währenddessen verbleiben die Waren der ersten Warentype und die Waren der zweiten Warentype an den ersten Andienpositionen. Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der ersten Warentype und der Ware der zweiten Warentype beladen. Danach wird das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug von der zweiten Andi-
enposition wegbewegt und neuerlich das erste Ladehilfsmittel durch das erste
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Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des zweiten Ladehilfsmittels. Währenddessen wird die Ware der dritten Warentype an der ersten Andienposition bereitgestellt, oder die Ware der dritten Warentype und die Ware der weiteren Warentype an den ersten Andienpositionen bereitgestellt. Befindet sich das erste Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition, wird das erste Ladehilfsmittel mit der Ware der dritten Warentype und gegebenenfalls der Ware der weiteren Warentype beladen. Anschließend wird das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug wiederholt von der zweiten Andienposition wegbewegt und neuerlich das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu der einen zweiten Andienposition hinbewegt, vorzugsweise annähernd synchron mit der Bewegung des ersten Ladehilfsmittels. Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel an der einen zweiten Andienposition wird das zweite Ladehilfsmittel mit Ware der drit-
ten Warentype und gegebenenfalls der Ware der weiteren Warentype beladen.
Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels und zweiten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich, solange bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren derselben
Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet wurden.
Wie oben beschrieben und gleichermaßen auch auf zweite Ausführung übertragbar, umfassen die Aufträge verschiedene Aufträge, insbesondere einen ersten Auftrag und einen zweiten Auftrag. Der erste Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen und der zweite Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen. Jede Auftragszeile des ersten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spezifizieren. Jede Auftragszeile des zweiten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spe-
zifizieren.
Nach einer dritten Ausführung umfassen die erste Andienungsvorrichtung eine einzige erste Andienposition und die zweite Andienungsvorrichtung mehrere
zweite Andienposition. Wie sich aus dem oben zur ersten Ausführung Beschriebenen ergibt, können un-
terschiedliche Aufträge auch Auftragszeilen umfassen, welche Waren
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unterschiedlicher Warentype benötigen, und/oder können unterschiedliche Aufträge auch Auftragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benöti-
gen.
Jedem Auftrag ist zumindest ein Ladehilfsmittel zugeordnet. Mit anderen Worten wird zu je einem Auftrag zumindest ein Ladehilfsmittel bereitgestellt, welches mit
Waren beladen werden kann.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welchem die Aufträge Auftragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benöti-
gen.
Die Steuereinheit steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem und die Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen derart an, dass
die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der einen ersten Andienposition bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an den mehreren zweiten Andien-
positionen bereitgestellt wurden.
Die Waren werden zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und aufeinanderfolgend (nacheinander) an der einen ersten Andienposition bereitgestellt. So kann an der ersten Andienposition vorerst die Ware der ersten Warentype bereitgestellt werden. Nach dem Beladen des (ersten) Ladehilfsmittels mit der Ware der ersten Warentype, und bevorzugt während dem Bereitstellen des (zweiten) Ladehilfsmittels, kann an der ersten Andienposition die Ware der zweiten Warentype
bereitgestellt werden.
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Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang, solange bis sämtliche Auftrags-
zeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Gruppe an Ladehilfsmittel umfasst nach dieser Ausführung zumindest drei Ladehilfsmittel, nämlich ein erstes Ladehilfsmittel, ein zweites Ladehilfsmittel und ein drittes Ladehilfsmittel. Das erste Ladehilfsmittel, zweite Ladehilfsmittel und dritte werden Ladehilfsmittel abwechselnd an den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt und abwechselnd mit Waren beladen, jeweils nachdem diese an den
mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurden.
Generell kann die Gruppe an Ladehilfsmittel um zumindest ein Ladehilfsmittel
mehr umfassen, als zweite Andienpositionen vorhanden sind.
Das erste Ladehilfsmittel wird von einem ersten Transportfahrzeug transportiert, das zweite Ladehilfsmittel wird von einem zweiten Transportfahrzeug transportiert und das dritte Ladehilfsmittel wird von einem dritten Transportfahrzeug transportiert.
Dabei können das erste Ladehilfsmittel, nachdem das erste Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurde, und das zweite Ladehilfsmittel, nachdem das zweite Ladehilfsmittel an einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurde, jeweils vorerst mit der Ware
der ersten Warentype beladen werden.
Danach werden das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug von der einen und weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen wegbewegt und das dritte Ladehilfsmittel durch das dritte Transportfahrzeug zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen hinbewegt. Währenddessen verbleibt die Ware der ersten Warentype an der ersten Andienposition. Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen wird das dritte Ladehilfsmittel mit der Ware der ersten Warentype beladen. Danach wird das dritte Ladehilfsmittel durch das
dritte Transportfahrzeug von der einen der mehreren zweiten Andienpositionen
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wegbewegt und werden neuerlich das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen hinbewegt. Währenddessen wird die Ware der zweiten Warentype an der ersten Andienposition bereitgestellt. Befinden sich das erste Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen und das zweite Ladehilfsmittel an einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen wird einerseits das erste Ladehilfsmittel mit der Ware der zweiten Warentype und andererseits das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der zweiten Warentype beladen. Anschließend werden das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug wiederholt von der einen und weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen wegbewegt und neuerlich das dritte Ladehilfsmittel durch das dritte Transportfahrzeug zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen hinbewegt. Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen wird das dritte Ladehilfsmittel mit Ware der zweiten Warentype beladen.
Das abwechselnde Bereitstellen, vorzugsweise durch ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel, und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels, zweiten Ladehilfsmittels und dritten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich, solange bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren der gleichen Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet
wurden.
Wie oben beschrieben und gleichermaßen auch auf dritte Ausführung übertragbar, umfassen die Aufträge verschiedene Aufträge, insbesondere einen ersten Auftrag
und einen zweiten Auftrag. Der erste Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen und
der zweite Auftrag umfasst mehrere Auftragszeilen. Jede Auftragszeile des ersten
Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spezifizieren. Jede Auftrags-
zeile des zweiten Auftrags kann eine Warentype und eine Stückzahl spezifizieren.
Nach einer vierten Ausführung umfassen die erste Andienungsvorrichtung mehrere erste Andienpositionen und die zweite Andienungsvorrichtung mehrere zweite
Andienposition.
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Wie sich aus dem oben zur ersten Ausführung Beschriebenen ergibt, können unterschiedliche Aufträge auch Auftragszeilen umfassen, welche Waren unterschiedlicher Warentype benötigen, und/oder können unterschiedliche Aufträge auch Auf-
tragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benötigen.
Jedem Auftrag ist zumindest ein Ladehilfsmittel zugeordnet. Mit anderen Worten wird zu je einem Auftrag zumindest ein Ladehilfsmittel bereitgestellt, welches mit
Waren beladen werden kann.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei welchem die Aufträge Auftragszeilen umfassen, welche Waren derselben Warentype benöti-
gen.
Die Steuereinheit steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem und die Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen derart an, dass
die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an den mehreren ersten Andienpositionen bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an den mehreren zweiten Andien-
positionen bereitgestellt wurden.
Nach dieser Ausführung können die Waren einer ersten Warentype und einer zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und nebeneinander (gleichzeitig) an der ersten Andienposition und der weiteren ersten Andienposition bereitgestellt werden. Je nach Anzahl der Andienpositionen an der ersten Andienungsvorrichtung können auch mehr als zwei Warentypen nebeneinan-
der (gleichzeitig) bereitgestellt werden.
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Die Gruppe an Ladehilfsmittel umfasst nach dieser Ausführung zumindest drei Ladehilfsmittel, nämlich ein erstes Ladehilfsmittel, ein zweites Ladehilfsmittel und ein drittes Ladehilfsmittel. Das erste Ladehilfsmittel, zweite Ladehilfsmittel und dritte werden Ladehilfsmittel abwechselnd an den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt und abwechselnd mit Waren beladen, jeweils nachdem diese an den
mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurden.
Generell kann die Gruppe an Ladehilfsmittel um zumindest ein Ladehilfsmittel
mehr umfassen, als zweite Andienpositionen vorhanden sind. Das erste Ladehilfsmittel wird von einem ersten Transportfahrzeug transportiert, das zweite Ladehilfsmittel wird von einem zweiten Transportfahrzeug transportiert und das dritte Lade-
hilfsmittel wird von einem dritten Transportfahrzeug transportiert.
Dabei können das erste Ladehilfsmittel, nachdem das erste Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurde, und das zweite Ladehilfsmittel, nachdem das zweite Ladehilfsmittel an einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurde, jeweils vorerst mit der Ware der ersten Warentype und der Ware der zweiten Warentype beladen werden. Danach werden das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug von der einen und weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen wegbewegt und das dritte Ladehilfsmittel durch das dritte Transportfahrzeug zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen hinbewegt. Währenddessen verbleiben die Ware der ersten Warentype und die Ware der zweiten Warentype an den ersten Andienpositionen. Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen wird das dritte Ladehilfsmittel mit der Ware der ersten Warentype und der Ware der zweiten Warentype beladen. Danach wird das dritte Ladehilfsmittel durch das dritte Transportfahrzeug von der einen der mehreren zweiten Andienpositionen wegbewegt und werden neuerlich das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug zu einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen hinbewegt. Währenddessen wird die Ware der dritten
Warentype an der ersten Andienposition bereitgestellt, oder die Ware der dritten
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Warentype und die Ware der weiteren Warentype an den ersten Andienpositionen bereitgestellt. Befindet sich das erste Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen und das zweite Ladehilfsmittel an einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen wird einerseits das erste Ladehilfsmittel mit der Ware der dritten Warentype und gegebenenfalls der Ware der weiteren Warentype und andererseits das zweite Ladehilfsmittel mit der Ware der dritten Warentype und gegebenenfalls der Ware der weiteren Warentype beladen. Anschließend werden das erste Ladehilfsmittel durch das erste Transportfahrzeug und das zweite Ladehilfsmittel durch das zweite Transportfahrzeug wiederholt von der einen und weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen wegbewegt und neuerlich das dritte Ladehilfsmittel durch das dritte Transportfahrzeug zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen hinbewegt. Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel an einer der mehreren zweiten Andienpositionen wird das dritte Ladehilfsmittel mit Ware der dritten Warentype und gegebenenfalls der Ware der weiteren Warentype
beladen.
In den obigen Ausführungen werden gemäß der Erfindung die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge transportiert und als eine Gruppe zusammengeführt. Mit anderen Worten, es werden zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu einer Gruppe zusammengeführt. Die Gruppe an Ladehilfsmittel kann durch die Fahrbewegungen der Transportfahrzeuge erzeugt werden, wobei die Steuereinheit die Fahrbewegungen vorgibt. Es sei an dieser Stelle hingewiesen, dass die Transportfahrzeuge unabhängig voneinander Fahrbewegungen ausführen können, welche durch die Steuereinheit vorgegeben werden. Die Steuereinheit kann Transportaufträge empfangen, die basierend auf den zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen enthaltenden Aufträgen ermittelt werden. Die Fahrbewegungen können von der Steuereinheit derart vorgegeben werden, dass die Transportfahrzeuge so aneinander gereiht werden, dass zuvor mit den Transportfahrzeugen einzeln bewegte Ladehilfsmittel gezielt zusammengeführt werden, um die Gruppe
an Ladehilfsmitteln zu bilden.
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So ist es einerseits möglich, dass die Gruppe an Ladehilfsmittel durch die Fahrbewegungen der Transportfahrzeuge entlang der ersten Fahrspur, zweiten Fahrspur und/oder Anfahrtsspur gebildet wird, noch bevor die Gruppe an Ladehilfsmittel an der zweiten Andienungsvorrichtung ankommt. Insbesondere können die Trans-
portfahrzeuge als eine Gruppe von Transportfahrzeugen in die Andienungspur an
der zweiten Andienungsvorrichtung einfahren.
Andererseits kann die Gruppe an Ladehilfsmittel durch die Fahrbewegungen der Transportfahrzeuge erst entlang der Andienungspur gebildet werden, daher, wenn die Gruppe an Ladehilfsmittel bereits an der zweiten Andienungsvorrichtung vor-
handen ist.
Nachdem die Anzahl der Ladehilfsmittel einer Gruppe höher ist als die Anzahl der zweiten Andienpositionen an der zweiten Andienungsvorrichtung, kann nur eine geringere Anzahl an Ladehilfsmittel an den zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden. Die Gruppe an Ladehilfsmittel befindet sich jedoch bereits an der zweiten Andienungsvorrichtung und jene die Anzahl an zweiten Andienpositionen übersteigende Anzahl an Ladehilfsmittel befinden sich im Nahbereich der zweiten Andien-
position(en).
Es sei an dieser Stelle auch hingewiesen, dass nach der oben beschriebenen ersten Ausführung und zweiten Ausführung, welche jeweils eine einzige zweite Andienposition zur abwechselnden Bereitstellung der Ladehilfsmittel umfassen, das Beladen eines der Ladehilfsmittel ausschließlich in der Andienposition möglich ist. Hierzu kann die zweite Andienungsvorrichtung, insbesondere oberhalb der Andienungsspur, einen Abdeckplatte umfassen, an welcher ausschließlich eine Zugangsöffnung vorgesehen ist, die der einzigen zweiten Andienposition zugeordnet ist. Nach einer solchen Ausführung können Fehler bei der Bearbeitung von Aufträgen vermieden werden, da die Abgabe der Waren ausschließlich in das an der einzigen zweiten Andienposition bereitgestellte Ladehilfsmittel der abwechselnd bereitgestellten Ladehilfsmittel möglich (da nicht durch Abdeckplatte abgedeckt)
ist.
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Nach der oben beschriebenen dritten Ausführung und vierten Ausführung, welche jeweils mehrere zweite Andienpositionen zur abwechselnden Bereitstellung von gleichzeitig mehreren Ladehilfsmittel umfassen, ist das Beladen von mehreren gleichzeitig bereitgestellten Ladehilfsmittel möglich. Hierzu kann die zweite Andienungsvorrichtung, insbesondere oberhalb der Andienungsspur, einen Abdeckplatte umfassen, an welcher eine Zugangsöffnung vorgesehen ist, die einer der zweiten Andienpositionen zugeordnet ist, und an welcher eine weitere Zugangsöffnung vorgesehen ist, die einer der weitere Andienpositionen zugeordnet ist. Die Zugangsöffnung und weitere Zugangsöffnung können auch zusammen eine einzige Zugangsöffnung bilden. Zusätzlich kann die zweite Andienungsvorrichtung
eine Ausgabevorrichtung umfassen, welche mit der Steuereinheit verbunden ist.
Ist eine manuelle Beladung der Ladehilfsmittel durch einen Lagerarbeiter vorgesehen, kann die Ausgabevorrichtung beispielweise eine Put-To-Light-Anzeige umfassen, welche eine Anweisung an einen Lagerarbeiter (Kommissionierperson) abgeben kann, welches der an den zweiten Andienpositionen bereitgestellten Ladehilfsmittel mit den Waren zu beladen ist. Die Steuereinheit kann die Anweisungen für den Lagerarbeiter bestimmen und Signale, beispielsweise Lichtsignale an der Ausgabevorrichtung ausgeben. Nach einer solchen Ausführung können Fehler bei der Bearbeitung von Aufträgen weitestgehend vermieden werden, da die Abgabe der Waren in die bereitgestellten Ladehilfsmittel durch (optische) Signale geführt
(also durch insbesondere eine Position eines Lichtpunktes angezeigt/markiert) ist.
Ist eine automatische Beladung der Ladehilfsmittel durch einen Roboter vorgesehen, kann die Ausgabevorrichtung eine Anweisung an eine Robotersteuerung abgeben, welche den Roboter dazu anweist, welches der an den zweiten Andienpositionen bereitgestellten Ladehilfsmittel mit den Waren zu beladen ist. Die Steuereinheit kann die Anweisungen bestimmen und Signale an die Robotersteuerung übermitteln. Nach einer solchen Ausführung können Fehler bei der Bearbeitung von Aufträgen vermieden werden, da die Roboterbewegungen durch die Signale
geführt sind.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung umfasst die Arbeitsstation ferner
eine weitere zweite Fahrbahn, welche einen Fahrbahnabschnitt umfasst,
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und welche eine zweite Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen von Ladehilfsmitteln mit den fahrerlosen Transportfahrzeugen an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen umfasst,
eine weitere dritte Fahrbahn, welche zwischen der ersten Fahrbahn und der weiteren zweiten Fahrbahn angeordnet ist, und welche einen ersten Fahrbahnabschnitt und zweiten Fahrbahnabschnitt umfasst, wobei
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur verläuft, und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn eine zweite Fahrspur verläuft,
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der weiteren dritten Fahrbahn eine Anfahrtsspur verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der weiteren dritten Fahrbahn eine Rückfahrtsspur verläuft,
die Anfahrtsspur von der ersten Fahrspur abzweigt und die Rückfahrtsspur in die erste Fahrspur einmündet, oder
die Anfahrtsspur von der zweiten Fahrspur abzweigt und die Rückfahrtsspur in die zweite Fahrspur einmündet, und
entlang dem Fahrbahnabschnitt der weiteren zweiten Fahrbahn eine mit der Anfahrtsspur und der Rückfahrtsspur verbundene Andienungsspur verläuft, wobei die Andienungsspur der zweiten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, und
die Steuereinheit ferner das erste Fördersystem und die Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, derart ansteuert, dass
die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung der weiteren zweiten Fahrbahn transportiert, als eine weitere Gruppe zusammengeführt und aus der weiteren Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen
bereitgestellt wurden.
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Dadurch kann eine besonders effiziente Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfs-
mitteln mit Waren bereitgestellt werden.
Ein vorteilhaftes Verfahren hierzu kann die folgenden Maßnahmen umfassen Bereitstellen einer Arbeitsstation nach der vorstehenden Ausführung, und Ansteuerung des ersten Fördersystems und der Transportfahrzeuge zur
Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche
Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, durch
die Steuereinheit derart, dass die Waren zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und an der ei-
nen oder den mehreren ersten Andienpositionen bereitgestellt werden, und die Ladehilfsmittel durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung der weiteren zweiten Fahrbahn transportiert, als eine weitere
Gruppe zusammengeführt und aus der weiteren Gruppe abwechselnd an der ei-
nen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden, wobei die Ladehilfsmittel der weiteren Gruppe mit den Waren abwechselnd
beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten
Andienpositionen bereitgestellt wurden.
Dadurch kann auf einfache und effiziente Weise eine Leistungssteigerung der
Kommissionierung erzielt werden, wobei eine Vielzahl von Aufträgen durch gleich-
zeitiges Bedienen von mehreren Ladungsträgern erfolgen kann.
Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die zweite Andienungsvorrichtung, welche von der zweiten Fahrbahn umfasst ist, und die zweite Andienungsvorrichtung, welche von der weiteren zweite Fahrbahn umfasst ist, voneinander beabstandet sind und die erste Andienungsvorrichtung zwischen den zweiten Andienungsvorrichtungen angeordnet ist, insbesondere mittig dazwischen angeordnet ist.
Die zweite Fahrbahn oder die zweite Andienungsvorrichtung, welche von der zweiten Fahrbahn umfasst ist, und die weitere zweite Fahrbahn, welche von der weiteren zweite Fahrbahn umfasst ist, sind insbesondere nebeneinander, in Erstreckung der ersten Fahrspur der ersten Fahrbahn, so weit voneinander beabstandet,
dass die erste Andienungsvorrichtung dazwischen (also zwischen der zweiten
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Fahrbahn und der weiteren zweiten Fahrbahn) angeordnet sein kann, insbesondere kann die erste Andienungsvorrichtung mittig dazwischen angeordnet sein. In anderen Worten kann die erste Andienungsvorrichtung, insbesondere symmetrisch, zwischen der zweiten Fahrbahn und der weiteren zweiten Fahrbahn angeordnet sein.
Gleichsam sind die dritte Fahrbahn und die weitere dritte Fahrbahn voneinander beabstandet, sodass die erste Andienungsvorrichtung und das an die erste Andienungsvorrichtung angrenzende erste Fördersystem zumindest abschnittsweise dazwischen angeordnet sein können.
Die zweite und dritte Fahrbahn können beispielsweise auf der rechten Seite neben der ersten Andienungsvorrichtung und die weitere zweite Fahrbahn und weitere dritte Fahrbahn auf der linken Seite neben der ersten Andienungsvorrichtung zumindest abschnittsweise dem ersten Fördersystem angeordnet sein, vorzugsweise gleich weit beabstandet von einer (vertikalen) Symmetrieebene der ersten Andienungsvorrichtung.
Dadurch kann vorteilhaft eine effektive Arbeitsstation mit vergleichsweise geringer
Stellfläche bereitgestellt werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung kann das aus der Gruppe abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen und gegebenenfalls das aus der weiteren Gruppe abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen der zweiten Andienungsvorrichtung, welche von der weiteren zweite Fahrbahn umfasst ist, durch ein zumindest abschnittsweise zumindest annähernd synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel der jeweiligen
Gruppe erfolgen.
Das Bewegen der Ladehilfsmittel der Gruppe (die auch als Konvoi bezeichnet werden kann) zum abwechselnden Bereitstellen an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen kann vorzugsweise durch Umkehr der Bewegungsrichtung (des Konvois) erfolgen.
Alternativ kann dies in einer geschlossenen Umlaufbahn (Schleife) erfolgen, wobei
die für einen Positionswechsel erforderlichen Ladehilfsmittel der Gruppe die eine
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oder mehreren zweiten Andienposition(en) über eine Ausfahrseite verlassen und in einer Umlaufbahn (Schleife) über eine Einfahrseite wieder zurückkehren (nachrücken).
Das Bewegen der Ladehilfsmittel der Gruppe mittels der Transportfahrzeuge kann vorzugsweise zumindest abschnittsweise zumindest annähernd synchronisiert erfolgen.
Gleiches gilt in analoger Weise für die (weitere) Gruppe einer gegebenenfalls vorhandenen weiteren zweiten Fahrbahn.
Das synchronisierte Bewegen der Gruppe von Ladehilfsmitteln an den ersten Andienungspositionen kann durch synchronisierte Fahrbefehle an die jeweiligen Transportfahrzeuge gesteuert werden. Die Transportfahrzeuge können sich durch Eigenantrieb (Antriebsräder) bewegen.
Es wäre gemäß einer Ausgestaltung denkbar, dass das Bewegen der Gruppe von Ladehilfsmitteln an den ersten Andienungspositionen durch einen Fremdantrieb erfolgt, beispielsweise einem an der zweiten Andienungsvorrichtung stationär angeordneten Bewegungsmechanismus zum Fremdantrieb (Schieben/Ziehen) der Transportfahrzeuge in die eine oder die entgegengesetzte Richtung.
Der Bewegungsmechanismus zum Fremdantrieb kann durch eine Transfervorrichtung mit einem durch eine Antriebsvorrichtung relativ gegenüber der oder den zweiten Andienpositionen und entlang einer Führung bewegbaren Schieber umfassen. Es können auch mehrere zueinander beabstandete Schieber entlang der Führung angeordnet sein. Ein jeweiliger Schieber kann mit dem jeweiligen Transportfahrzeug der Gruppe für einen Bewegungsvorgang in Eingriff gebracht werden, so dass ein annähernd synchrones Bewegen der Gruppe, in die eine oder entgegengesetzte Richtung bis zu gewünschten zweiten Andienposition von einem der Ladehilfsmittel der Gruppe, erfolgen kann. Bei diesem Vorgang bewegen sich die Transportfahrzeuge auf ihren Rädern, wobei vorzugsweise der Eigenantrieb der Räder deaktiviert (ausgekuppelt) ist.
Der Bewegungsmechanismus zum Fremdantrieb kann alternativ durch ein, vorzugsweise bidirektionales, Förderband (Bandförderer) gebildet sein, auf welches die Gruppe der Transportfahrzeuge bewegt werden kann, wobei vorzugsweise die
Förderebene des Förderbandes auf gleicher Höhe (Ebene) wie die Fahrbahn der
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Transportfahrzeuge angeordnet ist. Das Förderband kann in Folge die Gruppe der Transportfahrzeuge, und sohin Ladehilfsmittel, gleichzeitig in die eine oder entgegengesetzte Richtung bis zu gewünschten zweiten Andienposition bewegen, ohne dass die Transportfahrzeuge ihren Eigenantrieb aktivieren. Dadurch kann sich eine vereinfachte Steuerung des Systems ergeben. Es kann vorteilhaft eine För-
dergeschwindigkeit vorgegeben werden.
Es kann sich als günstig erweisen, wenn das Bewegen der Ladehilfsmittel der Gruppe zum abwechselnden Bereitstellen (Präsentieren) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen an die Abfolge der an der Arbeitsstation vorgesehenen Prozessschritte, insbesondere Handhabungs- und/oder Bearbeitungs-
schritte angepasst werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführung kann vorgesehen sein, dass das erste Fördersystem in einem der ersten Andienungsvorrichtung zugewandten Förderabschnitt und die zweite Fahrbahn jeweils gegenüber der ersten Fahrbahn mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet sind und unterhalb des ersten Fördersystems und der zweiten Fahrbahn eine Durchfahrt ausgebildet ist, entlang welcher der erste Fahrbahnabschnitt verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel beladenen Transportfahrzeuge ermöglicht, oder
kann das erste Fördersystem in einem der ersten Andienungsvorrichtung zugewandten Förderabschnitt und die zweite Fahrbahn und weitere zweite Fahrbahn jeweils gegenüber der ersten Fahrbahn mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet sein und unterhalb des ersten Fördersystems und der zweiten Fahrbahn und der weiteren zweiten Fahrbahn eine Durchfahrt ausgebildet ist, entlang welcher der erste Fahrbahnabschnitt verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel bela-
denen Transportfahrzeuge ermöglicht.
Die Durchfahrt ermöglicht die Nutzung des unter dem ersten Fördersystem und der zweiten und gegebenenfalls dritten Fahrbahn des zweiten Fördersystems befindlichen Raums durch beladene Transportfahrzeuge. Auch dies trägt zu einem
kompakten Aufbau der Arbeitsstation bei. Durch (parallele) Aneinanderreihung
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mehrerer Arbeitsstationen kann eine Gruppe aus Arbeitsstationen gebildet werden, deren Größe auf einfache Weise an einen vorgegebenen Leistungsbedarf an-
gepasst werden kann.
Insbesondere können die Transportfahrzeuge der Arbeitsstation wie weiter oben beschrieben ausgebildet sein, wodurch ein besonders einfaches Beladen der von
den Transportfahrzeugen angedienten Ladehilfsmitteln ermöglicht wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können die erste Fahrbahn, die zweite Fahrbahn und die dritte Fahrbahn auf gleicher Ebene, insbesondere in einer Grundebene, angeordnet sein, vorzugsweise eine horizontale Fahrbahn ausbilden. In diesem Fall kann die dritte Fahrbahn bevorzugt derart angeordnet sein, dass die von der dritten Fahrbahn umfasste Anfahrtsspur von der ersten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die von der dritten Fahrbahn umfasste Rückfahrtsspur in die erste Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet. Dadurch können
effektive Kreisläufe der Ladehilfsmittel realisiert werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die erste Fahrbahn in einer Grundebene angeordnet sein, und die zweite Fahrbahn eine gegenüber der Grundebene erhöhte Plattform bilden oder umfassen, wobei die dritte Fahrbahn die erste Fahrbahn mit der, auf einem anderen Höhenniveau angeordneten, zweiten Fahrbahn verbindet. Die die dritte Fahrbahn ist also zwischen der ersten Fahrbahn und der zweiten Fahrbahn angeordnet.
Die erste Fahrbahn und/oder zweite Fahrbahn ist vorzugsweise eine horizontale Fahrbahn. Die zweite Andienungsvorrichtung ist sohin auf der horizontalen Fahrbahn vorgesehen.
Die dritte Fahrbahn verbindet die erste Fahrbahn und zweite Fahrbahn und verläuft schräg beziehungsweise ist rampenförmig ausgebildet. Die fahrerlosen Transportfahrzeugen, der oben genannten Art, können auf der dritten Fahrbahn bewegt werden. Die Steigung der zweiten Fahrbahn beträgt zwischen 5° und 15°,
beispielweise 10°. Gemäß einer Ausführungsform kann die durch die zweite Fahrbahn gebildete oder
umfasste erhöhte Plattform höhenverstellbar ausgebildet sein. Dadurch kann eine
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verbesserte Optimierung der Ergonomie in Verbindung mit der Type, insbesondere der Höhenlage der Ladeplattform, der verwendeten fahrerlosen Transportfahrzeugen erfolgen.
Die fahrerlosen Transportfahrzeugen, der oben genannten Art, können auf der
ersten Fahrbahn und zweiten Fahrbahn bewegt werden.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung kann vorgesehen sein, dass die dritte Fahrbahn derart angeordnet ist, dass die von der dritten Fahrbahn umfasste Anfahrtsspur von der ersten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die von der dritten Fahrbahn umfasste Rückfahrtsspur in die erste Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet. In einer alternative Ausbildung kann die dritte Fahrbahn derart angeordnet sein, dass die von der dritten Fahrbahn umfasste Anfahrtsspur von der zweiten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die von der dritten Fahrbahn umfasste Rückfahrtsspur in die zweite Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet. Dadurch können alternative Arbeitsstationen bereitgestellt werden, insbesondere können unterschiedliche Transportfahrzeuge und/oder Ladehilfsmittel, insbesondere bezüglich Bauhöhe, besser aufeinander abgestimmt und eingesetzt/verwen-
det werden.
Vorteilhafterweise umfasst die Arbeitsstation einen Arbeitsplatz für einen Lagerarbeiter zum manuellen Beladen der Ladehilfsmittel mit Ware, wobei die Ladehilfsmittel mit den Transportfahrzeugen (bevorzugt nacheinander) an der zweiten Andienposition, welche der zweiten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, bereitgestellt werden. Die Ware wird an der ersten Andienposition, welche der ersten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, bereitgestellt. Vorteilhaft ist es dabei, wenn die erste Andienungsvorrichtung und zweite Andienungsvorrichtung dazu eingerichtet sind, eine Ware und ein Ladehilfsmittel in einer für ein manuelles Beladen
ergonomischen Bereitstellhöhe bereitzustellen.
Zum manuellen Bearbeiten der Aufträge kann die Arbeitsstation eine Einund/oder Ausgabevorrichtung umfassen, welche mit der Steuereinheit (informati-
onsflusstechnisch) verbunden ist.
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Die Ausgabevorrichtung ist dazu eingerichtet, Beladeinstruktionen von der Steuereinheit zu empfangen und an einen am Arbeitsplatz agierenden Lagerarbeiter auszugeben. Beispielweise wird die Anzahl der Waren, mit welchen ein Ladehilfsmittel beladen werden soll, ausgegeben. Werden gleichzeitig mehrere Ladehilfsmittel an den zweiten Andienpositionen bereitgestellt, kann auch das Ladehilfsmittel ausgegeben werden, welches mit Waren beladen werden soll. Die Ausgabevorrichtung
umfasst beispielsweise einen Touchscreen, einen Lautsprecher und dgl.
Die Eingabevorrichtung ist dazu eingerichtet, einen Eingabebefehl zu empfangen und ein Steuersignal an die Steuereinheit zu übermitteln. Ein Eingabebefehl wird beispielsweise durch eine Quittiertaste ausgelöst. Der Lagerarbeiter kann beispielweise die Beendigung eines Beladevorgangs durch Betätigen der Quittiertaste bestätigen. Die Eingabevorrichtung umfasst beispielsweise eine Quittiertaste, einen Schalter und dgl. Eine Ein- und Ausgabevorrichtung weist Merkmale sowohl einer
Eingabevorrichtung also auch einer Ausgabevorrichtung auf.
Nach einer weiteren Ausführung kann die Arbeitsstation einen Beladeroboter am Arbeitsplatz für ein automatisches Beladen der Ladehilfsmittel mit Ware umfassen, wobei die Ladehilfsmittel wiederum mit den Transportfahrzeugen (bevorzugt nacheinander) an der zweiten Andienposition, welche der zweiten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, bereitgestellt werden. Die Ware wird wiederum an der ersten Andienposition, welche der ersten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, bereitge-
stellt.
Die Ware kann mit dem ersten Fördersystem zwischen dem Transferbereich und der ersten Andienungsvorrichtung entweder ohne Ladehilfsmittel oder mit Ladehilfsmittel transportiert werden. Die Ladehilfsmittel des ersten Fördersystems können beispielsweise als Behälter, Tablar, Karton(schachtel) und dgl. ausgestaltet
sein.
Die erste Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen von Waren kann eine Andienposition oder mehrere Andienpositionen umfassen. Jeder Andienposition kann eine Ware zugeordnet sein. Die Andienungsvorrichtung dient dem Bereitstellen
von Waren entweder ohne Ladehilfsmittel oder mit Ladehilfsmittel.
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Es sei an dieser Stelle auch darauf hingewiesen, dass die Ware mit dem dritten Fördersystem im Lagerbereich und/oder zwischen dem Lagerbereich und dem Transferbereich entweder ohne Ladehilfsmittel oder mit Ladehilfsmittel transportiert werden kann. Ebenso kann die Ware im Lagerbereich entweder ohne Lade-
hilfsmittel oder mit Ladehilfsmittel gelagert werden.
Die Ladehilfsmittel (welche dem ersten Fördersystem, dem dritten Fördersystem und/oder dem Lagerbereich zugeordnet sind) können beispielsweise als Behälter,
Tablar, Karton und dgl. ausgestaltet sein.
Wird die Ware mit einem Ladehilfsmittel des ersten Fördersystems transportiert, ist die Ware im Ladehilfsmittel gelagert. Ein solches Ladehilfsmittel wird auch
Quell-Ladehilfsmittel genannt. Das erste Fördersystem kann stationäre (ortsfest aufgestellte oder ortsfest abgehängte) Fördervorrichtungen umfassen, beispiel-
weise Rollenförderer, Gurtförderer, und dgl.
Die zweite Andienungsvorrichtung zum Bereitstellen von Ladehilfsmitteln kann eine Andienposition oder mehrere Andienpositionen umfassen. Jede Andienposi-
tion ist einem Ladehilfsmittel zugeordnet.
Die Ladehilfsmittel des zweiten Fördersystems können beispielsweise als Behälter, Tablar, Karton und dgl. ausgestaltet sein. Ein solches Ladehilfsmittel wird auch Ziel-Ladehilfsmittel genannt. Vorzugsweise sind die Ladehilfsmittel als Kartons ge-
staltet, welche zum Versand bestimmt sind.
Insbesondere kann die Steuereinheit dazu ausgebildet sein, die folgenden Schritte anzusteuern:
Steuern des ersten Fördersystems und der Transportfahrzeuge derart, dass eine Ware durch das erste Fördersystem und ein Ladehilfsmittel durch eines der Transportfahrzeuge oder eine Gruppe von Ladehilfsmitteln durch mehrere Transportfahrzeuge zu einem Auftrag in etwa gleichzeitig an den ersten und an der einen
oder den mehreren zweiten Andienpositionen ankommen.
Eine Durchfahrtsbreite der Durchfahrt kann so bemessen sein, dass sie zumindest
einer Breite von einem Transportfahrzeug entspricht. Bevorzugt entspricht die
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Durchfahrtsbreite einer Breite von einem Transportfahrzeug, welches mit einem Ladehilfsmittel beladen ist. Eine Durchfahrtsbreite der Durchfahrt kann auch so bemessen sein, dass sie zwei nebeneinander fahrenden Transportfahrzeugen entspricht. Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite einer Breite von zwei Trans-
portfahrzeugen, welche jeweils mit einem Ladehilfsmittel beladen sind.
Schließlich wird die Aufgabe der Erfindung durch Kommissioniersysteme der eingangs angeführten Arten gelöst, bei welchen die Arbeitsstation die weiter oben be-
schriebenen Merkmale aufweisen.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen werden die weiter oben beschriebenen Komponenten auf vorteilhafte Weise kombiniert, sodass die Leistung eines Kommissioniersystems gegenüber bekannten Kommissioniersystemen bei gleichem
Bauraum gesteigert werden kann.
Es sei an dieser Stelle hingewiesen, dass es grundsätzlich auch denkbar ist, dass eine Ware, insbesondere ein Karton, von der ersten Andienungsvorrichtung entnommen und unmittelbar auf den Boden der Ladeplattform eines fahrerlosen Transportfahrzeugs abgestellt wird. Das fahrerlose Transportfahrzeug wird an der
zweiten Andienungsvorrichtung bereitgestellt, jedoch ohne Ladehilfsmittel.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung, insbesondere in Zu-
sammenschau mit den Figuren.
Gemäß einer Ausführung können die eingesetzten Transportfahrzeuge solche umfassen, die jeweils eine Ladeplattform mit einem Boden umfassen, wobei der Boden fix (in einer vordefinierten Höhenlage gegenüber der Fahrbahn) am Tragrahmen befestigt und gegenüber einer Horizontalebene um einen Neigungswinkel (a)
geneigt ist.
Die Ladeplattform des Transportfahrzeugs kann vorzugsweise derart am Tragrahmen befestigt sein, dass ein Schwerpunkt eines Ladehilfsmittels im Wesentlichen in der Nähe zu einer Vertikalachse durch den Schwerpunkt des Transportfahrzeu-
ges ohne Ladeplattform liegt.
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In einer Ausführungsvariante des Transportfahrzeugs umfasst der Tragrahmen eine vordere Fahrzeugseite und eine hintere Fahrzeugseite (relativ zu einer Fahrtrichtung des fahrerlosen Transportfahrzeugs), wobei der Boden der Ladeplattform gegenüber einer zwischen der vorderen Fahrzeugseite und hinteren Fahrzeugseite verlaufenden Längsachse um den Neigungswinkel zur Seite geneigt ist. Dadurch kann ein Ladehilfsmittel angedient werden, ohne dass zum Anfahren einer Andienposition und zum Verlassen derselben die Fahrtrichtung des Transportfahrzeugs geändert werden müsste. Zudem kann ein Ladehilfsmittel beim Beschleunigen beziehungsweise beim Bremsen nicht so leicht unbeabsichtigt von
der Ladeplattform herunterfallen.
Denkbar ist aber auch, dass der Tragrahmen des Transportfahrzeugs eine vordere Fahrzeugseite und eine hintere Fahrzeugseite (relativ in einer Fahrtrichtung des fahrerlosen Transportfahrzeugs) umfasst und der Boden der Ladeplattform in Richtung einer zwischen der vorderen Fahrzeugseite und hinteren Fahrzeugseite verlaufenden Längsachse um den Neigungswinkel nach hinten oder nach vorne geneigt ist. Vorteilhaft kann ein Ladehilfsmittel bei einer Kurvenfahrt nicht so leicht
unbeabsichtigt von der Ladeplattform herunterfallen.
Günstig ist es, wenn der Neigungswinkel des Bodens der Ladeplattform in einem Bereich von 10° bis 60° liegt. Insbesondere kann der Neigungswinkel in einem Bereich von 10° bis 20° liegen. Besonders vorteilhaft ist ein Neigungswinkel von 12°. Dadurch kann ein auf der Ladeplattform befindliches Ladehilfsmittel in einer für die Beladung und/oder Entladung günstigen Lage angedient werden. Zudem kann ein Ladehilfsmittel bei einem solchen Neigungswinkel auch bei der Bewegung des Transportfahrzeugs nicht so leicht unbeabsichtigt von der Ladeplattform herunterfallen. Darüber hinaus kann eine Antriebsvorrichtung und die Antriebsleistung für
den Schieber einer Übergabestation vergleichsweise niedrig ausgelegt sein.
Vorteilhaft ist es, wenn die Ladeplattform des Transportfahrzeugs zusätzlich umfasst
ein erstes Anschlagelement, welches in einem tiefer liegenden Seitenbereich des Bodens angeordnet ist und gegenüber dem Boden (nach oben) vorragt,
und
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einen Übergabeabschnitt, welcher in einem höher liegenden Seitenbereich des Bodens angeordnet ist. Dadurch kann ein sich auf der Ladeplattform befindliches Ladehilfsmittel einerseits nicht unbeabsichtigt nach unten von der Ladeplattform rutschen, andererseits kann eine Beladung und/oder Entladung auf einfache Weise über den Übergabeabschnitt erfolgen. Ein Ladehilfsmittel wird dabei auf die Ladeplattform (ohne Heben) hinauf beziehungsweise von derselben heruntergeschoben. Technisch auf-
wändige Hebe- und Greifvorrichtungen sind dazu nicht nötig.
Es sei an dieser Stelle hingewiesen, dass ein Ladehilfsmittel in Zusammenhang mit dem Transport durch ein fahrerloses Transportfahrzeug und die Beladung / Entladung des Transportfahrzeugs auch als eine Ware zu verstehen sein kann, sofern die Ware (also Ladehilfsmittel) von der ersten Andienungsvorrichtung entnommen und unmittelbar auf die Ladeplattform eines fahrerloses Transportfahr-
zeugs umgeladen wird.
Bei einer günstigen Ausführungsvariante der Arbeitsstation ist das erste Fördersystem in einem der ersten Andienungsvorrichtung abgewandten Förderabschnitt gegenüber der ersten Fahrbahn mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet, und es ist unterhalb des ersten Fördersystems eine zusätzliche Durchfahrt ausgebildet, entlang welcher der zweite Fahrbahnabschnitt verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (und Durchfahrtsbreite) aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel (des zweiten Fördersystems) beladenen
Transportfahrzeuge ermöglicht.
Eine Durchfahrtsbreite der zusätzlichen Durchfahrt kann so bemessen sein, dass sie zumindest einer Breite von einem Transportfahrzeug entspricht. Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite einer Breite von einem Transportfahrzeug, welches mit einem Ladehilfsmittel beladen ist. Eine Durchfahrtsbreite der Durchfahrt kann auch so bemessen sein, dass sie zwei nebeneinander fahrenden Transportfahrzeugen entspricht. Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite einer Breite von
zwei Transportfahrzeugen, welche jeweils mit einem Ladehilfsmittel beladen sind.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung kann vorgesehen sein, dass das erste Fördersystem mehrere Fördervorrichtungen umfasst, insbesondere eine erste Fördervorrichtung für den Antransport, d.h. Transport der Ware zu der erste Andienungsvorrichtung, eine zweite Fördervorrichtung für den Abtransport, d.h. Transport der Ware weg von der ersten Andienungsvorrichtung, eine die erste Fördervorrichtung für den Antransport und zweite Fördervorrichtung für den Abtransport verbindende dritte Fördervorrichtung, und eine vierte Fördervorrichtung und eine fünfte Fördervorrichtung, die die erste Andienungsvorrichtung bilden, wobei die vierte Fördervorrichtung eine erste Andienposition und die fünfte Fördervorrichtung eine wei-
tere erste Andienposition ausbilden.
Mit Vorteil kann vorgesehen sein, dass
die erste Fördervorrichtung für den Antransport und die zweite Fördervorrichtung für den Abtransport gegenüber der ersten Fahrbahn mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet ist und unterhalb des ersten Fördersystems eine zusätzliche Durchfahrt ausgebildet ist, entlang welcher der zweite Fahrbahnabschnitt verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel beladenen Transportfahrzeuge ermöglicht.
Der Transferbereich der Arbeitsstation kann in einer günstigen Ausführungsvariante der Arbeitsstation dazu vorgesehen sein,
Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) an das erste Fördersystem abzugeben, oder
Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) an das erste Fördersystem abzugeben und Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) von dem ersten Fördersystem abzugeben. Dadurch ist es möglich, an der Arbeitsstation Waren (ohne oder mit Ladehilfsmittel) von einem (dritten) Fördersystem zu übernehmen und/oder an dieses abzugeben, welches unterschiedlich zum ersten Fördersystem ausgebildet sein kann. Beispielsweise kann ein erstes Fördersystem mit stationären Fördervorrichtungen Waren (mit oder ohne) Ladehilfsmittel von Transportfahrzeugen des (dritten) För-
dersystems übernehmen oder an diese abgeben.
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Der erste Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn kann dazu ausgebildet sein, dass die Transportfahrzeuge entlang der ersten Fahrspur bewegt werden. Die erste Fahrspur kann als Einbahn ausgeführt werden, daher können die Transportfahrzeuge dann in nur eine Richtung bewegt werden. Der zweite Fahrbahnabschnitt kann dazu ausgebildet sein, dass die Transportfahrzeuge entlang der zweiten Fahrspur bewegt werden. Die zweite Fahrspur kann als Einbahn ausgeführt werden, daher werden die Transportfahrzeuge dann in nur eine Richtung bewegt. Bevorzugt sind die Bewegungsrichtungen der Transportfahrzeuge auf dem ersten Fahrbahnabschnitt und (dem in Fahrebene beabstandeten) zweiten Fahrbahnabschnitt entgegengesetzt. Günstig ist es auch, wenn die erste Fahrspur und zweite
Fahrspur parallel zueinander verlaufen.
Nach einer möglichen Ausführung kann die erste Fahrspur im ersten Fahrbahnab-
schnitt einen geschlossenen Umlauf bilden.
Ebenso kann die zweite Fahrspur im zweiten Fahrbahnabschnitt einen geschlos-
senen Umlauf bilden.
Zudem können die erste Fahrspur und die zweite Fahrspur gemeinsam einen ge-
schlossenen Umlauf bilden.
Weiterhin ist es günstig, wenn zwischen der ersten Fahrspur und der zweiten Fahrspur der ersten Fahrbahn eine Wechselfahrspur verläuft, auf der die Transportfahrzeuge auf der ersten Fahrbahn zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt und dem zweiten Fahrbahnabschnitt bewegt werden können. Dadurch können die Transportfahrzeuge zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt und dem zweiten Fahrbahnabschnitt ausgetauscht werden. Dies sowohl bei Anordnungen der ersten und/oder zweiten Fahrspur der ersten Fahrbahn mit Durchfahrten als auch ohne Durchfahrten (unterhalb des ersten Fördersystems und gegebenenfalls der
zweiten Fahrbahn).
Nach einer weiteren möglichen Ausführung kann die Wechselfahrspur eine erste Wechselfahrspur und eine zweite Wechselfahrspur umfassen, sodass die erste
Wechselfahrspur, die erste Fahrspur, die zweite Wechselfahrspur und die zweite
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Fahrspur einen geschlossenen Umlauf bilden. Dabei können die erste Wechselfahrspur, die erste Fahrspur, die zweite Wechselfahrspur und die zweite Fahrspur als Einbahn ausgeführt werden. In diesem Fall werden die Transportfahrzeuge in
nur eine Richtung bewegt.
Dadurch, dass
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine Anfahrtsspur verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine Rückfahrtsspur verläuft,
die Anfahrtsspur von der ersten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die Rückfahrtsspur in die erste Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet, oder
die Anfahrtsspur von der zweiten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die Rückfahrtsspur in die zweite Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet, und
entlang dem Fahrbahnabschnitt der zweiten Fahrbahn eine mit der Anfahrtsspur und der Rückfahrtsspur verbundene Andienungsspur verläuft, wobei die Andienungsspur der zweiten Andienungsvorrichtung zugeordnet ist, kann ein Einbahnsystem auf der zweiten und dritten Fahrbahn realisiert werden, welches an den zweiten Fahrbahnabschnitt angekoppelt ist. Die Steuerung der Transportfahrzeuge kann daher vergleichsweise einfach erfolgen und können sich Transportfahrzeuge daher weitgehend ohne gegenseitige Behinderung auf der zweiten und dritten Fahrbahn bewegen. Die Transportfahrzeuge werden dann in einer einzigen Richtung entlang der Anfahrtspur, Andienungsspur und Rückfahrtspur bewegt, wobei die Anfahrtspur und die Rückfahrtspur insbesondere parallel zueinander verlaufen. Die Anfahrtspur und die Rückfahrtspur können vorzugsweise annähernd paralle! zueinander verlaufen. Das ermöglicht insbesondere eine einfache und modulare
Bauweise.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung kann vorgesehen sein, dass die dritte Fahrbahn derart angeordnet ist, dass die von der dritten Fahrbahn umfasste Anfahrtsspur von der ersten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die von der drit-
ten Fahrbahn umfasste Rückfahrtsspur in die erste Fahrspur der ersten Fahrbahn
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einmündet. In einer alternative Ausbildung kann die dritte Fahrbahn derart angeordnet sein, dass die von der dritten Fahrbahn umfasste Anfahrtsspur von der zweiten Fahrspur der ersten Fahrbahn abzweigt und die von der dritten Fahrbahn umfasste Rückfahrtsspur in die zweite Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet. Dadurch können alternative Arbeitsstationen bereitgestellt werden, insbesondere können unterschiedliche Transportfahrzeuge und/oder Ladehilfsmittel, insbesondere bezüglich Bauhöhe, besser aufeinander abgestimmt und eingesetzt/verwen-
det werden.
Besonders vorteilhaft ist es zudem, wenn die dritte Fahrbahn und gegebenenfalls die weitere dritte Fahrbahn (jeweils) ferner einen dritten Fahrbahnabschnitt umfasst, wobei
entlang dem dritten Fahrbahnabschnitt eine Bypassspur, welche vorzugsweise einen Pufferplatz umfasst, verläuft,
die Bypassspur mit der Rückfahrtsspur des zweiten Fahrbahnabschnitts der dritten Fahrbahn und der ersten Fahrspur des zweiten Fahrbahnabschnitts der ersten Fahrbahn verbunden ist, und
gegebenenfalls die Bypassspur mit der Rückfahrtsspur des zweiten Fahrbahnabschnitts der weiteren dritten Fahrbahn und der ersten Fahrspur des zweiten Fahrbahnabschnitts der ersten Fahrbahn verbunden ist. Es ist also vorteilhafterweise eine Bypassspur vorgesehen, welche vorzugsweise einen Pufferplatz umfasst, wobei die Bypassspur vorzugsweise mit der Anfahrtspur oder der Rückfahrtspur verbunden ist und diese mit einer der ersten Fahrspur
oder zweiten Fahrspur der ersten Fahrbahn verbindet.
Hierzu kann die Steuereinheit vorteilhafterweise weiters dazu ausgebildet sein die Schritte durchzuführen
Ansteuerung des ersten Fördersystems und der Transportfahrzeuge zur Bearbeitung von einem Auftrag der Aufträge, durch die Steuereinheit derart, dass eines der Ladehilfsmittel durch eines der Transportfahrzeuge von der Bypassspur über die Rückfahrtsspur zu der einen zweiten Andienpositionen oder zu einer der
mehreren zweiten Andienpositionen bewegt wird.
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Besonders vorteilhaft ist es zudem, wenn zwischen der Anfahrtspur und der Rückfahrtspur eine oder mehrere Sortierspuren in einem dritten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn, und gegebenenfalls in einem dritten Fahrbahnabschnitt der weiteren dritten Fahrbahn, verlaufen. Das heißt, jede Sortierspur zweigt von der Rückfahrtspur ab und mündet in die Anfahrtspur. Durch die vorgeschlagene Maßnahme kann auf der dritten Fahrbahn eine Sortiervorrichtung ausgebildet werden, welche vom zweite Fördersystem umfasst ist. Da die dritte Fahrbahn gleichzeitig der Überbrückung des Höhenunterschieds zwischen der ersten Fahrbahn (insbesondere dem zweiten Fahrbahnabschnitt) und der zweiten Fahrbahn dient, entsteht solcherart ein Mehrfachnutzen der dritten Fahrbahn, welcher die Basis für einen besonders kompakten Aufbau der Arbeitsstation bildet oder diesen in besonderer Weise unterstützt. An dieser Stelle wird angemerkt, dass eine oder mehrere Sortierspuren zusätzlich auf der zweiten Fahrbahn angeordnet sein können, was
ebenfalls zu einem kompakten Aufbau der Arbeitsstation beiträgt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann das erste Fördersystem mehrere Fördervorrichtungen umfassen, eine erste Fördervorrichtung für den Antransport, d.h. Transport der Ware zu der erste Andienungsvorrichtung, eine zweite Fördervorrichtung für den Abtransport, d.h. Transport der Ware weg von der ersten Andienungsvorrichtung, eine die erste Fördervorrichtung für den Antransport und zweite Fördervorrichtung für den Abtransport verbindende dritte Fördervorrichtung, und eine vierte Fördervorrichtung und eine fünfte Fördervorrichtung, die die erste Andienungsvorrichtung bilden, wobei die vierte Fördervorrichtung ein Andienposition G1 und die fünfte Fördervorrichtung ein weitere Andienposition G2 bilden.
Besonders vorteilhaft ist es darüber hinaus, wenn zwischen der Anfahrtspur und der Rückfahrtspur eine oder mehrere Expressspuren in dem Fahrbahnabschnitt der zweiten Fahrbahn verlaufen. Die Expressspur ist ähnlich einer Sortierspur, befindet sich aber besonders nahe an der zweiten Andienungsvorrichtung. Insofern kann die Expressspur als eine der zweiten Andienungsvorrichtung nahe oder nächstgelegene Sortierspur aufgefasst werden. Ein Transportfahrzeug kann daher
alternativ zu einer Sortierspur auch entlang einer Expressspur bewegt werden,
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wenn ein Ladehilfsmittel zeitnah an der zweiten Andienposition bereitgestellt wer-
den soll.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Expressspur Teil der geschlossenen Umlaufbahn (Schleife) ist oder diese ausbildet, die zum abwechselnden Bereitstellen an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen dient, wobei die für einen Positionswechsel erforderlichen Ladehilfsmittel der Gruppe die eine oder mehreren zweiten Andienposition(en) über eine Ausfahrseite verlassen und in der Umlaufbahn (Schleife) über eine Einfahrseite wieder zurückkehren (nachrücken). Gleiches gilt in analoger Weise für die (weitere) Gruppe einer gegebenenfalls vor-
handenen weiteren zweiten Fahrbahn.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die im ersten Fahrbahnabschnitt verlaufende erste Fahrspur und die im zweiten Fahrbahnabschnitt verlaufende zweite Fahrspur jeweils einen Eingangs-Ankopplungsbereich und einen Ausgangs-Ankopplungsbereich aufweisen, wobei die jeweiligen Ausgangs-Ankopplungsbereiche mit jeweiligen Eingangs-Ankopplungsbereichen einer, insbesondere identisch aufgebauten, benachbart zur Arbeitsstation angeordneten weiteren Arbeitsstation verbindbar sind, so dass eine im Wesentlichen kontinuierliche (also durchgängige) jeweilige erste Fahrspur und zweite Fahrspur ausbildbar ist.
Demgemäß kann eine Gruppe aus mehreren Arbeitsstationen gebildet werden, welche mehrere benachbart angeordnete Arbeitsstationen der beschriebenen Art umfasst, wobei die ersten Fahrbahnabschnitte und zweiten Fahrbahnabschnitte der Arbeitsstationen miteinander verbunden sind. Es entsteht ein Kommissioniersystem, welches nahezu beliebig skalierbar ist.
Ein solches Skalieren beziehungsweise Konfigurieren, insbesondere des Flottenmanagementsystems für die Transportfahrzeuge, kann vorteilhafterweise in einem elektronischen Verwaltungssystem mit einer graphischen Bedieneroberfläche erfolgen, wobei die einzelnen Arbeitsstationen als graphische Funktionsblöcke, die Schnittstellen umfassen, insbesondere Fahrspuren mit Eingangs-Ankopplungsbe-
reichen und Ausgangs-Ankopplungsbereichen, darstellbar und konfigurierbar sind.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Arbeitsstation ist die Steuerein-
heit zusätzlich dazu ausgebildet, das erste Fördersystem und die
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Transportfahrzeuge derart anzusteuern, dass die Ladehilfsmittel mittels der Transportfahrzeuge in eine Reihenfolge sortiert werden, die abhängig von der Reihenfolge, in welcher die Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) an der ersten Andienungsvorrichtung bereitgestellt werden, bestimmt wird, und dass ein, insbesondere erstes, Ladehilfsmittel (daher Ziel-Ladehilfsmittel) und eine Ware (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel) zu einem Auftrag in etwa gleichzeitig an der ersten Andienposition der ersten Andienungsvorrichtung und der zweiten Andienpositionen der zweite Andienungsvorrichtung ankommen. Dadurch kann ein effizientes Beladen der Ladehilfsmittel beziehungsweise ein effizientes Kommissionieren auch dann sichergestellt werden, wenn die Transportfahrzeuge die dritte Fahrbahn zu einem ungünstigen Zeitpunkt und/oder in einer für das Abarbeiten der Aufträge ungünstigen Reihenfolge erreichen. Beispielsweise können die Ladehilfsmittel mittels der Transportfahrzeuge in eine Reihenfolge sortiert werden, indem eines der Transportfahrzeuge von der Anfahrtsspur in eine Sortierspur abzweigt und ein anderes der Transportfahrzeuge an dem in die Sortierspur abgezweigten Transportfahrzeuge vorbeifährt. Danach kann das in die Sortierspur abgezweigte Transport-
fahrzeug von der Sortierspur in die Anfahrtsspur bewegt werden.
Vorteilhaft ist es auch, wenn
ein Auftrag der Aufträge eine erste Auftragszeile und eine zweite Auftragszeile umfasst, wobei die erste Auftragszeile und zweite Auftragszeile Waren unterschiedlicher Warentypen umfassen, und die Steuereinheit zusätzlich für das Steuern ausgebildet ist, dass
ein Ladehilfsmittel zur Bearbeitung der ersten und zweiten Auftragszeilen vorerst nach dem Beladen des Ladehilfsmittels mit der Ware zur ersten Auftragszeile mittels des Transportfahrzeugs von der zweiten Andienungsvorrichtung über die Rückfahrtsspur in eine Sortierspur transportiert und in der Sortierspur gepuffert wird, und danach das Ladehilfsmittel von der Sortierspur über die Anfahrtsspur zur zweiten Andienungsvorrichtung transportiert wird, wenn die Ware zur zweiten Auftragszeile vom ersten Fördersystem zur ersten Andienungsvorrichtung antranspor-
tiert wird / wurde.
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Auf diese Weise kann ein besonders effizientes Beladen des Ladehilfsmittels beziehungsweise ein besonders effizientes Kommissionieren erreicht werden, auch dann, wenn die Waren nicht gleichzeitig an der ersten Andienungsvorrichtung bereitgestellt werden können. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Waren sortenrein in unterschiedlichen Ladehilfsmitteln des ersten Fördersystems antransportiert werden, jedoch nur eine erste Andienposition oder zu wenige erste
Andienpositionen zur Verfügung steht / stehen.
Vorteilhaft ist es darüber hinaus auch, wenn
mehrere Aufträge Waren der gleichen Warentype umfassen,
jedem Auftrag ein Ladehilfsmittel zugeordnet ist, und
die Steuereinheit zusätzlich dazu ausgebildet ist, das Beladen der den Aufträgen zugeordneten Ladehilfsmittel jeweils mit Ware der gleichen Warentype anzusteuern,
wobei die Ware an der ersten Andienungsvorrichtung einmal bereitgestellt wird und die Ladehilfsmittel auf jeweils einem Transportfahrzeug an der zweiten
Andienungsvorrichtung bereitgestellt werden.
Auf diese Weise kann ebenfalls ein besonders effizientes Beladen von (mehreren) Ladehilfsmitteln beziehungsweise ein besonders effizientes Kommissionieren erreicht werden, auch dann, wenn nicht mehrere Ladehilfsmittel (oder nicht alle erforderlichen Ladehilfsmittel, welche mit Waren der gleichen Warentype beladen werden sollen) gleichzeitig an der zweiten Andienungsvorrichtung bereitgestellt werden können. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn nur eine zweite Andienposition oder zu wenige zweite Andienpositionen zur Verfügung
steht / stehen.
Die Ladehilfsmittel können nacheinander auf jeweils einem Transportfahrzeug an der zweiten Andienungsvorrichtung bereitgestellt werden, wenn eine einzige zweite Andienposition vorgesehen ist. Die Ladehilfsmittel können jedoch auch nebeneinander auf jeweils einem Transportfahrzeug des zweiten Fördersystems an der zweiten Andienungsvorrichtung bereitgestellt werden, insbesondere wenn mehrere zweite (insbesondere genügend zweite) Andienpositionen vorgesehen
sind.
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Wie beschrieben, können die Waren auf dem ersten Fördersystem mit oder ohne
Ladehilfsmittel transportiert werden können.
Das erste Fördersystem kann eine erste Fördervorrichtung zum Transport von Waren vom Transferbereich zur ersten Andienungsvorrichtung und eine zweite Fördervorrichtung zum Transport von Waren von der ersten Andienungsvorrichtung zum Transferbereich umfassen. Das erste Fördersystem kann auch eine dritte Fördervorrichtung umfassen, welche die erste(n) Andienungsvorrichtung(en) umfasst und welche die erste Fördervorrichtung und zweite Fördervorrichtung verbindet. Dadurch ist auch im ersten Fördersystem ein Einbahnsystem für die Waren realisierbar. Werden die Waren mit Ladehilfsmittel transportiert, werden von der ersten Fördervorrichtung Ladehilfsmittel transportiert, welche Waren enthalten. Von der zweiten Fördervorrichtung transportierte Ladehilfsmittel können (noch) Waren enthalten oder auch nicht, d.h. leer sein (leeres Ladehilfsmittel). Letzteres trifft dann zu, wenn alle Waren aus dem Ladehilfsmittel zur Bearbeitung eines Auf-
trags entnommen wurden.
Das erste Fördersystem kann alternativ eine Fördervorrichtung zum Transport von Waren vom Transferbereich zur ersten Andienungsvorrichtung und zum Transport
von Waren von der ersten Andienungsvorrichtung zum Transferbereich umfassen.
Mit anderen Worten kann das erste Fördersystem
- zum Transport von Waren vom Transferbereich zur ersten Andienungsvorrichtung, oder
- zum Transport von Waren vom Transferbereich zur ersten Andienungsvorrichtung und zum Transport von Waren von der ersten Andienungsvorrichtung zum Transferbereich,
ausgebildet sein.
Das erste Fördersystem kann insbesondere als stationäres Fördersystem ausge-
bildet und daher ortsfest aufgestellt sein.
Günstig ist es darüber hinaus, wenn das erste Fördersystem mehrere Pufferplätze
umfasst und die Steuereinheit zusätzlich dazu ausgebildet ist, Ware
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unterschiedlicher Warentype nacheinander bereitzustellen, wobei die Ware auf den Pufferplätzen zwischengespeichert wird.
Die Pufferplätze ähneln in ihrer Funktion den Sortierspuren (oder Sortierplätzen auf den Sortierspuren), sind jedoch nicht notwendigerweise zwischen der ersten Fördervorrichtung und der zweiten Fördervorrichtung des ersten Fördersystems angeordnet, sondern können auch nur der ersten Fördervorrichtung zugeordnet sein (wenn die Waren beim Antransport an die erste Andienungsvorrichtung zu puffern sind) oder nur der zweiten Fördervorrichtung zugeordnet sein (wenn die Waren beim Abtransport von der ersten Andienungsvorrichtung zu puffern sind). Die Pufferplätze können auch dazu eingesetzt werden, Waren in einer vorgebba-
ren Reihenfolge sortiert bereitzustellen.
Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang auch, wenn das erste Fördersystem einen Sortierpuffer umfasst, der dazu eingerichtet ist, Waren in einer Reihenfolge sortiert bereitzustellen. Der Sortierpuffer umfasst mehrere entlang einer ersten Fördervorrichtung angeordnete Pufferplätze, und/oder mehrere entlang einer zweiten Fördervorrichtung angeordnete Sortierplätze, und mehrere die Sortierplätze
und Pufferplätzen verbindende Sortierfördervorrichtungen.
Es kann sich auch von Vorteil erweisen, wenn
das Transportfahrzeug des zweiten Fördersystems nach einem der obigen Aspekte ausgeführt ist,
ein Ladehilfsmittel auf dem gegenüber einer Horizontalebene um einen Neigungswinkel geneigten Boden der Ladeplattform abstellbar ist,
das Ladehilfsmittel einen Boden, an diesem aufragende Seitenwände und eine durch die Seitenwände begrenzte Beladeöffnung umfasst, und
die Steuerung des Transportfahrzeugs einen Fahrbefehl derart ausführt, dass das Transportfahrzeug an der zweiten Andienungsvorrichtung in einer Pose bereitgestellt (angehalten) wird, in welcher das Ladehilfsmittel (über den Boden der Ladeplattform) derart zur ersten Andienungsvorrichtung oder der an dieser bereitgestelltien Ware ausgerichtet ist beziehungsweise angedient wird, dass eine Kante einer vorderen Seitenwand der Seitenwände tiefer liegt als eine Kante einer
hinteren Seitenwand der Seitenwände, um über die Beladeöffnung ein
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ergonomisches Beladen des Ladehilfsmittels mit der Ware zu ermöglichen.
Es wird ein besonders ergonomisches Beladen des (Ziel-)Ladehilfsmittel erreicht. Das Beladen kann durch einen Lagerarbeiter (Bedienperson) manuell oder durch einen Roboter automatisch erfolgen. „Ergonomisch“ bedeutet im Zusammenhang mit einem manuellen Beladevorgang, dass der Lagerarbeiter auch bei hohen Seitenwänden des (Ziel-)Ladehilfsmittels eine gute Zugänglichkeit auf einen Laderaum im (Ziel-)Ladehilfsmittel hat und die Beladebewegungen kurz gehalten werden können. „Ergonomisch“ bedeutet im Zusammenhang mit einem automatischen Beladevorgang, dass der Roboter auch bei hohen Seitenwänden des (Ziel)Ladehilfsmittel eine gute Zugänglichkeit auf einen Laderaum im (Ziel-)Ladehilfs-
mittel hat und die Beladebewegungen kurz gehalten werden können.
Günstig ist es, wenn das Kommissioniersystem ferner ein drittes Fördersystem umfasst, welches den Lagerbereich und den Transferbereich verbindet, und welches fahrerlose Transportfahrzeuge zum Transport von Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel), zwischen dem Lagerbereich und den Transferbereich umfasst. Dadurch kann der Transfer der Waren vom und in den Lagerbereich auf beson-
ders flexible Art und Weise erfolgen.
Günstig ist es dabei, wenn die erste Fahrbahn zusätzlich einen dritten Fahrbahnabschnitt umfasst, welcher zwischen dem Lagerbereich und dem Transferbereich angeordnet ist, und die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems im dritten Fahrbahnabschnitt verfahren. Dadurch fahren die Transportfahrzeuge des zweiten und dritten Fördersystems auf der ersten Fahrbahn (insbesondere in derselben Ebene). Der dritte Fahrbahnabschnitt kann mit dem ersten und/oder zweiten Fahrbahnabschnitt der ersten Fahrbahn verbunden oder von diesen ge-
trennt sein.
Zusätzlich ist denkbar, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems nicht nur im dritten Fahrbahnabschnitt verfahren, sondern auch im Lagerbereich die Lagerplätze anfahren. Dadurch können die Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) zwischen dem Lagerbereich und dem Transferbereich austauschen, insbesondere Waren (mit oder
ohne Ladehilfsmittel) vom Lagerbereich auslagern und zum Transferbereich
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transportieren und/oder Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) vom Transferbereich zum Lagerbereich transportieren und in den Lagerbereich einlagern. Eine gesonderte Lagerfördertechnik kann dann entfallen, beziehungsweise wird deren
Funktion von dem dritten Fördersystem übernommen.
Ein solches drittes Fördersystems, welches in einer horizontalen Richtung (xund/oder z-Richtung) und vertikalen Richtung (y-Richtung) im Lagerbereich, und/oder in einer horizontalen Richtung (x- und/oder z-Richtung) im Bereich eines dritten Fahrbahnabschnittes auf der ersten Fahrbahn, und/oder in einer vertikalen Richtung (y-Richtung) im Transferbereich an einer Transferstation bewegbare, fahrerlose Transportfahrzeuge umfasst, ist beispielweise aus der AT 525 735 B1 oder EP 3 362 379 B1 bekannt.
Von Vorteil ist es zudem, wenn die fahrerlosen Transportfahrzeuge ausschließlich im Lagerbereich verfahren und der Lagerbereich und der Transferbereich derart angeordnet sind, dass
die Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aus dem Lagerbereich unmittelbar an das erste Fördersystem abgeben werden, oder
die Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aus dem Lagerbereich unmittelbar an das erste Fördersystem abgegeben werden und die Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) von dem ersten Fördersystem unmittelbar an den Lagerbereich abgegeben werden. Es erfolgt bei dieser Ausführungsvariante also ein direkter Transfer der Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) zwischen erstem und drittem Fördersystem. Beispielsweise können die Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems ausgebildet sein, dass sie die Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) an das erste Fördersystem abgeben und/oder von diesem übernehmen können, ohne dass das erste Fördersystem dazu besonders ausgebildet sein müsste. Beispielsweise können die Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems dazu eine Transfervorrichtung umfassen, die beispielsweise eine Fördervorrichtung, eine Schiebevorrichtung, oder einen
Greifer zum Bewegen der Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufweisen kann.
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Ein solches drittes Fördersystems, welches in einer horizontalen Richtung (x-Richtung) im Lagerbereich bewegbare, fahrerlose Transportfahrzeuge umfasst, ist beispielweise aus der EP 3 286 111 B1 oder WO 2013/090970 A2 bekannt.
Günstig ist es, wenn die Arbeitsstation im Transferbereich eine Transferstation aufweist, wobei die Transferstation umfasst
- einen ersten Transferplatz und eine dem ersten Transferplatz zugeordnete erste Transfervorrichtung, wobei der erste Transferplatz dazu ausgebildet ist, eine Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufzunehmen und wobei die erste Transfervorrichtung dazu ausgebildet ist, die Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) vom ersten Transferplatz an das erste Fördersystem abzugeben, und
- einen zweiten Transferplatz und eine dem zweiten Transferplatz zugeordnete Transfervorrichtung, wobei der zweite Transferplatz dazu ausgebildet ist, eine Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufzunehmen und wobei die zweite Transfervorrichtung dazu ausgebildet ist, die Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) vom ersten Fördersystem an den zweiten Transferplatz abzugeben.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen können insbesondere verschiedenartige erste und dritte Fördersysteme gekoppelt werden. Beispielsweise umfasst das erste Fördersystem stationäre Fördervorrichtungen, wohingegen das dritte Fördersystem fahrerlose Transportfahrzeuge umfasst. Die Übergabe einer Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) erfolgt bei dieser Ausführungsvariante mit einer ersten und zweiten Transfervorrichtung der Arbeitsstation, die beispielsweise eine Fördervorrichtung, eine Schiebevorrichtung, oder einen Greifer zum Bewegen der Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufweisen kann. Demzufolge muss das
Transportfahrzeug über keine solche Transfervorrichtung verfügen.
Günstig ist es aber auch, wenn die Arbeitsstation im Transferbereich eine Transferstation aufweist, wobei die Transferstation umfasst
- einen ersten Transferplatz, welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug des dritten Fördersystems mit der Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug zugeordnete Transfervorrichtung, wobei die Transfervorrichtung dazu ausgebildet ist, die Ware (mit oder ohne Lade-
hilfsmittel) von dem Transportfahrzeug an das erste Fördersystem abzugeben,
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und
- einen zweiten Transferplatz, welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug des dritten Fördersystems aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug zugeordnete Transfervorrichtung, wobei die Transfervorrichtung dazu ausgebildet ist, die Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) von dem ersten Fördersystem an das Transportfahrzeug abzugeben.
Diese Variante der Arbeitsstation ähnelt den zuvor genannten Varianten. Zwar erfolgt der Warentransfer mit einer Transfervorrichtung des Transportfahrzeugs, die wiederum beispielsweise eine Fördervorrichtung, eine Schiebevorrichtung, oder einen Greifer zum Bewegen der Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufweisen kann, jedoch umfasst die Arbeitsstation einen ersten und zweiten Transferplatz (und gegebenenfalls weitere Einrichtungen zur Aufnahme oder Positionierung des Transportfahrzeugs). Die Transferstation muss jedoch bei dieser Ausführungsvari-
ante über keine Transfervorrichtung verfügen.
Zusammenfassend sind also einige unterschiedliche Varianten für den Warentransfer zwischen dem Lagerbereich und dem Transferbereich der Arbeitsstation denkbar. Beispielsweise können die Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aus dem Lagerbereich an eine Lagerfördertechnik übergeben und von diese zur Transferstation transportieren, wo sie an das erste Fördersystem abgegeben werden. Das erste Fördersystem transportiert danach die Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) zur ersten Andienungsvorrichtung der Arbeitsstation. Der Rücktransport kann in analoger Weise erfolgen. Denkbar wäre aber auch, dass die Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) direkt von einem Lagerplatz im Lagerbereich abholen oder an diesen abgeben können. Eine gesonderte Lagerfördertechnik kann dann entfallen. Denkbar ist schließlich auch, dass der Transfer der Waren (mit oder ohne Ladehilfsmittel) zwischen erstem und dritten Fördersystem di-
rekt erfolgt und eine Transferstation dann entfallen kann.
Günstig ist es, wenn die Transferstation der Arbeitsstation eine dem ersten Fördersystem zugeordnete Hubvorrichtung umfasst, auf welcher das Transportfahr-
zeug des dritten Fördersystems oder die Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel)
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aufnehmbar ist. Durch die vorgeschlagene Maßnahme können Höhenunterschiede zwischen dem ersten und dritten Fördersystem überbrückt werden. Insbesondere kann die Transferstation auch eine erste Hubvorrichtung zum Anheben eines Transportfahrzeugs oder einer Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) und eine zweite Hubvorrichtung zum Absenken eines Transportfahrzeugs oder einer Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) aufweisen. Somit kann die Ware allein (mit oder ohne Ladehilfsmittel) oder das gesamte Transportfahrzeug samt Ware (mit oder ohne Ladehilfsmittel) vertikal bewegt werden. Als Hubvorrichtungen kommen
beispielsweise an sich bekannte Lifte oder Paternoster in Betracht.
Günstig ist es, wenn die fahrerlosen Transportfahrzeuge des zweiten Fördersystems und die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems baulich unterschiedlich ausgebildet sind. Dadurch können die Transportfahrzeuge auf ihren jeweiligen Einsatzzweck optimiert werden. Beispielsweise kann es von Vorteil sein, wenn die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems eine Möglichkeit zur Fortbewegung in vertikaler Richtung (also zum Klettern) aufweisen, wohingegen diese Möglichkeit für die fahrerlosen Transportfahrzeuge des zweiten Fördersystems entbehrlich sein kann. Denkbar wäre auch, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems (zumindest zeitweise) entlang von Führungsschienen bewegt werden, wohingegen die Transportfahrzeuge des zweiten Fördersystems ausschließlich auf (ebenen) ersten, zweiten und drit-
ten Fahrbahnen fahren.
Denkbar wäre alternativ aber auch, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge des zweiten Fördersystems und die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems baulich identisch ausgebildet sind. Durch Skalierungseffekte ergibt sich ein ökonomisch günstigerer Aufbau, Konfiguration und Betrieb des Kommissi-
oniersystems.
Insbesondere können die fahrerlosen Transportfahrzeuge des zweiten Fördersystems und die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems ähnlich aufgebaut sein und wenigstens einen Teil der technischen Merkmale gemeinsam haben. Beispielsweise können die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten För-
dersystems, insbesondere für den Transport einer Ware (mit oder ohne
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Ladehilfsmittel), jeweils umfassen
- einen Tragrahmen,
- ein am Tragrahmen gelagertes Fahrwerk, welches mehrere Räder umfasst und zum Fahren oder zum Fahren und Lenken des fahrerloses Transportfahrzeugs ausgebildet ist,
- eine Steuerung, welche dazu ausgebildet ist, Fahrbefehle zu empfangen und das fahrerlose Transportfahrzeug anzusteuern, und
- eine am Tragrahmen gelagerte Ladeplattform, welche einen horizontal ausgerichteten Boden umfasst, welcher insbesondere fix am Tragrahmen befestigt oder welcher auf einer Hubvorrichtung angeordnet ist.
Das zu den fahrerlosen Transportfahrzeuge des zweiten Fördersystems Gesagte gilt dabei sinngemäß, etwa dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge des dritten
Fördersystems ebenso als AGVs oder AMRs ausgebildet sein können.
Es kann erwähnt werden, dass vorteilhafterweise zumindest ein Teil des Arbeitsplatzes durch eine räumliche Abgrenzung definiert beziehungsweise gegenüber der/den Fahrbahn(en) und/oder der zweiten Andienungsvorrichtung abgegrenzt sein kann, wobei ein definierter Zutrittsbereich zum Arbeitsplatz führen kann. Dadurch ist ein unbeabsichtigtes Betreten der Fahrbahn(en) durch den Lagerarbeiter (die Bedienperson) praktisch ausgeschlossen beziehungsweise wird ein Ri-
siko dafür deutlich verringert.
Weiters können vorteilhaft mehrere Rückfahrtspuren vorgesehen sein, insbesondere eine zweite Rückfahrtspur, die der Rückfahrtspur „parallel“ geschaltet ist, also entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt der dritten Fahrbahn eine zweite Rückfahrtsspur beabstandet zur Rückfahrtspur verläuft (angeordnet ist) und einerseits in die gleiche erste oder zweite Fahrspur der ersten Fahrbahn einmündet wie die Rückfahrtspur und mit der Andienungsspur verbunden ist. Dadurch ist insbeson-
dere eine Leistungssteigerung ermöglicht.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
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Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
1a
4a
4b
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ein fahrerloses Transportfahrzeug mit seitlich geneigter Lade-
plattform in Schrägansicht; das Transportfahrzeug aus Fig. 1 in Seitenansicht;
eine beispielshafte Arbeitsstation mit einer ersten Ausführung ei-
ner Transferstation von schräg oben; die Arbeitsstation aus Fig. 2 in Seitenansicht;
eine Detailansicht der Fig. 3 im Bereich der zusätzlichen Durchfahrt;
eine Detailansicht der Fig. 3 im Bereich der Durchfahrt;
eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel eines Kommissio-
niersystems mit mehreren Arbeitsstationen gemäß einer Ausführung der Arbeitsstation nach Fig. 2 und Transportfahrzeugen (eines dritten Fördersystems) zwischen einem Lagerbereich und ei-
nem jeweiligen Transferbereich;
eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel eines Kommissioniersystems ähnlich wie Fig. 5, jedoch mit einer zweiten Ausführung einer Transferstation und Transportfahrzeugen (eines drit-
ten Fördersystems) zwischen einem Lagerbereich und einem je-
weiligen Transferbereich;
eine schematische Seitenansicht auf ein Beispiel eines Kommissioniersystems mit einer dritten Ausführung einer Transferstation und Transportfahrzeugen (eines dritten Fördersystems), welche im Lagerbereich als auch zwischen einem Lagerbereich und ei-
nem jeweiligen Transferbereich bewegt werden können;
eine schematische Seitenansicht auf ein Beispiel eines Kommis-
sioniersystems mit einer vierten Ausführung einer
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Fig.
Fig.
Fig.
Fig. Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
10
11
12
13a 13b
14
14a
15a bis 15)
55
Transferstation, und einem Lagerbereich, welcher unmittelbar an
den Transferbereich anschließt;
eine schematische Seitenansicht auf ein Beispiel eines Kommissioniersystems mit einer fünften Ausführung einer Transferstation ähnlich wie Fig. 8, jedoch mit ausschließlich im Lagerbereich ver-
fahrenden Transportfahrzeugen;
eine beispielshafte Arbeitsstation mit einer zweiten Ausführung
einer Transferstation von schräg oben (ISO NW);
eine beispielshafte Arbeitsstation mit einer dritten Ausführung ei-
ner Transferstation von schräg oben (ISO NW);
eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel einer Arbeitssta-
tion ähnlich wie in Fig. 10; die Arbeitsstation aus Fig. 10 in Seitenansicht; die Arbeitsstation aus Fig. 10 in Vorderansicht;
eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel eines Kommissioniersystems mit mehreren Arbeitsstationen gemäß einer Ausführung der Arbeitsstation nach Fig. 12 und Transportfahrzeugen
(eines dritten Fördersystems) zwischen einem Lagerbereich und
einem jeweiligen Transferbereich;
eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel eines Kommissioniersystems mit mehreren Arbeitsstationen ähnlich wie in Fig. 14 jedoch mit einer Fahrbahnanordnung ohne Durchfahrt unter dem
ersten Fördersystem;
einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer ersten Ausführung;
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Fig. 16a bis 16f einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer zweiten Ausführung;
Fig. 17a bis 171 einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer dritten Ausführung;
Fig. 18a bis 18f einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer vierten Ausführung;
Fig. 19a bis 19f einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer fünften Ausführung;
Fig. 20a bis 20g einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer sechsten Ausführung;
Fig. 21a bis 21r einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer siebten Ausführung;
Fig. 22a bis 22f einen Sequenzablauf für das Beladen von Ladehilfsmittel an ei-
ner Arbeitsstation in einer achten Ausführung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen sind, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltene Offenbarung sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden kann. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und bei einer Lageän-
derung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Die Fig. 1 und 1a zeigen eine erste Ausführungsform eines fahrerlosen Transportfahrzeugs 1, das für den Transport von Ladehilfsmitteln (in den Fig. 1 und 1a nicht dargestellt, siehe jedoch beispielweise Fig. 2) eingesetzt werden kann. Die Fig. 1
zeigt das Transportfahrzeug 1 in Schrägansicht von links hinten, und die Fig. 1a
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zeigt das Transportfahrzeug 1 in Vorderansicht. Das fahrerlose Transportfahrzeug
1 kann auch zum Transport von Ware eingesetzt werden. Im Weiteren wird Ladehilfsmittel und Ware synonym verwendet.
Das Ladehilfsmittel weist einen Boden, am Boden vorragende Seitenwände und eine durch die Seitenwände begrenzte Beladeöffnung auf. Der Boden ist an der Ladeplattform abgestützt, wenn sich das Ladehilfsmittel auf der Ladeplattform befindet.
Das Ladehilfsmittel kann beispielweise ein Karton oder ein Behälter sein.
Das Transportfahrzeug 1 umfasst einen Tragrahmen 2, ein am Tragrahmen 2 gelagertes Fahrwerk 3, eine Steuerung 4 und eine am Tragrahmen 2 gelagerte Ladeplattform 5. Das Fahrwerk 3 umfasst mehrere Räder und ist zum Fahren und Lenken des fahrerlosen Transportfahrzeugs 1 ausgebildet. Die Steuerung 4 ist dazu ausgebildet, Fahrbefehle zu empfangen (z.B. von einer übergeordneten Steuerung oder Steuereinheit) und das fahrerlose Transportfahrzeug 1 anzusteuern. Das Transportfahrzeug 1 weist weiterhin eine vordere Fahrzeugseite A und eine hintere Fahrzeugseite B auf, sowie eine (Haupt)Fahrtrichtung, welche in Richtung einer zwischen der vorderen Fahrzeugseite A und hinteren Fahrzeugseite B
verlaufenden Längsachse D des Transportfahrzeugs 1 weist.
Vom Fahrwerk 3 sind in der Fig. 1 und 1a nur die Räder sichtbar. Das Fahrwerk 3 kann einen oder mehrere Antriebsmotoren, eine oder mehrere Antriebswellen, Lagerungen für die Räder, und gegebenenfalls eine oder mehrere Lenkmotoren und dgl. umfassen. Bevorzugt wird das Lenken des fahrerlosen Transportfahrzeugs 1 durch Differenzialgeschwindigkeitssteuerung der Räder erreicht, wobei die Räder gemäß dieser Ausführung Antriebsräder sind. Jedes Antriebsrad wird mit einer anderen Geschwindigkeit angetrieben, um sich zu drehen. Um vorwärts oder rückwärts zu fahren, können die beiden Antriebsmotoren mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben werden. Alternativ ist auch eine Lenkradsteuerung möglich.
Bei der gelenkten Radsteuerung ist das Antriebsrad vorzugsweise das lenkende
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Rad. Das Transportfahrzeug 1 kann beispielsweise als „Autonomous Mobile Robot (AMR)“ oder als „Automated Guided Vehicles (AGV)“ ausgeführt sein.
Die Ladeplattform 5 des Transportfahrzeugs 1 umfasst einen Boden 6, welcher fix am Tragrahmen 2 befestigt, insbesondere verschraubt, und gegenüber einer Horizontalebene um einen Neigungswinkel @ geneigt ist. Dadurch wird die Beladung des Transportfahrzeugs 1 mit einem Ladehilfsmittels und/oder die Entladung des Transportfahrzeugs 1 von einem Ladehilfsmittel, welches sich auf der Ladeplattform 5 befindet, bei technisch einfachem Aufbau des Transportfahrzeugs 1 er-
reicht.
Vorteilhaft umfasst die Ladeplattform 5 ein erstes Anschlagelement 7, welches in einem tiefer liegenden Seitenbereich des Bodens 6 angeordnet ist und gegenüber dem Boden 6 vorragt, und einen Übergabeabschnitt E, welcher in einem höher liegenden Seitenbereich des Bodens 6 angeordnet ist, so wie das in den Fig. 1 und 1a gezeigt ist. Dadurch kann ein auf der Ladeplattform 5 abgestelltes Ladehilfsmittel einerseits nicht unbeabsichtigt nach unten von der Ladeplattform 5 rutschen, andererseits kann eine Beladung und/oder Entladung auf einfache Weise über den Übergabeabschnitt E erfolgen. Ein Ladehilfsmittel wird dabei auf die Ladeplattform 5 hinauf beziehungsweise von derselben heruntergeschoben. Technisch
aufwändige Hebe- und Greifvorrichtungen sind dazu nicht nötig.
Weiterhin umfasst die Ladeplattform 5 in der in Fig. 1 und 1a dargestellten Ausführungsform ein optionales zweites Anschlagelement 8, welches in einem zwischen dem tiefer liegenden Seitenbereich des Bodens 6 und dem höher liegenden Seitenbereich des Bodens 6 erstreckenden Seitenbereich des Bodens 6 angeordnet ist und gegenüber dem Boden 6 vorragt. Zudem umfasst die Ladeplattform 5 ein optionales drittes Anschlagelement 9, welches ebenfalls in einem zwischen dem tiefer liegenden Seitenbereich des Bodens 6 und höher liegenden Seitenbereich des Bodens 6 erstreckenden Seitenbereich des Bodens 6 angeordnet ist und gegenüber dem Boden 6 vorragt. Dadurch kann ein unbeabsichtigtes Herunterfallen eines Ladehilfsmittels von der Ladeplattform 5 nach vorne oder hinten (also quer
zu einer Falllinie der Ladeplattform 5) vermieden werden.
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Zudem umfasst die Ladeplattform 5 in der in Fig. 1 und 1a dargestellten Ausführungsform ein optionales Überschiebeelement 10, welches in dem höher liegenden Seitenbereich des Bodens 6 angeordnet ist und den Übergabeabschnitt E ausbildet. Auf diese Weise kann eine Beladung des Transportfahrzeugs 1 durch Hinaufschieben eines Ladehilfsmittels auf die Ladeplattform 5 beziehungsweise eine Entladung durch Herunterschieben des Ladehilfsmittels von der Ladeplatt-
form 5 auf besonders einfache Weise erfolgen.
Günstig ist es weiterhin, wenn der Boden 6 der Ladeplattform 5 eine Gleitebene ausbildet. Insbesondere kann die Gleitebene zwischen dem Übergabeabschnitt E und dem ersten Anschlagelement 7 und zwischen dem zweiten Anschlagelement 8 und dem dritten Anschlagelement 9 aufgespannt sein. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird ein Beladen des Transportfahrzeugs 1 durch Hinaufschieben einer Ware oder eines Ladehilfsmittels auf die Ladeplattform 5 beziehungsweise ein Entladen durch Herunterschieben der Ware oder des Ladehilfsmittels von der Ladeplattform 5 noch weiter erleichtert. Beispielsweise kann die Gleit-
ebene dazu einen Gleitbelag aufweisen.
In der Ausführungsvariante, welche in den Fig. 1 und 1a dargestellt ist, umfasst der Boden 6 des Transportfahrzeugs 1 eine Bodenplatte. Dadurch können vorteilhafterweise insbesondere kleinere Ladehilfsmittel transportiert werden. Auch kön-
nen gleichzeitig mehrere Ladehilfsmittel transportiert werden.
Denkbar ist aber auch, dass der Boden 6 Auflageprofile umfasst. Dadurch kann eine Ladeplattform 5 mit hoher Stabilität und geringem Gewicht realisiert werden. Zudem können beispielsweise unbeabsichtigt auslaufende Flüssigkeiten durch die Ladeplattform 5 hindurch abfließen. Die Auflageprofile erstrecken sich bevorzugt mit gegenseitigem Abstand parallel zueinander zwischen dem Übergabeabschnitt und dem erstes Anschlagelement. Die Auflageprofile können beispielweise U-för-
mig oder C-förmig gestaltet sein.
In der gezeigten Ausführungsform ist der Boden 6 konkret gegenüber der Längsachse D um den Neigungswinkel & zur Seite geneigt. Dadurch kann ein Ladehilfs-
mittel angedient werden, ohne dass zum Anfahren einer Andienposition und zum
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Verlassen derselben die Fahrtrichtung D des Transportfahrzeugs 1 geändert werden müsste. Zudem kann ein Ladehilfsmittel beim Beschleunigen beziehungsweise beim Bremsen des Transportfahrzeugs 1 nicht so leicht unbeabsichtigt von
der Ladeplattform 5 herunterfallen.
Dies ist aber nicht die einzig denkbare Möglichkeit für eine Neigung des Bodens 6. Denkbar ist vielmehr auch, dass der Boden 6 in Richtung der Längsachse D nach hinten oder nach vorne geneigt sein kann. Das Transportfahrzeug 1 kann alternativ einen Boden 6 aufweisen, welcher in Richtung der Längsachse D um den Neigungswinkel a« nach vorne geneigt ist. Das Transportfahrzeug 1 kann einen Boden 6 aufweisen, welcher in Richtung der Längsachse D um den Neigungswinkel & nach hinten geneigt ist. Vorteilhaft ist dadurch ein Ladehilfsmittel bei einer Kurvenfahrt eines Transportfahrzeugs 1 besser vor einem unbeabsichtigten Herunterfal-
len von der Ladeplattform 5 gesichert.
Generell und somit bei allen gezeigten Ausführungsvarianten ist es von Vorteil, wenn der Neigungswinkel & des Bodens 6 in einem Bereich von 10° bis 60° liegt. Insbesondere kann der Neigungswinkel a in einem Bereich von 10° bis 20° liegen. Besonders vorteilhaft ist ein Neigungswinkel a von 12°. Dadurch kann ein auf der Ladeplattform 5 befindliches Ladehilfsmittel in einer für die Beladung und/oder Entladung günstigen Lage angedient werden. Zudem kann bei einem solchen Neigungswinkel a auch bei der Bewegung des Transportfahrzeugs 1 das Risiko eines unbeabsichtigten Herunterfallens eines Ladehilfsmittel von der Ladeplattform 5 mi-
nimiert sein.
Die Fig. 2, 3, 4a und 4b zeigen nun eine beispielhafte Arbeitsstation 11. Die Fig. 2 zeigt die Arbeitsstation 11 von schräg oben (ISO NW), die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Arbeitsstation 11 (bezogen auf die Fig. 2 von links gesehen), und die
Fig. 4a, 4b zeigen Details aus der Seitenansicht nach Fig. 3.
Die Arbeitsstation 11 umfasst ein Auftragsverwaltungssystem 14, eine erste Andienungsvorrichtung 15, ein erstes Fördersystem 16 und ein zweites Fördersystem 17.
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Das Auftragsverwaltungssystem 14 dient zum elektronischen Erfassen von Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen. Ein Auftrag generell kann eine Auftragszeile oder mehrere Auftragszeilen umfassen. Eine Auftragszeile weist zumindest Angaben über eine (erforderliche) Stückzahl einer Ware und über einen Warentyp auf. Spezifiziert der Auftrag mehrere Auftragszeilen, so können unter-
schiedliche Waren benötigt werden.
Die erste Andienungsvorrichtung 15 dient zum Bereitstellen von Waren 12 an einer ersten Andienposition G und das erste Fördersystem 16, das in diesem Beispiel durch stationäre Fördervorrichtungen aufgebaut ist, verbindet einen Transferbereich F und die erste Andienungsvorrichtung 15 und ist zum Transport der Waren 12 zwischen dem Transferbereich F und der ersten Andienungsvorrichtung 15 ausgebildet. Insbesondere können die Waren 12 mit Ladehilfsmitteln 13 des ersten Fördersystems 16 transportiert und bereitgestellt werden, so wie das in der Fig. 2 dargestellt ist. Die Ladehilfsmitteln 13 entsprechen so genannten Quell-Ladehilfsmitteln, da diese zur Bearbeitung eines Auftrags die Ware 12 enthalten. Die Quell-Ladehilfsmittel 13 können zum Beispiel als Behälter ausgebildet sein, so wie das in der Fig. 2 der Fall ist, oder zum Beispiel als Karton oder Tablar. Die Waren 12 können gleichfalls ohne Ladehilfsmittel 13 am ersten Fördersystem 16 transportiert und bereitgestellt werden. Die Waren 12 werden demnach direkt auf dem ersten Fördersystem 16 transportiert und auf der ersten Andienungsvorrichtung 15
bereitgestellt.
Im Weiteren wird Ware 12 und (Quell-)Ladehilfsmittel 13 des ersten Fördersys-
tems 16 synonym verwendet.
Im Transferbereich F werden Waren 12 (von außerhalb der Arbeitsstation 11) auf das erste Fördersystem 16 und/oder vom ersten Fördersystem 16 (nach außerhalb der Arbeitsstation 11) abgegeben. Die Rolle des Transferbereichs F und der im Transferbereichs F angeordneten Transferstation, insbesondere der Hubvor-
richtung, wird später noch im Detail erläutert. Das zweite Fördersystem 17 umfasst fahrerlose Transportfahrzeuge 1 zum Trans-
port der Ladehilfsmittel 18 des zweiten Fördersystems 17. Die Ladehilfsmitteln 18
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entsprechen so genannten Ziel-Ladehilfsmitteln, da diese zur Bearbeitung eines
Auftrags mit Ware 12 beladen werden.
Weiterhin umfasst das zweite Fördersystem 17 eine erste Fahrbahn 19, welche einen ersten Fahrbahnabschnitt H und einen zweiten Fahrbahnabschnitt | aufweist, eine zweite Fahrbahn 20, welche eine zweite Andienungsvorrichtung 21 zum Bereitstellen von Ziel-Ladehilfsmitteln 18 mit den fahrerlosen Transportfahrzeugen 1 an einer zweiten Andienposition J umfasst, und eine dritte Fahrbahn 22, welche zwischen der ersten Fahrbahn 19 und der zweiten Fahrbahn 20 angeordnet ist. Die erste Fahrbahn 19 ist in einer Grundebene angeordnet, und die zweite Fahrbahn 20 bildet oder umfasst eine erhöhte Plattform, auf welcher ein oder mehrere Transportfahrzeug(e) 1 an der zweiten Andienposition J temporär anhalten kann, um ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 anzudienen. Die dritte Fahrbahn 22 verbindet die erste Fahrbahn 19 mit der auf einem anderen Höhenniveau angeordneten zweiten
Fahrbahn 20 und ist demzufolge rampenartig oder rampenförmig ausgebildet.
Die Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 können so wie in den Fig. 1 und 1a dargestellt ausgebildet sein. Dies bietet Vorteile beim Andienen der Ziel-Ladehilfsmittel 18, da das Transportfahrzeug 1 beim Anfahren der zweiten Andienposition J, beim Anhalten an der zweiten Andienposition J und beim Verlassen der zweiten Andienposition J seine Fahrtrichtung C nicht ändern muss. Die Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 können aber auch eine andere Bauform aufweisen. Beispielsweise können sie eine nach vorne oder nach hinten geneigte Ladeplattform umfassen. Denkbar ist schließlich auch, dass die Transportfahrzeuge 1 über keine fix geneigte Ladeplattform 5 verfügen und beispielsweise nach dem Stand der Technik ausgebildet sind, beispielsweise mit verstell-
barer, insbesondere höhenverstellbarer, Ladeplattform.
Das erste Fördersystem 16 ist in einem der ersten Andienungsvorrichtung 15 zugewandten Förderabschnitt gegenüber der ersten Fahrbahn 19 mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet. Desgleichen ist die zweite Fahrbahn 20 gegenüber der ersten Fahrbahn 19 mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet. Unterhalb des ersten Fördersystems 16 und der zweiten Fahrbahn 20 ist eine Durchfahrt K
ausgebildet, entlang welcher der erste Fahrbahnabschnitt H verläuft und welche
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eine Durchfahrtshöhe a1 aufweist, die eine kollisionsfreie Bewegung der jeweils mit einem Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladenen Transportfahrzeuge 1 ermöglicht. Vorzugsweise ist eine Durchfahrtsbreite b1 der Durchfahrt K so bemessen, dass sie zumindest einer Breite von einem Transportfahrzeug 1 oder zwei nebeneinander fahrenden Transportfahrzeugen 1 entspricht (siehe hierzu Fig. 4b). Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite b1 einer Breite von einem Transportfahrzeug 1, welches mit einem Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladen ist. Eine Durchfahrtsbreite b1 der Durchfahrt K kann auch so bemessen sein, dass sie zwei nebeneinander fahrenden Transportfahrzeugen 1 entspricht. Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite b1 einer Breite von zwei Transportfahrzeugen 1, welche jeweils mit einem Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladen sind.
Optional kann auch vorgesehen sein, dass das erste Fördersystem 16 in einem der ersten Andienungsvorrichtung 15 abgewandten Förderabschnitt gegenüber der ersten Fahrbahn 19 mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet ist und unterhalb des ersten Fördersystems 16 eine zusätzliche Durchfahrt L ausgebildet ist, entlang welcher der zweite Fahrbahnabschnitt | verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe a2 aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladenen Transportfahrzeuge 1 ermöglicht. Eine Durchfahrtsbreite b2 der Durchfahrt L kann wiederum so bemessen sein, dass sie zumindest einer Breite von einem Transportfahrzeug 1 oder zwei nebeneinander fahrenden Transportfahrzeugen 1 entspricht. Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite b2 einer Breite von einem Transportfahrzeug 1, welches mit einem Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladen ist. Eine Durchfahrtsbreite b2 der Durchfahrt L kann auch so bemessen sein, dass sie zwei nebeneinander fahrenden Transportfahrzeugen 1 entspricht. Bevorzugt entspricht die Durchfahrtsbreite b2 einer Breite von zwei Transportfahrzeugen 1, welche jeweils mit einem Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladen
sind.
Schließlich umfasst die Arbeitsstation 11 eine Steuereinheit 23, welche das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 derart ansteuert, dass eine Ware 12 durch das erste Fördersystem 16 und ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 durch eines
der Transportfahrzeuge 1 zu einem Auftrag in etwa gleichzeitig an den ersten und
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zweiten Andienpositionen G, J ankommen, worauf das Ziel-Ladehilfsmittel 18 mit
der Ware 12 beladen werden kann.
Insbesondere kann die Steuereinheit 23 dazu ausgebildet sein, die folgenden Schritte anzusteuern:
i) Transportieren von Waren 12 zur erste Andienungsvorrichtung 15 mit dem ersten Fördersystem 16,
il) Bereitstellen der Waren 12 an der oder den ersten Andienposition(en) G,
ill) Transportieren von Ziel-Ladehilfsmittel(n) 18 zur zweiten Andienungsvorrichtung 21 mit den Transportfahrzeug(en) 1, wobei die Transportfahrzeug(e) 1 von der dritten Fahrbahn 22 zur zweiten Fahrbahn 20 und auf der zweiten Fahrbahn 20 zur zweiten Andienungsvorrichtung 21 bewegt wird/werden,
IV) Zusammenführen der Ziel-Ladehilfsmittel(s) 18 als Gruppe GR an der zweiten Andienposition J und aus der Gruppe abwechselndes Bereitstellen an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen J,
V) Beladen des im Schritt iv) bereitgestellten Ziel-Ladehilfsmittels 18 mit im Schritt 1i) bereitgestellter Ware 12 gemäß eines Auftrags,
Vi) nach Schritt v) Transportieren des mit Ware 12 beladenen Ziel-Ladehilfsmittels 18 mit dem Transportfahrzeug 1 weg von der zweiten Andienposition J, wobei das Transportfahrzeug 1 von der zweiten Andienungsvorrichtung 21 auf der zweiten Fahrbahn 20 zur dritten Fahrbahn 22 bewegt wird.
Das erste Fördersystem 16 kann eine erste Fördervorrichtung zum Transport von Waren 12 vom Transferbereich F zur ersten Andienungsvorrichtung 15 und eine zweite Fördervorrichtung zum Transport von Waren 12 von der ersten Andienungsvorrichtung 15 zum Transferbereich F umfassen. Das erste Fördersystem 16 kann auch eine dritte Fördervorrichtung umfassen, welche die ersten Andienungsvorrichtung 15 umfasst und welche die erste Fördervorrichtung und zweite Fördervorrichtung verbindet. Dadurch ist auch im ersten Fördersystem ein Einbahnsystem für die Waren realisierbar, insbesondere eine einfache Steuerung und ein Transport der Ware mit hoher Leistung möglich, also somit eine effiziente Ver-
sorgung der ersten Andienungsvorrichtung mit Ware möglich.
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Das erste Fördersystem 16 umfasst in diesem Beispiel Rollenförderer. Denkbar ist aber auch, dass das erste Fördersystem 16 Gurtförderer oder Kettenförderer aufweist. Auch eine gemischte Bauweise ist selbstverständlich möglich, das heißt, dass zum Beispiel Rollenförderer, Gurtförderer und/oder Kettenförderer kombiniert
werden können. Die Förderer können gerade oder kurvig ausgebildet sein.
Die erste Andienungsvorrichtung 15 zur Bereitstellung von Waren 12 kann eine erste Andienposition G oder mehrere solche Andienpositionen G aufweisen. Jede Andienposition G ist dann einer Ware 12 (oder verschiedenen Waren 12 respek-
tive Warentypen) zugeordnet.
Desgleichen kann die zweite Andienungsvorrichtung 21 zum Bereitstellen von Ziel-Ladehilfsmitteln 18 mit Transportfahrzeugen 1 eine zweite Andienposition J oder mehrere solche Andienpositionen J aufweisen. Jeder Andienposition J ist dann einem Ziel-Ladehilfsmitteln 18 zugeordnet. Mit anderen Worten kann die zweite Andienungsvorrichtung 21 mehrere Anhaltepositionen für mehrere Transportfahrzeuge 1 aufweisen. Die Ladehilfsmittel können zu der zweiten Andienungsvorrichtung transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel mit den Waren abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen
bereitgestellt wurden.
In dem in den Fig. 2, 3, 4a und 4b dargestellten Beispiel sind die Ziel-Ladehilfsmittel 18 als Kartons ausgebildet. Denkbar ist insbesondere, dass die Ziel-Ladehilfsmittel 18 als (Versand)Kartons ausgebildet sind. Denkbar ist aber auch, dass die Ziel-Ladehilfsmittel 18 als Behälter oder Tablar ausgebildet sind (und die Transportfahrzeuge 1 dann gegebenenfalls nur eine gering geneigte oder sogar horizon-
tal ausgerichtete Ladeplattform 5 aufweisen).
Nach der in den Fig. 2, 3, 4a und 4b dargestellten Ausführungsform umfasst die Arbeitsstation 1 einen Arbeitsplatz AP für ein manuelles Beladen der Ziel-Lade-
hilfsmittel 18 mit den Waren 12. Vorteilhaft ist es dabei, wenn die erste
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Andienungsvorrichtung 15 und zweite Andienungsvorrichtung 21 dazu eingerichtet sind, eine Ware 12 und ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 in einer für ein manuelles Beladen ergonomischen Bereitstellhöhe bereitzustellen. Wie insbesondere in den Figuren zu erkennen, liegt eine Kante der vorderen Seitenwand des Ziel-Ladehilfsmittels 18 tiefer als eine Kante der hinteren Seitenwand des Ziel-Ladehilfsmittels 18. Dies wird durch die Neigung des Bodens 6 der Ladeplattform 5 und der Pose des fahrerlosen Transportfahrzeugs 1 erreicht. Zum manuellen Bearbeiten der Aufträge umfasst die Arbeitsstation 1 eine Ein- und/oder Ausgabevorrichtung 24, wel-
che mit der Steuereinheit 23 verbunden ist.
Eine Ausgabevorrichtung 24 ist dazu eingerichtet, Beladeinstruktionen von der Steuereinheit 23 zu empfangen und an einen Lagerarbeiter (in den Fig. 2 bis 12 nicht eingetragen) auszugeben. Der Lagerarbeiter agiert am Arbeitsplatz AP. Beispielweise wird die Anzahl der Waren 12, mit welchen ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 beladen werden soll, ausgegeben. Werden gleichzeitig mehrere Ziel-Ladehilfsmittel 18 an mehreren zweiten Andienpositionen J bereitgestellt, kann auch das ZielLadehilfsmittel 18 ausgegeben werden, welches (aktuell) mit Waren 12 beladen werden soll. Die Ausgabevorrichtung 24 umfasst beispielsweise einen Touchscreen, einen Lautsprecher; es könnte alternativ oder zusätzlich ein Laserprojektor (put-to-light) zum Markieren der umzuladenden Ware und/oder des Ziel-Ladehilfs-
mittel umfasst sein.
Eine Eingabevorrichtung 24 ist dazu eingerichtet, einen Eingabebefehl zu empfangen und ein Steuersignal an die Steuereinheit 23 zu übermitteln. Die Eingabevorrichtung 24 umfasst beispielsweise eine Quittiertaste, einen Schalter und dgl. Ein Eingabebefehl wird beispielsweise durch eine Quittiertaste ausgelöst. Der Lagerarbeiter kann beispielweise die Beendigung eines Beladevorgangs durch Betätigen der Quittiertaste bestätigen. Eine kombinierte Ein- und/oder Ausgabevorrich-
tung 24 umfasst Merkmale der Eingabevorrichtung und der Ausgabevorrichtung.
Nach einer weiteren Ausführungsform kann die Arbeitsstation 1 am Arbeitsplatz AP alternativ oder zusätzlich einen Beladeroboter (nicht dargestellt) für ein automatisches Beladen der Ziel-Ladehilfsmittel 18 mit Waren 12 umfassen. Der Bela-
deroboter kann mit der Steuereinheit 23 verbunden sein, um Beladeinstruktionen
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von diesem zu erhalten. Das Vorsehen einer Ein- und/oder Ausgabevorrichtung 24 ist bei Anwendung eines Beladeroboters zwar nicht unbedingt nötig, Jedoch möglich.
Günstig ist es, wenn entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt H der ersten Fahrbahn 19 eine erste Fahrspur 25 und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt | eine zweite Fahrspur 26 verläuft, so wie das bei der dargestellten Ausführungsform der Arbeitsstation 11 der Fall ist. Der erste Fahrbahnabschnitt H ist dazu ausgebildet, dass die Transportfahrzeuge 1 entlang der ersten Fahrspur 25 bewegt werden. Die erste Fahrspur 25 kann als Einbahn ausgeführt werden, daher werden die Transportfahrzeuge 1 dann in nur eine Richtung bewegt (siehe den Richtungspfeil(e) z.B. in der Fig. 2). Desgleichen ist der zweite Fahrbahnabschnitt I dazu ausgebildet, dass die Transportfahrzeuge 1 entlang der zweiten Fahrspur 26 bewegt werden. Die zweite Fahrspur 26 kann wiederum als Einbahn ausgeführt werden, daher werden die Transportfahrzeuge 1 dann in nur eine Richtung bewegt (siehe den Richtungspfeil in der Fig. 2). Bevorzugt sind die Bewegungsrichtungen der Transportfahrzeuge 1 auf dem ersten Fahrbahnabschnitt H und zweiten Fahrbahnabschnitt | entgegengesetzt, so wie das bei der dargestellten Ausführungsform der Arbeitsstation 11 der Fall ist. Die erste Fahrspur 25 und zweite Fahrspur
26 verlaufen bevorzugt parallel zueinander.
Nach einer möglichen Ausführung kann die erste Fahrspur 25 im ersten Fahrbahnabschnitt H einen geschlossenen Umlauf bilden. Ebenso kann die zweite Fahrspur 26 im zweiten Fahrbahnabschnitt | einen geschlossenen Umlauf bilden. Denkbar ist dabei, dass die erste Fahrspur 25 und die zweite Fahrspur 26 Teil eines gemeinsamen Umlaufs sind (so wie das in der Fig. 5 und 6 der Fall ist oder Fig. 12 und Fig. 14) oder dass mehrere erste Fahrspuren 25 einen (nur) im ersten Fahrbahnabschnitt H verlaufenden Umlauf bilden und/oder dass mehrere zweite Fahrspuren 26 einen (nur) im zweiten Fahrbahnabschnitt | verlaufenden (anderen) Um-
lauf bilden (in den Fig. nicht dargestellt).
Vorteilhaft verläuft zwischen der ersten Fahrspur 25 und der zweiten Fahrspur 26 eine Wechselfahrspur 27, wobei die Transportfahrzeuge 1 auf der ersten Fahr-
bahn 19 zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt H und dem zweiten
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Fahrbahnabschnitt | bewegt werden können. Mit anderen Worten können die Transportfahrzeuge 1 zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt H und dem zwei-
ten Fahrbahnabschnitt | ausgetauscht werden.
Nach einer möglichen Ausführung, wie in Fig. 2 eingetragen, kann die Wechselfahrspur 27 eine erste Wechselfahrspur und eine zweite Wechselfahrspur umfassen, sodass die erste Wechselfahrspur, die erste Fahrspur 25, die zweite Wechselfahrspur und die zweite Fahrspur 26 einen geschlossenen Umlauf bilden. Dabei können die erste Wechselfahrspur, die erste Fahrspur 25, die zweite Wechselfahrspur und die zweite Fahrspur 26 als Einbahn ausgeführt werden. Daher werden die Transportfahrzeuge 1 dann in nur eine Richtung bewegt (siehe die Richtungs-
pfeile in der Fig. 5).
Vorteilhaft ist es, wenn
an der zweiten Fahrspur 26 der ersten Fahrbahn 19 eine Anfahrtsspur 28a abzweigt und in die zweite Fahrspur 26 eine Rückfahrtsspur 28b einmündet oder eine Anfahrtsspur 28a in die zweiten Fahrspur 26 einmündet und eine Rückfahrtsspur 28b von der zweiten Fahrspur 26 abzweigt,
die Anfahrtsspur 28a in einem ersten Fahrbahnabschnitt O der dritten Fahrbahn 22 verläuft,
die Rückfahrtsspur 28b in einem zweiten Fahrbahnabschnitt P der dritten Fahrbahn 22 verläuft, und
zwischen der Anfahrtsspur 28a und der Rückfahrtsspur 28b in einem Fahrbahnabschnitt Q der zweiten Fahrbahn 20 eine Andienungsspur 28c verläuft, wobei die Andienungsspur 28c der zweiten Andienungsvorrichtung 21 zugeordnet ist, so wie das bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel der Arbeits-
station 11 der Fall ist.
Dadurch kann ein Einbahnsystem auf der zweiten und dritten Fahrbahn 20, 22 realisiert werden, welches an den zweiten Fahrbahnabschnitt | der ersten Fahrbahn angekoppelt ist. Die Transportfahrzeuge 1 können sich daher weitgehend ohne gegenseitige Behinderung auf der zweiten und dritten Fahrbahn 20, 22 bewegen. Die Transportfahrzeuge 1 werden dann in einer einzigen Richtung entlang der An-
fahrtspur 28a, Andienungsspur 28c und Rückfahrtspur 28b bewegt. Die
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Anfahrtspur 28a und die Rückfahrtspur 28b können vorteilhaft insbesondere paral-
lel zueinander verlaufen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn zwischen der Anfahrtspur 28a und der Rückfahrtspur 28b eine oder mehrere Sortierspuren 30 in einem dritten Fahrbahnabschnitt R der dritten Fahrbahn 22 verlaufen, so wie das bei dem in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiel der Arbeitsstation 11 der Fall ist.
Das heißt, jede Sortierspur 30 zweigt von der Rückfahrtspur 28b ab und mündet in die Anfahrtspur 28a. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen kann auf der dritten Fahrbahn 22 eine Sortiervorrichtung des zweiten Fördersystems 17 realisiert werden. Da die dritte Fahrbahn 22 gleichzeitig der Überbrückung des Höhenunterschieds zwischen der ersten Fahrbahn 19 (insbesondere deren zweiten Fahrbahnabschnitt I) und der zweiten Fahrbahn 20 dient, entsteht solcherart ein Mehrfachnutzen der dritten Fahrbahn 22, welcher die Basis für einen besonders kompakten Aufbau der Arbeitsstationen 11 bildet oder diesen in besonderer Weise unterstützt. An dieser Stelle wird angemerkt, dass Sortierspuren 30 zusätzlich auf der zweiten Fahrbahn 20 angeordnet sein können, was ebenfalls zu einem kompakten Aufbau
der Arbeitsstationen 11 beiträgt.
Bei der in den Fig. 2, 3, 4a und 4b dargestellten Arbeitsstation 11 können zwischen der Anfahrtspur 28a und der Rückfahrtspur 28b eine oder mehrere optionale und vorteilhafte Expressspuren 29 in dem Fahrbahnabschnitt Q der zweiten
Fahrbahn 20 verlaufen (siehe hierzu die Arbeitsstationen 11 in der Fig. 5).
Die Expressspur 29 ist verwandt mit einer Sortierspur 30, befindet sich aber besonders nahe an der zweiten Andienposition J. Insofern kann die Expressspur 29 als eine der zweiten Andienposition J nahe oder nächstgelegene Sortierspur 30 aufgefasst werden. Ein Transportfahrzeug 1 kann daher alternativ zu einer Sortierspur 30 auch entlang einer Expressspur 29 bewegt werden, wenn ein Ziel-Lade-
hilfsmittel 18 zeitnah an der zweiten Andienposition J bereitgestellt werden muss.
In den Sortierspuren 30 und der Expressspur 29 kann jeweils ein Transportfahr-
zeug 1 angehalten (geparkt) werden. Das heißt, die Sortierspuren 30 und die
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Expressspur 29 weisen jeweils einen Sortier- oder Warteplatz auf. Denkbar ist aber auch, dass die Sortierspuren 30 und/oder die Expressspur 29 jeweils mehrere Sortier- oder Warteplätze aufweisen und in einer Sortierspuren 30 oder Expressspur 29 demzufolge mehrere Transportfahrzeug 1 angehalten (geparkt) werden können.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführung kann ein Transportfahrzeug 1 beziehungsweise Ladehilfsmittel zumindest eine der Sortierspuren 30 oder Expressspur 29 von der Anfahrtspur 28a aus erreichen (befahren), wobei die Sortierspur 30 oder
Expressspur 29 als Pufferplatz.
Besonders vorteilhaft ist es nun, wenn die Steuereinheit 23 zusätzlich dazu ausgebildet ist, das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 derart anzusteuern, dass die Ziel-Ladehilfsmittel 18 mittels der Transportfahrzeuge 1 in eine Reihenfolge sortiert werden, die abhängig von der Reihenfolge, in welcher die Waren 12 an der ersten Andienungsvorrichtung 15 bereitgestellt werden, bestimmt wird, wobei ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 und eine Ware 12 zu einem Auftrag wiederum in etwa gleichzeitig an der ersten Andienposition G und der zweiten Andienpositionen J ankommen. Dadurch kann eine effiziente Beladung der Ziel-Ladehilfsmittel 18 beziehungsweise ein effizientes Kommissionieren auch dann sichergestellt werden, wenn die Transportfahrzeuge 1 die dritte Fahrbahn 22 zu einem ungünstigen Zeitpunkt und/oder in einer ungünstigen Reihenfolge erreichen. Beispielsweise können die Ziel-Ladehilfsmittel 18 mit den Transportfahrzeugen 1 in eine Reihenfolge sortiert werden, indem eines der Transportfahrzeuge 1 von der Abfahrtsspur 28b in eine Sortierspur 28c abzweigt und ein anderes der Transportfahrzeuge 1 an dem in die Sortierspur 28c abgezweigten Transportfahrzeuge 1 vorbeifährt. Danach kann das in die Sortierspur 28c abgezweigte Transportfahr-
zeug 1 von der Sortierspur 28c in die Anfahrtsspur 28a bewegt werden.
Wenn ein Auftrag der Aufträge eine erste Auftragszeile und eine zweite Auftragszeile umfasst, wobei die erste Auftragszeile und zweite Auftragszeile Waren 12 unterschiedlicher Warentypen umfassen, ist es auch von besonderem Vorteil, wenn die Steuereinheit 23 dazu ausgebildet ist, dass
ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 zur Bearbeitung der ersten und zweiten
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Auftragszeilen vorerst nach dem Beladen des Ziel-Ladehilfsmittels 18 mit der Ware 12 zur ersten Auftragszeile mittels des Transportfahrzeugs 1 von der zweiten Andienungsvorrichtung 21 über die Rückfahrtsspur 28b in eine Sortierspur 30 transportiert und in der Sortierspur 30 gepuffert wird, und danach das Ziel-Ladehilfsmittel 18 von der Sortierspur 30 über die Anfahrtsspur 28a zur zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert wird, wenn die Ware 12 zur zweiten Auftragszeile vom ersten Fördersystem 16 zur ersten Andienungsvorrichtung 15 antrans-
portiert wird.
Auf diese Weise kann ein besonders effizientes Beladen des Ziel-Ladehilfsmittels 18 beziehungsweise ein besonders effizientes Kommissionieren erreicht werden, auch dann, wenn die Waren 12 nicht gleichzeitig an der ersten Andienungsvorrichtung 15 (Andienposition G) bereitgestellt werden können. Somit beispielsweise auch dann, wenn die Waren 12 sortenrein in unterschiedlichen Quell-Ladehilfsmitteln 13 antransportiert werden, jedoch Waren 12 unterschiedlicher Warentype in ein Ziel-Ladehilfsmittel 18 geladen werden sollen und nur eine erste Andienposition Goder zu wenige erste Andienpositionen G für eine gleichzeitige Andienung
der benötigen Warentypen zur Verfügung steht / stehen.
Wie oben beschrieben, kann das erste Fördersystem eine erste Fördervorrichtung,
eine zweite Fördervorrichtung und eine dritte Fördervorrichtung umfassen.
Günstig ist es darüber hinaus, wenn das erste Fördersystem 16 mehrere Pufferplätze umfasst und die Steuereinheit 23 zusätzlich dazu ausgebildet ist, Ware 12 unterschiedlicher Warentype nacheinander bereitzustellen, wobei die Ware 12 auf den Pufferplätzen zwischengespeichert wird. Die Pufferplätze ähneln in ihrer Funktion den Sortierspuren 30 (oder Sortierplätzen auf den Sortierspuren 30) und können zwischen der ersten Fördervorrichtung, welche vom Transferbereich F zur ersten Andienungsvorrichtung 15 führt, und der zweiten Fördervorrichtung, welche von der ersten Andienungsvorrichtung 15 zum Transferbereich F führt, angeordnet sein. Die Pufferplätze können aber auch nur der ersten Fördervorrichtung zugeordnet sein (wenn die Waren 12 beim Antransport an die erste Andienungsvorrichtung 15 zu puffern sind) oder nur der zweiten Fördervorrichtung zugeordnet sein
(wenn die Waren 12 beim Abtransport von der ersten Andienungsvorrichtung 15
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zu puffern sind). Die Pufferplätze können auch dazu eingesetzt werden, Waren 12
in einer vorgebbaren Reihenfolge sortiert bereitzustellen.
Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang auch, wenn das erste Fördersystem 16 einen Sortierpuffer umfasst, der dazu eingerichtet ist, Waren 12 in einer Reihenfolge sortiert bereitzustellen. Der Sortierpuffer umfasst mehrere entlang der ersten Fördervorrichtung angeordnete Pufferplätze, und/oder mehrere entlang der zweiten Fördervorrichtung angeordnete Sortierplätze, und mehrere die Sortier-
plätze und Pufferplätzen verbindende Sortierfördervorrichtungen.
An dieser Stelle wird angemerkt, dass Pufferplätze, Sortierplätze und Sortierfördervorrichtungen des ersten Fördersystems 16 nicht dargestellt sind, aber hinsichtlich des Warenflusses gleich oder ähnlich wie das zweite Fördersystems 17
ausgebildet sein können.
Schließlich ist es von Vorteil, wenn die im ersten Fahrbahnabschnitt H verlaufende erste Fahrspur 25 und die im zweiten Fahrbahnabschnitt | verlaufende zweite Fahrspur 26 jeweils einen Ankopplungsbereich M, N aufweisen, und mit Ankopplungsbereichen M, N einer benachbart zur Arbeitsstation 11 angeordneten weiteren Arbeitsstation 11 verbindbar sind. Insbesondere können die Arbeitsstationen 11 identisch aufgebaut sein. Demgemäß kann eine Gruppe aus mehreren Arbeitsstationen 11 gebildet werden, welche mehrere benachbart angeordnete Arbeitsstationen 11 nach einer der vorstehend beschriebenen Art umfasst, wobei die ersten Fahrbahnabschnitte H und zweiten Fahrbahnabschnitte I der Arbeitsstationen 11 miteinander verbunden sind (siehe auch Fig. 5, 6 und 14). Die Gruppe aus Ar-
beitsstationen 11 ist nahezu beliebig skalierbar.
Fig. 5 zeigt nun eine schematische Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines beispielhaften Kommissioniersystems 31 zum Kommissionieren von Waren 12. Das Kommissioniersystem 31 umfasst einen Lagerbereich 32, in welchem Lagerplätze zum Bereitstellen von Waren 12 angeordnet sind, und einen Kommissionierbereich zum Bearbeiten von Aufträgen, in welchem mehrere (hier drei) Arbeitsstationen 11 der zuvor beschriebenen Art angeordnet sind. Die drei Arbeitsstatio-
nen 11 sind an ihren Ankopplungsbereichen M, N miteinander verbunden und
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bilden eine Gruppe von Arbeitsstationen. Zudem sind die erste Fahrspur 25 und die zweite Fahrspur 26 Teil eines geschlossenen Umlaufs für die Transportfahrzeuge 1, welcher sich über die gesamte Gruppe der Arbeitsstationen 11 erstreckt. Denkbar wäre auch, dass mehrere erste Fahrspuren 25 und mehrere zweite Fahrspuren 26 Teil mehrerer gesonderter geschlossener Umläufe oder Fahrspuren sind. Insbesondere können die mehreren ersten Fahrspuren 25 und mehreren zweiten Fahrspuren 26 zueinander parallel verlaufen. Denkbar ist auch, dass die erste Fahrspur 25 und die zweite Fahrspur 26 zwischen zwei Arbeitsstationen 11 verbunden sind, sodass sich alternativ oder zusätzlich ein kleinerer Umlauf bildet. Solche Verbindungen können auch an weiteren Stellen zwischen zwei Arbeitsstationen 11 vorgesehen sein. Denkbar ist auch, dass zwischen allen Arbeitsstationen 11 Verbindungen von erster und zweiter Fahrspur 25, 26 vorgesehen sind, wodurch sich mehrere verschieden große Umläufe ergeben, welche von den Transportfahrzeugen 1 wahlweise genutzt werden können. An dieser Stelle wird angemerkt, dass die Größe der Gruppe an Arbeitsstationen 11 rein beispielhaft gewählt ist und die Gruppe an Arbeitsstationen 11 auch (deutlich) größer sein kann. Das Kommissioniersystem 31 kann aber auch nur eine Arbeitsstation 11
umfassen.
Das Kommissioniersystem 31 umfasst bei dieser Ausführungsvariante auch ein optionales drittes Fördersystem 34, welches den Lagerbereich 32 und den Transferbereich F verbindet, und welches fahrerlose Transportfahrzeuge 35 zum Transport von Waren 12 (insbesondere mit Ladehilfsmitteln des dritten Fördersystems
34), zwischen dem Lagerbereich 32 und den Transferbereich F umfasst.
Die fahrerlosen Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 und die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten Fördersystems 34 können baulich
identisch ausgebildet sein.
Die fahrerlosen Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 und die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten Fördersystems 34 können aber auch
baulich unterschiedlich ausgebildet sein. Dadurch können die Transportfahrzeuge 1, 34 auf ihren jeweiligen Einsatzzweck optimiert werden. Beispielsweise kann es
von Vorteil sein, wenn die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten
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Fördersystems 34 eine Möglichkeit zur Fortbewegung in vertikaler Richtung (also zum Klettern) aufweisen (vergleiche hierzu Figs. 10 und 11), wohingegen diese Möglichkeit für die fahrerlosen Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 entbehrlich sein kann. Denkbar wäre auch, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge 34 des dritten Fördersystems 35 (zumindest zeitweise) auf Schienen fahren, wohingegen die Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 aus-
schließlich auf (ebenen) ersten, zweiten und dritten Fahrbahnen fahren.
Insbesondere können die fahrerlosen Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 und die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten Fördersystems 34 ähnlich aufgebaut sein und wenigstens einen Teil der technischen Merkmale gemeinsam haben. Beispielsweise können die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten Fördersystems 34 in Anlehnung an das in den Fig. 1 und 1a dargestellte Transportfahrzeug 1, jeweils umfassen
- einen Tragrahmen,
- ein am Tragrahmen gelagertes Fahrwerk, welches mehrere Räder umfasst und zum Fahren und gegebenenfalls Lenken des fahrerloses Transportfahrzeugs 35 ausgebildet ist,
- eine Steuerung, welche dazu ausgebildet ist, Fahrbefehle zu empfangen und das fahrerlose Transportfahrzeug 35 anzusteuern, und
- eine am Tragrahmen gelagerte Ladeplattform, welche (abweichend von dem in den Fig. 1 und 1a dargestellten Transportfahrzeug 1) einen horizontal ausgerichteten Boden umfasst, welcher insbesondere fix am Tragrahmen befestigt
oder welcher auf einer Hubvorrichtung angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Kommissioniersystem 31 umfasst die erste Fahrbahn 19 zusätzlich einen optionalen dritten Fahrbahnabschnitt S, welcher zwischen dem Lagerbereich 32 und dem Transferbereich F angeordnet ist, wobei die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten Fördersystem 34 im dritten Fahrbahnabschnitt S verfahren. Denkbar ist darüber hinaus, dass die Transportfahrzeuge 35 im Lagerbereich 32 die Lagerplätze anfahren, um dort Waren 12 aufzu-
nehmen oder abzugeben.
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In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsvariante des Kommissioniersystems 31 weist jede Arbeitsstation 11 im Transferbereich F eine Transferstation 36 auf, welche einen ersten Transferplatz 37 und eine dem ersten Transferplatz 37 zugeordnete erste Transfervorrichtung 38 sowie einen zweiten Transferplatz 39 und eine
dem zweiten Transferplatz 39 zugeordnete Transfervorrichtung 40 umfasst.
Der erste Transferplatz 37 ist dazu ausgebildet ist, eine Ware 12 (insbesondere mit Quell-Ladehilfsmittel 13) aufzunehmen, und die erste Transfervorrichtung 38 ist dazu ausgebildet ist, die Ware 12 (insbesondere mit Quell-Ladehilfsmittel 13) von dem ersten Transferplatz 37 an das erste Fördersystem 16 abzugeben. Das heißt, eine Ware 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13) kann von einem Transportfahrzeug 35 an den ersten Transferplatz 37 übergeben werden und über die erste Transfervorrichtung 38 vom ersten Transferplatz 37 an das erste Fördersystem 16 abgegeben werden. Das Übergeben der Ware 12 vom Transportfahrzeug 35 an den ersten Transferplatz 37 kann durch eine nicht dargestellte Transfervorrichtung erfolgen, beispielweise eine Fördervorrichtung, welche das Transportfahrzeug 35 umfasst. Die erste Transfervorrichtung 38 kann eine Fördervor-
richtung umfassen.
Der zweite Transferplatz 39 ist dazu ausgebildet ist, eine Ware 12 (insbesondere mit Quell-Ladehilfsmittel 13) aufzunehmen, und die zweite Transfervorrichtung 40 ist dazu ausgebildet ist, die Ware 12 (insbesondere mit Quell-Ladehilfsmittel 13) von dem ersten Fördersystem 16 an den zweiten Transferplatz 39 abzugeben. Das heißt, eine Ware 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13) kann an den zweiten Transferplatz 39 übergeben werden und über die zweite Transfervorrichtung 40 vom zweiten Transferplatz 40 an ein Transportfahrzeug 35 abgegeben werden. Das Übergeben der Ware 12 von dem ersten Fördersystem 16 an den zweiten Transferplatz 40 kann durch eine nicht dargestellte Transfervorrichtung erfolgen, beispielweise eine Fördervorrichtung, welche vom ersten Fördersystem 16 umfasst ist. Die zweite Transfervorrichtung 40 kann eine Fördervorrichtung umfassen. Die Transferstation 36 kann zu dem vorstehenden Zweck eine dem ersten Fördersystem 16 zugeordnete, optionale Hubvorrichtung 42 umfassen, so wie das
in der Fig. 5 der Fall ist und in der Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Konkret
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umfasst die Hubvorrichtung 42 eine erste Hubeinheit mit einem ersten Transferplatz 37 zum Anheben einer Ware 12 und eine zweite Hubeinheit mit einem zweiten Transferplatz 39 zum Absenken einer Ware 12. Der erste Transferplatz 37 kann insbesondere auf einer Hubplattform der ersten Hubeinheit angeordnet sein, und der zweite Transferplatz 39 kann insbesondere auf einer Hubplattform der zweiten Hubeinheit angeordnet sein. Grundsätzlich ist aber auch ein anderer Aufbau der Hubvorrichtung 42 vorstellbar. Beispielsweise kann diese eine andere Anzahl an Hubeinheiten aufweisen und/oder nicht als Lift, sondern beispielsweise als
Paternoster ausgeführt sein.
Schließlich umfasst das in der Fig. 5 dargestellte Kommissioniersystem 31 eine optionale Übergabestation 43 zum automatischen Umladen eines Ziel-Ladehilfsmittels 18 zwischen der Ladeplattform 5 eines fahrerlosen Transportfahrzeugs 1 und einem Aufnahmegplatz (nicht dargestellt). Die Übergabestation 43 ist auf der ersten Fahrbahn 19 zwischen der ersten Fahrspur 25 und der zweiten Fahrspur 26 angeordnet, beispielweise entlang der Wechselfahrspur 27; sie könnte gleichfalls an anderer Stelle angeordnet sein, beispielsweise im ersten Fahrbahnabschnitt H der ersten Fahrbahn 19. Mit dem Aufnahmeplatz kann ein weiteres Fördersystem verbunden sein, zum Abtransport des von der Ladeplattform 5 eines fahrerlosen Transportfahrzeugs 1 übergebenen Ladehilfsmittels 18 vom Aufnahmeplatz und/oder zum Antransport des Ladehilfsmittels 18 zum Aufnahmeplatz für eine Übergabe des Ladehilfsmittels 18 auf die Ladeplattform 5 eines fahrerlosen Trans-
portfahrzeugs 1.
Fig. 6 zeigt nun eine schematische Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines beispielhaften Kommissioniersystems 31, das sehr ähnlich aufgebaut ist wie das Kommissioniersystem 31 aus Fig. 5, sich jedoch hinsichtlich des Transferbe-
reichs F beziehungsweise hinsichtlich der Transferstation 36 unterscheidet.
Die Transferstation 36 jeder Arbeitsstation 11 in der Fig. 6 umfasst einen ersten Transferplatz 37, welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug 35 des dritten Fördersystems 34 mit der Ware 12 aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug 35 zugeordnete Transfervorrichtung 41, welche dazu ausgebildet ist, die
Ware 12 von dem Transportfahrzeug 35 an das erste Fördersystem 16
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abzugeben. Das heißt, ein Transportfahrzeug 35 kann am ersten Transferplatz 37 abgestellt werden und es wird die Ware 12 mit der Transfervorrichtung 41 an das
erste Fördersystem 16 abgeben.
Weiterhin umfasst die Transferstation 36 einen zweiten Transferplatz 39, welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug 35 des dritten Fördersystems 34 (ohne der Ware 12) aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug 35 zugeordnete Transfervorrichtung 41, welche dazu ausgebildet ist, die Ware 12 von dem ersten Fördersystem 16 an das Transportfahrzeug 35 abzugeben. Das heißt, ein Transportfahrzeug 35 wird am zweiten Transferplatz 39 abgestellt werden und es wird die Ware 12 mit der Transfervorrichtung 41 vom ersten Fördersystem 16
übernommen.
Wie in der Figur ersichtlich, ist die Hubvorrichtung 42 zwischen der ersten Fördervorrichtung zum Transport von Waren 12 vom Transferbereich F zur ersten Andienungsvorrichtung 15 und der zweiten Fördervorrichtung zum Transport von Waren 12 von der ersten Andienungsvorrichtung 15 zum Transferbereich F angeordnet.
Dies ist besonders platzsparend.
Die Transferstation 36 kann zu dem vorstehenden Zweck eine dem ersten Fördersystem 16 zugeordnete, optionale Hubvorrichtung 42 umfassen, so wie das in dem in Fig. 6 dargestellten Beispiel der Fall ist. Konkret umfasst die Hubvorrichtung 42 im gegebenen Fall drei Hubeinheiten. Die erste Hubeinheit umfasst einen ersten Transferplatz 37, die zweite Hubeinheit umfasst einen zweiten Transferplatz 39 und die dritte Hubeinheit umfasst einen ersten oder zweiten Transferplatz 37, 39. Der erste Transferplatz 37 ist insbesondere auf einer Hubplattform der Hubeinheiten und der zweite Transferplatz 39 ist insbesondere auf einer Hubplattform der Hubeinheiten angeordnet. Es versteht sich, dass die Hubvorrichtung auch mehr als drei Hubeinheiten umfassen kann. Grundsätzlich ist auch ein anderer Aufbau der Hubvorrichtung 42 vorstellbar. Beispielsweise kann diese eine andere Anzahl an Hubeinheiten aufweisen und/oder nicht als Lift, sondern beispielsweise als Paternoster ausgeführt sein. Ist eine Hubvorrichtung 42 vorgesehen, dann kann ein Transfer einer Ware 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13)
zwischen dem ersten Fördersystem 16 und dem Transportfahrzeug 1 dann
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stattfinden, wenn das Transportfahrzeug 1 auf das Höhenniveau des ersten För-
dersystems 1 bewegt wurde.
Es erweist sich von Vorteil, wenn die Transportfahrzeuge 35 jeweils die Transfer-
vorrichtung 41 aufweisen.
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform eines beispielhaften Kommissioniersystems 31, bei dem die Transportfahrzeuge 34 des dritten Fördersystems 35 Waren 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13) direkt von einem Lagerplatz im Lagerbereich 32 abholen oder an diesen abgeben können. Die Transportfahrzeuge 34 können sich daher innerhalb des Lagerbereichs 32, im dritten Fahrbahnabschnitt S und im Transferbereich F bewegen. Die Transportfahrzeuge 34 können bei dieser Ausführungsform selbständig vertikale Distanzen im Lagerbereich 32 überwinden, indem sie an einer Tragstruktur des Lagebereichs 32 hoch- und hinunterklettern können. Desgleichen können sie auf den einzelnen Lagerebenen des Lagerbereichs 32 horizontal verfahren und so die Lagerplätze erreichen (siehe den linken Bereich in der Fig. 7). Über den dritten Fahrbahnabschnitt S erreichen die Transportfahrzeuge 34 den Transferbereich F und können dort an einer Tragstruktur der Transferstation 36 hoch- und hinunterklettern. Befindet sich ein Transportfahrzeug 34 in der oberen Höhenposition an der Tragstruktur kann die Ware 12 mit der Transfervorrichtung 41 an das erste Fördersystem 16
abgeben oder vom ersten Fördersystem 16 übernommen werden.
Alternativ zur Tragstruktur der Transferstation 36 kann eine nicht gezeigte Hubvorrichtung 42 vorgesehen werden, welche eine Hubeinheit mit einer Hubplattform zum Anheben und Absenken eines Transportfahrzeugs 34 umfasst. Befindet sich die Hubplattform mit dem Transportfahrzeug 34 in der oberen Höhenposition, sodass die Ware 12 mit der Transfervorrichtung 41 an das erste Fördersystem 16
abgeben oder vom ersten Fördersystem 16 übernommen werden.
Es erweist sich von Vorteil, wenn die Transportfahrzeuge 35 jeweils die Transfer-
vorrichtung 41 aufweisen.
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Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht einer vierten Ausführungsform eines beispielhaften Kommissioniersystems 31, welches dem in Fig. 7 dargestellten Kommissioniersystem 31 sehr ähnlich ist. Im Unterschied dazu schließt der Lagerbereich 32 bei dieser Ausführungsform direkt an den Transferbereich F an, weswegen der dritte Fahrbahnabschnitt S hier entfällt. Desgleichen entfällt eine Hubvorrichtung 42, da die Transportfahrzeuge 35 das Höhenniveau des ersten Fördersystems 16 über den Lagerbereich 32 direkt erreichen können. Dort können die Transportfahrzeuge 35 in der schon beschriebenen Weise Ware 12 mit der Transfervorrichtung 41 an das erste Fördersystem 16 abgeben oder vom ersten Fördersystem 16 überneh-
Men.
Es erweist sich von Vorteil, wenn die Transportfahrzeuge 35 jeweils die Transfer-
vorrichtung 41 aufweisen.
In der Ausführungsvariante nach Fig. 8 verfahren die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 vorwiegend im Lagerbereich 32 und in den Transferbereich F, und der Lagerbereich 32 und der Transferbereich F sind derart angeordnet, dass
die Waren 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13) aus dem Lagerbereich 32 unmittelbar an das erste Fördersystem 16 abgeben werden, oder
die Waren 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13) aus dem Lagerbereich 32 unmittelbar an das erste Fördersystem 16 abgegeben werden, und die Waren 12 (mit oder ohne Quell-Ladehilfsmittel 13) von dem ersten Fördersystem
16 unmittelbar an den Lagerbereich 32 abgegeben werden.
An dieser Stelle wird angemerkt, dass der Tragrahmen, das Fahrwerk, die Steuerung und die Ladeplattform des Transportfahrzeugs 35 abweichend von der in Fig. 1 verwendeten Bezeichnung in der Fig. 8 mit den Bezugszeichen 2‘..5‘ bezeichnet sind, um den Unterschied deutlich zu machen, dass die Transportfahrzeuge 35
anders aufgebaut sein können wie das Transportfahrzeug 1 der Fig. 1.
Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht einer fünften Ausführungsform eines beispielhaften Kommissioniersystems 31, welches dem in Fig. 8 dargestellten Kommissioniersystem 31 sehr ähnlich ist. Jedoch verfahren die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35
bei dieser Ausführungsvariante ausschließlich im Lagerbereich 32, wobei die
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Transportfahrzeuge die Waren 12 auf Übergabeplätze im Lagerbereich 32 abgeben oder von diesem aufnehmen können. Von diesem Übergabeplätzen können die Waren 12 mit der Hubvorrichtung 42 auf das Höhenniveau des ersten Fördersystems 16 transportiert und an die Transferplätze 37, 39 abgegeben beziehungsweise von diesen übernommen werden. Von dort werden die Waren 12 mit Hilfe der Transfervorrichtungen 38, 39 an das erste Fördersystem 16 abgegeben oder von diesem übernommen. Grundsätzlich wäre auch möglich, dass die Transfervorrichtungen 38, 39 die Waren 12 direkt von der Hubvorrichtung 42 übernehmen oder an diese abgeben können und somit ein direkter Transfer vom und zum ers-
ten Fördersystem 16 möglich ist. Die Transferplätze 37, 39 können dann entfallen.
Der in Fig. 9 gezeigte Lagerbereich 32 ist beispielweise in der EP 3 286 111 B1 oder WO 2013/090970 A2 näher beschrieben.
Fig. 10 zeigt eine Arbeitsstation 11 ähnlich zu jener in der Fig. 2, wobei hier
die erste Fahrbahn 19 in einer Grundebene angeordnet ist, und die zweite Fahrbahn (20) eine gegenüber der Grundebene erhöhte Plattform bildet oder umfasst, wobei die dritte Fahrbahn 22 die erste Fahrbahn 19 mit der auf einem anderen H6öhenniveau angeordneten zweiten Fahrbahn 20 verbindet. Im Unterschied ist die dritte Fahrbahn 22 derart angeordnet, dass die von der dritten Fahrbahn 22 umfasste Anfahrtsspur 28a von der ersten Fahrspur 25 der ersten Fahrbahn 19 abzweigt und die Rückfahrtsspur 28b in die erste Fahrspur 25 der ersten Fahrbahn 19 einmündet.
Gemäß einer Ausführungsform kann die durch die zweite Fahrbahn 20 gebildete oder umfasste erhöhte Plattform höhenverstellbar ausgebildet sein. Transportfahrzeuge 1 können ähnlich zu den in Fig. 2 verwendeten Transportfahrzeugen 1 ausgebildet sein.
Das erste Fördersystem 16 kann gleich wie das vorstehend im Zusammenhang
mit der Fig. 2 beschriebene erste Fördersystem 16 ausgeführt sein.
Fig. 11 zeigt ähnlich zu jener in der Fig. 10, wobei hier im Unterschied die erste Fahrbahn 19, die zweite Fahrbahn 20 und die dritte Fahrbahn 22 auf gleicher Ebene, insbesondere in einer Grundebene, angeordnet sind. In diesem Fall
ist die dritte Fahrbahn 22 derart angeordnet, dass die von der dritten Fahrbahn 22
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umfasste Anfahrtsspur 28a von der ersten Fahrspur 25 der ersten Fahrbahn 19 abzweigt und die von der dritten Fahrbahn 22 umfasste Rückfahrtsspur 28b in die erste Fahrspur 25 der ersten Fahrbahn 19 einmündet.
Transportfahrzeuge 1 können ähnlich zu den in Fig. 2 verwendeten Transportfahrzeugen 1 ausgebildet sein.
Das erste Fördersystem 16 kann gleich wie das vorstehend im Zusammenhang
mit der Fig. 2 beschriebene erste Fördersystem 16 ausgeführt sein.
Fig. 12, 13a, 13b zeigen eine weitere Arbeitsstation 11 ähnlich, insbesondere hinsichtlich der Fahrbahnen und Fahrspuren, zu jener in Fig. 11. Im Unterschied umfasst hier das erste Fördersystem 16 mehrere Fördervorrichtungen, insbesondere eine erste Fördervorrichtung für den Antransport, d.h. Transport der Ware zu der ersten Andienungsvorrichtung 15, eine zweite Fördervorrichtung für den Abtransport, d.h. Transport der Ware weg von der ersten Andienungsvorrichtung 15,
eine die erste Fördervorrichtung für den Antransport und zweite Fördervorrichtung für den Abtransport verbindende dritte Fördervorrichtung,
und eine vierte Fördervorrichtung und eine fünfte Fördervorrichtung, die die erste Andienungsvorrichtung 15 bilden und mit der dritten Fördervorrichtung (fördertechnisch) verbunden sind, wobei die vierte Fördervorrichtung eine erste Andienposition G1 und die fünfte Fördervorrichtung eine weitere erste Andienposition G2 ausbilden.
Dadurch können die Waren 12 in einfacher Weise zu und von der ersten Andienposition G1 und weiteren ersten Andienposition G2 transportiert werden.
Die Fig. 13a zeigt die Arbeitsstation aus Fig. 12 in Seitenansicht (Ansicht A); und die Fig. 13b zeigt die Arbeitsstation aus Fig. 12 in Vorderansicht.
Die vierte Fördervorrichtung und die fünfte Fördervorrichtung, die die erste Andienungsvorrichtung 15 ausbilden, können vorteilhafterweise eine um einen Winkel zur Horizontalen geneigte Andienebene für die Waren in der ersten Andienposition G1 bzw. weiteren ersten Andienposition G2 ausbilden.
Gemäß der Ausführungsform aus Fig. 12 kann ebenso ein Transferbereich F beziehungsweise eine Transferstation 36 (in den Fig. 12, 13a, 13b nicht dargestellt), wie im Zusammenhang mit den Fig. 2 bis 9 ausgeführt, an das erste Fördersystem
16 anschließen.
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Fig. 13a zeigt darüber hinaus eine optionalen Bewegungsmechanismus 60 zum
Fremdantrieb der Transportfahrzeuge 1 beziehungsweise Ladehilfsmittel 18.
Fig. 14 zeigt eine Gruppe aus mehreren Arbeitsstationen 11, d.h. mehrere benachbart (nebeneinander) angeordnete Arbeitsstationen 11 nach der in Fig. 12 beschriebenen Art, wobei die ersten Fahrbahnabschnitte H und zweiten Fahrbahnabschnitte | der jeweiligen benachbarten (nebeneinander angeordneten) Arbeitsstationen 11 miteinander verbunden sind. Die Gruppe aus Arbeitsstationen 11 ist nahezu beliebig skalierbar, wobei in der Fig. 14 zwei Arbeitsstationen 11 (parallel also nebeneinander) angeordnet sind. In Fig. 14 ist gleichsam weiters eine Ausführungsform eines beispielhaften Kommissioniersystems 31 zum Kommissionieren von Waren 12 wie im Zusammenhang mit der vorstehend beschrieben Fig. 5 gezeigt. Das Kommissioniersystem 31 umfasst einen Lagerbereich 32, in welchem Lagerplätze zum Bereitstellen von Waren 12 angeordnet sind, und einen Kommissionierbereich zum Bearbeiten von Aufträgen, in welchem mehrere (hier zwei) Arbeitsstationen 11 der zuvor beschriebenen Art angeordnet sind. Die zwei Arbeitsstationen 11 sind an ihren (inneren, also einander angrenzenden) Ankopplungsbereichen M, N miteinander verbunden und an den äußeren Ankopplungsbereichen M, N jeweils über eine Wechselfahrspur 27 abgeschlossen, so dass zwischen der ersten Fahrspur 25 und der zweiten Fahrspur 26 die Transportfahrzeuge 1 auf der ersten Fahrbahn 19 zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt H und dem zweiten Fahrbahnabschnitt | bewegt werden können und so ein geschlossener Umlauf gebildet ist.
Fig. 14a zeigt hingegen eine schematische Draufsicht auf ein Beispiel eines Kommissioniersystems mit mehreren Arbeitsstationen ähnlich wie in Fig. 14 jedoch mit einer Fahrbahnanordnung ohne Durchfahrt unter dem ersten Fördersystem der Arbeitsstationen 11. D.h. die erste Fahrspur 25 der ersten Fahrbahn 19 und die zweite Fahrspur 26 der ersten Fahrbahn 19 verlaufen außerhalb des ersten Fördersystems 16 der Arbeitsstationen 11. Während gemäß den in Fig 14 (und Fig. 2, 10, 11, 12) die zweiten Andienungsvorrichtungen 21 außerhalb des durch die ersten und zweiten Fahrspuren 25, 26 und den Wechselfahrspuren 27 gebildeten
Umlaufes liegen, zeigt die Fig. 14a eine Anordnung, bei der die zweiten
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Andienungsvorrichtungen 21 innerhalb des Umlaufes liegen.
Der zweite Fahrbahnabschnitt | der ersten Fahrbahn 19 kann sich in diesem Fall überlappen mit dem optionalen dritten Fahrbahnabschnitt S der ersten Fahrbahn 19, welcher zwischen dem Lagerbereich 32 und dem Transferbereich F angeordnet ist, wobei die fahrerlosen Transportfahrzeuge 35 des dritten Fördersystem 34 im dritten Fahrbahnabschnitt S verfahren. Die Transportfahrzeuge in diesem Abschnitt können eine Kollisionsüberwachung zum Verhindern von Kollisionen mit
anderen Transportfahrzeugen umfassen.
Vorteilhafterweise kann eine Sicherheitsfunktion vorgesehen sein, so dass ein sicheres Betreten des Arbeitsplatzes AP durch eine Bedienperson ermöglicht ist. Beispielsweise kann ein Überwachungssystem vorgesehen sein, zum Erkennen von Personen auf einer der Fahrbahnen oder Fahrbahnabschnitten und gegebenenfalls zum Abgeben eines Stoppsignals, um die Transportfahrzeuge anzuhalten oder deren Bewegungen zu reduzieren. Zusätzlich oder alternativ kann eine Brü-
cke oder Ähnliches zum Arbeitsplatz AP über die Fahrbahnabschnitte führen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform eines Kommissioniersystems zum Kommissionieren von Waren 12 kann nun umfassen - einen Lagerbereich 32, in welchem Lagerplätze zum Bereitstellen der Waren 12 angeordnet sind, - einen Kommissionierbereich, in welchem eine Arbeitsstation 11 zum Beladen von Ziel-Ladehilfsmitteln 18 mit Waren 12 angeordnet ist, - ein erstes Fördersystem 16 zum Transport der Waren 12,
wobei der Transport der Waren 12 durch das erste Fördersystem 16
einen Transport der Waren 12 von einem Transferbereich F zu einer ersten Andienungsvorrichtung 15 an der Arbeitsstation 11 umfasst, - ein zweites Fördersystem 17 zum Transport der Ziel-Ladehilfsmittel 18, welches fahrerlose Transportfahrzeuge 1 umfasst,
wobei der Transport der Ziel-Ladehilfsmittel 18 durch die fahrerlosen Transportfahrzeuge 1
einen Transport der (leeren) Ziel-Ladehilfsmittel 18 von einer Übergabesta-
tion, 43° zu einer zweiten Andienungsvorrichtung 21 an der Arbeitsstation 11
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umfasst, und
einen Transport der (beladenen) Ziel-Ladehilfsmittel 18 von der Arbeitsstation 11 zu einer Übergabestation umfasst, und - eine Übergabestation zum Umladen eines (leeren) Ziel-Ladehilfsmittels 18 von einem Aufnahmeplatz 44 der Übergabestation auf eine Ladeplattform 5 eines fahrerlosen Transportfahrzeugs 1, - eine Übergabestation zum Umladen eines (beladenen) Ziel-Ladehilfsmittels 18 von einer Ladeplattform 5 eines fahrerlosen Transportfahrzeugs 1 auf einen
Aufnahmeplatz der Übergabestation 43.
Die Arbeitsstation 11 kann dabei ebenfalls nach einer der vorgenannten Arten ge-
bildet ausgebildet sein.
In den Fig. 15a bis Fig. 15) ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation (erste Ausführung) in einem Sequenzablauf dargestellt. Die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst die erste Andienungsvorrichtung 15 mit einer einzigen ersten Andienposition G und die zweite Andienungsvorrichtung 21
mit einer einzigen zweiten Andienposition J.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite La-
dehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in
den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. 15a bis Fig. 15) die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren unterschiedlicher Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer dritten Warentype W3 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ersten
Warentype W1 und dritten Warentype W3 beladen.
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Der Auftrag 2 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer zweiten Warentype W2 und eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der
zweiten Warentype W2 und vierten Warentype W4 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt) steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 unterschiedlicher Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der einen ersten Andienposition G bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten An-
dienposition J bereitgestellt wurden.
Wie in den Fig. 15a und Fig. 15b ersichtlich, wird die Ware 12 der ersten Warentype W1 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten
Andienposition G bereitgestellt.
Ebenso wird das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und das erste Ladehilfsmittel L1
an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt.
Sind das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1 und
das zweite Ladehilfsmittel L2 eine Gruppe GR. Jedoch wird lediglich das erste
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Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 (nicht Jedoch des zweiten Ladehilfsmittel L2 —
wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1 und zweite Ladehilfsmittel L2 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang der Andienungsspur
28c gebildet werden.
In Fig. 15c wird das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der
ersten Warentype W1 beladen.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1, wird das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) zu der einen zweiten Andienposition J hinbe-
wegt, wie aus den Fig. 15c und Fig. 15d entnehmbar.
Währenddessen wird einerseits die Ware der ersten Warentype W1 weg von der ersten Andienposition G transportiert und andererseits die Ware der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition G bereitgestellt, wie aus den Fig. 15c und Fig. 15d entnehm-
bar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der zweiten Wa-
rentype W2 beladen, wie in Fig. 15e eingetragen.
Nach dem Beladen des zweiten Ladehilfsmittels L2, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 wieder von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 neuerlich zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus
den Fig. 15e und Fig. 15f entnehmbar.
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Währenddessen wird einerseits die Ware der zweiten Warentype W2 weg von der ersten Andienposition G transportiert und andererseits die Ware der dritten Warentype W3 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ers-
ten Andienposition G bereitgestellt, wie aus den Fig. 15e und Fig. 15f entnehmbar.
Befindet sich das erste Ladehilfsmittel L1 neuerlich an der einen zweiten Andienposition J wird das erste Ladehilfsmittel L1 wiederholt mit einer oder mehreren
Waren der dritten Warentype W3 beladen, wie in Fig. 15g ersichtlich.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1 und dritten Warentype W3. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 15h gezeigt.
Anschließend wird neuerlich das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den Fig.
15g und Fig. 15h entnehmbar.
Währenddessen wird einerseits die Ware der dritten Warentype W3 weg von der ersten Andienposition G transportiert und andererseits die Ware der vierten Warentype W4 zu der ersten Andienungsvorrichtung G transportiert und an der ersten
Andienposition G bereitgestellt, wie aus den Fig. 15g und Fig. 15h entnehmbar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 neuerlich an der einen zweiten Andienposition J, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 wiederholt mit einer oder mehreren
Waren der vierten Warentype W4 beladen, wie in Fig. 15i gezeigt.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 enthält nun sämtliche Waren der zweiten Warentype W2 und vierten Warentype W4. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das zweite Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das zweite Ladehilfsmittel L2 weg von der Arbeitsstation
11 transportieren, wie in Fig. 15] gezeigt.
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Wie ersichtlich werden das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zwar zum Beladen als eine Gruppe GR behandelt, jedoch können das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 unabhängig voneinander durch das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Transportfahrzeug 1 bewegt werden, sobald beispielweise sämtliche Auftragszeilen zu einem Auftrag abgearbeitet
wurden.
Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und zweiten Ladehilfsmittels L2 mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich solange, bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren unterschiedlicher Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet
wurden.
In den Fig. 16a bis Fig. 16f ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation (erste Ausführung) in einem Sequenzablauf dargestellt. Die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst die erste Andienungsvorrichtung 15 mit einer einzigen ersten Andienposition G und die zweite Andienungsvorrichtung 21
mit einer einzigen zweiten Andienposition J.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite La-
dehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in
den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. 16a bis Fig. 16f die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer zweiten Warentype W2 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ers-
ten Warentype W1 und zweiten Warentype W2 beladen.
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Der Auftrag 2 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer zweiten Warentype W2 umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der ers-
ten Warentype W1 und zweiten Warentype W2 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 derselben Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der einen ersten Andienposition G bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten An-
dienposition J bereitgestellt wurden.
Wie in den Fig. 16a und Fig. 16b ersichtlich, wird die Ware 12 der ersten Warentype W1 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten
Andienposition G bereitgestellt.
Ebenso wird das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und das erste Ladehilfsmittel L1
an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt.
Sind das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1 und
das zweite Ladehilfsmittel L2 eine Gruppe GR. Jedoch wird lediglich das erste
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Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 (nicht Jedoch des zweiten Ladehilfsmittel L2 —
wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1 und zweite Ladehilfsmittel L2 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang der Andienungsspur
28c gebildet werden.
In Fig. 16b wird das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der
ersten Warentype W1 beladen.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1, wird das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug (nicht gezeigt) zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den Fig. 16b und Fig. 16c entnehmbar. Währenddessen verbleibt
die Ware der ersten Warentype W1 an der ersten Andienposition G.
Befindet sich das zweiten Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der ersten Warentype W1 beladen, wie in Fig. 16c eingetragen. Währenddessen wird einerseits die Ware der ersten Warentype W1 weg von der ersten Andienposition G transportiert und andererseits die Ware der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition G bereit-
gestellt, wie aus den Fig. 16c und Fig. 16d entnehmbar.
Nach dem Beladen des zweiten Ladehilfsmittels L2, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 wieder von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 neuerlich zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus
den Fig. 16c und Fig. 16d entnehmbar.
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Befindet sich das erste Ladehilfsmittel L1 neuerlich an der einen zweiten Andienposition J wird das erste Ladehilfsmittel L1 wiederholt mit einer oder mehreren
Waren der zweiten Warentype W2 beladen, wie Fig. 16d zeigt.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype WA1 und zweiten Warentype W2. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 16e gezeigt.
Anschließend wird neuerlich das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den Fig. 16d und Fig. 16e entnehmbar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der zweiten Wa-
rentype W2 beladen, wie Fig. 16d zeigt.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype WA1 und zweiten Warentype W2. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das zweite Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das zweite Ladehilfsmittel L2 weg von der Arbeitsstation
11 transportieren, wie in Fig. 16f gezeigt.
Wie ersichtlich werden das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zwar zum Beladen als eine Gruppe GR behandelt, jedoch können das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 unabhängig voneinander durch das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Transportfahrzeug 1 bewegt werden, sobald beispielweise sämtliche Auftragszeilen zu einem Auftrag abgearbeitet
wurden.
Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und zweiten Ladehilfsmittels L2 mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich, solange bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren der-
selben Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet wurden.
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In den Fig. 17a bis Fig. 171 ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation (zweite Ausführung) in einem Sequenzablauf dargestellt. Die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst die erste Andienungsvorrichtung 15 mit mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 und die zweite Andienungsvorrichtung
21 mit einer einzigen zweiten Andienposition J.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite La-
dehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in
den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. 17a bis Fig. 171 die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren unterschiedlicher Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer dritten Warentype W3 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ersten
Warentype W1 und dritten Warentype W3 beladen.
Der Auftrag 2 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer zweiten Warentype W2 und eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der
zweiten Warentype W2 und vierten Warentype W4 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation, solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren Auf-
tragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 unterschiedlicher
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Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an den mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten An-
dienposition J bereitgestellt wurden.
Nach dieser Ausführung können die Waren einer ersten Warentype und einer zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und nebeneinander (gleichzeitig) an der ersten Andienposition G1 und zweiten Andienposition G2 bereitgestellt werden. Je nach Anzahl der Andienpositionen an der ersten Andienungsvorrichtung können auch mehr als zwei Warentypen nebeneinander
(gleichzeitig) bereitgestellt werden.
Wie in den Fig. 17a und Fig. 17b ersichtlich, wird die Ware 12 der ersten Warentype W1 und die Ware 12 der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und die Ware 12 der ersten Warentype W1 an der ersten Andienposition G1 und die Ware 12 der zweiten Warentype W2 an der weite-
ren ersten Andienposition G2 bereitgestellt.
Ebenso wird das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und das erste Ladehilfsmittel L1
an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt.
Sind das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 eine Gruppe GR. Jedoch wird lediglich das erste Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 (nicht jedoch des zweiten Ladehilfsmittel L2 —
wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
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Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1 und zweite Ladehilfsmittel L2 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang der Andienungsspur
28c gebildet werden.
In Fig. 17c wird das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der
ersten Warentype W1 beladen.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1, wird das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) zu der einen zweiten Andienposition J hinbe-
wegt, wie aus den Fig. 17c und Fig. 17d entnehmbar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Ware der zweiten Wa-
rentype W2 beladen, wie in Fig. 17d gezeigt.
Währenddessen verbleibt die Ware der zweiten Warentype W2 an der weiteren ersten Andienposition G2. Hingegen wird die Ware der ersten Warentype W1 weg von der ersten Andienposition G1 transportiert und andererseits die Ware der dritten Warentype W3 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition G1 bereitgestellt, wie aus den Fig. 17d und Fig. 17e ent-
nehmbar.
Nach dem Beladen des zweiten Ladehilfsmittels L2, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 wieder von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 neuerlich zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus
den Fig. 17d und Fig. 17e entnehmbar.
Währenddessen wird einerseits die Ware der zweiten Warentype W2 weg von der weiteren ersten Andienposition G2 transportiert und andererseits die Ware der
vierten Warentype W4 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und
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an der weiteren ersten Andienposition G2 bereitgestellt, wie aus den Fig. 17e und
Fig. 17f entnehmbar.
Befindet sich das erste Ladehilfsmittel L1 neuerlich an der einen zweiten Andienposition J, wird das erste Ladehilfsmittel L1 wiederholt mit einer oder mehreren
Waren der dritten Warentype W3 beladen, wie in Fig. 17f gezeigt.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1 und dritten Warentype W3. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 179g gezeigt.
Anschließend wird neuerlich das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den
Fig. 17f und Fig. 17g entnehmbar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der vierten Wa-
rentype beladen, wie in Fig. 17h gezeigt.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 enthält nun sämtliche Waren der zweiten Warentype W2 und vierten Warentype W4. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das zweite Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das zweite Ladehilfsmittel L2 weg von der Arbeitsstation
11 transportieren, wie in Fig. 171 gezeigt.
Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels und zweiten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich solange, bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren unterschiedli-
cher Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet wurden.
In den Fig. 18a bis Fig. 18f ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation (zweite Ausführung) in einem Sequenzablauf dargestellt. Die Arbeitsstation
zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst die erste Andienungsvorrichtung 15 mit
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mehreren ersten Andienposition G1, G2 und die zweite Andienungsvorrichtung 21
mit einer einzigen zweiten Andienposition J.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite La-
dehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in
den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. 18a bis Fig. 18f die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise drei oder vier Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1, eine Ware einer zweiten Warentype W2, eine Ware einer dritten Warentype W3 und gegebenenfalls eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritte Warentype W3 und gegebenenfalls Warentype W4 beladen.
Der Auftrag 2 umfasst drei oder vier Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1, eine Ware einer zweiten Warentype W2, eine Ware einer dritten Warentype W3 und gegebenenfalls eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritte Warentype W3 und gegebenenfalls Warentype W4 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), steuert nach dieser Ausführung das erste För-
dersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren
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Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 derselben Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an den mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der einen zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten An-
dienposition J bereitgestellt wurden.
Nach dieser Ausführung können die Waren einer ersten Warentype und einer zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung transportiert und nebeneinander (gleichzeitig) an der ersten Andienposition G1 und der weiteren ersten Andienposition G2 bereitgestellt werden. Je nach Anzahl der Andienpositionen an der ersten Andienungsvorrichtung können auch mehr als zwei Warentypen neben-
einander (gleichzeitig) bereitgestellt werden.
Wie in den Fig. 18a und Fig. 18b ersichtlich, wird die Ware 12 der ersten Warentype W1 und die Ware 12 der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und die Ware 12 der ersten Warentype W1 an der ersten Andienposition G1 und die Ware 12 der zweiten Warentype W2 an der weite-
ren ersten Andienposition G2 bereitgestellt.
Ebenso wird das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und das erste Ladehilfsmittel L1
an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt.
Sind das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 eine Gruppe GR. Jedoch wird lediglich das erste La-
dehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein
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Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 (nicht jedoch des zweiten Ladehilfsmittel
L2 — wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1 und zweite Ladehilfsmittel L2 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang der Andienungsspur
28c gebildet werden.
In Fig. 18b wird das erste Ladehilfsmittel L1 vorerst mit einer oder mehreren Waren der ersten Warentype W1 und mit einer oder mehreren Waren der zweiten
Warentype W2 beladen.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1, wird das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) zu der einen zweiten Andienposition J hinbe-
wegt, wie aus den Fig. 18b und Fig. 18c entnehmbar.
Währenddessen verbleiben die Waren der ersten Warentype W1 und die Waren
der zweiten Warentype W2 an den ersten Andienpositionen G1, G2.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J, wird auch das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der ersten Warentype W1 und mit einer oder mehreren Waren der zweiten Warentype W2
beladen, wie in Fig. 18c gezeigt.
Nach dem Beladen des zweiten Ladehilfsmittels L2, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 wieder von der zweiten Andienposition J wegbewegt und das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 neuerlich zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den
Fig. 18c und Fig. 18d entnehmbar.
Währenddessen wird die Ware der dritten Warentype W3 an der ersten Andienposition G1 bereitgestellt, oder die Ware der dritten Warentype W3 und die Ware der
vierten Warentype W4 an den ersten Andienpositionen G1, G2 bereitgestellt.
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Befindet sich das erste Ladehilfsmittel L1 neuerlich an der einen zweiten Andienposition J, wird das erste Ladehilfsmittel L1 wiederholt mit einen oder mehreren Waren der dritten Warentype W3 und gegebenenfalls mit einer oder mehreren
Waren der vierten Warentype W4 beladen, wie in Fig. 18d gezeigt.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritten Warentype W3 und gegebenenfalls vierten Warentype W4. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11 transportieren,
wie in Fig. 18e gezeigt.
Anschließend wird neuerlich das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den
Fig. 18d und Fig. 18e entnehmbar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der dritten Warentype W3 und gegebenenfalls mit einer oder mehreren Waren der vierten Wa-
rentype W4 beladen, wie in Fig. 18e gezeigt.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritten Warentype W3 und gegebenenfalls vierten Warentype W4. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das zweite Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das zweite Ladehilfsmittel L2 weg von der Arbeitsstation 11 transpor-
tieren, wie in Fig. 18f gezeigt.
Wie ersichtlich werden das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zwar zum Beladen als eine Gruppe GR behandelt, jedoch können das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 unabhängig voneinander durch das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Transportfahrzeug 1 bewegt werden, sobald beispielweise sämtliche Auftragszeilen zu einem Auftrag abgearbeitet
wurden.
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Das abwechselnde Bereitstellen und abwechselnde Beladen des ersten Ladehilfsmittels und zweiten Ladehilfsmittels mit den Waren (der mehreren Auftragszeilen) wiederholt sich, solange bis sämtliche Auftragszeilen (welche Waren derselben
Warentypen aufweisen) der verschiedenen Aufträge abgearbeitet wurden.
In den Fig. 19a bis Fig. 19f ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation (dritte Ausführung) in einem Sequenzablauf dargestellt. Die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst die erste Andienungsvorrichtung 15 mit einer einzigen ersten Andienposition G und die zweite Andienungsvorrichtung 21
mit mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite Ladehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet. Das dritte Ladehilfsmittel L3
ist einem dritten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das dritte Ladehilfsmittel L3 wird von einem dritten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig.
1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. 19a bis Fig. 19f die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer zweiten Warentype W2 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ers-
ten Warentype W1 und zweiten Warentype W2 beladen.
Der Auftrag 2 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer zweiten Warentype W2 umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der ers-
ten Warentype W1 und zweiten Warentype W2 beladen.
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Der Auftrag 3 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer zweiten Warentype W2 umfasst. Das dritte Ladehilfsmittel L3 wird mit den Waren der ers-
ten Warentype W1 und zweiten Warentype W2 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 derselben Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der einen ersten Andienposition G bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an den mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2 bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an den mehreren zweiten
Andienposition J bereitgestellt wurden.
Wie in den Fig. 19a und Fig. 19b ersichtlich, wird die Ware 12 der ersten Warentype W1 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten
Andienposition G bereitgestellt.
Ebenso wird das erste Ladehilfsmittel L1, das zweite Ladehilfsmittel L2 und das dritte Ladehilfsmittel L3 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, und das erste Ladehilfsmittel L1 an der zweiten Andienposition J1 bereitgestellt und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der weiteren zweiten Andienposition J2 be-
reitgestellt.
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Sind das erste Ladehilfsmittel L1, das zweite Ladehilfsmittel L2 und das dritte Ladehilfsmittel L3 an der zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1, das zweite Ladehilfsmittel L2 und das dritte Ladehilfsmittel L3 eine Gruppe GR. Jedoch werden lediglich das erste Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der weiteren zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und zweiten Ladehilfsmittels L2 (nicht jedoch des dritten Ladehilfsmittel
L3 —- wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1, zweite Ladehilfsmittel L2 und dritte Ladehilfsmittel L3 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang
der Andienungsspur 28c gebildet werden.
In Fig. 19b werden das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der ersten Warentype W1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehre-
ren Waren der ersten Warentype W1 beladen.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und zweiten Ladehilfsmittels L2, werden das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) von den mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2 wegbewegt und das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2 hinbewegt, wie aus den Fig. 19b
und Fig. 19c entnehmbar.
Währenddessen verbleibt die Ware der ersten Warentype W1 an der ersten Andi-
enposition G.
Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel L3 an einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2, wird das dritte Ladehilfsmittel L3 mit einer oder mehreren Waren
der ersten Warentype W1 beladen, wie in Fig. 19c zeigt. Nach dem Beladen des dritten Ladehilfsmittels L3, wird das dritte Ladehilfsmittel
L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 von der einen der mehreren zweiten
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Andienpositionen J2 wegbewegt und werden das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 neuerlich zu den mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2
hinbewegt, wie aus den Fig. 19c und Fig. 19d entnehmbar.
Währenddessen wird einerseits die Ware der ersten Warentype W1 weg von der ersten Andienposition G transportiert und andererseits die Ware der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition G bereitgestellt, wie aus den Fig. 19c und Fig. 19d entnehm-
bar.
Befinden sich das erste Ladehilfsmittel L1 an einer der mehreren zweiten Andienpositionen J1 und das zweite Ladehilfsmittel J2 an einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen J2, wird einerseits das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der zweiten Warentype W2 und andererseits das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der zweiten Warentype W2 bela-
den, wie in Fig. 19d gezeigt.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype WA1 und zweiten Warentype W2. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Ebenso enthält das zweite Ladehilfsmittel L2 nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1 und zweiten Warentype W2. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Transportfahrzeug 1 können nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 19e gezeigt.
Anschließend wird neuerlich das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2 hinbewegt. Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel L3 an einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2, wird das dritte Ladehilfsmittel L3 mit einer oder mehreren Waren der
zweiten Warentype W2 beladen, wie in Fig. 19e gezeigt.
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Das dritte Ladehilfsmittel L3 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype WA1 und zweiten Warentype W2. Der dritte Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das dritte Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das dritte Ladehilfsmittel L3 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 19f gezeigt.
Auch wenn die beschriebene Ausführung die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen zeigt, wonach die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype benötigen, ist es genauso gut möglich, dass die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren unterschiedlicher Waren-
type benötigen.
In den Fig. 20a bis Fig. 20g ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation (vierte Ausführung) in einem Sequenzablauf dargestellt. Die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst die erste Andienungsvorrichtung 15 mit mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 und die zweite Andienungsvorrichtung
21 mit mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite Ladehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet. Das dritte Ladehilfsmittel L3
ist einem dritten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert und das dritte Ladehilfsmittel L3 wird von einem dritten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig.
1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. 20a bis Fig. 20g die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise drei oder vier Auftragszeilen, wobei eine erste
Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1, eine Ware einer zweiten
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Warentype W2, eine Ware einer dritten Warentype W3 und gegebenenfalls eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritte Warentype W3 und gegebenenfalls Warentype W4 beladen.
Der Auftrag 2 umfasst drei oder vier Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1, eine Ware einer zweiten Warentype W2, eine Ware einer dritten Warentype W3 und gegebenenfalls eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritte Warentype W3 und gegebenenfalls Warentype W4 beladen.
Der Auftrag 3 umfasst drei oder vier Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1, eine Ware einer zweiten Warentype W2, eine Ware einer dritten Warentype W3 und gegebenenfalls eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das dritte Ladehilfsmittel L3 wird mit den Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritte Warentype W3 und gegebenenfalls Warentype W4 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 derselben Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an den mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an den mehreren zweiten Andienposition J1, J2 bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und
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aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an den mehreren
zweiten Andienpositionen J1, J2 bereitgestellt wurden.
Wie in den Fig. 20a und Fig. 20b ersichtlich, werden die Ware 12 der ersten Warentype W1 und die Ware 12 der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und die Waren 12 an den ersten Andienpositio-
nen G1, ©&2 bereitgestellt.
Ebenso werden das erste Ladehilfsmittel L1, das zweite Ladehilfsmittel L2 und das dritte Ladehilfsmittel L3 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, und das erste Ladehilfsmittel L1 an der ersten Andienposition J1 bereitgestellt und
das zweite Ladehilfsmittel L2 an der zweiten Andienposition J2 bereitgestellt.
Sind das erste Ladehilfsmittel L1, das zweite Ladehilfsmittel L2 und das dritte Ladehilfsmittel L3 an der zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1, das zweite Ladehilfsmittel L2 und das dritte Ladehilfsmittel L3 eine Gruppe GR. Jedoch werden lediglich das erste Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der weiteren zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und zweiten Ladehilfsmittels L2 (nicht jedoch des dritten Ladehilfsmittel
L3 —- wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1, zweite Ladehilfsmittel L2 und dritte Ladehilfsmittel L3 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang
der Andienungsspur 28c gebildet werden.
In Fig. 20b werden das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der ersten Warentype W1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehre-
ren Waren der ersten Warentype W1 beladen.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und zweiten Ladehilfsmittels L2, werden das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1
(nicht gezeigt) von den mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2 wegbewegt und
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das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2 hinbewegt, wie aus den Fig. 20b
und Fig. 20c entnehmbar.
Währenddessen verbleiben die Waren der ersten Warentype W1 und die Waren
der zweiten Warentype W2 an den ersten Andienpositionen G1, G2.
Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel L3 an einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2 wird das dritte Ladehilfsmittel L3 mit einer oder mehreren Waren der
ersten Warentype W1 beladen, wie in Fig. 20c gezeigt.
Nach dem Beladen des dritten Ladehilfsmittels L3, wird das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 von der einen der mehreren zweiten Andienpositionen J2 wegbewegt und werden das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 zu den mehreren zweiten Andienpositionen J1, J2 hinbewegt,
wie aus den Fig. 20c und Fig. 20d entnehmbar.
Währenddessen wird die Ware der dritten Warentype W3 an der ersten Andienposition G1 bereitgestellt, oder die Ware der dritten Warentype W3 und die Ware der vierten Warentype W4 an den ersten Andienpositionen G1, G2 bereitgestellt, wie
aus den Fig. 20d und Fig. 20e entnehmbar.
Befinden sich das erste Ladehilfsmittel L1 an einer der mehreren zweiten Andienpositionen J1 und das zweite Ladehilfsmittel J2 an einer weiteren der mehreren zweiten Andienpositionen J2, wird einerseits das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der dritten Warentype W3 und gegebenenfalls mit einer oder mehreren Waren der vierten Warentype W4 und andererseits das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der dritten Warentype W3 und gegebenenfalls mit einer oder mehreren Waren der vierten Warentype W4 beladen,
wie in Fig. 20e gezeigt.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritten Warentype W3 und gegebenenfalls vierten Warentype W4. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Ebenso enthält das
A2024/89924-AT
zweite Ladehilfsmittel L2 nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritten Warentype W3 und gegebenenfalls vierten Warentype W4. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 und das zweite Transportfahrzeug 1 können nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 und zweite Lade-
hilfsmittel L2 weg von der Arbeitsstation 11 transportieren, wie in Fig. 20f gezeigt.
Anschließend wird neuerlich das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2 hinbewegt. Befindet sich das dritte Ladehilfsmittel L3 an einer der mehreren zweiten Andienpositionen J2, wird das dritte Ladehilfsmittel L3 mit einer oder mehreren Waren der dritten Warentype W3 und gegebenenfalls mit einer oder mehreren Waren der
vierten Warentype W4 beladen, wie in Fig. 20f gezeigt.
Das dritte Ladehilfsmittel L3 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype W1, zweiten Warentype W2, dritten Warentype W3 und gegebenenfalls vierten Warentype W4. Der dritte Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das dritte Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das dritte Ladehilfsmittel L3 weg von der Arbeitsstation 11 transportieren,
wie in Fig. 20g gezeigt.
Auch wenn die beschriebene Ausführung die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen zeigt, wonach die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype benötigen, ist es genauso gut möglich, dass die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren unterschiedlicher Waren-
type benötigen.
In den Fig. 21a bis Fig. 21r ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitssta-
tion gemäß einer Ausführung nach Fig. 12 in einem Sequenzablauf dargestellt.
Die Arbeitsstation zum Beladen von Ladehilfsmitteln umfasst einerseits die erste Andienungsvorrichtung 15 mit mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 und andererseits eine zweite Andienungsvorrichtung 21, welche von der zweiten Fahr-
bahn 20 umfasst ist, mit einer einzigen zweiten Andienposition J, und eine zweite
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Andienungsvorrichtung 21, welche von der weiteren zweiten Fahrbahn 20 umfasst
ist, mit einer einzigen zweiten Andienposition J.
Im Nachfolgenden wird die zweite Andienungsvorrichtung 21, welche von der zweiten Fahrbahn 20 umfasst ist, als linke zweite Andienungsvorrichtung 21 und die zweite Andienungsvorrichtung 21, welche von der weiteren zweiten Fahrbahn
20 umfasst ist, als rechte zweite Andienungsvorrichtung 21 bezeichnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 ist einem ersten Auftrag zugeordnet. Das zweite Ladehilfsmittel L2 ist einem zweiten Auftrag zugeordnet. Das dritte Ladehilfsmittel L3 ist einem dritten Auftrag zugeordnet. Das vierte Ladehilfsmittel L4 ist einem vier-
ten Auftrag zugeordnet.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird von einem ersten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert, das zweite Ladehilfsmittel L2 wird von einem zweiten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert, das dritte Ladehilfsmittel L3 wird von einem dritten Transportfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert, und das vierte Ladehilfsmittel L4 wird von einem vierten Trans-
portfahrzeug 1, wie beispielsweise in den Fig. 1 und Fig. 1a gezeigt, transportiert.
Es sei hingewiesen, dass in den Fig. Fig. 21a bis Fig. 21r die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen dargestellt ist und die Auftragszeilen der
verschiedenen Aufträge Waren unterschiedlicher Warentype benötigen.
Der Auftrag 1 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer ersten Warentype W1 und eine Ware einer vierten Warentype W4 umfasst. Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit den Waren der ersten
Warentype W1 und vierten Warentype W4 beladen.
Der Auftrag 2 umfasst beispielweise drei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer zweiten Warentype W2, eine Ware einer dritten Warentype W3 und eine Ware einer fünften Warentype WS umfasst. Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit den Waren der zweiten Warentype W2, Ware einer dritten
Warentype W3 und Ware einer fünften Warentype W5 beladen.
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Der Auftrag 3 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei eine erste Auftragszeile eine Ware einer vierten Warentype W4 und eine Ware einer siebten Warentype W7/ umfasst. Das dritte Ladehilfsmittel L3 wird mit den Waren der vier-
ten Warentype W4 und Ware einer siebten Warentype W7/ beladen.
Der Auftrag 4 umfasst beispielweise zwei Auftragszeilen, wobei die erste Auftragszeile eine Ware einer sechsten Warentype W6 und eine Ware einer achten Warentype WS (nicht gezeigt) umfasst. Das vierte Ladehilfsmittel L3 wird mit den Wa-
ren der sechsten Warentype W6 und Waren der achten Warentype W8 beladen.
Umfassen die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträgen Waren einer weiteren Warentype wiederholt sich der Bereitstellvorgang und Beladevorgang an dieser
Arbeitsstation solange bis sämtliche Auftragszeilen fertig abgearbeitet wurden.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), steuert nach dieser Ausführung das erste Fördersystem 16 und die Transportfahrzeuge 1 zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren 12 unterschiedlicher Warentype benötigen, derart an, dass
die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an den mehreren ersten Andienpositionen G1, G2 bereitgestellt werden,
die Ladehilfsmittel L1, L2 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der linken zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel L3, L4 durch die Transportfahrzeuge 1 zu der rechten zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe GR abwechselnd (und aufeinanderfolgend) an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel L1, L2 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufeinanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten Andienposition J der linken zweiten Andienungsvorrichtung 21 bereitgestellt wurden, und
wobei die Ladehilfsmittel L3, L4 mit den Waren 12 abwechselnd (und aufei-
nanderfolgend) beladen werden können, nachdem diese an der einen zweiten
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Andienposition J der rechten zweiten Andienungsvorrichtung 21 bereitgestellt wur-
den.
Nach dieser Ausführung können die Waren einer ersten Warentype und zweiten Warentype zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und nebeneinander (gleichzeitig) an der ersten Andienposition G1 und der weiteren ersten Andienposition G2 bereitgestellt werden. Je nach Anzahl der Andienpositionen an der ersten Andienungsvorrichtung können auch mehr als zwei Warentypen nebenei-
nander (gleichzeitig) bereitgestellt werden.
Wie in den Fig. 21a bis Fig. 21r ersichtlich, werden die Waren 12 der ersten Warentype W1 bis siebten Warentype W7 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und die Waren 12 der ersten Warentype W1, die Waren 12 der dritten Warentype W3 und die Waren 12 der fünften Warentype W5 an der ersten Andienposition G1 und die Ware 12 der zweiten Warentype W2, die Ware 12 der vierten Warentype W4, die Ware 12 der sechsten Warentype W6 und die Ware 12 der
siebten Warentype W7 an der weiteren ersten Andienposition G2 bereitgestellt.
Ebenso werden einerseits das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 zu der linken zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und das
erste Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, und andererseits das dritte Ladehilfsmittel L3 und das vierte Ladehilfsmittel L4 zu der rechten zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und das dritte Ladehilfs-
mittel L3 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt.
Sind das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 an der linken zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das erste Ladehilfsmittel L1 und das zweite Ladehilfsmittel L2 eine Gruppe GR. Jedoch wird lediglich das erste Ladehilfsmittel L1 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 (nicht jedoch des zweiten Ladehilfsmit-
tel L2 — wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das erste Ladehilfsmittel L1 und
zweite Ladehilfsmittel L2 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c
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gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang der Andienungsspur
28c gebildet werden.
Sind das dritte Ladehilfsmittel L3 und das vierte Ladehilfsmittel L4 an der rechten zweiten Andienungsvorrichtung 21 angekommen, bilden das dritte Ladehilfsmittel L3 und das vierte Ladehilfsmittel L4 eine Gruppe GR. Jedoch wird lediglich das dritte Ladehilfsmittel L3 an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt, um ein Beladen des dritte Ladehilfsmittels L3 (nicht jedoch des vierten Ladehilfsmittel
L4 — wie dies durch die strichlierten Linien angedeutet ist) zu ermöglichen.
Wie gezeigt, wird die Gruppe GR umfassend das dritte Ladehilfsmittel L3 und vierte Ladehilfsmittel L4 bereits vor dem Einfahren auf die Andienungsspur 28c gebildet. Andererseits kann die Gruppe GR auch erst entlang der Andienungsspur
28c gebildet werden.
In Fig. 21c wird das erste Ladehilfsmittel L1 mit einer oder mehreren Waren der
ersten Warentype W1 beladen.
Danach wird die Ware der ersten Warentype W1 weg von der ersten Andienposi-
tion G1 transportiert.
Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1, wird das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 (nicht gezeigt) zu der einen zweiten Andienposition J hinbe-
wegt, wie aus den Fig. 21c und Fig. 21d entnehmbar.
Währenddessen wird die Ware der zweiten Warentype W2 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der weiteren ersten Andienposition G2
bereitgestellt, wie aus den Fig. 21c und Fig. 21d entnehmbar.
Befindet sich das zweite Ladehilfsmittel L2 an der einen zweiten Andienposition J wird das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der zweiten Wa-
rentype W2 beladen, wie in Fig. 21e gezeigt.
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Danach wird die Ware der zweiten Warentype W2 weg von der weiteren ersten
Andienposition G2 transportiert.
Währenddessen wird die Ware der dritten Warentype W3 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition G1 bereitge-
stellt, wie aus den Fig. 21e und Fig. 21f entnehmbar.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird zudem mit einer oder mehreren Waren der drit-
ten Warentype W3 beladen, wie in Fig. 21f gezeigt.
Danach wird die Ware der dritten Warentype W3 weg von der ersten Andienposi-
tion G1 transportiert.
Währenddessen wird die Ware der vierten Warentype W4 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der weiteren ersten Andienposition G2
bereitgestellt, wie aus den Fig. 21g und Fig. 21h entnehmbar.
Nach dem Beladen des zweiten Ladehilfsmittels L2, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 durch das zweite Transportfahrzeug 1 von der einen zweiten Andienposition J wegbewegt und neuerlich das erste Ladehilfsmittel L1 durch das erste Trans-
portfahrzeug 1 zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den Fig.
21f und Fig. 21g entnehmbar.
Das erste Ladehilfsmittel L1 wird mit einer oder mehreren Waren der vierten Wa-
rentype W4 beladen, wie in Fig. 211 gezeigt.
Das erste Ladehilfsmittel L1 enthält nun sämtliche Waren der ersten Warentype WA1 und vierten Warentype W4. Der erste Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das erste Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 21] gezeigt.
Auch das dritte Ladehilfsmittel L3 wird mit einer oder mehreren Waren der vierten
Warentype W4 beladen, wie in Fig. 21] gezeigt.
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Nach dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und dritten Ladehilfsmittels L3 wird die Ware der vierten Warentype W4 weg von der weiteren ersten Andienposi-
tion G2 transportiert.
Wie aus Fig. 21k entnehmbar, wird während dem Beladen des ersten Ladehilfsmittels L1 und dritten Ladehilfsmittels L3 die Ware der fünften Warentype W5 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposi-
tion G1 bereitgestellt.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 wird mit einer oder mehreren Waren der fünften Wa-
rentype WS beladen, wie in Fig. 21l gezeigt.
Nach dem Beladen wird die Ware der fünfte Warentype W5 weg von der ersten
Andienposition G1 transportiert.
Das zweite Ladehilfsmittel L2 enthält nun sämtliche Waren der zweiten Warentype W2, Waren der dritten Warentype W3 und fünften Warentype W5. Der zweite Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das zweite Ladehilfsmit-
tel L2 weg von der Arbeitsstation 11 transportieren, wie in Fig. 21m gezeigt.
Nach dem Beladen des dritten Ladehilfsmittels L3, wird das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 von der einen zweiten Andienposition J wegbewesgt und das vierte Ladehilfsmittel L4 durch das erste Transportfahrzeug 1 zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den Fig. 21] und Fig.
21k entnehmbar.
Währenddessen wird die Ware der sechsten Warentype W6 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der weiteren ersten Andienposition G2
bereitgestellt, wie aus den Fig. 21l und Fig. 21m entnehmbar.
Das vierte Ladehilfsmittel L4 wird mit einer oder mehreren Waren der sechsten
Warentype W6 beladen, wie in Fig. 21n gezeigt.
Danach wird die Ware der sechsten Warentype W6 weg von der weiteren ersten
Andienposition G2 transportiert.
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Nach dem Beladen des vierten Ladehilfsmittels L4, wird das vierte Ladehilfsmittel L4 durch das vierte Transportfahrzeug 1 von der einen zweiten Andienposition J
wegbewesgt und das dritte Ladehilfsmittel L3 durch das dritte Transportfahrzeug 1 neuerlich zu der einen zweiten Andienposition J hinbewegt, wie aus den Fig. 21n
und Fig. 210 entnehmbar.
Währenddessen wird die Ware der siebten Warentype W7 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der weiteren ersten Andienposition G2
bereitgestellt, wie aus den Fig. 21p und Fig. 2q entnehmbar.
Das dritte Ladehilfsmittel L3 wird mit einer oder mehreren Waren der siebten Wa-
rentype W7 beladen, wie in Fig. 21q gezeigt.
Danach wird die Ware der siebten Warentype W/ weg von der weiteren ersten
Andienposition G2 transportiert.
Das dritte Ladehilfsmittel L3 enthält nun sämtliche Waren der vierten Warentype W4 und siebten Warentype W7. Der dritte Auftrag ist somit fertig bearbeitet. Das dritte Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das dritte Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11
transportieren, wie in Fig. 21r gezeigt. Gleichermaßen wird auch das vierte Ladehilfsmittel L4 fertiggestellt.
Auch wenn die beschriebene Ausführung die Bearbeitung von Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen zeigt, wonach die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren unterschiedlicher Warentype benötigen, ist es genauso gut möglich, dass die Auftragszeilen der verschiedenen Aufträge Waren derselben Warentype
benötigen.
In den Fig. 22a bis Fig. 22f ist die Bearbeitung von Aufträgen an einer Arbeitsstation gemäß einer Ausführung nach Fig. 12 in einem Sequenzablauf dargestellt. Konkret wird der Sequenzablauf beschrieben, wenn die optionale Bypassspur 28d
vorhanden ist.
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Wie oben beschrieben, kann die Bypassspur 28d mit der Rückfahrtsspur 28b des zweiten Fahrbahnabschnitts P und der ersten Fahrspur 25 des zweiten Fahrbahnabschnitts H verbunden sein. Damit ist es möglich, dass ein Transportfahrzeug 1 mit einem Ladehilfsmittel von der ersten Fahrspur 25 des zweiten Fahrbahnabschnitts H über die Rückfahrtsspur 28b des zweiten Fahrbahnabschnitts P zu der
Andienungsspur 28c bewegt werden kann.
Die oben beschriebene Rückfahrtsspur 28b des zweiten Fahrbahnabschnitts P dient grundsätzlich dazu, dass ein an dieser Arbeitsstation 11 fertig beladenes Ladehilfsmittel durch ein Transportfahrzeug 1 von der zweiten Andienungsvorrich-
tung 21 wegbewegt werden kann.
Die Steuereinheit 23 (nicht gezeigt), kann jedoch die Transportfahrzeuge 1 auch derart ansteuern, dass ein an dieser Arbeitsstation 11 zu beladendes Ladehilfsmittel von einem Transportfahrzeug 1 zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt werden kann. Die Rückfahrtsspur 28b des zweiten Fahrbahnabschnitts P dient nach die-
ser optionalen Ausführung kurzzeitig als Anfahrtsspur.
Eine solche optionale Ausführung ermöglicht das Bereitstellen von einem Ladehilfsmittel an einer zweiten Andienposition J, wenn dieses Ladehilfsmittel an einer anderen Arbeitsstation bereits mit einer Teilmenge an Waren beladen wurde und an einer nächsten Arbeitsstation mit einer weiteren Teilmenge an Waren beladen werden soll. In einer solchen Anwendung handelt es sich um bei dem Auftrag um einen Kommissionierauftrag. Andererseits können auch beschädigte Waren von der Arbeitsstation weg transportiert werden, wenn bei der Bearbeitung eines Auftrags, beispielsweise durch den Lagerarbeiter oder durch ein Bilderfassungssystem, festgestellt wird, dass Waren beschädigt sind. Das Ladehilfsmittel kann an der zweiten Andienposition J bereitgestellt und mit der beschädigten Ware beladen werden. Danach wird das Ladehilfsmittel mit dem Transportfahrzeug weg von der Arbeitsstation transportiert. In einer solchen Anwendung handelt es sich bei dem Auftrag um einen Entsorgungsauftrag. Möglich ist auch die Bearbeitung von Expressaufträgen. In einer solchen Anwendung handelt es sich bei dem Auftrag
um einen Kommissionierauftrag.
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Die Fig. 22a zeigt, dass das erste Ladehilfsmittel L1 die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen hat und das erste Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11 transportiert wird. Ein fünftes Ladehilfsmittel L5 ist von einem
fünften Transportfahrzeug (nicht gezeigt) in die Bypassspur 28d bewegt worden.
Wie aus den Fig. 22a und Fig. 22b entnehmbar, wird das fünfte Ladehilfsmittel L5 von dem fünften Transportfahrzeug 1 zu der linken zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert und an der einen zweiten Andienposition J bereitgestellt. Die Rückfahrtsspur 28b des zweiten Fahrbahnabschnitts P dient nach dieser optionalen Ausführung kurzzeitig als Anfahrtsspur. Das zweite Ladehilfsmittel L2 ist entlang der Andienungsspur 28c positioniert, aber hält die eine zweite Andienposition J frei, damit das fünfte Ladehilfsmittel L5 an der einen zweiten Andienposition J
bereitgestellt werden kann.
Die Ware einer fünften Warentype W5 wird zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition G1 bereitgestellt, wie in Fig. 22c
gezeigt.
Das fünfte Ladehilfsmittel L5 wird mit einer oder mehreren Ware der fünften Wa-
rentype WS beladen, wie in Fig. 22c gezeigt.
Nach dem Beladen wird die Ware der fünften Warentype WS5 weg von der ersten
Andienposition G1 transportiert, wie in Fig. 22d gezeigt.
Enthält das fünfte Ladehilfsmittel L5 sämtliche Waren der fünften Warentype WS und werden keine weiteren Waren einer anderen Warentype benötigt, ist der fünfte Auftrag fertig bearbeitet. Das erste Transportfahrzeug 1 kann nun die Andienungsspur 28c auf die Rückfahrtsspur 28b verlassen und das fünfte Ladehilfsmittel L1 weg von der Arbeitsstation 11 transportieren werden, wie den Fig. 22c und Fig.22d entnehmbar.
Wie den Fig. 22d bis Fig. 22f entnehmbar, wird das zweite Ladehilfsmittel L2 nachdem das fünfte Ladehilfsmittel L5 die Andienposition J verlassen hat, an der Andi-
enposition J bereitgestellt, und die Ware einer zweiten Warentype W2 zu der
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ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der ersten Andienposition
G1 bereitgestellt.
Danach kann das zweite Ladehilfsmittel L2 mit einer oder mehreren Waren der
zweiten Warentype W2 beladen werden, wie dies jedoch nicht weiters gezeigt ist.
Wie in den Fig. 22d bis Fig. 22f auch ersichtlich, können parallel an der rechten zweiten Andienungsvorrichtung 21 das dritte Ladehilfsmittel L3 und vierte Lade-
hilfsmittel L4 abwechselnd bereitgestellt und abwechselnd beladen werden.
Abschließend sei erwähnt, dass in den vorstehend erläuterten Ausführungsformen die Anfahrtsspur und Rückfahrtspur vertauscht betrieben werden können, d.h. kann die Steuereinheit dazu ausgebildet sein die Transportfahrzeuge wahlweise in einer Richtung entlang zuerst der Rückfahrtspur, Andienungsspur und der Anfahrtspur bewegen zu lassen — die Rückfahrtspur kann also als Anfahrtspur dienen und umgekehrt. Die Anfahrtspur kann auch als erste bidirektionale Fahrspur und die
Rückfahrtspur als zweite bidirektionale Fahrspur bezeichnet werden.
Darüber hinaus kann erwähnt werden, dass in den vorstehend erläuterten Ausführungsformen anstelle der Transportfahrzeuge 1 des zweiten Fördersystems 17 die Ladehilfsmittel 18 mittels einer stationären Fördertechnik, beispielsweise motorbetriebenen Förderrollen, Förderbändern etc. transportiert werden können, wobei die stationäre Fördertechnik entlang der vorgegebenen Fahrbahnen 25, 26, 27, 28a, 28b, 28c angeordnet ist und an Kreuzungspunkten entsprechende Weichen, Abzweigungen oder Ausschleusungen umfasst. Die Fahrbahnen können in diesem Fall auch als Transportbahnen bezeichnet werden und die Fahrspuren als Förderstrecken. Das zweite Fördersystem kann daher als stationäre (ortsfest aufgestellte
oder ortsfest abgehängte) Fördertechnik ausgebildet sein.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung kann daher die Arbeitsstation 11 zum Beladen von Ladehilfsmitteln 18 mit Waren 12 gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, umfassen
ein Auftragsverwaltungssystem 14 zum elektronischen Erfassen von ver-
schiedenen Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, wobei jede
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Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert,
eine erste Andienungsvorrichtung 15 zum Bereitstellen von Waren 12 an einer oder mehreren ersten Andienpositionen G,
ein erstes Fördersystem 16, welches einen Transferbereich F und die erste Andienungsvorrichtung 15 verbindet und welches zum Transport der Waren 12 zwischen dem Transferbereich F und der ersten Andienungsvorrichtung 15 ausgebildet ist,
ein zweites Fördersystem 17, welches eine Fördertechnik, insbesondere fahrerlose Transportfahrzeuge 1, zum Transport der Ladehilfsmittel 18 umfasst,
eine erste Transportbahn, insbesondere Fahrbahn 19, welche einen ersten Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt H, und einen zweiten Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt | umfasst,
eine zweite Transportbahn, insbesondere Fahrbahn 20, welche einen Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt Q umfasst, und welche eine zweite Andienungsvorrichtung 21 zum Bereitstellen von Ladehilfsmitteln 18 mit der Fördertechnik, insbesondere den fahrerlosen Transportfahrzeugen 1, an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen J; J1, J2 der zweiten Andienungsvorrichtung 21 umfasst,
eine dritte Transportbahn, insbesondere Fahrbahn 22, welche zwischen der ersten Fahrbahn 19 und der zweiten Fahrbahn 20 angeordnet ist, und welche einen ersten Fahrbahnabschnitt O und zweiten Fahrbahnabschnitt P umfasst, wobei
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt H der ersten Fahrbahn eine erste Förderstrecke, insbesondere Fahrspur 25 verläuft, und entlang dem zweiten Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt I der ersten Fahrbahn eine zweite Förderstrecke, insbesondere Fahrspur 26 verläuft,
entlang dem ersten Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt O der dritten Transportbahn, insbesondere Fahrbahn 22 eine Zuführ-Förderstrecke, insbesondere Anfahrtsspur 28a verläuft, entlang dem zweiten Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt P der dritten Transportbahn, insbesondere Fahrbahn 22 eine Rückführ-Förderstrecke, insbesondere Rückfahrtsspur 28b verläuft,
die Zuführ-Förderstrecke, insbesondere Anfahrtsspur 28a von der ersten
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Fahrspur 25 abzweigt und die Rückführ-Förderstrecke, insbesondere Rückfahrtsspur 28b in die erste Förderstrecke, insbesondere Fahrspur 25 einmündet, oder
die Anfahrtsspur Zuführ-Förderstrecke, insbesondere 28a von der zweiten Fahrspur 26 abzweigt und die Rückführ-Förderstrecke, insbesondere Rückfahrtsspur 28b in die zweite Fahrspur 26 einmündet, und
entlang dem Transportbahnabschnitt, insbesondere Fahrbahnabschnitt Q der zweiten Transportbahn, insbesondere Fahrbahn 20 eine mit der Zuführ-Förderstrecke, insbesondere Anfahrtsspur 28a und der Rückführ-Förderstrecke, insbesondere Rückfahrtsspur 28b verbundene Andien-Förderstrecke, insbesondere Andienungsspur 28c verläuft, wobei die Zuführ-Förderstrecke, insbesondere Andienungsspur 28c der zweiten Andienungsvorrichtung 21 zugeordnet ist, und
eine Steuereinheit 23, welche das erste Fördersystem 16 und die Fördertechnik 1, insbesondere die Transportfahrzeuge 1, zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, derart ansteuert, dass die Waren 12 zu der ersten Andienungsvorrichtung 15 transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen G bereitgestellt werden, und die Ladehilfsmittel 18 durch die Fördertechnik 1, insbesondere die Transportfahrzeuge 1, zu der zweiten Andienungsvorrichtung 21 transportiert, als eine Gruppe GR zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden, wobei die Ladehilfsmittel 18 mit den Waren 12 abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen
oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt wurden.
Abschließend wird festgehalten, dass der Schutzbereich durch die Patentansprüche bestimmt ist. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be-
schreibung entnommen werden.
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Insbesondere wird auch festgehalten, dass die dargestellten Vorrichtungen in der Realität auch mehr oder auch weniger Bestandteile als dargestellt umfassen können. Teilweise können die dargestellten Vorrichtungen beziehungsweise deren
Bestandteile auch unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert darge-
stellt sein.
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Bezugszeichenaufstellung
1 fahrerloses Transportfahrzeug, Fördertechnik (des zweiten Fördersystems)
2,2‘ Tragrahmen
3,3 Fahrwerk (davon sichtbar Rad)
4, 4 Steuerung
5,5 Ladeplattform
6 Boden
7 erstes Anschlagelement
8 zweites Anschlagelement
9 drittes Anschlagelement
10 Überschiebeelement
11 Arbeitsstation
12 Ware
13 Ladehilfsmittel (des ersten Fördersystems) / Quell-Ladehilfsmittel
14 Auftragsverwaltungssystem
15 erste Andienungsvorrichtung
16 erstes Fördersystem
17 zweites Fördersystem
18 Ladehilfsmittel (des zweiten Fördersystems) / Ziel-Ladehilfsmitte!l
19 erste Fahrbahn
20 zweite Fahrbahn
21 zweite Andienungsvorrichtung
22 dritte Fahrbahn
23 Steuereinheit
24 Ein- und/oder Ausgabevorrichtung
25 erste Fahrspur erster Fahrbahnabschnitt
26 zweite Fahrspur zweiter Fahrbahnabschnitt
27 Wechselfahrspur
28a Anfahrtsspur
28b Rückfahrtsspur
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28c Andienungsspur
29 Expressspur
30 Sortierspur
31 Kommissioniersystem
32 Lagerbereich
34 drittes Fördersystem
35 Transportfahrzeuge des dritten Fördersystems 36 Transferstation
37 erster Transferplatz
38 erste Transfervorrichtung
39 zweiter Transferplatz
40 zweite Transfervorrichtung
41 dem Transportfahrzeug zugeordnete Transfervorrichtung 42 Hubvorrichtung
43, 43‘ Übergabestation
60 Bewegungsmechanismus zum Fremdantrieb & Neigungswinkel Ladeplattform Transportfahrzeug a1 Durchfahrtshöhe erster Fahrbahnabschnitt a2 Durchfahrtshöhe zweiter Fahrbahnabschnitt b1 Durchfahrtsbreite erster Fahrbahnabschnitt b2 Durchfahrtsbreite zweiter Fahrbahnabschnitt A vordere Fahrzeugseite
AP Arbeitsplatz
B hintere Fahrzeugseite
C Fahrtrichtung
D Längsachse
E Übergabeabschnitt
F Transferbereich
G (G1, G2) erste Andienposition(en)
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GR Gruppe (Ladehilfsmittel des zweiten Fördersystems) H erster Fahrbahnabschnitt erste Fahrbahn
| zweiter Fahrbahnabschnitt erste Fahrbahn
J zweite Andienposition
K Durchfahrt
L zusätzliche Durchfahrt
M Ankopplungsbereich erster Fahrbahnabschnitt N Ankopplungsbereich zweiter Fahrbahnabschnitt O erster Fahrabschnitt dritte Fahrbahn
P zweiter Fahrabschnitt dritte Fahrbahn
Q Fahrabschnitt zweite Fahrbahn
R dritter Fahrabschnitt dritte Fahrbahn
Ss dritter Fahrbahnabschnitt erste Fahrbahn
W1...W4 Warentype
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Patentansprüche
1. Arbeitsstation (11) zum Beladen von Ladehilfsmitteln (18) mit Waren (12) gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, umfassend
ein Auftragsverwaltungssystem (14) zum elektronischen Erfassen von Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, wobei jede Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert,
eine erste Andienungsvorrichtung (15) zum Bereitstellen von Waren (12) an einer oder mehreren ersten Andienpositionen (G),
ein erstes Fördersystem (16), welches einen Transferbereich (F) und die erste Andienungsvorrichtung (15) verbindet und welches zum Transport der Waren (12) zwischen dem Transferbereich (F) und der ersten Andienungsvorrichtung (15) ausgebildet ist,
ein zweites Fördersystem (17), welches fahrerlose Transportfahrzeuge (1) zum Transport der Ladehilfsmittel (18) umfasst,
eine erste Fahrbahn (19), welche einen ersten Fahrbahnabschnitt (H), und einen zweiten Fahrbahnabschnitt (I) umfasst,
eine zweite Fahrbahn (20), welche einen Fahrbahnabschnitt (Q) umfasst, und welche eine zweite Andienungsvorrichtung (21) zum Bereitstellen von Ladehilfsmitteln (18) mit den fahrerlosen Transportfahrzeugen (1) an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) der zweiten Andienungsvorrichtung (21) umfasst,
eine dritte Fahrbahn (22), welche zwischen der ersten Fahrbahn (19) und der zweiten Fahrbahn (20) angeordnet ist, und welche einen ersten Fahrbahnabschnitt (O0) und zweiten Fahrbahnabschnitt (P) umfasst, wobei
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt (H) der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur (25) verläuft, und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (1) der ersten Fahrbahn eine zweite Fahrspur (26) verläuft,
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt (O0) der dritten Fahrbahn (22) eine Anfahrtsspur (28a) verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (P) der dritten Fahrbahn (22) eine Rückfahrtsspur (28b) verläuft,
die Anfahrtsspur (28a) von der ersten Fahrspur (25) abzweigt und die Rück-
fahrtsspur (28b) in die erste Fahrspur (25) einmündet, oder
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die Anfahrtsspur (28a) von der zweiten Fahrspur (26) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die zweite Fahrspur (26) einmündet, und
entlang dem Fahrbahnabschnitt (Q) der zweiten Fahrbahn (20) eine mit der Anfahrtsspur (28a) und der Rückfahrtsspur (28b) verbundene Andienungsspur (28c) verläuft, wobei die Andienungsspur (28c) der zweiten Andienungsvorrichtung (21) zugeordnet ist, und
eine Steuereinheit (23), welche das erste Fördersystem (16) und die Transportfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, derart ansteuert, dass
die Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G) bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung (21) transportiert, als eine Gruppe (GR) zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel (18) mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Andien-
positionen bereitgestellt wurden.
2. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstation (11) ferner umfasst
eine weitere zweite Fahrbahn (20), welche einen Fahrbahnabschnitt (Q) umfasst, und welche eine zweite Andienungsvorrichtung (21) zum Bereitstellen von Ladehilfsmitteln (18) mit den fahrerlosen Transportfahrzeugen (1) an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) umfasst,
eine weitere dritte Fahrbahn (22), welche zwischen der ersten Fahrbahn (19) und der weiteren zweiten Fahrbahn (20) angeordnet ist, und welche einen ersten Fahrbahnabschnitt (O0) und zweiten Fahrbahnabschnitt (P) umfasst, wobei
entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt (H) der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur (25) verläuft, und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (1) der ersten
Fahrbahn eine zweite Fahrspur (26) verläuft,
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entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt (O0) der weiteren dritten Fahrbahn (22) eine Anfahrtsspur (28a) verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (P) der weiteren dritten Fahrbahn (22) eine Rückfahrtsspur (28b) verläuft,
die Anfahrtsspur (28a) von der ersten Fahrspur (25) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die erste Fahrspur (25) einmündet, oder
die Anfahrtsspur (28a) von der zweiten Fahrspur (26) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die zweite Fahrspur (26) einmündet, und
entlang dem Fahrbahnabschnitt (Q) der weiteren zweiten Fahrbahn (20) eine mit der Anfahrtsspur (28a) und der Rückfahrtsspur (28b) verbundene Andienungsspur (28c) verläuft, wobei die Andienungsspur (28c) der zweiten Andienungsvorrichtung (21) zugeordnet ist, und
die Steuereinheit (23) ferner das erste Fördersystem (16) und die Transportfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, derart ansteuert, dass
die Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G1, G2) bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge (1) zu der zweiten Andienungsvorrichtung (21) der weiteren zweiten Fahrbahn (20) transportiert, als eine weitere Gruppe zusammengeführt und aus der weiteren Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J1, J2) bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel (18) mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Andien-
positionen (J1, J2) bereitgestellt wurden.
3. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Andienungsvorrichtung (21), welche von der zweiten Fahrbahn (20) umfasst ist, und die zweite Andienungsvorrichtung (21), welche von der weiteren zweite Fahrbahn (20) umfasst ist, voneinander beabstandet sind und die erste Andienungsvorrichtung (15) zwischen den zweiten Andienungsvorrichtungen (21)
angeordnet ist, insbesondere mittig dazwischen angeordnet ist.
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4. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das aus der Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) durch ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der Gruppe (GR) erfolgt, und gegebenenfalls das aus der weiteren Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen durch ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der weiteren Gruppe (GR)
erfolgt.
5. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Fördersystem (16) in einem der ersten Andienungsvorrichtung (15) zugewandten Förderabschnitt und die zweite Fahrbahn (20) jeweils gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet sind und unterhalb des ersten Fördersystems (16) und der zweiten Fahrbahn (20) eine Durchfahrt (K) ausgebildet ist, entlang welcher der erste Fahrbahnabschnitt (H) verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (a1) aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel (18) beladenen Transportfahrzeuge (1) ermöglicht, und/oder
das erste Fördersystem (16) in einem der ersten Andienungsvorrichtung (15) zugewandten Förderabschnitt und die zweite Fahrbahn (20) und weitere zweite Fahrbahn (20) jeweils gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet sind und unterhalb des ersten Fördersystems (16) und der zweiten Fahrbahn (20) und der weiteren zweiten Fahrbahn (20) eine Durchfahrt (K) ausgebildet ist, entlang welcher der erste Fahrbahnabschnitt (H) verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (a1) aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel (18) beladenen Transportfahrzeuge
(1) ermöglicht.
6. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fahrbahn (19), die zweite Fahrbahn (20) und die dritte Fahrbahn
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(22) auf gleicher Ebene, insbesondere in einer Grundebene, angeordnet sind, oder dass die erste Fahrbahn (19) in einer Grundebene angeordnet ist, und
die zweite Fahrbahn (20) eine gegenüber der Grundebene erhöhte Plattform bildet oder umfasst, wobei
die dritte Fahrbahn (22) die erste Fahrbahn (19) mit der auf einem anderen
Höhenniveau angeordneten zweiten Fahrbahn (20) verbindet.
7. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die dritte Fahrbahn (22) derart angeordnet ist, dass die von der dritten Fahrbahn (22) umfasste Anfahrtsspur (28a) von der ersten Fahrspur (25) der ersten Fahrbahn (19) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die erste Fahrspur (25) der ersten Fahrbahn (19) einmündet, oder dass
die dritte Fahrbahn 22) derart angeordnet ist, dass die von der dritten Fahrbahn (22) umfasste Anfahrtsspur (28a) von der zweiten Fahrspur (26) der ersten Fahrbahn (19) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die zweite Fahrspur (26)
der ersten Fahrbahn (19) einmündet.
8. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fördersystem (16) in einem der ersten Andienungsvorrichtung (15) abgewandten Förderabschnitt gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet ist und unterhalb des ersten Fördersystems (16) eine zusätzliche Durchfahrt (L) ausgebildet ist, entlang welcher der zweite Fahrbahnabschnitt (I) verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (a2) aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmit-
tel (18) beladenen Transportfahrzeuge (1) ermöglicht.
9. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fördersystem (16) mehrere Fördervorrichtungen umfasst, insbesondere eine erste Fördervorrichtung für den Antransport, d.h. Transport der Ware zu der erste Andienungsvorrichtung (15), eine zweite Fördervorrichtung für den Abtransport, d.h. Transport der Ware weg von der ersten Andienungsvorrichtung (15), eine die erste Fördervorrichtung für den Antransport und
zweite Fördervorrichtung für den Abtransport verbindende dritte Fördervorrichtung,
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und eine vierte Fördervorrichtung und eine fünfte Fördervorrichtung, die die erste Andienungsvorrichtung (15) bilden, wobei die vierte Fördervorrichtung eine erste Andienposition (G1) und die fünfte Fördervorrichtung eine weitere erste Andienposition (G2) ausbilden.
10. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Fördervorrichtung für den Antransport und die zweite Fördervorrichtung für den Abtransport gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet ist und unterhalb des ersten Fördersystems (16) eine zusätzliche Durchfahrt (L) ausgebildet ist, entlang welcher der zweite Fahrbahnabschnitt (I) verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (a2) aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel (18) beladenen
Transportfahrzeuge (1) ermöglicht.
11. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportfahrzeuge (1) Transportfahrzeuge umfassen die jeweils eine Ladeplattform (5) mit einem Boden (6) umfassen, wobei der Boden (6) fix am Tragrahmen (2) befestigt und gegenüber einer Horizontalebene um einen
Neigungswinkel («@«) geneigt ist.
12. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Transferbereich (F) dazu vorgesehen ist,
Waren (12) an das erste Fördersystem (16) abzugeben, oder
Waren (12) an das erste Fördersystem (16) abzugeben und Waren (12) von
dem ersten Fördersystem (16) abzugeben.
13. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Fahrspur (25) und der zweiten Fahrspur (26) eine Wechselfahrspur (27) verläuft, auf der die Transportfahrzeuge (1) auf der ersten Fahrbahn (19) zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt (H) und dem zweiten
Fahrbahnabschnitt (I) bewegbar sind.
14. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn-
zeichnet, dass die Anfahrtspur (28a) und die Rückfahrtspur (28b) annähernd
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parallel verlaufen und die Transportfahrzeuge (1), vorzugsweise in einer einzigen Richtung, entlang der Anfahrtspur (28a), Andienungsspur (28c) und Rückfahrtspur (28b) bewegt werden.
15. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Fahrbahn (22) und gegebenenfalls die weitere dritte Fahrbahn (22) ferner einen dritten Fahrbahnabschnitt (R) umfasst, wobei
entlang dem dritten Fahrbahnabschnitt (R) eine Bypassspur (28d), welche vorzugsweise einen Pufferplatz umfasst, verläuft,
die Bypassspur (28d) mit der Rückfahrtsspur (28b) des zweiten Fahrbahnabschnitts (P) der dritten Fahrbahn (22) und der ersten Fahrspur (25) des zweiten Fahrbahnabschnitts (H) der ersten Fahrbahn (20) verbunden ist, und
gegebenenfalls die Bypassspur (28d) mit der Rückfahrtsspur (28b) des zweiten Fahrbahnabschnitts (P) der weiteren dritten Fahrbahn (22) und der ersten Fahrspur (25) des zweiten Fahrbahnabschnitts (H) der ersten Fahrbahn (20) ver-
bunden ist.
16. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dritten Fahrbahnabschnitt (R) der dritten Fahrbahn (22) und gegebenenfalls der weiteren dritten Fahrbahn (22) jeweils zwischen der Anfahrtspur (28a) und der Rückfahrtspur (28b) eine oder mehrere Sortierspuren (30)
verlaufen.
17. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fahrbahnabschnitt (Q) der zweiten Fahrbahn (20) und gegebenenfalls der weiteren zweiten Fahrbahn (20) jeweils zwischen der Anfahrtspur (28a) und der Rückfahrtspur (28b) eine oder mehrere Expressspuren (29) verlau-
fen.
18. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die im ersten Fahrbahnabschnitt (H) verlaufende erste Fahrspur (25) und
die im zweiten Fahrbahnabschnitt (1) verlaufende zweite Fahrspur (26) jeweils
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einen Eingangs-Ankopplungsbereich (M, N) und einen Ausgangs-Ankopplungsbereich (M, N) aufweisen,
wobei die jeweiligen Ausgangs-Ankopplungsbereiche (M, N) mit jeweiligen Eingangs-Ankopplungsbereich (M, N) einer, insbesondere identisch aufgebauten, benachbart zur Arbeitsstation (11) angeordneten weiteren Arbeitsstation (11) verbindbar sind, so dass eine im Wesentlichen kontinuierliche jeweilige erste Fahr-
spur (25) und zweite Fahrspur (26) ausbildbar ist.
19. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (23) zusätzlich dazu ausgebildet ist, das erste Fördersystem (16) und die Transportfahrzeuge (1) derart anzusteuern, dass die Ladehilfsmittel (18) mittels der Transportfahrzeuge (1) in eine Reihenfolge sortiert werden, die abhängig von der Reihenfolge, in welcher die Waren (12) an der ersten Andienungsvorrichtung (15) bereitgestellt werden, bestimmt wird, und dass ein, insbesondere erstes, Ladehilfsmittel (18) und eine Ware (12) zu einem Auftrag in etwa gleichzeitig an der ersten Andienposition (G) der ersten Andienungsvorrichtung (15) und der zweiten Andienpositionen (J) der zweite Andienungsvorrichtung (21) ankom-
Men.
20. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Auftrag der Aufträge eine erste Auftragszeile und eine zweite Auftragszeile umfasst, wobei die erste Auftragszeile und zweite Auftragszeile Waren (12) unterschiedlicher Warentypen umfassen, und die Steuereinheit (23) zusätzlich dazu ausgebildet ist, dass
ein Ladehilfsmittel (18) zur Bearbeitung der ersten und zweiten Auftragszeilen nach dem Beladen des Ladehilfsmittels (18) mit der Ware (12) zur ersten Auftragszeile mittels des Transportfahrzeugs (1) von der zweiten Andienungsvorrichtung (21) über die Rückfahrtsspur (28b) in eine Sortierspur (30) transportiert und in der Sortierspur (30) gepuffert wird, und danach das Ladehilfsmittel (18) von der
Sortierspur (30) über die Anfahrtsspur (28a) zur zweiten Andienungsvorrichtung
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(21) transportiert wird, wenn die Ware (12) zur zweiten Auftragszeile vom ersten
Fördersystem (16) zur ersten Andienungsvorrichtung (15) antransportiert wird.
21. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fördersystem (16) mehrere Pufferplätze umfasst und die Steuereinheit (23) zusätzlich dazu ausgebildet ist, Ware (12) unterschiedlicher Warentype nacheinander bereitzustellen, wobei die Ware (12) auf den Pufferplät-
zen zwischengespeichert wird.
22. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass
ein Ladehilfsmittel (18) auf dem gegenüber einer Horizontalebene um einen Neigungswinkel (@«) geneigten Boden (6) der Ladeplattform (5) abstellbar ist,
das Ladehilfsmittel (18) einen Boden, an diesem aufragende Seitenwände und eine durch die Seitenwände begrenzte Beladeöffnung umfasst, und
eine Steuerung (4) des Transportfahrzeugs (1) einen Fahrbefehl derart ausführt, dass das Transportfahrzeug (1) an der zweiten Andienungsvorrichtung (21) in einer Pose bereitgestellt wird, in welcher das Ladehilfsmittel (18) derart zur ersten Andienungsvorrichtung (15) ausgerichtet ist, dass eine Kante einer vorderen Seitenwand der Seitenwände tiefer liegt als eine Kante einer hinteren Seitenwand der Seitenwände, um über die Beladeöffnung ein ergonomisches Beladen des La-
dehilfsmittels (18) mit der Ware (12) zu ermöglichen.
23. Kommissioniersystem (31) zum Kommissionieren von Waren (12), umfassend
- einen Lagerbereich (32), in welchem Lagerplätze zum Bereitstellen von Waren (12) angeordnet sind, und
- einen Kommissionierbereich zum Bearbeiten von Aufträgen, in welchem zumindest eine Arbeitsstation (11) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22 angeordnet
ist.
24. Kommissioniersystem (31) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommissioniersystem (31) ferner umfasst
- ein drittes Fördersystem (34), welches den Lagerbereich (32) und den
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Transferbereich (F) verbindet, und welches fahrerlose Transportfahrzeuge (35) zum Transport von Waren (12) zwischen dem Lagerbereich (32) und den Trans-
ferbereich (F) umfasst.
25. Kommissioniersystem (31) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Fahrbahn (19) zusätzlich einen dritten Fahrbahnabschnitt (S) umfasst, welcher zwischen dem Lagerbereich (32) und dem Transferbereich (F) angeordnet ist, wobei
die fahrerlosen Transportfahrzeuge (35) des dritten Fördersystem (34) im Lagerbereich (32) die Lagerplätze anfahren und/oder im dritten Fahrbahnabschnitt (S) verfahren.
26. Kommissioniersystem (31) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass
die fahrerlosen Transportfahrzeuge (35) ausschließlich im Lagerbereich (32) verfahren,
der Lagerbereich (32) und der Transferbereich (F) derart angeordnet sind, dass
die Waren (12) aus dem Lagerbereich (32) unmittelbar an das erste Fördersystem (16) abgeben werden, oder
die Waren (12) aus dem Lagerbereich (32) unmittelbar an das erste Fördersystem (16) abgegeben werden und die Waren (12) von dem ersten Fördersystem
(16) unmittelbar an den Lagerbereich (32) abgegeben werden.
27. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstation (11) im Transferbereich (F) eine Transferstation (36) aufweist, wobei die Transferstation (36) umfasst
- einen ersten Transferplatz (37) und eine dem ersten Transferplatz (37) zugeordnete erste Transfervorrichtung (38), wobei der erste Transferplatz (37) dazu ausgebildet ist, eine Ware (12) aufzunehmen und wobei die erste Transfervorrichtung (38) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem ersten Transferplatz (37) an das erste Fördersystem (16) abzugeben, und/oder
- einen zweiten Transferplatz (39) und eine dem zweiten Transferplatz (39)
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zugeordnete zweite Transfervorrichtung (40), wobei der zweite Transferplatz (40) dazu ausgebildet ist, eine Ware (12) aufzunehmen und wobei die zweite Transfervorrichtung (40) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem ersten Fördersystem
(16) an den zweiten Transferplatz (39) abzugeben.
28. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstation (11) im Transferbereich (F) eine Transferstation (36) aufweist, wobei die Transferstation (36) umfasst
einen ersten Transferplatz (37), welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug (35) des dritten Fördersystems (34) mit der Ware (12) aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug (35) zugeordnete Transfervorrichtung (41), wobei die Transfervorrichtung (41) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem Transportfahrzeug (35) an das erste Fördersystem (16) abzugeben, und/oder
einen zweiten Transferplatz (39), welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug (35) des dritten Fördersystems (34) aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug (35) zugeordnete Transfervorrichtung (41), wobei die Transfervorrichtung (41) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem ersten Fördersystem
(16) an das Transportfahrzeug (35) abzugeben.
29. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferstation (36) eine dem ersten Fördersystem (16) zugeordnete Hubvorrichtung (42) umfasst, auf welcher die Ware (12) oder das
Transportfahrzeug (35) des dritten Fördersystem (34) aufnehmbar ist.
30. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 23 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge (1) des zweiten Fördersystems (17) und die fahrerlosen Transportfahrzeuge (35) des dritten Fördersys-
tems (34) baulich unterschiedlich ausgebildet sind.
31. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge (35), insbesondere für den Transport einer Ware (12), des dritten Fördersystems (34) jeweils umfassen - einen Tragrahmen (2‘),
- ein am Tragrahmen (2°) gelagertes Fahrwerk (3°), welches mehrere Räder
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umfasst und zum Fahren und gegebenenfalls Lenken des fahrerloses Transportfahrzeugs (35) ausgebildet ist,
- eine Steuerung (4*), welche dazu ausgebildet ist, Fahrbefehle zu empfangen und das fahrerlose Transportfahrzeug (35) anzusteuern, und
- eine am Tragrahmen (2‘) gelagerte Ladeplattform (5°), welche einen hori-
zontal ausgerichteten Boden umfasst, welcher insbesondere fix am Tragrahmen
(2‘) befestigt oder welcher auf einer Hubvorrichtung angeordnet ist.
32. Verfahren zum Beladen von Ladehilfsmitteln (18) mit Waren (12) gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, an einer Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei das Verfahren die Schritte umfasst
Erfassen von Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, wobei jede Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert, an dem Auftragsverwaltungssystem (14), und
Ansteuerung des ersten Fördersystems (16) und der Transportfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, durch die Steuereinheit (23) derart, dass
die Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G) bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge (1) zu der zweiten Andienungsvorrichtung (21) transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel (18) mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Andien-
positionen bereitgestellt wurden.
33. Verfahren nach Anspruch 32, umfassend die Schritte Bereitstellen einer Arbeitsstation nach Anspruch 2, Ansteuerung des ersten Fördersystems (16) und der Transportfahrzeuge
(1) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen,
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welche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, durch die Steuereinheit (23) derart, dass
die Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G1, G2) bereitgestellt werden, und
die Ladehilfsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge (1) zu der zweiten Andienungsvorrichtung (21) der weiteren zweiten Fahrbahn (20) transportiert, als eine weitere Gruppe zusammengeführt und aus der weiteren Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J1, J2) bereitgestellt werden,
wobei die Ladehilfsmittel (18) der weiteren Gruppe mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehre-
ren zweiten Andienpositionen (J1, J2) bereitgestellt wurden.
34. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) durch
ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der Gruppe (GR) erfolgt.
35. Verfahren nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass
das aus der weiteren Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) durch ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der Gruppe (GR) erfolgt.
36. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 35, umfassend die Schritte Bereitstellen einer Arbeitsstation nach Anspruch 15, Ansteuerung des ersten Fördersystems (16) und der Transportfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von einem Auftrag der Aufträge, durch die Steuereinheit (23) derart, dass eines der Ladehilfsmittel (18) durch eines der Transportfahrzeuge (1) von der Bypassspur (28d) über die Rückfahrtsspur (28b) zu der einen zweiten Andienpositionen (J) oder zu einer der mehreren zweiten Andienpositionen (J1, J2)
bewegt wird.
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37. Arbeitsstation (11) zum Beladen von Ladehilfsmitteln (18) mit Waren gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, bei dem ein erstes Fördersystem (16) für die Waren (12) und eine zweites Fördersystem (17) zum Transport der Ladehilfsmittel (18) vorgesehen ist, wobei die Waren (12) zu einer ersten Andienungsvorrichtung (15) des ersten Fördersystems (16) transportiert werden und an einer oder mehreren ersten Andienpositionen (G) der ersten Andienungsvorrichtung (15) des ersten Fördersystems (16) bereitgestellt werden, und wobei die Ladehilfsmittel (18) des zweites Fördersystems (17) zu einer zweiten Andienungsvorrichtung (21) des zweites Fördersystems (17) transportiert werden, als eine Gruppe (GR) zusammengeführt und aus der Gruppe (GR) abwechselnd an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) der zweiten Andienungsvorrichtung (21) des zweites Fördersystems (17) bereitgestellt und mit den an der ersten Andienungsvorrichtung (15) des ersten Fördersystems (16) bereitgestellten
Waren (12) beladen werden.
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Claims (1)
- Patentansprüchef. Arbeitsstation (11) zum Beladen von Ladehilfsmitteln (18) mit Waren (12) gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, gekennzeichnet durch,ein Auftragsverwaltungssystem (14) zum elektronischen Erfassen von Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, wobei jede Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert,eine erste Andienungsvorrichtung (15) zum Bereitstellen von Waren (12) an seiner oder mehreren ersten ÄAndienpositionen (0),ein erstes Fördersystem (16), weiches einen Transferbereich (F} und die erste Andienungsvorrichtung (15) verbindet und welches zum Transport der Waren (12) zwischen dem Transferbereich (F} und der ersten Andienungsvorrichtung (15) ausgebildet ist,ein zweites Fürdersystem (17), weiches fahrerlose Transportfahrzeuge (1) zum Transport der Ladehilfsmittel (18) umfasst,eine erste Fahrbahn (19), welche einen ersten Fahrbahnabschnitt (H}, und einen zweiten Fahrbahnabschnitt {N umfasst,eine zweite Fahrbahn (20), welche einen Fahrbahnabschnitt (Q) umfasst, und weiche eine zweite Andienungsvorrichtung (21) zum Bereitstellen von Ladehifsmitteln (18) mit den fahrerlosen Transporfahrzeugen (1} an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen (3 11, JZ) der zweiten Andienungsvorrichtung (21) umfasst,eine dritte Fahrbahn (22), welche zwischen der ersten Fahrbahn (19) und der zweiten Fahrbahn (20) angeordnet ist, und weiche einen ersten Fahrbahnabschnitt (O0) und zweiten Fahrbahnabschnitt (P} umfasst, wobeiantlang dem ersten Fahrbahnabschrnitt (HD der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur (25) verläuft, und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (1} der ersten Fahrbahn eine zweite Fahrspur (26) verläuft,entlang dem ersten Fahrbahnabschnitt (CO) der dritten Fahrbahn (22) eine Arfahrtsspur (28a) verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt {P} der dritien Fahrbahn (22) eine Rückfahrisspur (Z8b) verläuft,die Arfahrtsspur (28a) von der ersten Fahrspur (26) abzweigt und die Rück-fahrtsspur (285) in die erste Fahrspur (25) einmündet, oderASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)186/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEdie Anfahrtsspur (28a) von der zweiten Fahrspur (26) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) In die zweite Fahrspur (26) einmündet, undentlang dem Fahrbahnabschnitt (Q) der zweiten Fahrbahn (20) eine mit der Anfahrtsspur (28a) und der Rückfahrtsspur (28b) verbundene Andienungsspur (280) verläuft, wobei die Andienungsspur (250) der zweiten ÄNndienungsSvorrichtung {21} zugeordnet ist, undeine Steuereinheit (23), welche das erste Fördersystem (16) und die Transportfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschledenen Aufträgen, weiche Waren unterschiediicher Warentype oder derselben \Warentype benötigen, derart ansteuern, dassdie Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andiengositionen (G) bereitgestellt werden, unddie Ladehifsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge zu der zweiten Andienungsvorrichtung (21) transportiert, als eine Gruppe (GR) zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andiengositionen bereitgestellt werden,wobei die Ladehifemitiel (18) mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten ÄAndlien-positionen bereitgestellt wurden,2, Arbeitsstation (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ÄArbeitsstation (11) ferner umfassteine weitere zweite Fahrbahn (20), weiche einen Fahrbahnabschnitt (QO)} umfasst, und welche eine zweite Andienungsvorrichtung {Z1) zum Bereitstellen von Ladehilfsmitteln (18) mit den fahrerlosen Transportfahrzeugen (1) an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen (J; 11, J2) umfasst,eine weitere dritte Fahrbahn (22), welche zwischen der ersten Fahrbahn {19} und der weiteren zweiten Fahrbahn (20) angeordnet ist, und welche einen ersten Fahrbahnabschnitt (OO) und zweiten Fahrbahnabschnitt (P}) umfasst, wobeiantlang dem ersten Fahrbahnabschnitt (H} der ersten Fahrbahn eine erste Fahrspur (25) verläuft, und entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (1} der erstenFahrbahn eine zweite Fahrspur (26) verläuft,ASOSZ3/2024 (UZ: AZ024/99924-AT)187/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEentlang dem ersten Fahrbahnabschritt (O) der weiteren dritten Fahrbahr (22) eine Anfahrtsspur (28a) verläuft, entlang dem zweiten Fahrbahnabschnitt (P} der weiteren dritten Fahrbahn (22) eine Rückfahrtssour (Z8öb) verläuft,die Arfahrtsspur (28a) von der ersten Fahrspur (25) abzweigt und die Rückfahrtsspur (286) in die erste Fahrspur (25) einmündet, oderdie Anfahrtsspur (28a) von der zweiten Fahrspur (26) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die zweite Fahrspur (26) einmündet, undentlang dem Fahrbahnabschnitt (Q) der weiteren zweiten Fahrbahn (20) aine mit der Arfahrtsspur (288) und der Rückfahrtsspur (2865) verbundene Ändienungsspur (280) verläuft, wober die Andienungsspur (286) der zweiten ÄAndienungsvorrichtung (21) zugeordnet ist, unddie Steuereinheit (23) ferner das erste Fördersysteam (16) und die Transportfahrzeuge (1} zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, weiche Waren unterschiediicher Warentype oder derselben Wareniype benötigen, derart ansteuert, dassdie Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G1, G2) bereitgestellt werden, unddie Ladehifsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge (1) zu der zweiten AÄArndienungsvorrichtung (21} der weiteren zweiten Fahrbahn (20) transportiert, als eine weitere Grugpe zusammengeführt und aus der weiteren Gruppe abwechseind an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J1, J2)} bereitgestellt werden,wobei die Ladehifsmittel (18) mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen ader den mehreren zweiten Ändien-positionen (J1, J2}) bereitgestellt wurden.3. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie zweite Andienungsvorrichtung (21), weiche von der zweiten Fahrbahn (20) umfasst ist, und die zweite Andienungsvorrichtung (21), welche von der weiteren zweite Fahrbahn (20) umfasst ist, voneinander beabstandet sind und die erste Andgienungsvorrichtung (15) zwischen den zweiten Ändlenungsvorrichtungen (21)angeordnet ist, insbesondere mittig dazwischen angeordnet ist.ASOSZ3/2024 (UZ: AZ024/99924-AT)188/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEA, Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dassdas aus der Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehilfsmittel (18) arnı der einen oder den mehreren zweiten ÄAndienpositionen {(J; .1, J2) durch ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der Gruppe (GR) erfolgt, und gegebenenfalls das aus der weiteren Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehifsmittel (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen durch ein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfesmittel (18) der weiteren Gruppe (GR)erfolgt.ES. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dassdas erste Fördersystem (16) in einem der ersten Andienungsvorrichtung (15) zugewandten Förderabschnitt und die zweite Fahrbahn (20) jeweils gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet sind und unterhalb des ersten Fördersystems (16) und der zweiten Fahrbahn (20) eine Durchfahrt (K) ausgebildet ist, entlang weicher der erste Fahrbahnabschnitt (HD verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (a1) aufweist, die eine kolisionsfrei BeWSGUNg der jeweils mit einem Ladehiifsmittel (18) beladenen Transoortfahrzeuge (1) ermöglicht, und/oderdas erste Fördersystem (16) in einem der ersten Ändienungsvorrichtung (15) zugewandten Förderabschnitt und die zweite Fahrbahn (20) und weilere zweite Fahrbahn (20) jeweils gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet sind und unterhalb des ersten Fürdersystems (16) und der zweiten Fahrbahn (20) und der weiteren zweiten Fahrbahn (20) eine Durchfahrt (K) ausgebildet ist, entlang weicher der erste Fahrbahnabschnitt (HD verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (a1) aufweist, die eine kolisionsfrei BeWSGUNg der jeweils mit einem Ladehiifsmittel (18) beiadenen Transportfahrzeuge(1) ermöglicht.&. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fahrbahn (19), die zweite Fahrbahn (20) und die dritte FahrbahnASOSZ3/2024 (UZ: AZ024/99924-AT)189/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE(22) auf gleicher Ebene, insbesondere in einer Grundebenes, angesordnet sind, oder dass die erste Fahrbahn (19) in einer Grundebene angeordnet ist, unddie zweite Fahrbahn (20) eine gegenüber der Grundebene erhöhte Plattform bildet oder umfasst, wobeidie dritte Fahrbahn (22) die erste Fahrbahn (19) mit der auf einem anderenHöhenniveau angeordneten zweiten Fahrbahn (20) verbindet.7. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dassdie dritte Fahrbahn (22) derart angeordnet ist, dass die von der dritten Fahrbahn (22) umfasste Anfahrtsspur (28a) von der ersten Fahrspur (25) der ersten Fahrbahn (19) abzweigt und die Rückfahrtsspur (28b) in die erste Fahrspur (25) der ersten Fahrbahn (19) einmündet, oder dassdie dritte Fahrbahn 22) derart angeordnet ist, dass die von der dritten Fahrbahn (22) umfasste Anfahrtssour (288) von der zweiten Fahrspur (26) der ersten Fahrbahn (19) abzweigt und die Rückfahrtsspur (285) in die zweite Fahrspur (26)der ersten Fahrbahn (19) einmündet.8. Arbeitsstation {11} nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fördersystem (16) in einem der ersten Andienungsvorrichtung (15) abgewandten Förderabschnitt gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand versetzt angeordnet ist und unterhalb des ersten Fördersystems (16) eine zusätzliche Durchfahrt (L) ausgebildet ist, entlang weicher der zweite Fahrbahnabschnitt (N verläuft und welche eine Durchfahrtshöhe (232) aufweist, die eine kolisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehifsmit-tel (18) beladenen Transportffahrzeuge (1) ermöglicht.9. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fördersystem (16) mehrere Fördervorrichtungen umfasst, insbesandere eine erste Fördervorrichtung für den Antransport, d.h. Transport der Ware zu der erste Andienungsvorrichtung (15), eine zweite Fördervorrichtung für den Abtransport, d.h. Transport der Ware weg von der ersten Arndienungsvorrichtung (15), eine die erste Fördervorrichtung für den Antransport undzweite Fördervorrichtung für den Abtransport verbindende dritte Fürdervorrichtung,ASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)190/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEund eine vierte Förgdervorrichtung und eine fünfte Fördervorrichtung, die die erste Andienungsvorrichtung (15) bilden, wobel die vierte Fördervorrichtung eine erste Andlenposition (G1) und die fünfte Fördervorrichtung sine weitere erste Andienpo-sition (G2) ausbilden,10. Arbeitsstation (11) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dassdie erste Fördervorrichtung für den Antransport und die zweite Fördervorrichtung für den Abtransport gegenüber der ersten Fahrbahn (19) mit einem Vertikalabstand verseizt angeordnet ist und unterhalb des ersten Fördersystems (16) eine zusätzliche Durchfahrt (L) ausgebildet ist, entlang weicher der zweite Fahrbahnabschnitt (1} verläuft und weiche eine Durchfahrishöhe (a2) aufweist, die eine kollisionsfrei Bewegung der jeweils mit einem Ladehilfsmittel (18) beladenenTransportfahrzeuge {1} ermöglicht,11. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dassdie Transportfahrzeuge (1) jeweils eine Ladeplattform (53) mit einem Boden (6) umfassen, wobei der Boden (6) fix am Tragrahmen (2) befestigt und gegen-über einer Horizontalebene um einen Neigungswinkel (a) geneigt ist.12. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Transferbereich (F}ı dazu vorgesehen ist,Waren (12) an das erste Fördersystem (16) abzugeben, oderWaren (12) an das erste Fürdersystiem (16) abzugeben und Waren (12) vondem ersten Fördersystem (16) abzugeben.13. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der arsten Fahrspur (25) und der zweiten Fahrspur (26) aine Wechselfahrspur (27) verläuft, auf der die Transportffahrzeuge (1} auf der ersten Fahrbahn (19) zwischen dem ersten Fahrbahnabschnitt (H) und dem zweitenFahrbahnabschnitt (1) bewegbar sind.14 Arbeitsstation (11) nach einem der Ansorüche 1 bis 13, dadurch gekenn-zeichnet, dass die Anfahrtspur (28a) und die Rückfahrtspur (285) annähermdASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)191/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEparallel verlaufen und die Transportfahrzeuge {(T}, vorzugsweise In einer eiNZigen Richtung, entiang der Anfahrtspur (28a), Andienungsspur (286) und Rückfahrtspur (286) bewegt werden.15. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Fahrbahn (22) und gegebenenfalls die weitere dritte Fahrbahn (22) ferner einen dritten Fahrbahnabschnitt (R} umfasst, wobeientlang dem dritten Fahrbahnabschnitt (R} eine Bypassspur (250), welche vorzugsweise einen Pufferplatz umfasst, verläuft,die Bypassspur (28d) mit der Kückfahrtsspur (28b) des zweiten Fahrbahnabschnitts ({P) der dritten Fahrbahn (22) und der ersten Fahrspur (25) des zweiten Fahrbahnabschnitts (H) der ersten Fahrbahn (20) verbunden ist, undgegebenenfalls die Bypassspur (280) mit der Rückfahrtsspur (286) des zweiten Fahrbahnabschnitts (P) der weiteren dritten Fahrbahn (22) und der ersten Fahrspur (25) des zweiten Fahrbahnabschnitts {H} der ersten Fahrbahn (20) ver-bunden ist.16. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansorüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass In einem dritten Fahrbahnabschnitt (R) der dritten Fahrbahn (22) und gegebenenfalls der weiteren dritten Fahrbahn (22) jeweils zwischen der Arfahrtspur (28a) und der Rückfahrtspur (28b) eine oder mehrere Sortierspuren (SO)verlaufen.17. Arbeitsstation (171) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Fahrbahnabschnitt (Q) der zweiten Fahrbahn (20) und gegebenenfalls der weiteren zweiten Fahrbahn (Z0) jeweils zwischen der Anfahrispur (28a) und der Rückfahrtspur (28b) eine oder mehrere Expressspuren (29) verlau-fen.15. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die im ersten Fahrbahnabschnitt (H} verlaufende erste Fahrspur (25) unddie im zweiten Fahrbahnabschnitt (PD verlaufende zweite Fahrspur (26) jeweilsASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)192/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEeinen Eingangs-Ankoopplungsbereich (MN) und einen Ausgangs-Änkapplungsbereich (M, N) aufweisen,wobei die jeweiligen Ausgangs-Ankooplungsbereiche (MN) m jeweiligen Eingangs-Ankopplungsbereich (M, N) einer, insbesondere identisch aufgebauten, benachbart zur ÄArbeitsstation (11) angeordneten weiteren Ärbeitsstation (17)} verbindbar sind, so dass eine im Wesentlichen kontinuierliche jeweilige erste Fahr-spur (25) und zweite Fahrspur (26) ausbildbar ist.19. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dassdie Steuereinheit (23) zusätzlich dazu ausgebildet ist, das erste Fördersystem (16) und die Transporfahrzeuge (1) derart anzusteuerm, dass die Ladehilfesmittel (15) mittels der Transportffahrzeuge (1} in eine Reihenfolge sortiert werden, die abhärngig von der Reihenfolge, in welcher die Waren (12) an der ersten ÄNdienungsSvorrichtung (15) bereitgestellt werden, bestimmt wird, und dass ein, nsbesandere erstes, Ladehilfemittel (18) und eine Ware (12) zu einem Auftrag in etwa gleichzeitig an der ersten Andienposition (G} der ersten Andienungsvorrichtung (15) und der zweiten Andienpositionen (J} der zweite Andienungsvorrichtung (21) ankom-MEN.20. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dassein Auftrag der Aufträge eine erste Auftragszeile und eine zweite Auftragszeile umfasst, wobei die erste Auftragszeile und zweite Aufiragszeile Waren (12) unterschiedlicher Warentypen umfassen, und die Steuereinheit (23) zusätzlich dazu ausgebildet ist, dassein Ladehifsmittel (18) zur Bearbeitung der ersten und zweiten Auffragszeiları nach dem Beladen des Ladehilfemittels (18) mit der Ware (12) zur ersten Auftragszeile mittels des Transportfahrzeugs (1) von der zweiten ÄNndienungsvorrichtung {21} über die Rückfahrtsspur (28b) in eine Sortierspur (Z0) transportiert und in der Sortierspur (30) gepuffert wird, und danach das Ladehilfemittel (15) von derSortierspur (30) über die Anfahrtsspur (282) zur zweiten AndienungsSvorrichiundgASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)193/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE{21) transportiert wird, wenn die Ware (12) zur zweiten Auftragszeile vom erstenFördersystem (16) zur ersten Andienungsvorrichtung (156) antransportiert wird.21. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Fördersystem (16) mehrere Pufferplätze umfasst und die Steuereinheit (23) zusätzlich dazu ausgebildet Ist, Wars {12} unterschiedlicher Warentype nacheinander bereitzustellen, wobei die Ware (12) auf den Pufferplät-zen zwischengespeichert wird.22. Arbeitsstation (11) nach einem der Ansorüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dassein Ladehifsmitte! (18) auf dem gegenüber einer Horizontalebene um einen Neigungswinkel (x) geneigten Boden (6) der Ladeplatiform (5) absteilbar ist,das Ladehilffsmittel (18) einen Boden, an diesem aufragende Seitenwände und eine durch die Seitenwände begrenzte Beladeöffnung umfasst, undeine Steuerung (4) des Transportfahrzeugs (1) einen Fahrbefehl derart ausführt, dass das Transportfahrzeug (1} an der zweiten Andienungsvorrichtung (21) in einer Pose bereitgestellt wird, in weicher das Ladehilfemittel (18) derart zur ersten Andienungsvorrichtung (15) ausgerichtet ist, dass eine Kante einer vorderen Seitenwand der Seitenwände tiefer liegt als eine Kante einer hinteren Seitenward der Seitenwände, um über die Beladeöffnung ein ergaonomisches Beladen des La-dehifsmittels (18) mit der Ware (12) zu ermöglichen.23. Kommissioniersystem (31) zum Kommissionieren von Waren (12), dadurch gekennzeichnet, dass, = ein Lagerbereich (32), in welchem Lagerplätze zum Bereitstellen von Waren (12) angeordnet sind, und - ein Kommissionjerbereich zum Bearbeiten von Aufträgen, In weichem Zumindest eine Arbeitsstation (11) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22,ein erstes Fördersystem (16) zum Transport von Waren (12),und sin zweites Fördersystem (17) mi fahrerloasen Transportfahrzeugen (1) zum Transport von Ladehilfsmitteln (15) vorgesehen sind,wobei die Arbeitsstation (11) so ausgestaltet ist, dass Ladehilfsmitte| (18}ASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)194/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEgruppiert und abwechselnd an einer oder mehreren zweiten ÄAndienpositionen (J}bereitgestellt und mit Waren (12) beladen werden,24. Kommissioniersystem (31) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Kommissioniersystem (31) ferner umfasst- ein drittes Fördersystem (34), weiches den Lagerbereich (32) und den Transferbereich {F} verbindet, und welches fahreriose Transporfahrzeuge (35) zum Transport von Waren (12) zwischen dem Lagerbereich (32) und den Trans-ferbereich (F} umfasst.25. Kommissioniersystem (31) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dassdie erste Fahrbahn (19) zusätzlich einen dritten Fahrbahnabschnitt (S} umfasst, welcher zwischen dem Lagerberesich (32) und dem Transferbereich (F} angeoranet ist, wobeidie fahreriosen Transporfahrzeuge (35) des dritten Fürdersystem (34) im Lagerbereich (32) die Lagerolätze anfahren und/oder im dritten Fahrbahnabschnitt(S) verfahren,26. Kommissionlersystem (31) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dassdie fahreriosen Transporfahrzeuge (35) ausschließlich im Lagerbereich (32) verfahren,der Lagerbereich (32) und der Transferbereich (F) derart angeordnet sind, dassdie Waren (12) aus dem Lagerbereich (32) unmittelbar an das erste Förderaystem (16) abgeben werden, oderdie Waren (12) aus dem Lagerbereich (32) unmittelbar an das erste Fürdersystem (16) abgegeben werden und die Waren (12) von dem ersten Fördersystem(16) unmittelbar an den Lagerbereich (32) abgegeben werden.27. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstiation (11) im Transferbereich (F} eine Transfer-station (36) aufweist, wobei die Transferstation (36) umfasstASOSZ3/2024 (UZ: AZ024/99924-AT)195/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE- einen ersten Transferplatz (37) und eine dem ersten Transferplatz (37) zugeoranete erste Transfervorrichtung (38), wobei der erste Transferplatz (37) dazu ausgebildet ist, eine Ware (12) aufzunehmen und wobei die erste Transfervorrichtung (38) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem ersten Transferplatz (37) an das erste Fördersystem (16) abzugeben, und/oder- einen zweiten Transferplatz (39) und eine dem zweiten Transferplatz (39) zugeordnete zweite Transfervorrichtung (40), wobei der zweite Transferplatz (40) dazu ausgebildet ist, eine Ware (12) aufzunehmen und wobei die zweite Transfervorrichtung (40) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem ersten Fördersystem(16) an den zweiten Transferplatz (309) abzugeben.28. Kommissionjlersystem (31) nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsstation (11) im Transferbereich {F}) eine Transferstation (36) aufweist, wobei die Transferstation (36) umfassteinen ersten Transferplatz (37), welcher dazu ausgebildet ist, ein Transportfahrzeug (35) des dritten Fördersystems (34) mit der Ware (12) aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug (35) zugeordnete Transfervorrichtung (41), wobei die Transfervorrichtung (41) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem Transportfahrzeug (35) an das erste Fördersystem (16) abzugeben, und/odereinen zweiten Transferplatz (38), weicher dazu ausgebildet ist, ein TransDortfahrzeug (35) des dritten Füördersystems (34) aufzunehmen, und eine dem Transportfahrzeug (35) zugeordnete Transfervorrichtung (41), wobel die Transfervorrichtung (41) dazu ausgebildet ist, die Ware (12) von dem ersten Fördersystem(16) an das Transportfahrzeug (35) abzugeben.20. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 27 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferstation (36) eine dem ersten Fördersystem (16) zugeordnete Hubvorrichtung (42) umfasst, auf weicher die Ware (12) oder dasTransportfahrzeug (35) des dritten Fördersystem (34) aufnehmbar ist.30. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrerlasen Transportfahrzeuge {1} des zweiten Fördersystems (17) und die fahrerlosen Transportfahrzeuge (35) des dritten FördersysS-tems (34) baulich unterschiedlich ausgebildet sirıchASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)196/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE31. Kommissioniersystem (31) nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die fahrerlosen Transportfahrzeuge (35), insbesondere für den Transport einer Ware (12), des dritten Fördersystems (34) jeweils umfassen - einen Tragrahmen (2°), - ein am Tragrahmen (2°) gelagertes Fahrwerk (3°), weiches mehrere Räder umfasst und zum Fahren und gegebenenfalls Lenken des fahrerloses Transportfahrzeugs (35) ausgebildet Ist,- eine Steuerung (4°), welche dazu ausgebildet ist, Fahrbefehle zu emofarıgen und das fahrerlose Transportfahrzeug (36) anzusteuermn, und- eine am Tragrahmen (2° gelagerte Ladeplattform (59, welche sinen hofi-zontal ausgerichteten Boden umfasst, welcher insbesandere fix am Tragrahmen{2°} befestigt oder welcher auf einer Hubvorrichtung angeordnet Ist.32. Verfahren zum Beladen von Ladehiifsmitteln (18) mit Waren (12) gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, an einer ÄArbeitsstation (17) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die Schritte umfasstErfassen von Aufträgen mit jeweils einer oder mehreren Auftragszeilen, WObei jede Auftragszeile eine Warentype und eine Stückzahl spezifiziert, an dem ÄAuftragsverwaltungssystem (14), undAnsteuerung des ersten Fördersystems (16) und der Transporfahrzeuge (1) des zweiten Fördersystems (17) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, weiche Waren unterschiedlicher Warentyvpe oder derselben Warentype benötigen, durch die Steuereinheit (23) derart, dassdie Waren (12) durch das erste Fördersystem (16) von einem Transferbereich (F} zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten ÄAndienpositionen (GG) bereigestellt werden, unddie Ladehilfsmittel (18) durch die Transpoartfahrzeuge (1) des zweiten Fürdersystems (17) zu der zweiten Ändienungsvorrichtung (21) transportiert, als eine Gruppe zusammengeführt und aus der Gruppe abwechselnd an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen bereitgestellt werden,wober die Ladehifsmittel (18) mit den Waren (12) abwechselnd beladenASOSZ3/2024 (UZ: AZ024/99924-AT)197/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEwerden können, nachdem diese an der einen oder den mehreren zweiten Ändien-positionen bereitgestellt wurden,33. Verfahren nach Anspruch 32, umfassend die SchritteBereitstellen einer Arbeitsstation nach Anspruch 2,Ansteuerung des ersten Fördersystems (16) und der Transportfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von je mehreren Auftragszeilen zu verschiedenen Aufträgen, weiche Waren unterschiedlicher Warentype oder derselben Warentype benötigen, durch die Steuereinheit (23) derar, dassdie Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) transportiert und an der einen oder den mehreren ersten Andienpositionen (G1, G2) bereitgestellt werden, unddie Ladehifsmittel (18) durch die Transportfahrzeuge (1) zu der zweiten AÄAndienungsvorrichtung {21} der weiteren zweiten Fahrbahn (20) transportiert, als eine weitere Gruppe zusammengeführt und aus der weiteren Gruppe abweachseind an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J1, J2} bereitgestellt werden,wobel die Ladehifsmittel (18) der weiteren Gruppe mit den Waren (12) abwechselnd beladen werden können, nachdem diese an der einen ader den mehre-ren zweiten Andienpositionen (J1, J2) bereitgestellt wurden.34, Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass das aus der Gruppe (GR) abwechselinde Bereitstellen der Ladehiifsmitte! (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (J; J1, J2) durchein synchronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der Gruppe (GR) erfolgt.35. Verfahren nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dassdas aus der weiteren Gruppe (GR) abwechselnde Bereitstellen der Ladehifsmittel (18) an der einen oder den mehreren zweiten Andienpositionen (E31, 32) durch ein synichronisiertes Bewegen der Ladehilfsmittel (18) der Gruppe (GR)} erfolgt.56. Verfahren nach einem der Ansprüche 32 bis 35, umfassend die SchritteBereitstellen einer Arbeaitsstiation nach Anspruch 15,ASOSZ3/2024 (UZ: AZ024/99924-AT)198/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEAnsteuerung des ersten Fördersystems (16) und der Transporfahrzeuge (1) zur Bearbeitung von einem Auftrag der Aufträge, durch die Steuereinheit (23) derart, dass eines der Ladehifamittel (18) durch eines der Transporfahrzeuge (1) von der Bypassspur (28) über die Rückfahrtsspur (285) zu der einen zweiten Andienpositionen (J) oder zu einer der mehreren zweiten Ändienpositionen (J1, JZ)bewegt wird.37. Arbeitsstafion (11) zum Beladen von Ladehilfsmitteln (18) mit Waren gemäß Aufträgen, insbesondere Kommissionieraufträgen, dadurch gekennzeichnet, dassein erstes Förgersystem (16) vorgesehen ist, welches einen Transferbereich (F} und eine erste Andienungsvorrichtung (15) verbindet und weiches zum Transport der Waren (12) zwischen dem Transferbereich (F} und der ersten Andienungsvorrichtung (15) ausgebildet ist, undein zweites Fürdersystem (17) vorgesehen ist, weiches zum Transport der Ladehilfemittel (18) ausgebildet ist, undsine Steuereinheit (23) vorgesehen ist, welche das erste Fördersystem (16) und das zweite Fürdersysiem (17) zur Bearbeitung von je mehreren Auffragszeilen Zu verschiedenen Aufträgen derart ansteuert, dassdie Waren (12) zu der ersten Andienungsvorrichtung (15) des ersten Fördersystems (16) transportiert werden und an einer oder mehreren ersten ÄAndienpositionen (GG) der ersten Andienungsvorrichtung (15) des ersten Fördersystems (16) bereitgestellt werden, unddie Ladehilfsmittel (18) des zweites Fördersystems (17) zu einer zweiten Andienungsvorrichtung (21) des zweites Fördersystems {17} transportiert werden, als eine Gruppe (GR) zusammengeführt und aus der Gruppe (GR) abwechselnd an einer oder mehreren zweiten Andienpositionen (3 J1, J2)} der zweiten Andienungsvorrichtung (21) des zweites Fördersystems (17) bereitgestellt und mit den an der ersten Andienungsvorrichtung (15) des ersten Füördersystems (16) bereitge-steilten Waren (12) beladen werden.ASOSZ23/2024 (UZ: AZ024/98924-AT)199/199 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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2024
- 2024-10-14 AT ATA50823/2024A patent/AT528089B1/de active
- 2024-10-14 AT ATA50826/2024A patent/AT528068B1/de active
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