AT528363A1 - Antriebsvorrichtung in Form einer Ausstoßvorrichtung für einen Möbelbeschlag - Google Patents

Antriebsvorrichtung in Form einer Ausstoßvorrichtung für einen Möbelbeschlag

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AT528363A1
AT528363A1 ATA50440/2024A AT504402024A AT528363A1 AT 528363 A1 AT528363 A1 AT 528363A1 AT 504402024 A AT504402024 A AT 504402024A AT 528363 A1 AT528363 A1 AT 528363A1
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Blum Gmbh Julius
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/453Actuated drawers
    • A47B88/46Actuated drawers operated by mechanically-stored energy, e.g. by springs
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Abstract

Antriebsvorrichtung in Form einer Ausstoßvorrichtung (1) für einen Möbelbeschlag zur Bewegung eines bewegbaren Möbelteiles (2) relativ zu einem Möbelkorpus (3) aus einer Schließstellung (4) in Richtung einer Offenstellung (5), umfassend − ein Gehäuse (6), − eine Ausstoßeinrichtung (7) zur Kraftübertragung von der Ausstoßvorrichtung (1) auf das bewegbare Möbelteil (2), − eine Kraftspeichervorrichtung (8) zur Kraftbeaufschlagung der Ausstoßeinrichtung (7), − einen Anschlag (9) zur Begrenzung einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Schließrichtung und − eine Einstelleinrichtung (10), mit welcher eine Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) relativ zu der Einstelleinrichtung (10) in Schließrichtung in der Schließstellung (4) adjustierbar ist, wobei die Einstelleinrichtung (10) an dem Gehäuse (6) angeordnet ist, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in der Schließstellung (4) über die Einstelleinrichtung (10) durch eine Verschiebung des Anschlages (9) oder des Gehäuses (6) und der Ausstoßeinrichtung (7) relativ zu der Einstelleinrichtung (10) einstellbar ist.

Description

A ‚hes AT 528 363 A1 2025-12-15
Ss N
Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung in Form einer Ausstoßvorrichtung für einen Möbelbeschlag zur Bewegung eines bewegbaren Möbelteiles relativ zu einem Möbelkorpus aus einer Schließstellung in Richtung einer Offenstellung, umfassend ein Gehäuse, eine relativ zu dem Gehäuse bewegbare Ausstoßeinrichtung zur Kraftübertragung von der Ausstoßvorrichtung auf das bewegbare Möbelteil in Öffnungsrichtung, eine Kraftspeichervorrichtung zur Kraftbeaufschlagung der Ausstoßeinrichtung, einen Anschlag zur Begrenzung einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung in Schließrichtung, wobei das Gehäuse vorzugsweise den Anschlag umfasst, und eine Einstelleinrichtung, mit welcher eine Beabstandung der Ausstoßeinrichtung relativ zu der Einstelleinrichtung in Schließrichtung in der Schließstellung adjustierbar ist, wobei die Einstelleinrichtung an dem Gehäuse angeordnet ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Möbel mit einer solchen Antriebsvorrichtung sowie ein Verfahren zur Tiefeneinstellung einer solchen Antriebsvorrichtung.
[0002] Um ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild sowie sachgemäße Bewegungstrajektorien von bewegbaren Möbelteilen — wie Schubladen — gewährleisten zu können, ist von signifikanter Bedeutung, dass Möbelfronten präzise zueinander und relativ zu einem Führungssystem, einem Möbelkorpus oder der Antriebsvorrichtung abgestimmt sind. Bei einer Einstellung des Spaltes zwischen dem bewegbaren Möbelteil und der Antriebsvorrichtung beziehungsweise dem Möbelkorpus ist essentiell, dass eine exakte Tiefen-Adjustage (in Richtung der Öffnungsund Schließrichtung des bewegbaren Möbelteiles) — insbesondere im Bereich von 0,05 mm bis 8 mm — gewährleistet wird, um ein breites Spektrum an Anwendungen sowie eine visuell ansprechende Optik zu ermöglichen.
[0003] In der Schrift EP 2 983 554 B1 ist eine Einstelleinrichtung in Form eines Tiefenverstellrad zur Tiefeneinstellung einer Schubladenfront gegenüber dem Möbelkorpus vorgesehen, wobei mit dem Tiefenverstellrad ein Spalt zwischen der Schubladenfront und dem Möbelkorpus in einem Bereich von 2,5 mm verändert respektive eingestellt werden kann, um ein einheitliches Erscheinungsbild von Schubladenfronten gewährleisten zu können. Dieses Tiefenverstellrad ist am Gehäuse der Ausstoßvorrichtung fixiert, wobei eine Position einer Rastmulde adjustierbar ist. Nachteilig ist hierbei insbesondere, dass erhebliches Feingefühl des Monteurs erforderlich ist, um die schwimmende Lagerung der Schublade auf dem Führungssystem zu berücksichtigen und eine genaue Tiefeneinstellung der Ausstoßvorrichtung in dem limitierten Einstellungsbereich um 2,5 mm erwirken zu können.
[0004] In der Schrift WO 2019/056035 A1 wird bewusst auf ein Tiefenverstellrad verzichtet, um einen Toleranzbereich bis zu 5 mm durch eine zwischen einer Übertragungsvorrichtung und einem Auslösemechanismus angeordnete Kuppelvorrichtung kinematisch bei jeder SchlieRbewegung zu überbrücken. Die Antriebsvorrichtung stellt sich demnach durch die Kuppelvorrichtung bei jedem Verriegelungsvorgang erneut ein, bedarf eines komplexen Schließmechanismus und stellt keinen einheitlichen Spalt zwischen der Schubladenfront und dem Möbelkorpus sicher. Hierbei liegt der Fokus darin, eine sachgemäße Funktion der Antriebsvorrichtung in einem begrenzten Einstellungsbereich zu gewährleisten. Nachteilig ist in analoger Weise, dass die Einstellung des Spaltes zwischen Schublade und Möbelkorpus beziehungsweise der Tiefeneinstellung der Ausstoßvorrichtung aufwändig und von der Fertigkeit des Monteurs sowie Fertigungstoleranzen im Führungssystem abhängig ist.
[0005] Die objektive technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Ausstoßvorrichtung sowie ein Möbel und ein Verfahren zur Tiefeneinstellung anzugeben, bei welchen die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise behoben sind, und welche sich insbesondere durch die Möglichkeit einer besonders komfortablen, präzisen und/oder einheitlichen Einstellung einer Vielzahl an Möbelteilfronten gegenüber einem Möbelkorpus oder Möbelkorpora auszeichnen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Es ist demnach erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Beabstandung der Ausstoßein-
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richtung gegenüber der Einstelleinrichtung in der Schließstellung über die Einstelleinrichtung durch eine, vorzugsweise im Wesentlichen translatorische, Verschiebung des Anschlages oder des Gehäuses und der Ausstoßeinrichtung relativ zu der Einstelleinrichtung, vorzugsweise in einer ausgehend von der Schließstellung in Schließrichtung nachgelagerten Überdrückstellung, einstellbar ist.
[0008] Dadurch wird es erst ermöglicht, dass ein Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus bereits präzise über eine Distanzierung zwischen der Ausstoßeinrichtung und dem Anschlag voreinstellbar ist und ein Monteur in der Installation des Möbels lediglich das bewegbare Möbelteil an den Möbelkorpus andrücken muss, um die Distanzierung zwischen Ausstoßeinrichtung und Anschlag komfortabel in einer Ein-Handbewegung auf den Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus übertragen kann.
[0009] Des Weiteren kann die Montage sowie die Tiefeneinstellung der Antriebsvorrichtung beziehungsweise einer Vielzahl an bewegbaren Möbelteilen besonders rasch und einfach erfolgen, wobei beispielsweise bereits ein vordefiniertes Standardmaß für den Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus durch die Antriebsvorrichtung als solche bedingt ist und automatisch bei einer erstmaligen Bewegung des bewegbaren Möbelteiles oder der Ausstoßeinrichtung in eine vollständig überdrückte Stellung hinter der Schließstellung generiert wird. Eine erste Überdrückbewegung kann im Zuge einer Initialisierung der Antriebsvorrichtung nach einer Anbindung des bewegbaren Möbelteiles an dem Möbelkorpus erfolgen, wobei der Einstellkomfort durch die Automatisierung im Adjustageprozess gesteigert wird.
[0010] Zudem ist diese Tiefenverstellung des Anschlages oder des Gehäuses relativ zu der Einstelleinrichtung zur exakten und simplen Übertragung auf die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung relativ zu der — bevorzugt fix an einer Führungsvorrichtung montierten — Einstelleinrichtung lediglich einmalig durchzuführen und kann bei Bedarf (als Resetoption) aufgehoben und neu durchgeführt werden. Grundsätzlich ist jedoch nur eine einmalige Tiefenverstellung nötig, welche keine konstruktiven Anpassungen abseits der Einstelleinrichtung an sich — zum Beispiel als AdOn zum Nachrüsten — erfordert.
[0011] Darüber hinaus kann eine Vielzahl an Antriebsvorrichtungen mit selbiger Distanzierung zwischen Anschlag und Ausstoßeinrichtung versehen werden, welche in identischer respektive einheitlicher Weise auf den Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus umgesetzt werden. Ein Monteur muss somit nicht eine Vielzahl an Möbelfronten in der relativen Lage überwachen, eine flexible Anpassung der Spalte ist möglich und bei Bedarf kann eine zusätzliche Einstellvorrichtung (gegebenenfalls zur Feineinstellung des bewegbaren Möbelteils gegenüber dem Möbelkorpus) vorgesehen sein, um beispielsweise Sondermaßen oder etwaigen unvorhergesehenen Spielen am Führungssystem entsprechend Rechnung zu tragen. Jede vorhandene Antriebsvorrichtung durch Drehen eines Tiefenverstellrades an die gewünschten Anforderungen, Bewegungstechnologien oder umliegenden bewegbaren Möbelteile einzustellen ist im Allgemeinen jedoch nicht erforderlich. Dadurch können auch Fehleinstellungen in der Montage durch eine Voreinstellung an der Antriebsvorrichtung unterbunden werden.
[0012] Besonders bevorzugt liegt die Einstelleinrichtung in Schließrichtung zumindest bereichsweise hinter dem Gehäuse der Ausstoßvorrichtung.
[0013] Bevorzugt wird durch die Einstelleinrichtung ein Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus in der Schließstellung von im Wesentlichen 2,5 mm eingestellt.
[0014] Hinzu kommt die positive Eigenschaft, dass dieses Konzept der automatischen Selbsttiefeneinstellung der Antriebsvorrichtung für das bewegbare Möbelteil mit geringen Kosten verbunden ist, da kein Eingriff in die Kinematik der Antriebsvorrichtung als solches erforderlich ist und bei bestehenden Antriebsvorrichtungen als Ad-On nachgerüstet werden kann. Weiters kann die Positionierung der Einstelleinrichtung und auch die Positionierung des Gehäuses flexibel erfolgen, die Einstelleinrichtung kann als Toleranz-/Spiel-Ausgleich fungieren und die Einstelleinrichtung ist auf ein breites Spektrum an Spalten zwischen bewegbarem Möbelteil und Möbelkorpus anwendbar sowie einstellbar. Ein hohes Feingefühl des Monteurs in der Adjustage der Antriebs-
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vorrichtung ist nicht erforderlich.
[0015] Da die Position des Gehäuses oder des Anschlages verschoben werden kann, ist zudem ein breites Spektrum an möglichen konstruktiven Ausgestaltungen der Einstelleinrichtung möglich, wobei keine komplexen und/oder keine hohe Anzahl an Bauteilkomponenten erforderlich ist. Beispielsweise kann die Einstelleinrichtung über ein Rad oder eine Stellungsänderung an einem Element mit zunehmenden Volumen unterschiedlicher Varianten agieren. Im Allgemeinen ist die Beabstandung sicherbar, aufhebbar und in einem breiten Intervall in kleinen diskreten oder kontinuierlichen Abschnitten adjustierbar — gleichzeitig bei einmaliger automatischer Einstellung der Tiefe des an der Antriebsvorrichtung angebundenem bewegbaren Möbelteil.
[0016] Im Allgemeinen ist unerheblich, an welchen Punkt die Beabstandung zwischen der Ausstoßeinrichtung und der Einstelleinrichtung definiert beziehungsweise festgelegt wird, sofern das Maß der Distanzierung zwischen Ausstoßeinrichtung und Einstelleinrichtung (beziehungsweise der Führungsvorrichtung oder dem Möbelkorpus) in der Schließstellung oder als Resultat zwischen dem bewegbaren Möbelteil und dem Möbelkorpus in der Schließstellung änderbar ist. Beispielsweise kann die Beabtstandung in Schließrichtung zwischen einer dem beweglichen Möbelteil zugewandten Außenkante der Ausstoßeinrichtung und einer dem beweglichen Möbelteil zugewandte Außenkante der Einstelleinrichtung angenommen werden. Im Allgemeinen wird die Positionierung des Gehäuses an der Führungsvorrichtung beziehungsweise relativ zu dem M6öbelkorpus verschoben, wobei auch denkbar ist, lediglich den Anschlag des Gehäuses zum Zwecke der Einstellung zu bewegen/verschieben.
[0017] Ein Tiefenverstellrad ist im Allgemeinen nicht zwingend erforderlich. Je weiter die Ausstoßeinrichtung in Richtung des Anschlages verstellt ist, desto weiter steht die Möbelfront des bewegbaren Möbelteiles in der Schließstellung in Richtung der Offenstellung versetzt. Das Maß kann auf einen beliebigen Wert vorab eingestellt werden.
[0018] Besonders bevorzugt handelt es sich bei der Ausstoßvorrichtung um eine partiell zwischen der Schließstellung oder der Überdrückstellung und der Offenstellung mechanisch über wenigstens eine Feder gespannte Ausstoßvorrichtung abseits von stetig an dem bewegbaren Möbelteil Angebundenen Antriebsmitteln, wobei im Allgemeinen alternativ oder in Ergänzung auch ein anderweitiger Kraftspeicher vorgesehen sein kann.
[0019] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Möbel, umfassend einen M6öbelkorpus, wenigstens ein relativ zu dem Möbelkorpus bewegbares Möbelteil, vorzugsweise Schublade, und zumindest eine Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Kraftbeaufschlagung des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles aus einer Schließstellung oder Überdrückstellung des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles in eine Offenstellung des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles.
[0020] Der Möbelbeschlag liegt besonders bevorzugt in Form einer Führungsvorrichtung umfassend eine Korpusschiene und eine relativ dazu bewegbare Ladenschiene vor, wobei das Möbel jedoch im Allgemeinen nicht auf eine Schubladenausziehführung beschränkt ist. Durch die Antriebsvorrichtung ist möglich, mehrere bewegbare Möbelteile — wie Schubladen — zueinander in der Tiefe automatisch durch eine Schiebebewegung einzustellen.
[0021] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Verfahren zur Tiefeneinstellung einer solchen Antriebsvorrichtung, vorzugsweise eines in Wechselwirkung mit der Antriebsvorrichtung stehenden bewegbaren Möbelteiles gegenüber einer Führungsvorrichtung eines Möbelkorpus, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- die Ausstoßeinrichtung wird, vorzugsweise durch das bewegbare Möbelteil oder aus der Schließstellung, in eine Überdrückstellung bewegt oder verschoben, sodass die Ausstoßeinrichtung in Kontakt mit dem Anschlag des Gehäuses gelangt, vorzugsweise das bewegbare Möbelteil in Kontakt mit dem Möbelkorpus gelangt, und
- über eine relative Bewegung zwischen dem Gehäuse oder dem Anschlag und der Einstelleinrichtung wird die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung in der Schließstellung durch die Einstelleinrichtung automatisch eingestellt.
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[0022] Die beiden Verfahrensschritte können sich temporär überlappen, wobei die Adjustage der Tiefe der Antriebsvorrichtung beziehungsweise des bewegbaren Möbelteiles bevorzugt zwischen der Kontaktierung des Anschlags und der Kontaktierung des Möbelkorpus erfolgt.
[0023] Die gegenständliche Erfindung ist nicht auf eine Anzahl an Bauteilkomponenten beschränkt. Die Merkmale der Vorrichtung sind bei den Merkmalen des Verfahrens anwendbar und vice versa. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0024] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung mittels der Ausstoßeinrichtung, bei mit dem Anschlag bewegungsgekoppelter Ausstoßeinrichtung oder bei mit dem Anschlag in Kontakt stehender Ausstoßeinrichtung einstellbar ist.
[0025] Die Ausstoßeinrichtung kann somit als Übertragungsmittel für die Verschiebung des Anschlages oder des Gehäuses relativ zu der Einstelleinrichtung fungieren, um eine sachgemäße Positionierung der Ausstoßeinrichtung — über eine Schliekßbewegung durch das bewegbare M6öbelteil — sicherzustellen.
[0026] Vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung automatisch bei einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung in Schließrichtung, vorzugsweise bei einer Überdrückbewegung aus der Schließstellung in Schließrichtung, einstellbar ist.
[0027] Dadurch kann gewährleistet werden, dass der Monteur in der Installation des bewegbaren Möbelteiles lediglich das bewegbare Möbelteil in die Anschlagposition in der Überdrückstellung der Antriebsvorrichtung manövrieren muss, um einmalig einen einheitlichen Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus automatisiert über die Antriebsvorrichtung zu generieren.
[0028] Als günstig hat sich erwiesen, dass die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung auf einen vordefinierten Wert einstellbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der vordefinierte Wert in Abhängigkeit einer voreingestellten Distanzierung zwischen der Ausstoßeinrichtung und dem Anschlag in der Schließstellung vorliegt.
[0029] Beispielsweise kann die zu erwirkende Beabstandung in der Einstelleinrichtung hinterlegt sein. Bevorzugt wird durch die Einstelleinrichtung die Distanz zwischen Ausstoßeinrichtung und Anschlag, welche für den Bewegungsmechanismus des Ausstoßens gewünscht oder erforderlich ist, über die Einstelleinrichtung derart transferiert, dass dieser voreingestellte Wert als Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus durch die Einstelleinrichtung vermittelt wird — beispielsweise bei Anpressen des bewegbaren Möbelteiles an den Möbelkorpus in der Überdrückstellung.
[0030] Wird die Ausstoßvorrichtung beispielsweise an der Führungsvorrichtung montiert und das bewegbare Möbelteil an der Ausstoßvorrichtung angebunden, kann ein Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus in der Schließstellung von (beispielhaften) 5 mm vorliegen, wobei die gewünschte Distanz zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus in der Schließstellung 2,5 mm betragen und einer vordefinierten Distanzierung zwischen Ausstoßeinrichtung und Anschlag entsprechen kann. Wird das bewegbare Möbelteil in die Überdrückstellung bewegt und an den Möbelkorpus angedrückt, so verschiebt sich der Anschlag (gegebenenfalls bei anliegender Ausstoßeinrichtung) beziehungsweise das Gehäuse um 2,5mm in Richtung der gesonderten (in Schließrichtung bevorzugt hinter dem Gehäuse verorteten und/oder fix lokalisierten) Einstelleinrichtung, wobei anschließend in der Schließstellung ein Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus in Form der gewünschten (beispielhaften) 2,5 mm vorliegt.
[0031] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung bis 8 mm, vorzugsweise im Bereich zwischen 1,5 mm und 3,5 mm und/oder mit einer Genauigkeit zwischen 0,05 mm und 0,15 mm, änderbar ist.
[0032] Die Genauigkeit kann beispielsweise durch eine weitere Verriegelungsvorrichtung (in Er-
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gänzung zu der Verriegelung der Ausstoßeinrichtung) als Rückschlagsperre mit diskreten Rastpositionen bedingt sein. Eine kontinuierliche Einstellbarkeit ist ebenfalls denkbar — beispielsweise über eine Verschiebung entlang einer schiefen Ebene.
[0033] Als vorteilhaft hat sich gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung erwiesen, dass die Antriebsvorrichtung eine von der Einstelleinrichtung gesonderte Einstellvorrichtung zur Einstellung einer Distanzierung der Ausstoßeinrichtung gegenüber dem Anschlag umfasst, wobei die Einstellvorrichtung an dem Gehäuse, vorzugsweise dem Anschlag, und/oder der Ausstoßeinrichtung angeordnet ist.
[0034] Zum Beispiel kann die Einstellvorrichtung in Form des aus dem Stand der Technik bekannten Tiefenverstellrades ausgestaltet sein. Bevorzugt ist die Einstellvorrichtung an der Ausstoßeinrichtung oder dem Anschlag angeordnet und verschiebt die Ausstoßeinrichtung relativ zu dem Anschlag oder dem Gehäuse. Dadurch können Sondermaße bei Möbeln oder Feineinstellungen vorgenommen werden, wobei die Feineinstellung unabhängig von der automatischen Einstellung über die Einstelleinrichtung ist, jedoch bei der Aktivierung der Einstelleinrichtung durch Betätigung über den Anschlag derart mittelbar in Interaktion treten kann, dass die Feineinstellung nach Betätigung der Einstelleinrichtung noch vorliegt und/oder darauffolgend änderbar ist.
[0035] Eine vorteilhafte Variante besteht darin, dass die Einstellvorrichtung räumlich von der Einstelleinrichtung beabstandet ist und/oder eine Schnecke, ein Verstellrad, einen Gewindestift oder einen Exzenter umfasst.
[0036] Dadurch kann der Monteur besonders günstig durch Drehen — beispielsweise werkzeuglos oder mittels eines Schraubendrehers — eine besonders exakte Beabstandung adjustieren.
[0037] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Antriebsvorrichtung eine Verriegelungsvorrichtung umfasst, mit welcher eine Bewegung der Ausstoßeinrichtung in Offnungsrichtung hemmbar ist, wobei die Verriegelungsvorrichtung durch Überdrückbewegung in Schließrichtung entriegelbar ist.
[0038] Bei einer Touch-Latch-Funktion mit einem Überdrückbereich hinter der Schließstellung ist kein Griff für die Bewegung des bewegbaren Möbelteiles in die Offenstellung erforderlich, wobei in Kombination mit einer Dämpfvorrichtung eine besonders harmonische Bewegungstrajektorie gewährleistet werden kann.
[0039] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Einstelleinrichtung eine weitere Verriegelungsvorrichtung, vorzugsweise Rastvorrichtung oder Rückschlagsperre, umfasst, mit welcher eine durch die Verschiebung des Anschlages oder des Gehäuses gegenüber der Einstelleinrichtung festgelegte Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung in Schließstellung sicherbar ist.
[0040] Durch die weitere Verriegelungsvorrichtung kann unterbunden werden, dass die Einstellung der Beabstandung erneut erfolgt muss oder die Beabstandung beispielsweise aufgrund von Erschütterungen in unerwünschter Weise geändert wird. Darüber hinaus kann über die weitere Verriegelungsvorrichtung eine (zum Beispiel manuell betätigbare) Rücksetzeinrichtung als ResetFunktion implementiert werden.
[0041] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Einstelleinrichtung ein von dem Gehäuse gesondertes weiteres Gehäuse aufweist, welches an dem Gehäuse als AddOn anbindbar ist oder an einem Träger gemeinsam mit dem Gehäuse angeordnet ist.
[0042] Durch gesonderte Gehäuse können bestehende Antriebsvorrichtungen besonders einfach nachgerüstet werden, indem Beispielsweise eine Rückstellfeder des weiteren Gehäuses als Bindeglied an das Gehäuse angebunden wird.
[0043] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass die Einstelleinrichtung eine Rücksetzeinrichtung umfasst, mit welcher eine durch die Einstelleinrichtung festgelegte Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung über Lösen der weiteren Verriegelungsvorrichtung aufhebbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Rücksetzeinrichtung eine Blattfeder oder einen Hebel oder einen Schieber oder einen
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Riegel oder ein Rad umfasst.
[0044] Durch die Rücksetzeinrichtung wird ermöglicht, eine über die Einstelleinrichtung bereits festgelegte Beabstandung aufzuheben und erneut festzulegen — beispielsweise, um eine geänderte Distanzierung zwischen Ausstoßeinrichtung und Anschlag beziehungsweise ein abweichendes Maß an Spalt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus einzustellen.
[0045] Als günstig hat sich erwiesen, dass die Einstelleinrichtung eine mit der Einstelleinrichtung und dem Gehäuse in Wirkverbindung stehende Rückstellfeder umfasst, mit welcher die Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung vergrößerbar ist.
[0046] Dadurch kann eine Distanz, welche die Ausstoßeinrichtung von der Einstelleinrichtung in Schließstellung trennt, aufgehoben werden, um anschließend durch erneute Einstellung der gewünschten Beabstandung festzulegen. Die Rückstellfeder ist diesbezüglich derart breit auszulegen, dass auch anderweitige Kraftspeicher (beispielsweise Fluidkraftspeicher) umfasst sind.
[0047] Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass die Beabstandung durch die Einstelleinrichtung mittels einer Übersetzungseinrichtung, eines Stellrades, einer schiefen Ebene oder einer Schnecke einstellbar ist.
[0048] Durch die Übersetzungseinrichtung kann die Endposition der Ausstoßeinrichtung besonders günstig beeinflusst werden. Durch die Übersetzungseinrichtung kann alternativ oder in Ergänzung eine Übersetzung derart erfolgen, dass geringe Verschiebungen des Anschlages in der Einstelleinrichtung in einem Übersetzungsverhältnis transferiert werden, um beispielsweise kleinere Einstellintervalle umzusetzen.
[0049] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Einstellung der Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung auf einen durch die Ausstoßvorrichtung vordefinierten Wert oder einmalig erfolgt.
[0050] Der vordefinierte Wert, welcher einmalig bis zu einer Rücksetzung der Beabstandung eingestellt wird, kann durch Kontakt zwischen bewegbaren Möbelteil und Möbelkorpus eingestellt werden und/oder durch die Distanz zwischen Anschlag und Ausstoßeinrichtung in Schließstellung bedingt sein.
[0051] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Rücksetzeinrichtung betätigt wird, wodurch eine Rückstellfeder eine festgelegte Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung aufhebt.
[0052] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Einstellung der Beabstandung der Ausstoßeinrichtung gegenüber der Einstelleinrichtung einmalig für eine Vielzahl an Bewegungen der Ausstoßeinrichtung in die Schließstellung erfolgt.
[0053] Die generierte Beabstandung kann hierbei in der Einstelleinrichtung beispielsweise durch die weitere Verriegelungsvorrichtung mechanisch gespeichert werden. Ist ein diskretes Einstellintervall über die Einstelleinrichtung vorgesehen, so kann unterbunden werden, dass sich die Beabstandung im Betrieb ändert.
[0054] Bevorzugt ist vorgesehen, dass in einem vorgelagerten oder nachgelagerten Verfahrensschritt, vorzugsweise in der Schließstellung, durch eine Einstellvorrichtung eine Distanzierung der Ausstoßeinrichtung gegenüber dem Anschlag adjustiert wird.
[0055] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0056] Fig. 1 ein Möbel gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit zumindest einer Antriebsvorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in perspektivischer Ansicht,
[0057] Fig. 2a-3b eine Antriebsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform mit einer eine Schnecke umfassenden Einstelleinrichtung in einer perspektivi-
schen Ansicht in Anbindung an eine Führungsvorrichtung sowie in unterschiedlichen Draufsichten,
[0058] Fig. 3c, 3d eine Antriebsvorrichtung gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mit einer Übersetzungseinrichtung,
[0059] Fig. 4a-4c eine Antriebsvorrichtung gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform mit einem Stellrad in Draufsichtdarstellungen,
[0060] Fig. 5a-5n variierende konstruktive Ausgestaltungen bevorzugter Ausführungsbeispiele von Einstelleinrichtungen für erfindungsgemäße Antriebsvorrichtungen in Detailansichten,
[0061] Fig. 6a die Antriebsvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4a in Schnittdarstellung,
[0062] Fig. Sb-6f unterschiedliche konstruktive Ausgestaltungen von Einstellvorrichtungen zur Feinadjustage der Beabstandung in Ergänzung zu der Einstellung durch eine erfindungsgemäße Einstelleinrichtung,
[0063] Fig. 7a-7h Detailausschnitte der Antriebsvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4a in unterschiedlichen Stellungen zur Visualisierung des Einstell- und Rücksetz-Prozesses durch die Einstelleinrichtung.
[0064] Fig. 1 zeigt ein Möbel mit einem Möbelkorpus 3, einem relativ zu dem Möbelkorpus 3 bewegbaren Möbelteil 2 in Form einer Schublade und einer Antriebsvorrichtung. Oberhalb der dargestellten Schublade ist eine weitere Schublade vorgesehen, welche mit der ersichtlichen Antriebsvorrichtung angetrieben werden kann — zu Anschauungszwecken jedoch ausgeblendet ist. Die Anzahl an Antriebsvorrichtungen pro bewegbaren Möbelteil 2 ist im Allgemeinen beliebig. Es kann lediglich eine Antriebsvorrichtung pro bewegbaren Möbelteil 2 vorgesehen sein, wobei auch zwei — beispielsweise über eine Synchronisierungsvorrichtung verbundene — Antriebsvorrichtungen an beiden Seitenwänden des Möbelkorpus 3 vorgesehen sein können. Die Antriebsvorrichtung ist zum Ausstoßen als Kraftbeaufschlagung des bewegbaren Möbelteiles 2 aus einer Schließstellung oder Überdrückstellung des bewegbaren Möbelteiles 2 in eine Offenstellung des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles 2 vorgesehen.
[0065] Fig. 2a zeigt die Antriebsvorrichtung in Form der Ausstoßvorrichtung 1 für den Möbelbeschlag in Form einer Führungsvorrichtung 33 in Anbindung an die Führungsvorrichtung 33 zur Bewegung des bewegbaren Möbelteiles 2 relativ zu dem Möbelkorpus 3, umfassend ein Gehäuse 6, welches an einer Einstelleinrichtung 10 und der Führungsvorrichtung 33 angebunden ist.
[0066] Fig. 2b zeigt die Antriebsvorrichtung in Kopplung an die Führungsvorrichtung 33 von oben, wobei ersichtlich ist, dass die Ausstoßvorrichtung 1 eine relativ zu dem Gehäuse 6 bewegbare Ausstoßeinrichtung 7 zur Kraftübertragung von der Ausstoßvorrichtung 1 auf das bewegbare M6öbelteil 2 in Öffnungsrichtung und einen Anschlag 9 zur Begrenzung einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung 7 in Schließrichtung umfasst. Das Gehäuse 6 umfasst den Anschlag 9, wobei dies nicht zwingend erforderlich ist.
[0067] Mit der Einstelleinrichtung 10 ist eine Beabstandung 11 (vgl. beispielsweise Fig. 7a) der Ausstoßeinrichtung 7 relativ zu der Einstelleinrichtung 10 in Schließrichtung in der Schließstellung 4 adjustierbar, wobei die Einstelleinrichtung 10 an dem Gehäuse 6 — im Allgemeinen mittelbar oder unmittelbar — angeordnet ist.
[0068] Fig. 2c zeigt die Ausstoßvorrichtung 1 von der Führungsvorrichtung 33 getrennt, wobei die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 in der Schließstellung 4 über die Einstelleinrichtung 10 durch eine im Wesentlichen translatorische Verschiebung des Anschlages 9 und des Gehäuses 6 relativ zu der Einstelleinrichtung 10 in einer ausgehend von der Schließstellung 4 in Schließrichtung nachgelagerten Überdrückstellung 12 einstellbar ist. Die Schließstellung 4 kann durch eine Schließlage des bewegbaren Möbelteiles 2 definiert werden, bei welchem ein Spalt zum Möbelkorpus 3 vorliegt und die Ausstoßvorrichtung 1 verriegelt ist beziehungsweise durch Überdrückbewegung entriegelbar ist.
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[0069] Fig. 3a zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Einstelleinrichtung 10, wobei die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 mittels der Ausstoßeinrichtung 7, bei mit dem Anschlag 9 bewegungsgekoppelter Ausstoßeinrichtung 7 und nach Kontaktierung des Anschlages 9 durch die Ausstoßeinrichtung 7 einstellbar ist.
[0070] Die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 ist auf einen vordefinierten Wert einstellbar, wobei der vordefinierte Wert in Abhängigkeit einer voreingestellten Distanzierung 13 zwischen der Ausstoßeinrichtung 7 und dem Anschlag 9 in der Schließstellung 4 vorliegt beziehungsweise durch die Distanz zwischen Ausstoßeinrichtung 7 und Einstelleinrichtung 10 in der Überdrückstellung 12 minus der Distanzierung 13 in Schließstellung 4 gegeben ist.
[0071] Fig. 3b zeigt im vergrößerten Detailausschnitt, dass die Einstelleinrichtung 10 eine Vielzahl an mit der Einstelleinrichtung 10 und dem Gehäuse 6 in WMirkverbindung stehende Rückstellfedern 29 umfasst, mit welchen die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 (bei Aufhebung einer Verriegelung der Einstelleinrichtung 10) vergrößerbar ist. Im Allgemeinen ist eine Rückstellfeder 29 hinreichend für die Funktion der Rückstellung des Gehäuses 6 beziehungsweise des Anschlages 9 gegenüber der Einstelleinrichtung 10.
[0072] Die Beabstandung 11 wird mittels einer Schnecke 32 eingestellt.
[0073] Fig. 3c und Fig. 3d zeigen eine Ausstoßvorrichtung 1 mit einer Einstelleinrichtung 10, bei welcher die Beabstandung 11 durch die Einstelleinrichtung 10 mittels einer Übersetzungseinrichtung 34 einstellbar ist. Über die Übersetzungseinrichtung 34 wird durch eine relative Verschiebung der Ausstoßeinrichtung 7 und des Gehäuses 6 zueinander eine erste Schnecke 32 rotiert, welche eine zweite Schnecke 32 in Rotation versetzt, wobei die zweite Schnecke ein Übertragungsmittel (zum Beispiel in Form einer Stange) gegen den Anschlag 9 drückt, sodass der Anschlag 9 relativ zu der Ausstoßeinrichtung 7 bewegt wird. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel greift eine Verzahnung zur Bewegungsübertragung zwischen der Ausstoßeinrichtung 7 und dem Anschlag 6 in ein kreisausschnittförmiges Element ein.
[0074] Im Allgemeinen kann im Bereich der Übersetzungseinrichtung 34 eine Blattfeder als Rückstellfeder 29 für eine Reset-Funktion angeordnet werden.
[0075] Die beiden Schnecken 32 sind gemäß dieser Ausführungsform über einen Körper mit zwei spitz zulaufenden Enden gekoppelt.
[0076] Die Einstelleinrichtung 10 weist ein von dem Gehäuse 6 gesondertes weiteres Gehäuse 21 auf, welches an dem Gehäuse 6 als Add-On anbindbar ist oder an einem Träger 22 gemeinsam mit dem Gehäuse 6 angeordnet ist.
[0077] Das Gehäuse 6 kann gemäß diesem Ausführungsbeispiel stationär gegenüber dem weiteren Gehäuse 21 verbleiben, wobei im Allgemeinen eine Verschiebung des Gehäuses 6 gegenüber der dem weiteren Gehäuse 21 bevorzugt ist.
[0078] Fig. 4a bis Fig. 4c zeige ein Ausführungsbeispiel einer Einstelleinrichtung mit einem Stellrad 30.
[0079] Die Antriebsvorrichtung umfasst eine von der Einstelleinrichtung 10 gesonderte Einstellvorrichtung 14 zur Einstellung einer Distanzierung 13 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber dem Anschlag 9, wobei die Einstellvorrichtung 14 an der Ausstoßeinrichtung 7 angeordnet ist. Im Allgemeinen kann die Einstelleinrichtung 14 auch an dem Anschlag 9 oder dem Gehäuse 6 angeordnet sein.
[0080] In Fig. 4b ist ersichtlich, dass die Einstelleinrichtung 10 mit dem Gehäuse 6 über eine Zahnstange gekoppelt ist, wobei die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 automatisch bei einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung 7 in Schließrichtung bei einer Überdrückbewegung aus der Schließstellung 4 in Schließrichtung einstellbar ist.
[0081] Die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 ist bis 8 mm und mit einer Genauigkeit zwischen 0,05 mm und 0,15 mm änderbar.
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[0082] Fig. 5a bis Fig. 5n zeigen unterschiedliche bevorzugte Ausführungsbeispiele der Einstelleinrichtung 10. Die einzelnen Bauteilkomponenten können alternativ oder in Ergänzung vorliegen, wobei nicht zwingend sämtliche Bauteilkomponenten vorgesehen sein müssen. In Fig. 5a umfasst die Einstelleinrichtung 10 eine Schnecke 32 und eine Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Hebels 25, wobei die Einstelleinrichtung 10 eine in Ergänzung zu einer Verriegelungsvorrichtung 19 für die Ausstoßeinrichtung 7 vorgesehene weitere Verriegelungsvorrichtung 20 in Form einer Verzahnung als Rückschlagsperre beziehungsweise Rastvorrichtung umfasst. Die Einstelleinrichtung 10 umfasst eine Übersetzungseinrichtung 34 und eine Rückstellfeder 29. Zum Beispiel kann auf die Übersetzungseinrichtung 34 und die Rücksetzeinrichtung 23 verzichtet werden.
[0083] Fig. 5b unterscheidet sich von Fig. 5a dahingehend, dass die Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Riegels 27 vorliegt. In Fig. 5c umfasst die Einstelleinrichtung 10 eine schiefe Ebene 31, wobei die Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Riegels 27 vorliegt. In Fig. 5d umfasst die Einstelleinrichtung eine Schnecke 32, wobei die Beabstandung 11 durch eine Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Hebels 25 in Verbindung mit der Rückstellfeder 29 aufgehoben werden kann. In Fig. 5e umfasst die Rücksetzeinrichtung 23 ein Rad 28, wobei alternativ oder in Ergänzung eine Blattfeder an der Übersetzungseinrichtung 34 für die Reset-Funktion der Beabstandung 11 vorgesehen sein kann.
[0084] Fig. 5f zeigt die Kombination aus schiefer Ebene 31 und einer Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Schiebers 26. In Fig. 5g ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5e mit freigelegter zweiter Schnecke 32 dargestellt, wobei Fig. 5h ein gegenüber Fig. 5e verschobenes Übertragungsmittel zwischen den beiden Schnecken 32 zeigt, in Fig. 5i beide Schnecken 32 freigelegt sind und in Fig. 5) gegenüber Fig. 5e die erste Schnecke 32 unterhalb des Rades 28 in geänderter Stellung der Einstelleinrichtung 10 freigelegt ist. Fig. 5k und Fig. 5l zeigen eine Einstelleinrichtung 10 mit zwei Schnecken 32 bei einer Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Hebels 25 in unterschiedlichen Stellungen. Fig. 5m und Fig. 5n zeigen eine Einstelleinrichtung 10 mit einer schiefen Ebene 31 (mit Verzahnung als weitere Verriegelungsvorrichtung 20) und einer Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Riegels in unterschiedlichen Stellungen — bedingt beispielsweise durch die Rückstellfeder 29 oder einer Verschiebung des Anschlages 9 gegenüber der Einstelleinrichtung 10.
[0085] In Fig. 6a ist eine Gehäuseseitenwand des Gehäuses 6 ausgeblendet, wobei ersichtlich ist, dass die Ausstoßvorrichtung 1 eine Kraftspeichervorrichtung 8 zur Kraftbeaufschlagung der Ausstoßeinrichtung 7 und eine Verriegelungsvorrichtung 19 umfasst, mit welcher eine Bewegung der Ausstoßeinrichtung 7 in Öffnungsrichtung hemmbar ist, wobei die Verriegelungsvorrichtung 19 durch Überdrückbewegung in Schließrichtung entriegelbar ist.
[0086] Die Einstelleinrichtung 10 umfasst eine weitere Verriegelungsvorrichtung 20 in Form einer Rastvorrichtung als Rückschlagsperre gemäß diesem Ausführungsbeispiel, mit welcher eine durch die Verschiebung des Anschlages 9 oder des Gehäuses 6 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 festgelegte Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 in Schließstellung 4 sicherbar ist.
[0087] Die Einstelleinrichtung 10 weist eine Rücksetzeinrichtung 23 auf, mit welcher eine durch die Einstelleinrichtung 10 festgelegte Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 über Lösen der weiteren Verriegelungsvorrichtung 20 aufhebbar ist. In dieser Ausführungsform liegt die Rücksetzeinrichtung 23 in Form eines Hebels 25 vor.
[0088] Die Einstellvorrichtung 14 ist räumlich von der Einstelleinrichtung 10 beabstandet.
[0089] Fig. 6b bis Fig. 6d zeigen eine Einstellvorrichtung 14, welche einen Exzenter 18 zur Änderung einer Distanzierung 13 umfasst.
[0090] In Fig. 6e umfasst die Einstellvorrichtung 14 eine Schnecke 15, welche mit einem Schraubendreher betätigbar ist.
[0091] Fig. 6f zeigt eine werkzeuglos betätigbare Einstellvorrichtung 14, welche ein Verstellrad 16 umfasst.
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[0092] Im Allgemeinen kann eine Einstellvorrichtung 14 am Gehäuse 6 gelagert sein, wobei die Distanzierung 13 beispielsweise über einen Gewindestift die änderbar ist.
[0093] Fig. 7a bis Fig. 7h verdeutlichen den Einstell- und Reset-Prozess der Einstelleinrichtung 10 anhand der konstruktiven Ausgestaltung der Einstelleinrichtung 10 nach Fig. 6a, wobei ein exemplarisches Verfahren zur Tiefeneinstellung der Antriebsvorrichtung beziehungsweise eines in Wechselwirkung mit der Antriebsvorrichtung stehenden bewegbaren Möbelteiles 2 gegenüber einer Führungsvorrichtung 33 eines Möbelkorpus 3 wie folgt expliziert werden kann: Die Ausstoßeinrichtung 7 wird ausgehend von der Schließstellung 4 gemäß Fig. 7a durch das bewegbare Möbelteil 2 in eine Überdrückstellung 12 gemäß Fig. 7b verschoben, sodass die Ausstoßeinrichtung 7 in Kontakt mit dem Anschlag 9 des Gehäuses 6 gelangt und das bewegbare Möbelteil 2 in Kontakt mit dem Möbelkorpus 3 gelangt. Über eine relative Bewegung zwischen dem Gehäuse 6 oder dem Anschlag 9 und der Einstelleinrichtung 10 wird die Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 in der Schließstellung 4 durch die Einstelleinrichtung 10 automatisch eingestellt, wobei sich im Zuge der Einstellung der Beabstandung 11 bei der dargestellten Ausführungsform die Verriegelung gemäß Fig. 7c temporär aufhebt und die Einstellung der Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 automatisch auf einen durch die Ausstoßvorrichtung 1 vordefinierten Wert erfolgt, welcher zudem durch die Kontaktierung des Möbelkorpus 3 durch das bewegbare Möbelteil 2 bedingt ist.
[0094] In Fig. 7d ist die weitere Verriegelungsvorrichtung 20 aktiviert, wobei in Fig. 7e die Kinematik im Zusammenhang mit einer Herzkurvenkontur in Verbindung mit der Ausstoßeinrichtung 7 für die Rückstellung der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber dem Anschlag 9 sorgt und die Beabstandung 11 in Schließstellung 4 durch die weitere Verriegelungsvorrichtung 20 gesichert ist.
[0095] In Fig. 7f wird die Rücksetzeinrichtung 23 betätigt, wodurch eine Rückstellfeder 29 die festgelegte Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 aufhebt und in die Ausgangsstellung gemäß Fig. 7g zurücksetzt. Nach Beendigung der Betätigung der Rücksetzeinrichtung 23 stellt sich in Fig. 7h die Ausgangslage der Ausstoßvorrichtung 1 gemäß Fig. 7a erneut ein. Die Rücksetzeinrichtung 23 kann federbelastet ausgebildet sein.
[0096] Die Einstellung der Beabstandung 11 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber der Einstelleinrichtung 10 kann somit einmalig für eine Vielzahl an Bewegungen der Ausstoßeinrichtung 7 in die Schließstellung 4 erfolgen — bis gegebenenfalls die Rücksetzeinrichtung 23 betätigt wird.
[0097] In einem vorgelagerten oder nachgelagerten Verfahrensschritt der Einstellung der Babstandung 11 kann durch die Einstellvorrichtung 14 beispielsweise in der Schließstellung 4 eine Distanzierung 13 der Ausstoßeinrichtung 7 gegenüber dem Anschlag 9 adjustiert werden.
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Patentansprüche
1. Antriebsvorrichtung in Form einer Ausstoßvorrichtung (1) für einen Möbelbeschlag zur Bewegung eines bewegbaren Möbelteiles (2) relativ zu einem Möbelkorpus (3) aus einer Schließstellung (4) in Richtung einer Offenstellung (5), umfassend
- ein Gehäuse (6), - eine relativ zu dem Gehäuse (6) bewegbare Ausstoßeinrichtung (7) zur Kraftübertragung von der Ausstoßvorrichtung (1) auf das bewegbare Möbelteil (2) in Öffnungsrichtung, - eine Kraftspeichervorrichtung (8) zur Kraftbeaufschlagung der Ausstoßeinrichtung (7), - einen Anschlag (9) zur Begrenzung einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Schließrichtung, wobei das Gehäuse (6) vorzugsweise den Anschlag (9) umfasst, und - eine Einstelleinrichtung (10), mit welcher eine Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) relativ zu der Einstelleinrichtung (10) in Schließrichtung in der Schließstellung (4) adjustierbar ist, wobei die Einstelleinrichtung (10) an dem Gehäuse (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in der Schließstellung (4) über die Einstelleinrichtung (10) durch eine, vorzugsweise im Wesentlichen translatorische, Verschiebung des Anschlages (9) oder des Gehäuses (6) und der Ausstoßeinrichtung (7) relativ zu der Einstelleinrichtung (10), vorzugsweise in einer ausgehend von der Schließstellung (4) in Schließrichtung nachgelagerten Überdrückstellung (12), einstellbar ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) - Mittels der Ausstoßeinrichtung (7) oder - bei mit dem Anschlag (9) bewegungsgekoppelter Ausstoßeinrichtung (7) oder - bei mit dem Anschlag (9) in Kontakt stehender Ausstoßeinrichtung (7) einstellbar ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) automatisch bei einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Schließrichtung, vorzugsweise bei einer Überdrückbewegung aus der Schließstellung (4) in Schließrichtung und/oder im Wesentlichen auf 2,5 mm, einstellbar ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) auf einen vordefinierten Wert einstellbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der vordefinierte Wert in Abhängigkeit einer voreingestellten Distanzierung (13) zwischen der Ausstoßeinrichtung (7) und dem Anschlag (9) in der Schließstellung (4) vorliegt.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) bis 8 mm, vorzugsweise im Bereich zwischen 1,5 mm und 3,5 mm und/oder mit einer Genauigkeit zwischen 0,05 mm und 0,15 mm, änderbar ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Antriebsvorrichtung eine von der Einstelleinrichtung (10) gesonderte Einstellvorrichtung (14) zur Einstellung einer Distanzierung (13) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber dem Anschlag (9) umfasst, wobei die Einstellvorrichtung (14) an dem Gehäuse (6), vorzugsweise dem Anschlag (9), und/oder der Ausstoßeinrichtung (7) angeordnet ist.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Einstellvorrichtung (14) räumlich von der Einstelleinrichtung (10) beabstandet ist und/oder eine Schnecke (15), ein Verstellrad (16), einen Gewindestift oder einen Exzenter (18) umfasst.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Antriebsvorrichtung eine Verriegelungsvorrichtung (19) umfasst, mit welcher eine Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Öffnungsrichtung hemmbar ist, wobei die Verriegelungsvorrichtung (19) durch Überdrückbewegung in Schließrichtung entriegelbar ist.
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Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einstelleinrichtung (10) eine weitere Verriegelungsvorrichtung (20), vorzugsweise Rastvorrichtung oder Rückschlagsperre, umfasst, mit welcher eine durch die Verschiebung des Anschlages (9) oder des Gehäuses (6) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) festgelegte Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in Schließstellung (4) sicherbar ist.
Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einstelleinrichtung (10) ein von dem Gehäuse (6) gesondertes weiteres Gehäuse (21) aufweist, welches an dem Gehäuse (6) als Add-On anbindbar ist oder an einem Träger (22) gemeinsam mit dem Gehäuse (6) angeordnet ist.
Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Einstelleinrichtung (10) eine Rücksetzeinrichtung (23) umfasst, mit welcher eine durch die Einstelleinrichtung (10) festgelegte Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) über Lösen der weiteren Verriegelungsvorrichtung (20) aufhebbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehenist, dass die Rücksetzeinrichtung (23) eine Blattfeder oder einen Hebel (25) oder einen Schieber (26) oder einen Riegel (27) oder ein Rad (28) umfasst.
Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einstelleinrichtung (10) eine mit der Einstelleinrichtung (10) und dem Gehäuse (6) in Wirkverbindung stehende Rückstellfeder (29) umfasst, mit welcher die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) vergrößerbar ist.
Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beabstandung (11) durch die Einstelleinrichtung (10) mittels einer Ubersetzungseinrichtung (34), eines Stellrades (30), einer schiefen Ebene (31) oder einer Schnecke (32) einstellbar ist.
Möbel, umfassend einen Möbelkorpus (3), wenigstens ein relativ zu dem Möbelkorpus (3) bewegbares Möbelteil (2), vorzugsweise Schublade, und zumindest eine Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Kraftbeaufschlagung des wenigsten einen bewegbaren Möbelteiles (2) aus einer Schließstellung (4) oder Überdrückstellung (12) des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles (2) in eine Offenstellung (5) des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles (2).
Verfahren zur Tiefeneinstellung einer Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, vorzugsweise eines in Wechselwirkung mit der Antriebsvorrichtung stehenden bewegbaren Möbelteiles (2) gegenüber einer Führungsvorrichtung (33) eines Möbelkorpus (3), gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- die Ausstoßeinrichtung (7) wird, vorzugsweise durch das bewegbare Möbelteil (2) oder aus der Schließstellung (4), in eine Überdrückstellung (12) bewegt oder verschoben, sodass die Ausstoßeinrichtung (7) in Kontakt mit dem Anschlag (9) des Gehäuses (6) gelangt, vorzugsweise das bewegbare Möbelteil (2) in Kontakt mit dem Möbelkorpus (3) gelangt, und
- über eine relative Bewegung zwischen dem Gehäuse (6) oder dem Anschlag (9) und der Einstelleinrichtung (10) wird die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in der Schließstellung (4) durch die Einstelleinrichtung (10) automatisch eingestellt.
Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Einstellung der Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) auf einen durch die Ausstoßvorrichtung (1) vordefinierten Wert erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, wobei eine Rücksetzeinrichtung (23) betätigt wird, wodurch eine Rückstellfeder (29) eine festgelegte Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) aufhebt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei die Einstellung der Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) einmalig für eine Vielzahl an Bewegungen der Ausstoßeinrichtung (7) in die Schließstellung (4) erfolgt.
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Ss N
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, wobei in einem vorgelagerten oder nachgelagerten Verfahrensschritt, vorzugsweise in der Schließstellung (4), durch eine Einstellvorrichtung (14) eine Distanzierung (13) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber dem Anschlag (9) adjustiert wird.
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen

Claims (19)

A ‚hes AT 528 363 A1 2025-12-15 Ss N Neue Patentansprüche
1. Antriebsvorrichtung in Form einer Ausstoßvorrichtung (1) für einen Möbelbeschlag zur Bewegung eines bewegbaren Möbelteiles (2) relativ zu einem Möbelkorpus (3) aus einer Schließstellung (4) in Richtung einer Offenstellung (5), umfassend
- ein Gehäuse (6), - eine relativ zu dem Gehäuse (6) bewegbare Ausstoßeinrichtung (7) zur Kraftübertragung von der Ausstoßvorrichtung (1) auf das bewegbare Möbelteil (2) in Öffnungsrichtung, - eine Kraftspeichervorrichtung (8) zur Kraftbeaufschlagung der Ausstoßeinrichtung (7), - einen Anschlag (9) zur Begrenzung einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Schließrichtung, wobei das Gehäuse (6) vorzugsweise den Anschlag (9) umfasst, und - eine Einstelleinrichtung (10), mit welcher eine Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) relativ zu der Einstelleinrichtung (10) in Schließrichtung in der Schließstellung (4) adjustierbar ist, wobei die Einstelleinrichtung (10) an dem Gehäuse (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in der Schließstellung (4) über die Einstelleinrichtung (10) durch eine, vorzugsweise im Wesentlichen translatorische, Verschiebung des Anschlages (9) oder des Gehäuses (6) und der Ausstoßeinrichtung (7) relativ zu der Einstelleinrichtung (10) in einer ausgehend von der Schließstellung (4) in Schließrichtung nachgelagerten Überdrückstellung (12) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber dem Gehäuse (6) einstellbar ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) - Mittels der Ausstoßeinrichtung (7) oder - bei mit dem Anschlag (9) bewegungsgekoppelter Ausstoßeinrichtung (7) oder - bei mit dem Anschlag (9) in Kontakt stehender Ausstoßeinrichtung (7) einstellbar ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) automatisch bei einer Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Schließrichtung, vorzugsweise bei einer Überdrückbewegung aus der Schließstellung (4) in Schließrichtung und/oder im Wesentlichen auf 2,5 mm, einstellbar ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) auf einen vordefinierten Wert einstellbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der vordefinierte Wert in Abhängigkeit einer voreingestellten Distanzierung (13) zwischen der Ausstoßeinrichtung (7) und dem Anschlag (9) in der Schließstellung (4) vorliegt.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) bis 8 mm, vorzugsweise im Bereich zwischen 1,5 mm und 3,5 mm und/oder mit einer Genauigkeit zwischen 0,05 mm und 0,15 mm, änderbar ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Antriebsvorrichtung eine von der Einstelleinrichtung (10) gesonderte Einstellvorrichtung (14) zur Einstellung einer Distanzierung (13) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber dem Anschlag (9) umfasst, wobei die Einstellvorrichtung (14) an dem Gehäuse (6), vorzugsweise dem Anschlag (9), und/oder der Ausstoßeinrichtung (7) angeordnet ist.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Einstellvorrichtung (14) räumlich von der Einstelleinrichtung (10) beabstandet ist und/oder eine Schnecke (15), ein Verstellrad (16), einen Gewindestift oder einen Exzenter (18) umfasst.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Antriebsvorrichtung eine Verriegelungsvorrichtung (19) umfasst, mit welcher eine Bewegung der Ausstoßeinrichtung (7) in Öffnungsrichtung hemmbar ist, wobei die Verriegelungsvorrichtung (19) durch Überdrückbewegung in Schließrichtung entriegelbar ist.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einstelleinrichtung (10) eine weitere Verriegelungsvorrichtung (20), vorzugsweise Rastvorrichtung oder Rückschlagsperre, umfasst, mit welcher eine durch die Verschiebung des Anschlages (9) oder des Gehäuses (6) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) festgelegte Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in Schließstellung (4) sicherbar ist.
Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einstelleinrichtung (10) ein von dem Gehäuse (6) gesondertes weiteres Gehäuse (21) aufweist, welches an dem Gehäuse (6) als Add-On anbindbar ist oder an einem Träger (22) gemeinsam mit dem Gehäuse (6) angeordnet ist.
Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Einstelleinrichtung (10) eine Rücksetzeinrichtung (23) umfasst, mit welcher eine durch die Einstelleinrichtung (10) festgelegte Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) über Lösen der weiteren Verriegelungsvorrichtung (20) aufhebbar ist, wobei vorzugsweise vorgesehenist, dass die Rücksetzeinrichtung (23) eine Blattfeder oder einen Hebel (25) oder einen Schieber (26) oder einen Riegel (27) oder ein Rad (28) umfasst.
Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einstelleinrichtung (10) eine mit der Einstelleinrichtung (10) und dem Gehäuse (6) in Wirkverbindung stehende Rückstellfeder (29) umfasst, mit welcher die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) vergrößerbar ist.
Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Beabstandung (11) durch die Einstelleinrichtung (10) mittels einer Ubersetzungseinrichtung (34), eines Stellrades (30), einer schiefen Ebene (31) oder einer Schnecke (32) einstellbar ist.
Möbel, umfassend einen Möbelkorpus (3), wenigstens ein relativ zu dem Möbelkorpus (3) bewegbares Möbelteil (2), vorzugsweise Schublade, und zumindest eine Antriebsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Kraftbeaufschlagung des wenigsten einen bewegbaren Möbelteiles (2) aus einer Schließstellung (4) oder Überdrückstellung (12) des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles (2) in eine Offenstellung (5) des wenigstens einen bewegbaren Möbelteiles (2).
Verfahren zur Tiefeneinstellung einer Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, vorzugsweise eines in Wechselwirkung mit der Antriebsvorrichtung stehenden bewegbaren Möbelteiles (2) gegenüber einer Führungsvorrichtung (33) eines Möbelkorpus (3), gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- die Ausstoßeinrichtung (7) wird, vorzugsweise durch das bewegbare Möbelteil (2) oder aus der Schließstellung (4), gegenüber dem Gehäuse (6) in eine Überdrückstellung (12) bewegt oder verschoben, sodass die Ausstoßeinrichtung (7) in Kontakt mit dem Anschlag (9) des Gehäuses (6) gelangt, vorzugsweise das bewegbare Möbelteil (2) in Kontakt mit dem Möbelkorpus (3) gelangt, und
- über eine relative Bewegung zwischen dem Gehäuse (6) oder dem Anschlag (9) und der Einstelleinrichtung (10) wird die Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) in der Schließstellung (4) durch die Einstelleinrichtung (10) automatisch eingestellt.
Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Einstellung der Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) auf einen durch die Ausstoßvorrichtung (1) vordefinierten Wert erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, wobei eine Rücksetzeinrichtung (23) betätigt wird, wodurch eine Rückstellfeder (29) eine festgelegte Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) aufhebt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei die Einstellung der Beabstandung (11) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber der Einstelleinrichtung (10) einmalig für eine Vielzahl an Bewegungen der Ausstoßeinrichtung (7) in die Schließstellung (4) erfolgt.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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Ss N
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18, wobei in einem vorgelagerten oder nachgelagerten Verfahrensschritt, vorzugsweise in der Schließstellung (4), durch eine Einstellvorrichtung (14) eine Distanzierung (13) der Ausstoßeinrichtung (7) gegenüber dem Anschlag (9) adjustiert wird.
ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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