AT528560A1 - Schubladenseitenwand für eine Schublade - Google Patents
Schubladenseitenwand für eine SchubladeInfo
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- AT528560A1 AT528560A1 ATA50591/2024A AT505912024A AT528560A1 AT 528560 A1 AT528560 A1 AT 528560A1 AT 505912024 A AT505912024 A AT 505912024A AT 528560 A1 AT528560 A1 AT 528560A1
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Abstract
Schubladenseitenwand (2) für eine Schublade (1), umfassend: − wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (8) zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenfrontblende (3) mit der Schubladenseitenwand (2), wobei die Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens einen in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzten Grundkörper (9) und wenigstens ein an der Schubladenfrontblende (3) zu befestigendes Beschlagteil (10) aufweist, − wobei das Beschlagteil (10) wenigstens einen Halteabschnitt (14) aufweist, welcher in einem gehaltenen Zustand des Beschlagteiles (10) zumindest abschnittsweise im Grundkörper (9) aufgenommen ist, wobei wenigstens eine vom Halteabschnitt (14) gesonderte Stützvorrichtung (15) vorgesehen ist, durch welche eine Lage des Beschlagteiles (10) relativ zum Grundkörper (9) im gehaltenen Zustand zumindest in eine quer zu einer Längsrichtung (L) der Schubladenseitenwand (2) verlaufende Richtung abstützbar ist.
Description
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenseitenwand für eine Schublade, umfassend:
- wenigstens eine Verbindungsvorrichtung zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenfrontblende mit der Schubladenseitenwand, wobei die Verbindungsvorrichtung wenigstens einen in die Schubladenseitenwand eingesetzten Grundkörper und wenigstens ein an der Schubladenfrontblende zu befestigendes Beschlagteil aufweist,
- wobei das Beschlagteil wenigstens einen Halteabschnitt aufweist, welcher in einem gehaltenen Zustand des Beschlagteiles zumindest abschnittsweise im Grundkörper aufgenommen ist.
[0002] Im Weiteren betrifft die Erfindung eine Schublade mit wenigstens einer Schubladenseitenwand der zu beschreibenden Art.
[0003] In der AT 515997 B1 ist eine Schubladenseitenwand in Form eines Hohlkammerprofils offenbart, wobei die Schubladenseitenwand eine Verbindungsvorrichtung zum lösbaren Verbinden mit einem an einer Schubladenfrontblende zu befestigenden Halteteil aufweist. In einem ersten Schritt wird das Halteteil an der Rückseite der Schubladenfrontblende vormontiert. In einem weiteren Schritt wird das an der Schubladenfrontblende vormontierte Halteteil in das vordere Ende der Schubladenseitenwand eingeschoben, wobei das Halteteil durch einen federbelasteten Riegel der Verbindungsvorrichtung lösbar verriegelbar ist. Das Halteteil weist zur Stabilisierung der relativen Lage der Schubladenseitenwand wenigstens ein Stützelement auf, welches zumindest bereichsweise an der Innenwand und/oder an der Außenwand der Schubladenseitenwand anliegt.
[0004] Beim bekannten Stand der Technik ist der Halteabschnitt des Halteteiles im gehaltenen Zustand mit einem seitlichen Spiel innerhalb der Verbindungsvorrichtung der Schubladenseitenwandaufgenommen, sodass eine Lage des Halteteiles relativ zur Schubladenseitenwand in einer seitlichen Richtung einstellbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, eine Lage der Schubladenfrontblende in einem befestigten Zustand in einer seitlichen Richtung und damit einen Spalt zwischen der Schubladenfrontblende und einer benachbarten Möbelfront einzustellen. Durch das vorhandene Spiel zwischen dem Halteabschnitt des Halteteiles und der Verbindungsvorrichtung in der seitlichen Richtung kann es jedoch vorkommen, dass die Lage des Halteteiles bei einer Betätigung eines Einstellrades zur Einstellung der seitlichen Lage zeitverzögert erfolgt und der Einstellweg des Halteteiles stark eingeschränkt ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schubladenseitenwand der eingangs erwähnten Gattung unter Vermeidung der oben diskutierten Nachteile anzugeben.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0007] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens eine vom Halteabschnitt gesonderte Stützvorrichtung vorgesehen ist, durch welche eine Lage des Beschlagteiles relativ zum Grundkörper im gehaltenen Zustand zumindest in eine quer zu einer Längsrichtung der Schubladenseitenwand verlaufende Richtung abstützbar ist.
[0008] Somit ist eine vom Halteabschnitt gesonderte Stützvorrichtung vorgesehen, über welche das Beschlagteil am Grundkörper der Verbindungsvorrichtung in seitlicher Richtung (also in eine Richtung quer zur Längsrichtung der Schubladenseitenwand) abstützbar ist. Auf diese Weise können die auftretenden Toleranzen und damit das Spiel zwischen dem Beschlagteil und dem Grundkörper reduziert und der Einstellbereich des Beschlagteiles relativ zur Schubladenseitenwand vergrößert werden.
[0009] Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme die Stabilität und die Steifigkeit der Schubladenseitenwand, insbesondere im vorderen Bereich der Schubladenseitenwand, verbessert werden.
[0010] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
[0011] Fig. 1a, 1b zeigen eine Schublade in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten, [0012] Fig. 2a, 2b zeigen eine perspektivische Ansicht einer Verbindungsvorrichtung der
Schubladenseitenwand sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
[0013] Fig. 3a, 3b zeigen das an der Schubladenfrontblende zu befestigende Beschlagteil in einer perspektivischen Ansicht und in einer Seitenansicht,
[0014] Fig. 4a, 4b zeigen den in die Schubladenseitenwand eingesetzten Grundkörper der Verbindungsvorrichtung in zwei verschiedenen Querschnittsansichten,
[0015] Fig. 5a-5c zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Beschlagteiles mit Dübeln, welche durch Drehen oder Kippen des Halteabschnitts aufspreizbar sind,
[0016] Fig. 6a-6c zeigen drei verschiedene Befestigungsmöglichkeiten eines Beschlagteiles an einer Schubladenfrontblende,
[0017] Fig. 7a, 7b zeigen das Beschlagteil in einer Explosionsdarstellung sowie eine vergrößerte Detaildarstellung hierzu,
[0018] Fig. 8a, 8b zeigen das Stützelement der Stützvorrichtung in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten.
[0019] Fig. 1a zeigt eine Schublade 1 mit zwei Schubladenseitenwänden 2, einer Schubladenfrontblende 3, einer Schubladenrückwand 4 und mit einem Schubladenboden 5. Die Schubladenseitenwände 2 sind jeweils als, vorzugsweise aus einem Metallblech bestehende, Hohlkammerprofile ausgebildet.
[0020] Die Schubladenrückwand 4 kann aus einem Metallblech oder auch aus einem anderen Werkstoff, beispielsweise einem Holzmaterial, gebildet sein.
[0021] Fig. 1b zeigt die Schublade 1 gemäß Fig. 1a, wobei die äußere Hülle der Schubladenseitenwand 2 und die Schubladenfrontblende 3 ausgeblendet sind. Die Schubladenseitenwände 2 umfassen jeweils einen Rückwandadapter 6 zur, vorzugsweise lösbaren, Befestigung der Schubladenrückwand 4. Die beiden Rückwandadapter 6 bestehen im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff und/oder sind zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet.
[0022] Die Schubladenseitenwände 2 weisen zur Stabilisierung des Schubladenbodens 5 wenigstens ein Stützteil 7 auf, welches mit der Schubladenseitenwand 2 fest verbunden ist und an welchem eine Unterseite des Schubladenbodens 5 abstützbar ist.
[0023] Der Schubladenboden 5 kann zusammen mit der Schubladenrückwand 4 einstückig ausgebildet sein und kann wenigstens zwei, vorzugsweise drei, gelenkig miteinander verbundene Segmente aufweisen. Die einzelnen Segmente können über ein Filmscharnier miteinander verbunden sein, welches beispielsweise durch Auftragen einer Klebeschicht hergestellt werden kann.
[0024] Die Schubladenseitenwände 2 weisen jeweils wenigstens eine Verbindungsvorrichtung 8 zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden der Schubladenfrontblende 3 mit der Schubladenseitenwand 2 auf. Die Verbindungsvorrichtung 8 umfasst wenigstens einen in die Schubladenseitenwand 2 eingesetzten Grundkörper 9 und wenigstens ein an der Schubladenfrontblende 3 zu befestigendes Beschlagteil 10. In der gezeigten Figur ist der verbundene Zustand zwischen dem Grundkörper 9 und dem Beschlagteil 10 gezeigt.
[0025] Der Grundkörper 9 der Verbindungsvorrichtung 8 kann im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet sein und/oder zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet sein.
[0026] Das Beschlagteil 10 ist an der Rückseite der Schubladenfrontblende 3 vorzumontieren und ist mit einem federbeaufschlagten Riegel 30 (Fig. 2a) der Verbindungsvorrichtung 8 lösbar
verriegelbar. Das Beschlagteil 10 kann zur Befestigung an der Schubladenfrontblende 3 wenigstens einen Dübel 11, vorzugsweise wenigstens zwei Dübel 11, aufweisen.
[0027] Fig. 2a zeigt die Verbindungsvorrichtung 8 der Schubladenseitenwand 2, wobei der Grundkörper 9 in einem montierten Zustand im vorderen Endbereich der Schubladenseitenwand 2 aufgenommen ist.
[0028] Der Grundkörper 9 weist am oberen Ende wenigstens ein Stabilisierungselement 12 auf, welches in einer korrespondierenden Ausnehmung der Schubladenseitenwand 2 formschlüssig eingreift. Durch das Stabilisierungselement 12 ist eine relative Lage zwischen dem Grundkörper 9 und der Schubladenseitenwand 2 in eine parallel zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verlaufende Richtung stabilisierbar.
[0029] Am unteren Ende des Grundkörpers 9 ist eine Nut 13 zur Aufnahme eines Rands des Schubladenbodens 5 angeordnet, wobei eine Längsrichtung der Nut 13 parallel zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verläuft.
[0030] Das an der Schubladenfrontblende 3 zu befestigende Beschlagteil 10 weist einen Halteabschnitt 14 auf, welcher in einem gehaltenen Zustand des Beschlagteiles 10 zumindest abschnittsweise, vorzugsweise im Wesentlichen vollständig, im Grundkörper 9 aufgenommen ist.
[0031] Die Verbindungsvorrichtung 8 der Schubladenseitenwand 2 umfasst wenigstens einen federbeaufschlagten Riegel 30, durch welchen der Halteabschnitt 14 des Beschlagteiles 10 lösbar verriegelbar ist.
[0032] Der Riegel 30 kann beispielsweise durch wenigstens ein Federelement, beispielsweise eine Druckfeder, vorgespannt sein, wobei die Verriegelung zwischen dem Riegel 30 und dem Halteabschnitt 14 des Beschlagteiles 10 durch manuelle Kraftausübung auf den Riegel 30 entgegen der Kraft des Federelementes lösbar ist.
[0033] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der federbelastete Riegel 30 im Grundkörper 9 linear verschiebbar gelagert. Im vorliegenden Fall muss der Riegel 30 zum Lösen der Verriegelung senkrecht nach oben gedrückt werden.
[0034] Durch wenigstens eine vom Halteabschnitt 14 gesonderte Stützvorrichtung 15 ist eine Lage des Beschlagteiles 10 relativ zum Grundkörper 9 im gehaltenen Zustand zumindest in eine quer zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verlaufende Richtung abstützbar.
[0035] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Grundkörper 9 der Verbindungsvorrichtung 8 - Im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet ist, und/oder - formschlüssig in die Schubladenseitenwand 2 eingesetzt ist, und/oder - zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet ist, und/oder - wenigstens eine Nut 13 zur Aufnahme eines Rands eines Schubladenbodens 5 aufweist.
[0036] Fig. 2b zeigt eine vergrößerte Detailansicht der Fig. 2a, wobei der Halteabschnitt 14 des Beschlagteiles 10 im gehaltenen Zustand vollständig innerhalb des Grundkörpers 9 der Verbindungsvorrichtung 8 aufgenommen ist.
[0037] Die Stützvorrichtung 15 weist wenigstens ein, vorzugsweise tellerförmiges, Stützelement 15a auf, welches in einer korrespondierenden Ausnehmung 20, 20a (Fig. 4a, Fig. 45) des Grundkörpers 9, vorzugsweise spielfrei, aufgenommen ist. Auf diese Weise ist das Beschlagteil 10 am Grundkörper 9 in eine quer zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verlaufende Richtung ortsfest abstützbar.
[0038] Fig. 3a zeigt das an der Schubladenfrontblende 3 zu befestigende Beschlagteil 10 in einer perspektivischen Ansicht. Das Beschlagteil 10 weist wenigstens zwei voneinander beabstandete Dübel 11 auf, durch welche das Beschlagteil 10 an der Schubladenfrontblende 3 zu befestigen ist.
[0039] Der Halteabschnitt 14 des Beschlagteiles 10 weist wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Seitenstege 16a, 16b auf, zwischen denen wenigstens ein Quersteg
17 zur, vorzugsweise lösbaren, Verriegelung mit einem federbelasteten Riegel 30 der Schubladenseitenwand 2 angeordnet ist.
[0040] Die Stützvorrichtung 15 ist dazu ausgebildet, eine relative Lage zwischen dem Beschlagteil 10 und dem Grundkörper 9 einzustellen, vorzugsweise wobei der Einstellweg zwischen dem Beschlagteil 10 und dem Grundkörper 9 zwischen 2 mm und 4 mm, vorzugsweise etwa 3 mm, beträgt.
[0041] Das, vorzugsweise tellerförmige, Stützelement 15a der Stützvorrichtung 15 ist in wenigstens einer korrespondierenden Ausnehmung 20, 20a (Fig. 4a, Fig. 45) des Grundkörpers 9 aufgenommen und in eine quer zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand verlaufende Richtung ortsfest abstützbar.
[0042] Gemäß möglichen Ausführungsbeispielen kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Stützelement 15a - am Beschlagteil 10, vorzugsweise drehbar, gelagert ist, und/oder - Im Wesentlichen tellerförmig ausgebildet ist, und/oder - den Halteabschnitt 14 des Beschlagteiles 10 in einer vertikalen Richtung überragt, und/oder - nur auf einer Seite des Beschlagteiles 10 angeordnet ist, und/oder - wenigstens eine, vorzugsweise kreuzschlitzförmige und/oder sternförmige, Aufnahmekontur 18 für ein Werkzeug aufweist, wobei eine relative Lage zwischen dem Beschlagteil 10 und dem Grundkörper 9 der Verbindungsvorrichtung 8 durch eine Drehung der Aufnahmekontur 18 mittels des Werkzeuges einstellbar ist, vorzugsweise in der quer zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verlaufenden Richtung.
[0043] Fig. 3b zeigt das Beschlagteil 10 in einer Seitenansicht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Aufnahmekontur 18 eine Kombination aus einer kreuzschlitzförmigen und sternförmigen Kontur auf, sodass das Stützelement 15a sowohl mit einem Torx-Antrieb als auch mit einem schlitzförmigen oder kreuzschlitzförmigen Werkzeug rotiert werden kann.
[0044] Durch wenigstens eine Anzeigevorrichtung 19 ist eine Stellung, vorzugsweise eine Drehstellung, des Stützelementes 15a relativ zum Grundkörper 9 anzeigbar. Die Anzeigevorrichtung 19 kann wenigstens eine asymmetrische Kontur 19a aufweisen, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel Teil der Aufnahmekontur 18 ist.
[0045] Die Kontur 19a ist in Bezug zu einer Drehachse des Stützelementes 15a asymmetrisch ausgebildet und weist zwei voneinander beabstandete Enden auf, wobei ein erstes Ende der Kontur 19a bogenförmig und ein zweites Ende der Kontur 19a rechteckförmig ausgebildet ist. Auf diese Weise erhält eine Person einen Hinweis, in welcher Stellung sich das Stützelement 15a befindet.
[0046] Fig. 4a zeigt den in die Schubladenseitenwand 2 eingesetzten Grundkörper 9 der Verbindungsvorrichtung 8 in einem Vertikalschnitt. Der Grundkörper 9 weist wenigstens eine Ausnehmung 20 zur Aufnahme des Stützelementes 15a der Stützvorrichtung 15 auf, wobei das Stützelement 15a innerhalb der Ausnehmung 20 in der quer zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verlaufenden Richtung spielfrei aufgenommen ist.
[0047] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die wenigstens eine Ausnehmung 20 schlitzförmig ausgebildet und/oder weist eine Längsrichtung auf, welche parallel zur Längsrichtung L der Schubladenseitenwand 2 verläuft.
[0048] Der Grundkörper 9 der Verbindungsvorrichtung 8 kann wenigstens eine zweite Ausnehmung 20a zur Aufnahme des Stützelementes 15a der Stützvorrichtung 15 aufweisen. Diese zweite Ausnehmung 20a kommt dann zum Einsatz, wenn ein Monteur das Beschlagteil 10 um 180° verdreht an der Rückseite der Schubladenfrontblende 3 befestigen sollte. In diesem Fall wäre das Stützelement 15a in der zweiten Ausnehmung 20a anordenbar.
[0049] Vorzugsweise ist also vorgesehen, dass der Grundkörper 9 wenigstens zwei, vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende, Ausnehmungen 20, 20a zur Aufnahme
des wenigstens einen Stützelementes 15a aufweist, wobei das wenigstens eine Stützelement 15a im gehaltenen Zustand nur in einer der wenigstens zwei Ausnehmungen 20, 20a aufgenommen ist.
[0050] Das Stützelement 15a weist einen Gewindeabschnitt 21 auf, welcher mit wenigstens einem Steg 22 des Beschlagteiles 10 zusammenwirkt. Das Stützelement 15a ist in der Ausnehmung 20 in axialer Richtung unverschiebbar gehalten, wobei sich das Beschlagteil 10 bei einer Verdrehung des Stützelementes 15a um die Drehachse in eine seitliche Richtung relativ zum Grundkörper 9 bewegt und so die Schubladenfrontblende 3 in einer seitlichen Richtung einstellbar ist.
[0051] Fig. 4b zeigt den in die Schubladenseitenwand 2 eingesetzten Grundkörper 9 der Verbindungsvorrichtung 8 in einem Horizontalschnitt. Zu erkennen ist das Stützelement 15a, welches in der Ausnehmung 20 des Grundkörpers 9 der Verbindungsvorrichtung 8 in einer quer zur Längsrichtung L verlaufenden Richtung spielfrei aufgenommen ist. Der Gewindeabschnitt 21 des Stützelementes 15a wirkt mit wenigstens einem Steg 22 des Beschlagteiles 10 zusammen.
[0052] Die Figuren 5a-5c zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Beschlagteiles 10 mit Dübeln 11, welche durch Drehen oder Kippen des Halteabschnitts 14 aufspreizbar sind. Dies ermöglicht eine werkzeuglose Montage und Demontage des Beschlagteiles 10 an der Schubladenfrontblende 3.
[0053] Das Beschlagteil 10 weist eine, vorzugsweise kreisrunde, Öffnung 23 zur Aufnahme des Stützelementes 15a der Stützvorrichtung 15 auf. Durch eine Rastvorrichtung 26 ist das Stützelement 15a relativ zum Beschlagteil 10 in mehreren vorgegebenen Stellungen, vorzugsweise Drehstellungen, lösbar verrastbar.
[0054] Die Rastvorrichtung 26 kann wenigstens einen Vorsprung 26a und wenigstens eine Rastmulde 26b, vorzugsweise mehrere Rastmulden 26b, zur lösbaren Aufnahme des wenigstens einen Vorsprungs 26a aufweisen. Dabei kann der Vorsprung 26a am Stützelement 15a und die wenigstens eine Rastmulde 26b am Beschlagteil 10 angeordnet sein. In mechanischer Umkehr ist es auch möglich, den Vorsprung 26a am Beschlagteil 10 und die wenigstens eine Rastmulde 26b am Stützelement 15a anzuordnen.
[0055] Das Beschlagteil 10 weist wenigstens einen Spreizteil 25, vorzugsweise mit wenigstens einer Schrägfläche 25a, zum Aufspreizen der Dübel 11 auf. Das Aufspreizen der Dübel 11 wird durch einen Schlitz 24 ermöglicht, welcher den Dübel 11 in zwei Dübelhälften teilt.
[0056] Der Spreizteil 25 ist durch Drehen oder Kippen des Halteabschnitts 14 bewegbar und so in eine Spreizstellung bewegbar, in welcher die Dübel 11 innerhalb einer vorgebohrten Bohrung der Schubladenfrontblende 3 aufspreizbar sind. Durch Drehen oder Kippen des Halteabschnitts 14 in die entgegengesetzte Richtung sind die Dübel 11 in eine Lösestellung bewegbar, in welcher die Dübel 11 problemlos in die vorgebohrten Bohrungen der Schubladenfrontblende 3 einschiebbar und wieder herausziehbar sind.
[0057] Fig. 5b zeigt das Beschlagteil 10 mit den Dübeln 11 in der Lösestellung. In der Lösestellung sind die Dübel 11 in die vorgebohrten Bohrungen der Schubladenfrontblende 3 einschiebbar.
[0058] Fig. 5c zeigt das Beschlagteil 10 mit den Dübeln 11 in der Spreizstellung. Ausgehend von der in Fig. 5b gezeigten Lösestellung wird der Halteabschnitt 14 verschwenkt, wodurch der Spreizteil 25 die Dübel 11 innerhalb der vorgebohrten Bohrungen aufspreizt. Auf diese Weise ist das Beschlagteil 10 werkzeuglos an der Schubladenfrontblende 3 zu befestigen. Der Halteabschnitt 14 weist einen Quersteg 17 auf, welcher mit dem federbelasteten Riegel 30 (Fig. 2a) der Schubladenseitenwand 2 lösbar verriegelbar ist.
[0059] Die Figuren 6a-6c zeigen drei verschiedene Befestigungsmöglichkeiten eines Beschlagteiles 10 an einer Schubladenfrontblende 3.
[0060] Fig. 6a zeigt ein Beschlagteil 10, welches wenigstens ein Loch 27, vorzugsweise wenigstens zwei Löcher 27, zur Aufnahme einer Schraube 28 aufweist. Das Beschlagteil 10 kann ferner wenigstens ein Abstützelement 29 zur Anlage an der Schubladenfrontblende 3 aufweisen, wobei das Abstützelement 29 in einem zentralen Bereich zwischen den beiden Löchern 27 angeordnet
ist.
[0061] Fig. 6b zeigt ein Beschlagteil 10, welches wenigstens eine vormontierte Schraube 28, vorzugsweise wenigstens zwei am Beschlagteil 10 vormontierte Schrauben 28, aufweist.
[0062] Fig. 6c zeigt ein Beschlagteil 10, welches wenigstens einen durch eine Schraube 28 aufspreizbaren Dübel 11, vorzugsweise wenigstens zwei durch Schrauben 28 aufspreizbare Dübel 11, aufweist.
[0063] Fig. 7a zeigt das Beschlagteil 10 in einer Explosionsdarstellung, wobei zwei Schrauben 28 zum Aufspreizen der Dübel 11 vorgesehen sind.
[0064] Das Beschlagteil 10 weist eine Öffnung 23 zur Aufnahme des Stützelementes 15a der Stützvorrichtung 15 auf. Durch die Rastvorrichtung 26 ist das Stützelement 15a relativ zum Beschlagteil 10 in mehreren vorgegebenen Stellungen, vorzugsweise Drehstellungen, lösbar verrastbar.
[0065] Am freien Ende des Gewindeabschnittes 21 ist wenigstens ein Vorsprung 26a angeordnet, welcher in mehreren Rastmulden 26b der Rastvorrichtung 26 eingreifen kann.
[0066] Fig. 7b zeigt eine vergrößerte Detaildarstellung der Fig. 7a, wobei die Öffnung 23 zur Aufnahme des Stützelementes 15a ersichtlich ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Gruppen von Rastmulden 26b vorgesehen, welche durch den Steg 22 des Beschlagteiles 10 voneinander beabstandet sind, wobei der Steg 22 mit dem Gewindeabschnitt 21 des Stützelementes 15a zusammenwirkt. Dies bietet die Möglichkeit, das Stützelement 15a wahlweise auf beiden Seiten des Beschlagteiles 10 zu lagern.
[0067] Fig. 8a zeigt das Stützelement 15a der Stützvorrichtung 15 in einer perspektivischen Ansicht. Am vorderen freien Ende des Gewindeabschnittes 21 sind mehrere, vorzugsweise vier, Vorsprünge 26a angeordnet, welche mit den Rastmulden 26b des Beschlagteiles 10 zusammenwirken. Auf diese Weise ist das Stützelement 15a in mehreren vorgegebenen Drehstellungen lösbar verriegelbar und ermöglicht eine intuitive Einstellung des Stützelementes 15a relativ zum Beschlagteil 10.
[0068] Fig. 8b zeigt das Stützelement 15a der Stützvorrichtung 15 in einer weiteren perspektivischen Ansicht. Am tellerförmigen Abschnitt des Stützelementes 15 sind wenigstens zwei Distanzelemente 33 angeordnet, welche eine Flächenpressung des tellerförmigen Abschnitts am Beschlagteil 10 verhindern. Durch die Distanzelemente 33 wird nämlich erreicht, dass der tellerförmige Abschnitt des Stützelementes 15a bei einer übermäßigen Drehbewegung des Stützelementes 15 nicht an das Beschlagteil 10 angepresst und sich mit dem Beschlagteil 10 verklemmen kann.
[0069] Am Gewindeabschnitt 21 des Stützelementes 15a sind wenigstens zwei radial abstehende Spielausgleichselemente 31 vorgesehen, welche dazu ausgebildet sind, eine definierte Hemmung des Gewindeabschnitts 21 bei einer Verdrehung des Stützelementes 15a mittels eines Werkzeuges, beispielsweise mittels eines Schraubendrehers, herbeizuführen.
Patentansprüche
1. Schubladenseitenwand (2) für eine Schublade (1), umfassend:
- wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (8) zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenfrontblende (3) mit der Schubladenseitenwand (2), wobei die Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens einen in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzten Grundkörper (9) und wenigstens ein an der Schubladenfrontblende (3) zu befestigendes Beschlagteil (10) aufweist,
- wobei das Beschlagteil (10) wenigstens einen Halteabschnitt (14) aufweist, welcher in einem gehaltenen Zustand des Beschlagteiles (10) zumindest abschnittsweise im Grundkörper (9) aufgenommen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine vom Halteabschnitt (14) gesonderte Stütz-
vorrichtung (15) vorgesehen ist, durch welche eine Lage des Beschlagteiles (10) relativ zum
Grundkörper (9) im gehaltenen Zustand zumindest in eine quer zu einer Längsrichtung (L)
der Schubladenseitenwand (2) verlaufende Richtung abstützbar ist.
2. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 1, wobei die Stützvorrichtung (15) dazu ausgebildet ist, eine relative Lage zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) einzustellen, vorzugsweise wobei der Einstellweg zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) zwischen 2 mm und 4 mm, vorzugsweise etwa 3 mm, beträgt.
3. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eine Stützvorrichtung (15) wenigstens ein Stützelement (15a) aufweist, welches im gehaltenen Zustand in wenigstens einer Ausnehmung (20, 20a) des Grundkörpers (9) aufgenommen ist, vorzugsweise spielfrei in der quer zur Längsrichtung (L) der Schubladenseitenwand (2) verlaufenden Richtung.
4. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 3, wobei das wenigstens eine Stützelement (15a) der Stützvorrichtung (15) - am Beschlagteil (10), vorzugsweise drehbar, gelagert ist, und/oder - Im Wesentlichen tellerförmig ausgebildet ist, und/oder - den Halteabschnitt (14) des Beschlagteiles (10) in einer vertikalen Richtung überragt, und/oder - nur auf einer Seite des Beschlagteiles (10) angeordnet ist.
5. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 3 oder 4, wobei das wenigstens eine Stützele-
ment (15a) der Stützvorrichtung (15)
- wenigstens eine, vorzugsweise kreuzschlitzförmige und/oder sternförmige, Aufnahmekontur (18) für ein Werkzeug aufweist, wobei eine relative Lage zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) durch eine Drehung der Aufnahmekontur (18) mittels des Werkzeuges einstellbar ist, vorzugsweise in der quer zur Längsrichtung (L) der Schubladenseitenwand (2) verlaufenden Richtung, und/oder
- bereichsweise in einer, vorzugsweise kreisrunden, Öffnung (23) des Beschlagteiles (10) aufgenommen ist.
6. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das wenigstens eine Stützelement (15a) der Stützvorrichtung (15) wenigstens einen Gewindeabschnitt (21) zur Einstellung einer relativen Lage zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) aufweist, vorzugsweise wobei am Gewindeabschnitt (21) wenigstens ein Spielausgleichselement (31) zum definierten Hemmen einer Bewegung des Gewindeabschnitts (21) angeordnet ist.
7. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei der Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens zwei, vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende, Ausnehmungen (20, 20a) zur Aufnahme des wenigstens einen Stützelementes (15a) aufweist, wobei das wenigstens eine Stützelement (15a) im gehaltenen Zustand nur in einer der wenigstens zwei Ausnehmungen (20, 20a) des Grundkörpers (9) aufgenommen ist.
8. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei wenigstens eine Rastvorrichtung (26) vorgesehen ist, durch welche das wenigstens eine Stützelement (15a) relativ zum Beschlagteil (10) in mehreren vorgegebenen Stellungen, vorzugsweise Drehstellungen, lösbar verrastbar ist, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Rastvorrichtung (26) wenigstens einen Vorsprung (26a) und wenigstens eine Rastmulde (26b), vorzugsweise mehrere Rastmulden (26b), zur lösbaren Aufnahme des wenigstens einen Vorsprungs (26a) aufweist.
9. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Beschlagteil (10) zur Befestigung an der Schubladenfrontblende (3) - wenigstens ein Loch (27) zur Aufnahme einer Schraube (28) aufweist, und/oder - wenigstens eine am Beschlagteil (10) vormontierte Schraube (28), vorzugsweise wenigstens zwei am Beschlagteil (10) vormontierte Schrauben (28) aufweist, und/oder - wenigstens einen durch eine Schraube (28) aufspreizbaren Dübel (11), vorzugsweise wenigstens zwei durch Schrauben (28) aufspreizbare Dübel (11), aufweist.
10. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Halteabschnitt (14) des Beschlagteiles (10) wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Seitenstege (16a, 16b) aufweist, zwischen denen wenigstens ein Quersteg (17) zur, vorzugsweise lösbaren, Verriegelung mit einem federbelasteten Riegel (30) der Schubladenseitenwand (2) angeordnet ist.
11. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schubladenseitenwand (2) als Hohlkammerprofil ausgebildet ist, vorzugsweise wobei der Halteabschnitt (14) des Beschlagteiles (10) im gehaltenen Zustand im Wesentlichen vollständig innerhalb des Hohlkammerprofils aufgenommen ist.
12. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens einen federbelasteten Riegel (30) zum Halten des Beschlagteiles (10) aufweist, vorzugsweise wobei der federbelastete Riegel (30) linear verschiebbar gelagert ist.
13. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) - Im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet ist, und/oder - formschlüssig in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzt ist, und/oder - zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet ist, und/oder - wenigstens eine Nut (13) zur Aufnahme eines Rands eines Schubladenbodens (5) aufweist.
14. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei wenigstens eine Anzeigevorrichtung (19) vorgesehen ist, durch welche eine Stellung, vorzugsweise eine Drehstellung, des Stützelementes (15a) relativ zum Grundkörper (9) anzeigbar ist, vorzugsweise wobei die Anzeigevorrichtung (19) wenigstens eine asymmetrische Kontur (19a) aufweist.
15. Schublade (1) mit wenigstens einer Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Neue Patentansprüche1. Schubladenseitenwand (2) für eine Schublade (1), umfassend:- wenigstens eine Verbindungsvorrichtung (8) zum, vorzugsweise lösbaren, Verbinden einer Schubladenfrontblende (3) mit der Schubladenseitenwand (2), wobei die Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens einen in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzten Grundkörper (9) und wenigstens ein an der Schubladenfrontblende (3) zu befestigendes Beschlagteil (10) aufweist,- wobei das Beschlagteil (10) wenigstens einen Halteabschnitt (14) aufweist, welcher in einem gehaltenen Zustand des Beschlagteiles (10) zumindest abschnittsweise im Grundkörper (9) aufgenommen ist,- wobei wenigstens eine vom Halteabschnitt (14) gesonderte Stützvorrichtung (15) vorgesehen ist, durch welche eine Lage des Beschlagteiles (10) relativ zum Grundkörper (9) im gehaltenen Zustand zumindest in eine quer zu einer Längsrichtung (L) der Schubladenseitenwand (2) verlaufende Richtung abstützbar ist,dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung (15) dazu ausgebildet ist, eine relativeLage zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) einzustellen.2. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 1, wobei der Einstellweg zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) zwischen 2 mm und 4 mm, vorzugsweise etwa 3 mm, beträgt.3. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wenigstens eine Stützvorrichtung (15) wenigstens ein Stützelement (15a) aufweist, welches im gehaltenen Zustand in wenigstens einer Ausnehmung (20, 20a) des Grundkörpers (9) aufgenommen ist, vorzugsweise spielfrei in der quer zur Längsrichtung (L) der Schubladenseitenwand (2) verlaufenden Richtung.4. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 3, wobei das wenigstens eine Stützelement (15a) der Stützvorrichtung (15) - am Beschlagteil (10), vorzugsweise drehbar, gelagert ist, und/oder - Im Wesentlichen tellerförmig ausgebildet ist, und/oder - den Halteabschnitt (14) des Beschlagteiles (10) in einer vertikalen Richtung überragt, und/oder - nur auf einer Seite des Beschlagteiles (10) angeordnet ist.5. Schubladenseitenwand (2) nach Anspruch 3 oder 4, wobei das wenigstens eine Stützele-ment (15a) der Stützvorrichtung (15)- wenigstens eine, vorzugsweise kreuzschlitzförmige und/oder sternförmige, Aufnahmekontur (18) für ein Werkzeug aufweist, wobei eine relative Lage zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) durch eine Drehung der Aufnahmekontur (18) mittels des Werkzeuges einstellbar ist, vorzugsweise in der quer zur Längsrichtung (L) der Schubladenseitenwand (2) verlaufenden Richtung, und/oder- bereichsweise in einer, vorzugsweise kreisrunden, Öffnung (23) des Beschlagteiles (10) aufgenommen ist.6. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das wenigstens eine Stützelement (15a) der Stützvorrichtung (15) wenigstens einen Gewindeabschnitt (21) zur Einstellung einer relativen Lage zwischen dem Beschlagteil (10) und dem Grundkörper (9) aufweist, vorzugsweise wobei am Gewindeabschnitt (21) wenigstens ein Spielausgleichselement (31) zum definierten Hemmen einer Bewegung des Gewindeabschnitts (21) angeordnet ist.7. Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei der Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens zwei, vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende, Ausnehmungen (20, 20a) zur Aufnahme des wenigstens einen Stützelementes (15a) aufweist, wobei das wenigstens eine Stützelement (15a) im gehaltenen Zustand nur in einer der wenigstens zwei Ausnehmungen (20, 20a) des Grundkörpers (9)ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE10.11.12.13.14.15.AT 528 560 A1 2026-02-15aufgenommen ist.Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, wobei wenigstens eine Rastvorrichtung (26) vorgesehen ist, durch welche das wenigstens eine Stützelement (15a) relativ zum Beschlagteil (10) in mehreren vorgegebenen Stellungen, vorzugsweise Drehstellungen, lösbar verrastbar ist, vorzugsweise wobei die wenigstens eine Rastvorrichtung (26) wenigstens einen Vorsprung (26a) und wenigstens eine Rastmulde (26b), vorzugsweise mehrere Rastmulden (26b), zur lösbaren Aufnahme des wenigstens einen Vorsprungs (26a) aufweist.Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Beschlagteil (10)zur Befestigung an der Schubladenfrontblende (3)- wenigstens ein Loch (27) zur Aufnahme einer Schraube (28) aufweist, und/oder- wenigstens eine am Beschlagteil (10) vormontierte Schraube (28), vorzugsweise wenigstens zwei am Beschlagteil (10) vormontierte Schrauben (28) aufweist, und/oder- wenigstens einen durch eine Schraube (28) aufspreizbaren Dübel (11), vorzugsweise wenigstens zwei durch Schrauben (28) aufspreizbare Dübel (11), aufweist.Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Halteabschnitt (14) des Beschlagteiles (10) wenigstens zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Seitenstege (16a, 16b) aufweist, zwischen denen wenigstens ein Quersteg (17) zur, vorzugsweise lösbaren, Verriegelung mit einem federbelasteten Riegel (30) der Schubladenseitenwand (2) angeordnet ist.Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Schubladenseitenwand (2) als Hohlkammerprofil ausgebildet ist, vorzugsweise wobei der Halteabschnitt (14) des Beschlagteiles (10) im gehaltenen Zustand im Wesentlichen vollständig innerhalb des Hohlkammerprofils aufgenommen ist.Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8) wenigstens einen federbelasteten Riegel (30) zum Halten des Beschlagteiles (10) aufweist, vorzugsweise wobei der federbelastete Riegel (30) linear verschiebbar gelagert ist.Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,dass der wenigstens eine Grundkörper (9) der Verbindungsvorrichtung (8)- Im Wesentlichen vollständig aus Kunststoff gebildet ist, und/oder- formschlüssig in die Schubladenseitenwand (2) eingesetzt ist, und/oder- zumindest bereichsweise wabenförmig ausgebildet ist, und/oder- wenigstens eine Nut (13) zur Aufnahme eines Rands eines Schubladenbodens (5) aufweist.Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei wenigstens eine Anzeigevorrichtung (19) vorgesehen ist, durch welche eine Stellung, vorzugsweise eine Drehstellung, des Stützelementes (15a) relativ zum Grundkörper (9) anzeigbar ist, vorzugsweise wobei die Anzeigevorrichtung (19) wenigstens eine asymmetrische Kontur (19a) aufweist.Schublade (1) mit wenigstens einer Schubladenseitenwand (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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| ATA50591/2024A AT528560A1 (de) | 2024-07-17 | 2024-07-17 | Schubladenseitenwand für eine Schublade |
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Family Applications (1)
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-
2025
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| WO2026015915A1 (de) | 2026-01-22 |
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