AT53378B - Verfahren zur Darstellung phosphorreicher Eiseneiweißverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung phosphorreicher Eiseneiweißverbindungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung phosphorreicher   Eiseneiweissverbindungen.   



   Seit langem ist die Herstellung von Eisenalbuminaten sowie von   nukleinartigen Verbindungen   aus Eiweiss und Metaphosphorsäure bekannt. Es wurde nun gefunden, dass es auf einfache Weise gelingt, neue, Phosphor, Eisen und Eiweiss enthaltende Verbindungen zu erzeugen, indem man   Eiwcisskörper tierischer   oder pflanzlicher Herkunft in rohem oder gereinigtem Zustande oder deren Spaltprodukte (Albumosen und Peptone), Eisensalze und   Metaphosphorsäure   gleichzeitig aufeinander einwirken lässt. 



   Zur Herstellung der neuen Verbindungen können verschiedene Wege beschritten werden,   jt. nachdem man   von Eisenalbuminaten, der Fällung von Eiweiss und Metaphosphorsäure oder 
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 kein Eisenhvdroxyd ausgefällt wird. Die Verbindungen werden in saurer Lösung abgeschieden. Die so erhaltenen, neuen, phosphorreichen Eiseneiweissverbindungen zeigen sauren Charakter und bilden mit Basen Salze, von denen die Alkalisalze löslich, die Erdalkalisalze und die Schwermetallsalze unlöslich sind. 



   Durch das D. R. P. Nr. 194940 ist bekannt geworden, dass Pyrophosphate mit alkalischen Lösungen von Eiseneiweisskörpern zusammengebracht neutrale Lösungen der   Eiseneiweiss-   
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 den nach vorliegendem Verfahren erhältlichen, phosphorreichen   Eiseneiweissverbindungeu   verschieden. 



     Pyrophosphorsäure   reagiert im Gegensatze zu der   Metaphosphorsäure   nicht mit Eiweiss- 
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   Überschuss von Säuren nicht auflöst.   



   Ferner werden die Produkte nach dem   D.   R. P. Nr. 194940 durch Pepsinsalzsäure gelöst, 
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   Bei s   p i e i : In   eine Lösung von 10 kg Eiweiss werden 3 kg Metaphosphosräure ein-   gerührt.   wobei ein weisser Niederschlag entsteht. Es werden nun 10 l 50% iges Eisenchlorid zugegeben und die Mischung mit Alkalilauge schwach alkalisch gestellt. Die Verbindung wird mit   Säure abgeschieden.   
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 saure in 50 l Wasser gegeben. Diese Mischung wird in eine Lösung von   10 kg Eiweiss   in 300 kg   Wasser eingetragen, alkalisch   gestellt und dann die Verbindung   mit Säure ausgefällt, gewaschen   undgetrocknet. 



   B eispiel 4: Ein aus aus 10 kg Eiweiss auf übliche Weise hergestelltes   Eisenalbuminat   wird mit wenig Alkali in Lösung gebracht und mit   Metaphosphorsäure   oder Metaphosphaten 
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   l he Hemenfolge   des Zusammenbringens der Komponenten kann in verschiedenster Weise   abgeändert werden.   



   Die so erhaltenen neuen   Verbindungen lösen sich   in verdünnten Alkalien, Soda- und   Ammoniaklösungen,   durch Säuren werden sie aus ihren   Lösungen gefällt.   Zum Unterschied von 

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 Albuminaten sind die Verbindungen in   Magensalzaäure   unlöslich und werden durch Pepsin nicht verdaut. Die Verbindungen können erhalten werden mit einem Gehalt bis zu etwa 15% Eisen und etwa 20% Phosphorsäureanhydrid. 



   Verwendet man gemäss dem vorher beschriebenen Verfahren an Stelle der genannten   Eiweiss-   körper deren Halogen- (Jod-, Brom-, Chlor-, Fluor-) Substitutionsprodukte, so gelangt man zu phosphorreichen   Eisen-Halogeneiweissverbindungen.   Für die Darstellung dieser Körper gelten die früher erwähnten Gesichtspunkte. 



   Halogeneiweissverbindungen lassen sich nach bekannten Methoden (z. B. Hofmeister,   Zeitschrift für physiolog. Chemie",   Bd. 24, S. 159 ; Blum und   Vaubel, "Journa1ffu   prakt. Chemie" 
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     Beispiel 3   : 5 kg trockenes Hühnereiweiss werden in 100 l Wasser gelöst und langsam   unter gutem Umrähren eine Lösung von 1#5 kg Brom in   75   I   Wasser zugesetzt und darauf mit 
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 völlig ausgewaschen und getrocknet. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Verfahren zur Darstellung phosphorreicher Eiseneiweissverrbindungen. dadurch gekennzeichnet, dass man Eiweisskörper tiericher oder pflanzlicher Herkunft m rohem oder gereinigtem Zustande oder deren Spaltprodukte (Albumosen und Peptone), Eisensalze und Meta phosphor- 
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 abscheidet.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch l behufs Darstellung phosphorreicher EisenHalogeneiweisskörper, dadurch gekennzeichnet, dass man bei dem Verfahren nach Anspruch 1 die Eiweisskörper tierischer oder pflanzlicher Herkunft in rohem oder gereinigtem Zustande oder deren Spaitprodukte (Albumosen und Peptone) durch deren Halogensubstitutionsproduktc ersetzt.
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