AT5618U1 - Gewebtes schlauchband für verstellbare stempel - Google Patents
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Abstract
Ein gewebtes Schlauchband (1) für verstellbare Stempel, z.B. Datumsstempel, dient als formgebendes Schlauchgewebe zum Aufvulkanisieren der endlos umlaufenden, verstellbaren Texte. Eine besonders hohe Saugfähigkeit wird erfindungsgemäß durch Verwendung eines aus Stapelfasern gewebten Fadens als Schussfaden (2, 2) erreicht. Der Schussfaden (2, 2) des Schlauchbandes (1) wird doppelt geführt und an der Webkante (5) mit einem Hilfsfaden (8) und einem Sperrfaden (9) verhäkelt.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein gewebtes Schlauchband für verstellbare Stempel, z. B. Datumsstempel, zum Aufvulkanisieren einer Gummiträgerschicht, mit Kettfäden und Schussfaden. Die aufvulkanisierte Gummiträgerschicht trägt die unterschiedlichen Stempeltexte bzw. Zahlen, die über ein drehbares Stellrad endlos umlaufend verstellt werden können. Für die Herstellung des Gewebes werden als Längs-bzw. Kettfäden, z. B. Baumwollzwirnfäden, und als Quer-bzw. Schussfäden endlose Filamentfaden mit z. B. 42. 000 m/kg verwendet. Generell sind Fäden zwischen 10. 000 m/kg und 50. 000 m/kg verwendbar. Die Qualität bzw. Langlebigkeit des Stempels ist von der Haftfestigkeit der Gummiträgerschicht auf dem Schlauchband abhängig. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, dass die Haftfestigkeit von der Saugfähigkeit der verwendeten Fasern während des Vulkanisierens abhängig ist. Die mässige Saugfähigkeit der bisher eingesetzten Filamentfäden bereitet manchmal Probleme insofern, als sich die Gummiträgerschicht nach längerem Gebrauch vom Schlauchband ablösen kann. Die Erfindung zielt darauf ab, ein gewebtes Schlauchband für das Aufvulkanisieren der aus Gummi bestehenden Stempeltexte zu schaffen, bei der sich die Gummiträgerschicht weniger leicht ablösen kann. Diese Aufgabe wird durch ein Schlauchband der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Schussfaden aus zu einem endlosen Faden versponnenen Stapelfasern besteht. Durch das Verspinnen weniger Zentimeter langer Fadenstücke, sogenannter Stapelfasern, zu einem gemeinsamen neuen Faden wird die gewünschte hohe Saugfähigkeit erreicht. Um einen rundherum geschlossenen Schlauch herzustellen, wird ein U-förmiger Stoffstreifen aus Kett-und Schussfäden gewebt, dessen Endkanten während des Webens miteinander verhäkelt werden. Dies kann auf einfache Weise dadurch erfolgen, dass der Schussfaden des Schlauchbandes doppelt gefuhrt ist. Der Schussfaden kann so mit einer Nadel eingeschossen werden, sodass kein Schiffchen notwendig ist. <Desc/Clms Page number 2> Durch die doppelte Führung des Schussfadens wäre es möglich, den Schussfaden einfach wieder aus dem Webfach herauszuziehen. Er muss daher am Rand fixiert sein. Dies erfolgt dadurch, dass der Schussfaden mit einem Hilfsfaden und einem Sperrfaden verhäkelt ist. Prinzipdarstellungen des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt das Weben des Schlauchbandes in einer Schnittdarstellung mit der Schnittachse normal zu den senkrecht verlaufenden Kettfäden ; und Fig. 2 das Verhäkeln des Schussfadens entlang einer Webkante in schematischer Darstellung. Verstellbare Stempel wie z. B. Datumsstempel umfassen mindestens ein einstellbares Text-bzw. Zahlenfeld. Die unterschiedlichen Stempeltexte aus Gummi sind auf einem geschlossenen Ringband angeordnet, das durch ein Einstellrad verdreht werden kann. Der Stempeltext wird durch Drehen des Einstellrades ausgewählt. Das Ringband besteht aus einem Streifen eines Schlauchbandes 1 und den aufvulkanisierten Texten aus Gummi. Das Schlauchband 1 wird mit einer kombinierten Web- und Häkelmaschine hergestellt. Für die Herstellung solcher Schlauchbänder 1 eignen sich im Allgemeinen Fäden zwischen 10. 000 m/kg und 50. 000 m/kg mit hoher Saugfähigkeit. Die hohe Saugfähigkeit des Gewebes ist für die Haftfestigkeit der aufvulkanisierten Gummischicht wichtig. Die beste Haftfestigkeit wird bei der Verwendung eines aus kurzen Stapelfasern gesponnenen Fadens erreicht. Ein solcher Faden weist zirka ein spezifisches Gewicht von 34. 000 m/kg auf und wird beim Weben als Quer- bzw. Schussfaden 2 eingesetzt. Als Längs-bzw. Kettfäden 3 werden übliche Baumwollzwirnfäden verwendet. Die runde geschlossene Form erhält das Schlauchband 1 durch die Anordnung zweier nebeneinander verlaufender Webfächer 4,7 und durch Verhäkeln der Webkanten 5. Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, wird der Schussfaden 2 zuerst mit Hilfe einer Nadel 13 zwischen die parallelen Kettfäden 3 des ersten Webfaches 4 eingeschossen. Am Ende des <Desc/Clms Page number 3> ersten Webfaches 4, an der Webkante 5, wird der Schussfaden 2, der eine Schussfadenschlaufe 6 bildet, mit einem Hilfsfaden 8 und einem Sperrfaden 9 verhäkelt und somit in seiner Position festgehalten, wie an Hand von Fig. 2 noch genauer erläutert wird. Im Anschluss daran wird die Nadel 13 aus dem ersten Webfach 4 herausgezogen und in gleicher Weise in das zweite Webfach 7 eingeschossen. Der Schussfaden 2 wird wieder verhäkelt und die Nadel 13 wieder herausgezogen. Vor dem Wiedereinschiessen des Schussfadens 2 in das erste Webfach 4 wird ein Webfachwechsel bei beiden Webfächern 4,7 durchgeführt. Unter einem Webfachwechsel versteht man das Austauschen der gehobenen und gesenkten Kettfäden 3 in die Position 3'mit Hilfe von nicht dargestellten Litzen, durch die die Kettfäden 3 gezogen sind. Durch diesen Webfachwechsel bzw. das Uberkreuzen der Kettfäden 3 werden die beiden parallel geführten Schussfäden 2, 2'mit dem bereits gewebten Schlauchband verbunden. Das Prinzip der Vermaschung des Schussfadens 2 an der Webkante 5 mit Hilfsfaden 8 und Sperrfaden 9 ist in Fig. 2 am Beispiel eines schmalen Stoffbandes 10 dargestellt. Der von links nach rechts eingeschossene Schussfaden 2 ist zunächst mit der Nadel 13 fixiert. Mit einer Häkelnadel 11 wird der hinter dem Schussfaden 2 geführten Hilfsfaden 8 gemeinsam mit dem davor geführten Sperrfaden 9 aufgenommen und durch die zuvor gehäkelte Häkelschlaufe 12 gezogen und somit abgebunden bzw. fixiert. Durch das gemeinsame Durchziehen von Hilfsfaden 8 und Sperrfaden 9 durch die Häkelschlaufe 12 entsteht eine neue weitere Häkelschlaufe fur das Verhaken bzw. das Abbinden der nächsten Schussfadenreihe nach dem nachten Webfachwechsel. Danach wird die Nadel 13 wieder parallel aus dem Webfach, ohne Webfachwechsel, von rechts nach links zurückgezogen.
Claims (3)
- Anspruche : 1. Gewebtes Schlauchband (1) für verstellbare Stempel, z. B.Datumsstempel, zum Aufvulkanisieren einer Gummiträger- schicht, mit Kettfäden (3, 3') und Schussfaden (2, 2'), da- durch gekennzeichnet, dass der Schussfaden (2, 2') aus zu einem endlosen Faden versponnenen Stapelfasern besteht.
- 2. Schlauchband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfaden (2, 2') des Schlauchbandes (1) dop- pelt geführt ist.
- 3. Schlauchband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfaden (2, 2') mit einem Hilfsfaden (8) und einem Sperrfaden (9) verhäkelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0080001U AT5618U1 (de) | 2001-10-17 | 2001-10-17 | Gewebtes schlauchband für verstellbare stempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0080001U AT5618U1 (de) | 2001-10-17 | 2001-10-17 | Gewebtes schlauchband für verstellbare stempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT5618U1 true AT5618U1 (de) | 2002-09-25 |
Family
ID=3500008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0080001U AT5618U1 (de) | 2001-10-17 | 2001-10-17 | Gewebtes schlauchband für verstellbare stempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT5618U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2015103653A1 (de) * | 2014-01-10 | 2015-07-16 | Trodat Gmbh | Stempelband und verfahren zur herstellung |
-
2001
- 2001-10-17 AT AT0080001U patent/AT5618U1/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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