AT5639U2 - Trittschalldämmung - Google Patents

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AT5639U2
AT5639U2 AT0804102U AT80412002U AT5639U2 AT 5639 U2 AT5639 U2 AT 5639U2 AT 0804102 U AT0804102 U AT 0804102U AT 80412002 U AT80412002 U AT 80412002U AT 5639 U2 AT5639 U2 AT 5639U2
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Schett Josef
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Abstract

Trittschalldämmung zum Einbau zwischen einem Unterboden und einem darüber verlegten, begehbaren Boden, insbesondere Holzboden, Parkettboden oder Laminatboden, wobei die Trittschalldämmung ein textiles Flächengebilde (2) aufweist, das auf wenigstens einer Seite mit einer flexiblen flächigen Auflage (4) verbunden und zumindest bereichsweise abgedeckt ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine   Trittschalldämmung   zum Einbau zwischen einem Unterboden und einem darüber verlegten, begehbaren Boden, insbesondere Holzboden, Parkettboden oder   Laminatboden.   



  Derartige   Trittschalldämmungen   werden als Zwischenlage zwischen einem Unterboden, beispielsweise einem Estrich, und einem darüber verlegten begehbaren Boden, beispielsweise einem Parkettboden oder einem sonstigen Holzboden, eingelegt, um die durch das Begehen des Bodens auftretende Schallentwicklung von darunterliegenden und benachbarten Räumen fernzuhalten bzw. zu dämmen. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine   Trittschalldämmung   mit insbesondere im Hinblick auf die Dämmwirkung und die Formstabilität verbesserten Eigenschaften zu schaffen. 



    Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass die   Trittschalldämmung   ein textiles Flächengebilde aufweist, das auf wenigstens einer Seite mit einer flexiblen flächigen Auflage verbunden und zumindest bereichsweise abgedeckt ist. 



  Die erfindungsgemässe   Trittschalldämmung   weist eine optimale Dämmwirkung auf, und zwar nicht nur im Hinblick auf eine   Schalldämmung,   sondern zugleich auch eine Wärmedämmung. 



  Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der das textile Flächengebilde ein Filz ist, wobei sich herausgestellt hat, dass ein   Schafschurwollfilz   beim Verarbeiten und auch bei hohen Belastungen eine hohe Formstabilität aufweist. 



  Die vorzugsweise auf der Oberseite des textilen Flächengebildes angeordnete Auflage besteht vorzugsweise aus Papier oder einem dünnen Karton. Sie kann flächig mit dem textilen Flächengebilde verklebt sein und verhindert ein Einklemmen der Fasern des textilen Flächengebildes bei der Verlegung des darüberliegenden Bodens. 



  Filze aus natürlichen tierischen oder pflanzlichen Werkstoffen, insbesondere Schafschurwollfilze, zeichnen sich auch durch eine stark feuchtigkeitsausgleichende Eigenschaft aus, beispielsweise kann Schafwolle bis zu über 30 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und diese langsam wieder abgeben, ohne an Dämmwirkung zu verlieren. Auf diese Weise wirkt die Schafwolle regulierend auf das Raumklima und sorgt für behagliches Wohnen. Auch haben Filze aus natürlichen Werkstoffen die Eigenschaft, schädliche Substanzen und unangenehme Gerüche zu binden. 

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  Die erfindungsgemässe   Trittschalldämmung   ist besonders einfach zu verlegen, da sie in Form einer aufgerollten Bahn an die Baustelle geliefert werden kann. Es brauchen dann auf den Estrich nur mehr die Bahnen abgelängt zu werden. Während der Verarbeitung sind sie auf der Auflage ohne Beschädigungen begehbar, was ein Verlegen des   darüberliegenden   Bodens, beispielsweise eines Parketts, wesentlich erleichtert. 



  Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind anhand der nachstehenden Figurenbeschreibung näher erläutert. 



  Die Fig. 1 zeigt eine zu einer Rolle aufgerollten Bahn einer erfindungsgemässen   Trittschalldämmung,   
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 ächengebi) deSchafschurwollfilz verklebt ist. Die   Auflage selbst   besteht aus Papier, vorzugsweise einem stärkeren Kraftpapier oder aus einem dünnen Karton. Durch Sie wird der Schafschurwollfilz perfekt in Form gehalten, und die Oberseite des Schafschurwollfilzes ist gegen Beschädigungen geschützt. Damit kann die   Trittschalldämmung   einerseits während der Verlegung begangen werden, was eine einfachere Verlegung erlaubt. Andererseits wird auch vermieden, dass Fasern des Schafschurwollfilzes beim Verlegen eingeklemmt werden. 



  Schliesslich begünstigt die Auflage aus flexiblem, flächigen Material, beispielsweise einem Papier, auch eine einfache Rollenbildung, wie es in Fig. 1 stark schematisch dargestellt ist. 



  Die Rolle ist mit 1 b bezeichnet. Die   Trittschalldämmung   1 kann dann in Form einer Bahn von dieser Rolle abgerollt und auf das gewünschte Mass abgelängt werden. Selbstverständlich kann die Rolle in der Praxis einen beispielsweise zylindrischen Kern aufweisen. Ausserdem ist natürlich eine Aufrollung gewünscht und in der Praxis vorteilhaft, bei der die aufgerollten Filzschichten aneinanderliegen, wobei hier die vorzugsweise papierene Auflage als Trennschicht wirkt. Die Fig. 1 ist also als stark schematisierte Darstellung zu sehen. 



  Die Dicke des textilen Flächengebildes liegt günstigerweise zwischen 1 mm und 5 mm. Es hat sich gezeigt, dass damit eine optimale   Wärme- und Schalldämmwirkung   erreicht werden 

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 kann. Die Dicke der Auflage braucht nur weniger als 1 mm, vorzugsweise weniger als 0, 5 mm sein. 



  Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen   Trittschalldämmung   in einem vertikalen Schnitt. Die Trittschalldämmung 1 ist zwischen dem Unterboden (Estrich 6) und dem eigentlichen begehbaren Boden 5 angeordnet. Die in der Fig. 3 vorgesehenen Spalte zwischen der   Trittschalldämmung   und dem Unterboden 6 bzw. dem Boden 5 sind in der Praxis nicht vorhanden. Sie dienen nur der übersichtlicheren zeichnerischen Darstellung. 



  In Wirklichkeit liegt die   Trittschalldämmung   1 satt auf dem Unterboden auf, und auf der Oberseite, nämlich auf der vorzugsweise papierenen Auflage 4, liegt der Parkett 5 satt an. 



  Es hat sich gezeigt, dass sich bei einem Flächengewicht im Bereich von 300   g/m2   bis 500 g/m2 eine besonders günstige mechanisch stabile und in der Dämmwirkung bestens geeignete   Trittschalldämmung   ausbilden lässt. Das flexible Flächengebilde ermöglicht es, Unebenheiten des Unterbodens gut auszugleichen, wodurch auch bei punktuellen Belastungen   Hohlräume   vermieden werden. Ausserdem wird ein hoher Gehkomfort erreicht. 



    Schliesslich   weist die erfindungsgemässe   Trittschalldämmung   noch die günstige Eigenschaft auf, dass sie aus rein biologisch abbaubaren Materialien, beispielsweise dem genannten Schafschurwollfilz und einem Papier, herstellbar ist. 



  Neben dem genannten Filz sind grundsätzlich auch andere textile Flächengebilde, wie beispielsweise Gewebe oder Gestricke, in ein oder mehreren Lagen denkbar und möglich. 



  Auch für die Auflage können andere Materialien als Papier oder Karton verwendet werden. 



  Günstig ist jedoch, wenn diese atmungsaktiv sind, um eine raumklimatisch ausgleichende Wirkung zu haben. Trotz der biologischen Materialien kann die erfindungsgemässe   Trittschalldämmung   schwer entflammbar und gegen Schädlinge, insbesondere Motten, geschützt ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. Ansprüche : 1. Trittschalldämmung zum Einbau zwischen einem Unterboden und einem darüber verlegten, begehbaren Boden, insbesondere Holzboden, Parkettboden oder Laminatboden, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittschalldämmung ein textiles Flächengebilde (2) aufweist, das auf wenigstens der im verlegten Zustand oberen Seite mit einer flexiblen flächigen Auflage (4) verbunden und zumindest bereichsweise abgedeckt ist.
    2. Trittschalldämmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (2) ein Filz ist.
    3. Trittschalldämmung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (2) ein Schafschurwollfilz ist.
    4. Trittschalldämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (4) aus Papier oder Karton besteht.
    5. Trittschalldämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (4) mit dem textilen Flächengebildes (2) verklebt ist.
    6. Trittschalldämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (4) nur auf einer Seite, nämlich der im verlegten Zustand oberen Seite des textilen Flächengebildes (2) angeordnet ist und diese vollflächig abdeckt.
    7. Trttschalldämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde eine Dicke von 1 mm bis 5 mm aufweist. EMI4.1 Auflage eine Dicke von weniger als 1 mm, vorzugsweise weniger als 0, 5 mm aufweist.
    9. Trittschalldämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengewicht im Bereich von 300 g/m2 bis 500 g/m2 liegt. <Desc/Clms Page number 5> 10. Trittschalldämmung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie vor der Verlegung in Form einer aufgerollten Bahn (1 a) vorliegt.
AT0804102U 2001-10-25 2002-05-23 Trittschalldämmung AT5639U3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT192101B (de) * 1954-07-02 1957-09-25 Ruberoidwerke Ag Mehrlagiger Fussboden
DE4411453A1 (de) * 1994-04-01 1995-10-05 Dura Tufting Gmbh Schwermasse enthaltende Dämmbelaganordnung für den Boden- und Wandbereich von Bauten

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