AT5701U2 - Gleistragplatte, anordnung mit einer gleistragplatte sowie verfahren zur erstellung dieser anordnung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Gleistragplatte, sowie eine Anordnung mit einer Gleistragplatte und ein Verfahren zur Herstellung dieser Anordnung, insbesondere für Öl- und Flüssigkeitsladegleise. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass an der Oberseite der Gleistragplatte (1) zwischen zwei in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) der Gleistragplatte (1) verlaufenden Gleistragflächen (2) eine plateauförmige Erhebung (3) ausgebildet ist, die eine Senke (4) zur Aufnahme und zum Ableiten von insbesondere umweltgefährdenden Flüssigkeiten, vorzugsweise von Ölen, Benzinen, Chemikalien oder dergleichen, aufweist. Die Räume zwischen den Schienen (9) und den Erhebungen (3) sind mit Vergussmaterial (20) gefüllt.
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 eine Gieistragplatte, insbesondere für Ö !- undFlüssigkeitsladegleise, des weiteren eine Anordnung mit zumindest einer in einem Gleisbett verlegten Gleistragplatte und ein Verfahren zur Erstellung dieser Anordnung. Diverse Ausführungsformen von Gleistragplatten für verschiedenste Anforderungen sind bekannt. Zum Beispiel existieren Gleistragplatten mit Wannen zur Aufnahme und Ableitung von Chemikalien, Öl, Benzin, etc., wobei die Schienen auf Stahlbetonhöckern im Inneren der Wannen verlaufen. In diesem Fall kann jedoch eine Be- bzw. Überfahrbarkeit des Gleiskörpers, insbesondere durch Lastkraftfahrzeuge, was vor allem bei Be- und Entladestationen von Wichtigkeit ist, nur durch das zusätzliche Anbringen von Gitterrosten erreicht werden. Des Weiteren existieren Gleistragplatten mit Erhebungen zwischen den Schienen insbesondere für Kreuzungsbereiche oder Bahnübergänge, um dort die Be- bzw. Überfahrbarkeit zu gewährleisten. Diese Gleistragplatten sind jedoch nicht zur Aufnahme und Ableitung von umweltschädlichen Flüssigkeiten geeignet. Die Aufgabe dieser Erfindung ist es, eine die Vorteile der Befahrbarkeit und der Aufnahme und Ableitung von umweltschädlichen Chemikalien, Ölen, Benzinen od. dgl. vereinende Gleistragplatte der eingangs erwähnten Art bzw. eine Anordnung mit zumindest einer derartigen Gleistragplatte samt Verfahren zur Erstellung derselben vorzuschlagen. Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einfachem und stabilem Aufbau der Gleistragplatte mit der Möglichkeit zur sicheren und vollständigen Aufnahme und Ableitung von umweltschädlichen Flüssigkeiten bei gleichzeitiger Be- bzw. Überfahrbarkeit durch Kraftfahrzeuge, insbesondere LKW, durch die in den Ansprüchen 1 und 2 angegebenen Merkmale erreicht. Das verlegungstechnisch einfache, wirtschaftliche und Stabilität gewährleistende Verfahren wird in Anspruch 36 beschrieben. Durch die in den Ansprüchen 3 bis 11 beschriebenen Merkmale wird grösstmögliche Langlebigkeit der Gleistragplatten bei gleichzeitiger einfacher und variabler Verlegemöglichkeit und der Möglichkeit zur umweltsicheren Aufnahme von Flüssigkeiten erreicht. Die Senke wird vorteilhafterweise gemäss den Ansprüchen 14 bis 16 ausgebildet und vereint die Aufnahme- und Ableitungsmöglichkeit von Flüssigkeiten mit der Be- bzw. Überfahrbarkeit der Gleistragplatte. Die schall- und schwingungsgedämpft gemäss den Ansprüchen 18 bis 20 gelagerten Schienen werden gemäss den Ansprüchen 23 bis 30 durch Vergussmaterial verlässlich und dauerhaft abgedichtet bzw. fixiert. Ausserdem wird durch das in den Ansprüchen 39 bis 45 beschriebene Verfahren die volle LKW - Be- bzw. Überfahrbarkeit gewährleistet. Das Vergussmaterial umfasst vorteilhafterweise die in den Ansprüchen 27 bis 30 beschriebenen Materialien und erlaubt neben dauerhaftem Halt ein schnelles und einfaches Freilegen der Schienenbefestigung im Falle einer Reparatur oder eines Schienentausches. <Desc/Clms Page number 2> Die Gleistragplatten werden verfahrenstechnisch einfach, fugenfrei und geschützt vor Schäden im Übergangsbereich gemäss den Merkmalen der Ansprüche 31 bis 34 bzw. 46 bis 48 an den Strassenbelag angeschlossen und gestatten so sichere und dauerhafte Be- bzw. Überfahrbarkeit durch Kraftfahrzeuge. Der folgenden Beschreibung, den Unteransprüchen und den Zeichnungen sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung zu entnehmen. Fig. 1 und Fig. 2 zeigen einen Querschnitt bzw. eine Draufsicht auf eine Gleistragplatte. Fig. 3 und Fig. 4 zeigen einen Querschnitt bzw. eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform einer Gleistragplatte. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch eine Anordnung der Gleistragplatte aus Fig. 1 und Fig. 2 samt Schiene und Strassenbelag. Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch die Anordnung der alternativen Ausführungsform von Fig. 3 und Fig. 4 samt Schiene und Strassenbetag. Fig. 7 zeigt ein Detail eines Querschnitts der Gleistragplatte gemäss Fig. 1 samt Schiene und Befestigungsbauteilen. In Fig. 1 wird ein Schnitt längs der Quermittelebene 7 einer Gleistragplatte 1 dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Gleistragplatte 1. Der Grundriss der Gleistragplatte 1 ist im Regelfall rechteckig, doch werden in Bogenbereichen auch trapezförmige Gleistragplatten 1 oder Sonderanfertigungen eingesetzt. Bei der einstückig ausgebildeten Gleistragplatte 1, die vorzugsweise aus Beton gebildet ist, ist vorzugsweise symmetrisch zur Längsmittel- 6 und Quermittelebene 7 eine plateauförmige Erhebung 3 mit einer Höhe ausgebildet, die die Höhe einer üblicherweise eingesetzten Schiene 9 nicht übersteigt. Die Aussenseitenflächen dieser Erhebung 3 fallen steil ab, vorzugsweise in einem Winkel a zwischen 80 und 90 und die Stirnseiten der Erhebung 3 schliessen mit den Stirnseiten der Gleistragplatte 1 senkrecht zur Unterseite der Gleistragplatte hin abfallend ab. Nach innen zu weist die Erhebung 3 eine von den oberen längsseitigen und stirnseitigen Kanten bzw. Randbereichen der Erhebung 3 begrenzte flache Senke 4 auf. Die von den oberen, vorzugsweise rund, eckig oder gefast ausgebildeten Kanten bzw. Randbereichen der Erhebung 3 in Richtung Mitte der Gleistragplatte 1 verlaufenden Flächen der Senke 4 fallen in einem Winkel b von vorzugsweise zwischen 3 und 20 ab. An der tiefsten Stelle der Senke 4 münden die Flächen in einem Auslass 11, vorzugsweise einem Einlaufgully, der mit einem zu einem seitlichen Rand der Gleistragplatte 1 führenden Abflussrohr 12, vorzugsweise einem PVC-Rohr, verbunden ist. Dieses Abflussrohr 12 ist mit einem vom Auslass 11 zum Ende des Abflussrohres 12 verlaufenden Gefälle in der Gleistragplatte 1 eingebaut oder vergossen. Über einen Anschlussteil 28 kann das Abflussrohr 12 mit der entlang der Gleistragplatten verlaufenden hier nicht dargestellten bauseitigen Kanalisation verbunden werden. <Desc/Clms Page number 3> Beiderseits ausserhalb dieser Erhebung 3 verlaufen in Längsrichtung der Gleistragplatte 1, also parallel zur Längsmittelebene 6, d. h. in Verlaufrichtung der späteren Schienen, zwei Gleistragflächen 2, die zur Erhebung 3 hin leicht abfallend geneigt oder auch horizontal ausgebildet sein können. In diesen Gleistragflächen 2 sind jeweils zwei ebenfalls parallel zur Längsmittelebene 6 verlaufende, vorzugsweise sich über die gesamte Länge der Gleistragplatte 1 erstreckende, durchgehende Rillen 8 ausgebildet sind, zwischen denen sich ein Bereich zur Anbringung jeweils einer Schiene 9 erstreckt. Ausserhalb der Gleistragflächen 2 ist eine kleine sich über die gesamte Länge der Gleistragplatte 1 erstreckende Schulter 5 ausgebildet, die nach aussen in eine nach unten geneigte Fläche übergeht. Weiters ist auf jeder Stirnseite der Gleistragplatte 1 zumindest eine, vorzugsweise zwei, Fugendistanznoppe 10 vorgesehen, wobei die Fugendistanznoppen 10 vorzugsweise halbkreis-, zylinder- oder quaderförmig ausgebildet sind. Die Fugendistanznoppen 10 stehen insbesondere einige mm, vorzugsweise 4 bis 6 mm, von der Stirnseite der Gleistragplatte 1 vor und sind auf beiden Stirnseiten der Gleistragplatte zueinander symmetrisch bezüglich der Quermittelebene 7 und vorzugsweise symmetrisch bezüglich der Längsmittelebene 6 angeordnet. In Fig. 3 wird ein Schnitt durch die Quermittelebene 7 einer alternativen Ausführungsform einer Gleistragplatte 1 dargestellt. Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf diese Gleistragplatte 1. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungsformen liegt in der Ausformung der Gleitragflächen 2 und der Schultern 5. Bei dieser Variante weisen die, wie bei Fig. 1 bzw. Fig. 2 beschriebenen, leicht nach innen geneigten Gleitragflächen 2 keine Rillen 8 auf, sondern besitzen eine durchgehend ebene Oberfläche. Die Schultern 5 sind deutlich höher bzw. grösser ausgebildet und besitzen eine grössere Höhe als die zentral angeordnete Erhebung 3. Dadurch wird zwischen der der Schiene 9 zugewendeten Innenseitenfläche einer Schulter 5 und der Aussenseitenfläche der Erhebung ein durchgehender Zwischenraum bzw. Kanal ausgebildet, in den die Schienen 9 verlegt werden. Die Oberseiten der Schultern 5 weisen eine, vorzugsweise leichte kontinuierliche, Neigung nach aussen auf und schliessen am Ende der Gleistragplatte 1 mit den längsseitigen Seitenflächen der Gleistragplatte 1 senkrecht zur Unterseite der Gleistragplatte hin abfallend ab. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch eine Anordnung mit einer Gleistragplatte 1 gemäss Fig. 1 bzw. Fig. 2 samt Schiene 9 und Strassenbeiag 24. Die Gleistragplatte 1 ist auf einem ungefähr 30 mm starken Gleisbett 13 aus Hartstein, vorzugsweise Schotter oder Gleiskies, insbesondere Feinsplitt, verlegt. Eine Schiene 9 ist auf der Gleistragfläche 2 mit hier nicht dargestellten, teilweise in die Rillen 8 passend eingesetzten Bauteilen befestigt. Zwischen Schiene 9 und Gleistragfläche 2 ist zusätzlich zur Schalldämmung und für eine stabile Lagerung der Schiene 9 zumindest eine Stützplatte 14, vorzugsweise aus Kunststoff, <Desc/Clms Page number 4> eingelegt. Die oberen längsseitigen Kanten der Erhebung 3 liegen, insbesondere knapp, unterhalb des unteren Endes des Schienenkopfes 16. Der jeweils zwischen der erhebungsseitigen Innenseitenfläche einer Schiene 9 und der Aussenseitenfläche der Erhebung 3 gebildete, insbesondere durchgehende Zwischenraum bzw. Kanal 26, ist bis zu dieser, vorzugsweise bis knapp unter diese, obere (n) längsseitige (n) Kante der Erhebung 3 mit Vergussmaterial 20 gefüllt. Über dieses im Zwischenraum bzw. Kanal befindliche Vergussmaterial 20 kann zumindest eine weitere Schicht 23 aus Vergussmaterial 20, aufgebracht werden. Die Eigenschaften des Vergussmaterials 20 bzw. des Füllstoffes werden weiter unten erörtert. Der Bereich der Gleistragplatte 1 ausserhalb der Schienen 9, insbesondere der Bereich der an der längsseitigen Aussenseite der Gleistragplatte 1 verlaufenden Abschrägung, ist von Strassenbelag 24, insbesondere Asphalt, bedeckt, wobei die strassenbelagsseitige Anschlussfuge 29 an die jeweilige Schiene 9 mit flüssigkeitsdichtem, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigem Dichtmaterial 25, vorzugsweise Schmelz- bzw. TOK-Bändern, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial o. ä. abgedichtet ist. In Fig. 6 wird ein Querschnitt durch die Anordnung der alternativen Ausführungsform von Fig. 3 und Fig. 4 samt Schiene 9 und Strassenbelag 24 dargestellt. Auch bei dieser Ausführungsform werden Stützplatten 14 in den Gleistragflächen 2 verlegt und darauf die Schienen 9 verlegt. Im Unterschied zu Fig. 5 werden die Schienen 9 aber nicht mit Befestigungsbauteilen befestigt, sondern erhalten ihre Stabilität ausschliesslich durch das Vergussmaterial 20. Durch das Verlegen der Schiene 9 bildet sich einerseits zwischen der erhebungsseitigen Innenseitenfläche der Schiene 9 und der Aussenseitenfläche der Erhebung 3 ein insbesondere durchgehender Zwischenraum bzw. Kanal 26 aus und andererseits zwischen der schulterseitigen Aussenseitenfläche einer Schiene 9 und der der Schiene 9 zugewendeten Innenseitenfläche einer Schulter 5 ein weiterer insbesondere durchgehender Zwischenraum bzw. Kanal 27. In zumindest einem der Zwischenräume bzw. Kanäle 26,27 kann sich gegebenenfalls jeweils zumindest ein Füllrohr 21 befinden, insbesondere ein Kunststoffrohr, das vorzugsweise Abstandhalter 22 in Form von vom Rohr abgehenden Fortsätzen, Stiften od. dgl. aufweist. Beide Zwischenräume bzw. Kanäle 26, 27 sind mit Vergussmaterial 20 gefüllt, der Zwischenraum bzw. Kanal 26 bis zu der, vorzugsweise bis knapp unter die, obere (n) längsseitige (n) Kante der Erhebung 3 bzw. der Zwischenraum bzw. Kanal 27 bis zu der, vorzugsweise bis knapp unter die, obere (n) innere (n) längsseitige (n) Kante der Schulter 5. An die Aussenseitenflächen der Schultern 5 der Gleistragplatte 1 schliesst der Strassenbelag 24, insbesondere Asphalt, an, wobei die oberste Schicht des Strassenbelags 24 eine Anschlussfuge 29 an die jeweilige Schulter 5 aufweist, welche Fuge 29 mit flüssigkeitsdichtem, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigem <Desc/Clms Page number 5> Dichtmaterial 25, vorzugsweise Schmelz-bzw. TOK-Bändern, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial o. ä. abgedichtet ist. Fig. 7 zeigt eine Detailaufnahme eines Querschnitts der Gleistragplatte aus Fig. 1 samt Schiene 9 und Befestigungsbauteilen. In den Rillen 8 der Gleistragflächen 2 sind an den Schienenfuss 15 seitlich anliegende Winkelführungsplatten 17 mit ihren Nasen passend eingesetzt. Darüber liegen Spannklemmen 18, die gemeinsam mit den Winkelführungsplatten 17 über Kunststoffschwellendübel 19 mit der Gleistragplatte 1 verschraubt sind. Der der Schiene 9 zugewandte Teil der Spannklemmen 18 drückt dadurch auf den Schienenfuss 15 und fixiert so die Schiene 9. Durch die Verwendung unterschiedlich breiter Winkelführungsplatten 17 ist es möglich, bei gerade verlaufender Rille 8 die Schiene 9 mit bzw. in einem beliebigen Gleisradius zu fixieren. Bei einem Verfahren zur Erstellung einer Anordnung mit zumindest einer Gleistragplatte 1 wird wie folgt vorgegangen : Die Gleistragplatten 1 werden auf ein Gleisbett 13 auf ausreichend befestigtem und vorzugsweise frostsicherem Untergrund verlegt. Die Fugen zwischen den Gleistragplatten 1, die im Regelfall etwa 10 mm betragen, werden mit elastischem Material, vorzugsweise dauerelastischem, witterungs-und/oder mineralölbeständigem Kitt oder mit Vergussmaterial abgedichtet. Danach werden auf die Gleistragflächen 2 Stützplatten 14, vorzugsweise aus Kunststoff, gelegt und darauf die Schienen 9 verlegt. Die Schienen 9 werden gegebenenfalls mit Befestigungsbauteilen an der Gleistragplatte 1 befestigt. Anschliessend werden die zwischen Schiene 9 und Erhebung 3 und gegebenenfalls der Schulter 5 ausgebildeten Zwischenräume bzw. Kanäle 26,27 mit Vergussmaterial aufgefüllt. Aus Kostengründen können vor dem Auffüllen noch ein oder mehrere Füllrohre 21 mit Abstandhaltern 22 in die Zwischenräume bzw. Kanäle 26,27 verlegt werden. Zur Kostenoptimierung können gegebenenfalls die Zwischenräume bzw. Kanäle 26,27 vorab bis in eine Höhe von 60 bis 90 % der möglichen Füllhöhe mit Füllstoff befüllt werden. Anschliessend wird mit vorzugsweise zuschlagsstofffreiem Vergussmaterial aufgefüllt bis die gewünschte maximale Füllhöhe, wie in Fig. 5 und Fig. 6 erläutert, erreicht ist. Gegebenenfalls kann noch zumindest eine weitere Schicht bzw. Deckschicht aus gegebenenfalls zuschlagsstofffreiem Vergussmaterial 20 aufgebracht werden. Das mit dem Auslass 11 von der in der plateauförmigen Erhebung 3 ausgebildeten Senke 4 verbundene Abflussrohr 12 wird über einen Anschlussteil 28 mit der bauseitigen, vorzugsweise längsseitig entlang der Gleistragplatten 1 verlaufenden Kanalisation verbunden. Anschliessend wird Strassenbelag 24 an die Aussenseitenfläche der Schienen 9 bzw. der Gleistragplatten 1 angeschlossen. Vor dem Bedecken des Bereiches der Gleistragplatte ausserhalb der Schienen 9 mit Strassenbelag 24, insbesondere Asphalt, wird die strassenseitige Aussenseite der jeweiligen Schiene 9 vom Schienenfuss 15 bis zum Schienenkopf 16 mit öl- und/oder <Desc/Clms Page number 6> witterungsbeständigem Dichtmaterial 25, vorzugsweise Schmelz-bzw. TOK-Band abgedichtet bzw. es wird vor dem Aufbringen der obersten Schicht des Strassenbeiages 24 ein Abstandhalter, insbesondere aus Holz, an den Schienenkopf 16 entfernbar angebracht, dann wird die oberste Schicht des Strassenbelages 24 aufgebracht, und sodann wird der Abstandhalter entfernt und die dadurch entstandene Anschlussfuge 29 mit öl- und/oder witterungsbeständigem Dichtmaterial 25, vorzugsweise, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial 20, o. ä. abgedichtet. Die Gleistragplatten 1 bestehen vorzugsweise aus flüssigkeitsdichtem, chemikalienund/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigem Beton, vorzugsweise aus Stahlbeton der Mindestgüte B55 und die Oberfläche, insbesondere in der Senke, ist mit vorzugsweise flüssigkeitsdichten, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigen Anstrichen, Kunststoffbeschichtungen oder keramischen Auskleidungen ausgekleidet. Unter Vergussmaterial 20 wird ein chemisch weitgehend inertes, und/oder gegen organische und anorganische Lösungsmittel, Säuren und Laugen weitgehend beständiges und/oder weitgehend unbrennbares und/oder weitgehend UV-beständiges und/oder weitgehend gut benetzendes und adhäsives und/oder weitgehend kältebeständiges und/oder weitgehend nicht versprödendes und/oder weitgehend mikroorganismenbeständiges und/oder weitgehend elastisches Polymer, vorzugsweise mit einer Dichte von vorzugsweise 0, 9-1, 15 kg/dm3, einer Shore-Härte von vorzugsweise 50- 700, einer Zugfestigkeit von vorzugsweise 0, 7-0, 9 N/mm2 und einem Elastizitätsmodul von vorzugsweise 3, 5-4, 1 N/mm2, insbesondere ein Vergussmaterial auf Polyurethan- und/oder Silikonkautschukbasis, und/oder eine Edilon-Vergussmasse, d. h. ein unter der Marke Edilon von der Fa. Stelcon vertriebenes Produkt, und/oder ein lösungsmittelfreies, selbstverlaufendes Zwei-Komponenten-Giessmaterial aus Polyisocyanat und Diaminen, Polyolen bzw. Füllstoffen, verstanden. Dem Vergussmaterial 20 kann gegebenenfalls Füllstoff, vorzugsweise in einem Ausmass von 60 bis 90 % des Gesamtvolumens von Vergussmaterial 20 und Füllstoff, zugesetzt werden. Unter Füllstoff versteht man vor allem Kies und/oder Splitt und/oder Kork, insbesondere Splitt der Kornklasse 8/12mm, oder Korkgranulate.
Claims (49)
- Ansprüche : 1. Gleistragplatte, insbesondere für Öl- und Flüssigkeitsladegleise, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Gleistragplatte (1) zwischen zwei in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) der Gleistragplatte (1) verlaufenden Gleistragflächen (2) eine plateauförmige Erhebung (3) ausgebildet ist, die eine Senke (4) zur Aufnahme und zum Ableiten von insbesondere umweltgefährdenden Flüssigkeiten, vorzugsweise von Ölen, Benzinen, Chemikalien oder dergleichen, aufweist.
- 2. Anordnung mit zumindest einer in einem Gleisbett verlegten Gleistragplatte, insbesondere für ÖI- und Flüssigkeitsladegleise, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Gleistragplatte (1) zwischen zwei in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) der Gleistragplatte (1) verlaufenden Gleistragflächen (2) eine plateauförmige Erhebung (3) ausgebildet ist, die eine Senke (4) zur Aufnahme und zum Ableiten von insbesondere umweltgefährdenden Flüssigkeiten, vorzugsweise von Ölen, Benzinen, Chemikalien oder dergleichen, aufweist.
- 3. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleistragplatte (1) einstückig ausgebildet ist und/oder im Grundriss rechteckig oder trapezförmig geformt ist.
- 4. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleistragplatte (1) aus flüssigkeitsdichtem, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigem Beton, vorzugsweise aus Stahlbeton der Mindestgüte B55, gefertigt ist und/oder dass die Oberfläche der Gleistragplatte (1), insbesondere in der Senke, mit flüssigkeitsdichten, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigen Anstrichen, Kunststoffbeschichtungen oder keramischen Auskleidungen ausgekleidet ist.
- 5. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleistragflächen (2) leicht zur Erhebung (3) hin abfallend geneigt sind oder horizontal ausgebildet sind.
- 6. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Gleistragplatte (1) an die Gleistragflächen (2) nach aussen anschliessende Schultern (5) ausgebildet sind, deren Höhe zwischen 10 und 140 % der Höhe der Erhebung (3) über dem Niveau der Gleistragfläche (2) aufragt. <Desc/Clms Page number 8>
- 7. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseiten der Schultern (5) bzw. die Oberseiten der Bereiche der Gleistragplatte (1) ausserhalb der Schultern (5) zur Erhebung (3) hin, kontinuierlich oder diskontinuierlich, ansteigend geneigt oder horizontal ausgebildet sind.
- 8. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten der Gleistragplatte (1) bzw. die Stirnseiten der Erhebung (3) bzw. der Schultern (5) senkrecht zur Unterseite der Gleistragplatte (1) hin abfallend ausgebildet sind.
- 9. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen, längsseitigen bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) verlaufenden Kanten der Erhebung (3) und/oder die oberen, längsseitigen bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) verlaufenden Kanten der Schultern (5) bzw. der Gleistragplatte (1) eckig, rund, oder gefast ausgebildet sind.
- 10. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (3) über die gesamte Länge der Gleistragplatte (1), insbesondere symmetrisch zur Längsmittelebene (6) und zur Quermittelebene (7) der Gleistragplatte (1), ausgebildet ist und gegebenenfalls mit den Stirnseiten der Gleistragplatte (1) abschliesst.
- 11. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseitenflächen der plateauförmigen Erhebung (3) zu den Gleistragflächen (2) hin steil abfallend, vorzugsweise mit einem Winkel (a) zwischen 70 und 90 , insbesondere zwischen 80 und 90 , und/oder die Seitenflächen der Schultern (5) zu den Oberseiten der Schultern (5) hin steil ansteigend, vorzugsweise mit einem Winkel (a) zwischen 70 und 90 , insbesondere zwischen 80 und 900, ausgebildet sind.
- 12. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gleistragflächen (2) jeweils zwei in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) der Gleistragplatte (1) verlaufende, vorzugsweise sich über die gesamte Länge der Gleistragplatte (1) erstreckende, insbesondere gerade verlaufende Rillen (8) ausgebildet sind, zwischen denen sich ein Bereich zur Anbringung jeweils einer Schiene (9) erstreckt. <Desc/Clms Page number 9>
- 13. Gieistragpiatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Stirnseiten der Gleistragplatte (1) jeweils zumindest eine, vorzugsweise zwei, Fugendistanznoppe (10) vorgesehen ist, wobei die Fugendistanznoppe (10) im Querschnitt vorzugsweise rund oder eckig ausgebildet ist, insbesondere einige mm, vorzugsweise 4 bis 6 mm, von der Stirnseite der Gleistragplatte (1) vorsteht und dass die Fugendistanznoppen (10) auf beiden Stirnseiten einer Gleistragplatte (1) zueinander symmetrisch bezüglich der Quermittelebene (7) und vorzugsweise symmetrisch bezüglich der Längsmittelebene (6) angeordnet sind.
- 14. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Senke (4) von den oberen längsseitigen und stirnseitigen Kanten bzw. Randbereichen der Erhebung (3) begrenzt ist und die Flächen der Senke (4) von diesen Kanten, insbesondere zur Mitte der Gleistragplatte (1) hin abfallen und an der tiefsten Stelle der Senke (4) in einem Auslass (11), vorzugsweise einem Einlaufgully, münden.
- 15. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen der Senke (4) in einem flachen Winkel (b) zur Horizontalen, vorzugsweise zwischen 3 und 20 , abfallen.
- 16. Gleistragplatte gemäss einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass (11) mit einem zu einem seitlichen Rand der Gleistragplatte (1) führenden Abflussrohr (12), vorzugsweise einem PVC-Rohr, verbunden ist, wobei das Abflussrohr (12) mit einem vom Auslass (11) zum Ende des Abflussrohres (12) verlaufenden Gefälle in der Gleistragplatte (1) eingebaut ist.
- 17. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleistragplatte (1) auf einem Gleisbett (13) aus Hartstein, vorzugsweise Schotter oder Gleiskies, insbesondere Feinsplitt, verlegt ist.
- 18. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Gleistragflächen (2) jeweils eine Schiene (9) befestigt bzw. verlegt ist.
- 19. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schienen (9) und Gleistragflächen (2) jeweils zumindest eine Stützplatte (14), vorzugsweise aus Kunststoff, eingelegt ist.
- 20. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rillen (8) an den Schienenfuss (15) seitlich anliegende Winkelführungsplatten (17) mit <Desc/Clms Page number 10> ihren Nasen passend eingesetzt sind und gemeinsam mit von oben an den Schienenfuss (15) anliegenden Spannklemmen (18) über Kunststoffschwellendübel (19) mit der Gleistragplatte (1) verschraubt sind.
- 21. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen längsseitigen Kanten der Erhebung (3), insbesondere knapp, unterhalb des unteren Endbereiches des Schienenkopfes (16) liegen.
- 22. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen inneren längsseitigen Kanten der Schultern (5) maximal in der Höhe des oberen Endbereiches des Schienenkopfes (16) liegen.
- 23. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der erhebungsseitigen Innenseitenfläche einer Schiene (9) und der Aussenseitenfläche der Erhebung (3), insbesondere durchgehend, ausgebildete Zwischenraum bzw. Kanal (26) bis zu der bzw. bis knapp unter die obere (n) längsseitige (n) Kante der Erhebung (3) mit Vergussmaterial (20) gefüllt ist.
- 24. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der schulterseitigen Aussenseitenfläche einer Schiene (9) und der der Schiene (9) zugewendeten Innenseitenfläche einer Schulter (5), insbesondere durchgehend, ausgebildete Zwischenraum bzw. Kanal (27) ausgebildet ist, der bis zu der bzw. bis knapp unter die, obere (n) innere (n) längsseitige (n) Kante der Schulter (5) mit Vergussmaterial (20) gefüllt ist.
- 25. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem der Zwischenräume bzw. Kanäle (26,27) jeweils zumindest ein Füllrohr (21), insbesondere ein Kunststoffrohr, verlegt ist.
- 26. Anordnung gemäss Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllrohr (21) Abstandhalter (22) z. B. in Form von abgehenden Stegen, aufweist.
- 27. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergussmaterial (20) Füllstoff, vorzugsweise in einem Ausmass von 60 bis 90 % des Gesamtvolumens von Vergussmaterial (20) und Füllstoff, enthält.
- 28. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 23 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Vergussmaterial (20), vorzugsweise ein chemisch weitgehend inertes, und/oder gegen <Desc/Clms Page number 11> organische und anorganische Losungsmitte !, Sauren und Laugen weitgehend beständiges und/oder weitgehend unbrennbares und/oder weitgehend UV-beständiges und/oder weitgehend gut benetzendes und adhäsives und/oder weitgehend kältebeständiges und/oder weitgehend nicht versprödendes und/oder weitgehend mikroorganismenbeständiges und/oder weitgehend elastisches Polymer, vorzugsweise mit einer Dichte von vorzugsweise 0, 9-1, 15 kg/dm3, einer Shore-Härte von vorzugsweise 50-70 , einer Zugfestigkeit von vorzugsweise 0, 7-0, 9 N/mm2 und einem Elastizitätsmodul von vorzugsweise 3, 5-4, 1 N/mm2,insbesondere ein Vergussmaterial auf Polyurethan- und/oder Silikonkautschukbasis, und/oder eine Edilon-Vergussmasse, d. h. ein unter der Marke Edilon von der Fa. Steicon vertriebenes Produkt, und/oder ein lösungsmittelfreies, selbstverlaufendes Zwei-Komponenten-Giessmaterial vorzugsweise mit Polyisocyanat und Diaminen, Polyolen bzw. Füllstoffen, umfasst.
- 29. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 23 bis 28 dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff Kies und/oder Splitt, sinbesodnere Splitt der Kornklasse 8/12mm und/oder Kork, insbesondere Korkgranulate, umfasst.
- 30. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 23 bis 29 dadurch gekennzeichnet, dass über dem im Zwischenraum bzw. Kanal (26,27) befindlichen Vergussmaterial (20) zumindest eine weitere Schicht (23) aus, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial (20), aufgebracht ist.
- 31. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich der Gleistragplatte (1) ausserhalb der Schienen (9), bis zur Aussenseite der jeweiligen Schiene (9), von einem gegebenenfalls mehrschichtigen Strassenbeiag (24), insbesondere Asphalt, bedeckt ist, wobei die strassenbeiagsseitige Anschlussfuge (29) an die jeweilige Schiene (9) mit flüssigkeitsdichtem, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl-bzw. benzinbeständigem Dichtmaterial (25), vorzugsweise Schmelz- bzw.TOK-Bändern, und/oder, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial (20) o. ä., abgedichtet ist.
- 32. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass an die Aussenseitenflächen der Schultern (5) der Gleistragplatte (1) ein gegebenenfalls mehrschichtiger Strassenbelag (24), insbesondere Asphalt, anschliesst, wobei die oberste Schicht bzw. der obere Bereich des Strassenbelags (24) eine Anschlussfuge (29) an die jeweilige Schulter (5) aufweist, die mit flüssigkeitsdichtem, chemikalien- und/oder witterungs- und/oder öl- bzw. benzinbeständigem Dichtmaterial (25), vorzugsweise <Desc/Clms Page number 12> Schmelz- bzw. TOK-Bändern, und/oder, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial (20) o. ä., abgedichtet ist.
- 33. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendistanznoppen (10) von zwei benachbarten Gleistragplatten (1) aneinander anliegen.
- 34. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen zwischen den Gleistragplatten (1) mit elastischem Material, vorzugsweise dauerelastischem, witterungs- und/oder mineralölbeständigem Kitt und/oder, mit gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial (20) o. ä. abgedichtet sind.
- 35. Anordnung gemäss einem der Ansprüche 2 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Abflussrohr (12) über einen Anschlussteil (28) mit der bauseitigen, in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene (6) der Gleistragplatte (1) verlaufenden Kanalisation bzw.Ableitung verbunden ist.
- 36. Verfahren zur Erstellung einer Anordnung mit zumindest einer Gleistragplatte, vorzugsweise für Öl- und Flüssigkeitsladegleise, insbesondere nach einem der Ansprüche 2 bis 35, bei dem Gleistragplatten auf einem Gleisbett verlegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verlegung der Gleistragplatte im Gleisbett zuerst Schienen auf in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene der Gleistragplatte verlaufenden Gleistragflächen verlegt werden und danach die zwischen der Aussenseitenfläche einer in der Gleistragplatte ausgebildeten in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene der Gleistragplatte verlaufenden plateauförmigen Erhebung und der Innenseitenfläche einer auf der Gleistragplatte befestigten bzw.verlegten Schiene und/oder zwischen der der Schiene zugewendeten Innenseitenfläche einer ausserhalb der Schienen in der Gleistragplatte ausgebildeten, in Längsrichtung bzw. parallel zur Längsmittelebene der Gleistragplatte verlaufenden Schulter und der Aussenseitenfläche einer auf der Gleistragplatte befestigten bzw. verlegten Schiene ausgebildeten Zwischenräume bzw. Kanäle mit Vergussmaterial ausgefüllt werden.
- 37. Verfahren gemäss Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verlegen der Schienen jeweils zumindest eine Stützplatte aus Kunststoff auf die Gleistragflächen gelegt wird.
- 38. Verfahren gemäss Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verlegung der Schienen die in den Gleistragflächen in Längsrichtung bzw. parallel zur <Desc/Clms Page number 13> Längsmittelebene der Gleistragplatte verlaufenden, sich vorzugsweise über die gesamte Länge der Gleistragplatte erstreckenden, Rillen an den Schienenfuss seitlich anliegende Winkelführungsplatten mit Nasen passend eingesetzt werden und dass danach die Schienen mit von oben an den Schienenfuss anliegenden, über Kunststoffschwellendübel durch die Winkelführungsplatten mit der Gleistragplatte verschraubten Spannklemmen, fixiert werden.
- 39. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass das eingesetzte Vergussmaterial Füllstoff, vorzugsweise in einem Ausmass von 60 bis 90 % des Gesamtvolumens von Vergussmaterial und Füllstoff, enthält.
- 40. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass als Vergussmaterial, vorzugsweise ein chemisch weitgehend inertes, und/oder gegen organische und anorganische Lösungsmittel, Säuren und Laugen weitgehend beständiges und/oder weitgehend unbrennbares und/oder weitgehend UV-beständiges und/oder weitgehend gut benetzendes und adhäsives und/oder weitgehend kältebeständiges und/oder weitgehend nicht versprödendes und/oder weitgehend mikroorganismenbeständiges und/oder weitgehend elastisches Polymer, vorzugsweise mit einer Dichte von vorzugsweise 0, 9-1, 15 kg/dm3, einer Shore-Härte von vorzugsweise 50-70 , einer Zugfestigkeit von vorzugsweise 0, 7-0, 9 N/mm2 und einem Elastizitätsmodul von vorzugsweise 3, 5-4, 1 N/mm2,insbesondere ein Vergussmaterial auf Polyurethan- und/oder Silikonkautschukbasis, und/oder eine Edilon-Vergussmasse, d. h. ein unter der Marke Edilon von der Fa. Stelcon vertriebenes Produkt, und/oder ein lösungsmittelfreies, selbstverlaufendes Zwei-Komponenten-Giessmaterial, vorzugsweise mit Polyisocyanat und Diaminen, Polyolen bzw. Füllstoffen, eingesetzt wird.
- 41. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllstoff Kies und/oder Splitt und/oder Kork, insbesondere Splitt der Kornklasse 8/12mm, insbesondere Korkgranulate, eingesetzt wird.
- 42. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass vor Einbringen des Vergussmaterials in die Zwischenräume bzw. Kanäle jeweils zumindest ein Füllrohr in zumindest einen Zwischenraum bzw. Kanal verlegt wird.
- 43. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zwischenräume bzw. Kanäle zuerst Füllstoff vorzugsweise bis in eine Höhe von 60 bis 90 % der Höhe der Seitenfläche der Erhebung bzw. der Schulter, vorgelegt wird, und danach die Zwischenräume bzw. Kanäle mit Vergussmaterial bis zu der bzw. bis knapp <Desc/Clms Page number 14> unter die obere (n) längsseitige (n) Kante der Erhebung bzw. bis zu der bzw. bis knapp unter die obere (n) innere (n) längsseitige (n) Kante der Schulter aufgefüllt werden.
- 44. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume bzw. Kanäle mit Vergussmaterial bis zu der bzw. bis knapp unter die obere (n) längsseitige (n) Kante der Erhebung bzw. bis zu der bzw. bis knapp unter die obere (n) innere (n) längsseitige (n) Kante der Schulter aufgefüllt werden.
- 45. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Befüllung der Zwischenräume bzw. Kanäle mit Vergussmaterial über das in den Zwischenräumen bzw. Kanälen befindliche Vergussmaterial zumindest eine weitere Schicht aus, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial aufgebracht wird.
- 46. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verlegung der Gleistragplatte im Gleisbett die Fugen zwischen den Gleistragplatten mit elastischem Material, vorzugsweise dauerelastischem, witterungs- und/oder mineralölbeständigem Kitt und/oder mit, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial abgedichtet werden.
- 47. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Bedecken des Bereiches der Gleistragplatte ausserhalb der Schienen mit Strassenbelag, insbesondere Asphalt, die strassenseitige Aussenseite der jeweiligen Schiene vom Schienenfuss bis zum Schienenkopf mit öl- und/oder witterungsbeständigem Dichtmaterial, vorzugsweise Schmelz-bzw.TOK-Band, abgedichtet wird bzw. vor dem Aufbringen der obersten Schicht des Strassenbelages ein Abstandhalter, an den Schienenkopf angelegt wird und dass nach Aufbringen der obersten Schicht des Strassenbeiages der Abstandhalters entfernt und die dadurch entstandene Anschlussfuge mit öl- und/oder witterungsbeständigem Dichtmaterial, vorzugsweise, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial, o. ä., abgedichtet wird.
- 48. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Aussenseitenflächen der Schultern mit öl- und/oder witterungsbeständigem Dichtmaterial, vorzugsweise Schmelz- bzw. TOK-Bändern, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial o. ä. abgedichtet wird und danach der Strassenbelag an die Aussenseitenflächen der Schultern angearbeitet wird bzw.dass an den oberen Teil der Aussenseitenflächen der Schultern ein Abstandhalter angelegt wird und dass nach Aufbringen der obersten Schicht des Strassenbelages der <Desc/Clms Page number 15> Aüstandnaiters entfernt wird und d ! e dadurch entstandene AnSCh ! Ussruge mit 01- und/oder witterungsbeständigem Dichtmaterial, vorzugsweise, gegebenenfalls zuschlagstofffreiem, Vergussmaterial, o. ä. abgedichtet wird.
- 49. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 36 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass nach Verlegung der Gleistragplatten im Gleisbett ein mit einem Auslass von einer in der plateauförmigen Erhebung ausgebildeten Senke verbundenes Abflussrohr über einen Anschlussteil mit der bauseitigen Kanalisation verbunden wird.
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