AT59021B - Feuerung mit drehbarer Feuerbüchse. - Google Patents

Feuerung mit drehbarer Feuerbüchse.

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AT59021B
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lining
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Alfred Smallwood
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Alfred Smallwood
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

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  Feuerung mit drehbarer Feuerbüchse. 



   Es sind bereits Feuerungen mit drehbarer Feuerbüchse bekannt geworden, die an ihrer Innenseite mit längsverlaufenden, gegen die   Ofenlängsmitte offenen   Kanälen versehen sind. 
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   flüssigem   oder gasförmigem Brennstoff bzw. von Luft in die an der Stirnseite der Feuerbüchse mssndenden Kanäle erfolgt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar zeigt 
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 des Futters der Feuerbüchse (in etwas grösserem Massstab), Fig. 3 einen Längsschnitt in der Richtung des Pfeiles z durch das Futter gemäss Fig. 2 und Fig. 4 die zu Fig. 1 gehörige Vorderansicht. 



   Das Heizmittel wird in der Mitte   1a   der zylindrischen   Feuerbüchse   1 verbrannt, die in das   Ftammrohr   2 des Kessels 3 passend eingesetzt und, wie üblich, drehbar ist.   Die Feuerbüchse 1   ist mit   Futtersteinen   aus feuerfestem Material ausgekleidet. 



   Um flüssigen oder gasförmigen Brennstoff bzw. Luft oder Dampf der Verbrennung zuzuführen, sind in dem feuerfesten Futter, ringsum auf dessen Innenfläche, wie üblich, 
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   Vorzugsweise   besitzt aber der Injektor die Gestalt eines ortsfesten Rohres 8, welches eine Reihe von   DÜRen 8a aufweist,   die jenen   Steilen gegenüberliegen, welche   die   Kanäle. j   bei stillestehender   Feuerbüchse einnehmen würden.   Die Düsen 8a können an ihrem einen Ende mit der Platte 7 
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 erweitert, so dass während der ganzen Drehbewegung der Feuerbüchse Brennstoff bzw. Luft oder beide zusammen eingeblasen werden können. 
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   in der reichen Weise, wie der untere Injektor   Luft oder Brennstoff in die Kanäle einführt.

   Sollte flüssiger Brennstoff in die Feuerbüchse gelangen, so flesst er an deren Wandung entlang und wird   hiednreh augenblicklich   vergast. Der auf diese Weise   zugeführte   und erhitzte Brennstoff wird daher im Beisein von mittels   der Kanäle. j   an der Unterseite der Feuerbüchse zugeführter Luft, 
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 für die Zufuhr von Luft, Dampf oder dgl. feststehend angeordnet, und der Brennstoff wird auf diese Weise ununterbrochen von oben zugeführt, trotzdem die Feuerbüchse rotiert. 
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 durchbestimmteKanäleunddurchdiedazwischenliegendenKanäleLuftgeleitetwerden,   wodurch eine innigere Mischung von Gas und   Luft erzielt wird.

   Zu diesem Zwecke sind zwei   Injektoren angeordnet, deren Düsen im Kreise gegenüber der Feuerbüchse   angeordnet sind, und zwar derart, dass jede Düse des einen Injektors mit einer Düse des anderen Injektors ab- 
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 flussiger Brennstoff derart eingebalsen wird,   dass Luft mitgerissen   und mit dem Brennstoff gemischt   wird, bevor die Mischung in   die Feuerbüchse gelangt.

   Bei dieser Anordnung kann der Injektor mit Mischdüsen verschen sein, die auf den ganzen Umfang entsprechend der Gesamtheit oder einen Teil der Kanäle der drehbaren Feuerbüchse verteilt angeordnet sind. 
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 Kesselmantel oder mit einem Eil, durch den eine ungebührliche und nachteilige Erhitzung verhütet wird, so ist es erforderlich oder wünschenswert, Luft oder Dampf   ringsum den   Mantel oder 

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 mit demselben zirkulieren zu lassen. Diese Luft kann nachher in erhitztem Zustand zum Zwecke der Verbrennung in der Feuerbüchse verwendet werden. 



   Die Feuerbrücke 9 ist unmittelbar hinter der Feuerbüchse angeordnet und besitzt einen 
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 Metallmantel, in welchem das früher erörterte Futter aus feuerbeständigem Material eingesetzt ist. Dieser Mantel setzt sich vorzugsweise aus viereckigen, durch Bolzen 13 verbundenen quadratförmigen   Stücken 72   zusammen. Die Futtersteina 4 werden von den Enden des Mantels aus 
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 Enden 5a der Kanäle 5 verstopft, sind die Futtersteine an ihrer Innenfläche mit einer Rippe ausgestattet, welche die Auslässe verengt, wie die Fig. 3 zeigt. 



     Die Berührungsfläche   zwischen dem Futter und dem Metallmantel der   Feuerbüchse   kann im Bedarfsfalle, beispielsweise durch die Aussparungen   16,   verkleinert werden, wodurch einer   beträchtlichen Wärmeentziehung   durch das Kesselwasser vorgebeugt wird. 



   Damit der Metallmantel dem glühenden Futter besser Hitze entzieht, die an das Kessel-   flammrohr   übertragen wird bzw. um eine nachteilige Uberhitzung des Futters zu verhindern, 
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 Berührungsfläche zwischen Kesselmantel und Futter gebildet werden. Durch diese kanalförmigen Räume 16 können weder Luft noch Verbrennungsprodukte hindurchziehen, so dass eine Oxydation 
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 büchse erweist sich derselbe Dampf, der schliesslich dem Brennmaterial zugeführt wird, zu welchem Zwecke rings um die Feuerbüchse eine Reihe von Zellen anzuordnen ist, mittels welcher die Dreh bewegung wie bei einer Turbine erzielt, werden kann. 



   Um die Feuerbüchse mit verschiedener Geschwindigkeit verdrehen zu können, eignet sich vorzugsweise eine in Lagern 19 laufende Antriebswelle 18 (Fig. 4), auf welcher drei oder mehrere   Riemenscheiben 2-1   verschiedenen Durchmessers befestigt sind. Die Lager 19 werden von   Konsolen   getragen, welche durch einen Rahmen 21 verbunden sind, der mittels   Klammern,     Bolzen   oder in sonst einer geeigneten Weise an der Stirnwand des Kessels befestigt ist. Mit der Welle   18   ist eine Schnecke 22 starr verbunden, welche in ein Schneckenrad 23 eingreift, das nahe dem Aussenrand der Feuerbüchse am Umfang derselben befestigt ist.

   Durch blosses Verschieben des Antriebsriemens auf eine der Stufenscheiben 24 wird die Drehgeschwindigkeit der Feuer-   büchnc entsprechend geändert.   
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Claims (1)

  1. die Kanäle in der Wandung der Feuerbüchse sich gegen deren Vorderende allmählich erweitern.
    3. Feuerbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiderf Seiten- wandungen der Kanäle (5) mit einer MetaUplatte (6) bekleidet ist.
    4. Feuerung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung für die Drehbewegung der Feuerbüchse an der Vorderwand des Dampfkessels mittels eines Rahmens (21) befestigt, ist.
AT59021D 1912-01-17 1912-01-17 Feuerung mit drehbarer Feuerbüchse. AT59021B (de)

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AT59021B true AT59021B (de) 1913-05-10

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