AT59821B - Verfahren zur Vignettierung von Photographien. - Google Patents
Verfahren zur Vignettierung von Photographien.Info
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Description
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Verfahren zur Vignettierung von Photographien.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vignettierung von Photographien und bezweckt einen verschiedenartigen Hintergrund bei Photographien zu erzeugen, insbesondere einen solchen, der an eine Feder-oder Tintenzeichnung erinnert und auf lichtempfindlichem Material, wie Papier, Stoff, Porzellan oder dgl., hervorgerufen werden kann.
In der Beschreibung sind Ausführungsbeispiele angeführt.
Eine Vignettenmaske, die zur Erzielung eines Hintergrundes auf einer Photographie Verwendung finden kann, lässt sich durch Entwicklung einer lichtempfindlichen Platte mit der gowöhnlichen Bromsilberemulsion herstellen, nachdem die Schicht natürlichem oder künstlichem Lichte ausgesetzt worden ist. Die Platte wird gänzlich undurchsichtig. nachdem sie der Eutwicklerlösung unterworfen wurde. Es lässt sich jeder einzelne der auf dem Markte erhältlichen photographischen Entwickler verwenden, obschon die Pyrogailussäure, ein im photugraphischen Gewerbe sehr bekannter Entwickler, bevorzugt wird.
Nach der Entwicklung dieser Platte, die keinerlei Bild aufweist, wird sie eine halbe Stunde lang in laufendem Wasser gespült und am besten in der frischen Luft getrocknet.
Die Seite dor Platte, welche von der Emulsion nicht bedeckt ist, wird dann mit dem zu
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stimmte Teile der Gelatineschicht von dem Glase zu entfernen.
Ein anderes Verfahren zur Herstellung einer Maske, die nur an bestimmten Stellen durchsichtig ist, besteht darin, dass irgend eine ätzende Substanz, wie. Schwefelsäure oder pine ähn1iche Sänro, auf die Gelatineschicht gebracht wird. Diese lässt sich durch eine Feder oder ein anderes Instrument bewerkstelligen, das in die Säure getaucht ist. Nachher wird das lichtempfindliche Papier oder dgl., das den photogrnphischen Abdruck erhalten soll, in Berührung mit dem Negativ gebracht ; das Kopieren kann in künstlichem oder Tageslicht vor sich gehen.
Wenn Feder-oder Bleistifteffekte erzielt werden sollen, ist es erforderlich, die Emulsion der Vignettenmaske mit dem Negativ in Berührung zu halten. Zu diesem Zwecke ist os auch ratsam, den Kupiorvorgang in stetigem oder direktem Lichte vorzunehmen.
Um breitere Bleistiftwirkungen zu erzielen, soll die Platte mit Bezug auf die Lichtquelle erwas seitlich verschoben werden, für Farbstift- oder Kreideefekte oder um dem Bilde das Aussehen eines Ahzuges auf Stoff zu gehen, ist es zweckmässig, ein oder mehrere durchsichtige Gläser zwischen das Negativ und die Vignettenmaske zu bringen und den Kopiervorgang im zerstreuten Lichte zu bewerkstelligen. Eine andere Methode, Stoffeffekte zu erzielen, besteht darin, dass zwischen das Negativ und das lichtempfindliche Papier ein Stück Stoff oder dgl. von mittlerer Durchlässigkeit eingelegt wird.
Zum Kopieren kann zerstreutes Licht verwendet worden.
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folgenden Verfahrens :
Nachdem ein gewöhnliches Negativ hergestellt und entwickelt worden ist, wird die Oberfläche mit einer Farbschicht bedeckt, die die gewünschte, vorzugsweise dunkel gehaltene Zeichnung aufweist, wobei das Bild und ein entsprechender Teil des Hintergrundes
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vermittelst einer Feder oder eines Bleistiftes bedeckt werden, so dass der Vordergrund undurchsichtig wird.
Wasserfarbeneffekte lassen sich dadurch erzielen, dass photographische Abzüge, die auf lichtempfindlichem Papier kopiert wurden, in verschiedenen Lösungen teilweise entwickelt werden. Eine für diesen Zweck besonders geeignete Lösung stellt jeder gewöhnliche Entwickler dar. Nachdem die Kopie auf lichtempfindlichem Material hergestellt worden ist, wird sie auf eine Glasplatte gebracht und diejenigen Teile der Kopie, die die Wassereffekte zeigen sollen, werden mit einem Schwamme oder einem Stück Tuch, das in ge- wöhnliche Entwicklerlösung getaucht ist, gewaschen. Der Schwamm oder das Tuch wird leicht auf das Papier gedrückt, um der Kopie ein wolkenähnliehes, wasserfarbengleiches Aussehen zu geben.
Die Wasserfarbeneffekte lassen sich auch dadurch erzielen, dass man zwischen das Objektiv und die lichtempfindliche Platte in der Kamera eine Vignettenmaske bringt, die durch geeignete Präparierung einen wolkenähnlichen, wasserfarbengleichen Effekt zustandebringt.
Soll nun eine grosse Anzahl von Abzügen mit dem gleichen, soeben beschriebenen künstlerische Effekte erzielt werden, so ist es nur nötig, einen der vom ersten Negativ erhaltenen Abzüge zu präparieren und dieses Bild in der gewöhnlichen Weise zu photographieren.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Vignettierung von Photographien, dadurch gekennzeichnet, dass ein Negativ hergestellt, entwickelt und nach dem Anbringen einer Vignettenzeichnung auf dem Negativ mit der Vignettenzeichnung gleichzeitig auf lichtempfindlichem Material kopiert wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Emulsion versehene Platte, auf der sich keinerlei Bild vorfindet, entwickelt wird, wobei eine Vignetten- zeichnung auf der genannten Platte vorgesehen, die Platte dann auf das Negativ gelegt und die Photographie auf lichtempfindlichem Material durch das Negativ und die Platte kopiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT59821T | 1912-03-09 |
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| AT59821B true AT59821B (de) | 1913-06-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT59821D AT59821B (de) | 1912-03-09 | 1912-03-09 | Verfahren zur Vignettierung von Photographien. |
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