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Walzwerk zur Herstellung von Formstücken in Walzgesenken.
Die Erfindung betrifft ein Walzwerk zur Herstellung von Formstücken, insbesondere Massenartikeln in Walzgesenken, bei dem die beiden mit vorstehenden Gesenken versehenen Walzen
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Von diesen Bekannten Walzwerden unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, dass auf der angetriebenen Walze mehrere Gesenke angeordnet sind, die nacheinander mit ein und demselben Gesenk der anderen, nur während des Walzovrganges mitgenommenen Walze
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zu reiten und die Gesenke voll auszufüllen, was bei den älteren Walzwerken nicht erreicht werden konnte.
Ein weiterer Vorteil ist der, dass die Möglichkeit gegeben ist, das Material in einer Hitze zunächst in einem Gesenk vorzurecken und dann in einem anderen, beim nächsten Walzvorgange fertig zu walzen, so dass mit geringerem Drucke als bisher gearbeitet werden kann.
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Fig. 1 das Walzerk in Ansicht, Fig. 2 daselbe in Draufsicht, Fig. 3 und 4 : die beiden Walzen desselben in grösserem Massstabe in Stirnansicht bzw. Vorderansicht.
.-t und B sind die beiden Walzen, die in üblicher Weise in Lagerständern übereinander
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jetzt durch den Eingriff des Segmentes 82 in das Segment 83 mitgenommen wird. Es finden also bei jeder Umdrehung der Oberwalze A an beiden Enden zwei Walzvorgänge statt. Soll ein Vorrecken des Werkstückes stattfinden, wie das beispielsweise bei der Herstellung von Haken, Fassflanschen oder dgl. komplizierteren Werkstücken unbedingt erforderlich ist, so kann in der Weise verfahren werden, dass immer an einem Ende der Walze vorgereckt und am anderen Ende fertiggewalzt wird. Anstatt dessen könnten aber die einzelnen Gesenke als Doppelgesenke ausgebildet werden, so dass auf dem einen Teil vorgereckt und auf dem anderen fertiggewalzt wird.
In beiden Fällen kann aber das Verdecken und das Fertigwalzen in einer Hitze erfolgen.
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Rolling mill for the production of shaped pieces in rolling dies.
The invention relates to a rolling mill for the production of shaped pieces, in particular mass-produced articles in rolling dies, in which the two rolls provided with protruding dies
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The subject of the invention differs from these known rolling processes in that several dies are arranged on the driven roller, which are driven one after the other with one and the same die of the other roller, which is only driven during the rolling process
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to ride and fill the dies completely, which could not be achieved with the older rolling mills.
Another advantage is that it is possible to first advance the material in one heat in one die and then finish rolling it in another during the next rolling process, so that it is possible to work with lower pressure than before.
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1 shows the roller mill in view, FIG. 2 the same in plan view, FIGS. 3 and 4: the two rollers of the same on a larger scale in front view and front view.
.-t and B are the two rollers that are stacked in the usual way in storage racks
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is now carried along by the engagement of segment 82 in segment 83. So there are two rolling processes at both ends with each revolution of the top roller A. If the workpiece is to be pre-stretched, as is absolutely necessary for the production of hooks, barrel flanges or the like. More complicated workpieces, the procedure can be such that it is always pre-stretched at one end of the roller and finish-rolled at the other end. Instead, however, the individual dies could be designed as double dies so that one part is pre-stretched and the other part is finish-rolled.
In both cases, however, the concealment and the finish rolling can take place in one heat.