AT63432B - Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen. - Google Patents

Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen.

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AT63432B
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Austria
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trams
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compressed air
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Karl Krienitz
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Karl Krienitz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schutzvorr ! chtung für Strassenbahnwagen.        
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  Schutzvorrichtungen für Strassenbahnwagen zur Verhinderung von   Unglücksfällen   durch Überfahren sind schon in verschiedenen Ausführungsformen bekannt geworden. und zwar bestehen die bekannten   Vorrichtungen   meist aus einem starren Rahmen, der beim   Anstoss   eines Tasters an ein Hindernis auf das   Strassenpflaster herabgelassen wird   und die   verunglückte Person auf-   nimmt. Die bekannten Schutzvorrichtungen leiden an dem   Übelstande, dass   sie sich in ihrer vollen Breite ihrer Starrheit wegen nicht den im Pflaster vorhandenen Erhöhungen und Vertiefungen anpassen können, wodurch es möglich ist, dass eine Hand oder ein Fuss des   Verunglückten   
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   Die Schutzvorrichtung wirkt in der Weise, dass beim Umstossen einer Person durch den   Wagen das elastische Kissen 31 sich hebt, sobald es über die gestürzte Person oder Gliedmassen derselben gleitet, wodurch die Ventilkegel 9 gehoben werden, so dass im gleichen Augenblickder Luftschlauch 14 mit Druckluft gefüllt und hiedurch die Fangschaufel in ihrer ganzen Breite mit dem gleichen Drunk abdichtend gegen das Pflaster angedrückt wird. Die verunglückte Person wird dann in bekannter Weise von der Schaufel aulgenommen. 



  Um zu erreichen, dass die Wirkung des mit Druckluft gefüllten elastischen Schlauches 14 bis in die äusserste Spitze 27 der Fangschaufel wirksam wird, sind im Innern der FangschauM     eine grosse   Anzahl von   nebeneillanderliegenden   und unabhängig voneinander beweglichen Keilen 28 
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   Der Luftschlauch, in welchen die   Druckluft   auch direkt aus dem am Strassenbahnwagen befindlichen Druckluftreservoir durch eine Rohr-oder Schlauchleitung eingeführt werden kann, wirkt auf sämtliche bewegliche Keile der Fangschaufel gleichmässig ein und drückt diese, je nachdem Erhöhungen oder Vertiefungen im Pflaster sind. mehr oder weniger weit in die Fang-   schaufel hinein, so dass sich   die Keile mehr oder weniger weit gegen die Spitze 27 vorschieben und sich diese daher den Unebenheiten des Pflasters völlig anpassen kann. Eine Hand oder ein Fuss der   verunglückten   Person kann daher nicht unter die Fangschaufel geraten.

   Die Spitze 27 ist zweckmässig mit einem breiten Lederstreifen 30 oder dgl., der auch gegliedert sein kann, überkleidet, der unterhalb noch mit elastischem Stoffe versehen sein kann, so dass der durch die vor-   liegende Erfindung angestrebte Zweck eines dichten Abschlusses des Pflasters gegen den Wagen völlig erreicht wird.   



     PATENT ANSPRÜCHE   :
1.   Schutzvorrichtung für Strassenbahnwagen,   dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Oberteil einer Fangschaufel   (24)   über deren ganze Breite ein elastischer Sack (14) liegt, der beim Auslösen der Vorrichtung den Druck der in ihn eintretenden Luft gleichmässig über die ganze Oberfläche der Fangschaufel verteilt, so dass sich die Fangschaufel den Unebenheiten der Fahrbahn anpasst.

Claims (1)

  1. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Fangschaufel (24) unabhängig voneinander bewegliche Keile (28) oder ähnliche Konstruktionsteile nebeneinander angeordnet sind, die beim Auffüllen des über ihnen liegenden elastischen Luftsackes (14) mit Pressluft nach unten geschoben werden und dadurch die Spitze der Fangschaufel an die Fahrbahn pressen.
AT63432D 1913-01-03 1913-01-03 Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen. AT63432B (de)

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