AT63761B - Flaschenverschluß mit Einrichtung zur Verhinderung des Wiederfüllens der Flasche. - Google Patents

Flaschenverschluß mit Einrichtung zur Verhinderung des Wiederfüllens der Flasche.

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AT63761B
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Heinrich Eberhard
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Heinrich Eberhard
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Plaschenverschlüsse, die ein Entleeren der Flasche gestatten, ein   Wiederfüllen   derselben aber verhindern sollen, sind bereits in mannigfachen Ausführungsformen bekannt geworden, ohne dass jedoch der eine oder andere dieser Verschlüsse, trotz des grossen Bedürfnisses der Einführung, praktische Verwendung gefunden hätte. Der Grund hiefür liegt in der Unvollkommenheit der einzelnen   Verschlussorgange   selbst, welche sich entweder bei   Wiederfüllungsversuchen   als zu unzuverlässig erweisen, oder aber das Entleeren erschweren, so dass dieses nicht in der gewünschen normalen Weise stattfinden kann.

   Ein beim Entleeren besonders häufig auftretender übelstand besteht darin, dass sich das in den meisten Fällen als Schwimmer ausgebildete und zum Abschluss der im unteren Teil des Flaschenhalses vorgesehenen Durchflussöffnung dienende Ventil hei Beginn der Entleerung und bei normal gefüllter Flasche nur schwer von seinem Sitz   wegbewegen)   lässt und gewöhnlich nur durch entsprechendes wiederholtes Rütteln der Flasche erreicht werden kann. 



   Die Ursache dieses Übelstandes ist einerseits auf die ungeeignete Beschaffenheit des Ventils 
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 Beginn der Entleerung   normal   gefüllter Flaschen zu beseitigen. 



   In   der Zeichnung ist eine Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 die Flasche   mit Vcrschlusseinrichtung im Schnitt   bei aufrechter Stellung der Flasche und Fig. 2 die Lage der beweglichen Verschlussorgane beim Entleeren der   Flasche.   



   Der Flaschenhals   ist am unteren Ende seiner Aushauchung c mittels eines hohl ausgebildeten   birnenförmigen   und als Schwimmer wirkenden Ventils e abschliessbar, wobei die leicht gebrochene Kante cl des Halses letzterem als Ventilsitz dient. Der über dem Ventilsitz c1 liegende Teil des Ventils ist behufs Unterbringung eines möglichst schweren Kippgewichtes g sehr gross bemessen 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 länger als der andere, so dass selbst ein Eindringen mit einem schraubenförmig gewundenen Draht nicht mehr möglich ist, welches bei Annahme gleicher   Schenkellängen durchführbar wäre.   Die nicht mehr lösbare Verbindung des Verschlussstückes f mit dem Flaschenhals a erfolgt selbsttätig beim Einsetzen des ersteren in den   Hals a.   Hiezu dient ein Stäbchen k aus Glas oder Metall,

   das durch einen Korkpfropfen h in die Rille b des Flaschenhalses vorgeschoben wird, sobald beim Einsetzen des Verschlussstücks f das Stäbchen k der Rille b gegenüber zu stehen kommt. Ein Herausnehmen des Verschlussstücks f ist nur dann möglich, wenn der Flaschenhals in der Gegend der Ringnute b entzweigeschnitten wird, worauf auch die andern Verschlussteile d und e, wovon der erstere zweckmässig aus Glas oder Porzellan und der letztere beispielsweise aus Aluminium hergestellt ist, behufs weiterer Verwendung herausgenommen werden können. 



   Ein Wiederfüllen der Flasche ist insofern ausgeschlossen, als die Flasche mit dem Hals a bis unter die Horizontale geneigt werden muss, bis die Vollkugel d das Verschlussstück e derart frei gibt, dass es sich vom Sitz cl wegbewegen kann. Die Flüssigkeit könnte nur unter Druck in die Flasche gebracht werden, was wiederum nicht möglich ist, da das als Schwimmer wirkende Verschlussstück c durch die eintretende Flüssigkeit selbst auf den Sitz cl gepresst und dadurch die Durchflussöffnung abschliessen würde.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Flaschenverschluss mit Einrichtung zur Verhinderung des Wiederfüllens der Flasche, bei welchem ein unter dem Einfluss einer Vollkugel stehendes und als Schwimmer wirkendes Hohlventil zum Abschluss der Durchflussöffnung dient, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (e-el) zu ungefähr zwei Dritteln seines Eigengewichtes über dem Ventilsitz liegt und ein in seinem Hohlraum untergebrachtes flaches Kippgewicht (q) aufweist, das durch Neigen der Flasche zum Umkippen und Anschlagen an das obere Ventilende gebracht wird, nachdem die Vollkugel (d) das Ventil (e-el) freigegeben hat.
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