DE336572C - Gefaess fuer Gleichrichter- bzw. Polarisationszellen u. dgl. - Google Patents

Gefaess fuer Gleichrichter- bzw. Polarisationszellen u. dgl.

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DE336572C
DE336572C DE1920336572D DE336572DD DE336572C DE 336572 C DE336572 C DE 336572C DE 1920336572 D DE1920336572 D DE 1920336572D DE 336572D D DE336572D D DE 336572DD DE 336572 C DE336572 C DE 336572C
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tube
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/08Housing; Encapsulation
    • H01G9/12Vents or other means allowing expansion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Gefäß für Gleichrichter- bzw. Polarisationszellen u. dgl. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei den für Gleichrichtungs- bzw. Polarisationszwecke verwendeten elektrolytischen Zellen, die offen sein müssen, um den Abzug der sich entwickelnden Gase zu ermöglichen, das Ausfließen des Elektrolyten bei jeder Lage, z. B. beim Bahn- oder Postversand, zu verhüten. Man könnte dies dadurch erreichen, daß man die Zellen für den Transport verschließt und bei Ingebrauchnahme am Bestimmungsorte wieder öffnet; doch ist dies bei der großen Anzahl (xooo und mehr) Zellen, die in der Regel gebraucht werden, sehr umständlich ' und auch deshalb nicht zu empfehlen, weil die Einrichtungen vielfach in in ungeschulte Hände kommen. Auch der Ausweg, keine Flüssigkeit, sondern eine angefeuchtete Masse als Elektrolyten zu verwenden, ist nicht empfehlenswert, weil dabei der Nutzeffekt viel kleiner und die Lebensdauer bedeutend kürzer wird.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe in der Weise, daß die Verbindung mit der Außenluft durch ein einwärts ragendes Rohr hergestellt wird, das mit seiner Mündung bei jeder Lage des Gefäßes oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt. Außerdem ist Vorsorge getroffen, daß beim Schütteln etwa doch an die Mündung gelangende Spritzflüssigkeit trotzdem nicht nach außen gelangen kann. Zu diesem Zwecke wird die Öffnung so eng gehalten, daß eine Kapillarwirkung auftritt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Gemäß Fig. x ist das zylindrische Glasgefäß b mit einem Pfropfen a, der je nach dem Elektrolyten Gummi, Kork o. dgl. sein kann, verschlossen. Durch den Pfropfen gehen luftdicht einerseits die in die Flüssigkeit ein-, tauchenden Elektroden, anderseits in der Mitte ein dünnes Glasröhrchen d, dessen Mündung etwas über der Flüssigkeitsoberfläche liegt. Die Länge des Röhrchens und das Fassungsvermögen des Gefäßes sind so zu. bemessen, daß die Mündung des Röhrchens bei jeder Lage des Gefäßes über dem Flüssigkeitsspiegel liegt. Zu diesem Zwecke darf, reine Flüssigkeitsfüllung vorausgesetzt, das Gefäß nicht halb gefüllt sein.
  • Beim Schütteln des Gefäßes können immerhin Flüssigkeitstropfen an die Mündung des Röhrchens gelangen. Um zu vermeiden, daß diese bei umgestürzter Lage nach außen fließen, braucht man das Röhrchen nur so eng zu halten, daß eine Kapillarwirkung entsteht; doch kann auch hierbei schließlich gerade durch die Kapillarwirkung Flüssigkeit bis an das äußere Ende des Röhrchens und dann durch irgendwelche Umstände aus diesem herausgelangen. Um dem unter Beibehaltung der Kapillarität für das innere Ende des Röhrchens vorzubeugen, ist das Röhrchen dicht oberhalb der inneren Mündung mit einer starken Erweiterung g versehen. Hat sich der unterhalb der Erweiterung g liegende kapillare Rohrteil i mit Flüssigkeit gefüllt, so kann die darin enthaltene Flüssigkeit infolge der Kapillarität weder aufwärts noch abwärts gehen. Sie kann infolgedessen nicht nur ihrerseits nicht ausfließen, sondern bildet überdies einen Verschlußstöpsel, der das Eindringen weiterer Flüssigkeit in das Röhrchen verhindert. Die eingedrungene Flüssigkeit kann auch nicht durch die sich im Betriebe entwickelnden Gase ausgetrieben werden, weil sie sich in der Erweiterung ausbreitet und die Gase durchläßt.
  • In Fig. 2 und 3 sind zwei weitere Formen des Rohrendes dargestellt. Gemäß Fig. 2 läuft das Röhrchen in eine schlanke Spitze i aus, wobei auch wieder über dem haarrohrförmigen Mundstück eine plötzliche starke Erweiterung stattfindet. Gemäß Fig. 3 endet das Röhrchen in einer kugelförmigen Erweiterung k mit in der Rohrachse liegender Kapillaröffnung y derart, daß die Länge des Kapillarteiles des -Rohres nur der Wandstärke der Kugel entspricht. Die Wahl der Rohrspitzenform hängt im Einzelfalle von der Beschaffenheit der Flüssigkeit ab.
  • Bei reiner Flüssigkeitsfüllung und zylindrischer Form des Gefäßes muß dieses im Lichten über doppelt so lang sein als die Höhe der darin enthaltenen Flüssigkeitssäule. Will man die Länge verkleinern, ohne die Flüssigkeitssäule in der Gebrauchsstellung und damit die Eintauchtiefe der Elektroden zu- verringern, so kann man das Gefäß im oberen Teil erweitern (b1, Fig. 4; b2, Fig. 5), so daß bei umgekipptem Gefäß die Flüssigkeitssäule eine geringere Höhe besitzt. In entsprechendem Maße wird dann auch das Röhrchen d kürzer.
  • Eine Verkürzung des Gefäßes ist auch dadurch möglich, daß man im unteren Gefäßteil eine aufsaugende Einlage m (Watte, Schwamm o. dgl.) anordnet (Fig. r, 4, 5), die beim Umlegen bzw. Kippen des Gefäßes infolge Kapillarwirkung einen Teil der Flüssigkeit zurückhält, so daß nur eine entsprechend geringere Flüssigkeitsmenge in den oberen Rohrteil gelangt, wo sie nur eine entsprechend niedrigere Säule bildet. Gefäße der beschriebenen Art können auch für andere Zwecke verwendet werden, beispielsweise für desinfizierende und aromatische Flüssigkeiten, die in solchen Gefäßen in beliebiger Lage mitgeführt werden können, ohne daß Flüssigkeit ausfließt, während diese doch verdunsten und dadurch ihre desinfizierende oder parfümierende Wirkung ausüben kann, ferner als Anfeuchtungseinlage für Tabak und andere Waren, die auf dem Transport, z. B. in heißem Klima oder am Lager, feucht ererhalten werden müssen.
  • Je nach der gewünschten Dauer und Intensität der Verdunstung kann die Rohrspitze enger oder weiter gehalten werden. Gegebenenfalls kann man sie auch mit Watte verstopfen, um die Verdunstung abzuschwächen.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: r. Gefäß für Gleichrichter- bzw. Polarisationszellen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung mit der Außenluft durch ein in das Gefäß hineinragendes Rohr hergestellt ist, das mit seiner Mündung bei jeder Lage des Gefäßes oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegt.
  2. 2. Gefäß nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen als Kapillarröhrchen ausgebildet ist.
  3. 3. Gefäß nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen oberhalb der Mündung . eine Erweiterung zur' Unterbrechung der Kapillarwirkung aufweist.
  4. 4. Gefäß nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine aufsaugende Einlage im unteren Teile.
  5. 5. Gefäß nach Anspruch r; dadurch gekennzeichnet, daß es im oberen Teile zwecks Verringerung seiner Länge erweitert ist.
DE1920336572D 1920-02-20 1920-02-20 Gefaess fuer Gleichrichter- bzw. Polarisationszellen u. dgl. Expired DE336572C (de)

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