AT63831B - Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen.

Info

Publication number
AT63831B
AT63831B AT63831DA AT63831B AT 63831 B AT63831 B AT 63831B AT 63831D A AT63831D A AT 63831DA AT 63831 B AT63831 B AT 63831B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
anthracene
anthraquinone
preparation
parts
nitric acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gruenau Landshoff Chem Fab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gruenau Landshoff Chem Fab filed Critical Gruenau Landshoff Chem Fab
Application granted granted Critical
Publication of AT63831B publication Critical patent/AT63831B/de

Links

Landscapes

  • Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen. 



   Durch das Patent Nr. 52962 ist ein Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen geschützt, das auf der Einwirkung von Stickoxyden und Luft auf Anthrazen beruht. Das nach diesem Verfahren hergestellte Anthrachinon ist, wie sich gezeigt hat, durch beigemengte Nitroprodukte verunreinigt, die sich nur schwer entfernen lassen. Eine wesentliche Ursache für die Bildung dieser Nitrokörper ist, wie Versuche ergaben, die bei der Oxydation unter dem   Einfluss   des Reaktionswassers entstehende Salpetersäure. Infolgedessen wird die Qualität des   Anthracl1inons   schon dadurch gebessert, dass man durch geeignete Apparatur und genügendes Hochhalten der Temperatur dafür sorgt, die Salpetersäure während der Oxydation von den Abgasen schnell   fortführen   zu lassen. 



   Noch besser ist es jedoch, dem Anthrazen vor der Oxydation solche Mittel beizumengen, die geeignet sind, die Salpetersäure zu binden oder zu zerstören, wie fein verteilte Metalle, insbesondere Zinkstaub, oder Metalloxyde, wie   z. B. B) eioxyd. Durch   diese Zusatzmittel wird auch noch das weitere Ziel erreicht, die Reaktionstemperatur bis auf 1000 und darunter herabzudrücken, ohne dass die Ausbeute und Reinheit des Produktes leidet. 



   Weiter hat es sich für die möglichste Vermeidung der Bildung von   Nitroprodukten   als zweckmässig erwiesen, dem Anthrazen als   Veünnungsmittel   noch inerte Körper, wie
Asbestmehl, Bimsstein oder Glaswolle usw., beizumischen.   Man kann   also so verfahren, dass man das Anthrazen nur mit dem die Salpetersäure beseitigenden Körper mischt oder noch ausserdem eine inerte Substanz, wie Bimsstein, Glaswolle, Asbestmehl usw., beimengt. 



   Es hat sich ferner noch gezeigt, dass durch den weiteren Zusatz geringer Mengen von   Molybdänoxyd   nicht nur eine   Reaktionsbeschleunigung, sondern   auch noch eine Er- höhung der Ausbeute und des Reinheitsgrades erzielt wird, so dass bei dieser Anordnung ein sehr reines Anthrachinon in fast quantitativer Ausbeute erhalten wird. 



   Beispiele :
1. 100 Teile Anthrazen werden mit 200 Teilen Bimsstein (Asbestpulver oder Glaswolle) und 100 Teilen Zinkstaub (Bleioxyd) Innig gemischt und in einen senkrecht 
 EMI1.1 
 trocknetes Gemisch von Luft und etwa   10  Stickstoffdioxyd   von unten nach oben durch die Mischung geleitet. Nach   etwa U Stunden ist   die Oxydation beendet. Nun wird die Temperatur auf   2800 gesteigert   und das gebildete Anthrachinon im lebhaften, etwa   I"/,   Stickstoffdioxyd enthaltenden Luftstrom in den oberen Teil des Rohres sublimiert. 



   2. Der Mischung von 100 Teilen Anthrazen, 200 Teilen Bimsstein und 100 Teilen Zinkstaub werden noch 1 bis   10 Teile Molybdänoxd zugesetzt, und   im übrigen wird, wie bei Beispiel l angeführt, verfahren. Die Oxydation ist nach etwa 6 bis 7 Stunden zu Ende. 



   Die Ausbeute von Anthrachinon beträgt 96   bis 980, 1, der Theorie,   der Reinheitsgrad steigt bis zu   97'4%0.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Abänderung des durch das Stammpatent Nr. 52962 geschützten Verfahrens zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen, dadurch gekennzeichnet, dass man, um die Bildung von Salpetersäure zu vermeiden, das Anthrazen mit einem Salpetersäure bindenden oder zerstörenden Mittel, wie Zinkstaub oder   Bleiglätte,   mischt oder gegebenenfalls noch inerte Körper, wie Asbestmehl, Bimsstein oder   Glaswolle, hinzufügt.   

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zu der Mischung von Anthrazen mit Salpetersäure bindenden oder zerstörenden Mitteln und gegebenenfalls inerten Körpern noch geringe Mengen von Molybdanoxyd zufügt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT63831D 1909-07-05 1912-11-18 Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen. AT63831B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT52962T 1909-07-05
AT63831T 1912-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT63831B true AT63831B (de) 1914-03-10

Family

ID=25602034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT63831D AT63831B (de) 1909-07-05 1912-11-18 Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT63831B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2118369A1 (de) Selektive Hydrierung von Nitroaromaten
AT63831B (de) Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon aus Anthrazen.
DE2426496A1 (de) Verfahren zum herstellen eines harten, verschleissfesten katalysatortraegers
DE879985C (de) Verfahren zur Reinigung von Aldehyden und Ketonen
DE256623C (de)
DE662445C (de) Verfahren zur Herstellung von Gasen mit hohem Gehalt an Schwefeltrioxyd
DE406245C (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinon und dessen Derivaten
DE606841C (de) Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff
DE1193501B (de) Verfahren zur Herstellung von Adipinsaeure-vorlaeufern
EP0212217B1 (de) Verfahren zur Stabilisierung von sauren Waschwässern
DE1951158C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Lactamen
AT87643B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzoesäure durch Oxydation von Toluol mit Chromschwefelsäure.
DE546336C (de) Verfahren zur Darstellung von loeslichen organischen Verbindungen, vorzugsweise Saeuren
AT52962B (de) Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon.
AT75196B (de) Verfahren zur Darstellung von Verbindungen ungesättigter Doppelbindungen enhaltender Substanzen mit Phosphor und Sauerstoff.
AT116054B (de) Verfahren zur Darstellung von Methanol und anderen sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen.
DE452860C (de) Verfahren zur Herstellung eines Baustoffs fuer Apparate aus Eisen oder Eisenlegierungen
DE530369C (de) Kontinuierliche Herstellung von Salpetersaeure aus Stickoxyd und Sauerstoff enthaltenden Gasen
AT224649B (de) Verfahren zur Herstellung von Thiurammonosulfiden
DE310772C (de)
DE565944C (de) Verfahren zur Herstellung von Aceton
AT112972B (de) Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff.
DE537449C (de) Verfahren zur Herstellung von Ammoniumcarbamat
DE554694C (de) Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloriden aus Erdalkalisulfaten
DE2250319A1 (de) Verfahren zur herstellung von maleinsaeureanhydrid