AT6404U1 - Aufnahmevorrichtung, insbesondere für ein blutprobenentnahmeröhrchen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung (1) für ein Blutprobenentnahmeröhrchen mit einem äußeren Aufnahmebehälter (2), einem darin angeordneten und relativ gegenüber diesem verstellbaren Verstellelement (3) und mit einem Nadelträger (4) für eine daran halterbare Nadelanordnung, der relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) sowie dem Verstellelement (3) bedarfsweise von einer Einsatzstellung hin in eine Entsorgungsstellung verlagerbar ausgebildet ist. Der Nadelträger (4) weist mindestens einen diesen überragenden Führungsfortsatz (22) auf, der eine im Verstellelement (3) ausgebildete Steuerkurve (23) durchragt und in eine Führungsnut (24) des Aufnahmebehälters (2) eingreift. Die Steuerkurve (23) und die Führungsnut (24) weisen zueinander einen unterschiedlichen Längsverlauf auf. Durch eine relative Schwenkbewegung zwischen dem Verstellelement (3) und dem Aufnahmebehälter (2) um eine Längsachse (7) wird der Nadelträger (4) relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) bzw. dem Verstellelement (3) geführt von der Einsatzstellung in die Entsorgungsstellung verbracht.
Description
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Die Erfindung bezieht sich auf Aufnahmevorrichtung für ein Aufnahmegefäss, insbesondere ein
Blutprobenentnahmeröhrchen, mit einem länglichen äusseren Aufnahmebehälter, der mit einer
Behälterwand eine Aufnahmekammer umgrenzt und in Richtung einer Längsachse voneinander distanziert ein proximales sowie ein distales Ende aufweist, und die Behälterwand durch eine der
Aufnahmekammer zugewendete innere Oberfläche und eine davon abgewendete äussere Oberflä- che begrenzt ist, mit einem länglichen Verstellelement in der Aufnahmekammer, das durch eine
Hülsenwand mit einer äusseren sowie inneren Oberfläche gebildet ist und voneinander distanzierte Stirnenden aufweist, wobei das Verstellelement relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter verstellbar ist, und die äussere Oberfläche des Verstellelements der inneren Oberfläche des Aufnahmebehälters benachbart angeordnet ist,
wobei die innere bzw. äussere Oberfläche jeweils in einer senkrecht zur Längsachse ausgerichteten Ebene eine innere bzw. äussere Abmessung definieren, mit einem Nadelträger für eine daran halterbare Nadelanordnung, der relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter sowie dem Verstellelement bedarfsweise von einer Einsatzstellung im Bereich des proximalen Endes hin in Richtung des distalen Endes in eine Entsorgungsstellung verlagerbar ausgebildet ist, und eine äussere Abmessung des Nadelträgers in einer senkrecht zur Längsachse ausgerichteten Ebene in etwa gleich oder kleiner der inneren Abmessung des Verstellelements ist.
Aus der US 5, 810 775 A ist eine Aufnahmevorrichtung für medizinische Blutprobenabnahmeröhrchen bekannt geworden, bei welcher durch eine Verschwenkbewegung des Verschlusselements gegenüber dem Aufnahmebehälter ein in dessen Aufnahmekammer angeordnetes Verstellelemente durch am Verschlusselement vorgesehene Stellelemente in Richtung der Längsachse hin zum proximalen Ende verstellt wird, wodurch der im Bereich des proximalen Endes gehalterte Nadelträger von seinem Klemmsitz im Verstellelement gelöst und nach Freigabe desselben durch ein vorgespanntes Federelement in den Innenraum der Aufnahmevorrichtung mitsamt der Nadelanordnung zurückverstellt wird.
Bedingt durch die Schwenkbewegung des Ver-
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schlusselements erfolgt bei dieser Ausführungsform einerseits eine Längsverstellung des Ver- stellelementes in Richtung der Längsachse und andererseits nach erfolgtem Auslösen bzw. Ent- riegelung des Nadelträgers vom Verstellelement der Verschluss des Innenraums der Aufnahme- vorrichtung, wodurch ein Kontakt der Bedienperson mit der Nadelanordnung verhindert ist.
Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist, dass die Verbindung zwischen dem Nadelträger und dem Verstellelement in Form eines Klemmsitzes sehr aufwendig und genau auszuführen ist, um einerseits einen ausreichenden Festsitz für den Abnahmevorgang zu erzielen und andererseits die notwendige Auslösekraft für das Entriegeln dieser Verbindung nicht zu hoch zu wählen. Zusätz- lich bestand noch aufgrund der Federvorspannung des Nadelträgers bei einem unbeabsichtigten
Lösen der Klemmverbindung zwischen dem Nadelträger und dem Verstellelement, bedingt durch die rasche Rückstellung der Nadel in den Innenraum eine hohe Verletzungsgefahr für den
Anwender dieser Aufnahmevorrichtung.
Eine weitere Aufnahmevorrichtung für Blutabnahmevorrichtungen ist aus der US 5, 769, 826 A bzw. der WO 98/41 249 Al bekannt geworden, bei welcher ein mittels einer Feder vorgespannter Nadelträger im Aufnahmebehälter durch einen Schieber in der Einsatzstellung arretiert gehalten wird und nach dem bestimmungsgemässen Abnahmevorgang die Arretierung zwischen dem Schieber und dem Nadelträger gelöst werden kann, wodurch dieser aufgrund der Federvorspannung mitsamt der Nadelanordnung in den Innenraum der Aufnahmevorrichtung zurückverstellt wird. Das distale Ende dieser Aufnahmevorrichtung ist durch ein am Aufnahmebehälter schwenkbar angeordnetes Verschlusselement bedarfsweise verschliessbar ausgebildet.
Nachteilig dabei ist, dass aufgrund der Federvorspannung eine ruckartige Rückverstellung des Nadelträgers in den Innenraum erfolgt, wodurch wiederum die Gefahr einer Stichverletzung für das Bedienungspersonal besteht.
Aus der Druckschrift US 5, 407, 436 A ist ein Aufnahmebehälter mit einer Haltevorrichtung für einen Nadelträger und einer darin eingesetzten Doppelnadel bekannt geworden, wobei der mit der Doppelnadel ausgestattete Nadelhalter automatisch in das Innere des Aufnahmebehälters der Haltevorrichtung nach Lösen einer Rückhalteeinrichtung in die Aufnahmekammer zurückziehbar ist. Der Nadelhalter ist dabei durch Fixierelemente in einem Endbereich des Aufnahmebehälters festgehalten, wobei zwischen der Stirnseite und dem Nadelhalter eine zusammengedrückte und somit vorgespannte Feder angeordnet ist, die auf den Nadelhalter eine parallel zur Längsachse des Aufnahmebehälters gerichtete Kraft ausübt. Durch diese Kraft wird der Nadelhalter gegen
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die Haltenasen mehrerer Fixierelemente gedrückt.
Die Fixierelemente sind als fingerartige, pa- rallel zur Mittellängsachse gerichtete Fortsätze des Aufnahmebehälters ausbildet und sind so angeordnet, dass sie einen scheibenförmig ausgebildeten Teil des Nadelhalters an seinem Umfang umgeben und deren nach innen in Richtung auf die Mittellängsachse gerichteten Haltenasen so- weit über den Rand dieses scheibenförmigen Teiles des Nadelhalters vorragen, dass dieser gegen die Wirkung der Feder festgehalten wird. Zum Auslösen des automatischen Nadelrückzugs dient ein rohrförmiger Stössel, der an seinem, in den Aufnahmebehälter der Haltevorrichtung einzufüh- renden Endbereich eine nach Aussen weisende, kegelstumpfförmige Abschrägung aufweist.
Wird dieser Stössel nun soweit in die Haltevorrichtung eingeschoben, sodass die kegelstumpfförmige
Abschrägung mit den Haltenasen in Wirkverbindung kommt, werden die Fixierelemente mit den
Haltenasen auf die von der Längsachse abgewendete Seite auseinandergedrückt, wodurch der
Nadelträger freigegeben und bedingt durch die Federkraft in die Aufnahmekammer verstellt wird. Nachteilig dabei ist, dass für die Rückstellung ein eigenes zusätzliches Federelement notwendig ist und nach der Auslösung eine kontrollierte Rückstellung nur sehr schwer durchführbar ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufnahmevorrichtung zu schaffen, bei welcher nach dem bestimmungsgemässen Einsatz eine durch die Bedienperson beeinflussbare und somit kontrollierbare Verstellbewegung des Nadelträgers in den Innenraum der Aufnahmevorrichtung möglich ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass der Nadelträger mindestens einen die äussere Abmessung auf die von der Längsachse abgewendete Richtung überragenden Führungsfortsatz aufweist, der eine in der Hülsenwand des Verstellelements ausgebildete Steuerkurve durchragt und in eine an der inneren Oberfläche der Behälterwand des Aufnahmebehälters ausgebildete Führungsnut eingreift, wobei die Steuerkurve und die Führungsnut in Bezug zur Längsachse zueinander einen unterschiedlichen Längsverlauf aufweisen und dass durch eine relative Schwenk- bzw. Drehbewegung zwischen dem Verstellelement und dem Aufnahmebehälter um einen vorbestimmbaren Schwenk- bzw.
Drehwinkel um die Längsachse über das Zusammenwirken der Steuerkurve mit der Führungsnut und dem darin eingreifenden Führungsfortsatz der Nadelträger relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter bzw. dem Verstellelement geführt von der Einsatzstellung in die Entsorgungsstellung verbracht wird. Der sich dadurch ergebende überraschende Vorteil liegt darin, dass durch die Anordnung und gegenseitige Ausrichtung der Steuerkurve und der Führungsnut der in diese jeweils eingreifende Führungsfortsatz mitsamt
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dem Nadelträger in einer von der Bedienperson ausgeführten und somit kontrollierten Schwenk- bzw. Drehbewegung zwischen dem Aufnahmebehälter und dem Verstellelement die Rückver- stellung der Nadelanordnung in den Innenraum der Aufnahmevorrichtung durchgeführt werden kann. Dies erfolgt durch eine ausschliessliche Schwenk- bzw.
Drehbewegung um die Längsachse, wobei durch den zueinander unterschiedlichen Längsverlauf der Steuerkurve und der Führungs- nut die Verstellbewegung in Richtung der Längsachse ohne jegliches weitere Stellelement, wie z. B. einer vorgespannten Feder, durchführbar ist. Gleichfalls ist aber auch damit eine ungewollte
Auslösung und damit verbunden eine Fehlbedienung ausgeschaltet, wodurch eine höhere Sicher- heit für die jeweilige Bedienperson erzielbar ist. Gleichfalls kann aber auch auf komplizierte
Halte- bzw. Auslösemechanismen für den Nadelträger verzichtet werden, die zu einer Minimie- rung der Herstellkosten führen.
Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch nach dem be- stimmungsgemässen Einsatz der Aufnahmevorrichtung ein Zugriff in den Innenraum und damit eine Stichverletzung gesichert verhindert wird.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da so ein weiterer loser Teil vermieden wird und das Verschliessen des Innenraums mit einer einfachen Schwenkbewegung gesichert durchführbar ist.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 ist es möglich, ein Hineinlangen in den Innenraum des Verstellelements mit der darin zurückgezogenen Nadelanordnung zu verhindern und so vor einem unbeabsichtigten Eingriff gesichert zu verschliessen.
Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäss Anspruch 5 wird ein weiterer loser Teil vermieden und das Verschliessen des Innenraums kann mit einer einfachen Schwenkbewegung sicher durchgeführt werden.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 6, da gleichzeitig mit der Schliessbewegung des Verschlusselements eine relative Verschwenkung bzw. Verdrehung des Verstellelements gegenüber dem Aufnahmebehälter erzielbar ist und dadurch über das Zusammenwirken des Führungsfortsatzes am Nadelträger mit der Steuerkurve bzw. Führungsnut eine relative Verlagerung des Nadelträgers in die Entsorgungs- bzw. Ruhestellung durchführbar ist.
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Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ist von Vorteil, dass dadurch einerseits die Verstellbewe- gung des Nadelträgers relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter bzw. Verstellelement erfolgt und durch den geradlinigen Verlauf der Führungsnut eine Drehbewegung relativ zwischen dem
Nadelträger und dem Aufnahmebehälter verhindert wird.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird erreicht, dass so ein Einsetzen des Nadelträgers in den Innenraum des Verstellelements einfach durchführbar ist, wodurch der Montageaufwand verringert und so kostengünstiger durchgeführt werden kann.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 kann in Abhängigkeit des Steigungswinkels das Ausmass der notwendigen Verdrehbewegung zwischen dem Aufnahmebehälter und dem Verstellelement festgelegt werden, welche notwendig ist, um den Nadelträger von der Einsatzstellung in die Ent- sorgungs-bzw. Ruhestellung zu verstellen. Gleichfalls wird in Abhängigkeit des Steigungswin- kels auch eine gewisse Selbsthemmung des Nadelträgers und dem in die Steuerkurve sowie Füh- rungsnut eingreifenden Führungsfortsatz erzielt.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 10, da dadurch eine Drehbewegung des Na- delträgers gegenüber dem Aufnahmebehälter verhindert wird und so es möglich ist, die Nadel- anordnung während der Verstellbewegung aus dem Patienten zu entfernen, ohne dass dabei die Aufnahmevorrichtung, insbesondere der Aufnahmebehälter relativ gegenüber dem Patienten verlagert werden muss.
Wie in den Ansprüchen 11 bis 13 beschrieben, kann je nach Ausbildung der Führungsnut eine gesicherte Längsführung des Nadelträgers relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter erzielt werden.
Dabei erweist sich eine Ausgestaltung nach Anspruch 14 als vorteilhaft, da dadurch die gesamte Länge des Aufnahmebehälters für die Verstellbewegung des Nadelträgers zur Verfügung steht und zusätzlich noch der Einsetzvorgang in den Aufnahmebehälter wesentlich erleichtert wird.
Nach vorteilhaften Weiterbildungen gemäss der Ansprüche 15 bis 17, wird eine sichere und einfache Handhabung des Aufnahmebehälters ermöglicht sowie bei einem automatisierten Montagevorgang ein Ausricht- bzw. Orientierkriterium geschaffen.
Von Vorteil sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 18 bis 20, da dadurch eine bessere und gleichmässigere Führung und damit verbunden eine geradlinigere Verstellbewegung
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des Nadelträgers gegenüber dem Aufnahmebehälter bei einer Verringerung des Verkantungsrisi- kos erzielt werden kann.
Gemäss Anspruch 21 oder 22 wird eine zusätzliche, bedarfsweise lösbare Verdrehsicherung zwi- schen dem Verstellelement und dem Aufnahmebehälter bewirkt, wobei aufgrund des unter- schiedlichen Längsverlaufes damit der Nadelträger in seiner Einsatzstellung positioniert gehaltert wird. Damit ist bei einer bestimmungsgemässen Verwendung ein ungewolltes Verstellen des Na- delträgers mitsamt der Nadelanordnung in den Innenraum gesichert verhindert.
Vorteilhafte Ausbildungen und Anordnungen der Arretiereinrichtung sind in den Ansprüchen 23 und 24 beschrieben, wobei erst nach dem Lösen der Arretiereinrichtung der Verstellvorgang des
Nadelträgers kontrolliert durchführbar ist.
Bei der Ausbildung gemäss Anspruch 25 kann eine Verstellbewegung des Rastelements durch eine einfache Schiebebewegung bzw. geradlinige Bewegung in Verbindung mit der Abschrä- gung am Rastelement dieses ausser Eingriff mit der Rastausnehmung gebracht werden.
Vorteilhafte Ausbildungen und Anordnungen der Arretiereinrichtung sind in den Ansprüchen 26 und 27 beschrieben, wobei erst nach dem Lösen der Arretiereinrichtung der Verstellvorgang des Nadelträgers kontrolliert durchführbar ist.
Bei der Ausbildung gemäss Anspruch 28 kann eine Verstellbewegung des Rastelements durch eine einfache Schiebebewegung bzw. geradlinige Bewegung in Verbindung mit der Abschrägung am Rastelement dieses ausser Eingriff mit der Rastausnehmung gebracht werden.
Möglich sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 29 oder 30, da dadurch auf einfache Art und Weise unterschiedliche Platzverhältnisse für die notwendigen Federwege geschaffen werden können, um so ein einwandfreies Ent- bzw. Verriegeln sicherzustellen.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 31 ermöglicht eine einfache Bedienung der Aufnahmevorrichtung, ohne dass dadurch ein zusätzlicher Manipulieraufwand für das Auslösen bzw. Entriegeln der Arretiereinrichtung notwendig ist.
Vorteilhaft ist die Ausbildung nach Anspruch 32, da dadurch zwischen dem Verstellelement und dem Aufnahmebehälter keine Längsverstellung und so nur eine ausschliessliche Dreh- bzw.
Schwenkbewegung durchführbar ist.
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Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Aufnahmevorrichtung sind in den Ansprüchen 33 bis 54 gekennzeichnet, wobei die dabei erzielbaren Vorteile der detaillierten Beschreibung zu entneh- men sind.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Aufnahmevorrichtung in Seitenansicht geschnitten und ver- einfachter schematischer Darstellung ;
Fig. 2 die Aufnahmevorrichtung nach Fig. l in einer Ansicht von oben, teilweise ge- schnitten und entferntem Verschlusselement ; Fig. 3 das Verstellelement der Aufnahmevorrichtung nach den Fig. 1 und 2, in schaubild- lich vereinfachter Darstellung ; Fig. 4 einen Teilbereich der Aufnahmevorrichtung im Bereich des durch die Führungsnut bzw.
Steuerkurve geführten Führungsfortsatzes ; Fig. 5 einen anderen Teilbereich der Aufnahmevorrichtung im Bereich der Führungsnut mit einer anderen Ausbildung derselben ; Fig. 6 einen weiteren Teilbereich der Aufnahmevorrichtung im Bereich der Führungsnut mit einer weiteren Ausbildung derselben ; Fig. 7 eine andere Ausbildung des Aufnahmebehälters einer weiteren Aufnahmevorrich- tung, mit einem daran schwenkbar angeordneten Verschlusselement, in vereinfachter schaubildlicher Darstellung ; Fig. 8 den Aufnahmebehälter nach Fig. 7 in einer vereinfachten schaubildlichen Dar- stellung ;
Fig. 9 den Aufnahmebehälter nach den Fig. 7 und 8, in Seitenansicht und vereinfachter
Darstellung ;
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Fig. 10 den Aufnahmebehälter nach den Fig. 7 bis 9 im Bereich des distalen Endes, in schaubildlich vergrösserter sowie vereinfachter Darstellung ;
Fig. 11 das Verstellelement für den Aufnahmebehälter nach den Fig. 7 bis 10 in einer verein- fachten schaubildlichen Darstellung ;
Fig. 12 einen Teilbereich des Verstellelements nach Fig. 11 im Bereich des distalen Endes, in vergrösserter vereinfachter Darstellung ;
Fig. 13 den Nadelträger für die Aufnahmevorrichtung gemäss den Fig. 7 bis 12 in einer ver- einfachten schaubildlichen Darstellung ;
Fig. 14 den Nadelträger nach Fig. 13 in Seitenansicht geschnitten, gemäss den Linien XIV-
XIV in Fig. 13 und vereinfachter Darstellung ;
Fig. 15 eine weitere mögliche Ausbildung der Arretiereinrichtung zwischen dem Verstell- element und dem Aufnahmebehälter an einem Verstellelement, in einer vereinfach- ten schaubildlichen Darstellung ; Fig. 16 eine andere Ausbildung der Betätigungseinrichtung für das Verstellelement im Be- reich des distalen Endes, in Seitenansicht und vereinfachter Darstellung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können.
Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
In den Fig. l bis 6 ist eine Aufnahmevorrichtung 1 für ein hier nicht näher dargestelltes Aufnahmegefäss, wie beispielsweise ein allgemein bekanntes Blutprobenröhrchen, vereinfacht dargestellt, und diese einen äusseren Aufnahmebehälter 2, ein darin eingesetztes Verstellelement 3, sowie einen innerhalb des Verstellelements 3 angeordneten Nadelträger 4 umfasst.
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Der äussere Aufnahmebehälter 2 weist eine längliche Raumform auf und umgrenzt mit einer Be- hälterwand 5 eine Aufnahmekammer 6. In Richtung einer Längsachse 7 weist die Aufnahmevor- richtung l bzw. der Aufnahmebehälter 2 voneinander distanziert ein proximales Ende 8, sowie ein distales Ende 9 auf. Die Behälterwand 5 ist durch eine der Aufnahmekammer 6 zugewendete innere Oberfläche 10 und eine davon abgewendete äussere Oberfläche 11 begrenzt. Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist eines der beiden Enden - im vorliegenden Ausführungs- beispiel das distale Ende 9 offen und das andere Ende - das proximale Ende 8 - wenigstens teil- weise verschlossen ausgebildet. Das hier teilweise verschlossen ausgebildete proximale Ende 8 ist bereichsweise durch eine Stirnwand 12 verschlossen.
Das Verstellelement 3 ist ebenfalls länglich ausgebildet und in die Aufnahmekammer 6 einge- setzt. Dieses Verstellelement 3 ist durch eine Hülsenwand 13 mit einer diesen begrenzenden äu- sseren sowie inneren Oberfläche 14,15 gebildet. Weiters weist das Verstellelement 3 ein dem proximalen Ende 8 zugewendetes Stirnende 16 sowie ein dem distalen Ende 9 zugewendetes weiteres Stirnende 17auf. Weiters ist die äussere Oberfläche 15 des Verstellelements 3 der inneren Oberfläche 10 des Aufnahmebehälters 2 benachbart angeordnet, wobei die innere bzw. die äussere Oberfläche 14,15 jeweils in einer senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene 18vereinfacht durch strichpunktierte Linien im Bereich des distalen Endes 9 angedeutet - eine innere bzw. äussere Abmessung 19,20 festlegend bzw. definieren.
Wie bereits zuvor beschrieben, ist im inneren des Verstellelements 3 der Nadelträger 4 für eine hier nicht näher dargestellte daran bzw. darin halterbare Nadelanordnung gezeigt, wobei dieser relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 sowie dem Verstellelement 3 bedarfsweise von einer im Bereich des proximalen Endes 8 befindlichen Einsatzstellung hin in Richtung des distalen Endes 9 in eine vorbestimmbare Entsorgungsstellung bzw. Ruhestellung verlagerbar ausgebildet ist. Dazu ist eine äussere Abmessung 21 des Nadelträgers 4 in der senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene 18 in etwa gleich oder kleiner der inneren Abmessung 19 des Verstellelements 3. Dadurch ist der Nadelträger im Bereich seines dem Verstellelement 3 zugewandten äu- sseren Umfanges in etwa gleich oder kleiner der inneren Abmessung 19 des Verstellelement 3 ist.
Somit ist gewährleistet, dass eine Verstellung des Nadelträgers 4 entlang der Längsachse 7, ausgehend von der Einsatzstellung im Bereich des proximalen Endes 8 hin zur Ruhestellung bzw.
Entsorgungsstellung dieser einfach verstellt werden kann und dadurch die Nadelanordnung über ihre gesamte Länge innerhalb der Aufnahmekammer 6 nach der Verstellung in die Ruhe- bzw.
Entsorgungsstellung vollständig abgedeckt ist. Dies ist deshalb von besonderer Bedeutung, dass
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nach der bestimmungsgemässen Verwendung, wie beispielsweise einer Blutabnahme, das über das proximale Ende 8 vorragende Teilstück der Entnahmenadel vollständig innerhalb der Aufna- hemvorrichtung 1 hineinbewegt werden kann und so eine ungewollte Stichverletzung und damit verbunden eine mögliche Infizierung bzw. die Übertragung von Krankheiten vermieden werden kann.
Dazu weist der Nadelträger 4 mindestens einen die äussere Abmessung 21 auf die von der Längs- achse 7 abgewendete Richtung überragenden Führungsfortsatz 22 auf, der eine in der Hülsen- wand 13 des Verstellelements 3 ausgebildete Steuerkurve 23 durchragt und in eine an der inneren Oberfläche 10 der Behälter 5 des Aufnahmebehälters 2 ausgebildete Führungsnut 24 eingreift. Dabei weisen die Steuerkurve 23 und die Führungsnut 24 in Bezug zur Längsachse 7 zueinander einen unterschiedlichen Längsverlauf auf, wobei durch eine relative Schwenk- bzw.
Drehbewegung - gemäss eingetragenem Pfeil 25 - zwischen dem Verstellelement 3 und dem
Aufnahmebehälter 2 um einen vorbestimmbaren Schwenk- bzw. Drehwinkel um die Längsachse
7 über das Zusammenwirken der Steuerkurve 23 mit der Führungsnut 24 und dem wenigstens einen darin eingreifenden Führungsfortsatz 22 der Nadelträger 4 relativ gegenüber dem Aufnah- mebehälter 2 bzw. dem Verstellelement 3 geführt von der Einsatzstellung in die Entsorgungs- bzw. Ruhestellung verbracht wird. Diese relative Verstellung zwischen dem Verstellelement 3 und dem Aufnahmebehälter 2 erfolgt hier ausschliesslich durch eine Schwenk- bzw. Drehbewegung um die Längsachse 7, wobei durch die Verschränkung der Steuerkurve 23 zur Führungsnut 24 der Führungsfortsatz 22 mitsamt dem Nadelträger 4 in Richtung des distalen Endes 9 verstellt wird.
Zur Erzielung einer geradlinigen Bewegung ohne jegliche relative Verdrehung zwischen dem Nadelträger 4 und der Behälterwand 5 des Aufnahmebehälters 2 weist die Führungsnut 24 im Aufnahmebehälter 2 in Richtung der Längsachse 7 einen geradlinigen Verlauf auf, wobei sich die Führungsnut 24 zumindest über einen Teilabschnitt zwischen dem proximalen Ende 8 und dem distalen Ende 9 erstreckt. Zumeist ist die Führungsnut 24 im Aufnahmebehälter 2 durchlaufend vom proximalen Ende 8 hin zum distalen Ende 9 angeordnet. Damit ist eine einfache Montagemöglichkeit des im Verstellelement 3 angeordneten Nadelträgers 4 ohne der Aufwendung grösserer Verformungsarbeit möglich. Gleichfalls ist dadurch aber auch eine einwandfreie Funktion und Ablauf der Verstellbewegung sichergestellt.
Dies ist am besten aus der Darstellung der Fig. 2 zu ersehen, bei der die Führungsnut 24 vertieft in der Behälterwand 5 des Aufnahmebehälters 2 angeordnet ist.
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Es wäre aber auch möglich, wie dies in der Fig. 5 dargestellt ist, die Führungsnut 24 durch eine entsprechende Formgebung der Behälterwand 5 auszubilden, bei welcher eine Wandstärke 26 des Aufnahmebehälters 2 im Bereich der Führungsnut 24 in etwa jener Wandstärke 26 der Be- hälterwand 5 in den übrigen Bereichen entspricht. Diese Formgebung kann beispielsweise ein- fach im Zuge eines Spritzgussvorganges erfolgen. Gleichfalls wäre es aber auch möglich, die
Führungsnut 24 durch eine entsprechende Umformung der Behälterwand 5 auszubilden, wo- durch eine minimale Wandstärkenänderung in diesem Bereich möglich ist.
In der Fig. 6 ist auch weiters dargestellt, dass die Führungsnut 24 die Behälterwand 5 vollständig durchragt und so ein schlitzförmiger Durchbruch ausgebildet ist.
Wie nun besser aus der Fig. l zu ersehen ist, kann das dem distalen Ende 9 des Aufnahmebehäl- ters 2 zugewandte Stirnende 17 des Verstellelements 3 mit einem Verschlusselement 27 bedarfs- weise verschliessbar sein, wobei dieses beispielsweise als loses Element nach erfolgtem be- stimmungsgemässen Einsatz auf das offen ausgebildete Stirnende 17 aufgesetzt und so ein Abschluss eines Innenraums 28 des Verstellelements 3 erzielt werden kann. Vorteilhaft ist es, wenn das Verschlusselement 27 schwenkbar mit dem Verstellelement 3 verbunden ist und von einer ersten offenen Stellung in eine zweite geschlossene Stellung verschwenk-bzw. verstellbar ist.
Dabei kann die schwenkbare Verbindung beispielsweise durch ein Filmscharnier, ein Gelenk, ein streifenförmiges Element oder ähnliches gebildet sein.
Aus der Fig. 3 ist die in der Fig. 1 kurz beschriebene Steuerkurve 23 in der Hülsenwand 13 des Verstellelement 3 schaubildlich vereinfacht dargestellt, wobei sich diese zumindest über einen Teilabschnitt zwischen den beiden voneinander distanzierten Stirnenden 16,17 erstreckt und einen schraubenlinienförmigen Längsverlauf aufweist.
Um mit einer kurzen Verdrehbewegung bzw. einem kurzen Schwenkwinkel relativ zwischen dem Verstellelement 3 und dem Aufnahmebehälter 2 den Nadelträger 4 von seiner Einsatzstellung hin zu seiner Entsorgungs- bzw. Ruhestellung verstellen zu können, weist die Steuerkurve 23 in Bezug zur Längserstreckung der Hülsenwand 13 bzw. zur Längsachse 7 einen Steigungswinkel 29 zwischen 5 und 70 , bevorzugt zwischen 10 und 50 , besonders bevorzugt zwischen 20 und 40 , auf.
In der Fig. 4 ist vereinfacht das Zusammenwirken der Steuerkurve 23 im Verstellelement 3 bzw. der Führungsnut 24 im Aufnahmebehälter 2, sowie dem darin eingreifenden Führungsfortsatz 22 schematisch vereinfacht durch übereinanderliegende Linien dargestellt. Bei einer relativen Verstellung bzw.
Verdrehung des Verstellelements 3 gemäss eingetragenem Pfeil 30 gegenüber dem
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Aufnahmebehälter 2 wird je nach Wahl des Steigungswinkels 29 eine Kraftkomponente auf den
Führungsfortsatz 22 ausgeübt, wodurch dieser gemäss eingetragenem Pfeil 31 innerhalb der Füh- rungsnut 24, beispielsweise vom proximalen Ende 8 hin in Richtung des distalen Endes 9, ver- stellt wird, ohne dass dabei aufgrund der geradlinigen Anordnung der Führungsnut 24 in Bezug zur Längsachse 7 eine Verdrehung des Nadelhalters 4 mitsamt der darin eingesetzten Nadel- anordnung gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 erfolgt. Eine relative Verschwenkung bzw. Ver- drehung des Verstellelements 3 führt durch die geneigt zur Führungsnut 24 ausgebildete Steuer- kurve 23 dazu, dass in Abhängigkeit vom Schwenk- bzw.
Drehwinkel um die Längsachse 7 und dem Steigungswinkel 29 der Nadelträger 4 um einen vorbestimmbaren Betrag entlang der Füh- rungsnut 24 im Aufnahmebehälter 2 relativ zu diesem in einer geradlinigen Bewegung verstellt wird.
Weiters ist in der Fig. 3 noch dargestellt, dass zwischen einem dem proximalen Ende 8 zuge- wandten Endbereich 32 der Steuerkurve 23 und dem dem proximalen Ende 8 zugewendeten
Stirnende 16 des Verstellelements 3 in der Hülsenwand 13 ein diese durchsetzender Spalt 33 angeordnet ist. Dadurch kann im Montagefall der Nadelträger 4 mit den darin angeordneten Führungsfortsätzen 22 durch die elastische Verformung der Hülsenwand 13 jeweils durch den Spalt
33, hindurch bis in die Steuerkurve 23 hineingeschoben werden. Dieser Spalt 33 kann beispielsweise während des Spritzgussvorganges mithergestellt bzw. aber auch erst nachträglich, je nach Bedarf, in der Hülsenwand 13 angeordnet werden.
Aus einer Zusammenschau der Fig. 1 bis 3 ist weiters zu ersehen, dass zwischen dem Verstellelement 3 und dem Aufnahmebehälter 2 eine bedarfsweise lösbare Arretiereinrichtung 34 angeordnet ist, die im Zusammenwirken der Steuerkurve 23 mit der Führungsnut 24 und dem darin eingreifenden Führungsfortsatz 22 den Nadelträger 4 in seiner Einsatzstellung positioniert haltern. Dabei ist die Arretiereinrichtung 34 im Bereich des distalen Endes 9 angeordnet und am Verstellelement 3 durch zumindest ein Rastelement 35 und am Aufnahmebehälter durch zumindest eine damit zusammenwirkende Rastausnehmung 36 gebildet. Das Rastelemente 35 überragt die Hülsenwand 13 des Verstellelements 3 in Richtung auf die Behälterwand 5 des Aufnahmebehälters 2.
Weiters ist das Rastelement 35 an einem elastisch verformbaren Haltearm 37 angeordnet, dessen Längsverlauf in paralleler Richtung zur Längsachse 7 ausgerichtet ist. Darüberhinaus kann der Haltearm 37 noch mit einem vereinfacht dargestellten Betätigungselement in Verbindung stehen, wobei beispielsweise bei symmetrischer gegenüberliegender Anordnung der Betätigungselemente diese durch eine Krafteinwirkung in Richtung auf die Längsachse 7 eine
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Einwärtsschwenkbewegung des oder der Haltearme 37 in Richtung auf die Längsachse 7 zu be- wirken und so das oder die Rastelemente 35 ausser Eingriff mit der oder den Rastausnehmungen
36 gebracht werden, wodurch in dieser entriegelten Stellung der Arretiereinrichtung 34 die zuvor bereits beschriebene relative Schwenk- bzw.
Drehbewegung zwischen dem Verstellelement 3 und dem Aufnahmebehälter 2 durchgeführt werden kann und im Zuge dieser Schwenk- bzw.
Drehbewegung die Längsverstellung des Nadelträgers 4 bis hin in seine Entsorgungsstellung erfolgt.
Zur Erzielung einer gleichmässigen Verstellbewegung ist es vorteilhaft, wenn am Nadelträger 4 mehrere Führungsfortsätze 22 angeordnet und diese Führungsfortsätze 22 gleichmässig über den
Umfang verteilt angeordnet sind. Bei der Wahl von zwei Führungsfortsätzen 22 sind diese dia- metral zur Längsachse 7 angeordnet. In Abhängigkeit von der Anzahl der Führungsfortsätze 22 sind diese, entsprechend deren Anzahl, mehrere Steuerkurven 23 sowie Führungsnuten 24 im Verstellelement 3, sowie am bzw. im Aufnahmebehälter 2 angeordnet. Hierbei sei erwähnt, dass jede beliebige Anzahl von Führungsfortsätzen 22 Anwendung finden kann, wobei dabei die entsprechende Anzahl der Steuerkurven 23 sowie Führungsnuten 24 zu wählen ist.
Die Anzahl der Führungsfortsätze 22 kann von der durchzuführenden Verstellbewegung, den auftretenden Reibungskräften während des Verstellvorganges, sowie dem gewählten Steigungswinkel 29 abhängig sein und je nach Anforderung frei gewählt werden.
Weiters kann es sich als vorteilhaft erweisen, wenn das mit der Rastausnehmung 36 zusammenwirkende Rastelement 35 derart am Verstellelement 3 bzw. am Aufnahembehälter 2 angeordnet ist, dass in der arretierten Stellung der Arretiereinrichtung 34 sowohl eine Bewegung zwischen dem Verstellelement 3 und dem Aufnahmebehälter 2 um die Längsachse 7, als auch in Richtung der Längsachse 7 verhindert ist und so eine Lagepositionierung erfolgt. Unabhängig davon wäre es aber auch möglich, die Arretiereinrichtung 34 lediglich zur Verdrehsicherung zwischen dem Aufnahmebehälter 2 und dem Verstellelement 3 einzusetzen und die zuvor beschriebene Lagefixierung in Richtung der Längsachse 7 zwischen dem Aufnahembehälter 2 und dem Verstellelement 3 durch eigene Positionierelemente sicherzustellen. Diese Positionierelemente ermöglichen eine gegenseitige relative Verschwenkung bzw.
Verdrehung zwischen dem Aufnahmebehälter 2 und dem Verstellelement 3, jedoch verhindern sie eine gegenseitige Verlagerung derselben in Richtung der Längsachse 7.
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Zur Vereinfachung der Handhabung der Aufnahmevorrichtung 1 ist hier noch zusätzlich im Be- reich des offen ausgebildeten Stirnendes 17 des Verstellelements 3 an diesem ein die äussere
Oberfläche 15 auf die von der Längsachse 7 abgewendete Seite überragender Kragen 38 ange- ordnet. Dieser Kragen 38 kann einerseits zur verbesserten Handhabung der gesamten Aufnah- mevorrichtung 1, sowie zur Ausbildung des Betätigungselement und andererseits durch Anord- nung eines tangential zum Kragen 38 verlaufenden Abschnitts 39 als Ausrichthilfe für die ma- schinelle und automatisierte Zusammenfügung bzw. Montage der einzelnen Bauteile und deren exakter Lageausrichtung dienen. Weiters wird durch den Kragen 38 die Stabilität des Verstell- elements 3 in dessen offenen Stirnende 17 noch zusätzlich erhöht.
In den Fig. 7 bis 14 ist eine weitere mögliche und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbil- dung der Aufnahmevorrichtung 1, bestehend aus ihren einzelnen Bauteilen, nämlich dem Auf- nahmebehälter 2, dem Verstellelement 3 sowie dem Nadelträger 4 in unterschiedlichen Ansich- ten sowie Darstellungen gezeigt, wobei für gleiche Teile gleiche Bauteilbezeichnungen bzw.
Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 verwendet werden. Gleichfalls wird, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, auf die detaillierte Beschreibung der vorangegangenen Fig. 1 bis 6 hingewiesen bzw. bezug genommen.
Das Funktionsprinzip zur Verstellung des Nadelträgers 4 relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 bzw. Verstellelement 3 erfolgt gleichartig, wie die bereits detailliert in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 beschrieben worden ist. Auch hier erfolgt bedingt durch den zueinander unterschiedlichen Längsverlauf zwischen der Steuerkurve 23 und der Führungsnut 24 die Längsverstellung des Nadelträgers 4 in einer geradlinigen Bewegung entlang der Längsachse 7 relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 ohne jegliche Schwenk-bzw. Drehbewegung um die Längsachse 7. Wie in der Fig. 11 vereinfacht angedeutet, erfolgt auch bei dieser Ausführungsform der Aufnahmevorrichtung 1 die Längsverstellung des Nadelträgers 4 durch eine relative Schwenk- bzw.
Drehbewegung des Verstellelementes 3 gemäss dem eingetragenen Pfeil 25 um die Längsachse 7, wodurch bedingt durch die schraubenlinienförmige Ausbildung der Steuerkurve 23 im Zusammenwirken mit der Führungsnut 24 sowie dem damit jeweils zusammenwirkenden Führungsfortsatz 22 die Längsverlagerung des Nadelträgers 4 ausgehend von seiner Einsatzstellung hin in die Entsorgungs- bzw. Ruhestellung geführt verbracht wird.
Weiters ist noch beim Aufnahmebehälter 2 gezeigt, dass dieser mit einem weiteren Verschlusselement 40 bedarfsweise verschliessbar ist. Dabei kann das Verschlusselement 40, wie bereits
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zuvor beschrieben, als einzelnes Element lose vorrätig gehalten werden und nach dem be- stimmungsgemässen Einsatz der Aufnahmevorrichtung l dieses auf den Aufnahmebehälter 2 aufgesetzt und so die Aufnahmekammer 6 mit dem darin angeordneten Nadelträger 4 sowie der daran oder darin gehalterten Nadelanordnung geschützt verschlossen werden kann. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Verschlusselement 40 schwenkbar mit dem Aufnahmebehälter 2 verbun- den und von einer ersten offenen Stellung in eine zweite geschlossene Stellung bedarfsweise verstellbar ist.
Dazu kann die schwenkbare Verbindung, wie bereits zuvor beschrieben, durch ein
Filmscharnier, ein Gelenk, ein streifenförmiges Element usw. gebildet sein.
Im Gegensatz zu der in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsform der Aufnahmevorrichtung 1 erfolgt bei dieser hier gezeigten Ausführungsform die Schwenk- bzw. Drehbewegung des Ver- stellelementes 3 gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 dadurch, dass am Verschlusselement 40 mindestens ein Stellelement 41 angeordnet ist, welches während der Schliessbewegung des Ver- schlusselementes 40 von der offenen Stellung in die geschlossene Stellung mit dem Verstellelement 3 in Wirkungsverbindung steht und dabei dieses relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 um den vorbestimmbaren Schwenk- bzw. Drehwinkel um die Längsachse 7 in die Schwenkbzw. Drehbewegung versetzt.
Dazu ist-wie das am besten aus der Fig. 9 zu ersehen ist-eine Schwenkachse 42 der schwenkbaren Verbindung zwischen dem Verschlusselement 40 und dem Aufnahmebehälter 2 parallel zu der senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene 18 verlaufend angeordnet. Die Ebene 18 ist in der Fig. 9 vereinfacht durch strichpunktierte Linien im Bereich des distalen Endes 9 angedeutet. Diese Schwenkachse 42 kann aber auch zur Verbindung mit dem zuvor in den Fig. 1 bis 6 beschriebenen Verstellelement 3 ebenfalls parallel zu der dort angedeuteten Ebene 18 ausgerichtet sein. Dabei ist die Schwenkachse 42 jeweils im Umfangsbereich des Aufnahmebehälters 2 bzw. Verstellelements 3 in etwa tangential dazu verlaufend angeordnet.
Weiters ist in der Fig. 9 noch vereinfacht dargestellt, dass zwischen dem Verschlusselement 40 und dem Aufnahmebehälter 2 eine Arretiervorrichtung 43 angeordnet ist, welche in der geschlossenen Stellung des Verschlusselementes 40 mit dem Aufnahmebehälter 2 in Eingriff steht.
Um ein unbeabsichtigtes Wiederöffnen und damit einen Zugang zu der benutzten Nadelanordnung zu verhindern, kann die Arretiervorrichtung 43 derart ausgebildet sein, dass diese in der arretierten Stellung gegen ein erneutes Entriegeln gesichert ist und so ein Öffnen des Verschlusselementes 40 verhindert ist. Um eine akustische Kontrolle für die ordnungsgemässe Arre-
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tierung bzw. den Einschnappvorgang der Arretiervorrichtung 43 zu erhalten, kann das Arre- tierelement der Arretiervorrichtung 43 mit einem hörbaren Schnappgeräusch in die arretierte
Stellung eingebracht bzw. eingeschnappt werden. Damit ist für den Benutzer einer derartigen
Aufnahmevorrichtung 1 es zusätzlich zur optischen Wahrnehmung möglich, den Verschlussvor- gang durch ein akustisches Signal zusätzlich überwachen zu können.
Diese Arretiervorrichtung 43 kann aber auch, wie dies zuvor in den Fig. 1 bis 6 beschrieben worden ist, zwischen dem Verschlusselement 40 und dem Verstellelement 3 angeordnet sein, welche wiederum in der geschlossenen Stellung des Verschlusselementes 40 mit dem Verstell- element 3 in Eingriff steht.
Die Stellelemente 41 sind an einer in der geschlossenen Stellung der Aufnahmekammer 6 zuge- wendeten Basisfläche 44 am Verschlusselement 40 angeordnet und weisen ausgehend von dieser einen gekrümmten, insbesondere bogenförmigen. Längsverlauf auf. Dabei ist der gekrümmte, insbesondere bogenförmige, Längsverlauf in einer senkrecht zur Schwenkachse 42 ausgerichteten Ebene verlaufend angeordnet. Das oder die Stellelemente 41 weisen jeweils an ihren von der Basisfläche 44 abgewandten Enden Anlageflächen 45 auf, welche mit in der Hülsenwand 13 ausgebildeten Anschlagflächen 46 zur Anlage kommen und durch die Schwenkbewegung des Verschlusselementes 40 diese Schwenkbewegung im Zusammenwirken mit der oder den Anschlagflächen 46 das Verstellelement 3 um die Längsachse 7 verschwenken bzw. verdrehen.
Die Anschlagflächen 46 sind an dem dem distalen Ende 9 zugewendeten Stirnende 17 des Verstell- elementes 3 in der Hülsenwand 13 angeordnet, welche durch eine Ausnehmung 47 in der Hülsenwand 13 gebildet werden. Durch die bogenförmige Bewegung der Stellelemente 41 um die Schwenkachse 42 ist die Raumform der Ausnehmung 47 und damit die Ausbildung der Anschlagflächen 46 derart zu wählen, dass stets ein Eingriff zwischen diesen Bauteilen während der Schliessbewegung gegeben ist.
Aufgrund der Anordnung und Ausbildung der Stellelemente 41 kommt einmal direkt die Anlagefläche 45 des Stellelementes 41 mit der Anschlagfläche 46 in Wirkungsverbindung, wobei das gegenüberliegende Stellelement 41 aufgrund der Bogenform und der gewünschten Drehbewegung des Verstellelementes 3 relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 nur im äusseren Bogenbereich zur Anlage an der Anschlagfläche 46 kommt, wodurch ebenfalls wiederum die Verschwenkung bzw. Verdrehung hervorgerufen wird.
Zur Erzielung einer gleichmässigeren Verstellbewegung ist es vorteilhaft, wenn im Verstellelement 3 zwei Ausnehmungen 47 gleichmässig über den Umfang verteilt angeordnet und zueinan-
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der in etwa gegengleich verlaufend ausgebildet sind. Aufgrund der zuvor beschriebenen unter- schiedlichen Eingriffsbewegung von den beiden Stellelementen 41 und den diesen jeweils zuge- ordneten Anschlagflächen 46 sind die Ausnehmungen 47 nicht vollkommen spiegelbildlich aus- gebildet.
Bedingt durch die in einer Ebene verlaufende Schwenkbewegung der beiden Stellelemente 41 ist in dem hier rund ausgebildeten Aufnahmebehälter 2, insbesondere dessen Behälterwand 5, je- weils im Bereich des distalen Endes 9 der Aufnahmekammer 6 in der Behälterwand 5 eine Frei- stellung 48 zur Aufnahme des oder der Stellelemente 41 angeordnet. Dadurch ist ein vollständi- ges Einschwenken der Stellelemente 41 bis hin zur geschlossenen Stellung des Verschlussele- mentes 40 möglich. Die Breite der Anlagefläche 45 des Stellelementes 41in Querrichtung zur
Schwenkbewegung muss derart gewählt sein, damit stets ein Eingriff mit der Anschlagfläche 46 im Bereich der gekrümmten Behälterwand 13 sichergestellt ist.
Auch bei dieser hier gezeigten Ausführungsform der Aufnahmevorrichtung 1 ist es wiederum vorteilhaft, wenn zur zusätzlichen Lagefixierung des Nadelträgers 4 in seiner Einsatzstellung zwischen dem Aufnahmebehälter 2 und dem Verstellelement 3 eine bedarfsweise lösbare Arretiereinrichtung 49 angeordnet ist, die im Zusammenwirken der Steuerkurve 23 mit der Führungsnut 24 und dem darin eingreifenden Führungsfortsatz 22 den Nadelträger 4 in seiner Einsatzstellung positioniert haltern. Dabei ist die Arretiereinrichtung 49 wiederum im Bereich des distalen Endes 9 angeordnet. Die Arretiereinrichtung 49 ist bei diesem Ausführungsbeispiel am Aufnahmebehälter 2 durch zumindest ein Rastelement 35 und am Verstellelement 3 durch zumindest eine damit zusammenwirkende Rastausnehmung 36 gebildet, wie dies am besten aus den Fig. 10 und 12 zu ersehen ist.
Dabei ragt das Rastelement 35 über die Behälterwand 5 des Aufnahmebehälters 2 in Richtung auf die Hülsenwand 13 des Verstellelementes 3 vor und ist an einem elastisch verformbaren Haltearm 50 angeordnet, dessen Längsverlauf in paralleler Richtung zur Längsachse 7 ausgerichtet ist, wie dies auch bereits in den Fig. 1 bis 6 beschrieben worden ist, lediglich, dass bei dieser Ausführungsform der Haltearm 50 am Aufnahmebehälter 2 und nicht am Verstellelement 3 ausgebildet ist. Die Rastausnehmung 36 kann dabei nur in der Hülsenwand 13 vertieft oder diese aber auch durchragend ausgebildet sein.
Um ein selbsttätiges Entriegeln der Arretiereinrichtung 49 durch das Stellelement 41 zu erzielen, kann das Rastelement 35 auf einer dem distalen Ende 9 zugewendeten Seite eine Abschrägung 51 aufweisen, die auf einer der Längsachse 7 zugewendeten Seite in Richtung zum proximalen
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Ende 8 hin abfallend ausgebildet ist. Dadurch kann durch das Einschwenken des oder der Stell- elemente 41 durch das Auflaufen der Anlageflächen 45 auf die Abschrägungen 51 der Haltearm
50 federnd auf die von der Aufnahmekammer 6 abgewendete Seite elastisch verstellt werden, wodurch die Arretiereinrichtung 49 ausser Eingriff gebracht wird und so die zuvor beschriebene
Verschwenk- bzw. Drehbewegung durchführbar ist.
Zur Erleichterung dieser selbsttätigen Entriegelung bedingt durch die Schliessbewegung ist es aber auch noch möglich, an dem dem distalen Ende 9 zugewendeten Endbereich des Haltearms
50 ein zusätzliches Hilfselement 52 anzuordnen, welches ebenfalls auf einer dem distalen Ende 9 zugewendeten Seite eine Abschrägung aufweist, die auf einer der Längsachse 7 zugewendeten
Seite in Richtung zum proximalen Ende 8 abfallend ausgebildet ist. Dadurch kann eine gewisse
Vorverstellung bzw. Vorverformung des Haltearms 50 durch das oder die Stellelemente 41 bewirkt werden und anschliessen die vollständige Entriegelung der Arretiereinrichtung 49 erfolgen.
Zur besseren Handhabung der gesamten Aufnahmevorrichtung 1, insbesondere des Aufnahmebehälters 2, kann an diesem im Bereich des distalen Endes 9 ein die Behälterwand 5 auf die von der Längsachse 7 abgewendete Richtung radial überragender Fortsatz 53 angeordnet sein, der über den Umfang durchlaufend, aber auch nur bereichsweise, vorgesehen sein kann. Zur besseren Lageausrichtung des Aufnahmebehälters 2 während der Montage kann es vorteilhaft sein, wenn der Fortsatz 53 im Bereich seines äusseren Umfanges mindestens einen tangential zur Behälterwand 5 verlaufenden Abschnitt 54 aufweist.
Im Bereich der äusseren Oberfläche 14 der Hülsenwand 13 weist diese die äussere Abmessung 20 auf, welche kleiner ist, einer inneren Abmessung 55 der Aufnahmekammer 6 in der senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene 18. Dadurch ist ein Spiel- bzw. Freiraum zwischen der inneren Oberfläche 10 des Aufnahmebehälters 2 und der äusseren Oberfläche 14 des Verstellelementes 3 geschaffen, wobei es vorteilhaft ist, um ein gegenseitiges Verkanten bzw. eine geringere Kontaktfläche zwischen der inneren bzw.
äusseren Oberfläche 10,14 zu schaffen, wenn an der äusseren Oberfläche 14 des Verstellelementes 3 diese auf der von der Längsachse 7 abgewendeten Seite überragend mindestens ein, bevorzugt jedoch mehrere, Abstützelemente 56 angeordnet sind und eine äussere Abmessung 47 durch eine Umhüllende, die durch das oder die Abstützelemente 56 verläuft, in etwa der inneren Abmessung 55 der Aufnahmekammer 6 in der senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene 18 entspricht.
Zusätzlich dazu wäre es aber auch noch möglich, dass an der inneren Oberfläche 10 des Aufnahmebehälters 2 diese in Rich-
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tung auf die Längsachse 7 überragend, mindestens eines, bevorzugt jedoch ebenfalls mehrere
Abstützelemente 58 angeordnet sind, und eine innere Abmessung 49 durch eine Umhüllende, die durch das oder die Abstützelemente 58 verläuft, in etwa der äusseren Abmessung 20 der Hülsen- wand 13 in der senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene 18 entspricht. Die Abstützele- mente 56,58 können beispielsweise jeweils durch einzelne Vorsprünge gebildet sein, welche über die innere bzw. äussere Oberfläche 10,14 vorragen. Gleichfalls können aber auch die Ab- stützelemente 56, 58 über den grössten Teil des Umfanges durchlaufend ausgebildet sein.
Auf die detaillierte Beschreibung hinsichtlich der Ausbildung der Steuerkurve 23 bzw. der Führungsnut 24 wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 hingewiesen bzw. bezug genommen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel des Verstellelements 3 kann zwischen dem dem proximalen Ende 8 zugewendeten Endbereich 32 der Steuerkurve 23 und dem dem proximalen Ende zugewendeten Stirnende 16 des Verstellelementes 3 in der Hülsenwand 13 der diese durchsetzende Spalt 33 für die Montage des Nadelträgers 4 vorgesehen sein, wie dies am besten aus der Fig. 11 zu ersehen ist.
Zur Erzielung einer höheren Umfangsstabilität des Verstellelementes 3 im Bereich des Stirnendes 16 ist es aber auch möglich, zwischen dem Endbereich 32 der Steuerkurve 23 und dem Stirnende 16 den zuvor beschriebenen Spalt 33 nicht anzuordnen und im Bereich des Stirnendes 16 die Hülsenwand 13 durchlaufend auszubilden. Zum Einsetzen des Nadelträgers 4 in den Innenraum 28 des Verstellelementes 3 kann bzw. können im Bereich des Stirnendes 16 zumindest ein, bevorzugt jedoch zwei, diametral gegen- überliegende Ausschnitte 60 vorgesehen sein, von welchen nur ein Ausschnitt 60 in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
Dadurch wird eine vordefinierte Schwächung der Hülsenwand 13 erzielt, wodurch eine leichtere Verformbarkeit der Hülsenwand 13 zu einer Ellipse ermöglicht und so der innere Abstand zwischen den beiden gegenüberliegenden Steuerkurven 23 derart vergrössert wird, dass der Nadelträger 4 mit seinen Führungsfortsätzen 22 in den Innenraum 28 eingeschoben und nach Einbringen der Führungsfortsätze 22 in die Steuerkurven 23 die Verformung wieder zurückgenommen werden kann und so der Montagevorgang beendet ist.
Der hier nicht näher bezeichnete Kragen am Verstellelement 3 ist über den Umfang durchlaufend vorgesehen, wobei wiederum zur Lageausrichtung für den Montagevorgang die Anordnung eines tangential zum Kragen verlaufenden Abschnitts als Ausrichthilfe für die maschinelle und automatisierte Zusammenfügung bzw. Montage der einzelnen Bauteile als vorteilhaft gilt. Der durchlaufende Kragen erhöht die Stabilität des Verstellelements in diesem Bereich.
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In den Fig. 13 und 14 ist der Nadelträger 4 vereinfacht dargestellt, der aus einem in senkrechter
Richtung zur Längsachse 7 ausgerichteten scheibenförmigen Basisteil 61 und einem damit ver- bundenen, insbesondere hülsenförmigen Ansatz 62 gebildet ist, der in Richtung der Längsachse
7 ausgerichtet ist. Der Ansatz 62 kann in seinem Inneren eine Aufnahme 63 ausbilden, in welche die hier nicht näher dargestellte einsetzbare Nadelanordnung einbringbar ist. Für eine Schraub- verbindung zwischen dem Ansatz 62 und der Nadelanordnung kann in der Aufnahme 63 min- destens ein Teil mindestens eines Gewindeganges angeordnet sein, wie dies aus dem allgemei- nen Stand der Technik bzw. den Normen bekannt ist. Gleichfalls wäre es aber auch möglich, den
Ansatz 62 in Form eines Luer-Ansatzes auszubilden, auf welchem dann eine handelsübliche
Entnahmenadel aufgesetzt werden kann.
Als Nadelanordnung kann eine doppelendig ausgebildete Entnahmenadel Verwendung finden, wobei ein Ende in der Einsatzstellung des Nadelträgers das proximale Ende 8 der Aufnahmevorrichtung 1 überragt und das andere Ende zumindest über einen Teilbereich in die Aufnahmekammer 6 des Aufnahmebehälters 2 bzw. den Innenraum 28 des Verstellelemetes 3 hineinragt.
Dieses Ende kann aus Sicherheitsgründen auch noch mit einem schlauchartigen in sich geschlossenen Gummiüberzug versehen sein, welcher nach dem Entfernen des Blutprobenröhrchens sich in bekannter Weise soweit rückverformt, dass das spitze Ende der Nadelanordnung von diesem Gummischlauch wiederum abgedeckt ist.
In der Fig. 15 ist eine weitere mögliche Ausbildung einer Arretiereinrichtung 64 zwischen dem Verstellelement 3 und dem hier nicht näher dargestellten Aufnahmebehälter 2 der Aufnahmevorrichtung 1 vereinfacht dargestellt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bauteilbezeichnungen bzw. Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 14 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 14 hingewiesen bzw. bezug genommen.
Die Steuerkurve 23 erstreckt sich wiederum ausgehend von dem dem proximalen Ende 8 zugewendeten Stirnende 16 der Hülsenwand 13 in etwa in Form einer Schraubenlinie hin in Richtung des dem distalen Ende 9 zugewendeten weiteren Stirnendes 17. Die Arretiereinrichtung 64 ist wiederum an dem dem distalen Ende 9 zugewandten Stirnende 17 des Verstellelementes 3 angeordnet. Im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Arretiereinrichtungen 34,49 weist diese hier gezeigte Arretiereinrichtung 64 zumindest einen bevorzugt jedoch zwei elastisch verformbare Haltearme 65 auf, deren Längsverlauf in der senkrecht zur Längsachse 7 ausgerichteten Ebene
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18 gekrümmt verläuft. Der oder die in etwa sichelförmig ausgebildeten Haltearme 65 weisen eine Krümmung auf, die in etwa der Krümmung der Hülsenwand 13 entspricht.
Ein Ende des
Haltearms 65 ist jeweils mit der Hülsenwand 13 verbunden, wobei das weitere Ende frei und somit federnd gegenüber der Hülsenwand 13 bedarfsweise verstellbar ausgebildet ist. An diesem weiteren Ende ist am Haltearm 65 bzw. den Haltearmen 65 jeweils das Rastelement 35 angeord- net, welches über die Hülsenwand 13 des Verstellelementes 3 in Richtung auf die Behälterwand
5 des Aufnahmebehälters 2 vorragend ausgebildet ist, wie dies bereits zuvor in den Fig. l bis 6 beschrieben worden ist. Die mit den Rastelementen 35 zusammenwirkenden Rastausnehmungen
36 im Bereich des Aufnahmebehälters 2, sind hier aus Übersichtlichkeitsgründen nicht darge- stellt worden.
Um ein Entriegeln der Arretiereinrichtung 64 durch die zuvor bereits in den Fig. 7 bis 14 beschriebenen Stellelementen 41 am Verschlusselement 40 erzielen zu können, weist das oder die Rastelemente 35 der Arretiereinrichtung 64 auf der dem distalen Ende 9 bzw. dem diesen zugewandten Stirnende 17 eine Abschrägung 66 auf, die auf einer von der Längsachse 7 abgewendeten Seite in Richtung zum proximalen Ende 8 bzw. dem ersten Stirnende 16 abfallend ausgebildet ist.
Dadurch kann durch die Schwenkbewegung der Stellelemente 41 wiederum die Entriegelung der Arretiereinrichtung 64 im Zuge dieser Schwenkbewegung durchgeführt werden, wobei erst nach Entriegelung der Arretiereinrichtung 64 die bereits zuvor detailliert beschriebene Schwenk- bzw.
Drehbewegung des Verstellelementes 3 um die Längsachse 7 im Zusammenwirken mit den Anschlagflächen 46 der Ausnehmungen 47 erzielt werden.
In der Fig. 16 ist eine weitere mögliche und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausbildung einer Stelleinrichtung 67 für die Durchführung der Schwenk- bzw. Drehbewegung des Verstellelementes 3 mit seiner Hülsenwand 13 gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 mit seiner Behälterwand 5 im Bereich des distalen Endes 9 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bauteilbezeichnungen bzw. Bezugszeichen, wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 15, verwendet werden. Gleichfalls wird, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangen Fig. 1 bis 15 hingewiesen bzw. bezug genommen. Dies gilt vor allem für die Ausbildung des Nadelträgers 4, der Steuerkurve 23 bzw.
Führungsnut 24 sowie der ebenfalls hier nicht näher dargestellten Arretiereinrichtung zwischen dem Aufnahmebehälter 2 und dem Verstellelement 3.
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Das Verschlusselement 40 ist wiederum als Verschlussdeckel ausgebildet, welcher in seinen Ab- messungen derart gewählt ist, dass dieser die Aufnahmevorrichtung 1 in ihrem distalen Ende 9 verschliesst. Am Verschlusselement 40 sind quer zur Längserstreckung bzw. Längsachse 7 voneinander distanziert Arme 68 angeordnet, welche ihrerseits über ein Lagerelement 69 schwenkbar in einem Lagerauge 70 gelagert sind. Dieses Lagerauge 70 erlaubt mit dem Lagerelement 69 eine Schwenkbewegung des Verschlusselements 40 um eine durch das Lagerauge 70 verlaufende Schwenkachse 71, welche wiederum parallel zu der durch die Längsachse 7 senkrecht ausgerichteten Ebene 18 verläuft. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Schwenkachse 71 nicht durch den Umfangsbereich tangential verlaufend, sondern die Längsachse 7 schneidend ausgerichtet.
Das Lagerelement 69 weist in Richtung der Arme 68 eine Abmessung auf, die in etwa dem Durchmesser des Lagerauges 70 zur Aufnahme des Lagerelements 69 entspricht. Quer zur Längserstreckung der Arme 68 weist das Lagerelement 69 eine wesentlich geringere Abmessung als der Durchmesser des Lagerauges 70 auf, welche derart bemessen ist, dass das Lagerelement 69 bei in etwa paralleler Ausrichtung zur Längsachse 7 in einen Führungsschlitz 72 in der Behälterwand 5 des Aufnahmebehälters 2 hinein verschiebbar ist, wie dies durch einen Pfeil 73 angedeutet ist.
Während dem bestimmungsgemässen Einsatz, nämlich der Aufnahme eines Aufnahmegefässes in der Aufnahmevorrichtung 1, ist das Verschlusselement 40 in einer seitlichen Stellung zur Aufnahmevorrichtung 1 angeordnet und kann nach dem bestimmungsgemässen Einsatz um die Schwenkachse 71 des Lagerauges 70 in eine parallel zum Stirnende 17 ausgerichtete Stellung verbracht werden und anschliessend gemäss dem Pfeil 73 in den Führungsschlitz 72 geführt in Richtung der Längsachse 7 verstellt werden. Während dieser Verstellbewegung greift das Lagerelement 69 in die Ausnehmung 47 des Verstellelementes 3 mit der dort ausgebildeten Anschlagfläche 46 ein und versetzt so während der geradlinigen Bewegung im Führungsschlitz 72 das Verstellelement 3 in die zuvor beschriebene Schwenk- bzw. Drehbewegung, gemäss dem eingetragenen Pfeil 25.
Dabei ist der Verstellweg der Stelleinrichtung 67, insbesondere des Lagerelements 69 im Führungsschlitz 72 auf die Verstellbewegung und den Verstellweg des Nadelträgers 4 innerhalb der Aufnahmevorrichtung 1 entsprechend abzustimmen. Gleichfalls kann aber auch eine der zuvor beschriebenen Arretiereinrichtungen 34,39, 64, welche hier nicht näher gezeigt und beschrieben sind, Anwendung finden.
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Die Arme 68 sind diametral am Verschlusselement 40 angeordnet, wobei die Distanz zwischen den Armen 68 quer zur Längserstreckung der Aufnahmevorrichtung l bzw. in Richtung der
Schwenkachse 71 je nach Anordnung des Lagerelements 69 entweder in etwa der inneren Ab- messung 19 des Verstellelementes 3 oder einer äusseren Abmessung 74 des Aufnahmebehälters 2 entspricht. Somit können die Arme 68 bei geringer gewählter Distanz innerhalb des Verstellele- mentes 3 und bei der grösseren Distanz ausserhalb des Aufnahmebehälters 2 verlaufend angeord- net sein.
Zur Sicherung des Verschlusselementes 40 gegenüber dem Aufnahmebehälter 2 kann an den Lagerelementen 69 diese jeweils in Richtung des Armes 68 das Lagerelement 69 beidseitig überragende Ansätze 75 vorgesehen sein, wodurch eine bessere Führung des Lagerelementes 69 in der Bohrung des Lagerauges 70 erzielbar ist.
Bei all den zuvor beschriebenen Ausführungsformen der Aufnahmevorrichtung l weist die Aufnahmekammer 6 bzw. das Verstellelement 3 zumindest eine Längserstreckung in Richtung der Längsachse 7 auf, welche bei in der Entsorgungs- bzw. Ruhestellung befindlichem Nadelträger 4 einer Gesamtlänge der darin aufzunehmenden Nadelanordnung entspricht. Dadurch ist in jedem Fall sichergestellt, dass keines der Enden der Nadelanordnung über das proximale bzw. distale Ende 8,9 der Aufnahmevorrichtung 1 vorragt und somit eine Stichverletzung gesichert verhindert ist.
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Aufnahmeeinrichtung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2,3, 4 ; 5 ; 6 ; 7,8, 9,10, 11,12, 13, 14 ; 15 ; 16 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
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Bezugszeichenaufstellung
1 Aufnahmevorrichtung
2 Aufnahmebehälter
3 Verstellelement
4 Nadelträger
5 Behälterwand
6 Aufnahmekammer
7 Längsachse
8 proximales Ende
9 distales Ende 10 Oberfläche 11 Oberfläche 12 Stirnwand 13 Hülsenwand 14 Oberfläche 15 Oberfläche 16 Stirnende 17 Stirnende 18 Ebene 19 Abmessung 20 Abmessung 21 Abmessung 22 Führungsfortsatz 23 Steuerkurve 24 Führungsnut 25 Pfeil 26 Wandstärke 27 Verschlusselement
28 Innenraum
29 Steigungswinkel
30 Pfeil
31 Pfeil
32 Endbereich
33 Spalt
34 Arretiereinrichtung
35 Rastelement 36 Rastausnehmung 37 Haltearm 38 Kragen 39 Abschnitt 40 Verschlusselement 41 Stellelement 42 Schwenkachse 43 Arretiervorrichtung 44 Basisfläche 45 Anlagefläche 46 Anschlagfläche 47 Ausnehmung
48 Freistellung
49 Arretiereinrichtung
50 Haltearm
51 Abschrägung
52 Hilfselement
53 Fortsatz
54 Abschnitt
55 Abmessung
56 Abstützelement
57
Abmessung
58 Abstützelement
59 Abmessung
60 Ausschnitt
61 Basisteil
62 Ansatz
63 Aufnahme
64 Arretiereinrichtung
65 Haltearme
66 Abschrägung
67 Stelleinrichtung
68 Arm
69 Lagerelement
70 Lagerauge
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71 Schwenkachse 72 Führungsschlitz 73 Pfeil 74 Abmessung 75 Ansatz
Claims (1)
- Ansprüche 1. Aufnahmevorrichtung (1) für ein Aufnahmegefäss, insbesondere ein Blutprobenent- nahmeröhrchen mit einem länglichen, äusseren Aufnahmebehälter (2), der mit einer Behälter- wand (5) eine Aufnahmekammer (6) umgrenzt und in Richtung einer Längsachse (7) voneinan- der distanziert ein proximales sowie ein distales Ende (8,9) aufweist, und die Behälterwand (5) durch eine der Aufnahmekammer (6) zugewendete innere Oberfläche (10) und eine davon abge- wendete äussere Oberfläche (11) begrenzt ist, mit einem länglichen Verstellelement (3) in der Aufnahmekammer (6), das durch eine Hülsenwand (13) mit einer äusseren sowie inneren Oberfläche (14,15) gebildet ist und voneinander distanzierte Stirnenden (16,17) aufweist, wobei das Verstellelement (3) relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) verstellbar ist, und die äussere Oberfläche (15)des Verstellelementes (3) der inneren Oberfläche (15) des Aufnahmebehälters (2) benachbart angeordnet ist, wobei die innere bzw. äussere Oberfläche (14,15) jeweils in einer senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) eine innere bzw. äussere Abmessung (19, 20) definieren, mit einem Nadelträger (4) für eine daran halterbare Nadelanordnung, der relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) sowie dem Verstellelement (3) bedarfsweise von einer Einsatzstellung im Bereich des proximalen Endes (8) hin in Richtung des distalen Endes (9) in eine Entsorgungsstellung verlagerbar ausgebildet ist, und eine äussere Abmessung (21) des Nadelträgers (4) in der senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) in etwa gleich oder kleiner der inneren Abmessung (19) des Verstellelementes (3) ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelträger (4) mindestens einen,die äussere Abmessung (21) auf die von der Längsachse (7) abgewendete Richtung, überragenden Führungsfortsatz (22) aufweist, der eine in der Hülsenwand (13) des Verstellelementes (3) ausgebildete Steuerkurve (23) durchragt und in eine an der inneren Oberfläche (10) der Behälterwand (5) des Aufnahmebehälters (2) ausgebildete Führungsnut (24) eingreift, wobei die Steuerkurve (23) und die Führungsnut (24) in Bezug zur Längsachse (7) zueinander einen unterschiedlichen Längsverlauf aufweisen und dass durch eine relative Schwenk- bzw. Drehbewegung zwischen dem Verstellelement (3) und dem Aufnahmebehälter (2) um einen vorbestimmbaren Schwenk- bzw.Drehwinkel um die Längsachse (7) über das Zusammenwirken der Steuerkurve (23) mit der Führungsnut (24) und dem darin eingreifenden Führungsfortsatz (22) der Nadelträger (4) relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) bzw. <Desc/Clms Page number 27> dem Verstellelement (3) geführt von der Einsatzstellung in die Entsorgungsstellung verbracht wird.2. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das distale Ende (9) des Aufnahmebehälters (2) mit einem Verschlusselement (27,40) bedarfsweise ver- schliessbar ist.3. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- schlusselement (40) schwenkbar mit dem Aufnahmebehälter (2) verbunden und von einer ersten offenen Stellung in eine zweite geschlossene Stellung verstellbar ist.4. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das dem distalen Ende (9) des Aufnahmebehälters (2) zugewandte Stirnende (17) des Verstellelements (3) mit einem Verschlusselement (27) bedarfsweise verschliessbar ist.5. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (27) schwenkbar mit dem Verstellelement (3) verbunden und von einer ersten offenen Stellung in eine zweite geschlossene Stellung verstellbar ist.6. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Verschlusselement (40) mindestens ein Stellelement (41) angeordnet ist, welches während der Schliessbewegung in die geschlossene Stellung mit dem Verstellelement (3) in Wirkungsverbindung steht und dabei dieses relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) um den vorbestimmbaren Schwenk- bzw. Drehwinkel um die Längsachse (7) in die Schwenk- bzw.Drehbewegung verstellt.7. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (23) im Verstellelement (3) zumindest über einen Teilabschnitt zwischen den beiden voneinander distanzierten Stirnenden (16,17) angeordnet ist und einen schraubenlinienförmigen Verlauf aufweist. <Desc/Clms Page number 28>8. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem dem proximalen Ende (8) zugewendeten Endbereich (32) der Steuerkurve (23) und dem dem proximalen Ende (8) zugewendeten Stirnende (16) des Verstell- elements (3) in der Hülsenwand (13) ein diese durchsetzender Spalt (33) angeordnet ist.9. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7 oder 8, dadurch gekenn- EMI28.1 10. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (24) im Aufnahmebehälter (2) zumindest über einen Teilabschnitt zwischen dem proximalen und dem distalen Ende (8,9) angeordnet ist und in Richtung der Längsachse (7) einen geradlinigen Verlauf aufweist.11. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (24) in der Behälterwand (5) des Aufnahmebehälters (2) vertieft angeordnet ist.12. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wandstärke (26) des Aufnahmebehälters (4) im Bereich der Führungsnut (24) in etwa jener Wandstärke der Behälterwand (5) in den übrigen Bereichen entspricht.13. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (24) die Behälterwand (5) durchragt.14. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnut (24) im Aufnahmebehälter (2) bis zum distalen Ende (9) hin durchlaufend angeordnet ist.15. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Aufnahmebehälter (2) im Bereich des distalen Endes (9) ein die Behälter- <Desc/Clms Page number 29> wand (5) auf die von der Längsachse (7) abgewendete Richtung radial überragender Fortsatz (53) angeordnet ist.16. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (53) nur bereichsweise über den Umfang angeordnet ist.17. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (53) im Bereich seines äusseren Umfanges mindestens einen tangential zur Behälterwand (5) verlaufenden Abschnitt (54) aufweist.18. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass am Nadelträger (4) mehrere Führungsfortsätze (22) angeordnet sind.19. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsfortsätze (22) über den Umfang gleichmässig verteilt angeordnet sind.20. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von der Anzahl der Führungsfortsätze (22) mehrere Steuerkurven (23) sowie Führungsnuten (24) im Verstellelement (3) sowie am bzw. im Aufnahmebehälter (2) angeordnet sind.21. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verstellelement (3) und dem Aufnahmebehälter (2) eine bedarfsweise lösbare Arretiereinrichtung (34,49, 64) angeordnet ist, die im Zusammenwirken der Steuerkurve (23) mit der Führungsnut (24) und dem darin eingreifenden Führungsfortsatz (22) den Nadelträger (4) in seiner Einsatzstellung positioniert haltern.22. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (34,49, 64) im Bereich des distalen Endes (9) angeordnet ist.23. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (34,64) am Verstellelement (3) durch zumindest ein Rastelement (35) und <Desc/Clms Page number 30> am Aufnahmebehälter (2) durch zumindest eine damit zusammenwirkende Rastausnehmung (36) gebildet ist.24. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Rast- element (35) über die Hülsenwand (13) des Verstellelementes (3) in Richtung auf die Behälter- wand (5) des Aufnahmebehälters (2) vorragend ausgebildet ist.25. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (35) auf einer dem distalen Ende (9) zugewendeten Seite ein Abschrägung (66) aufweist, die auf einer von der Längsachse (7) abgewendeten Seite in Richtung zum proximalen Ende abfallend ausgebildet ist.26. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiereinrichtung (49) am Aufnahmebehälter (2) durch zumindest ein Rastelement (35) und am Verstellelement (3) durch zumindest eine damit zusammenwirkende Rastausnehmung (36) gebildet ist.27. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (35) über die Behälterwand (5) des Aufnahmebehälters (2) in Richtung auf die Hülsenwand (13) des Verstellelements (3) vorragend ausgebildet ist.28. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (35) auf einer dem distalen Ende (9) zugewendeten Seite eine Abschrägung (51) aufweist, die auf einer der Längsachse (7) zugewendeten Seite in Richtung zum proximalen Ende (8) abfallend ausgebildet ist.29. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (35) an einem elastisch verformbaren Haltearm (65) angeordnet ist, dessen Längsverlauf in der senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) gekrümmt verläuft. <Desc/Clms Page number 31>30. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch gekennzeich- net, dass das Rastelement (35) an einem elastisch verformbaren Haltearm (37,50) angeordnet ist, dessen Längsverlauf in paralleler Richtung zur Längsachse (7) ausgerichtet ist.31. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 30, dadurch gekennzeich- net, dass das Rastelement (35) derart am Haltearm (37,50) angeordnet ist, dass dieses während der Verstellbewegung des Verschlusselements (40) von der ersten offenen Stellung in die zweite geschlossene Stellung durch das Stellelement (41) ausser Eingriff mit der Rastausnehmung (36) bringbar ist.32. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (3) in Richtung der Längsachse (7) relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) in seiner Lage positioniert gehaltert ist.33. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem distalen Ende (9) zugewendeten Stirnende (17) des Verstellelementes (3) ein die äussere Oberfläche (15) auf die von der Längsachse (7) abgewendeten Seite überragender Kragen (38) angeordnet ist.34. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem distalen Ende (9) zugewendeten Stirnende (17) des Verstellelements (3) in der Hülsenwand (13) mindestens eine Ausnehmung (47) mit einer Anschlagfläche (46) angeordnet ist, die im Zusammenwirken mit der Schliessbewegung des am Verschlusselements (40) angeordneten Stellelements (41) bzw. Arm (68) das Verstellelement (3) relativ gegenüber dem Aufnahmebehälter (2) um einen vorbestimmbaren Schwenk- bzw. Drehwinkel um die Längsachse (7) verschwenkt bzw. verdreht ist.35. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Ausnehmungen (47) gleichmässig über den Umfang verteilt angeordnet und zueinander nahezu gegengleich verlaufend ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 32>36. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass im Bereich des distalen Endes (9) der Aufnahmekammer (6) des Aufnahme- behälters (2) in der Behälterwand (5) eine Freistellung (48) zur Aufnahme des oder der Stellele- mente (41) angeordnet ist.37. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die äussere Abmessung (20) der Hülsenwand (13) des Verstellelements (3) kleiner einer inneren Abmessung der Aufnahmekammer (6) in der senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) ist.38. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der äusseren Oberfläche (14) des Verstellelements (3) diese auf der von der Längsachse (7) abgewendeten Seite überragend mindestens ein Abstützelement (56) angeordnet ist und eine äussere Abmessung (57) durch eine Umhüllende, die durch das Abstützelement (56) verläuft, in etwa der inneren Abmessung (55) der Aufnahmekammer (6) in der senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) entspricht.39. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der inneren Oberfläche (10) des Aufnahmebehälters (2) diese in Richtung auf die Längsachse (7) überragend mindestens ein Abstützelement (58) angeordnet ist und eine innere Abmessung (57) durch eine Umhüllende, die durch das Abstützelement (56) verläuft, in etwa der äusseren Abmessung (55) der Hülsenwand (13) in der senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) entspricht.40. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (56,58) über den grössten Teil des Umfanges durchlaufend ausgebildet ist.41. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Abstützelemente (56,58) zwischen dem Aufnahmebehälter (2) und dem Verstellelement (3) angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 33>42. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine Schwenkachse (42,72) der schwenkbaren Verbindung zwischen dem Verschlüsselement (40) und dem Aufnahmebehälter (2) und/oder dem Verstellelement (3) pa- rallel zu der senkrecht zur Längsachse (7) ausgerichteten Ebene (18) verläuft.43. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die schwenkbare Verbindung durch ein Filmscharnier, ein Gelenk, ein strei- fenförmiges Element gebildet ist.44. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwischen dem Verschlusselement (27,40) und dem Aufnahmebehälter (2) eine Arretiervorrichtung (43) angeordnet ist, welche in der geschlossenen Stellung des Verschlussele- ments (27,40) in Eingriff steht.45. Aufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch gekennzeich- net, dass zwischen dem Verschlusselement (27,40) und dem Verstellelement (3) eine Arretiervor- richtung (43) angeordnet ist, welche in der geschlossenen Stellung des Verschlusselements (40) in Eingriff steht.46. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (43) in der arretierten Stellung gegen ein erneutes Entriegeln gesichert ist.47. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass das oder die Stellelemente (41) an einer in der geschlossenen Stellung der Aufnahmekammer (6) zugewendeten Basisfläche am Verschlusselement (40) angeordnet sind.48. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass das Stell- element ausgehend von der Basisfläche (44) einen gekrümmten, insbesondere bogenförmigen, , Längsverlauf aufweist. <Desc/Clms Page number 34>49. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass der gekrümmte, insbesondere bogenförmige Längsverlauf in einer senkrecht zu der Schwenkachse (42) ausgerichteten Ebene verläuft. EMI34.1 ausgerichteten Führungsschlitz (72) diesen durchragende Lagerelemente (69) angeordnet sind, wobei jeweils die Lagerelemente (69) mit den von den im Verstellelement (3) angeordneten Ausnehmungen (47) ausgebildeten Anschlagflächen (46) zusammenwirken.51. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelträger (4) im Bereich der Längsachse (7) eine Aufnahme (63) für die darin einsetzbare Nadelanordnung aufweist.52. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (63) zumindest ein Teil mindestens eines Gewindeganges angeordnet ist.53. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekammer (6) bzw. das Verstellelement (3) zumindest eine Längserstreckung in Richtung der Längsachse (7) aufweist, welche bei in der Entsorgungs- bzw.Ruhestellung befindlichen Nadelträger (4) einer Gesamtlänge der darin aufzunehmenden Nadelanordnung entspricht.54. Aufnahmevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Enden (8,9) des Aufnahmebehälters (2) offen und das andere Ende (9,8) wenigstens teilweise verschlossen ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0803303U AT6404U1 (de) | 2002-07-26 | 2003-03-27 | Aufnahmevorrichtung, insbesondere für ein blutprobenentnahmeröhrchen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT11402002 | 2002-07-26 | ||
| AT0803303U AT6404U1 (de) | 2002-07-26 | 2003-03-27 | Aufnahmevorrichtung, insbesondere für ein blutprobenentnahmeröhrchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT6404U1 true AT6404U1 (de) | 2003-10-27 |
Family
ID=27805807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0803303U AT6404U1 (de) | 2002-07-26 | 2003-03-27 | Aufnahmevorrichtung, insbesondere für ein blutprobenentnahmeröhrchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT6404U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT503747B1 (de) * | 2006-05-18 | 2009-05-15 | Greiner Bio One Gmbh | Aufnahmeeinrichtung für eine medizinische vorrichtung |
-
2003
- 2003-03-27 AT AT0803303U patent/AT6404U1/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT503747B1 (de) * | 2006-05-18 | 2009-05-15 | Greiner Bio One Gmbh | Aufnahmeeinrichtung für eine medizinische vorrichtung |
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