AT65344B - Eisenbahnfahrzeug. - Google Patents

Eisenbahnfahrzeug.

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AT65344B
AT65344B AT65344DA AT65344B AT 65344 B AT65344 B AT 65344B AT 65344D A AT65344D A AT 65344DA AT 65344 B AT65344 B AT 65344B
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Austria
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Charles De Bange
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Charles De Bange
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  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

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  Eisenbahnfahrzeug. 
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 auf sämtliche Räder ermöglichen, wenn bei unebenem Terrain oder bei auftretenden Stössen der Schwerpunkt der Last aus seiner Mittellage gebracht wird. Die bekannten   Wälznngs-   körper waren aber von zylindrischer Form, so dass sie eine Verlegung der Stützfläche nur nach der Seite hin ermöglichten und demgemäss beim Auftreten von Kräften in der Fahrtrichtung, so wie dies bei veränderlicher Steigung der Bahn oder beim Anfahren und beim raschen Bremsen der Fall ist, unwirksam blieben.

   Dieser Nachteil macht sich insbesondere   bet Kleinbahnen   geltend, bei denen sich zur leichten Überwindung starker Krümmungen, wie sie in engen Gassen einer Stadt oft nötig sind, ein Schienensystem als zweckmässig   wiesen   hat, das aus einer mittleren Führungsschiene und zwei Tragschienen besteht, auf welch letzteren   die Tragräder   laufen, welche keinen Spurkranz besitzen. Der Erfindung gemäss sind die Wälzungskörper als Kugelkalotten ausgebildet, die eine Abwälzung nach 
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   dt'r Seite,   sondern auch nach vorne und rückwärts möglich ist.

   Die als Auflager dienende Kalotte trägt in der Mitte einen Zahn von der Form eines Rotationskörpers, der in eine Ausnehmung der beweglichen Kalotte passt und diese gegen seitliche Verschiebungen scher, ohne die Abwälzung nach irgend einer Richtung zu   behindern. Die Führungsräder   des Fahrzeuges bestehen aus je zwei unabhängig voneinander drehbaren Hälften, welche die Führungsschiene zwischen sich einschliessen. Bei einem Drehgestell mit zwei Achsen   geneigt   ein   einziges Führungsrad.   



   Die Zeichnung veranschaulicht den   lrfindungsgegenstand.   Fig. 1 zeigt eine Aus-   führung     der Lagoruugsanordnung   im Querschnitt, teilweise in Ansicht ; Fig. 2 zeigt eine   Seitenansicht   und Fig. 3 eine   Draufsicht. F) g   4 zeigt einen Querschnitt durch das Fahrzeug in kleinerem Massstabe. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine andere Ausführungform der Lagerungsanordnung in Seitenansicht und im Grundriss. 



   Das Elsenbahnfahrzeug ruht mittels Tragrädern 3, die in bekannter Weise keinen Spurkranz aufweisen, auf den Fahrschienen 1 auf und besitzt über jedem Radsatz einen 
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   kasten- ? 2 ruht auf den Längsbalken 13 auf, die   an einem Bogen 14 befestigt sind. Der obere Teil dieses Bogens ist als Kalotte 15 aus. ildet, deren Krümmungsmittelpunkt in Fig. 4 mit c bezeichnet ist. Der krümmungsmittelpunkt c der oberen Kalotte liegt tiefer als der Krümmungsmittelpunkt o der unteren Kalotte, jedoch höher als der Schwerpunkt g der Last. Die Kalotte 11 ist in der Mitte mit einem Zahn 16 versehen. der als Rotationskörper ausgebildet ist und in eine runde Öffnung der Kalotte 15 passt, so dass sich diese auf der unteren Kalotte 11 nach allen Richtungen   wälzen kann, dabei   aber gegen jede Verschiebung gesichert ist.

   Eine kräftige Feder 17 hat den Zweck, die Kalotte 15 in die Mittelstellung zurückzuführen. Das Führungsrc. d 4 besteht aus zwei lose auf der Achse drehbaren   Hälften 5.   die mittels Ringen 7 und 8 gegen Längsverschiebung gesichert sind. 



  Die Hälften 5 des Führungsrades sind mit Führungskränzen 6 versehen, die an beiden Seiten der Führungsschienen anliegen und nach erfolgter Abnutzung ausgewechselt werden können. Dadurch, dass die beiden Hälften 5 des Führungsrades unabhängig voneinander 

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 verdrehbar sind, ist die Reibung zwischen   Führungsrad und Führungsschiene viel geringer   als bei Führungsrädern, die nur einteilig ausgebildet sind und die einen doppelten   Spur'   kranz besitzen. 



   Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform sind zwei Achsen 21,   2   durch ein Drehgestell vereinigt, wobei das Führungsrad 23 ebenso wie die Kugelkalotten   24 : i   und 25 in der Mitte des Drehgestelles angeordnet sind. Die untere Kalotte 24 ruht mittels Querstücken 26 auf den Lagerbüchsen der Tragräder auf, wobei ihr Fuss bei 27 gelenkig mit den Querstücken verbunden ist, so dass die Last immer gleichmässig auf jedes Lager drückt, wie immer auch die Schwingungen der Last sind. 



     PATENT. ANSRPÜCHE   :
1. Eisenbahnfahrzeug mit zur Lagerung des Wagenkastens auf den Radsätzen dienenden   Wälzungskörpern,   dadurch gekennzeichnet, dass die   Wälznngskörper   die Form von Kugelkalotten haben, so dass sich die am Wagenkasten angeordneten Kugelkalotten in, den ihnen als Auflager dienenden, an den Radsätzen angeordneten Kugelkalotten nicht nur nach der Seite, sondern nach jeder Richtung abwälzen können.

Claims (1)

  1. 2. Eisenbahnfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Auflager dienende Kalotte in der Mitte einen Zahn von der Form eines Rotationskörpers trägt, der in eine Ausnehmung der beweglichen Kalotte ragt und diese gegen seitliche Verschiebungen sichert, ohne die Abwälzung nach irgend einer Richtung zu behindern.
    3. Eisenbahnfahrzeug nach Anspruch 1 und 2 mit Tragrädern ohne Spurkranz und Führungsrädern mit doppeltem Spurkranz, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Führungsrad aus zwei unabhängig voneinander drehbaren Hälften besteht, welche die Führungsschiene zwischen sich einschliessen.
    4. Eisenbahnfahrzeug nach den Ansprürhen 1 bis 3 mit Drehgestellen, dadurch ge- kennzeichnet, dass nur ein einziges Führungsrad in der Mitte jedes Drehgestelles vor- gesehen ist, wobei die untere Kugelkalotte mit ihrem Fuss gelenkig auf an beiden Seiten des Drehgestelles angeordneten Querstücken aufruht, die sich mit beiden Enden auf die Achslager stützen.
AT65344D 1912-12-27 1912-12-27 Eisenbahnfahrzeug. AT65344B (de)

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AT65344T 1912-12-27

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AT65344B true AT65344B (de) 1914-06-25

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ID=3587281

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