AT65505B - Unterschubfeuerung. - Google Patents

Unterschubfeuerung.

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AT65505B
AT65505B AT65505DA AT65505B AT 65505 B AT65505 B AT 65505B AT 65505D A AT65505D A AT 65505DA AT 65505 B AT65505 B AT 65505B
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Franz Zeman
Eugen Kunfy
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Franz Zeman
Eugen Kunfy
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  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unterschubfeuerung. 



   Diese Erfindung bezieht sich auf jene als   Unterschubfeuerungen   bekannten Kanalfeuerungen, bei welchen der selbsttätig zulaufende Brennstoff schrittweise vom vorderen nach 
 EMI1.1 
 bzw. brennende Schichte eingeführt wird. 



   Dem grossen Vorteil dieser Feuerungen, unter denkbar geringster Rauchentwicklung zu arbeiten, steht der Nachteil gegenüber, dass die Schlacken nur sehr schwer zu entfernen sind und bei   der Ausbringung verhältnismässig grosse Mengen   noch unverbrannten Material mit aus der Feuerung   befördert   werden, wodurch Verluste an Brennstoff oder kostspielige Arbeiten behufs Wiedergewinnung des unverbrauchten Brennstoffes entstehen. 



   Die bekannte Anordnung von Schlackenabführbahnen zu beiden Seiten des Feuerungs-   kanales, dif ununterbrochen   oder zeitweise in Betrieb gesetzt, das sich auf ihnen ablagernde Schlackenmaterial entfernen, entsprechen ihrem Zwecke nicht, weil sie auch das auf der Schlacke liegende Brennmaterial mit aus der Feuerung herausbefördern und so seinen Verwendungzwecken entziehen. Gemäss vorliegender Erfindung sind die Schlackenbahnen in lotrechtem Sinne verstellbar, so dass der unmittelbar auf der Schlackenbahn liegende mittlere Schlacken- 
 EMI1.2 
 reichenden Teilen der Schlackenschichte weggebrochen und allein aus der Feuerung befördert werden kann, wobei die dachartige Qerschnittsform der Schlacke das seitliche Abfallen des auf ihr ruhenden Brennstoffes, der somit dem Feuerungsbetriebe erhalten bleibt, zulässt. 



     Das Anheben der Schlackenbahnen erfolgt am besten   dadurch, dass man sie um die Achse der am Abwurfende befindlichen Leittrommel schwenkbar macht. 



   Auf der Zeichnung ist eine   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes schematisch   ) n Fig. l   in lotrechtem Querschnitt und in Fig. 2 im Längsschnitt durch die eine Schlackenbahn dargestellt ; die Fig. 3 und 4 zeigen in gleicher Darstellung einen Einzelteil in grösserem Massstabe. 
 EMI1.3 
 



     Seitlich der Schutzwande   ist in an sich bekannter Art je eine Schlackenbahn angeordnet, die nach der   dargestellten Ausführungsform aus   einer den Wanderrosten ähnlichen Kettenbahn d besteht, welche uber Fuhrungsrollen oder Walzen e gelegt ist und dauernd oder zeitweise in fortschreitende Bewegung gesetzt wird. 
 EMI1.4 
 



   Die Lager der Achsen / tragen Stützen k, welche sich mit an ihrem Unterende angeordneten Rollen   M   auf einer Leitbahn   ! t abwälzen. An den Stützen A   greifen Druckstangen o an, die an der Stirnseite der Feuerung nach Aussen geführt und mit einem Uewinde p versehen sind, mit dem 

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 sie in ein als Mutter ausgebildetes Handrad q greifen. Durch Drehen des letzteren können die Stützen k im Sinne eines Anhebens der hinteren Rollen e bewegt werden. Da erfahrungsgemäss die Schlacken sich unmittelbar neben den   Windzuführungseinrichtungen   ablagern, werden diese das   Schlaokenband   d bedecken, sind jedoch ihrerseits auch von Brennstoff überlagert.

   Durch das Anheben der Schlackenbahnen am einen Ende wird die Schlacke teilweise gebrochen und auch dem Brennstoff Gelegenheit geboten, seitlich von der Schlackenbahn abzufallen, umsomehr, als die Schlacke sich in Form eines im Querschnitt dachförmigen Bandes ablagert. 



   Damit aber beim Anheben der Schlackenbahnen nicht Brennstoff in die   Führungskanäle   g der letzteren gelangen kann, sind beiderseits der Bahnen die Schirme r angeordnet, welche an der Bewegung der   Achse. f teilnehmen   und die Kanäle   g dauernd seitlich abschliessen.   



   Der an die heb bare Führungseinrichtung der Schlackenbahn   anschliessende Teil   der Feuerungssohle ist als Klappe s ausgebildet, um die Beweglichkeit der Schlackenbahn nicht zu behindern. 
 EMI2.1 
 
1. Unterschubfeuerung mit beiderseits des Feuerungskanales oder der Windzuführungeinrichtung angeordneten Schlackenabführbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlackenbahnen an dem der Schlackenabwurfstelle gegenüberliegenden Ende anhebbar sind, um den mittleren Schlackenstreifen vor dem Ausbringen von den seitlich über die   Schlackenbahn hinaus-   
 EMI2.2 
 fallen von der Schlackenbahn zu geben.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der anhebbare Teil der Schlackenbahnen mit an seiner Bewegung teilnehmenden Sitenschirmen versehen ist, welche den Führungskanal tür die Schlackenbahnen auch im gehobenen 7ustande der letzteren seitlich abschliessen.
AT65505D 1913-09-13 1913-09-13 Unterschubfeuerung. AT65505B (de)

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AT65505B true AT65505B (de) 1914-07-10

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