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Schutzvorrichtung für Panzerungen.
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z. B. in Geschütztürme, Kommandostände, Masten und dgl., zu verhinern. Hiedurch sollen die in Deckung befindlichen Personen sowie die Schiffsleitungs- und Feuerleitungsvorrichtungen und Geräte mit voller Sicherheit geschützt werden.
Bisher wurden teilweise feststehende Panzerungen verwendet, die durch ihre Stärke, die Festigkeit des Materials und durch geeignete Formen den Geschossen widerstehen sollten. Andererseits hat man vorgeschlagen, federnde Schutzplatten vor den eigentlichen Panzerplatten anzubringen oder in diese Schutzplatten Kugeln einzusetzen, die durch Drehung beim Geschoss- aufschlag die Geschosse abgleiten lassen sollten.
Bei diesen bekannten Anordnungen von federnden Platten und denen, die mit eingesetzten Kugeln versehen waren, ist die praktische Undurchführbarkeit zur Genüge bekannt, da einerseits die Geschossgeschwindigkeiten zu hohe sind, um den lediglich federnd angeordneten Platten Zt : : t zu lassen, ihr Trägheitsmoment derart schnell in Eigenbewegung umzusetzen, dass die Einwirkung von Treffern eine für die Praxis zu erwägende Verminderung oder rechtzeitige Ablenkung erfährt, andererseits aber solche an der Aussenseite durch Ausnehmungen geschwächte Panzerungen ebenfalls keine so wesentlichen Schutzerhöhungen bieten-selbst wenn die eingelagerten Kugeln
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Einwirkung von Treffern ausgesetzt waren.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt nun. eine Anordnung der Panzerschutzeinrichtung zu schaffen, bei der die erwähnten Nachteile der bekannten Anordmmgen vermieden sind. Dieser Zweck wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass bei einer Schutzvorrichtung für Panzerungen mit vor dem feststehenden Panzer federnd angeordneter Panzerschutzplatte letztere Schutzplatte völlig frei drehbar, d. h. so angeordnet ist, dass sie seitlich unbegrenzt ausweichen kann.
Die Federung bewirkt hiebei im Augenblick des Aufschlages, dass die Paqnzerschutzplatte,
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festen Haltepunkt findet. Ehe dieser seine Durchschlagswirkung ausüben kann, ist die Platte schon soweit ausgewichen, dass ein Abgleiten erfolgt. Durch die seitlich unbegrenzte Beweglichkeit der Panzerschutzplatte ist in Verbindung mit der jeder Federung anhaftenden seitlichen In-
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liche Ausweichbewegung eingeleitet wird, somit t'm Durchschlagen des Geschosses durch die Schutzpanzerung in allen Fällen, d. h. bei jedweder Auftreffrichtung der Geschosse vermieden und damit eine ganz wesentlich erhöhte Sicherbeit geboten wird.
Auf den beiden Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und es zeigt Fig. 1 den Vertikalschnitt 1-2 durch eine solche Panzerung,
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an den Laufschienen M. Die Rollen sind in dem beweglichen Panzerteil B unter Zwischenschaltung von Federn J und unter Zuhilfenahme von Rollenk figen N (Fig. 2) beweglich eingelassen.
Der bewegliche Panzerteil B stützt sich unter anderem auf das Kugellager C unter Zuhilfe- nahme der in demselben verschiebbar eingelassenen Laschen 0 (siehe Fig. 1 und 4). Diese Laschen 0 tragen in dieselben fest eingelassene Zapfen P, die dazu dienen, dass sich die Laschen 0 in den entsprechenden Aussparungen des Panzers B frei hin und her bewegen können und, gehalten durch die an dem Panzer B befestigten Verschlussringe Q1 und Q, verhindern, dass die Laschen 0 aus dem Panzer B herausgleiten können.
Die Zapfen R sind zur Stützung der Laschen 0 gegen den festen Panzer Li in erstere fest eingelassen und tragen an ihrem oberen verjüngten Teile Rollen asz die sich innerhalb der entsprechenden, um den festen Pauzer A eingearbeiteten Nuten T und gegen deren Wände gestützt, drehen.
Nach Fig. 3 werden die Trennungssektoren K wld L, wenn der bewegliche Panzerteil B wieder in seine alte Lage zurückgeht, von letzterem durch die Ansätze T1 wieder von den Rollen entfernt, so dass sie nur hauptsächlich zur Übertragung des seitlichen Kraftimpulses dienen und nach ihrem Rückgange den Panzerteil B frei bewegen lassen.
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teiles B gegen seitliches Herausfallen, als auch durch seine Federung U zur Aufnahme des beim Wiederherausfedern des Panzerteiles B auftretenden Rückstosses dient.
Fig. 5 zeigt schematisch die Erfindung bei einem Geschützpanzerschutz. Da das Geschütz- rohr in Minimalscharten geführt ist, muss eine Einrichtung vorhanden sein, die ein Berühren des Geschützrohres mit dem drehbaren Panzerschutzteile b ausschliesst. Diese besteht aus einem in den festen Panzer a nach allen Richtungen federnd eingesetzten Begrenzungsstück c, das in Aussparungen der drehbaren Panzerteile b eingreift.