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Die Erfindung bezieht sich auf ein Gurtsystem für Alpinsportier, insbesondere Snowboarder und Skifahrer.
Derartige Gurtsysteme dienen dazu, die Benutzung von Schleppliften für den Alpinsportler, insbesondere den Snowboarder und Skifahrer, komfortabler zu machen. Im Folgenden soll der an sich bekannte Begriff "Schlepplift" jegliche Art von Lift umfassen, bei dem der Transportierte z. B. mit dem Snowboard oder den Skis, mit dem Boden in Kontakt bleibt.
In diesem Zusammenhang sei auf die deutsche Offenlegungsschrift DE 19914349 A1 verwiesen, die einen Schlepplift für Wintersportler offenbart, bei dem jedoch die Liftanlagen umgerüstet werden müssen, weshalb sich diese Erfindung wohl auch nicht durchgesetzt hat.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Gurtsystem der eingangs genannten Art bereitzustellen, das es dem Alpinsportier insbesondere dem Wintersportier, wie z. B. dem Snowboarder oder dem Skifahrer, ermöglicht, jegliche Art von Schlepplift komfortabel zu benutzen, ohne dass spezielle Anpassungen der Schleppliftanlagen für spezielle Gruppen von Alpinsportlern erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird durch ein Gurtsystem der eingangs genannten Art gelöst, bei dem das Gurtsystem im angelegten Zustand den Körper des Alpinsportlers an mindestens einer Stelle mindestens einmal umschlingt und das Gurtsystem einen Schlaufenbereich für die Verbindung mit einem Schlepplift aufweist. Durch die Umschlingung des Körpers des Alpinsportlers ermöglicht das Gurtsystem eine komfortable Beförderung-des Alpinsportlers mit einem Schlepplift.
Vorzugsweise ist der Schlaufenbereich des Gurtsystems eine Schlaufe zum Einhängen in Schlepplifte. Ein derartiges Einhängemittel ermöglicht es dem Alpinsportter auf einfache Weise, mit beliebigen Arten von Schleppliften verbunden zu werden.
Zweckmässigerweise ist das erfindungsgemässe'Gurtsystem so ausgelegt, dasses im angelegten Zustand den Körper des Alpinsportlers einmal umschlingt und bezüglich des
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Körpers verschiebbar ist. Dies ermöglicht eine optimale Anpassung an die unter- schiedlichen Bedürfnisse unterschiedlicher Alpinsportler.
Vorzugsweise umschlingt ein Gurt des angelegten Gurtsystems den Körper des Alpinsportlers einmal an der Hüfte oder am Gesäss. Dies gewährleistet eine gleichmässige Verteilung der vom Schlepplift auf den Körper des Alpinsportlers einwirkenden Zug- kräfte.
Bei einer speziellen Ausführung des erfindungsgemässen Gurtsystems besteht dieses aus mehreren Gurten, die zum jeweiligen Umschlingen verschiedener Körperteile des Alpinsportlers ausgelegt sind. Insbesondere umfasst es einen ersten Gurt, der zum Umschlingen der Hüfte des Alpinsportlers ausgelegt ist, sowie einen zweiten und dritten Gurt, die jeweils zum Umschlingen eines Oberschenkels des Alpinsportlers ausgelegt sind, wobei die mehreren Gurte mit dem Schlaufenbereich zum Einhängen in den Schlepplift verbunden sind. Diese Ausführung ermöglicht eine besonders gleichmässige Verteilung der Zugkräfte auf den Körper des Alpinsportlers sowohl oberhalb als auch unterhalb seines Schwerpunktes.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemässen Gurtsystems weist dessen für die Verbindung mit einem Schlepplift dienender Schlaufenbereich ein Schliesssystem auf. Dies ermöglicht einerseits eine Verbindung mit einer grossen Anzahl verschiedenartiger Schlepplifte und andererseits das Lösen der Verbindung ohne umständliche Aushängeprozeduren. Selbst bei einem relativ einfachen T-Schlepplift kann es beim Aussteigen aus dem Lift schwierig sein, den Schlaufenbereich vom Tförmigen Bügel zu entfernen, wenn der Schlaufenbereich unter Spannung steht. Auch bei einem Sturz des durch den Schlepplift transportierten Alpinsportlers während der Liftstrecke ist es äusserst hilfreich, die Verbindung lösen zu können, ohne dass man den Schlaufenbereich von dem T-Bügel umständlich aushängen muss.
Vorzugsweise lässt sich das Schliesssystem auch durch eine mit Fausthandschuhen bekleidete Hand leicht schliessen und öffnen, um die Verbindung mit dem Schlepplift herzustellen bzw. zu lösen. Hierzu ist der Schlaufenbereich zweckmässigerweise eine Schlaufe, die insbesondere aus einem Gurtmaterial besteht und mittels eines Klettverschlusses geschlossen und geöffnet werden kann.
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Vorzugsweise besteht der Klettverschluss aus einem ersten Klettverschlussbereich an einer ersten Stelle des Schlaufenmaterials und einem zweiten Klettverschlussbereich an einer zweiten Stelle des Schlaufenmaterials, wobei z. B. der erste Klettverschluss- bereich ein an der ersten Stelle des Schlaufenmaterials befestigtes Flauschband ist, und wobei der zweite Klettverschlussbereich ein an der zweiten Stelle des Schlaufen- materials, vorzugsweise beidseitig befestigtes Haftband ist.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemässen Gurtsystems weisen die für die Umschlingung von Körperteilen des Alpinsportlers bestimmten Um- schlingungsbereiche mindestens einen elastisch dehnbaren Abschnitt auf. Dieser elastisch dehnbare Abschnitt ermöglicht unterschiedlich dicken Personen das Tragen eines derartigen Gurtsystems.
Zweckmässigerweise ist der mindestens eine elastisch dehnbare Abschnitt bis zu einer bestimmten maximalen Dehnung elastisch dehnbar, wobei bei einer weiteren Steige- rung der Dehnungskraft praktisch keine weitere Dehnung des Abschnittes mehr erfolgt.
Damit wird gewährleistet, dass, sobald über den Schlaufenbereich eine Zugkraft auf das Gurtsystem und somit den Alpinsportler einwirkt, sich der den Körper des Alpinsportlers umschlingende Gurtbereich bis zu einem " Anschlag" dehnen kann. Auf diese Weise kann sich der Punkt des Umschlingungsbereichs des Gurtes, an dem die Zugkraft des Schleppliftes über den Schlaufenbereich eingeleitet wird, vom Körper des Alpinsportlers entfernen, was letztendlich zu einer geringeren seitlichen Einschnürung des Körpers durch den ihn umschlingenden Gurtbereich und somit zu einem komfortableren -Sitz des Gurtes führt.
Bei einer speziellen Ausführung des erfindungsgemässen-Gurtsystems besteht der mindestens eine elastisch dehnbare Abschnitt aus einem elastischen -Band mit einer ersten Länge, und einem neben dem elastischen Band verlaufenden im Wesentlichen nicht dehnbaren Gurtabschnitt mit einer zweiten Länge, wobei die zweite Länge grösser als die erste Länge ist. Insbesondere sind das elastische Band und der Gurtabschnitt jeweils in eine gleiche Anzahl gleich langer Intervalle entlang ihrer jeweiligen Länge unterteilt, und an den Stellen, an denen sich die jeweiligen Intervallgrenzen des Bandes und des Gurtabschnittes befinden, sind das Band und der Gurtabschnitt aneinander befestigt.
Durch diesen Aufbau ist eine Dehnung des elastisch dehnbaren Abschnitts möglich, wobei der maximale Wert der Dehnung durch die Differenz zwischen der
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grösseren zweiten Länge des nicht dehnbaren Gurtabschnitts und der kürzeren ersten Länge des ungespannten elastischen Bandes gegeben ist. Sobald sich der das erfindungsgemässe Gurtsystem tragende Alpinsportler an den Schlepplift eingehängt hat, wird das Gurtsystem zunächst so lange gedehnt, bis der eine oder die mehreren dehnbaren Abschnitte ihren "Anschlagpunkt" erreicht haben, wonach die volle Zugkraft des Schlepplifts auf den Alpinsportier übertragen wird. Dies ermöglicht neben der Verringerung des seitlichen Einschneidens der Umschlingung am Körper auch ein sanfteres beschleunigtes Anfahren des Alpinsportlers.
Vorzugsweise besteht das Gurtsystem aus einem zug- und reissfesten Material, insbesondere einem Textilmaterial. Selbstverständlich können auch andere Materialien verwendet werden, wie z. B. Gummi, Leder oder Kunstleder.
Gemäss einer speziellen Ausführung des erfindungsgemässen Gurtsystems ist dieses in ein Bekleidungsstück integriert, wie z. B. eine gefütterte Hose mit Knie- und Gesässpolstern.
Das erfindungsgemässe Gurtsystem kann so ausgelegt sein, dass der Zugpunkt des Gurtsystems, an dem die durch den Schlepplift ausgeübte Zugkraft am Körper des Alpinsportlers angreift, entweder im Bauchbereich des Alpinsportlers oder seitlich links oder rechts vom Bauchbereich des Alpinsportlers liegt. Dies ist besonders vorteilhaft für Skifahrer bzw. Snowboarder.
Vorzugsweise ist der Zugpunkt des Gurtsystems, an dem die durch den Schlepplift ausgeübte Zugkraft am Körper des Alpinsportlers angreift, verstellbar, wobei vorzugsweise eine Verstellung innerhalb eines Bereiches möglich ist, der sich von einem Punkt im Bereich des linken Hüftknochens quer über den Bauch zu einem Punkt im Bereich des rechten Hüftknochens des Körpers des Alpinsportlers erstreckt.
Zweckmässigerweise weist das erfindungsgemässe Gurtsystem auch im Umschlingungsbereich einen dritten Klettverschluss auf, der dem zweiten Klettverschlussbereich zugeordnet ist. Dadurch lässt sich der Schlaufenbereich des Gurtsystems an dem den Körper des Alpinsportlers umschlingenden Umschlingungsbereich anlegen und daran fixieren. Dies ist nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen ratsam, wenn sich der Alpin- sportler auf der Piste bei der Abfahrt oder beim Apres-Ski befindet.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung eines speziellen Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung, wobei Fig.1 einen Snowboarder zeigt, der das erfindungsgemässe Gurtsystem in
Verbindung mit einem Schlepplift benützt ;
Fig. 2 das spezielle Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gurtsystems im nicht angelegten Zustand zeigt;
Fig. 3 eine Einzelheit des in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiels zeigt ; Fig. 4A, B, C, D Schnittansichten durch den Körper eines Wintersportlers zeigen und Fig. 4E eine Seitenansicht eines Wintersportlers ist, der das erfindungsgemässe
Gurtsystem im Gesässbereich trägt und von einem Schlepplift gezogen wird ; wobei Fig. 4A den Zustand des erfindungsgemässen Gurtsystems während der Abfahrt auf der Piste zeigt;
Fig. 4B den Zustand des erfindungsgemässen Gurtsystems vor dem Einhängen in den
Schlepplift zeigt ; Fig. 4C den Zustand des erfindungsgemässen Gurtsystems nach dem Einhängen in den Schlepplift und beim Ziehen eines Skifahrers zeigt; Fig. 4D das erfindungsgemässe Gurtsystem nach dem Einhängen in den Schlepplift und beim Ziehen eines Snowboarders zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Snowboarder 9 beim Liften an einem Schlepplift mit T-förmigem Bügel 10. Der Snowboarder 9 ist mittels eines Gurtsystems 1 mit dem T-Bügel 10 des Schlepplifts verbunden. Das Gurtsystem 1 besteht im Wesentlichen aus einem Um-
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schlingungsbereich 1 a, der den Körper vorzugsweise im Bereich des Gesässes oder der Hüfte des Snowboarders umschlingt, sowie einen Schlaufenbereich 1 b, mit dem das Gurtsystem 1 am Schlepplift 10 eingehängt ist. Der Schlaufenbereich 1 b wird durch einen Klettverschluss 3,4 zusammengehalten. Durch Ziehen an eine Reisslasche 5 kann die durch den Klettverschluss 3,4 hergestellte Verbindung gelöst werden, so dass sich der Snowboarder 9 aus dem Schlepplift 10 ohne weiteres auskoppeln kann.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gurtsystems. Es handelt sich dabei um einen Gurt 1, der einen Umschlingungsbereich 1 a aufweist, der vorzugsweise im Bereich des Gesässes oder der Hüfte um den Körper gelegt wird, sowie einen Schlaufenbereich 1 b, mit dem eine Schlaufe gebildet wird, die zum Einhängen an einem Schlepplift 10 (siehe Fig. 1) dient. Das Gurtmaterial ist an einer Nahtverbindung 2 zusammengenäht, von der sich der geschlossene Umschlingungsbereich 1 a nach links und der offene Schlaufenbereich 1 b nach rechts erstreckt.
Ein erster Klettverschlussbereich 3 in Form eines Flauschbandes befindet sich in unmittelbarer Nähe der Nahtverbindung 2 auf dem Schlaufenbereich 1 d, und ein zweiter Klettverschlussbereich in Form eines beidseitig ausgebildeten Haftbandes 4 befindet sich ebenfalls auf dem Schlaufenbereich 1 b in der Nähe der am Ende des Schlaufenbereichs 1 b angeordneten Reisslasche 5. Ein dritter Klettverschlussbereich 7 in Form eines Flauschbandes ist am Umschlingungsbereich 1 a angeordnet. Kurz hinter der Verzweigung an der Nahtverbindung 2 enthalten die beiden Zweige im Schlaufenbereich 1 a jeweils einen elastisch dehnbaren Abschnitt 6, der in Fig. 2 nur schematisch angedeutet ist.
Fig. 3 zeigt einen derartigen elastischen Abschnitt 6 im Längsschnitt entlang des Gurtmaterials 1 a. Der elastisch dehnbare Abschnitt 6 besteht aus einem elastischen Band 8 und einem im Wesentlichen nicht dehnbaren Gurtabschnitt 11. Das elastische Band 8 und der Gurtabschnitt 11sind jeweils in eine gleiche Anzahl gleich langer Intervalle entlang ihrer jeweiligen Länge unterteilt. An den Stellen 12, an denen sich die jeweiligen Intervallgrenzen des Bandes 8 und des Gurtabschnitts 11befinden, sind das Band 8 und der Gurtabschnitt 11miteinander vernäht. Da der nicht dehnbare Gurtabschnitt 11 länger als das nicht gedehnte Band 8 ist, ist in dem in Fig. 3 gezeigten entspannten Zustand der Gurtabschnitt 11neben dem gestreckten Band 8 gewellt angeordnet.
Wird nun der Umschlingungsbereich 1 a und somit das elastische Band 8 gedehnt, glättet sich der anfangs gewellte Gurtabschnitt 11in zunehmendem Masse, bis er voll-
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ständig gestreckt ist und keine weitere Dehnung des elastischen Bandes 8 mehr erfolgen kann.
Durch die in dem Verzweigungsbereich des Umschlingungsbereichs 1 a in der Nähe der Nahtverbindung 2 angeordneten elastisch dehnbaren Abschnitte 6 kann sich während des Schleppbetriebs am Schlepplift 10 (Fig. 1) der Umschlingungsbereich 1 d in diesem Verzweigungsbereich dehnen, wodurch ein seitliches Einschneiden des Umschlingungsbereichs 1 a im Hüftbereich oder Gesässbereich der transportierten Person verringert werden kann.
Fig. 4A ist eine horizontale Schnittansicht des um einen Körper 9 anliegenden Gurtsystems 1. Da in diesem Zustand keinerlei Zugkräfte auf das Gurtsystem 1 einwirken, liegt sein Umschlingungsbereich 1 a eng am Körper 9 an. Der Schlaufenbereich 1 b ist derart zusammengelegt, dass sein Flauschband 3 mit einer Seite des doppelbandigen Haftbands 4 verbunden ist und das Flauschband 7 des Umschlingungsbereichs 1 a mit der anderen Seite des doppelbandigen Haftbands 4 verbunden ist. Nur die Reisslasche 5 baumelt lose herum. Dieser Zustand des erfindungsgemässen Gurtsystems empfiehlt sich beim Abfahren oder beim Apres-Ski.
Fig. 4B zeigt das erfindungsgemässe Gurtsystem 1 mit geöffnetem Schlaufenbereich 1 b.
Der Umschlingungsbereich 1 a liegt vollständig am Körper 9 an, ist also auch im Bereich der Nahtverbindung 2 nicht vom Körper 9 entfernt. Die beiden elastischen dehnbaren Abschnitte 6 sind nicht gedehnt, weshalb der Gurtabschnitt 11(siehe Fig. 3) gewellt ist.
In diesem Zustand befindet sich das Gurtsystem während der Vorbereitung zum Liften.
Fig. 4C zeigt das erfindungsgemässe Gurtsystem während des Liftens im Falle eines Skifahrers, während Fig. 4D das erfindungsgemässe Gurtsystem während des Liftens im Falle eines Snowboarders zeigt. Der Schlaufenbereich 1b ist durch den Klettverschluss 3,4 geschlossen, und die so gebildete Schlaufe umgibt den Bügel 10 des Schlepplifts.
Im Gegensatz zu den Zuständen des Gurtsystems in Fig. 4A und Fig. 4B befindet sich das Gurtsystem in Fig. 4C und Fig. 4D im gespannten Zustand, das heisst, die elastisch dehnbaren Abschnitte 6 sind gedehnt und der Verzweigungspunkt des Gurtsystems im Bereich der Nahtverbindung 2 befindet sich nicht mehr in unmittelbarer Nähe -des Körpers 9. Durch die vom Schlepplift 10 ausgeübte Zugkraft F (Fig. 4E) werden die elastisch dehnbaren Abschnitte 6 gedehnt, und die Zugkraft F greift im Falle des
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Skifahrers von Fig. 4C an einem Zugpunkt T im mittleren Bauchbereich an, während die
Zugkraft F bei dem Snowboarder von Fig. 4D an einem Zugpunkt T im seitlichen
Bauchbereich angreift. Die Reisslasche 5 kann beim Aussteigen aus dem Schlepplift 10 oder bei einem Sturz ohne weiteres auch mit Fausthandschuhen ergriffen und gezogen werden.
Somit ist stets ein rasches Lösen der Schlaufe vom Bügel 10 des Schlepplifts möglich.
Fig. 4E zeigt eine Seitenansicht des Umschlingungsbereichs 1 a, der im Bereich des
Gesässes der transportierten Person anliegt.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das hier ausführlich beschriebene Aus- führungsbeispiel eines Gurtsystems beschränkt. So können insbesondere auch Drei- punk-Gurtsysteme verwendet werden. die im Hüftbereich sowie in den beiden
Oberschenkelbereichen an der Person angreifen.
Im Folgenden werden nochmals die wesentlichen Aspekte des erfindungsgemässen
Gurtsystems aufgelistet: > Der Gurt umschliesst den Körper des Transportierten.
> Das Einhängen erfolgt mittels einer mit dem Gurt verbundenen Schlaufe, die um das Schleppelement des Lifts gelegt wird. Der Gurt überträgt dabei die Zugkraft von dem Lift auf den Transportierten.
Das Gurtband kann auf verschiedene Art und Weise verbunden sein, wie z. B. durch Vernähen, Verknoten oder mittels Gurtschnallen. Als optimal hinsichtlich Festigkeit und Gewicht ist eindeutig das Vernähen zu nennen, während eine bessere Verstellbarkeit durch Verwendung von Gurtschnallen erreicht werden kann. Auch bei vernähten Gurten kann eine gute Passform durch Anbringen von Gummibändern, die den Gurt im unbelasteten Zustand zusammenziehen, erreicht werden.
Ein sehr wichtiger Aspekt für diesen Gurt ist die Sicherheit. Bei einem Sturz oder anderen Situationen, in denen ein schnelles und sicheres Aushängen aus dem Lift erforderlich wird, kann die Verwendung einer nicht zu öffnenden Schlaufe zu einer erheblichen Gefährdung des Transportierten sowie anderer Beteiligten führen. Durch Verwendung eines Klettverschlusses und einer auch mit Handschuhen, insbesondere auch
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mit Fäustlingen sicher greifbaren Lasche wird das leichte Öffnen der Schlaufe auch in Gefahrensituationen gewährleistet. Ebenso lässt sich dieser Klettverschluss auch beim Einsteigen in den Lift sehr leicht schliessen, was diesen kritischen Teil der Liftfahrt deutlich erleichtert.
Auch das Aussteigen ist deutlich einfacher, da sich der Bügel des Schleppliftes vor dem Transportierten befindet und nicht um den Körper herumgeführt werden muss, was vor allem bei Rucksackträgern z. B. durch Verhaken des Bügels im Rucksack eine Gefährdung bedeuten kann.
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The invention relates to a belt system for alpine athletes, in particular snowboarders and skiers.
Such belt systems serve to make the use of drag lifts more comfortable for alpine athletes, in particular snowboarders and skiers. In the following, the term "drag lift", which is known per se, is intended to encompass any type of lift in which the transported person, for B. with the snowboard or skis, remains in contact with the ground.
In this context, reference is made to the German laid-open specification DE 19914349 A1, which discloses a drag lift for winter sports enthusiasts, in which, however, the lift systems have to be converted, which is probably why this invention has not become established.
The invention is therefore based on the object to provide a belt system of the type mentioned, which the alpine sportsman in particular the winter sportsman, such as. B. the snowboarder or the skier, enables any type of drag lift to be used comfortably without the need for special adjustments to the drag lift systems for special groups of alpine athletes.
This object is achieved by a belt system of the type mentioned at the outset, in which the belt system, when fastened, loops around the body of the alpine athlete at least once at least one place and the belt system has a loop area for connection to a drag lift. By looping around the body of the alpine athlete, the harness system enables comfortable transportation of the alpine athlete with a drag lift.
The loop area of the belt system is preferably a loop for hanging in drag lifts. Such a suspension means enables the alpine athlete to be connected to any type of drag lift in a simple manner.
The belt system according to the invention is expediently designed in such a way that in the attached state it wraps around the body of the alpine athlete once and with respect to the
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Body is slidable. This enables optimal adaptation to the different needs of different alpine athletes.
A belt of the belt system applied preferably wraps around the body of the alpine athlete once on the hip or on the buttocks. This ensures an even distribution of the tensile forces acting on the alpine athlete's body from the drag lift.
In a special embodiment of the belt system according to the invention, this consists of a plurality of belts which are designed for looping around different parts of the body of the alpine athlete. In particular, it comprises a first belt, which is designed for looping around the waist of the alpine athlete, and a second and third belt, which are each designed for looping around a thigh of the alpine athlete, the plurality of belts being connected to the loop area for hanging in the drag lift. This design enables a particularly even distribution of the tensile forces on the body of the alpine athlete both above and below his center of gravity.
In a particularly advantageous embodiment of the belt system according to the invention, its loop area serving for the connection to a drag lift has a locking system. On the one hand, this enables a connection with a large number of different types of t-bar lifts and, on the other hand, the connection can be released without cumbersome removal procedures. Even with a relatively simple T-T-bar lift, getting out of the lift can be difficult to remove the loop area from the T-shaped bracket when the loop area is under tension. Even if the alpine athlete transported by the drag lift falls during the lift route, it is extremely helpful to be able to disconnect without having to laboriously detach the loop area from the T-bar.
The locking system can preferably also be easily closed and opened by a hand wearing mittens in order to establish or release the connection to the drag lift. For this purpose, the loop area is expediently a loop which consists in particular of a belt material and can be closed and opened by means of a Velcro fastener.
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The Velcro fastener preferably consists of a first Velcro fastener area at a first location of the loop material and a second Velcro fastener area at a second location of the loop material. B. the first hook-and-loop fastener area is a fleece tape attached to the first point of the loop material, and the second hook-and-loop fastener area is an adhesive tape, preferably attached on both sides, to the loop material.
In a further advantageous embodiment of the belt system according to the invention, the looping areas intended for wrapping body parts of the alpine athlete have at least one elastically stretchable section. This elastically stretchable section enables people of different thicknesses to wear such a belt system.
The at least one elastically stretchable section is expediently elastically stretchable up to a certain maximum stretch, with practically no further stretching of the section taking place with a further increase in the stretching force.
This ensures that as soon as a tensile force acts on the belt system and thus on the alpine athlete via the loop area, the belt area that wraps around the alpine athlete's body can stretch to a "stop". In this way, the point of the belt's wrapping area, at which the pulling force of the drag lift is introduced via the loop area, can move away from the alpine athlete's body, which ultimately leads to less lateral constriction of the body due to the belt area wrapping around it and thus to a more comfortable - Seat of the belt leads.
In a special embodiment of the belt system according to the invention, the at least one elastically stretchable section consists of an elastic band with a first length and an essentially non-stretchable belt section running alongside the elastic band with a second length, the second length being greater than the first Length is. In particular, the elastic band and the belt section are each divided into an equal number of equally long intervals along their respective lengths, and at the points at which the respective interval limits of the band and the belt section are located, the band and the belt section are fastened to one another.
This construction enables the elastically stretchable section to be stretched, the maximum value of the stretch being determined by the difference between the
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Greater second length of the non-stretchable belt section and the shorter first length of the untensioned elastic band is given. As soon as the alpine athlete wearing the belt system according to the invention has attached himself to the drag lift, the belt system is first stretched until the one or more stretchable sections have reached their "attachment point", after which the full pulling force of the drag lift is transferred to the alpine athlete. In addition to reducing the lateral incision of the loop on the body, this also enables the alpine athlete to accelerate smoothly.
The belt system preferably consists of a tensile and tear-resistant material, in particular a textile material. Of course, other materials can also be used, such as. B. rubber, leather or synthetic leather.
According to a special embodiment of the belt system according to the invention, this is integrated into a piece of clothing, such as. B. a lined pants with knee and seat pads.
The belt system according to the invention can be designed such that the pulling point of the belt system, at which the pulling force exerted by the drag lift acts on the body of the alpine athlete, is either in the belly area of the alpine athlete or to the left or right of the belly area of the alpine athlete. This is particularly advantageous for skiers or snowboarders.
The traction point of the belt system at which the pulling force exerted by the drag lift acts on the body of the alpine athlete is preferably adjustable, wherein preferably an adjustment is possible within a range that extends from a point in the region of the left hip bone across the abdomen to a point extends in the area of the right hip bone of the alpine athlete's body.
The belt system according to the invention expediently also has a third Velcro fastener in the wrapping area, which is assigned to the second Velcro fastener area. As a result, the loop area of the belt system can be placed on and attached to the looping area that wraps around the body of the alpine athlete. This is advisable, not least for safety reasons, when the alpine athlete is on the slopes on the descent or après-ski.
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Further advantages, features and possible uses of the invention result from the following description of a special exemplary embodiment with reference to the drawing, in which FIG. 1 shows a snowboarder who is using the belt system according to the invention in
Connection with a drag lift used;
2 shows the special exemplary embodiment of the belt system according to the invention in the non-worn state;
Figure 3 shows a detail of the embodiment shown in Figure 2; 4A, B, C, D show sectional views through the body of a winter athlete and FIG. 4E is a side view of a winter athlete who does the invention
Harness in the seat area and pulled by a drag lift; 4A shows the state of the belt system according to the invention during the descent on the slope;
Fig. 4B shows the state of the belt system according to the invention before hanging in the
Drag lift shows; 4C shows the state of the belt system according to the invention after it has been hooked into the drag lift and when a skier is pulling; 4D shows the belt system according to the invention after being hooked into the drag lift and when pulling a snowboarder.
1 shows a snowboarder 9 when lifting on a drag lift with a T-shaped bracket 10. The snowboarder 9 is connected to the T-bracket 10 of the drag lift by means of a belt system 1. The belt system 1 essentially consists of a
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Looping area 1 a, which preferably wraps around the body in the area of the buttocks or hip of the snowboarder, and a loop area 1 b with which the belt system 1 is attached to the drag lift 10. The loop area 1 b is held together by a Velcro fastener 3, 4. The connection made by the Velcro fastener 3, 4 can be released by pulling on a pull tab 5, so that the snowboarder 9 can easily disengage from the drag lift 10.
2 shows an embodiment of the belt system according to the invention. It is a belt 1, which has a looping area 1 a, which is preferably placed around the body in the area of the buttocks or hips, and a loop area 1 b, with which a loop is formed, which can be attached to a drag lift 10 (see Fig. 1) is used. The belt material is sewn together at a seam connection 2, from which the closed loop area 1 a extends to the left and the open loop area 1 b extends to the right.
A first hook-and-loop fastener area 3 in the form of a loop tape is located in the immediate vicinity of the seam connection 2 on the loop area 1 d, and a second hook-and-loop fastener area in the form of an adhesive tape 4 formed on both sides is also located on the loop area 1 b near the end of the loop area 1 b arranged pull tab 5. A third Velcro region 7 in the form of a fleece band is arranged on the looping region 1 a. Shortly behind the branching at the seam connection 2, the two branches in the loop region 1 a each contain an elastically stretchable section 6, which is only indicated schematically in FIG. 2.
Fig. 3 shows such an elastic section 6 in longitudinal section along the belt material 1 a. The elastically stretchable section 6 consists of an elastic band 8 and a substantially non-stretchable belt section 11. The elastic band 8 and the belt section 11 are each divided into an equal number of equally long intervals along their respective lengths. At the points 12 where the respective interval limits of the band 8 and the belt section 11 are, the band 8 and the belt section 11 are sewn together. Since the non-stretchable belt section 11 is longer than the non-stretched belt 8, in the relaxed state shown in FIG. 3 the belt section 11 is arranged in a corrugated manner next to the stretched belt 8.
If the looping region 1 a and thus the elastic band 8 are then stretched, the initially corrugated belt section 11 becomes increasingly smooth until it is completely
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is constantly stretched and no further stretching of the elastic band 8 can take place.
Due to the elastically stretchable sections 6 arranged in the branching area of the looping area 1a in the vicinity of the seam connection 2, the looping area 1d can stretch in this branching area during dragging operation on the tow lift 10 (FIG. 1), as a result of which the looping area 1a is cut laterally in the hip or buttocks area of the person being transported can be reduced.
FIG. 4A is a horizontal sectional view of the belt system 1 lying against a body 9. Since no tensile forces act on the belt system 1 in this state, its looping area 1 a lies closely against the body 9. The loop area 1 b is folded such that its loop tape 3 is connected to one side of the double-band adhesive tape 4 and the loop tape 7 of the looping area 1 a is connected to the other side of the double-band adhesive tape 4. Only the pull tab 5 dangles loosely. This state of the belt system according to the invention is recommended when driving off or après-ski.
4B shows the belt system 1 according to the invention with the loop area 1b open.
The looping area 1 a lies completely against the body 9, and is therefore not removed from the body 9 even in the area of the seam connection 2. The two elastic stretchable sections 6 are not stretched, which is why the belt section 11 (see FIG. 3) is corrugated.
The belt system is in this state during preparation for lifting.
FIG. 4C shows the belt system according to the invention during lifting in the case of a skier, while FIG. 4D shows the belt system according to the invention during lifting in the case of a snowboarder. The loop area 1b is closed by the Velcro fastener 3, 4, and the loop formed in this way surrounds the bracket 10 of the drag lift.
In contrast to the states of the belt system in FIGS. 4A and 4B, the belt system in FIGS. 4C and 4D is in the tensioned state, that is to say that the elastically stretchable sections 6 are stretched and the branching point of the belt system is in the region of the seam connection 2 is no longer in the immediate vicinity of the body 9. The tensile force F exerted by the drag lift 10 (FIG. 4E) stretches the elastically stretchable sections 6, and the tensile force F acts in the case of
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4C at a pull point T in the central abdominal region, while the
Traction F in the snowboarder of Fig. 4D at a pull point T in the side
Attacks the abdominal area. The pull tab 5 can easily be gripped and pulled with mittens when exiting the drag lift 10 or in the event of a fall.
Thus, a quick release of the loop from the bracket 10 of the drag lift is always possible.
Fig. 4E shows a side view of the looping area 1 a, which is in the area of
Buttocks of the transported person.
Of course, the invention is not limited to the exemplary embodiment of a belt system described in detail here. In particular, three-point belt systems can also be used. those in the hip area as well as in the two
Attack the thigh areas on the person.
In the following the essential aspects of the invention are again
Belt system listed:> The belt encloses the body of the person being transported.
> It is attached using a loop connected to the belt, which is placed around the lifting element of the lift. The belt transfers the tensile force from the lift to the person being transported.
The webbing can be connected in various ways, such as. B. by sewing, knotting or by means of belt buckles. Sewing is clearly the best in terms of strength and weight, while better adjustability can be achieved by using belt buckles. Even with sewn straps, a good fit can be achieved by attaching rubber bands that pull the belt together when unloaded.
A very important aspect for this belt is safety. In the event of a fall or other situations in which quick and safe unhooking from the lift is required, the use of a loop that cannot be opened can lead to a considerable risk to the person being transported and to other parties involved. By using a Velcro fastener and one with gloves, especially also
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mittens with a securely graspable strap ensure easy opening of the strap even in dangerous situations. This Velcro fastener can also be closed very easily when entering the lift, which makes this critical part of the lift journey much easier.
Getting out is also significantly easier, as the bracket of the drag lift is located in front of the transported item and does not have to be led around the body. B. can be dangerous by snagging the bracket in the backpack.