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Beleuchtungsanlage für Eisenbahnwagen.
Es ist bereits bekannt, die einzelnen Lampen in einem Eisenbahnwagen klein zu stellen durch Reduzierung des Betriebsdruckes der Gaszufuhr an einem Wagenende. Es ist ferner bereits bekannt, nach Belieben die eine oder die andere Lampe klein zu stellen durch Reduzierung des Gasdruckes in der Lampe selbst.
Diese Reduzierung kann sowohl mit Hilfe eines Hahnes vorgenommen werden, welcher in der betreffenden Stellung nur eben noch das für die klein gestellte Flamme nötige Gas unter dem entsprechenden verminderten Druck durchlässt, als auch mit Hilfe eines vollständigen Absperrorgans und eines Umganges hiezu, innerhalb dessen die ent sprechende Druckdrosselung erfolgt.
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Luftgemisch nach Belieben sowohl vom Wagenende aus durch das Bahnpersonal ohne Bedienung der einzelnen Laternen die Kleinstellung sämtlicher Laternen zu bewirken als auch jede einzelne Laterne nach dem Belieben des Passagiers durch diesen., Hell" oder,, Dunkel" zu stellen.
so ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten. Es ist zwar leicht möglich, für den Fall, dass alle Laternen
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durch die Passagiere in die,, Hell"-Stellung gebracht ist und ein Teil auf.. Dunkel" steht, für (las Bahnpersonal trotzdem die Möglichkeit einer allgemeinen Kleinstellung der Laternen vom Wagenende aus zu schaffen, Dies wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass neben der Vorrichtung zum Drussein des Betriebsdruckes am Wagellende durch das Bahnpersonal eine Einrichtung vorgesehen ist, durch die automatisch bei einer Druckverminderung die Öffnung einer besonderen Umgangsleitung der #Hell-Dunkel"-Schaltvorrichtung an jeder Laterne erfolgt.
Nach der Zeichnung strömt das Gas aus dem Behälter a durch den Druckregler b zu einem
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kegel n den einen Umgang q vollständig versperrt und nur der Umgang o bestehen bleibt, welcher durch eine Schraube p entsprechend gedrosselt werden kann. Wenn in diesem Falle der Passagier den Hebel h in die Dunkelstellung bringt, so wird die Gasflamme durch den genannten Umgang 0 kleingestellt weiterbrennen.
Wenn jedoch vom Bahnpersonal bei d eine Reduzierung des Gasdruckes vorgenommen wird, so wird sofort automatisch der zweite Umgang q in jeder Laterne geöffnet werden und in der "Dunkel" -Stellung von h die Gaszufuhr zur kleinbrennenden Gasflamme derartig verstärkt werden, dass trotz des geringeren Druckes die Gasflamme klein weiterzubrennen vermag.
Genau in der gleichen Weise arbeitet die bei der Laterne/ dargestellte Einrichtung, bei welcher die Kammer l mit dem Gashahn g konstruktiv zu einem Ganzen vereinigt worden ist.
Der Doppelumgang k, o bzw. k, q ist durch entsprechende Bohrungen im Hahnküken geschaffen.
Die Membran M ist oben auf das Hahnküken aufgesetzt und macht selbstverständlich ebenso wie das Ventil n alle Bewegungen des Hahnkükens mit.
Es ist auch möglich, die Druckkammer l an andere Stellen als die beiden gezeichneten zu verlegen, z. B. in den oberen kühlen Teil der Laterne oder auch in den ja ebenfalls ausserhalb der Laterne liegenden Hebel h. Es ist auch ohneweiters möglich, den Umgang o ganz herauszunehmen aus der Kammer 1 muid gesondert zu führen. Es ist schliesslich möglich, den Abschluss des Umganges k, q auf beliebige andere bekannte Art und Weise zu bewirken.
Die Zusatzngur in der Zeichnung stellt eine Oberansicht des Hahnes der bei anzuschliessenden Laterne dar.