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Die. Erfindung bezieht sich auf eine Fallbombe für Luftfahrzeuge, bei der die Entsicherung des Zünders und die Führung der Bombe beim Fallen durch einen Windflügel erfolgt und hat die Zünderentsicherung zum Gegenstand.
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mit seinem Zündhütchen auf die Zündnadel 10 aufschlagen und das Feuer auf dei Spreng kapsel 11 ubertragen. die ihrerseits die Geschossladung 12 zur Detonation bringt. Je nach der Länge bzw. Steilheit des Gewindes 3 hat man es in der Hand, den Zünder in verschiedenen
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drehbar mit dem Geschoss verbunden bleibt. Er steuert daher dieses während der Faltbewegung stets derart, dass die Mittelachse des Geschlosses immer senkrecht verbleibt.
In der birnförmigen Fallbombe nach der Ausführungsform der Fig. 2 ermöglicht die Zünder- entsicherung eine doppelte Sicherung, indem nämlich auch der den Schlagbolzen entsichernde Windflügel seinerseits gegen eine zufällige Verdrehung gesichert ist und erst nach Zurücklegung eines Teiles der Flughahn ausgelöst wird. Dies geschieht in der Weise, dass eine Haube, die durch den Luftwiderstand angehoben wird. eine den Windflügel gegen Verdrehung sichernde Sperrung auslöst, so dass der Windfliigel frei drehbar wird. Der Zunder ist in die zylinderförmige Öffnung
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aus zwei Bügeln und dient zum Schutz der Zündert eile beim zufälligen Umfallen des Geschosses.
Gleichzeitig ermöglicht er den bequemen Transport der Fallhombe.
Der Aufsch ! agzünder selbst besteht in bekannter Weise aus dem Zündpillenboen 7, der Zündnadet 10 nebst Sprengkapsel 11 und Sicherungsfeder S. Die Sicherung des Zündpillen-
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Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise-Beim Abwurf der Bombe wird nach Erreichung einer gewissen Fallgeschwindigkeit die Haube 22 und damit der Stift 18 durch die sich unter der Haube fangende Luft angehoben. Infolgedessen gleitet der Stift 18 aus der Nut heraus und gibt den Windnugel frei. Dieser beginnt seine Drehung und schraubt den Bolzen 2 in dem Gewinde 3 zurück, wodurch der Stift 4 : aus dem Vorstecker 5 zurückgezogen wird. Ist dies geschehen, so wirft die Feder 6 den Vorstecker 5 heraus und der Schlagbolzen ist frei, Je nach Stärke der Feder 21 und der Zahl der Gewindegänge 3 kann die Entsicherung so eingerichtet werden, dass sie 100 bis 250 m unter dem Flugzeug erfolgt, so dass also für den Fahrer keinerlei Gefahr entsteht.
Die Vorrichtung ermöglicht, dass eine unbeabsichtigte Drehung des Windflügel 1 und die damit verbundene Entsicherung des Schlagbolzens 7 durch die Freigabe und das Herausspringen des Vorsteckers J sicher verhindert wird.
Die Verriegelung des Windflügel 1 am festen Teil 19 könnte selbstverständlich auch durch
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1. Fallbombe für Luftfahrzeuge, bei der die Entsicherung des Zünders und die Führung der Bombe beim Fallen durch einen Wmdflügel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Wind- flügel (il bei seiner Drehung durch Herausschraubung der Achse (2) aus dem Gewinde . einen Sperrstift (4) aus dem unter Federwirkung stehenden Vorstecker (5) herauszieht, darauf aber frei drehbar mit dem Geschoss verbunden bleibt.