AT70839B - Motorbogenlampe. - Google Patents

Motorbogenlampe.

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AT70839B
AT70839B AT70839DA AT70839B AT 70839 B AT70839 B AT 70839B AT 70839D A AT70839D A AT 70839DA AT 70839 B AT70839 B AT 70839B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Motor bogen l am pe.   



   Die Erfindung betrifft eine   Motorbogentampe mit   dauernd laufendem Regelungsmotor. Sie besteht darin, dass die Spannungs- bzw. Stromverhältnisse des Lichtbogens mittelbar oder unmittelbar die Motorgeschwindigkeit beeinflussen, in der Weise, dass bei verschiedenen, beliebig vorher bestimmbaren Geschwindigkeiten des Motors die Entfernung oder Näherung der Elektroden durch diesen bewirkt wird. Die Regelung wird vorteilhaft in der Weise geschehen, dass in einem bestimmten, mittleren Geschwindigkeitsbereich die   Elektrodenentfernung   nicht geregelt wird, während in einem höheren oder niederen Geschwindigkeitsbereich des Motors das Nähern oder Entfernen der Elektroden bewirkt wird oder umgekehrt. 



   Es sind   bereits Motorbogenlampen hekannt,   bei denen die Lichtbogenverhältnisse die   Bewegung   des Antriebsmotors durch Änderung seines Feldes oder der Ankerauschlüsse beeinflussen. Diese   führen   jedoch stets eine Bewegungsumkehr des Motorankers zwecks Näherns oder Entfernens 
 EMI1.1 
 die Erfindung im Gegensatz hiezu gerade eine solche   Abhängigkeit der Motorgeschwindigkeit   von der veränderlichen Lichtbogenspannung herbeiführt. 



   Die Zeichnung zeigt ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung. 1, 2 sind Elcktroden, die in Haltern 3, 4 befestigt sind, die ihrerseits durch Spindeln 5, 6 über Stirnräder 7, 8 durch das Stirnrad 9 in einer oder anderer Richtung in Drehung versetzt werden können. Das Stirnrad 9 wird durch eine Achse 10 absatzweise in Drehung versetzt. 11 ist der dauernd laufende Regelungs- 
 EMI1.2 
 der Motor 11 wird sich daher beschleunigen. Dadurch werden die Schwunggewichte 42 ausschlagen, die Achse 47 und damit der Hebel 48 wird nach links geschoben.

   Während bisher die Räder 31 und   32   auf der Achse 10   ieer un !-'und   die   Planetenräder 36 lose   auf den Sonnenrädern 35 umliefen, unter   Mitnahme , hmeü6   37, wird nun bei einer vorbestimmbaren   Erhöhung   der Geschwindigkeit des Motors 11 die Feststellvorrichtung 39 einen Anschlag 38 erfassen. Dadurch wird der Rahmen 37 und die Achsen der Planetenräder 36 im Raume festgehalten. Die Bewegung der Räder 31 auf der linken Seite der Welle 29 wird daher durch die Planetenräder 36 auf die   Sonnenräder   35 übertragen, die mit der Welle 10 fest verbunden sind, 
 EMI1.3 
 die Elektrodenspannung und die des Motors sowie dessen Geschwindigkeit.

   Die Schwunggewichte 42 nähern sich wieder einander, Achse 47 und Hebel   48   bewegen sich nach rechts und mit ihnen die Feststellvorrichtung 39. Diese lässt schliesslich den erfassten Anschlag   38 los   und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wird wieder ein Entfernen der Elektroden 1, 2 voneinander bewirkt und damit ein Anwachsen der Spannung des Motorankers. Dieser beschleunigt sich wieder, die Schwunggewichte 42 schlagen wieder aus und bewirken über Achse 47, Hebel 48, Lenker   50,   dass die Feststellvorrichtung 39 den erfassten Anschlag 38 des rechtsliegenden Planetenradgetriebes freigibt. Die Welle 10 gelangt abermals durch Reibung rasch zur Ruhe, während die Planetenräder 36 und Rahmen 37 wieder frei umlaufen. 



   Es ist möglich, die Feldwicklungen   18, 18a   derart zu bemessen, dass sie die Wirkung der   Spannul1gsÅanderung   des Motorankers unterstützen. In diesem Fall wird also bei Erhöhung der Ankerspannung auch das Motorfeld geschwächt, beim Sinken der Ankerspannung hingegen verstärkt. Die Einrichtung wird also weit empfindlicher. Umgekehrt ist es aber auch möglich, 
 EMI2.2 
 heben. Die Anordnung wird dadurch   unempfindlicher.   



     Selbstverständlich ist   es möglich, an Stelle der beschriebenen Planetenradgetriebe andere Umkehrgetriebe beliebiger Art zu verwenden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:     1.     Motorbogenlampe   mit dauernd in einer Richtung laufendem Regelungsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungs- bzw. Stromverbältnisse des Lichtbogens mittelbar oder   unmittelbar   die Motorgeschwindigkeit beeinflussen und dass bei verschiedenen, vorher bestimmbaren Geschwindigkeiten des Motors die Entfernung oder Näherung der Elektroden durch diesen bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Motorbogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem bestimmten EMI2.3 erfolgt, während in einem höheren oder niedrigeren Geschwindigkeitsbereich das Nähern bzw. Entfernen der Elektroden bewirkt wird oder umgekehrt.
    3. Motorbogenlampe nach Anspruch l oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Elektrodenentfernung durch den Motor in Abhängigkeit von dessen Geschwindigkeit mittels einesFliehkraftreglerserfolgt.
    4. Motorbogenlampe nach Anspruch 1 oder folgende, gekennzeichnet durch ein Umkehr- getriebe. das in Abhängigkeit von der Motorgeschindigkeit den Umlauf des Elektrodenantriebes in einer oder anderer Richtung bewirkt. EMI2.4 gcschwindigkeiten die Achsen der Planetenräder des einen oder anderen Getriebes im Raume festhält und die Bewegung des Elektroclenautriebcs in einer oder anderer Richtung über eines der Getriebe durch den Regelmotor bewirkt, während bei nicht@ingelegter Feststellvorrichtung der Elektrodenantrieb etwa durch Reibungseinflüsse in Ruhe
AT70839D 1913-04-11 1914-04-11 Motorbogenlampe. AT70839B (de)

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