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Motor bogen l am pe.
Die Erfindung betrifft eine Motorbogentampe mit dauernd laufendem Regelungsmotor. Sie besteht darin, dass die Spannungs- bzw. Stromverhältnisse des Lichtbogens mittelbar oder unmittelbar die Motorgeschwindigkeit beeinflussen, in der Weise, dass bei verschiedenen, beliebig vorher bestimmbaren Geschwindigkeiten des Motors die Entfernung oder Näherung der Elektroden durch diesen bewirkt wird. Die Regelung wird vorteilhaft in der Weise geschehen, dass in einem bestimmten, mittleren Geschwindigkeitsbereich die Elektrodenentfernung nicht geregelt wird, während in einem höheren oder niederen Geschwindigkeitsbereich des Motors das Nähern oder Entfernen der Elektroden bewirkt wird oder umgekehrt.
Es sind bereits Motorbogenlampen hekannt, bei denen die Lichtbogenverhältnisse die Bewegung des Antriebsmotors durch Änderung seines Feldes oder der Ankerauschlüsse beeinflussen. Diese führen jedoch stets eine Bewegungsumkehr des Motorankers zwecks Näherns oder Entfernens
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die Erfindung im Gegensatz hiezu gerade eine solche Abhängigkeit der Motorgeschwindigkeit von der veränderlichen Lichtbogenspannung herbeiführt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. 1, 2 sind Elcktroden, die in Haltern 3, 4 befestigt sind, die ihrerseits durch Spindeln 5, 6 über Stirnräder 7, 8 durch das Stirnrad 9 in einer oder anderer Richtung in Drehung versetzt werden können. Das Stirnrad 9 wird durch eine Achse 10 absatzweise in Drehung versetzt. 11 ist der dauernd laufende Regelungs-
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der Motor 11 wird sich daher beschleunigen. Dadurch werden die Schwunggewichte 42 ausschlagen, die Achse 47 und damit der Hebel 48 wird nach links geschoben.
Während bisher die Räder 31 und 32 auf der Achse 10 ieer un !-'und die Planetenräder 36 lose auf den Sonnenrädern 35 umliefen, unter Mitnahme , hmeü6 37, wird nun bei einer vorbestimmbaren Erhöhung der Geschwindigkeit des Motors 11 die Feststellvorrichtung 39 einen Anschlag 38 erfassen. Dadurch wird der Rahmen 37 und die Achsen der Planetenräder 36 im Raume festgehalten. Die Bewegung der Räder 31 auf der linken Seite der Welle 29 wird daher durch die Planetenräder 36 auf die Sonnenräder 35 übertragen, die mit der Welle 10 fest verbunden sind,
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die Elektrodenspannung und die des Motors sowie dessen Geschwindigkeit.
Die Schwunggewichte 42 nähern sich wieder einander, Achse 47 und Hebel 48 bewegen sich nach rechts und mit ihnen die Feststellvorrichtung 39. Diese lässt schliesslich den erfassten Anschlag 38 los und
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wird wieder ein Entfernen der Elektroden 1, 2 voneinander bewirkt und damit ein Anwachsen der Spannung des Motorankers. Dieser beschleunigt sich wieder, die Schwunggewichte 42 schlagen wieder aus und bewirken über Achse 47, Hebel 48, Lenker 50, dass die Feststellvorrichtung 39 den erfassten Anschlag 38 des rechtsliegenden Planetenradgetriebes freigibt. Die Welle 10 gelangt abermals durch Reibung rasch zur Ruhe, während die Planetenräder 36 und Rahmen 37 wieder frei umlaufen.
Es ist möglich, die Feldwicklungen 18, 18a derart zu bemessen, dass sie die Wirkung der Spannul1gsÅanderung des Motorankers unterstützen. In diesem Fall wird also bei Erhöhung der Ankerspannung auch das Motorfeld geschwächt, beim Sinken der Ankerspannung hingegen verstärkt. Die Einrichtung wird also weit empfindlicher. Umgekehrt ist es aber auch möglich,
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heben. Die Anordnung wird dadurch unempfindlicher.
Selbstverständlich ist es möglich, an Stelle der beschriebenen Planetenradgetriebe andere Umkehrgetriebe beliebiger Art zu verwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Motorbogenlampe mit dauernd in einer Richtung laufendem Regelungsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungs- bzw. Stromverbältnisse des Lichtbogens mittelbar oder unmittelbar die Motorgeschwindigkeit beeinflussen und dass bei verschiedenen, vorher bestimmbaren Geschwindigkeiten des Motors die Entfernung oder Näherung der Elektroden durch diesen bewirkt wird.
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Motor arc l am pe.
The invention relates to a motorized arc lamp with a continuously running control motor. It consists in the fact that the voltage or current conditions of the arc directly or indirectly influence the motor speed, in such a way that at different speeds of the motor, which can be determined in advance, the electrodes are removed or brought closer. The regulation is advantageously carried out in such a way that in a certain, medium speed range the electrode removal is not regulated, while in a higher or lower speed range of the motor the electrodes are brought closer to or removed or vice versa.
Motorized arc lamps are already known in which the arc conditions influence the movement of the drive motor by changing its field or the armature exclusions. However, these always result in a reversal of movement of the motor armature for the purpose of approaching or removing
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the invention, in contrast, brings about just such a dependency of the motor speed on the variable arc voltage.
The drawing shows an embodiment of the invention. 1, 2 are electric electrodes which are fastened in holders 3, 4, which in turn can be set in rotation by spindles 5, 6 via spur gears 7, 8 through spur gear 9 in one direction or another. The spur gear 9 is set in rotation intermittently by an axle 10. 11 is the continuously running regulation
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the motor 11 will therefore accelerate. This causes the flyweights 42 to deflect, the axis 47 and thus the lever 48 is pushed to the left.
While previously the wheels 31 and 32 on the axle 10 ieer un! - 'and the planetary gears 36 loosely revolved around the sun gears 35, with entrainment, hmeü6 37, the locking device 39 now becomes a stop 38 when the speed of the motor 11 is predeterminable capture. As a result, the frame 37 and the axes of the planet gears 36 are held in space. The movement of the wheels 31 on the left side of the shaft 29 is therefore transmitted through the planetary gears 36 to the sun gears 35, which are firmly connected to the shaft 10,
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the electrode voltage and that of the motor and its speed.
The flyweights 42 approach each other again, axis 47 and lever 48 move to the right and with them the locking device 39. This finally releases the detected stop 38 and
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a removal of the electrodes 1, 2 from one another is effected again and thus an increase in the voltage of the motor armature. This accelerates again, the flyweights 42 deflect again and, via axis 47, lever 48, handlebar 50, cause the locking device 39 to release the detected stop 38 of the right-hand planetary gear. The shaft 10 again quickly comes to rest due to friction, while the planet gears 36 and frame 37 rotate freely again.
It is possible to dimension the field windings 18, 18a in such a way that they support the effect of the voltage change in the motor armature. In this case, when the armature voltage increases, the motor field is also weakened, whereas when the armature voltage drops, it is strengthened. So the facility becomes much more sensitive. Conversely, it is also possible
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to lift. This makes the arrangement less sensitive.
Of course, it is possible to use other reversing gears of any type in place of the planetary gears described.
PATENT CLAIMS: 1. Motorized arc lamp with control motor continuously running in one direction, characterized in that the voltage or current ratios of the arc directly or indirectly influence the motor speed and that at different, previously determinable speeds of the motor, the removal or approach of the electrodes occurs this is effected.