<Desc/Clms Page number 1>
Flügelpropeller.
Die Erfindung betrifft mehrschichtige, aus Holzblättern bestehende Flügelpropeller.
Die Erfindung besteht darin, dass bei zwei-oder mehrnügeligen Propellern, insbesondere Schiffspropellern, jedes Blatt oder einzelne Blätter oder je zwei Blätter durch gleichgestaltete Blätter aus einem Baustoff höherer spezifischer Festigkeit als Holz versteift sind, zum Zwecke, dass die Holzblätter aus ihrer Verwindung nicht zurückgehen können.
Durch die Einschaltung von solchen Versteifungsblüttern ist es ermöglicht, den Propeller aus dünnen Holzblättern zusammenzusetzen, was für Schraubenpropeller insofern von Vorteil ist, als die dünnen Holzblätter leicht in Schrauben beliebiger Steigung verwindbar sind und durch die Versteifungsbiatter aus ihrer Verwindung nicht zurückgehen können, ein Vorteil, der bei den bisher bekannten mehrschichtigen Propellern nicht erreicht werden kann.
Der Propeller kann auch mit einer Ummantelung versehen werden Für ummantelte Propeller werden erfindungsgemäss die Versteifungsblätter vorspringen gelassen und die vorstehenden Ränder zur Befestigung der Ummantelung verwendet, z. B. durch Vorschweissung, Umhördelung und dgl. Et entsteht hiedurch ein Körper, der bei relativ geringem Gewebt eine sehr hohe Festigkeit besitzt, da die Versteifungsblätter als Rippen der Ummantelung wirken. Bei breitflügeligen Propellern empfiehlt es sich, die Fugeneinrichtungen parallel zur Achse verlaufen zu lassen.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Propellers,
EMI1.1
der Fig. l, in Fig. 4 eine zweckmässige Ausführungsform eines einzelnen Elementes und in Fig. 5 eine Ausführungsform der Verbindung der Ummantelung mit dem Propellerflügel.
Bei allen Ausführungsformen werden als Versteitungsorgane Bl itter aus einem Bau- stoff höherer spezifischer Festigkeit bzw. Steifigkeit als Holz, z. B. aus Metall oder dgl., verwendet, die mit den Holzblättern 2,3 gleichartig gestaltet sind. Für Schraubenpropeller empfiehlt sich eine Verwindung der Blätter, derart, dass in jedem durch den Propeller geführten Querschnitt die Richtung sämtlicher Fugen zwischen den Holzblättern sowie den gleich verwundenen festen Zwischenlagen parallel zur Längsachse des Querschnittes verläuft (siche Fig. 3). Hiedurch werden möglichst grosse Berührungsflächen zwischen den be- nachbarten Blättern erzielt. Zweckmässig erfolgt die Herstellung des Propellers aus Elementen
EMI1.2
Holzblätter z. B. miteinander verleimt.
Es entstehen solcherart zwei oder mehrflügelige Propeller, welche insbesondere als Schiffschrauben sich eignen, bei denen schraubenförmig verwundene Hetzblättor mitverbundene feste Zwischenlagen erhalten, wobei samthche Fugen der Holzblätter sowohl
EMI1.3
und gestatten die Verwendung als Luftschrauben, Wasserschrauben und dgl. mehr.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Mehrschichtiger, aus Holzblättern bestehender Flügelpropeller, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Blatt oder einzelen Blätter oder je zwei Blätter (2, H) durch gleichgestaltete steife Blätter (1) aus einem Baustoff höherer spezifischer Festigkeit als Holz versteift sind, zum Zwecke, das Zurückgehen der Holzblätter aus ihrer Verwindung zu verhindern.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.