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Tasche mit Wage.
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Taschen, mit welchen Wägevorrichtungen in der Weise verbunden sind, dass das Gewicht des jeweilgen Tascheninhaltes an einer an der Taschenwand angeordneten Skala abgelesen werden kann.
In Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist eine der Erfindung gemäss hergestellte Tasche in Vorder- und Rückansicht und einem Schnitte nach A#A der Flg. 2 gezeigt. Fig. 4. zeigt den unmittelbar an den Tragbügel anschliessenden Teil der Tasche in grösserem Massstabe
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Anfangsstellung, Fig. 6 zeigt die Wage bei kleiner Belastung, Fig. T und 8 bei grösseren Belastungen.
Die Einrichtung ist so getroffen, dass der Tragbügel c eine kurze Schiene 1n erfasst, die vermittelt zweier biegsamer Bänder v, v an der Oberseite des nicht ausschwingenden
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unteres Ende an einer am Gehäuse n befestigten Blattfeder k befestigt ist, während deren oberes Ende sich um eine kleine Trommel o schlingt, die in einem auf der Tragbügel- schiene w sitzenden Gehäuse streng gelagert ist und durch einen ausserhalb desselben
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bleibt.
Bei jeder Veränderung der Entfernung des Gehäuses n bzw. des Taschenkörpers u von der Schiene m wird die durch die nachgiebige Feder k gespannt gehaltene, über die Rolle h laufende Schnur 3 eine Verdrehung des Zeigers s nach Massgabe dieser Yeränderaag bewirken.
Die zwischen der Traverse t und der Schiene m geschaltete Feder a ist z. B. derart dimensioniert, dass sie eine dem Kettchen 2 gleiche Länge bei einer Belastung von 1 keg
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annimmt ; der Durchmesser der Zeigertrommei h ist derart bemessen, dass der halbe Umfang derselben jener Länge gleicht, um welche sich die Feder a bei der : Ma1imalbelastung von 1 kg ausdehnt, so dass der Zeiger z (siehe Fig. 6) bei dieser Belastung um 1800 verdreht wird, wodurch das Wägen von Gewichten unter 1 kg mit besonderer Präzision erfolgen kann.
Die beiden stärkeren Federn b, b. welche während der Ausdehnung der Bchwächeren Feder a (siehe Fig. 6) in Ruhe verblieben sind, erfahren bei jeder Mehrbelastung von einem Kilogramm eine derartige Längenendung, dass der Zeiger etwa um 200 vorschreitet (siehe Fig. 7).
Will man den Zeiger z im belasteten Zustande der Wage (Fig. 7) wieder auf den Teilstrich 1 zurttckscbalten, um das Ablesen des Gewichtes bei einer weiteren Wägung zu erleichtern, wird die Trommel o, an welcher das obere Ende der Schnur 3 gewickelt ist, unter Benutzung des Handgriffes f im abwickelnden Sinne verdreht, wobei die von der oberen Trommel o abgelassene, durch die Feder k gespannt erhaltene Schnur 3 während ihres Ablaufes die Zeigerwelle h nach Massgabe des abgelassenen Schnurstückes zurückdreht
Um die Wage beim Schliessen der Tasche ausser Dienst zu stellen, ist (siehe Fig.
2 und 3) in bekannter Weise an der vom Tragbügel c erfassten Schiene m ein Reiber 9 angelenkt, der in geschlossener Stellung der Tasche eine an dem Taschenrahmen d angeordneten Haken i untergreift, hiedurch eine starre Verbindung zwischen dem Tragbügel c und dem Taschenrahmen d herstellt und die Wage ausschaltet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tasche mit Wage, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeigerwelle der Wage von einer Schnur betätigt wird, die sich über diese Welle schlingt und einerseits an einer am Wagengehäuse angeordneten Feder, andererseits an dem Tragbügel befestigt ist.