AT72626B - Elektromagnetischer Scheider. - Google Patents

Elektromagnetischer Scheider.

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  Elektromagnetischer Scheider. 



   Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und Ausgestaltung des zur Ausführung des Verfahrens nach Patent Nr. 55379 dienenden elektromagnetischen Erzscheiders. 



   Während bei der Erfindung des Stammpatentes nur ein Kraftfeld schraubengangförmig an der Wandung des zylindrischen Gefässes gleichmässig verläuft, werden vorliegend mehrere und vorzugsweise so viele Kraftfelder parallel nebeneinandergelegt, dass die ganze zylindrische Mantelfläche durch dieselben eingenommen wird. Hiedurch wird einerseits die Leistung entsprechend vergrössert, andererseits wird der konstruktive Aufbau der Magnetpole sowie die Zuführung des   Trübestromes   ganz bedeutend erleichtert. Letzteres geschieht dann in der Weise, dass die Trübe über einem mit radialen in der Bewegungrichtung der Trübe gekrümmten Leitkanälen versehenen Aufgabekegel geführt wird, so dass die durch die Leitkanäle der Trübe erteilte Richtung nach Möglichkeit mit der Richtung der schraubengangförmig verlaufenden Kraftfelder zusammenfällt. 



   Eine   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Fig. 1 stellt einen Schnitt durch die Längsachse des Scheiders,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Scheider in Höhe des Aufgabekegels dar. 



   Auf der Platte a, und dem Sockelring s ist der Polträger gelagert. Derselbe besteht aus dem Zylinder c mit den mehrfach schraubengangförmig verlaufenden, angegossenen
Polen p. Die Erregerwicklungen   w   liegen in den von den Polen freigelassenen Zwischenräumen. Oben verdeckt ein auf dem Polträger konzentrisch gelagerter Abschlussring g die nach oben herausragenden Enden der Wicklungen. 



   Auf dem Sockelring s und in dem Hohlraum des   Polträgers   ruht der zylindrische
Behälter d, der zur Aufnahme der rotierenden Trübe bestimmt ist. An dem Abschluss- ring   g   ist vermittelst der Winkelhalter   tt   der Aufgabekegel   1   befestigt, der zur gleich- mässigen Verteilung der aufgegebenen Trübe dient. Letzterer besteht aus den neben-   einander liegenden   radialen. in der Bewegungsrichtung der Trübe gekrümmten Leitkanälen k 
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  Durch das Rohr r mit dem Brausemundstück   1ft   wird die Trübe zugeführt. In dem Boden des zylindrischen Gefässes d ist konzentrisch der   Trichter/angebracht.   



   Die Wirkungsweise ist folgende. Die durch das Rohr r zufliessende und das Rohr h   abfliessende   Trübe wird so einreguliert, dass der Wasserspiegel in dem Zylinder d den Aufgabekegel   l   vollständig bedeckt. Der auf den Kegel aufgegebenen Trübe wird durch die   Leitkanäle   k eine annähernd tangentiale Richtung in bezug auf die Wandung des zylindrischen   Gefässes   d erteilt und wird so in Richtung der schraubengangförmig verlaufenden Kraftfelder diesen zugeführt. Der weitere Verlauf der Scheidung gebt dann genau in der gleichen Weise vor sich wie in dem Stammpatent beschrieben. Das unmagnetische Gut wird durch das   Rohr li,   das magnetische Gut durch das Rohr   i   abgeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetischer Scheider mit an der Wandung eines zylindrischen Trübe-   gefässes gleichmässig verlaufenden Kraftfeldern,   zur Ausführung des Verfahrens nach Patent Nr. 55379, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kraftfelder parallel zueinander schraubengangförmig die Wandung entlanggeführt sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetischer Scheider nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Trübe über einen mit radialen, in der Bewegungsrichtung der Trübe gekrümmten Leit- kanälen versehenen Aufgabekegel den einzelnen Kraftfeldern zugeführt wird. *) Erstes Zusatzpatent Nr. 72625. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72626D 1911-09-19 1914-10-03 Elektromagnetischer Scheider. AT72626B (de)

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