AT70821B - Verfahren zum Beizen von festen oder halbfesten Stoffen. - Google Patents
Verfahren zum Beizen von festen oder halbfesten Stoffen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Beizen von festen oder halbfesten Stoffen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Der Leiter 2 ist an seinen Enden mit einer Stromquelle verbunden, welche beliebiger Art sein kann. Oberhalb und unterhalb des zentralen Rohres 1 erstrecken sich Wände 3 und 4, welche von einem Ende des Behälters bis zum anderen reichen, jedoch knapp oberhalb des Bodens und des oberen Randes des Behälters endigen. Sobald der Behälter mit Flüssigkeit gefüllt wird, reicht der Flüsssigkeitsspiegel über die Wand 3. Durch die Anordnung der Wände 3 und 4 wird der Durchtritt des Stromes durch die Lösung in einer bestimmten Weise geregelt. Es wurde weiters gefunden, dass es beim Einpöckeln von Speck oder Einsalzen von Häuten nicht notwendig ist, die Lösung in dem Behälter zu kühlen. Falls dies jedoch unter gewissen Verhältnissen erforderlich sein sollte, ist ein Kühlrohr 5 vorgesehen, und zwar vorteilhaft im oberen Teile des Behälters. Durch dieses Kühlrohr wird ein geeignetes Kühlmedium geleitet. Es ist hiebei Sorge zu tragen, dass das Kühlrohr keinen Leiter für den Induktionsstrom gibt. Um dies zu vermeiden, ist eine Isolation x vorgesehen. Durch die Anordnung eines Knierohres wird eine Zirkulation der Salzlösung bewirkt, indem diese durch die Berührung mit dem Kühlrohre dichter wird, nach unten sinkt, während die wärmere Lösung gegen den oberen Rand des Behälters steigt und dort mit dem Kühlrohr in Berührung kommt. Dieser Kreislauf ist ein ununterbrochener. Geeignete Aufhängevorrichtungen 5 sind zur Lagerung des zu pöckelnden Fleisches vorgesehen. Bei der Ausführungsform gemäss der Fig. 3 und 4 ist der Eisenkern und seine Windungen ausserhalb des Behälters angeordnet. Der Behälter und der Magnet sind jedoch in einer derartigen Verbindung, dass das erregte magnetische Feld das Material innerhalb des Behälters beeinflusst. Zum Halten des Magneten ist eine Konsole 6 an der Seitenwand des Behälters beispielsweise vorgesehen. Sobald der elektrische Strom durch den Leiter 2 geht, wird ein magnetisches Kraftfeld erregt, welches den Magneten radial nach allen Richtungen umgibt. Sobald ein pulsierender Gleichstrom oder ein Wechselstrom zur Anwendung gelangt, ändert das magnetische Feld fortwährend seine Dichte. Die Lösung sowohl als auch das Material im Behälter sind elektrische Leiter wenigstens bis zu einem gewissen Grade, so dass aller Wahrscheinlichkeit nach, infolge der Einhüllung durch das magnetische Feld von fortwährend veränderter Dichte in den Behälter ein sekundärer oder Induktionsstrom erregt, werden wird. Nach der Theorie des Induktionsstromes wird dieser in jedem Teile des Behälterinhaltea sowohl f8ter als auch flüssiger Art induziert werden. Unter der Einwirkung des magnetischen Kraftfeldes von fortwährend veränderlicher Dichte bzw. unter der Einwirkung des Induktionsstromes werden die Fasern des Fleisches oder der anderen behandelten Substanzen derart beeinflusst, dass sie sich ausdehnen und zusammenziehen bzw. durchbiegen, so dass die Impr gnierungsmasse rascher und vollständiger in die innersten Teile eindringen kann. Bei der Ausführungsform gemäss der Fig. 1 und 2 hüllt das magnetische Feld den Behälterinhalt ein, da sich das magnetische Feld nach allen Richtungen vom Magnet erstreckt. Bei der Ausführungsform gemäss der Fig. 3 und 4, wobei der Magnet ausserhalb des Behälters angeordnet ist, wird der Behälterinhalt zumindest von einem Teile der magnetischen Kraftlinien getroffen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Beizen von mehr oder weniger festen Stoffen, z. B. Fleisch, mit Lösungen von Konservierungsmitteln und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die beizende Flüssigkeit bei Gegenwart eines magnetischen Feldes von sich ändernder Dichte zur Einwirkung gebracht wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch einen Hochfrequenz- ttrom erzeugtes magnetisches Feld verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT70821T | 1912-08-12 |
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| AT70821B true AT70821B (de) | 1915-12-27 |
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| AT70821D AT70821B (de) | 1912-08-12 | 1912-08-12 | Verfahren zum Beizen von festen oder halbfesten Stoffen. |
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