AT73962B - Einrichtung zum Aufsuchen der Lage elektrisch leitender Fremdkörper in Wunden. - Google Patents
Einrichtung zum Aufsuchen der Lage elektrisch leitender Fremdkörper in Wunden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Zum Aufsuchen der Lage elektrisch leitender Fremdkörper im Innern des lebenden Körpers, z. B. in den lebenden Körper eingedrungener Geschosse oder Geschosssplitter, ist vorgeschlagen worden, ein Platinblechstück an den Körper des Patienten in der Niihe der Oporationswunde zu kleben, dieses mit einem Telephon leitend zu verbinden und den Stromkreis des Telephons über einen mit der anderen Zuleitung des Telephons leitend verbundenen, um ein geeignetes chirurgisches Instrument (mit diesem Instrument leitend verbunden) gewickelten Silberdraht beim Einführen des chirurgischen Instrumentes in die Wunde durch den Körper des Patienten zu schliessen. Das Platinblech und der Silberdraht bilden dann die Elektroden, die im lebenden Gewebe enthaltenen Salzlösungen das Elektrolyt eines galvanischen Elementes, das in dem Stromkreis einen elektrischen Strom erzeugt, dessen Stärke jedesmal beim Berühren des leitenden Fremdkörpers durch den Silberdraht infolge der dabei entstehenden, plötzlichen Widerstandsänderung des Stromkreises eine plötzliche Änderung erfährt, die alsdann in dem Telephon ein knarrendes Geräusch hervorruft und so dem Untersuchenden die Lage des Fremdkörpers anzeigt. Eine vorteilhafte Gestaltung einer auf diesem Grundeatze beruhenden Einrichtung bildet den Gegenstand der Neuerung, zu deren Veranschaulichung eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Einrichtung in der Zeichnung schematisch in perspektivischer Ansicht ihrer Teile dargestellt ist. Die Zuleitungskabel a des als Kopftelephon bekannten, am Kopfe des es benutzenden, mittels federnder Spangen b zu befestigenden Telephongerätes c endigen in Aufrollvorrichtungen d, die durch Sicherheitsnadeln e oder in sonst geeigneter Weise an den Kieidern des Operateurs, zweckmässig an je einer seiner Schultern, befestigt werden. Jede der Aufrollvorrichtungen d enthält ein im Ruhezustand durch Federwirkung in ihr aufgerolltes, aber in an sich bekannter Weise der Federwirkung entgegen herausziehbares, mit dem zugehörigen Kabel a leitend verbundenes Leitungsorgan f, dessen freies Ende durch einen Kontaktstift y gebildet wird. Über jeden der Kontaktstifte 9 lässt sich eine zu ihm passende, hier in teilweisem Längsschnitt dargestellte Steckkontakthülse A schieben, welche an dem einen Ende je eines leitenden, leicht sterilisierbaren, auskochbaren Ver- bindungsbandes i, etwa eines Stahlbandes, angebracht ist, das am anderen Ende wieder EMI1.2 einer an einem zwei Backen k aufweisenden Zwischenstuck befestigt ist. Zwischen don Backen k lässt sich mittels der Schrauben 1 irgend ein für den verfolgten. chirurgischen Zweck geeignetes Instrument s gewöhnli her. \rt festklemmen. Mit dem anderen federnden Stift o ist eine aus Platin gefertigte oder zum mindesten an ihrer Oberfläche aus Platin bestehende Wundsperrklammer m verbunden. Vor und nach dem Gebrauch lassen sich ausser dem Operationsinstrument 8 die Sperrklammer In und die Vorbindungsbdnder i in abgenommenem Zustande bequem EMI1.3 stets gespannt erhalten und auf diese Weise an dem Hineinfallen in die Wunde gehindert werden. Ist die Vorrichtung zusammengesetzt, so wirkt die in die Wunde eingesetzte Sperrklammer m a) s die eine, das Operationsinstrument, sofern es, wie regelmässig, aus Metall gefertigt ist, selbst als zweite Elektrode. Durch Lösen der Klemmschrauben lässt sich das Operationsinstrument auch während der Operation erwünschtenfalls leicht auswechseln. Auch kann man die verschiedenen, gerade erwünschten Operationsinstrnmente, je mit einem Klammerzwiscbenstiick (k) versehen, schon vor der Operation bereitlegen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Aufsuchen der Lage elektrisch leitender Fremdkörper in Wunden, bestehend aus einem Kopftelephon. dessen Zuleitungen je eine an den Kleidern des die Einrichtung Benutzenden leicht zu befestigende Aufrollvorrichtung tragen, die ein mit der Telephonzuleitung leitend verbundenes und durch Federwirkung in die aufgerollte Stellung gezogenes Leitungsorgan enthält, dessen freies Ende leicht mit einem sterilisierbaren, leitenden Verbindungsorgan leitend verbunden ist, wobei das eine der beiden Verbindungsorgane an seinem anderen Ende eine leicht lösbare Klemmvorrichtung für beliebige. chirurgische Instrumente bekannter Gestalt trägt, das andere Verbindungsorgan leicht lösbar mit einer zweckmässig platinierten oder selbst aus Platin gefertigten Wundsperrklammer verbunden ist.**WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE73962X | 1915-08-19 |
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| AT73962D AT73962B (de) | 1915-08-19 | 1915-10-01 | Einrichtung zum Aufsuchen der Lage elektrisch leitender Fremdkörper in Wunden. |
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