AT74061B - Verfahren zur Behandlung von in sack- oder netzartigen Hüllen eingeschlossenem Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden Luft- oder Gasströmen. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von in sack- oder netzartigen Hüllen eingeschlossenem Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden Luft- oder Gasströmen.

Info

Publication number
AT74061B
AT74061B AT74061DA AT74061B AT 74061 B AT74061 B AT 74061B AT 74061D A AT74061D A AT 74061DA AT 74061 B AT74061 B AT 74061B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fiber material
treatment
net
air
liquid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William Rosco Smith
John Durrant Larkin
Original Assignee
William Rosco Smith
John Durrant Larkin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Rosco Smith, John Durrant Larkin filed Critical William Rosco Smith
Application granted granted Critical
Publication of AT74061B publication Critical patent/AT74061B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Behandlung von   In sack-oder netzartigen Hüllen eingeschlossenem   Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden
Luft-oder Gasströmen. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Behandlung von Fasermaterialien mit seitlich zu aufsteigenden Luft-oder Gasströmen in wagrechter Richtung kreisenden Flüssigkeiten, bei welchem das Fasergut ähnlich einem für das sogenannte   Pack-oder Aufstecksyetem gemachten   Vorschlage in netzartigen Hüllen eingeschlossen ist.

   Während aber bei diesem Verfahren die Flotte oder sonstige Behandlungflüssigkeit senkrecht zur Achse des Wickels oder Bündels strömte, wobei trotz dichter Packung Zerzausen des Gutes nicht vermieden werden konnte und dieses zum Teil sogar in die meistens zum Unterbringen der Wickel in der Flüssigkeit dienenden, drahtsiebartigen   Behälterwände   durch den grossen Druck eingepresst wurde und diese Wände selbst beschädigt bzw.

   ausgebeult wurden, bewegt sich bei dem vorliegenden Verfahren die Flüssigkeit in der Achse der zu behandelnden Bündel von Fasergut, ohne dass Zerzausen oder Zerreissen oder das Ansetzen von Flecke verursachenden Luftblasen eintreten kann, so dass hiebei das Fasergut nach der Behandlung mit der Flüssigkeit im ursprünglichen, lose gestreckten, nicht   verfilzten   Zustande erhalten und unmittelbar auf Kötzer, Spulen oder dgl. aufgebracht werden kann. 



   Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass man das   innetzartige bzw.   durchlässige Hüllen eingeschlossene Fasergut lose in der Flüssigkeit bzw. mit der Flüssigkeitsströmung treiben lässt, während gleichzeitig in bekannter Weise vom Boden der Flüssigkeit her die zum Durchlüften oder zur sonstigen Behandlung des Fasergutes dienenden   Luft-oder Gasströme   aufsteigen. Durch diese vereinigte Wirkung der aufsteigenden Luftoder Gasströme und der seitlich dazu strömenden Flüssigkeit wird einesteils dem Bestreben des mit der Flüssigkeit treibenden Fasergutes, sich seitlich auszubreiten, entgegengewirkt und die aufsteigenden Blasen werden mit der Flüssigkeit fortgeführt, so dass sie eich nicht in den Fasern festsetzen können.

   Das Fasergut behält dabei seine lose gestreckte Beschaffenheit, so dass es sich nicht verfilzen kann und von der es ständig und ungehindert durchfliessenden   Flüssigkeit   in allen seinen Teilen gleichmässig behandelt wird. 



  Dabei wird auch ein vollkommenes   Durchziehen   und   Durchlüften   des (lutes erhalten, ohne dass es nötig ist, das Gut zeitweise aus der Flüssigkeit zu entfernen, und ohne dass durch Luftblasen oder durch Ansetzen von in der   Flüssigkeit   enthaltenen Verunreiuigungen, die durch die vereinigte Wirkung der seitlich zueinander fliessenden   Luft-und Ftüssigkeits-   ströme fortgeführt werden, Flecke entstehen können. 



   Auf der Zeichnung ist das Verfahren an Hand einer beispielsweise zur Ausübung des Verfahrens benutzten Vorrichtung verdeutlicht, die in Fig. 1 in der Oberansicht dargestellt ist. Fig. 2 zeigt eine zur gleichzeitigen Behandlung mehrerer getrennter Warengattungen geeignete Ausführungsform. 



   In einem, beispielsweise die Gestalt der   üblichen     Papierl1011änder   besitzenden, zur Nassbehandlung von Fasergut bekannten, einen endlosen   Kanal darstellenden Behälter ti   wird die Flüssigkeit, beispielsweise durch Schaufelräder b, in ständigem Kreislauf erhalten, während durch einen Siebboden e und durch die Rohrleitungen cl,   fez   die mit Austrittsschlitzen   C3   versehen sind, durch die Pumpe c geförderte Pressluft oder irgend ein geeignetes Gas einströmt. Das Fasergut j wird in Hüllen i aus beliebigem durchlässigen oder netzartigen Stoff eingeschlossen und in diesen Hüllen eingeschlossen in der Flüssigkeit treiben gelassen bzw. schwimmend erhalten.

   Dabei behält das Gut nicht allein seine lose, gestreckte Beschaffenheit bei, sondern sogar beim Einbringen in die Flüssigkeit etwas verknotete bzw. quergelagerte Fasern worden durch die Strömung der Flüssigkeit gezwungen, eine gestreckte Lage einzunehmen, so dass mittels des vorliegenden Verfahrens auch nicht vorher geradegelegte   Gewebefasern zum grossen Teil   entwirrt und geradegerichtet und in einen Zustand   übergeführt   werden, in welchem sie nach der Behandlung mit der Flüssigkeit unmittelbar aufgespult oder weiterbehandelt werden können. 



  Dabei fällt auch die Notwendigkeit der Anwendung besonderer   Beschwerungsmittel   fort, welche notwendig sind, wenn man das eingeschlossene Fasergut an einer Stelle des Be-   hälters belassen und hier der Behandlung, die danu niemals das Ergebnis des vorliegenden Verfahrens zeitigt, unterwerfen würde.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Da einzelne getrennte Hüllen sich beim Schwimmen in der Flüssigkeit   gegenteilig   behindern und auch häufig gegeneinander anlegen können und da ausserdem eine breite Fläche sich leichter schwimmend erhalten lässt,   al8   einzelne getrennte Säcke oder Hüllen, 
 EMI2.1 
 getrennte Räume darstellende Hüllen oder Säcke i durch Gewebe oder in anderer Weise miteinander zu einem einzigen Körper verbindet. Man kann auf diese Weise Waren verschiedener Herkunft bzw. Waren verschiedener Partien in einem einzigen Arbeitsgang mit der Flotte oder sonstigen Flüssigkeit behandeln, ohne dass die einzelnen Waren irgendwie miteinander gemischt worden.

   Da die Fasern auch hiebei durch die Strömung stets in gestrecktem Zustande erhalten werden und an keiner Stelle zusammengepresst werden können, so werden auch hiebei die oben dargelegten Erfolge erhalten. 



   Man kann das Verfahren natürlich auch ausser für Webwaren, Vorgespinst und dgl. auch für Wirkwaren und andere Stoffe benutzen und mittels des Verfahrens das zu behandelnde Gut färben, bleichen oder irgend welcher anderen Nassbehandlung unterziehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Behandlung von in sack-oder netzartigen Hüllen   eingesehlossenem   Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden Luftoder   Gasströmen,   dadurch gekennzeichnet, dass das Fasergut während der Behandlung in der Flotte freischwimmend erhalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere durchlässige oder netzartige Höhen (i) für das zu behandelnde Fasergut (j) nebeneinander angeordnet und zu einem Behälter mit getrennten Behandlungsräumen ver- einigt werden. EMI2.2
AT74061D 1912-04-29 1912-04-29 Verfahren zur Behandlung von in sack- oder netzartigen Hüllen eingeschlossenem Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden Luft- oder Gasströmen. AT74061B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT74061T 1912-04-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT74061B true AT74061B (de) 1917-12-27

Family

ID=3595729

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT74061D AT74061B (de) 1912-04-29 1912-04-29 Verfahren zur Behandlung von in sack- oder netzartigen Hüllen eingeschlossenem Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden Luft- oder Gasströmen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT74061B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2222714A1 (de) Roehrenfoermige Filtermembran
AT74061B (de) Verfahren zur Behandlung von in sack- oder netzartigen Hüllen eingeschlossenem Fasergut mit wagrecht kreisendem Flottenstrom und mit seitlich dazu aufsteigenden Luft- oder Gasströmen.
DE2500127A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausruesten, faerben oder waschen von garn oder stoff
DE2840932A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen behandlung von textilmaterialien unter hohem druck
DE953786C (de) Verfahren, bei dem die Maschenknoten von Netzen, insbesondere Fischnetzen, aus thermoplastischem Kunststoffgarn unter Einwirkung einer heissen wasserhaltigen Fluessigkeit verfestigt werden, und Vorrichtung zur Durchfuehrung desselben
DE276422C (de)
DE540770C (de) Verfahren zur Nassbehandlung von in offenen oder geschlossenen Gefaessen gepacktem Textilgut
DE509254C (de) Verfahren zum Filzen von Wollgeweben
DE2052440B2 (de) Verfahren zum konditionieren von textilgut
DE526622C (de) Vorrichtung zum Faerben von auf Sternreifen aufgewickelten Geweben
DE552540C (de) Schmierpolster aus gekaemmten Faserstoffen
CH210078A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden und Auffangen von Gasen wie Schwefelkohlenstoff, Schwefelwasserstoff aus zu behandelnden Kunstprodukten wie Fasernstränge, Stapelfaser, Zellulosefolien und dergleichen.
DE21573C (de) Verfahren zum Bleichen und Färben der Baumwolle
AT117037B (de) Verfahren zum Nachbehandeln von Kunstprodukten aus Zelluloselösungen.
DE3429213A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen feuchtheissbehandeln einer stoffbahn
DE922458C (de) Stoffauflauf fuer Papiermaschinen
CH148664A (de) Verfahren zur Herstellung eines starken, fortlaufenden Bandes künstlicher Fasern.
DE164244C (de)
DE532694C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Straehngarn oder flach zusammengelegten Garnwickelkoerpern
AT49824B (de) Verfahren zum Waschen, Entsäuern usw. von Geweben unter Anwendung von Preßluft.
AT212482B (de) Verfahren zur Herstellung von voluminösen Garnen
AT42159B (de) Vorrichtung zum Entlaugen und Spülen von mercerisierten Geweben.
DE119738C (de)
DE531080C (de) Verfahren zum Weichmaschen von Faeden oder Garnen aus vegetabilischen Fasern
AT150518B (de) Förderelement mit elastischem Belag für laufende Stoffbahnen, insbesondere zum Behandeln von Geweben.