AT75410B - Handgranatenwerfer. - Google Patents

Handgranatenwerfer.

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AT75410B
AT75410B AT75410DA AT75410B AT 75410 B AT75410 B AT 75410B AT 75410D A AT75410D A AT 75410DA AT 75410 B AT75410 B AT 75410B
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AT
Austria
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hand
grenade launcher
stop bar
drum
throwing
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Friedrich Forner
Original Assignee
Friedrich Forner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Handgranatenwerfer. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Wurfvorrichtung für Handgranaten, welche es er-   möglich,   eine   grössere   Anzahl von Handgranaten auf einmal und in rasch aufeinanderfolgenden 
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 Freigabe der Handgranaten selbsttätig aufgeklappt und die Zugvorrichtung selbsttätig ent-   kuppelt, so dass durch die zur Wirkung gelangenden Federn die Anschlagleiste vorgeschnellt   wird und die auf dem Wurfbrett liegenden Handgranaten abgeschleudert werden. Bei dem 
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   Trommel   schaltet und die nächste Reihe   Handgranaten   auf das Wurfbrett gelangt. 



   Die Trommel ist samt der   Entkupplungsvorrichtung   an dem Wurfbrett in dessen Längsrichtung verschieb-und einstellbar, um die Freigabe der Anschlagleiste bei stärkerer oder geringerer   Spannung der Federn herbeizuführen   und dadurch die Wurfweite ändern zu können. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Weise eine beispielsweise Ausführung des Handgranatenwerfers, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 seine Seitenansicht und Draufsicht,   wahrend die Fig.   3 und 4 das   Trommelmagazin   in teilweisem Längs- und Querschnitt darstellen und Fig. 5 das Gestell zur   Einlagerung   des Trommelmagazins in Draufsicht zeigt. Die Fig. 6, 7 und 8, 9 zeigen die Entkupplungsvorrichtung und den   Festhaltbügel, und zwar   die   erstere ill   Seitenansicht und Draufsicht, den letzteren dagegen in zwei Stellungen in Seitenansicht. 



   Auf einem   Fuügestell 7   ist das bei 2 angelenkte Wurfbrett 3 um den gewünschten Elevationswinkel verstellbar und an aufwärts ragenden Armen 4 dadurch feststellbar, dass   Warzen J,     welche   an jedem dieser Arme in mehrfacher Zahl nach innen vorragen, in seitlich im Wurfbrett 
 EMI1.3 
 



   Auf dem Wurfbrett, das vorteilhaft zwecks Erzielung einer besseren Streuung mit nach vorn auseinanderlaufenden Führungsrippen 6 versehen ist, liegt verschiebbar eine Anschlagleiste   7,   die unter dem Druck von   Ft. dern 8 steht, wdehe   von mit, der Anschlagleiste verbundenen 
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 gelagert ist.

   Durch Drechung dieser Achse wird das Zugorgan aufgewickelt und dadurch die   Führungsstangen 9 samt der Anschlagleiste 7 unter Zusammendrückung der Federn 8 soweit zurückgezogen, bis die Öse 14 über eine Querleiste 19 (Fig. 6 und 7) gelangt und von dem Haken 13   

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 Anschlagleiste zurückzuschieben, ist an letzterer ein die aufgelegte Handgranatenreihe um-   fassender   Bügel 26 (Fig. 7 und 8) drehbar gelagert, der an einer Seite einen im Winkel zum 
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 Anschlagleiste nimmt der Bügel die Handgranaten solange mit, bis die nach unten ragenden Finger 28 in den Bereich von am Gestell 23 emporstehenden Vorsprüngen 29 kommen, welche ein Aufklappen des Bügels 26 veranlassen, so dass die Handgranaten für das unmittelbar darauf erfolgende Abwerfen freigegeben sind. 



   Das Schalten der Trommel   21,   um ihr nächstes Fach zu entleeren, geschieht dadurch, dass der beim Vorschnellen der Anschlagleiste in niedergelegter Stellung befindliche, am Ende der Vorbewegung infolge der Trägheit des plötzlich zum Stillstand gebrachten Bügels emporgedrehte Arm 27 vor einen der für jedes Trommelfach seitlich an der Trommelstitnwand vorstehenden Stift 30 gelangt und bei dem nächstfolgenden   Zurückziehen   der   Anschtagissiste diesen Stift   verschiebt und dadurch die Trommel entsprechend dreht. 



   Nach jedem Wurf wird das Zugorgan 15 soweit abgewickelt, dass es mit seiner Öse 14 in den   Haken 13   wieder eingehängt werden kann und somit die Kupplung mit der Anschlagleiste zwecks neuerlicher Betätigung des Handgranatenwerfers hergestellt ist. 
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     PATENT-ANSPRUCELE   :
1. Handgranatenwerfer, gekennzeichnet durch ein elevierbares Wurfbrett und eine auf ihm verschiebbare Anschlagleiste, durch deren Zurückziehen Federn gespannt werden, die bei Freigabe der Anschlagleiste vor diese aufgelegte Handgranaten in grösserer Zahl gleichzeitig abschleudern.

Claims (1)

  1. 2. Handgranatenwerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Anschlagleiste drehbaren Bügel zum Festhalten der auf das Wurfbrett aufgelegten Handgranaten an der Anschlagleiste bei dem Zurückschieben dieser letzteren und durch eine selbsttätige Auslösevorrichtung, welche den Bügel vor dem Vorschnellen der Anschlagleiste empordreht, um die Handgranaten freizugeben.
    3. Handgranatenwerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kupplung zwischen der Anschlagleiste und dem deren Zurückbewegen bewirkendem Zugorgan, wetcheKupplung nach dem Spannen der Federn selbsttätig auslösbar ist.
    4. Handgranatenwerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch tin oberhalb des Wurfbrettes angeordnetes Trommelmagazin zur Aufnahme der reihenweisen in Fächer der Trommel eingelegten Handgranaten, die durch Schaltung der Trommel vermittels eines an dem Festhaltbügel angebrachten Armes lagenweise auf das Wurfbrett abgelegt werden.
    5. Handgranatenwerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein das Trommelmagazin tragendes Gestell, welches gemeinsam mit einer die Entkupplung bewirkenden Querleiste in der Längsrichtung des Wurfbrettes verschieb-und einstellbar ist, um die Spannung der Federn und dadurch die Wurfweite ändern zu können.
AT75410D 1915-11-20 1915-11-20 Handgranatenwerfer. AT75410B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT75410T 1915-11-20

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AT75410B true AT75410B (de) 1919-02-10

Family

ID=3597060

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AT75410D AT75410B (de) 1915-11-20 1915-11-20 Handgranatenwerfer.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102024111104A1 (de) * 2024-04-19 2025-10-23 Spyra GmbH Spielzeugschleuder-Werfer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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