AT75755B - Verfahren zur Herstellung von reinem Zink. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von reinem Zink.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von reinem Zink. Die vorliegende Erfindung umfasst ein Verfahren zur Herstellung von reinem Zink aus den gewöhnlich zur Zinkgewinnung verwendeten zinkhaltigen Materialien, wie Zinkerzen, Zinkoxyd, Flugstaub, Zinkasche, Zinkstaub, Ofenbruch usw., bei welchem vor der Reduktion des Zinkoxydes die zinkhältigen Materialien von schädlichen, flüchtigen Bestand. teilen befreit werden, und besteht darin, dass die Reduktion und Verflüchtigung der schwad- lichen Bestandteile in einem Ofen mit Innenheizung, der zugleich eine lebhafte Bewegung der Beschickung gestattet, vorgenommen wird, wobei das Zink unverfuchtigt in der Beschickung zurückbleibt. Als solche zu entfernende Bestandteile kommen z. B. Kadmium, Blei oder allerlei Verbindungen, wie Arseniate, Antimoniate u. a., in Betracht. Bei der bisherigen Methode der Zinkdestillation verfährt man in der Weise, dass man das Zinkerz mit Kohle gemischt ohne besondere Vorbereitung (abgesehen von der notwendigen Röstung der Zinkblende) in Muskeln oder Röhren erhitzt und das Zink aux- treibt. Hiebei erhält man stets ein Zink, das durch wechselnde Mengen von Kadmium, Blei und dgl. verunreinigt ist. Nach vorliegender Erfindung werden alle schädlichen Bestandteile nicht nur vorher entfernt, sondern, soweit es möglich und zweckmässig ist, auch gewonnen und verwertet. Die Vorbehandlung der zinkhaltigen Materialien richtet sich ganz nach der Art der zu entfernenden Verunreinigungen. Handelt es sich z. B. um die Entfernung von Metallen, wie Kadmium und dgl., so wird die Mischung von zinkhaltigem Material und Reduktionsstoff in einem Tellerofen oder Drehrohrofen mit Innenheizung unter fortwährender Bewegung allmählich erhitzt. Durch die Bewegung wird eine gleichmässige Erhitzung der Beschickung bewirkt. Hiebei werden die metallischen Verunreinigungen teilweise reduziert und teilweise verflüchtigt und wieder zu Oxyd verbrannt. Dabei werden auch in bekannter Weise die schädlichen Sulfate zu Sulfid reduziert und die Karbonate zerstört. Sobald die Temperatur etwa 9500 C erreicht hat, beginnt die Reduktion von Kadmiumoxyd. Die ent- EMI1.1 und nimmt die Weiterverarbeitung der zweckmässig noch heiss erhaltenen Beschickung auf Zink in einem elektrischen Ofen oder auf anderem Wege vor. Das vorliegende Verfahren hat den grossen Vorteil, dass man ein sehr reines Zink herstellen kann und dass man wenig oder gar keinen Zinkstaub erhält. Ausserdem worden die wertvollen fremden Bestandteile der zinldlaltigen Materialien ihrer eigenen Gewinnung zugänglich gemacht, wodurch das Verfahren noch wirtschaftlicher wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- EMI1.2 Verfahren zur Herstellung von reinem Zink, wobei das zinkhaltige Material, besonders Zinkoxyd, Zinkasche und dgl., vor der Reduktion des Zinkoxydes von schädlichen, flüchttgen Hcstandtoileu befreit wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion und Verflüchtigung der schadlichen Bestandteiiu in einem Ofen mit Innenheizung, der zugleich eine lebhafte EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE75755X | 1912-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT75755B true AT75755B (de) | 1919-03-10 |
Family
ID=5637215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT75755D AT75755B (de) | 1912-09-07 | 1913-08-25 | Verfahren zur Herstellung von reinem Zink. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT75755B (de) |
-
1913
- 1913-08-25 AT AT75755D patent/AT75755B/de active
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