AT76315B - Schaltungsanordnung für selbsttätige Zugsicherungsanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für selbsttätige Zugsicherungsanlagen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für   selbsttätige   Zugsicherungsanlagen. 



    Man erhält eine selbsttätige Zugsicherung in einfachster Weise, wenn man, wie in Fig, 1 dargestellt, die Schienen J und 2 einer Blockstrecke gegeneinander isoliert, am Anfang der Block-   strecke eine grüne   Erlubnislampe   3 und am Ende der Blockstrecke eine Stromquelle 4 an die Schienen schliesst. Ist die Blockstrecke unbesetzt, so erhält die grüne Lampe über die Schienen Strom aus der Stromquelle 4 und leuchtet.   Befährt ein   Zug die Blockstrecke,   so schliesst   dessen Achse 5 die Schienen 1 und 2 kurz und die Erlaubnislampe 3 erlischt. Stromquelle und Lampe werden dabei an entgegengesetzte Enden der Blockstrecke gelegt, so dass bei Schienenbruch die grüne Lampe dauernd erlischt. 



   Bei einer derartigen einfachen Anlage zeigen sich nun in der Praxis erhebliche Nachteile, weil sich der Isolationszustand beider Schienenseiten gegeneinander je nach der Witterung in weiten Grenzen ändert. Bei feuchtem Wetter können z. B. so grosse Stromverluste durch die   seille (lute   Isolation der Schienen eintreten, dass die grüne Lampe nur schwach leuchtet. Erhöht man, um diesen   Übelstand   zu vermeiden, die Spannung der Batterie, so kann bei trockener Witterung infolge der höheren Spannung die grüne Lampe 3 leicht durchbrennen. Diese Nachteile sind so bedeutend, dass eine derartige Anlage in der Praxis kaum   anW1endba"   ist. 
 EMI1.1 
 indem zu der ersten Stromquelle am Ende der Blockstrecke eine weitere Stromquelle am Anfang der Blockstrecke hinzugefügt wird.

   Je nach der Schaltung dieser zweiten Stromquelle in bezug auf die erste kann man den in den Schienen fliessenden Strom vermindern, oder aber bei gleichbleibendem Strom die Spannung zwischen den beiden Schienenseiten verringern. Man kann auch durch Verbindung der beiden Schaltungsarten sowohl die Stromstärke als auch die Spannung der Schienen herabsetzen. 



   Fig. 2 zeigt eine   erfindungsgemäss   verbesserte Ausführungsform der Einrichtung. Neu 
 EMI1.2 
   aUB   der Batterie 6 durch die Lampe 3 fliessende Strom gerade noch nicht ausreicht, um die   grüne   Lampe zum Glühen zu bringen. Durch eine Achse 5 wird die Lampe 3 durch Kurzschluss ebenso wie nach Fig. 1 zum   Erlöschen gebracht.   



   In Fig. 3 ist eine Stromquelle 6 am Anfang der Blockstrecke vor die Lampe geschaltet, und   zwar so. dass die Stromquellen   6 und 4 hintereinander liegen. Die Spannung der Stromquelle 6 tat wieder so gewählt, dass bei Kurzschluss der Schienen durch die Achse 5 der allein aus der Stromquelle 6 stammende Strom durch die Lampe 3 nicht ausreicht, um diese zum Glühen zu   bringen. Die Sp & nn'. ing   der Stromquelle   4   und damit die Spannung von 1 und 2 gegeneinander kann um den Spannungsbetrag der Stromquelle 6 geringer sein, so dass die durch schlechte Isolation zwischen den Schienen auftretenden Verluste geringer werden.

   Die Ausführung nach Fig. 4 ist eine Verbindung der beiden   Ausführungen   nach Fig. 2 und 3, indem am Anfange der   Blorkstrecke einerseits eine Stromquelle 1 parallel zur   Stromquelle 4 an die Schichen gelegt 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
   Schutzwiderstände, wie in den Figuren angedeutet, angeordnet, In den Figuren sind als Stromquellen Batterien angenommen. Selbstverständlich können   dafür bei vorhandenem Wechselstrom Transformatoren gewählt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 durch die Anbringung von Stromquellen sowohl am Anfang als auch am Ende der Blockstrecke, die gemeinschaftlich auf das Signal wirken, zu dem Zwecke, die Stromverluste infolge mangelhafter Isolation der Schienen zu vermindern.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die an jedem Ende der Blockstrecke befindlichen Stromquellen gegeneinander geschattet sind, so dass die Signallampe aus beiden Stromquellen Strom erhält, zu dem Zwecke, die Stromstärke in den Schienen gering zu halten.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stromquellen mit der Signallampe hintereinander in einem Stromkreis liegen, zu flem Zwecke, die zwischen den beiden Schienenseiten herrschende Spannung gering zu 11 alten.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Anfang und m Ende der Blockstrecke Stromquellen über die Schienen gegeneinander gesfhaJtet s ; nd ; wahrend EMI2.3
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