AT7884U1 - Hohlwalze mit lagerzapfen - Google Patents

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AT7884U1
AT7884U1 AT0041504U AT4152004U AT7884U1 AT 7884 U1 AT7884 U1 AT 7884U1 AT 0041504 U AT0041504 U AT 0041504U AT 4152004 U AT4152004 U AT 4152004U AT 7884 U1 AT7884 U1 AT 7884U1
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Dilo Kg Maschf Oskar
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • B65G39/09Arrangements of bearing or sealing means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor

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Abstract

Der Walzenkörper (1) einer Hohlwalze ist beidseitig von einem Walzenboden (2) abgeschlossen, der sich radial und axial an dem Walzenkörper (1) abstützt und von dem ein Lagerzapfen (3) vorsteht, der von der Rückseite des Walzenbodens (2) her an diesem gesichert ist. Der Walzenboden (2) ist mittels Schrauben (17) an einem Haltering (9) befestigt, der sich an der Rückseite eines in einer Ringnut (11) im Innern des Walzenkörpers (1) sitzenden Seegerrings (10) abstützt. Die Konstruktion ermöglicht eine rationelle Herstellung der Hohlwalze, da ihre Einzelteile unter jeweils individuell angepassten Bedingungen bearbeitet werden können.

Description

2 AT007 884U1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hohlwalze, die endseitig jeweils von einem Walzenboden abgeschlossen ist, von dem ein Zapfen zur drehbaren Lagerung der Achse axial vorsteht. 5 Walzen dieser Art unterschiedlichster Durchmesser werden beispielsweise in Krempeln und Karden sowie in Anlagen eingesetzt, in denen bahnförmiges Material zu transportieren und zu verarbeiten ist. Solche Walzen werden mitunter mit hohen Drehzahlen betrieben, was es erfordert, dass die Walzen rund laufen. Dieses hat eine sehr präzise Bearbeitung der Walze auf der Drehbank zur Voraussetzung. 10 Üblicherweise sind die Walzenböden in den Walzenkörper eingeschweißt und an ihnen die Lagerzapfen angeschweißt, d.h. die Walzen sind einstückige Erzeugnisse, die nach Verschweißung ihrer Bestandteile spanabhebend bearbeitet werden müssen, um den runden Lauf zu garantieren. Bei Walzen großer Durchmesser ist ein entsprechend großer Durchmessersprung 15 zwischen dem Walzenmantel und den Lagerzapfen vorhanden, der auf Drehbänken jedoch nicht rationell hergestellt werden kann. Der kleine Durchmesser der Zapfen kann nämlich nicht mit der notwendigen hohen Schnittgeschwindigkeit abgearbeitet werden, weil wegen des großen Durchmessers der Walzen Drehbänke zum Einsatz kommen, die über keine hohen Schnittgeschwindigkeiten verfügen. Bei langen Walzen besteht zusätzlich die Schwierigkeit, die 20 Walze durch eine Lünette abzustützen, wenn ihre Zapfen spanabhebend bearbeitet werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Hohlwalze der eingangs genannten Art anzugeben, die rationell hergestellt werden kann. 25 Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung löst das eingangs geschilderte Problem dadurch, dass sie den Lagerzapfen und den Walzenboden, an dem der Lagerzapfen befestigt ist, zu einer gesonderten Einheit macht, 30 die erst nach Endbearbeitung an dem ebenfalls bereits endbearbeiteten Walzenkörper passgenau angebracht wird. Auf diese Weise ist es möglich, den Lagerzapfen und die mit ihm im Zusammenhang stehenden Teile auf den dazu geeigneten Maschinen herzustellen, bevor der Zusammenbau mit dem Walzenkörper erfolgt, während der Walzenkörper getrennt davon auf Maschinen herstellbar ist, die an die Dimensionen des Walzenkörpers angepasst sind. 35
In Weiterbildung der Erfindung eröffnet diese eine elegante Möglichkeit, die Walze auszuwuchten, indem der Haltering, an dem der Walzenboden befestigt wird, exzentrisch mit einer Tariermasse versehen wird, die vorzugsweise austauschbar ist, um ihre Größe in geeigneter Weise wählen zu können. Der Haltering mit der Tariermasse lässt sich vor der Anbringung des zuge-40 hörigen Walzenbodens mit seinem Lagerzapfen gegenüber dem Walzenkörper verdrehen, so dass eine Auswuchtung der Walze möglich wird. In der so gewählten Stellung wird dann der Haltering durch die Befestigung des Walzenbodens, an dem der Lagerzapfen bereits montiert ist, an ihm mit dem Rohrkörper drehfest verspannt. Für die Aufrechterhaltung des Rundlaufs ist natürlich Voraussetzung, dass der Walzenboden mit dem daran angebrachten Lagerzapfen 45 seinerseits keine Unwucht aufweist.
Wenn zuvor von dem Walzenzapfen und dem Walzenboden im Singular die Rede war, soll das nicht bedeuten, dass an der Walze nur ein solcher Zapfen vorhanden ist; es soll damit lediglich zum Ausdruck gebracht werden, dass die Ausgestaltung des anderen Walzenzapfens und so seine Befestigung am Walzenkörper von den beschriebenen Merkmalen nicht abweichen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel näher erläutert. 55 Man erkennt in der Zeichnung einen hohlen Walzenkörper 1, der endseitig jeweils von einem

Claims (4)

  1. 3 AT 007 884 U1 Walzenboden 2 verschlossen ist. In jedem Walzenboden 2 ist ein Lagerzapfen 3 befestigt, der einen frei vorstehenden zylindrischen Lagerabschnitt 3a und einen konischen Passabschnitt 3b aufweist. 5 Der konische Passabschnitt 3b ist von außen oder vom in eine konische Bohrung 4 eingepasst, die zentrisch in dem Walzenboden 2 ausgebildet ist. Der Lagerzapfen 3 ist an dem Walzenboden 2 über eine Spannscheibe 5 mittels einer Schraube 6 gesichert, die in eine zentrische Gewindebohrung 7 im konischen Passabschnitt 3b von der Rückseite des Walzenbodens 2 her eingeschraubt ist. 10 An der Innenwand des Walzenkörpers 1 ist im Abstand vom Ende des Walzenkörpers eine Ringschulter 8 ausgebildet.. An dieser stützt sich ein Haltering 9 ab, der mittels eines Seeger-rings 10 in seiner Stellung gesichert ist, der in einer inneren umlaufenden Nut 11 des Walzenkörpers 1 sitzt. Der Haltering 9 weist mehrere in Umfangsrichtung verteile achsparellele Gewin-15 debohrungen 12 auf. Weiter ist an dem Haltering 9 mittels einer Schraube 13 eine Tariermasse 14 exzentrisch befestigt. Der Haltering 9 und sein zugehöriger Seegerring 10 sind mittels eines Splints 15 miteinander verbunden, so dass sie gemeinsam innerhalb des Walzenkörpers 1 gedreht werden können, solange der zugehörige Walzenboden 2 noch nicht an dem Haltering 9 verspannt ist. 20 Im Walzenboden 2 sind mehrere in Umfangsrichtung verteilte, achsparallele Bohrungen 16 ausgebildet, die so angeordnet sind, dass sie mit den Gewindebohrungen 12 im Haltering 9 in Deckung gebracht werden können. Durch die Bohrungen 16 hindurch sind Schrauben 17 in die genannten Gewindebohrungen 12 geschraubt. Da im Randbereich des Walzenkörpers 1 eine 25 weitere Schulter 18 ausgebildet ist, an der sich ein an dem Walzenboden 2 ausgebildeter Flanschring 2a abstützen kann, wird beim Festziehen der Schrauben 17 der Seegerring 10 über den Haltering 9 in seiner Umfangsnut 11 in axialer Richtung verspannt und der Walzenboden 2 an der Schulter 18 verspannt. Die innere Bohrung 19 des Walzenkörpers ist mit hoher Qualität rundgedreht, und der Walzenboden 2 weist einen dazu passenden Außendurchmesser auf, so 30 dass der Walzenboden 2 im Walzenkörper 1 in hervorragender Weise zentriert ist und durch die erwähnte Verspannung drehfest gehalten ist. Ansprüche: 35 1. Hohlwalze mit einem Walzenkörper, der endseitig jeweils von einem Walzenboden abgeschlossen ist, von dem ein Zapfen zur drehbaren Lagerung der Walze axial vorsteht, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale: a) an der Innenwand des Walzenkörpers (1) ist in dessen Endbereich eine erste Schulter 40 (8) ausgebildet, an der ein mit mehreren achsparallel verlaufenden Gewindebohrungen (12) versehener Haltering (9) abgestützt ist, b) der Haltering (9) ist zum zugehörigen Walzenende hin durch einen Seegerring (10) gesichert, der in einer in der Innenwand des Walzenkörpers (1) ausgebildeten Ringnut (11) sitzt, 45 c) jeder Lagerzapfen (3) hat einen zylindrischen Lagerabschnitt (3a) und einen sich zum Zapfenende hin konisch verjüngenden Passabschnitt (3b), der stirnseitig eine Gewindebohrung (7) aufweist, d) jeder Walzenboden (2) weist zentrisch eine sich zur Außenseite konisch erweiternde Bohrung (4) und mehrere um die zentrische Bohrung (4) verteilte, achsparallele Boh- 50 rungen (16) auf, die-eine der Verteilung und Anordnung der Gewindebohrungen (12) in dem Haltering (9) entsprechende Verteilung und Anordnung aufweisen, e) der Lagerzapfen (3) ist von der Vorderseite in die konische Bohrung (4) im Walzenbo den (2) eingesteckt und darin mittels einer sich an dem Walzenboden (2) abstützenden Spannscheibe (5) und einer Schraube (6) verspannt, die von der Rückseite des Wales zenbodens (2) her in den Lagerzapfen (3) eingeschraubt ist, und 4 AT007 884U1 f) der Walzenboden (2) ist mittels mehrerer, die verteilten Bohrungen (16) durchdringender, in die Gewindebohrungen (12) des Halterings (9) eingeschraubter Schrauben (17) an dem Haltering (9) festgelegt.
  2. 2. Hohlwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltering (9) eine exzent risch an ihm angebrachte Tariermasse (14) trägt.
  3. 3. Hohlwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tariermasse (14) lösbar und austauschbar angebracht ist. 10
  4. 4. Hohlwalze nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Seegerring (10) mit dem Haltering (9) für gemeinsame Verdrehung gegenüber dem Walzenkörper (1) bei der Montage formschlüssig verbunden ist is 5. Hohlwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Walzenende am Rand der Innenwand eine zweite Ringschulter (18) aufweist, auf der ein an dem zugehörigen Walzenboden (2) ausgebildeter Flanschring (2a) aufliegt. 2o Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 25 30 35 40 45 50 55
AT0041504U 2003-08-29 2004-06-15 Hohlwalze mit lagerzapfen AT7884U1 (de)

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ATE496227T1 (de) 2007-11-30 2011-02-15 Dilo Kg Maschf Oskar Hohlwalze mit walzenboden
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