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Elektrischer Heizring für Koehgefässe.
Die bekannten elektrischen Heizringe für Kochgefässe, die sogenannten Ringsieder, die in das Kochgefäss zur Erhitzung seines Inhaltes eingeführt werden, bestehen aus einem auf einem hohlen Tiagzylinder aufgewickelten Heizwiderstand, der von Schutzmänteln umschlossen ist. Auf den zylindrischen Heizwiderstand kann der Schutzmantel nicht aufgepasst werden, weil in diesem Falle beim Aufschieben der Heizwiderstand beschädigt werden würde ; es muss daher zwischen Heizwiderstand und Schutzmantel ein Spielraum verbleiben. Dieser ermöglicht aber einen Flüssigkeits-und Luftumlauf in dem Heizring, wodurch die Abnutzung des Heizwiderstandes und dessen Oxyden sehr beschleunigt wird, ein sehr empfindlicher Nachteil, der durch den Heizring nach der Erfindung vollständig vermieden ist.
Auch die Bewegung der im Kochgefäss zu erhitzenden Flüssigkeit und die Ausnutzung der Heizfläche ist bei den bekannten Heizringen keine vollkommene.
Um diese Mängel zu vermeiden, ist der Heizring als Kegel-oder Pyramidenstumpf ausgebildet.
Die Zeichnung veranschaulicht den Heizring nach der Erfindung in einem Kochgefäss in Fig. I, teilweise geschnitten, in Fig. 2 in Draufsicht ohne Tragarm. Fig. 3 zeigt den Heizwiderstand, in grösserem Massstabe gezeichnet, im Schnitt.
Die Windungen des Heizwiderstandes a sind parallel zu den Grundflächen des Heizringes auf einen Asbestträger b (Fig. 3) o. dgl. gewickelt und von Glimmerplatten c, d bedeckt. Der Heizwiderstand wird auf einem Tragmantel f aufgeschoben, der zweckmässig aus Porzellan o. dgl. ausgeführt ist. Der Tragmantel f'hat die Form eines Kegelstumpfes.
Auf dem Tragmantel f wird ein gleichfalls kegelstumpfförmiger Schutzmantel g passend aufgeschoben, was leicht geschehen kann, da infolge der Kegelform das Aufpassen des äusseren Schutzmantels g ohne Beschädigung des Heizwiderstandes möglich ist. Auf dem oberen und unteren Rand des Heizringes werden Kappenringe aufgeschoben, um den Heizwiderstand einzuschliessen. Durch das Aufpassen des äusseren Schutzmantels wird jeder
Spielraum zwischen Heizwiderstand und Schutzmantel und daher jeder erhitzenden Flüssigkeit und der Luft zum Heizwiderstand vermieden. Auf der Innenseite besitzt der Heizring eine hohle Tragstütze h für das. Kabelrohr g. Dieses dient gleichzeitig zum Aufhängen des Heizringes im Kochgefäss i.
Auf dem Rand des Kochgefässes i sitzt eine Reiterklemme j, in der mittels einer Klemmschraube ein Arm festgehalten ist, an dessen Ende eine Muffe l sitzt, durch die das Kabelrohr g reicht, welches mittels einer
Klemmschraube in der Muffe I festgehalten wird. Durch Verschieben des Armes k in der
Klemme j und des Kabelrohres g in der Muffe l kann der Heizring nach der Form und
Grösse des Kochgefässes eingestellt und daher für Kochgefässe verschiedenster Ausbildung verwendet werden.
Infolge der kegelförmigen Ausbildung des Heizringes bewirken die von den Heizring- wänden aufsteigenden heissen Flüssigkeitsschichten Wirbelbildungen, wodurch ein sehr guter Flüssigkeitsumlauf und eine bessere Ausnutzung der Heizfläche erreicht ist. Die Kegelform des Heizringes bringt es mit sich, dass Flüssigkeitsschichten in verschiedener Entfernung von der Wandung des Kochgefässes unmittelbar mit der Heizfläche in Berührung gelangen, wodurch die Erhitzung des Inhaltes des Kochgefässes beschleunigt wird. Auch werden die von dem unteren Teile des Heizringes aufsteigenden heissen Flüssigkeitsschichten von dem oberen Heizringteil zurückgeworfen und erzeugen Wirbelungen, wodurch ein sehr lebhafter
Kreislauf entsteht, der eine rasche und gleichmässige Erhitzung der Flüssigkeit bewirkt.
Angestellte Versuche ergeben tatsächlich die raschere und wirtschaftlichere Heizwirkung des kegelförmigen Heizringes gegenüber dem zylindrischen.
An Stelle der kegeligen Form könnte der Heizring auch als mehrseitiger Pyramiden- stumpf ausgebildet sein, ohne dass hierdurch eine wesentliche Änderung in der Wirkung eintreten würde.
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