AT85914B - Sicherheitssperrvorrichtung für Fahrräder u. dgl. - Google Patents

Sicherheitssperrvorrichtung für Fahrräder u. dgl.

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AT85914B
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Austria
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sleeve
pin
bolt
locking device
safety locking
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Gottlieb Weidmann
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Gottlieb Weidmann
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Description


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  Sicherheitssperrvorrichtung für Fahrräder u. dgl. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitssperrvorrichtung für Fahrräder u. dgl. nach dem Patente Nr. 85913. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt nach der Linie   A-A   der Fig. 2, wobei einzelne Teile in Ansicht gezeigt sind, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig.   I   bei verriegeltem Schloss, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. i bei geöffnetem Schloss, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. i, Fig. 5 eine Einzelheit. 



   Die dargestellte Sicherheitssperrvorrichtung für Fahrräder u. dgl. besitzt eine zylindrische Hülse 1, deren nach unten gekehrtes Ende durch ein Abschlussstück 2 verschlossen ist, während deren nach oben-gekehrter Endteil als Pfanne 3 ausgebildet ist. In der Hülse 1 befindet sich ein verschiebbarer Schlagbolzen 4, welcher einen Schlagstift 5 aufweist, der durch eine in der Pfanne 3 vorgesehene Öffnung 6 in die letztere eintreten kann. In der Hülse 1 ist eine Schraubenfeder 7 untergebracht, die mit einem Ende gegen den Schlagbolzen 4 und mit dem anderen Ende gegen das Abschlussstück 2 drückt. Die Hülse 1 hat einen Längsschlitz   8,   der sich ungefähr von der Mitte der Hülse bis nahe an die Pfanne 3 erstreckt und an welchen unten ein rechtwinklig zu demselben angeordneter Schlitzteil 9 anschliesst.

   Ein Stift   M   ist seitlich in den Schlagbolzen   4   eingeschraubt und kann im Längsschlitz 8 gleiten und in den Schlitzteil 9 eintreten. 



   Auf der Hülse 1 sitzen zwei Büchsen   JH,   12, welche unabhängig voneinander drehbar sind. An der Büchse 11 ist eine   aufwärtsragehde   Lippe 13 vorgesehen und weiters ein' Arm   M,   der auf der nach oben gekehrten Seite ein Auge 15 aufweist. Ein Stift 16 dringt durch die Büchse 12 und durch zwei einander diametral gegenüberliegende wagrechte Schlitze 17 in der Hülse 1. Mit der   Büchse   12 ist ein zylindrisches Gehäuse 18 durch einen Arm 19 verbunden, Im Gehäuse 18 ist ein Bolzen 20 verschiebbar, gegen den eine Schraubenfeder 21 drückt, die sich mit einem Ende gegen einen einwärtsragenden Rand 22 des Gehäuses stützt. Am Bolzen 20 ist seitlich eine in dessen Längsrichtung verlaufende, jedoch nicht bis an den untern Rand des Bolzens reichende Nut 23 vorgesehen.

   In diese Nut ragt ein in der Gehäusewan. d festsitzender Stift 24, welcher ein Herausdrücken des Bolzens 20 aus dem Gehäuse 18 durch die Feder 21, sowie eine Drehung des Bolzens. im genannten Gehäuse verhindert. Der obere Endteil des Bolzens 20 überragt das'Gehäuse 18 und ist als Riegel 25 ausgebildet, welcher in eine Höhlung des Auges 15 eingreifen kann. Der Bolzen   20.   weist als abwärtsragende Verlängerung einen Stift 26 auf, welcher einen wesentlich geringeren Durchmesser als der Bolzen   20   besitzt.. 



   An die Hülse 1 ist eine an derselben festsitzende Hülse 27 gesteckt, welche die beiden Schlitze 8 und 9 vollständig verdeckt und mit einem erweiterten unteren Ansatz 28 über die Lippe 13 der Büchse 11 ragt. In einer am Umfang des Ansatzes 28 vorgesehenen   öffnung,   steckt eine Schraubenfeder 29. Durch die letztere dringt ein Stift 30, welcher an dem aus der Hülse ragenden Ende der Schraubenfeder 29 befestigt ist. Die Schraubenfeder 29 drückt das einwärtsragende Ende des Stiftes 30, gegen die Hülse 1. An die Hülse 27 ist eine Briedenhälfte 31 angegossen und an der letzteren eine zweite Briedenhälfte 32 angeordnet. 

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 EMI2.1 
 Schloss ausser dem Bereich derselben befindet. 



   Zur Betätigung des Schlosses dient ein Schlüssel 34. Derselbe trägt an einem Ende eine Schraubenfeder 35, welche sowohl an den Schlagstift 5 als auch an den Schraubenbolzen 26 gesteckt werden kann und hierbei am letztern festklemmt. 



   Das beschriebene Sicherheitsschloss hat folgende Gebrauchs-und Wirkungsweise : Wenn angenommen wird, dass sich der Arm 14 des geöffneten Schlosses in der in Fig. 3 gezeigten Stellung befindet, so steckt man den Schlüssel 34 mit der Feder 35 an-den Schlagstift 5 und drückt den Schlagbolzen 4 so weit in die Hülse 1 hinein, bis der Stift 10 die tiefste Stelle des Schlitzes 8 erreicht hat. Hierauf dreht man den Arm   14   in der Pfeilrichtung 36,   wodurch die Lippe 13 den Stift 10 in den Schlitzteil 9 drückt, während der Stift 30 an einem Anschlag 13'der Lippe 13 ansteht'und dadurch ein Zurückdrehen des aufgedrehten   Armes 14 verhindert.

   Um die Vorrichtung wirkungsbereit zu machen, bringt man eine Knallpatrone 37 in die Pfanne 3 und verschliesst die letztere mit einer Kapsel   38,   worauf man durch Ziehen am Stift 30 die   Verriegelung löst   und den Arm 14 in der Pfeilrichtung 39 dreht, bis der Riegel 25 in die Höhlung, des Auges 15 einschnappt. Durch die erwähnte Armbewegung greift der Arm 14 zwischen die Speichen des Hinterrades, während sich die Büchse 12 und das Gehäuse 18 unbedingt in der in Fig. 4 gezeigten Stellung befinden müssen. 
 EMI2.2 
 zur Explosion. Der entstehende Knall macht den Besitzer des Fahrrades aufmerksam, dass an seinem Fahrrade von unbefugter Seite manipuliert wird. 



   Infolge der begrenzten Drehbewegung der Büchse 12 durch den Stift 16 und den Schlitz   17,   kann sich der Arm 14 auch nach erfolgtem Alarm in keiner Drehrichtung so weit drehen, dass er das Hinterrad freigibt,
Zum Lösen der letztgenannten Verriegelung führt man den Schlüssel 34 in das Gehäuse 18 ein und steckt die Schraubenfeder 35 an den Bolzen 26, worauf man durch Ziehen am Schlüssel 34 den Riegel 25 zurückschiebt und den Arm 14 gleichzeitig, durch Drehen in der Pfeilrichtung 36 aus dem Bereich der Radspeichen bringt. 



   Die an der inneren Hülse 1 steckende äussere Hülse 27 verhindert'ein Eindringen von Verunreinigungen durch die Schlitze   8,   9 in die Hülse 1 und macht ein Einführen eines die Wirkung der Alarmvorrichtung, aufhebenden Sperrgegenstandes durch die erwähnten Schlitze unmöglich. 



   PATENT-ANSPRUCHS : 
 EMI2.3 
 ein Stift eines Schlagbolzen in einem Längsschlitz einer inneren   Hülse,   gleiten und in einen zum letzteren rechtwinklig angeordneten Schlitzteil eintreten kann, dadurch gekennzeichnet, dass auf der inneren Hülse   (1)   eine auf dieser festsitzende äussere Hülse   ( ? 7)   steckt, welche die Schlitze in der inneren Hülse verdeckt und unten einen   erweiterten ;   Ansatz   (28)   aufweist, welcher über eine aufwärtsragende Lippe   (13)   greift, die am oberen Rande einer auf die innere Hülse,   (1)   gesteckten, einen Arm   (14)   aufweisenden Büchse (12) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Sicherheitssperrvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass am Ansatz (28) der äusseren Hülse (21) ein die Wandung durchdringender Stift (30) angeordnet ist, welcher zwecks Verriegelung des geöffneten Schlosses bei entsprechender Stellung der Lippe (13) hinter einen Anschlag (13') der letzteren einschnappt.
    3. Sicherheitssperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein schüssel ("34) zur Betätigung eines Riegels (25) an einem Endteil eine Schraubenfeder (35) aufweist, welche, auf einen am Riegel (25) vorgesehenen Stift (26) von geeigneter Dicke gesteckt, sich an letzterem festklemmt,
AT85914D 1918-06-21 1919-03-06 Sicherheitssperrvorrichtung für Fahrräder u. dgl. AT85914B (de)

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